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DE849534C - Verfahren zur Gewinnung von OEl aus Lagerstaetten - Google Patents

Verfahren zur Gewinnung von OEl aus Lagerstaetten

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Publication number
DE849534C
DE849534C DEST3527A DEST003527A DE849534C DE 849534 C DE849534 C DE 849534C DE ST3527 A DEST3527 A DE ST3527A DE ST003527 A DEST003527 A DE ST003527A DE 849534 C DE849534 C DE 849534C
Authority
DE
Germany
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liquid
solvent
oil
gas
deposit
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEST3527A
Other languages
English (en)
Inventor
Richard A Morse
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Stanolind Oil and Gas Co
Original Assignee
Stanolind Oil and Gas Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Stanolind Oil and Gas Co filed Critical Stanolind Oil and Gas Co
Application granted granted Critical
Publication of DE849534C publication Critical patent/DE849534C/de
Expired legal-status Critical Current

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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21BEARTH OR ROCK DRILLING; OBTAINING OIL, GAS, WATER, SOLUBLE OR MELTABLE MATERIALS OR A SLURRY OF MINERALS FROM WELLS
    • E21B43/00Methods or apparatus for obtaining oil, gas, water, soluble or meltable materials or a slurry of minerals from wells
    • E21B43/16Enhanced recovery methods for obtaining hydrocarbons
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C09DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09KMATERIALS FOR MISCELLANEOUS APPLICATIONS, NOT PROVIDED FOR ELSEWHERE
    • C09K8/00Compositions for drilling of boreholes or wells; Compositions for treating boreholes or wells, e.g. for completion or for remedial operations
    • C09K8/58Compositions for enhanced recovery methods for obtaining hydrocarbons, i.e. for improving the mobility of the oil, e.g. displacing fluids

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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
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  • Geology (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Environmental & Geological Engineering (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Geochemistry & Mineralogy (AREA)
  • Production Of Liquid Hydrocarbon Mixture For Refining Petroleum (AREA)

Description

  • Verfahren zur Gewinnung von Öl aus Lagerstätten Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Verbesserung der ölge%i-innung, insbesondere erstreckt sich die Erfindung auf das Verfahren zur Gewinnung von öl aus unterirdischen ölliefernden geologischen Schichten, durch das wesentlich die Gesamtmenge 01 in der betreffenden Schicht durch eine weniger wertvolle Flüssigkeit verdrängt werden, kann.
  • Die vorliegende Erfindung betrifft Maßnahmen zur Gewinnung von öl aus einer unterirdischen Lagerstätte, darin bestehend, daß ein flüssiges Öllösungsmittel in die Lagerstätte gepumpt wird und daß anschließend das Lösungsmittel durch eine Abtriebflüssigkeit verdrängt wird.
  • Bei der ersten Phase der Gewinnung von öl wird durch Wasserdruck> Gasdruck, durch die Schwerkraft u. dgl. natürliche Kräfte, die in der Lagerstätte vorhanden sind, das öl zu dem Auslaßbohrloch gedrückt, und es ist nicht erforderlich, in der Lagerstätte von außen kommende Kräfte auszuüben. Der ölertrag in dieser ersten Phase ist verhältnismäßig gering, und die Wirksamkeit ist sehr niedrig, üblicherweise bleibt sogar ein größerer Teil des öls in der Lagerstätte zurück. Eine sekundäre Gewinnung wird manchmal ausgeführt, um die Menge des zurückbleibenden öls zu vermindern. Bei der sekundären Gewinnung, wie man sich gewöhnlich auszudrücken pflegt, wird eine von außen ausgeiibte Kraftanwendung, die von den natürlichen Kräften der Lagerstätte sich unterscheidet, angewandt, um das Öl aus der Lagerstätte zu verdrängen. Man pumpt eine Verdrängungs- oder Triebflüssigkeit durch ein Einführungsbohrloch in die Lagerstätte und bewegt diqses Fluidum durch die Lagerstätte mit ihren durchlässigen Poren zu dem Ausführungsbohrloch und verdrängt so einen Teil des (51s aus den Poren