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DE8400043U1 - Schaltafel fuer kletterschalungen - Google Patents

Schaltafel fuer kletterschalungen

Info

Publication number
DE8400043U1
DE8400043U1 DE19848400043 DE8400043U DE8400043U1 DE 8400043 U1 DE8400043 U1 DE 8400043U1 DE 19848400043 DE19848400043 DE 19848400043 DE 8400043 U DE8400043 U DE 8400043U DE 8400043 U1 DE8400043 U1 DE 8400043U1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
formwork
sealing strip
formwork panel
concrete
panel according
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE19848400043
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
PATENVER AG 9450 ALTSTAETTEN CH
Original Assignee
PATENVER AG 9450 ALTSTAETTEN CH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by PATENVER AG 9450 ALTSTAETTEN CH filed Critical PATENVER AG 9450 ALTSTAETTEN CH
Publication of DE8400043U1 publication Critical patent/DE8400043U1/de
Expired legal-status Critical Current

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Description

Die Neuerung bezieht sich auf eine Schaltafel für Kletterschalungen.
Beim bekannten Stand der Technik befinden sich mehrere Reihen von Schaltafeln an mindestens einer Seite der halbfertigen, d.h. betonierten Wand mit zumindestens teilweise abgebundenem Beton im Bereich der untersten Reihe. Es wird frischer Beton aufgegossen, und nach dem zumindest teilweisen Abbinden des Betons wird die unterste Reihe abgenommen und auf die oberste Reihe wieder aufgesetzt, worauf wieder frischer Beton aufgegossen wird.
Auf der zweiten Seite der Wand wird analog gearbeitet, es kann jedoch auch vorgesehen sein, daß auf einer Seite der zu betonierenden Wand ein über die gesamte Höhe der herzustellenden Wand durchgehende Schalung aufgestellt wird und die Kletterschalung nur auf der anderen Seite Verwendung findet.
Es kann jedoch auch mit einer einzigen Reihe gearbeitet werden, mit der jeweils nach dem Abbinden des Betons hochgefahren wird.
Bei den beschriebenen Verfahren hat es sich als nachteilig erwiesen, daß, beim oder unmittelbar nach dem Einfüllen des frischen Betons einer neuen Stufe, Betonwasser zwischen den Schaltafeln und der bereits betonierten Wand ausrinnt, was zu Schäden im bereits betonierten Wandteil führen kann, und auf jeden Fall eine Beeinträchtigung der Sichtfläche der hergestellten V/and bedeutet.
Aufgabe der Neuerung ist es, eine Schaltafel zu schaffen, mit der der genannte Nachteil vermieden wird.
Dies wird neuerungsgemäß durch einen sich in Montagfelage horizontal erstreckenden Dichtungsstreifen an der dem Beton zugekehrten Seite der Schaltafel, der in einer Nut in der Schaltafel angeordnet ist, erreicht.
Der Halt des Dichtungsstreifens in der Mut kann noch dadurch verbessert werden, daß dieser in die Nut eingeklebt ist.
Ein AusfUhrungsbeispiel der Neuerung sieht vor, daß der Dichtungsstreifen von einem Gummi- oder Kunststoffschaum gebildet wird.
Der Dichtungsstreifen ist vorzugsweise im unteren Viertel der Schaltafel, manchmal auch nur knapp oberhalb des unteren Randes der Schaltafel angeordnet.
Die Schaltafeln kennen insbesondere beim Betonieren zylindrischer Bauten verwendet werden, dazu kann in einem AusfUhrungsbeispiel der Neuerung vorgesehen sein, daß die Schaltafel in der Horizontalen gekrümmt ist. Im allgemeinen werden sehr schmale, beispielsweise IO cm breite Schaltafeln verwendet, die 2,5 m bis 3,5 m hoch sind. Der Ring, den sie aneinandergesetzt ergeben, ist für die Praxis als kreisrund anzusehen.
Nachfolgend wird ein AusfUhrungsbeispiel der Neuerung anhand der Figuren der beiliegenden Zeichnungen beschrieben.
Fig. 1 zeigt schematisch einen Schnitt durch eine Kletterschalung mit neuerungsgemäßen Schaltafeln, die Fig. 2 zergt schematisch eine neuerungsgemäße Schaltafel, die Fig.3 zeigt einen Schnitt nach der Linie I-I der Fig.2, und die Fig.4 zeigt einen gleichen Schnitt bei an die Betonwand angelegter Schaltafel.
Im gezeigten Ausführungsbeispiel wird auf einen zylindrischen Bau, beispielsweise auf einen Silo, Bezug genommen .
Die Schaltafeln 1 sind leistenförmig, das heißt, sie sind im Ausführungsbeispiel 10 cm breit und 3,50 m hoch. Obwohl sie zusammengesetzt natürlich noch immer
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einen polygonalen Ring ergeben, ist dieser für die Praxis als kreisrund anzusehen. Die Schaltafeln 1 sind beispielsweise mittels Nut- und Federverbindungen aneinander gehalten.
Die neuerungsgemäße Schaltafel 1 weist im unteren Viertel eine horizontal durchgehende Nut 2 auf, in die ein Dichtungsstreifen 3 eingelegt ist, der in unmontiertem Zustand der Schaltafel 1, wie aus der Fig.3 ersichtlich, um ein Maß V Über die in Montagelage am Beton anliegende Seite I1 der Schaltafel hinausragt.
Ein Dichtungsstreifen 3 kann entweder auf eine Schaltafel 1 abgepaßt sein oder sich über mehrere Schaltafeln 1 erstrecken.
Wie aus der Fig. 1 ersichtlich, wird beim Betonieren mit den neuerungsgemäßen Schaltafeln auf die bereits bestehende Betonwand 4 beim oberen Rand eine Reihe 5 aufgesetzt, und zwar derart, daß der Dichtungsstreifen 3 knapp unterhalb des oberen Randes 4' der Betonwand zum Anliegen kommt.
Im Ausführungsbeispiel wird sowohl die Innen- als auch die Außenschalung von einer Kletterschalung gebildet, und die Reihen 5 der Schaltafeln 1 bilden jeweils einen äußeren und einen inneren Ring.
Die Schaltafeln 1 werden an die Betonwand mittels einer Druck- und Spannvorrichtung, wie sie beispielsweise in der Europäischen Patentanmeldung Nr. 0 052 761 beschrieben ist, angepreßt. Nun kann frischer Beton 7 in den Schalungsraum 8 zwischen den Schaltafeln eingegossen werden. Nach dem Abbinden des Betons werden die von den Schaltafeln 1 gebildeten Ringe 5 auf beiden Seiten der Betonwand gelöst, um das Maß A angehoben und, wie strichpunktiert eingezeichnet, neu verspannt,
worauf sich das Eingießen des frischen Betons 7 wiederholt.
Durch das Andrücken der Schaltafeln 1 an die Betonwand 4 wird der Dichtungsstreifen in die in der Fig.4 gezeigte Form gedruckt und bildet eine sichere Abdichtung gegen heraustretendes Betonwasser.

