DE840107C - Pendelrueckkopplungsempfaenger - Google Patents
PendelrueckkopplungsempfaengerInfo
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- H—ELECTRICITY
- H03—ELECTRONIC CIRCUITRY
- H03D—DEMODULATION OR TRANSFERENCE OF MODULATION FROM ONE CARRIER TO ANOTHER
- H03D11/00—Super-regenerative demodulator circuits
- H03D11/02—Super-regenerative demodulator circuits for amplitude-modulated oscillations
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Description
(WiGBl. S. 175)
AUSGEGEBEN AM 29. MAI 1952
H 5JJ5 Villa j 2ia'
Kin Pendelrückkopplungsempfänger besteht im wesentlichen
aus einem rückgekoppelten Schwingungskreis und Mitteln zum periodischen Löschen der im
Schwingungskreis entstehenden Schwingungen. Diese letztgenannten Mittel können entweder aus einem
einen Teil des Schwingungskreises bildenden Netzwerk bestehen (selbstpendelnder Pendelrückkopplungsempfänger)
oder aber aus einem an den rückgekoppelten Schwingungskreis angeschlossenen gesonderten Schwingungserzeuger.
In beiden Fällen führen diese Mittel einen periodischen Wechsel der Leitfähigkeit des
rückgekoppelten Schwingungskreises zwischen positiven und negativen Werten herbei. Während der
Zeiträume der negativen Leitfähigkeit entstehen im rückgekoppelten Schwingungskreis starke Schwingungen,
welche dann in den folgenden Zeiträumen positiver Leitfähigkeit gedämpft und gelöscht werden.
Eine Eigenschaft der im rückgekoppelten Schwingungskreis erregten Schwingungen, z. B. ihre Spitzenamplitude,
ihre Wiederholungsfrequenz oder die Länge der- ao jenigen Intervalle, in welchen diese Schwingungen
eine konstante Amplitude haben, ist von der Modulation der dem Empfänger im Augenblick des Einsetzens
der Schwingungen zugeführten Spannung abhängig. Aus den erregten Schwingungen können
die Modulationskomponenten der zugeführten Spannung abgeleitet werden, so daß also der rückgekoppelte
Schwingungskreis gleichzeitig auch als Demodulator wirken kann.
Falls in einem Pendelrückkopplungsempfänger üblicher Ausführung die im rückgekoppelten Schwingungskreis
während irgendeines Intervalles negativer Leitfähigkeit dieses Kreises erregten Schwingungen
im folgenden Intervall positiver Leitfähigkeit nahezu ganz gelöscht werden, entspricht die Trennschärfe des
Empfängers derjenigen mehrerer hintereinander-
geschalteter Resonanzkreise, welche auf die Resonanzfrequenz des rückgekoppelten Schwingungskreises
abgestimmt sind.
Es sind Pendelrückkopplungsempfänger mit das gewöhnliche Maß übersteigender Trennschärfe bekannt.
Wenn beispielsweise die Dämpfung des rückgekoppelten Schwingungskreises während der Intervalle
positiver Leitfähigkeit dieses Kreises nicht dazu ausreicht, die in irgendeiner Pendelperiode erregten
Schwingungen vollständig zu unterdrücken, greifen diese Schwingungen in die nächste Periode über und
beeinflussen die Empfindlichkeit des Empfängers in dieser Pendelperiode. Ein derartiger Empfänger hat
eine abgestufte Abstimmkurve, deren Form erkennen läßt, daß der Empfänger außer bei der Resonanzfrequenz
des rückgekoppelten Schwingungskreises auch bei Frequenzen, welche sich von der Resonanzfrequenz
um ganzzahlige Vielfache der Pendelfrequenz unterscheiden, gesteigerte Empfindlichkeiten aufweist.
Dieses Übergreifen der Schwingungen in die nächste Pendelperiode steigert also die Empfindlichkeit des
Empfängers, jedoch kann diese Steigerung nicht beeinflußt werden; denn sie ist von der Pendelfrequenz
abhängig. Überdies ergibt sich die gesteigerte Empfindlichkeit erst, nachdem das Übergreifen der Schwingungen
während mehrerer Pendelperioden angehalten hat, da die Wirkung des Übergreifens sich erst verhältnismäßig
spät äußert.
Weiterhin ist auch ein Pendelrüekkopplungsempfänger mit gesonderter Pendelspannungsquelle bekannt,
welcher eine etwas gesteigerte Trennschärfe hat. Bei diesem hat die Pendelspannung eine derartige
Wellenform, daß die Leitfähigkeit des rückgekoppelten Schwingungskreises, vom Beginn des Aufschaukeins
der im rückgekoppelten Schwingungskreise erregten Schwingungen angefangen, über etwa einem Drittel
jeder Pendelperiode ihren angenäherten Nullwert beibehält. Während dieses verhältnismäßig langen Intervalls
hat der Empfänger eine gesteigerte Trennschärfe, jedoch kann diese absichtlich nur schwer herbeigeführt
werden, und auch ihre Beeinflussung bietet erhebliche Schwierigkeiten.