und führt es zum Bohrloch. Ein Verdrängungsfluidum, das im allgemeinen Wasser oder Naturgas ist, kann aber, wie bekannt, nicht alles Öl aus einer Lagerstätte verdrängen. Dies bedeutet, daß die Verdrängung niemals vollkommen sein kann, da der wirkliche Betrag der C51= verdrängung von der Leichtigkeit abhängt, mit Gier sich 01 und das Verdrängungsfluidum durch die Lagerstätte bewegen, und da die Bereitwilligkeit, mit welcher das 01 innerhalb der Lagerstätte verdrängt wird, in dem Maße abnimmt, in dem die Sättigung mit 01 abfällt. Wenn die Verdrängung beginnt, ist die Ölsättigung hoch und die Sättigung des Verdrängungsfluidums niedrig. Das Öl fließt dann mit Leichtigkeit, und das Olverdrängungsfluidum fließt nur langsam. In, dem Maße, wie die Verdrängung fortschreitet, fällt die Durchlässigkeit für 01 stetig ab, und. die Durchlässigkeit für die Verdrängungsflüssigkeit vermehrt sich stetig. Gegebenenfalls wird ein Punkt erreicht, bei dem der Betrag an 01, das von der Verdrängungsflüssigkeit verdrängt wird, der wirtschaftlichen Gewinnung aus der Lagerstätte ein Ziel setzt. In dem Falle, bei dem ein Gas als Verdrängungsfluidum dient, ist diese äußerste Gewinnungsmöglichkeit für Öl im allgemeinen auf einen Betrag von etwa i5 und 30% des Öls, das ursprünglich an Ort und Stelle sich befand, beschränkt. Im Fall von Wasser ist die wirtschaftliche Grenze der zweiten Wiedergewinnung im allgemeinen besser und liegt zwischen etwa 4o und 651)/o des Öls, das sich ursprünglich in der Lagerstätte befand. Verschiedene Methoden sind zur Verbesserung dieser äußersten. Grenze der Gewinnungsmöglichkeit in Vorschlag gebracht worden, aber es ist noch kein völlig zufriedenstellendes Verfahren in Vorschlag gebracht worden.
  • Es ist Gegenstand der Erfindung, eine Verbesserung der sekundären Gewinnung von 01 herbeizuführen. Es ist weiterhin Gegenstand der Erfindung, nahezu alles Öl, das sich in einer Lagerstätte befindet, durch eine bestimmte Aufeinanderfolge von Verdrängungsfluiden zu gewinnen. In der folgenden Beschreibung und in den Zeichnungen ist Fig. i ein Querschnitt einer Lagerstätte zwischen einem Einführungs- und einem Ausla.ßbohrloch, die das Verfahren zeigt, hei dem Öl vollkommen aus einerLagerstätte mit einem am Schluß eingesetzten Abtriebsfluidum entfernt wird. In Fig.2 ist das Abtriebsfluidum ein Gas.
  • Es wurde festgestellt, daß das 01 in einer Lagerstätte wesentlich vollkommen durch eine Flüssigkeit verdrängt werden kann, die mit dem 01 mischbar ist und daß sich eine Mischungs- oder Übergangszone zwischen dem Öl und der mit Öl mischbaren Flüssigkeit bildet, die verhältnismäßig kurz ist. Es wurde auch festgestellt, daß diese kurze Übergangszone zwischen reinem C`51 lind der mit 0l mischbaren: Flüssigkeit sich in. kurzer Zeit, nachdem das Lösungsmittel oder die ölmischbare Flüssigkeit in die Lagerstätte eingetreten ist, bildet. Die Dicke dieser Schicht, d. h. die Abmessung in Richtung des Durchflusses, scheint für diese Übergangszone, nachdem ,eine kurze Strecke in der Nähe des Einführungsbohrloches durch die Lagerstätte zurückgelegt worden ist, etwa konstant zu bleiben und vermehrt oder vermindert sich nicht merklich beim Vorrücken der Zone von dem Einführungsbohrloch nach dem Ausführungsbohrloch. Die Wirkung der Schwerkraft und die Diffusionswirkungen zwischen dem 01 und dem Lösungsmittel bewirken, daß das Lösungsmitte l innerhalb der Lagerstätte verteilt wird, aber diese Kräfte wirken so langsam, daß bei gewöhnlichem Vorrücken., d-. h. bei einem Vorrücken in der Größenordnung von 3 mm bis zu 6o cm am Tag, diese Übergangszone von reinem Öl zu reinem Lösungsmittel sich nahezu unmittelbar zu bilden scheint, wobei eine Ölfront oder eine Ölbank gebildet wird, die die Durchlässigkeit der Lagerstätte für 01 wesentlich vermehrt. Anscheinend infolge dieser hohen Durchdringbarkeit und der Erscheinung guter Verdrängungseigenschaften von mischbaren Flüssigkeiten hat die mischbare Flüssigkeit keine Neigung am 01 vorhei7utreten, das Öl wird, in der Schicht vor dem Lösungsmittel verdrängt, ähnlich einer frontalen Verdrängung, aber doch insofern verschieden, als nahezu alles Öl verdrängt wird. Wie erwähnt, hat