DE848929C - Klappenverschluss fuer umlauflose Schleusen - Google Patents
Klappenverschluss fuer umlauflose SchleusenInfo
- Publication number
- DE848929C DE848929C DEN367A DEN0000367A DE848929C DE 848929 C DE848929 C DE 848929C DE N367 A DEN367 A DE N367A DE N0000367 A DEN0000367 A DE N0000367A DE 848929 C DE848929 C DE 848929C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- flap
- retaining wall
- locks
- closure according
- wall
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E02—HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
- E02B—HYDRAULIC ENGINEERING
- E02B7/00—Barrages or weirs; Layout, construction, methods of, or devices for, making same
- E02B7/20—Movable barrages; Lock or dry-dock gates
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Structural Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Civil Engineering (AREA)
- Barrages (AREA)
Description
- Klappenverschluß für umlauflose Schleusen
auf dein der Drempelwand gegenüberliegenden I?iiergievernichtungsbalken gelagert und derart ausgebildet, daß ihr unterer, eine Prallfläche für das einströmende Wasser enthaltende Teil den Energievernichtungskanal in Staustellung überbrückend abschließt, so daß eine mit dem Umlegen der Klappe beginnende Freigabe eines Füllspaltes am Dreinpel erfolgt.Die l-.rfinilnng Betriff> einen Verschluß für uni- lauflose Schleusen finit einer um ihre untere Kante nach dein l"nterwasser zii nnilegbaren Klappe. Bei den liek2innten Klappenverschliissen dieser Art er- folgt die Füllung der Schleuse entweder über die geneigte Klappe hinweg, wodurch eine Beunruhigung des Schleusenwassers bewirkt wird, oder durch be- sondere Verschlußteile unterhalb der Klappe, die einett verliältnism:i(.lig umst:indlichen :lufltan des Schleusenverschlusses bedingen. l )enigegeniil)er ;oll gent:iß der Erfindung der Klappenverschluß so geformt und gelagert werden, dali trotz einfacher Konstruktion eine Füllung der Schleuse ohne Beunruhigung der darin befindlichen Schiffe vorgenommen werden kann. Zu dieseln Zwecke ist erfindungsgemäß die Klappe - I)ic Form der eigentlichen Stauwand ist so gewählt, daß auch, falls die Schleuse zur Hocliwasserabführung mit herangezogen werden muß, eine gute Wasserabführung gewährleistet ist.
- L:s sind zwar Schleusenverschliisse bekannt, hei denen durch begrenztes Schwenken der Klappe nach dein L'nterwasser zit ein Füllspalt freigegeben wird. Diese bekannten Verschlüsse sind aber in ihrem Gesamtaufbau und ihrerLagerung vom Erfindungsgegenstand abweichend. Außerdem besitzen sie keine Teile, die bei der Vernichtung der Energie des einströmenden Wassers mitwirken.
- In Fig. r der Zeichnung ist die Verschlußklappe a im Querschnitt dargestellt; Fig. z zeigt eine Teilansicht der Klappe von Unterwasserseite aus gesehen. Die Wände b als Stauwand, d als Rückwand und c als untere Wand bilden mit ihren Aussteifungen den torsionssteifen Tragkörper der Verschlußklappe a.
- Diese ist mittels Stelzen p in den Lagern( drehbar gelagert. Die Anzahl der Lager f richtet sich nach der Größe der Klappe. Die Lager f werden auf dem unterstromigen Energievernichtungsbalken verankert. Der Antrieb der Klappe a kann ein- oder zweiseitig durch Spindel- oder Zahnstangenwindwerke über die Schubstangen h erfolgen. Auch kann der Antrieb über ein Triebstocksegment geschehen.
- Die Dichtung an der Sohle geschieht durch einen Gummistreifen e, welcher nach Fig. 3 mit Klemmplatten i bzw. k mit dem Verschlußkörper verbunden ist. Die unteren Klemmplatten i und k werden abwechselnd angeordnet, so daß eine Zahnschwelle entsteht, um den beim Umlegen der Klappe durchschießenden Wasserstrahl zu zerreißen. Die Fig. 4 zeigt einen Schnitt durch die seitliche Klappendichtung. Diese wird durch einen Gummistreifen 1, welcher an der nach der Unterwasserseite zu gerichteten Seite der Stauwand gelagert ist, hergestellt. Der Gummistreifen wird durch eine verstellbare Feder an die eisenarmierte Seitenwand der Schleuse angepreßt. Ein Nachstellen der Dichtung kann von der Unterwasserseite aus, wenn die Klappe in Staustellung steht, vorgenommen werden.