Der Zweck der Erfindung besteht in der Schaffung eines Pendelrückkopplungsempfängers mit vorausbestimmbarer,
gesteigerter Trennschärfe. Dies wird gemäß der Erfindung dadurch erreicht, daß im rückgekoppelten
Schwingungskreis während eines Teiles der in jeder Pendelperiode unter dem Einfluß der
Pendelspannung erfolgenden hauptsächlichen Leitfähigkeitsänderung dieses Schwingungskreises mittels
einer dem Schwingungskreis in jeder Pendelperiode zugeführten Hilfsspannung, deren Frequenz von derselben
Größenordnung ist wie die Pendelfrequenz, eine der hauptsächlichen Leitfähigkeitsänderung überlagerte
zusätzliche Leitfähigkeitsänderung herbeigeführt wird.
Die Erfindung wird an Hand ihrer in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiele näher erläutert.
Die Fig. 1, 3, 5, 7 und 9 zeigen verschiedene Ausführungsformen des erfindungsgemäßen Empfängers,
während die Fig. 2a, 2b, 2c, 4, 6a, 6b und 8 Diagramme zeigen, die zur Erläuterung der Wirkungsweise
der dargestellten Empfänger dienen.
Fig. ι ist das Schaltbild eines selbstpendelnden
Pendelrückkopplungsempfängers mit logarithmischer Arbeitsweise. Der rückgekoppelte Schwingungskreis
des Empfängers besteht aus einer Entladungsröhre 10 sowie aus einem mit dieser Röhre verbundenen, von
der Spule 11 veränderlicher Induktivität und von den
Kondensatoren 12,13,14 und 15 gebildeten Resonanzkreis.
Der Resonanzkreis kann ferner einen Dämpfungswiderstand 16 enthalten. Die Anode der Röhre 10
ist mit dem Verbindungspunkt der Spule 11 und des Kondensators 12 verbunden, ihr Steuergitter ist
über einen Kondensator 17, welcher durch einen Stabilisierungswiderstand
18 überbrückt ist, geerdet und auf diese Weise ebenfalls mit dem Resonanzkreis verbunden,
während ihre Kathode einesteils über eine Hochfrequenzdrosselspule 19 geerdet und anderenteils
mit dem Verbindungspunkt der Kondensatoren 12 und 13 verbunden ist.
Zur Erzeugung der Pendelspannung dient der Kondensator 14 in Verbindung mit einem an die Spannungsquelle
-f- B angeschlossenen Widerstand 20.
Dieser Widerstand ist mit der Spule 11 durch eine Spule 21 verbunden, welche zum Kondensator 15
parallel geschaltet ist. Die Antenne 22 steht mit dem rückgekoppelten Schwingungskreis über die mit der
Spule 11 induktiv gekoppelte Spule 23 in Verbindung. Weiterhin ist mit der Spule 11 eine mit dem Eingangskreis
des Demodulators 25 verbundene Spule 24 induktiv gekoppelt. An den Demodulator schließen sich
ein Niederfrequenzverstärker 26 und ein Lautsprecher 27 an.
Während des Betriebes des Empfängers wird der Kondensator 14 über den Widerstand 20 durch die
Spannungsquelle + B aufgeladen und entlädt sich über die Entladungsstrecke der Röhre 10, wobei im
rückgekoppelten Schwingungskreis Schwingungen erregt werden, deren Frequenz gleich der Resonanzfrequenz
des Resonanzkreises 11-16 ist. Diese Schwingungen werden bei Beendigung der Entladung in der
Röhre 10 gelöscht, wobei der Kondensator 14 erneut aufgeladen wird. Auf diese Weise kommt eine Pendelrückkopplungsverstärkung
der dem rückgekoppelten Schwingungskreis von der Antenne zugeführten Spannung zustande. Die Leitfähigkeit des rückgekoppelten
Schwingungskreises ist während der Aufladung des Kondensators 14 positiv und während der Entladung
des Kondensators über die Röhre 10 negativ. Die durch die Ladungs- und die Entladungszeit des Kondensators
14 bestimmte durchschnittliche Pendelfrequenz ist so gewählt, daß sie niedriger ist als die
Resonanzfrequenz des Resonanzkreises 11-16, aber
zumindest zweimal so hoch wie die höchste Modulationsfrequenz der empfangenen Trägerwelle. Die
Pendelfrequenz ändert sich ständig entsprechend der Modulation der empfangenen Trägerwelle, und dementsprechend
ändert sich auch der gegenseitige zeitliche Abstand der Schwingungsintervalle des rückgekoppelten
Schwingungskreises. Die durchschnittliche Pendelfrequenz wird durch den Kondensator 17
und den Widerstand 18 stabilisiert.