die Dicke der Übergangszone von reinem Öl zu reinem Lösungsmittel die Neigung, wesentlich konstant zu bleiben, ungeachtet dessen, ob sich geringe Abänderungen im Bau der Lagerstätte zeigen. Demgemäß wurde gefunden, d:aß der Betrag an flüssigem Lösungsmittel, der erforderlich ist, um das 01 wesentlich vollständig aus einer Lagerstätte zu verdrängen, sehr viel geringer ist als das Porenvolumen jener Lagerstätte, und daß, wenn ein Betrag an Lösungsmitteln in eine Lagerstätte eingeführt ist, der ausreicht, eine Zone gleichmäßiger Stärke an allen Punkten der Lagerstätte zu bilden, di.eEinführung desLösungsmittels beendet werden kann. Es wurde außerdem gefunden, daß dieses Lösungsmittel seinerseits durch die Lagerstätte durch ein Abtriebsfluidum getrieben werden kann, das mit dem Lösungsmittel mischbar ist.
  • Die üblichen Flüssigkeiten, die man bei der sekundären Gewinnung gebraucht, nämlich Wasser, Naturgas, Rauchgas u. dgl., sind leider nicht mit 0l mischbar und haben daher die Neigung, an dem Öl in der Lagerstätte vorbeizugehen. Geeignete ölmischbare Flüssigkeiten andererseits sind im allgemeinen zu kostspielig, wenn sie an Stelle der beim sekundären Gewinnungsverfahren üblichen Flüssigkeiten benutzt werden, da diese Lösungsmittel im allgemeinen von dem gleichen oder von höherem Wert als das Öl sind, das sie verdrängen. Der Gebrauch solcher Lösungsmittel bei den üblichen sekundären Gewinnungsverfahren ist d'alier unzweckni<il.iig. Gemäß vorliegender Erfindung, nach der die benachbarten Flüssigkeiten in erheblichem Maße mischbar sind, wird nur ein geringer Prozentsatz an Lösungsmitteln, im allgemeinen zwischen 3 und io% des Porenvolumens einer Lagerstätte, erfordert, um das 01 vollkommen aus der Lagerstätte zu verdrängen.
  • Nach Fig. i wird ein flüssiges Lösungsmittel für 01 zuerst in <la.s eine Bohrloch unter einem Druck eitrgeführt, der oberhalb des Dampfdruckes des Lösungsmittels liegt. Die ersten Teilchen dieser l,' lüssigkeit korninen sofort mit dem 01 in der 1_agerstätte in Berührung, mischen sich mit ihm und bewegen sich etwa radial nach außen. Im Laufes der Zeit bildet das Lösungsmittel mit dem C)1 eine L1bergangszone io, in der die Zusammensetzung der Bestandteile von ioo% C)1 im führenden "heil auf ioo% Lösungsmittel im Endteil absinkt. Proben zeigten, daß die Dicke dieser l`bergangszone im Abstand von wenigen Metern von dem Einführungsbohrloch beständig zu werden scheint und sich auch nicht mit dem Vordringen des Lösungsmittels von dem Einführungsbohrloch zum Ausführungsbohrloch in der Lagerstätte ändert. Unter der Annahme, daß man einen Überschuß an Lösungsmittel in das Bohrloch eingeführt hat, ist zu erwarten, daß eine Zone i;i von wesentlich reinem um,erändertem Lösungsmittel an die C)llö sungsmittelübergangszone sich zunächst anschließen wird. Im Falle von radialem Fluß, wie z. l3. bei schuhbandförmigen Öllagerstätten, würde der Betrag an in das Einführungsbohrloch eingeführten Lösungsmitteln durchaus genügen, zusätzlich zu der Ollösungsmittelübergangszone io und einer Abtriebsflüssigkeitslösungsmittelübergangszone 12 eine schmale Zone i,i aus reinem Lösungsmittel zu bilden, so daß die Hauptmenge des Lösungsmittels in die Ül)ergangszonen geht. Mithin ist eine starke Schicht an überschüssigem Lösungsmittel i i-, die auf die ö11ösungsmittelübergangszone i o folgen würde, unnötig. Im Falle eines radialen Fließens jedoch, wie z. B. bei einer sekundären Gewinnungsmaßnahme von fünf Schichten, istdie Dicke des reinen 1_ösungsmittelstreifens in der Nähe des I?inführungsbohrloches größer und fällt allmählich in dem Maße ab, wie die Länge des Streifens zunimmt. Bei einer Fünfschichtenarbeitsweise, bei der sich die Übergangszone io so ausgedehnt hat, claß sie mit entsprechenden Zonen benachbarter Eiirfütirungsscliichteti in Berührung kommen, ist die Ausdehnung der l'bergangszonen am Umfang am größten. Die Stärke der Übergangszonen bleibt wesentlich konstant, so da-ß der Betrag an Lösungsmitteln, der erforderlich ist, eine Übergangszone der gleichen Stärke zu bilden, zu diesem Zeitpunkt wesentlich größer ist. Dieser Betrag an Lösungsmitteln wird daher anfänglich als Ülerschuß zugegeben.