Claims (5)

DR. ING. HANS LICHTI V DIPL.-ING, HEINER LICHTI DIPL.-.PHYS. DR. JOST LEMPERT PATE NTANWALTE D-75OO KARLSRUHE 4) (GROTZINCENI · DURLACHER STR. SI CHOCHHAUS) TELEFON CO72I) 48511 Patenver AG 02. Januar 1984 CH-9450 Altstätten 7061|84 Schutzansprüche
1. Schaltafel für Kletterschalungen, gekennzeichnet durch einen sich in Montagelage horizontal erstreckenden Dichtungsstreifen (3) an der dem Beton zugekehrten Seite der Schaltafel (1), der in einer Nut (2) in der Schaltaiel (1) angeordnet ist.
2. Schaltafel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Dichtungsstreifen (3) von einem Gummi- oder Kunststoff schaum gebildet wird.
3. Schaltafel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Dichtungsstreifen (3) im unteren Drittel, vorzugsweise im unteren Viertel der Schaltafel (l) angeordnet ist.
A. Schaltafel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Dichtungsstreifen (3) in die Nut (2) eingeklebt ist.
5. Schaltafel nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß sie in der Horizontalen gekrümmt ist.
t § t * ι
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DE19848400043 1983-02-18 1984-01-03 Schaltafel fuer kletterschalungen Expired DE8400043U1 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT55083 1983-02-18

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE8400043U1 true DE8400043U1 (de) 1984-03-29

Family

ID=3493584

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19848400043 Expired DE8400043U1 (de) 1983-02-18 1984-01-03 Schaltafel fuer kletterschalungen

Country Status (1)

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DE (1) DE8400043U1 (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2667641A1 (fr) * 1990-10-03 1992-04-10 Rhone Alpes Centre Ste Auxil E Dispositif pour rendre parfaitement etanche les pieds de banches de coffrage d'ouvrages en beton.

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2667641A1 (fr) * 1990-10-03 1992-04-10 Rhone Alpes Centre Ste Auxil E Dispositif pour rendre parfaitement etanche les pieds de banches de coffrage d'ouvrages en beton.

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