Die vom Netzwerk 14, 20 erzeugte Pendelspannung hat einen sägezahnförmigen Verlauf, und infolgedessen
hat auch die Leitfähigkeitscharakteristik des rück-
gekoppelten Schwingungskreises eine ähnliche Form. Die Abstimmkurve des Empfängers entspricht derjenigen
mehrerer hintereinandergeschalteter Parallelresonanzkreise und hat ihren Scheitelpunkt bei der
Resonanzfrequenz des Resonanzkreises 11-16. Falls
die in einer Pendelperiode im rückgekoppelten Schwingungskreis erregten Schwingungen vor dem Beginn
der nächsten Pendelperiode vollständig unterdrückt werden, ist die Abstimmkurve stetig. Erfindungsgemäß
wird die Form der Abstimmkurve durch eine vom Schwingungskreis 15, 21 periodisch erzeugte
Wechselspannung beeinflußt, deren Wirkung an Hand der Fig. 2 a und 2 b erläutert wird.
Die vollausgezogene Kurve der Fig. 2 a stellt die durch das Netzwerk 14, 20 herbeigeführte Leitfähigkeitscharakteristik
des rückgekoppelten Schwingungskreises dar. Die Leitfähigkeit hat während des Zeitraumes
Z1-^2 einen großen positiven Wert, während
des Zeitraumes I2-I4 wird die Leitfähigkeit Null, und
während des Zeitraumes t4-t5 hat sie einen großen
negativen Wert. Während des Zeitraumes t2-t4 findet
unter dem Einfluß der durch den Schwingungskreis 15, 21 erzeugten Hilfsspannung eine durch die gestrichelt
gezeichnete Kurve dargestellte zusätzliche Leitfähigkeitsänderung statt, welche der durch die
vollausgezogene Kurve dargestellten hauptsächlichen Leitfähigkeitsänderung überlagert ist. Infolge dieser
zusätzlichen Leitfähigkeitsänderung wird die Leitfähigkeit während des Zeitraumes t2-t3 schwach negativ
und während des Zeitraumes t3-t4 schwach positiv.
Die im rückgekoppelten Schwingungskreis erregten Schwingungen setzen im Zeitpunkt t2 ein, und ihre
Amplitude wächst bis zum Zeitpunkt t3, in welchem
sie gedämpft wird. Infolgedessen wird im Zeitpunkt ti:
in welchem die Leitfähigkeit gemäß dem Verlauf der hauptsächlichen Leitfähigkeitsänderung ihren größten
negativen Wert annimmt und der Empfänger infolgedessen seine größte Empfindlichkeit aufweist, die
Verstärkung durch zwei Spannungen beeinflußt, nämlich einesteils durch die dem Resonanzkreis 11-16
von der Antenne zugeführte Spannung und anderenteils durch diejenige vorübergehende Spannung, welche
im rückgekoppelten Schwingungskreis infolge dei zusätzlichen Leitfähigkeitsänderung im Zeitraum ί2-ί4
entsteht. Die vektorielle Addition dieser beiden Spannungen bestimmt diejenige Amplitude, mit
welcher die Schwingungen im rückgekoppelten Schwingungskreis im Zeitpunkt t4 einsetzen.
Die Amplitude der vorübergehenden Spannung ergibt sich aus der Differenz zwischen den schattierten
Flächen A1 und A2, von welchen die erste den über
den Zeitraum t2-t3 integrierten Wert der negativen
Leitfähigkeit, darstellt und die zweite dem über den Zeitraum (344 integrierten Wert der positiven Leitfähigkeit
entspricht. Das zwischen der Amplitude und der Phase der empfangenen Trägerwelle und der
vorübergehenden Spannung gegebene Verhältnis bestimmt die Amplitude der im Zeitpunkt i4 im rückgekoppelten
Schwingungskreis entstehenden Schwingungen. Falls die vorübergehende Spannung gleichphasig
mit der empfangenen Trägerwelle ist, bedeutet dies eine Vergrößerung der Amplitude der empfangenen
Trägerwelle, während ein gegenphasiges Verhältnis eine Verminderung der Amplitude der empfangenen
Trägerwelle gleichkommt.
Die Frequenz der vorübergehenden Spannung gleicht der durch den Resonanzkreis 11-16 bestimmten
Eigenfrequenz des rückgekoppelten Schwingungskreises, ihr Verhältnis zur Frequenz der empfangenen
Trägerwelle hängt also von der Abstimmung des Resonanzkreises 11-16 ab. Aus diesem Grund ändert
sich daher das im Zeitpunkt Z4 der größten Empfindlichkeit
des Empfängers gegebene Phasenverhältnis zwischen der vorübergehenden Spannung und der
empfangenen Trägerwelle bei Änderung der Abstimmung des Resonanzkreises 11-16. Infolgedessen ergibt
sich für die Abstimmkurve des Empfängers die in Fig. 2 b dargestellte Form.