- Auf der Unterwasserseite der Klappe wurde ein Laufsteg m angeordnet, dessen Lage sich unterhalb der Klappenoberkante befindet, so daß die Stauwand als Geländer dient. An den beiden Enden des Laufsteges sind Treppenstufen n., welche zur Schleusenplattform führen, befestigt. Soll nun die Schleusenkammer gefüllt werden, so wird die Klappe mittels der Antriebe zuerst langsam nach der Unterwasserseite zu bewegt. Dabei öffnet sich zwischen der Sohle und der Sohlendichtung, wie Fig.5 zeigt, ein sich allmählich vergrößernder Spalt g, durch den der Wasserstrahl entlang der unteren Klappenwand c schießt und gegen die gegenüberliegende Wand o auftrifft, um durch die Energievernichtungskanäle q nach der Schleusenkammer geleitet zu werden. Damit der Wasserstrahl genügend belüftet wird, sind in der unteren Klappenwand c und auch in der Klappenrückwand d vergitterte öffnungen angeordnet. Die Form und die Richtung der unteren Klappenwand c sowie die vor den Lagern f befindliche Wand o aus Eisenkonstruktion ist so gewählt, daß die altbewährte Form des Energiev ernichters gewahrt bleibt. Ist beim Bewegen der Klappe a diese in die in Fig. r punktiert eingezeichnete Lage gekommen, so ist die Sclileusenkainmer fast ganz gefüllt, so daß die Klappe mit größerer Geschwindigkeit in die strichpunktierte Lage, d. h. ganz umgelegt werden kann.
- Das Klappenende legt sich in umgelegtem Zustand auf einen unterstützten Querbalken, der gegen Stöße durch Schiffe u. dgl. zum Schutze angeordnet ist. Eine Verkürzung des nutzbaren Schleusenraumes gegenüber einer Schleuse mit Stemmtoren tritt nicht ein, da die Klappe nebst Energievernichter um die Tornischenlänge nach der Oberwasserseite zu verlegt werden kann.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE: r. Verschluß für umlauflose Schleusen mit einer um ihre untere Kante nach dem Unterwasser zu umlegbaren Klappe, dadurch gekennzeichnet, daß die Klappe (a) auf dem der Drempelwand gegenüberliegenden Energievernichtungsbalken gelagert ist und daß sie mit ihrem unteren, eine Prallplatte (o) für das einströmende Wasser enthaltenden Teil (o, c) den Energievernichtungskanal (q) in Staustellung überbrückend abschließt und eine mit ihrem Umlegen beginnende Freigabe eines Füllspaltes (g) am Drempel bewirkt. z. Verschluß nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß der untere, die Prallplatte (o) tragende Teil der Klappe aus in mehreren Lagerböcken drehbar gelagerten Stelzen besteht. 3. Verschluß nach Anspruch r und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Stauwand (b) zum Zwecke eines schwingungsfreien Wasserabflusses in der Strömungsrichtung parabolisch gekrümmt ist. 4. Verschluß nach Anspruch r bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß hinter dem oberen Teil der Stauwand (b) auf der Klappe (a) ein Laufsteg (m) abnehmbar angeordnet ist, für den die Stauwand (b) als Geländer dient und an dessen beiden Enden nach der Schleusenplattform führende Treppenstufen (si) befestigt sind. Angezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 297 11o, 42,4 126, 689 668, 731 696 und 743 2 0 5.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEN367A DE848929C (de) | 1950-01-08 | 1950-01-08 | Klappenverschluss fuer umlauflose Schleusen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEN367A DE848929C (de) | 1950-01-08 | 1950-01-08 | Klappenverschluss fuer umlauflose Schleusen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE848929C true DE848929C (de) | 1952-09-08 |
Family
ID=7337409