  • Wenn der berechnete Betrag an Lösungsmittel, der erforderlich wird, utn eine schmale, aber zusammenhängende Zone i i aus einem reinen Lösungsmittel zu bilden, in eine Lagerstätte eingeführt worden ist, so wird in diese ein Abtriebsfluiduni durch das gleiche Einführungsbohrloch eingeführt, das die Ollösungsmittelübe-rgangs-zone io verdrängt und die Zone i i aus reinem Lösungsmittel in die Lagerstätte zurückdrängt. Dieses Abtriebsfluidum kann irgendeine wenig kostspielige Flüssigkeit oder ein Gas sein.. Umaas Lösungsmittel wiederzugewinnen, muß das Fluidum im Hinblick auf dieVerdrängung der reinen Lösungsinittelzone unter Berücksichtigung der Mischbarkeit ausgewählt werden. Entsprechend der Verdrängung von C51 mit Lösungsmitteln verdrängt das Abtriebsfluidum das Lösungsmittel vollkommen und. bildet eine Übergangszone 12, bestehend aus Abtriebsfluidum und Lösungsmittel von wesentlich gleichbleibender Dicke. Da das Lösungsmittel die Hauptausgabe in diesem Verfahren verursacht und da Lösungsmittel und Alr triebsfluidum auf Grund ihrer gegenseitigen Mischbarkeit und Diffusionsfähigkeit miteinander und mit dem Öl so ausgesucht werden, daß die entsprechenden Übergangszonen eine minimale Dicke aufweisen, ist nur ein minimaler Betrag an Lösungsmitteln erforderlich.
  • Bei einer Ausführungsform der Erfindung ist das Verdrängungsfluidum ein Gas von der Zusammensetzung eines durchschnittlichen Naturgases, das als wesentlichsten Teil, d. h. zu 8o bis 95% Methan enthält, während der Rest in der Hauptsache aus Äthati mit einem s°hr kleinen Anteil von Propan, Butan usw. besteht. Das entw-eichende Gas aus einer Benzingewinnungsanlage ist ein sehr brauchbares Verdrängungsgas. Man führt zunächst ein Lösungsmittel, das sowohl mit dem 01 als auch mit diesem Gas mischbar ist, in die Lagerstätte durch das Einführungsbohrloch ein. Dieses Lösungsmittel kann irgendein 01-lösungsmittel sein, z. B. kann es aus wesentlich reinen Kohlenwasserstoffen bestehen, die 3 bis 6 Kohlenstoffatome aufweisen oder aus deren 11 ischungen. Besonders brauchbare Lösungsmittel dieser Art sind Mischungen, die als verflüssigte Petroleumgase bezeichnet werden.,Diese Mischungen bestehen wesentlich aus Propan und Butan mit geringeren Anteilen an Äthan und Pentan und wahrscheinlich sehr geringen Anteilen an Methan und Hexan und schwereren Kohlenwasserstoffan. Andere geeignete Lösungsmittel sind. natürliches Benzin oder eng begrenzte Fraktionen von raffinierten Leichtpetrofeumkohlenwasserstoffen, wie Benzin, Petroleum, Naphtha u. dgl. Kohlenstofftetrachlorid, Kohl,enstoffdisulfid, chlorierte Kohlenwasserstoffe und andere bekannte Öllösungsmittel fallen auch in den Wirkungskreis dieser Erfindung, vorausgesetzt, daß das Lösungsmittel beim Injektionsdruck flüssig ist und sowohl in dem 01 als auch in dem Abtriebsgas löslich