DE840066C - Geschoss mit Hohlladung - Google Patents
Geschoss mit HohlladungInfo
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F42—AMMUNITION; BLASTING
- F42B—EXPLOSIVE CHARGES, e.g. FOR BLASTING, FIREWORKS, AMMUNITION
- F42B12/00—Projectiles, missiles or mines characterised by the warhead, the intended effect, or the material
- F42B12/02—Projectiles, missiles or mines characterised by the warhead, the intended effect, or the material characterised by the warhead or the intended effect
- F42B12/04—Projectiles, missiles or mines characterised by the warhead, the intended effect, or the material characterised by the warhead or the intended effect of armour-piercing type
- F42B12/10—Projectiles, missiles or mines characterised by the warhead, the intended effect, or the material characterised by the warhead or the intended effect of armour-piercing type with shaped or hollow charge
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Description
Die Erfindung betrifft ein Geschoß mit Hohlladung, bei dem in einem Mantel eine Sprengladung
gelagert ist, die vorn einen kegelförmigen Hohlraum aufweist, der eine Auskleidung enthält, wobei
die Sprengladung aus einer Hauptladung und einer Übertragungsladung besteht. Die Erfindung besteht
darin, daß die Sprengladung außen zumindest über zwei Drittel ihrer Höhe konisch und sodann zylindrisch
ist, wobei die Höhe des konischen Teiles im
ίο wesentlichen gleich jener der Auskleidung ist.
Diese Verhältnisse ergeben ein optimales Durchschlagsvermögen und optimale ballistische Eigenschaften
eines solchen Geschosses.
Zweckmäßig wird hinter der Hauptladung eine Übertragungsladung angeordnet, die eine sofortige
Zündung der Hauptladung über eine zur Achse des Durchschlagsstrahles senkrechte Ebene ermöglicht.
Gemäß einer besonderen Ausführungsform der Erfindung ist die Höhe der Übertragungsladung zumindest
gleich einem Drittel jener der Haupt- ao ladung.
Wie die Erfahrung zeigt, ist es ferner vorteilhaft, wenn der Abstand zwischen dem Ende des Kopfzünders
und der im Innern der Ladung gelagerten Sprengkapsel zumindest das Doppelte der Höhe der
Auskleidung zwischen ihrer Spitze und Basis beträgt. Dieser Abstand ist erforderlich, um die
maximale Durchschlagswirkung einer stillstehenden Ladung zu erzielen, vermehrt um einen zusätzlichen
Abstand, der unter Berücksichtigung der
Geschoßgeschwindigkeit dem Weg entspricht, den das Geschoß während der Wirkungsweise des Zünders
zurücklegt.
Das Geschoß kann mit einer Vorrichtung zur Sicherung während des Transports und der Handhabung
sowie bis zu gewisser Entfernung vor der Laufmündung der Waffe versehen sein. Diese Vorrichtung
ist in der Achse des Kopfzünders angeordnet und gewährleistet so eine gute Feuerübertragung
zwischen diesem Zünder und der Sprengkapsel.
Schließlich wird das nachstehend !beschriebene Geschoß in seiner Bahn vorzugsweise durch ein
Leitwerk stabilisiert, wobei sein Schwerpunkt mögliehst weit nach vorn verlegt sein soll und in Mitte
der Gesamthöhe des Geschosses, d. h. nahe der Spitze der in der Sprengladung anliegenden Auskleidung
liegt.
In der Zeichnung ist eine 'beispielsweise Ausführungsform
der Erfindung dargestellt.
Fig. ι zeigt das Geschoß teils in Ansicht, teils
im Schnitt.
Fig. 2 zeigt schematisch die Wirkung der Explosion der Sprengladung.
Fig. 3 ist eine Draufsicht auf Fig. 2.
Das Geschoß nach Fig. 1 hat einen Körper 1, der
vorn einen konischen Kopf 2 und hinten einen Schwanzteil 3 samt Leitwerk 4 trägt. Der Körper 1
ist mit einem Mantel 5 versehen, in dem die aus zwei übereinanderliegenden Sätzen 6 und 7 gebildete
Sprengladung gelagert ist. Der vordere Satz 6 besteht aus einem brisanten Sprengstoff, der gepreßt
oder gegossen sein kann, und der hintere Satz 7 vorzugsweise aus einer gepreßten Pulverladung.