Die Abstimmkurve gemäß Fig. 2b zeigt, daß der Empfänger diejenigen empfangenen Schwingungen
am besten verstärkt, deren Frequenz mit der Eigenfrequenz fr des rückgekoppelten Schwingungskreises
übereinstimmt, während er eine verminderte Verstärkung für diejenigen Schwingungen aufweist, deren
Frequenzen flt f2, fa und ft sich von der Frequenz fr
um Beträge unterscheiden, die vom Zeitpunkt des Auftretens der zusätzlichen Leitfähigkeitsänderungen
innerhalb der Periode der hauptsächlichen Leitfähigkeitsänderungen
abhängen. Diese Verstärkungsverminderungen treten immer bei denjenigen Frequenzen
auf, bei denen die' sich aus der zusätzlichen Leitfähigkeitsänderung
ergebende vorübergehende Spannung im Zeitpunkt t4 der größten Empfindlichkeit des Empfängers
einen Phasenunterschied von i8o° gegenüber der empfangenen Trägerwelle aufweist. Für diejenigen
zwischen den vorgenannten Frequenzen liegenden Frequenzen, bei welchen die vorübergehende Spannung
im Zeitpunkt <4 der größten Empfindlichkeit
gleichphasig mit der empfangenen Trägerwelle ist, ergeben sich Verstärkungszunahmen. Der Frequenzabstand
Af zwischen zwei benachbarten Punkten gesteigerter Verstärkung gleicht derjenigen Frequenz,
welche der Periodendauer ί2-ί4 der zusätzlichen Leitfähigkeitsänderung
entspricht.
Eine der in Fig. 2 a dargestellten Leitfähigkeitscharakteristik ähnliche Leitfähigkeitscharakteristik
kann mit der Anordnung gemäß Fig. 1 erreicht werden, wenn das Netzwerk 15, 20 eine sägezahnförmig
verlaufende Pendelspannung liefert und der Schwingungskreis 15, 21 eine Wechselspannung
von gedämpfter Sinusform erzeugt. Die sich unter der Einwirkung dieser beiden Spannungen ergebende
Leitfähigkeitscharakteristik hat dann die in Fig. 2C dargestellte Form.
Damit die Abstimmkurve des Empfängers während aufeinanderfolgender Pendelperioden unverändert
bleibt, ist es vorteilhaft, die die Leitfähigkeitscharakteristik bestimmenden Spannungen miteinander zu
synchronisieren. Diese Synchronisierung ist bei der Anordnung gemäß Fig. 1 ohne weiteres gegeben, da iao
der Schwingungskreis 15, 21 jedesmal dann einen Erregerimpuls erhält, wenn die Röhre 10 unter dem
Einfluß der vom Netzwerk 14, 20 gelieferten Pendelspannung durchlässig wird. Es kann zweckmäßig
sein, im Schwingungskreis 15,21 eine so große
Dämpfung vorzusehen, daß die Dauer der in diesem
Schwingungskreis erzeugten vorübergehenden Spannung etwa gleich der Pendelperiode werde.
Die Resonanzfrequenz des Schwingungskreises 15, 21 soll möglichst viel kleiner sein als die Eigenfrequenz
des rückgekoppelten Schwingungskreises, damit die im letztgenannten Schwingungskreis während des
Zeitraumes ί4-ί5 entstehenden Schwingungen im
Schwingungskreis 15, 21 keine Schwingungen hervorrufen.
Die Resonanzfrequenz des Schwingungskreises 15, 21 ist auch für die Stetigkeit der Abstimmkurve
des Empfängers von Bedeutung. Die Abstimmkurve ist dann stetig, wenn die Resonanzfrequenz des Schwingungskreises
15, 21 von derselben Größenordnung ist wie die Pendelfrequenz. Die Resonanzfrequenz des
Schwingungskreises 15, 21 soll also zumindest die Hälfte und höchstens das Zehnfache der Pendelfrequenz
sein. Hierbei wird unter stetiger Abstimmkurve eine solche verstanden, welche eine stetige Änderung
der Verstärkung in Abhängigkeit von der Frequenz der empfangenen Trägerwelle darstellt, was
aber nicht ausschließt, daß die Verstärkung bei einer oder mehreren Frequenzen des Abstimmbereiches
sich dem Wert Null nähert oder sogar zu Null wird. Das Maß der aus Fig.2b ersichtlichen Verstärkungs-Verminderungen
hängt von den Kreiskonstanten des Kreises 15, 21 ab, weil diese das Verhältnis zwischen
der Amplitude der empfangenen Trägerwelle und der durch diesen Schwingungskreis erzeugten vorübergehenden
Spannung bestimmen. Wenn dieses Amplitudenverhältnis bei irgendeiner der Frequenzen fx,
f2, f3 und fi etwa eins ist, wird die Verstärkung für
diese Frequenz etwa gleich Null. Durch entsprechende Wahl der Kreiskonstanten des Schwingungskreises
15, 21 kann also die Form der Abstimmkurve wunschgemäß
beeinflußt werden, um eine erhöhte Trennschärfe zu erreichen bzw. Schwingungen vorbestimmter
