[go: up one dir, main page]

DE840066C - Geschoss mit Hohlladung - Google Patents

Geschoss mit Hohlladung

Info

Publication number
DE840066C
DE840066C DEA361A DEA0000361A DE840066C DE 840066 C DE840066 C DE 840066C DE A361 A DEA361 A DE A361A DE A0000361 A DEA0000361 A DE A0000361A DE 840066 C DE840066 C DE 840066C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
charge
projectile
height
lining
detonator
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEA361A
Other languages
English (en)
Inventor
Edgar William Brandt
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Anstalt Fuer die Entwicklung von Erfindungen und Gewerblichen Anwendungen ENERGA
Original Assignee
Anstalt Fuer die Entwicklung von Erfindungen und Gewerblichen Anwendungen ENERGA
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Anstalt Fuer die Entwicklung von Erfindungen und Gewerblichen Anwendungen ENERGA filed Critical Anstalt Fuer die Entwicklung von Erfindungen und Gewerblichen Anwendungen ENERGA
Application granted granted Critical
Publication of DE840066C publication Critical patent/DE840066C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F42AMMUNITION; BLASTING
    • F42BEXPLOSIVE CHARGES, e.g. FOR BLASTING, FIREWORKS, AMMUNITION
    • F42B12/00Projectiles, missiles or mines characterised by the warhead, the intended effect, or the material
    • F42B12/02Projectiles, missiles or mines characterised by the warhead, the intended effect, or the material characterised by the warhead or the intended effect
    • F42B12/04Projectiles, missiles or mines characterised by the warhead, the intended effect, or the material characterised by the warhead or the intended effect of armour-piercing type
    • F42B12/10Projectiles, missiles or mines characterised by the warhead, the intended effect, or the material characterised by the warhead or the intended effect of armour-piercing type with shaped or hollow charge