Der Satz 6 weist in seiner Vorderfläche einen tiefen konischen Hohlraum 8 auf, der sich nach
vorn erweitert. An der Wandung dieses Hohlraumes liegt eine Auskleidung 9 an. die in ihrer
Stellung durch einen am Mantel 5 !befestigten Ring 10 am Fuß des konischen Kopfes 2 gehalten wird.
Der Außendurchmesser des Ringes 10 ist im wesentlichen gleich jenem der Basis der Auskleidung 9.
Die Innenseite 11 dieses Ringes ist schräg und die Vorderseite 12 senkrecht zur Geschoßachse, wobei
der Ring 10 von einem Teil 13 gehalten wird. Eine Sprengkapsel 15 ist vorzugsweise in der Pulverladung
7 gelagert, die zur Übertragung des Feuers auf die brisante Ladung 6 dient. Das Feuer wird
vom Zünder 14 auf die Sprengkapsel 15 durch Detonationsübertragung
übertragen. Zum Festlegen der Sprengkapsel 15 dient eine Keilscheibe 37, die
vorzugsweise aus Kork besteht.
In Fig. 2 ist die Arbeitsweise und die beim Aufschlag nach Ansicht der Erfinderin auftretende
Wirkung veranschaulicht. Die Sprengladung, die an der Außenseite der aus einem Material von genügendem
spez. Gewicht, z. B. weichem Stahl bestehenden Auskleidung 9 von hinten nach vorn
entflammt wird, übt auf die gesamte Fläche der Auskleidung einen hohen Druck aus, woraus sich
eine sehr starke Erhitzung ergibt. Auf diese Weise wird die Auskleidung verflüssigt und teilweise vergast,
und ihr Material verwandelt sich an der Innenseite in einen flüssigen Strahl, der gegen die
Geschoßachse konvergiert (Fig. 2 und 3). Im allgemeinen verwandelt sich die Auskleidung 9 nicht
im ganzen in einen .Strahl, sondern ihr äußerer Teil bildet gewöhnlich einen Rückstandskern, welcher
der Bahn des Strahles folgt.
Der Kopfzünder 14 und eine innere Sicherheitsvorrichtung
17 der Granate (Fig. 1) sind symmetrisch zur Basis der Auskleidung angeordnet. Der
hinter der Sprengladung befindliche Bodenteil 18 übergreift den kleinen Sprengsatz 7 in seiner ganzen
Höhe, und der Durchmesser desselben !beträgt ungefähr die Hälfte jenes des Hauptsprengsatzes 6.
Claims (5)
- PATENTANSPRÜCHE:I.Geschoß mit Hohlladung, bei dem in einem ( Mantel eine Sprengladung gelagert ist, die vorn einen konischen Hohlraum aufweist, der eine Auskleidung enthält, wobei die Sprengladung aus einer Hauptladung und einer Übertragungsladung besteht, dadurch gekennzeichnet, daß die Sprengladung (6, 7) an ihrer Außenseite zumindest über zwei Drittel ihrer Höhe konisch und sodann zylindrisch (5) ist, wobei die Höhe des konischen Teiles im wesentlichen gleich jener der Auskleidung (9) ist.
- 2. Geschoß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Höhe der Übertragungsladung (7) zumindest ein Drittel jener der Hauptladung (6) beträgt. '95
- 3. Geschoß nach Anspruch 1, mit einem Kopfzünder, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstand zwischen dem Vorderende des Kopfzünders (14) und einer im Innern der Ladung gelagerten Sprengkapsel (15) zumindest das Doppelte der Höhe der Auskleidung (9), gemessen zwischen ihrer Spitze und Basis, beträgt.
- 4. Geschoß nach Anspruch 1, mit einer inneren Sicherungsvorrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß der Kopfzünder (14) und die Sicherheitsvorrichtung (17) zur Basis der Auskleidung (9) symmetrisch angeordnet sind.
- 5. Geschoß nach Anspruch 1, mit Leitwerk, dadurch gekennzeichnet, daß die Spitze der Auskleidung (9) und der Schwerpunkt des Ge- no schosses ungefähr in der Mitte der Gesamthöhe des Geschosses liegen.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen© 5033 5.
Applications Claiming Priority (1)
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| CH625333X | 1946-11-09 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
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| DEA361A Expired DE840066C (de) | 1946-11-09 | 1949-12-01 | Geschoss mit Hohlladung |
Country Status (6)
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| FR (1) | FR953913A (de) |
| GB (1) | GB625333A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
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