Frequenzen ganz oder teilweise zu unterdrücken. Die Schaltelemente des Empfängers gemäß Fig. 1
können zweckmäßig wie folgt bemessen werden:
40
40
Röhre 10 die eine Hälfte einer
Röhre von der
Type 12 AT 7
Type 12 AT 7
Widerstand 16 6 800 Ohm
Widerstand 18 15 000 Ohm
Widerstand 20 10 000 Ohm
Kondensator 12 10 pF
Kondensator 13 10 pF
Kondensator 14 110 pF
Kondensator 15 1 200 pF
Kondensator 17 3 000 pF
+ B 250 Volt
Pendelfrequenz 35 kHz
Resonanzfrequenz des
Schwingungskreises 15, 21 160 kHz
Eigenfrequenz des rückgekoppelten Schwingungskreises 22 MHz
/V/V 9° kHz
fcfr 230 kHz
Fig. 3 ist das Schaltbild eines erfindungsgemäß ausgebildeten Rückkopplungsempfängers mit einer gesonderten
Pendelspannungsquelle 30, welche eine im wesentlichen sägezahnförmige Pendelspannung sowie
die erfindungsgemäß zu verwendende Hilfsspannung
liefert und an den rückgekoppelten Schwingungskreis 10' des Empfängers angeschlossen ist. Die Antenne,
der Demodulator, der Niederfrequenzverstärker und der Lautsprecher sind mit denselben Bezugszeichen
bezeichnet wie in Fig. 1. Die Einheit 30 enthält eine Entladungsröhre 31, an welche ein aus einer Spule 32,
aus Kondensatoren ^, 34, 35 und 36 sowie aus einem
Dämpfungswiderstand 37 bestehender Resonanzkreis angeschlossen ist. Die Kathode der Röhre 31 ist
einesteils über eine Hochfrequenzdrosselspule 38 geerdet und. steht anderenteils mit dem Verbindungspunkt der Kondensatoren 33, 34 in Verbindung. Die
Anode der Röhre ist mit dem einen Pol des Resonanzkreises 32-37 verbunden, während ihr Steuergitter
über den Kondensator 39 mit dem anderen Pci des Resonanzkreises verbunden ist und überdies über ein
aus den Widerständen 40, 41 und aus dem Kondensator 42 bestehendes Stabilisierungsnetzwerk an die
Spannungsquelle -f 13 angeschlossen ist. Diese Spannungsquelle
ist über einen Entkopplungswiderstand 43 und die Spule 32 auch mit der Anode der Röhre 31
verbunden. Der Kondensator 35 bildet mit der zu ihm parallel geschalteten Spule 44 zusammen einen
Schwingungskreis, welcher die zur Herbeiführung der zusätzlichen Leitfähigkeitsänderungen des rückgekoppelten
Schwingungskreises 10' erforderliche Hilfsspannung erzeugt.
Die Einheit 30 stellt im wesentlichen einen Kippgenerator üblicher Ausführung dar, welcher am Kondensator
36 eine sägezahnförmig verlaufende Spannung erzeugt, deren Frequenz der Kippfrequenz des
Generators entspricht. Der sich periodisch wiederholende Entladungsstrom der Röhre 31 führt im
Schwingungskreis 35, 44 die Entstehung einer gedämpft sinusförmigen Spannung herbei, welche der ioo
sägezahnförmig verlaufenden Spannung des Kippgenerators überlagert ist, so daß also die dem rückgekoppelten
Schwingungskreis 10' des Empfängers über den Kondensator 45 zugeführte Pendelspannung
die in Fig. 4 dargestellte Wellenform erhält. Die Frequenz der der sägezahnförmigen Komponente
dieser Spannung überlagerten sinusförmigen Komponente ist zwar höher als diejenige der sägezahnförmigen
Komponente, aber von derselben Größenordnung wie diese. Beide genannten Komponenten
haben ein vorausbestimmtes, feststehendes gegenseitiges Phasenverhältnis, da der Schwingungskreis
35, 44 immer im selben Zeitpunkt der Entladungszeiten der Röhre 31 erregt wird. Die sägezahnförmige
Komponente der Pendelspannung ruft die hauptsächliehen
Leitfähigkeitsänderungen des rückgekoppelten Schwingungskreises 10' hervor, während ihre sinusförmige
Komponente diejenigen an Hand der Fig. 2 a erläuterten zusätzlichen Leitfähigkeitsänderungen herbeiführt,
welche die in Fig. 2 b dargestellte Form der Abstimmkurve zur Folge haben.
Die Pendelspannung wird vorteilhaft dem Steuergitter der Schwingröhre des rückgekoppelten Schwingungskreises
10' zugeführt, da dieses Gitter nur einen schwachen Strom führt, so daß auf diese Weise
die Erregung des Schwingungskreises 35,44 durch
die im rückgekoppelten Schwingungskreis entstehenden Schwingungen vermieden wird. Die Anzahl und
die Größe der in Fig. 2 b dargestellten Wellungen der Abstimmkurve können durch entsprechende Bemessung
der Schaltelemente des Schwingungskreises 35, 44 beeinflußt werden.