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Toys (AREA)
  • Aiming, Guidance, Guns With A Light Source, Armor, Camouflage, And Targets (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft ein Geschoß mit Hohlladung, bei dem in einem Mantel eine Sprengladung gelagert ist, die vorn einen kegelförmigen Hohlraum aufweist, der eine Auskleidung enthält, wobei die Sprengladung aus einer Hauptladung und einer Übertragungsladung besteht. Die Erfindung besteht darin, daß die Sprengladung außen zumindest über zwei Drittel ihrer Höhe konisch und sodann zylindrisch ist, wobei die Höhe des konischen Teiles im
ίο wesentlichen gleich jener der Auskleidung ist. Diese Verhältnisse ergeben ein optimales Durchschlagsvermögen und optimale ballistische Eigenschaften eines solchen Geschosses.
Zweckmäßig wird hinter der Hauptladung eine Übertragungsladung angeordnet, die eine sofortige Zündung der Hauptladung über eine zur Achse des Durchschlagsstrahles senkrechte Ebene ermöglicht. Gemäß einer besonderen Ausführungsform der Erfindung ist die Höhe der Übertragungsladung zumindest gleich einem Drittel jener der Haupt- ao ladung.
Wie die Erfahrung zeigt, ist es ferner vorteilhaft, wenn der Abstand zwischen dem Ende des Kopfzünders und der im Innern der Ladung gelagerten Sprengkapsel zumindest das Doppelte der Höhe der Auskleidung zwischen ihrer Spitze und Basis beträgt. Dieser Abstand ist erforderlich, um die maximale Durchschlagswirkung einer stillstehenden Ladung zu erzielen, vermehrt um einen zusätzlichen Abstand, der unter Berücksichtigung der
Geschoßgeschwindigkeit dem Weg entspricht, den das Geschoß während der Wirkungsweise des Zünders zurücklegt.
Das Geschoß kann mit einer Vorrichtung zur Sicherung während des Transports und der Handhabung sowie bis zu gewisser Entfernung vor der Laufmündung der Waffe versehen sein. Diese Vorrichtung ist in der Achse des Kopfzünders angeordnet und gewährleistet so eine gute Feuerübertragung zwischen diesem Zünder und der Sprengkapsel.
Schließlich wird das nachstehend !beschriebene Geschoß in seiner Bahn vorzugsweise durch ein Leitwerk stabilisiert, wobei sein Schwerpunkt mögliehst weit nach vorn verlegt sein soll und in Mitte der Gesamthöhe des Geschosses, d. h. nahe der Spitze der in der Sprengladung anliegenden Auskleidung liegt.
In der Zeichnung ist eine 'beispielsweise Ausführungsform der Erfindung dargestellt.
Fig. ι zeigt das Geschoß teils in Ansicht, teils im Schnitt.
Fig. 2 zeigt schematisch die Wirkung der Explosion der Sprengladung.
Fig. 3 ist eine Draufsicht auf Fig. 2.
Das Geschoß nach Fig. 1 hat einen Körper 1, der vorn einen konischen Kopf 2 und hinten einen Schwanzteil 3 samt Leitwerk 4 trägt. Der Körper 1 ist mit einem Mantel 5 versehen, in dem die aus zwei übereinanderliegenden Sätzen 6 und 7 gebildete Sprengladung gelagert ist. Der vordere Satz 6 besteht aus einem brisanten Sprengstoff, der gepreßt oder gegossen sein kann, und der hintere Satz 7 vorzugsweise aus einer gepreßten Pulverladung.
Der Satz 6 weist in seiner Vorderfläche einen tiefen konischen Hohlraum 8 auf, der sich nach vorn erweitert. An der Wandung dieses Hohlraumes liegt eine Auskleidung 9 an. die in ihrer Stellung durch einen am Mantel 5 !befestigten Ring 10 am Fuß des konischen Kopfes 2 gehalten wird. Der Außendurchmesser des Ringes 10 ist im wesentlichen gleich jenem der Basis der Auskleidung 9. Die Innenseite 11 dieses Ringes ist schräg und die Vorderseite 12 senkrecht zur Geschoßachse, wobei der Ring 10 von einem Teil 13 gehalten wird. Eine Sprengkapsel 15 ist vorzugsweise in der Pulverladung 7 gelagert, die zur Übertragung des Feuers auf die brisante Ladung 6 dient. Das Feuer wird vom Zünder 14 auf die Sprengkapsel 15 durch Detonationsübertragung übertragen. Zum Festlegen der Sprengkapsel 15 dient eine Keilscheibe 37, die vorzugsweise aus Kork besteht.
In Fig. 2 ist die Arbeitsweise und die beim Aufschlag nach Ansicht der Erfinderin auftretende Wirkung veranschaulicht. Die Sprengladung, die an der Außenseite der aus einem Material von genügendem spez. Gewicht, z. B. weichem Stahl bestehenden Auskleidung 9 von hinten nach vorn entflammt wird, übt auf die gesamte Fläche der Auskleidung einen hohen Druck aus, woraus sich eine sehr starke Erhitzung ergibt. Auf diese Weise wird die Auskleidung verflüssigt und teilweise vergast, und ihr Material verwandelt sich an der Innenseite in einen flüssigen Strahl, der gegen die Geschoßachse konvergiert (Fig. 2 und 3). Im allgemeinen verwandelt sich die Auskleidung 9 nicht im ganzen in einen .Strahl, sondern ihr äußerer Teil bildet gewöhnlich einen Rückstandskern, welcher der Bahn des Strahles folgt.
Der Kopfzünder 14 und eine innere Sicherheitsvorrichtung 17 der Granate (Fig. 1) sind symmetrisch zur Basis der Auskleidung angeordnet. Der hinter der Sprengladung befindliche Bodenteil 18 übergreift den kleinen Sprengsatz 7 in seiner ganzen Höhe, und der Durchmesser desselben !beträgt ungefähr die Hälfte jenes des Hauptsprengsatzes 6.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE:
    I.Geschoß mit Hohlladung, bei dem in einem ( Mantel eine Sprengladung gelagert ist, die vorn einen konischen Hohlraum aufweist, der eine Auskleidung enthält, wobei die Sprengladung aus einer Hauptladung und einer Übertragungsladung besteht, dadurch gekennzeichnet, daß die Sprengladung (6, 7) an ihrer Außenseite zumindest über zwei Drittel ihrer Höhe konisch und sodann zylindrisch (5) ist, wobei die Höhe des konischen Teiles im wesentlichen gleich jener der Auskleidung (9) ist.
  2. 2. Geschoß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Höhe der Übertragungsladung (7) zumindest ein Drittel jener der Hauptladung (6) beträgt. '95
  3. 3. Geschoß nach Anspruch 1, mit einem Kopfzünder, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstand zwischen dem Vorderende des Kopfzünders (14) und einer im Innern der Ladung gelagerten Sprengkapsel (15) zumindest das Doppelte der Höhe der Auskleidung (9), gemessen zwischen ihrer Spitze und Basis, beträgt.
  4. 4. Geschoß nach Anspruch 1, mit einer inneren Sicherungsvorrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß der Kopfzünder (14) und die Sicherheitsvorrichtung (17) zur Basis der Auskleidung (9) symmetrisch angeordnet sind.
  5. 5. Geschoß nach Anspruch 1, mit Leitwerk, dadurch gekennzeichnet, daß die Spitze der Auskleidung (9) und der Schwerpunkt des Ge- no schosses ungefähr in der Mitte der Gesamthöhe des Geschosses liegen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
    © 5033 5.
DEA361A 1946-11-09 1949-12-01 Geschoss mit Hohlladung Expired DE840066C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH625333X 1946-11-09