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEN367A Expired DE848929C (de) | 1950-01-08 | 1950-01-08 | Klappenverschluss fuer umlauflose Schleusen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE848929C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2458632A1 (fr) * | 1979-06-11 | 1981-01-02 | Hutchinson Mapa | Nouveau barrage de retenue d'eau, du type mobile |
Citations (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE297110C (de) * | ||||
| DE424126C (de) * | 1923-11-06 | 1926-01-18 | Arthur H Mueller | Klappenwehr mit abgebremster Wehrklappe |
| DE689668C (de) * | 1936-10-15 | 1940-03-30 | Maschf Augsburg Nuernberg Ag | Stauvorrichtung fuer Schleusen und Wehre mit tiefliegender waagerechter Drehachse |
| DE731696C (de) * | 1939-08-18 | 1943-02-13 | Krupp Fried Grusonwerk Ag | Klapptor |
| DE743205C (de) * | 1938-07-10 | 1943-12-20 | Gutehoffnungshuette Oberhausen | Abschluss- und Fuelleinrichtung fuer umlauflose Schleusen |
-
1950
- 1950-01-08 DE DEN367A patent/DE848929C/de not_active Expired
Patent Citations (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE297110C (de) * | ||||
| DE424126C (de) * | 1923-11-06 | 1926-01-18 | Arthur H Mueller | Klappenwehr mit abgebremster Wehrklappe |
| DE689668C (de) * | 1936-10-15 | 1940-03-30 | Maschf Augsburg Nuernberg Ag | Stauvorrichtung fuer Schleusen und Wehre mit tiefliegender waagerechter Drehachse |
| DE743205C (de) * | 1938-07-10 | 1943-12-20 | Gutehoffnungshuette Oberhausen | Abschluss- und Fuelleinrichtung fuer umlauflose Schleusen |
| DE731696C (de) * | 1939-08-18 | 1943-02-13 | Krupp Fried Grusonwerk Ag | Klapptor |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2458632A1 (fr) * | 1979-06-11 | 1981-01-02 | Hutchinson Mapa | Nouveau barrage de retenue d'eau, du type mobile |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE2154306A1 (de) | Koksloeschturm | |
| DE848929C (de) | Klappenverschluss fuer umlauflose Schleusen | |
| DE1008666B (de) | Selbsttaetiges Klappenwehr | |
| DE743205C (de) | Abschluss- und Fuelleinrichtung fuer umlauflose Schleusen | |
| DE2353934A1 (de) | Schiffsruderkonstruktion | |
| DE955850C (de) | Hub-Senktor, insbesondere fuer das Oberhaupt einer Schiffschleuse | |
| DE808578C (de) | Zweiteiliger Wasserverschluss von Schleusenkammern u. dgl. | |
| DE685305C (de) | Drehschieberverschluss fuer Foerdergefaesse von Schachtfoerderanlagen | |
| DE731696C (de) | Klapptor | |
| DE939020C (de) | Schleusentor | |
| DE718808C (de) | Kabeleinspuelgeraet fuer die Verlegung elektrischer Kabel in Gewaessern | |
| DE765240C (de) | Absenkbarer Schleusenverschluss, insbesondere Segmentverschluss | |
| DE489021C (de) | Schachtfoerdergefaess | |
| DE689668C (de) | Stauvorrichtung fuer Schleusen und Wehre mit tiefliegender waagerechter Drehachse | |
| DE2716073A1 (de) | Fahrbare verschlussvorrichtung fuer wasserbauliche anlagen | |
| DE880119C (de) | Abschlußvorrichtung für Schleusen, Häfen, Docks oder Wasserläufe | |
| DE877578C (de) | Einrichtung zum Spuelen der Wehrgrube | |
| DE679556C (de) | Einschwimmbares UEberfallwehr | |
| DE654071C (de) | Bewegliches Wehr mit Stauklappe | |
| AT43122B (de) | Klappenwehr zum Schutze gegen Hochwasserschäden und zur Ausnützung der düngenden Wirkung von Hochwässern. | |
| DE467878C (de) | Untere Abdichtung eines versenkbaren Wehrverschlusses | |
| AT84058B (de) | Rotierender volumetrischer Flüssigkeitsmesser. | |
| DE691481C (de) | Segmentverschluss fuer Wasserdurchlaesse an doppelwandigen Schleusentoren und fuer aehnliche Durchlaesse | |
| DE2620397C3 (de) | Stoßschutzvorrichtung für Schleusentore | |
| AT97444B (de) | Sohlendichtung für mit der Dichtung heb- und senkbare Verschlüsse in Wasser. |