Fig. 5 ist die Schaltskizze einer Pendelspannungsquelle, welche im Empfänger gemäß Fig. 3 an Stelle
der Pendelspannungsquclle 30 verwendet werden kann und im wesentlichen aus einem Schwingungserzeuger
in Dreipunktschaltung besteht. Die Kathode der Entladungsröhre 120 ist an eine Anzapfung einer Spule 121
angeschlossen, welche zusammen mit dem Kondensator 122 den Abstimmkreis des Schwingungserzeugers
bildet. Der eine Pol dieses Abstimmkreises ist geerdet, und sein anderer Pol ist über einen Gitterkondensator
123 und einen Ableitwiderstand 124 mit dem Gitter der Röhre 120 verbunden. Die Anode der Röhre 120
ist über ein aus dem Kondensator 125 und dem Widerstand 126 bestehendes integrierendes Netzwerk an
eine Spannungsquelle -j- B angeschlossen, welche durch
einen Kondensator 127 überbrückt ist. Die im Abstimmkreis 121, 122 und im Netzwerk 125, 126 erzeugten
Spannungen gelangen über ein Dämpfungs- und Phasenverschiebungsnetzwerk, welches aus einem
großen Widerstand 130 und einem kleinen Kondensator 131 besteht, zur Ausgangsklemme 129 der Pendelspannungsquelle.
Der Widerstand 130 steht mit dem Abstimmkreis 121, 122 über einen Blockkondensator
132 in Verbindung.
Die im Abstimmkreis 121, 122 entstehenden Sinusschwingungen
ändern das Potential des Gitters der Röhre 120 gegenüber Erde. In denjenigen Zeiträumen,
in welchen das Gitter sein höchstes positives Potential hat, fließen Anodenstromimpulse im Entladungsstromkreis
der Röhre, und diese werden durch das Netzwerk 125, 126 zu einer sägezahnförmig verlaufenden
Spannung integriert. Das Netzwerk 130, 131 vereinigt
die vom Abstimmkreis 121, 122 herrührende
sinusförmige und die vom Netzwerk 125, 126 herrührende
sägezahnförmige Spannung, und diese vereinigten Spannungen gelangen über die Ausgangsklemme
12g zum Gitter der Schwingröhre des rückgekoppelten Schwingungskreises 10' des in Fig. 3 dargestellten
Empfängers. Unter dem Einfluß dieser beiden Spannungen ändert sich die Leitfähigkeit des rückgekoppelten
Schwingungskreises in der in Fig. 6 a dargestellten Weise.
In Fig. 6a stellt die Kurve C diejenige hauptsächliehe Änderung der Leitfähigkeit des rückgekoppelten
Schwingungskreises dar, welche sich dann ergeben würde, wenn die vom Netzwerk 125, 126 herrührende
sägezahnförmige Spannung allein wirksam wäre. Unter dem zusätzlichen Einfluß der vom Abstimmkreis 121,
122 herrührenden sinusförmigen Hilfsspannung ergibt sich die durch die Kurve D dargestellte Änderung der
Leitfähigkeit des rückgekoppelten Schwingungskreises. Um eine derartig verlaufende Änderung zu erzielen,
werden die Schaltelemente des Netzwerkes 130, 131 so bemessen, daß die Amplitude der sinusförmigen
Hilfsspannung höchstens ein Viertel derjenigen der sägezahnförmigen Pendelspannung betragen soll und
das Phasenverhältnis der beiden genannten Spannungen derart sei, daß die Neigung der Kurve D in
demjenigen Zeitraum, in welchem die Leitfähigkeit nahezu Null ist und der Empfänger infolgedessen seine
größte Empfindlichkeit hat, viel kleiner ist als die Neigung der Kurve C im selben Zeitraum.
Die durch die Anordnung gemäß Fig. 5 erzielte Verbesserung der Trennschärfe des Empfängers ergibt
sich aus der Fig. 6b. Hier stellt die gestrichelt gezeichnete Kurve E diejenige Abstimmkurve des Empfängers
dar, welche sich dann ergeben würde, wenn die vom Netzwerk 125, 126 herrührende sägezahnförmige
Pendelspannung allein wirksam wäre. Beim verwendeten Dezibelmaßstab ist diese Kurve eine
Parabel. Unter dem Einfluß der vom Schwingungskreis 121, 122 herrührenden sinusförmigen Hilfsspannung
erhält die Abstimmkurve die durch die vollausgezogene Kurve F veranschaulichte Gestalt. Wie ersichtlich,
ergibt sich die größte Verstärkung bei der Resonanzfrequenz fr des rückgekoppelten Schwingungskreises,
während sich bei den Frequenzen fx
und f3 sprunghafte Verstärkungsverminderungen ergeben.
Zwischen den Frequenzen ft und f3 ist die
Kurve F durchgehend enger als die Kurve E, was auf eine verbesserte allgemeine Trennschärfe des Empfängers
deutet.