ist. Mischungen dieser Lösungsmittel sind häufig erwünscht, besonders im Hinblick auf die Verbesserungen, die man dadurch erhält, daß man die Viskosität des Lösungsmittels beeinflussen kann. Es wurde gefunden, daß die Länge der Übergangszone besonders bei horizontaler Ausdehnung sich umgekehrt dem Verhältnis der Viskositäten der getriebenen zur Treibflüssigkeit verhält. Mithin ist die Treibflüssigkeit vorzugsweise viskoser als die getriebene Flüssigkeit, und es wurde in einigen Fällen in Abhängigkeit vom 01 gefunden, daß einige Zusammenstellungen von Lösungsmitteln eine kürzere Übergangszone bei horizontaler Verlagerung bilden als ein einziges Lösungsmittel, z. B. kann man eine geringe Menge Aceton mit dem verflüssigten Petroleumgas mischen, um das Viskositätsverhältnis des Lösungsmittels zum Abtriebsfluidum herabzusetzen und dabei das Lösungsmittel aus dien Poren der Lagerstätte mit einer dünneren Übergangszone io zu verdrängen.
  • Unter Bezugnahme auf Fig. 2 wird das flüssige Petroleumgas oder ein anderes Öllösungsmittel in das Einführungsbohrloch eingeführt, und da es mit dem Öl mischbar ist, wird .eine Übergangszone 15 gebildet, bestehend aus verflüssigtem Petroleumgas und Öl, die wesentlich alles Öl durch die Lagerstätte vor sich her treibt und hinter sich einen Streifen von nahezu reinem verflüssigtem Petroleumgas 16 hinterläßt. Man führt ausreichende Mengen verflüssigtes Petroleumgas in das Einführungsbohrloch, um stets die Aufrechterhaltung einer gleichbleibenden Stärke der Flüssiggasölübergangszone und der Flüssiggasabtriebsgasübergangszone während des Abtriebs zu sichern, wobei auf das Flüssiggas stets das Abtriebsgas folgt. Der Betrag an Fl,üss.iggas, das eingeführt wird, beläuft sich auf etwa 3 bis ioo/o, gewöhnlich jedoch auf 5 % des Porenvolumens der Lager- -stätte. Das Abtriebsgas, das vorzugsweise Naturgas im Falle von Flüssiggaslösungsmittel ist und das mit dem Lösungsmittel mischbar ist, bildet dann mit dem Flüssiggas eine Übergangszone 17, die sich beginnend mit gasförmigem verflüs,sigtezn Gas und abschließend aus relativ reinem Abtriebsgas zusammensetzt, wobei die Konzentration des Flüssiggases am größten in dem vordersten Abschnitt der Zone ist und die allmählich an der Rückkante der Zone auf o abfällt. Durch fortgesetzte Injektion von Abtriebsgas werden diese Übergangszonen durch dieLagerstätte inSchichten getrieben, deren Dicke innerhalb einiger Meter von dem Einführungsbohrloch gleichmäßig wird. Dies bedeutet, daß in dem Maße, wie sich die Schichten von dem Einführungsbohrloch aus ausbreiten, der äußere Umfang der Schichten wächst und daß die Dicke der reinen Lösungsmittelschicht abfällt. Vorzugsweise verschwindet die Schicht aus reinemLösungsmittel, wenn maximale Werte für die Länge des jeweiligen Umfanges bei den Zonen 15 und 17 erreicht sind.