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE840066C true DE840066C (de) 1952-05-26

Family

ID=4524362

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEA361A Expired DE840066C (de) 1946-11-09 1949-12-01 Geschoss mit Hohlladung

Country Status (6)

Country Link
US (1) US2613605A (de)
BE (1) BE475671A (de)
CH (1) CH269535A (de)
DE (1) DE840066C (de)
FR (1) FR953913A (de)
GB (1) GB625333A (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4493167A (en) * 1981-06-11 1985-01-15 Luigi Bovone Chamfering machines, particularly for glass sheets

Families Citing this family (10)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
LU31870A1 (de) * 1952-01-25
BE565999A (de) * 1953-02-06
US2821924A (en) * 1954-07-09 1958-02-04 Lawrence J Hansen Fin stabilized projectile
LU35283A1 (de) * 1956-09-12 Energa
FR82955E (fr) * 1962-10-05 1964-05-22 Soc Tech De Rech Ind Perfectionnements aux roquettes
US3302567A (en) * 1964-03-09 1967-02-07 Dresser Ind Shaped-charge booster
SE428969B (sv) * 1977-02-09 1983-08-01 Bofors Ab Anordning vid fenstabiliserad granat
US4405100A (en) * 1981-02-20 1983-09-20 The United States Of America As Represented By The Secretary Of The Navy Turbulence generator for maximizing configuration tolerances of free flight ordnance
CA1264123A (en) * 1981-12-08 1990-01-02 John Stuart Mcveagh Hollow charge and liner assemblage
SE503717C2 (sv) * 1994-05-10 1996-08-12 Bofors Liab Ab Granat för kanon med slätborrat eldrör

Family Cites Families (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR491114A (fr) * 1915-02-12 1919-05-22 Charles Leopold Mayer Obus biogivaux à ailettes planes ou hélicoidales
BE428854A (de) * 1937-06-28
NL71877C (de) * 1941-10-03
US2427989A (en) * 1942-08-19 1947-09-23 George W Blackinton Projectile

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4493167A (en) * 1981-06-11 1985-01-15 Luigi Bovone Chamfering machines, particularly for glass sheets

Also Published As

Publication number Publication date
FR953913A (fr) 1949-12-15
US2613605A (en) 1952-10-14
GB625333A (en) 1949-06-27
CH269535A (fr) 1950-07-15
BE475671A (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE3009342C2 (de)
DE569406C (de) Mittels des Geschosses einer Schusswaffe abzuwerfende Granate
DE2727970C2 (de)
DE840066C (de) Geschoss mit Hohlladung
DE2804270C2 (de) Vorrichtung zur Bodensogreduzierung an einem Artilleriegeschoß
DE2134945A1 (de) Geschoß mit einem Geschoßmantel
DE1703840B1 (de) Sprenggeschoss mit mindestens einem Sekundaergeschoss
DE1240760B (de) Panzerbrandgeschoss
DE2824703C2 (de) Geschoß mit einem Durchschlagkörper
DE1578457B2 (de) Sicherungseinrichtung fuer aufschlagzuender
DE2824738A1 (de) Geschoss
DE7020829U (de) Selbstangetriebenes geschoss fuer feuerwaffen und schiesswerkzeuge.
DE1678492B1 (de) Granatwerfer-UEbungsgeschoss
DE840661C (de) UEbungsgranate
DE945290C (de) Patrone fuer Bolzenschiessvorrichtungen
DE1050238B (de)
AT384671B (de) Uebungsgeschoss, insbesondere uebungsgranate
DE844557C (de) Geschoss mit Hohlladung
DE2234302A1 (de) Rakete mit einziehbarem sprengkopf
AT81484B (de) Trennbares Geschoß, das nach dem Auftreffen und gegebenenfalls Eindringen in ein Hindernis in zur Aufschlagrichtung entgegengesetztem Sinne zurückprallt.
AT204460B (de) Schlagwettersicherer Schnellzeitzünder, insbesondere Millisekundenzünder
DE2164414A1 (de) Übungsmunition
DE1181095B (de) Aufschlagzuender
DE1144155B (de) Hohlladungsgeschoss
DE875107C (de) Schubrakete zum Antrieb von Modellflugzeugen