Die Schaltelemente der Anordnung gemäß Fig. 5 können beispielsweise wie folgt bemessen werden:
Röhre 120 die eine Hälfte einer
Röhre der Type 12 AT 7
Resonanzfrequenz des Schwingungskreises 121, 122 100 kHz
Kondensator 123 3000 pF
Kondensator 125 1400 pF
Kondensator 127 40 Mikrofarad
Kondensator 131 100 bis 200 pF
Kondensator 132 1000 pF
Widerstand 124 47000 Ohm
Widerstand 126 6800 Ohm
Widerstand 130 150000 Ohm
+ B 50 Volt
Fig. 7 zeigt einen selbstpendelnden Pendelrückkopplungsempfänger, bei welchem die die hauptsächliche
Leitfähigkeitsänderung des rückgekoppelten Schwingungskreises herbeiführende Pendel spannung und die
die zusätzliche Leitfähigkeitsänderung herbeiführende Hilfsspannung in Gegensatz zu den vorhin beschriebenen
Anordnungen verschiedenen Elektroden der Schwingröhre zugeführt werden. Die Schwingröhre
ist hier eine Heptode 50, welche Gitter 51, 52, 53, 54
und 55 enthält. Die Gitter 52 und 54 sind miteinander verbunden und über einen Entkopplungswiderstand
56, welcher durch einen Kondensator 57 überbrückt ist, an eine Spannungsquelle -{-Se angeschlossen, während
das Gitter 55 mit der Kathode in Verbindung iao steht. Der Resonanzkreis des Empfängers besteht aus
einer Spule 60, einem Dämpfungswiderstand 61 sowie aus Kondensatoren 62, 63 und 64. Die Kathode der
Röhre 50 ist mit dem Verbindungspunkt der Kondensatoren 62 und 63 verbunden und ist überdies über
eine Hochfrequenzdrosselspule 65 geerdet. Die Anode
der Röhre steht mit dem einen Pol des Resonanzkreises 60-64 m Verbindung, während ihr Gitter 51
über einen Kondensator 66 mit dem anderen Pol des Resonanzkreises verbunden ist. Die Widerstände 67
und 68 bilden zusammen mit einem Kondensator 69 ein die Pendelspannung stabilisierendes Netzwerk,
welches das Gitter 51 der Röhre mit einer Spannungsquelle + B verbindet. Dieselbe Spannungsquelle ist
über einen Entkopplungswiderstand 70 und über die Spule 60 an die Anode der Röhre angeschlossen. Die
Eingangsspannung wird dem Empfänger von den Eingangsklemmen 71, 72 über die mit der Spule 60 induktiv
gekoppelte Spule 73 zugeführt. Die verstärkte Ausgangsspannung gelangt von der Spule 60 über eine
mit ihr induktiv gekoppelte Spule 74 zu den Ausgangsklemmen 75, 76.
Während der Intervalle negativer Leitfähigkeit des rückgekoppelten Schwingungskreises entstehen in diesem
Schwingungskreis Schwingungen, deren Frequenz gleich der Resonanzfrequenz des Resonanzkreises
60-64 ist- Die sich aus der Spitzengleichrichtung
dieser Schwingungen im Stromkreis des Gitters 51 ergebende Spannung lädt den Kondensator 66 auf, bis
dessen Ladung so weit anwächst, daß sie die Röhre 50 sperrt. Jetzt beginnt das Intervall der positiven Leitfähigkeit
des rückgekoppelten Schwingungskreises, welches so lange andauert, bis der Kondensator 66
sich so weit entladen hat, daß die Röhre 50 wieder durchlässig wird, worauf das nächste Intervall negativer
Leitfähigkeit des rückgekoppelten Schwingungskreises folgt. Diese hauptsächlichen Leitfähigkeitsänderungen des rückgekoppelten Schwingungskreises
bewirken in bekannter Weise das Zustandekommen der Pendelrückkopplungsverstärkung.
Die die Trennschärfe des Empfängers erfindungsgemäß verbessernden zusätzlichen Leitfähigkeitsänderungen
erfolgen unter der Einwirkung eines an das Gitter 53 angeschlossenen Schwingungskreises 77, 78,
dessen Resonanzfrequenz die Anzahl der innerhalb einer Pendelperiode vorkommenden zusätzlichen Leitfähigkeitsänderungen
bestimmt. In Fig. 8 stellt die Kurve G die im rückgekoppelten Schwingungskreis
entstehenden Schwingungen dar, während die Kurve H den während der Schwingungsintervalle im Stromkreis
des Gitters 53 fließenden Gitterstrom darstellt. Durch diesen Gitterstrom werden im Schwingungskreis 77, 78 Schwingungen erregt, welche die durch
die Kurve / dargestellte sinusförmige Spannung ergeben. Diese Spannung gelangt zum Gitter 53 und
ändert die Steilheit der Röhre 50, wodurch sie die zusätzlichen Leitfähigkeitsänderungen des rückgekoppelten
Schwingungskreises herbeiführt.
Fig. 9 zeigt die Verwendung mehrerer Schwingungskreise zur Erzeugung der die zusätzlichen Leitfähig-
keitsänderungen herbeiführenden Hilfsspannung. Der hier dargestellte' Empfänger enthält eine Schwingröhre
80, welche mit einem Resonanzkreis 81-85 in derselben Weise verbunden ist wie bei den vorhin
beschriebenen Empfängern. Das Gitter der Röhre ist über zwei in Reihe geschaltete Kondensatoren 86, 87
an den Resonanzkreis angeschlossen und steht überdies über ein Stabilisierungsnetzwerk 88, 89, 90 auch
mit der Spannungsquelle + B in Verbindung. Die Eingangsspannung wird dem Empfänger von den Eingangsklemmen
91, 92 über eine mit der Spule 81 des Resonanzkreises induktiv gekoppelte Spule 93 zugeführt,
während die Ausgangsspannung über eine ebenfalls mit der Spule 81 induktiv gekoppelte Spule 96
zu den Ausgangsklemmen 94, 95 gelangt.