  • Das Abtriebsgas wird in das Einführungsbohrloch mit einer derartigen Geschwindigkeit eingeführt, daß sich die Lösungsmittelschicht über die Lagerstätte mit einer geeigneten Geschwindigkeit vorbewegt. Der Druck des eingeführten Abtriebsgases ist im allgemeinen unmittelbar von der Durchlässigkeit der Lagerstätte abhängig und dementsprechend zu variieren. Der. Einführungsgasdruck kann auch dadurch geregelt werden, daß man eine bestimmte Menge Wasser oder auch eine andere Flüssigkeit einführt, die die Durchlässigkeit der Lagerstätte vermindert. Man kann auch den Druck in dem Auslaßbohrloch regeln, im allgemeinen ist es ökonomischer, in dem Auslaßbohrloch einen geringen Rückdruck aufrechtzuerhalten und so für die Lagerstätte einen geringen Gegendruck für das eingeführte Gas vorzusehen. Man kann jedoch die Wirksamkeit des Verfahrens und seine Wirtschaftlichkeit, insbesondere die Wiedergewinnung in einigen Fällen dadurch verbessern, daß man den Druck in der Lagerstätte erhöht und daß man das Abtriebsgas bei hohem Druck in diese einführt. Es wurde z. B. gefunden, daß hei niederem Druck ein Gas nach dem Auslaßbohrloch durchbrechen kann, ehe alles Lösungsmittel wiedergewonnen ist und daß man daher zusätzliches Gas einführen muß, um alles Lösungsmittel wiederzugewinnen. Man erhält oft eine höhere Ausbeute an Lösungsmitteln, ohne daß man zusätzliche Gasmengen durch die Lagerstätte schicken. muß, wenn man den Druck in der Übergangszone Lösungsmittel-Abtriebsgas oberhalb des kritischenDruckes der Lösungsmittel-AbtriebsgasMischung hält, d. h. dadurch, daß man die Übergangszone bei der Temperatur der Lagerstätte bei solchem Druck hält, daß über den Gesamtbereich von reinem Lösungsmittel zu reinem Abtriebsgas keine' Phasenänderung stattfindet. Das Lösungsmittel kann auf diese Weise durchweg als Einzelphase gewonnen werden.
  • In einer verhältnismäßig flachen Lagerstätte, die eine Temperatur von etwa 37,7° C aufweist, wurde z. B. gefunden, daß, wenn man Propan als Lösungsmittel und Methan als Abtriebsgas benutzt, der Minimaldruck zur Aufrechterhaltung einer Einzelphase etwa 93,3 kg/cni2 beträgt. Für ein Methanbutansystem beträgt dieser Druck 140 kg'/cm2. Für ein Äthanpropan- oder ein Äthanbutansystem beträgt der Druck etwa 53 kg/cm2. Andere Abtriebsgase, z. B. Kohlendioxyd, sowie dessen Mischungen mit anderen Gasen, ergeben auch mit Lösungsmitteln, wie flüssigem Petroleumgas, unter geeigneten Bedingungen von Druck und Temperatur in der Lagerstätte eine einzige Phase und gestatten eine wesentlich restlose Entfernung des Lösungsmittels bei einer sehr schmalen Übergangszone zwischen dem Lösungsmittel und dem Abtriebsgas.
  • Nachdem die aus reinem Lösungsmittel bestehende Schicht das Ausgangsbohrloch erreicht hat, ist eine weitere Injektion von Abtriebsgas nicht erforderlich, da das Gas in den Poren im allgemeinen ausreichend flüchtig ist, um zu den Bohrlöchern zu fließen.
  • Es ist für einige Fälle ersichtlich, daß man einen Bestandteil, der in der Lage ist, das Abtriebsgas mit dem IJisungsmittel, dem es folgt, besser mischbar zu machen, der vorderen Schicht des Abtriebsgases zufügen und mit dieser mischen kann. So kann man z. B. in einigen Fällen in die Lagerstätte unmittelbar der Lösungsmittelschicht folgend, ein Naturgas einführen, das verhältnismäßig reich an KohlenNi-asserstoffen, die in den Lösungsmittelbereich fallen, ist, z. B. kann man ein Naturgas einführen, das erhebliche Mengen an Äthan, Propan, Butan und höheren Kohlenwasser-Stoffen enthält, um so die Vermischung von flüssigem Petroleumgas mit dem Naturgasabtrie bsfluidum zu fördern und so die Dicke der Übergangszone sowie den erforderlichen Betrag an flüssigem Petroleumgas herabzusetzen. Diesem angereichertenGas folgt dann ein trockenes Naturgas, das wenig Äthan oder höhere Kohlenwasserstoffe enthält oder auch irgendein anderes Gas, das mit dem angereicherten Gas mischbar ist.
  • Bei einer anderen Ausführungsform der Erfindung läßt man die Lagerstätte dadurch, daß man <las Öllösungsmittel mit Wasser verdrängt, schließlich voll Wasser zurück. Dort, wo man Wasser dem Lösungsmittel folgen läßt, sollte das IJisungsmittel vorzugsweise zumindest zu etwa 5o% in Wasser löslich sein, so ist z. B. bei einem zweistufigen Verdrängungsverfahren, bei dem das C51 von dem Lösungsmittel und das Lösungsmittel durch Wasser vorgetriehen wird, das Lösungsmittel in einem größeren Ausmaße sowohl in 01 als auch in Wasser löslich. Beispiele für solche Lösungsmittel sind Aceton, Isopropylalkohol, N-Propylalkohol, Allylalkohol, Diacetona.lkohol, Butylcellosolve, Butylcarbitol, Diosan, Nitrobenzol, Furfurol, Nitropropan, Chlorex (Dichloräthylester), Äthylalkohol u. dgl. Es wurde diesbezüglich festgestellt, daß eine völlige Mischbarkeit zwischen dem vortreibenden Lösungsmittel und dem vorgetriebenen 01 nicht unbedingt notwendig ist, wie auch aus einer ähnlichen Erscheinung zu schließen ist, (1. 1i. die Spitzen der teilweise mischbaren Verdrängungsflüssigkeiten scheinen in gewisser Weise wie eine vollkommen mischbare Verdrängungsflüssigkeit zu wirken, eine Verdrängungsflüssigkeit, in der die vortreibende Flüssigkeit, die vorgetriebene Flüssigkeit in einer schmalen Übergangszone ver drängt. Eine hohe Mischbarkeit der vortreibenden und der vorgetriebenen Flüssigkeit ist jedoch stets vorzuziehen, da die Übergangszone kürzer ist, je mehr die beiden Flüssigkeiten miteinander misch- j bar sind. Mithin ist ersichtlich, daß während es in einigen Fällen erwünscht sein kann, ein Lösungsmittel zu benutzen, das in jedem Verhältnis vollkommen mit dem 01 der Lagerstätte mischbar ist, es auch möglich ist, ein nur teilweise mit dem 01 mischbares Lösungsmittel in einigen Fällen vorteilhaft zu benutzen. Wenn dieses Lösungsmittel dann durch Wasser verdrängt wird, so tritt die entsprechende hrscheinung ein. Da das Lösungsmittel wenigstens teilweise in Wasser löslich ist, wird die Hauptmenge des Lösungsmittels durch frontalen Abtrieb entfernt, und das Lösungsmittel, (las in den Poren der Formation zurückbleibt, wird in dem Wasser dispergiert und bildet eine trbergangszone 12, deren Lösungsmittelkonzentration in kurzem Abstand auf o abfällt.
  • Bei dieser Ausführungsform, bei der das Verdrängungsfluidum Wasser ist, entspricht der Prozeß wesentlich dem 1'rozeß, bei dem man Gas als Verdrängungsfluidum benutzt. Der einzige Unterschied besteht in der Auswahl eines geeigneten Lösungsmittels. Die Menge anLösungsmittel wird durch die gleichen Faktoren bestimmt, die bei einer Gasverdrängung maßgeblich sind. Im allgemeinen ist jedoch bei Anwendung einer Flüssigkeitsverdrängung die Übergangszone dünner. Der Betrag an Lösungsmittel kann auch wie im Falle der Gasverdrängung annähernde dadurch bestimmt werden, daß man die Länge der Formation abschätzt und ausgewählte Lösungsmittel auf einer Versuchsbasis eindrückt. Wenn Wasser in das Einführungsbohrloch eingedrückt wird, so wird dieses durch die Lösungsmittelschicht zum Auslaßbohrloch getrieben und verdrängt auf seinem Wege wesentlich alles 01, und das Lösungsmittel wird durch das Abtriebswasser verdrängt, wobei die Lagerstättenporen wesentlich vollständig mit den Abtriebswassern gefüllt zurückbleiben.
  • Bei einer weiteren Ausführungsform des Verfährens, bei dem die Poren der Lagerstätte gegebenenfalls mit Gas gefüllt zurückbleiben, ist es manchmal wünschenswert, um den erforderlichen Betrag an Lösungsmitteln zu vermindern, in das Ausführungsbohrloch entweder vor der Injektion des Lösungsmittels oder in einzelnen Fällen gleichzeitig damit oder intermittierend mit der Injektion des Lösungsmittels eine erhebliche Menge Wasser einzuführen. Da Wasser in ölführenden Lagerstätten überall in geringen Mengen vorkommt, z. B. in Mengen von 15 bis etwa 5o% des Porenraumes, neigt dies zusätzliche Wasser dazu, die Wasserdurchlässigkeit der Lagerstätten zu erhöhen, wie oben beschrieben wurde; aber in erster Linie besteht die Wirkung des Wassers darin, den Wasserinhalt der Poren im Gestein zu erhöhen, so daß ein geringerer Betrag an 01 erforderlich ist, um einen Frontalabtrieb und die Entfernung isolierter Oltr<)>pfchen in der Lagerstätte zu bewirken.