Zur Erzeugung der die zusätzlichen Leitfähigkeitsänderungen des rückgekoppelten Schwingungskreises
herbeiführenden sinusförmigen Hilfsspannung dienen die an das Gitter der Röhre 80 in Reihenschaltung
angeschlossenen Schwingungskreise 102, 103 und 104,
welche aus den Kondensatoren 86, 97 und 98 sowie aus den Spulen 99, 100 und 101 bestehen. Jeder dieser
Schwingungskreise liefert eine Wechselspannung, und die unter sich verschiedenen Frequenzen dieser Wechselspannungen
sind alle höher als die durch die Lade- und Entladezeiten des Kondensators 87 bestimmte
Pendelfrequenz, aber sie sind alle von derselben' Größenordnung wie diese. Jede dieser drei Wechselspannungen
ruft zusätzliche Leitfähigkeitsänderungen des rückgekoppelten Schwingungskreises hervor und
verursacht dadurch eine ähnliche Welligkeit der Abstimmkurve, wie sie in Fig. 2b dargestellt ist.
Claims (12)
1. Pendelrückkopplungsempfänger, dadurch gekennzeichnet,
daß im rückgekoppelten Schwingungskreis während eines Teiles der in jeder Pendelperiode
unter dem Einfluß der Pendelspannung erfolgenden hauptsächlichen Leitfähigkeitsänderung
dieses Schwingungskreises mittels einer dem Schwingungskreis zugeführten Hilfsspannung, deren
Frequenz von derselben Größenordnung ist wie die Pendelfrequenz, eine der hauptsächlichen
Leitfähigkeitsänderung überlagerte zusätzliche Leitfähigkeitsänderung herbeigeführt wird.
2. Pendelrückkopplungsempfänger nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Frequenz
der Hilfsspannung zumindest gleich der Pendelfrequenz ist.
3. Pendelrückkopplungsempfänger nach Anspruch ι oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die
Hilfsspannung mit der Pendelspannung synchronisiert ist.
4. Pendelrückkopplungsempfänger nach einem oder mehreren der vorstehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß die Hilfsspannung durch einen Teil des rückgekoppelten Schwingungskreises
erzeugt wird.
5. Pendelrückkopplungsempfänger nach einem oder mehreren der vorstehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß die Hilfsspannung von einem durch die Schwingungen im rückgekoppelten
Schwingungskreis erregten Schwingungskreis erzeugt wird.
6. Pendelrückkopplungsempfänger nach einem oder mehreren der vorstehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß die Hilfsspannung von einem durch die Pendelspannung erregten Schwingungskreis
erzeugt wird.
η. Pendelrückkopplungsempfänger nach einem
oder mehreren der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Pendelspannung
sägezahnförmig und die Hilfsspannung sinusförmig ist.
8. Pendelrückkopplungsempfänger nach einem oder mehreren der vorstehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß dem rückgekoppelten Schwingungskreis mehrere Hilfsspannungen verschiedener
Frequenzen zugeführt werden.
9. Pendelrückkopplungsempfänger nach einem oder mehreren der vorstehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß sowohl die Pendelspannung als auch die Hilfsspannung der Schwingröhre
des rückgekoppelten Schwingungskreises zugeführt wird.
10. Pendelrückkopplungsempfänger nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Pendelspannung
und die Hilfsspannung verschiedenen Elektrodenpaaren der Schwingröhre zugeführt werden.
11. Pendelrückkopplungsempfänger nach einem
oder mehreren der vorstehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch ein derartiges Amplituden- und
Phasenverhältnis zwischen der Pendelspannung und der Hilfsspannung, daß die Hilfsspannung die
im Zeitpunkt des Nullwertes gegebene Neigung der sich unter der alleinigen Einwirkung der
Pendelspannung ergebenden Leitfähigkeitscharakteristik des rückgekoppelten Schwingungskreises
vermindert.
12. Pendelrückkopplungsempfänger nach Anspruch 11, gekennzeichnet durch ein zur Regelung
des Amplituden- und Phasenverhältnisses zwischen der Pendelspannung und der Hilfsspannung g^eignetes,
zwischen die Quellen der genannten Spannungen und den rückgekoppelten Schwingungskreis eingeschaltetes Netzwerk.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen
@ 5038 5.52
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US15244A US2579338A (en) | 1948-03-16 | 1948-03-16 | Superregenerative wave-signal translating system |
Publications (1)
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|---|---|
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Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
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| CH (1) | CH275293A (de) |
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|---|---|---|---|---|
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1950
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| FR982383A (fr) | 1951-06-11 |
| CH275293A (de) | 1951-05-15 |
| US2579338A (en) | 1951-12-18 |
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