  • Mithin ist es ersichtlich, daß die Erfindung eine große Mannigfaltigkeit von Ausführungsformen sowie viele Modifikationen zuläßt. Derartige Ausführungsformen und Modifikationen fallen unter die Ansprüche und sollen gleichfalls von der H-rfindung erfaßt sein.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zur Gewinnung von C51 aus einer unterirdischen Öllagerstätte, dadurch gekennzeichnet, daß man ein flüssiges Öllösungsmittel in die Lagerstätte eindrückt und dann das Lösungsmittel durch ein Abtriebsfluidum verdrängt. a. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß man das flüssige Öllösungsmittel in die Lagerstätte in einem Betrage eindrückt, der ausreichend ist, um nahezu alles Öl aus den Poren dieser Lagerstätte zu entfernen. 3. Verfahren nach Anspruch i zur Wiedergewinnung von 01 aus einer unterirdischen Öllagerstätte, dadurch gekennzeichnet, daß eine wenigstens teilweise mit 01 mischbare Flüssigkeit und darauf ein Abtriebsfluidum in eine Lagerstätte gedrückt wird und da.ß die Flüssigkeit von diesem Abtriebsfluidum verdrängt wird. 4. Verfahren nach Anspruch i oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß. ein ausreichendes Volumen jener Flüssigkeit oder flüssigen Lösungsmittels für C)1 so in die Lagerstätte eingedrückt wird, daß zu jeder Zeit in dieser zwischen dem 01 und dem Fluidum eine schmale, wesentlich reine Flüssigkeitszone vorhanden ist. 5. Verfahren nach Anspruch i oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Volumen jener Flüssigkeit oder flüssigen Öllösungsmittels zwischen 3 und ioo/o des Porenvolumens der Lagerstätte, die von der Flüssigkeit zu durchdringen ist, beträgt. 6. Verfahren nach Anspruch i oder 3, bei dem die Abtriebsflüssigkeit in die Lagerstätte bei einem Druck oberhalb des kritischen Druckes einer Mischung des Ahtriebsfluidums und der Flüssigkeit oder flüssigen Öllösungsmittels eingedrückt wird über den gesamten Zusammensetzungsbereich. 7. Verfahren nach Anspruch 1, 3 oder 5, frei dem die Flüssigkeit oder das flüssige 01-lösüngsmittel verflüssigtes Petroleumgas ist und bei dem das Fluidum vorwiegend ein Kohlenwasserstoffgas ist. B. Verfahren nach Anspruch 1, 3 oder 5, bei dem das Fluidum Wasser ist. g. Verfahren nach Anspruch 1, 3 oder 5, frei dem das Al>triel>sfluidum ein Abtriebsgas ist, das mit dem verflüssigten Petroleumgas mischbar ist. io. Verfahren gemäß Anspruch g, bei dem das Abtriebsgas Naturgas ist. i i. Verfahren nach Anspruch i zur Gewinnung von 01 aus einer unterirdischen Öllagerstätte, dadurch gekennzeichnet, daß zunächst verflüssigtes Petroleumgas und Wasser durch die Lagerstätte über ein Einführungsbohrloch gedrückt wird, wobei das Wasser dazu beitragen soll, die Durchlässigkeit der Lagerstätte für das verflüssigte Gas zu vermindern, und das Wasser ausreichend sein soll, nahezu alles 01 aus den Poren der Lagerstätte zu verdrängen und das verflüssigte Petroleumgas aus jener Lagerstätte mit Naturgas zu verdrängen. 12. Verfahren nach Anspruch ii, bei dem der zu Anfang eingeführte Teilbetrag des Naturgases mit einem Kohlenwasserstoff angereichert wird, der mit dem verflüssigten Petroleumgas mischbarer ist als das Naturgas.
DEST3527A 1950-07-27 1951-06-22 Verfahren zur Gewinnung von OEl aus Lagerstaetten Expired DE849534C (de)

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