DE848576C - Elektro-dynamisch betaetigte Schlagstiftanordnung fuer registrierende Messgeraete - Google Patents
Elektro-dynamisch betaetigte Schlagstiftanordnung fuer registrierende MessgeraeteInfo
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- G01D—MEASURING NOT SPECIALLY ADAPTED FOR A SPECIFIC VARIABLE; ARRANGEMENTS FOR MEASURING TWO OR MORE VARIABLES NOT COVERED IN A SINGLE OTHER SUBCLASS; TARIFF METERING APPARATUS; MEASURING OR TESTING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
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Description
- Elektrodynamisch betätigte Schlagstiftanordnung für registrierende Meßgeräte »je l:rfindLing bezieht sich, auf eine nach dem elektro- bzw. permanentdynamischen Prinzip auf und ab bewegte Schlagstiftanordnung für registriereii(Ie Meßgeräte mit punktförmig aufgetragenen Einzelwerten. Gemäß derErfindung ist die Schwingspulenanordnung an einer oder mehreren annähernd in einer zur Spulenbewegungsrichtung senkrechten 1?hene verlaufenden, flächenhaft ausgebildeten Stützfe(lei n aufgehängt. Dadurch ist in einfacher Weise eine gute Zentrierung und axiale Einstellbarkeit der Scli%vingsl>ule erreicht.
- Ein :\usführungsbeispiel der Erfindung ist im folgenden l)cscliriel>en und in der Zeichnung dargestellt. Dabei zeigt Fig. t eine Vorderansicht einer Schlagstiftanordnung (vergrößert), F i1. 2 eine Draufsicht zu Fig. i (vergrößert), Fig. 3 eine Seitenansicht der Schlagstiftanordnung mit Antriebsteil, Fig. .4 eine Draufsicht zu Fig. 3, Fig. 5 eine Seitenansicht zu Fig. i, i# ig. 6 (las schwingende System nach Fig. i (stark vergrötlert).
- 1#.ine Schlagstiftanordnung zur Aufzeichnung voll Punkten auf einen Streifen eines registrierenden Meßgeräts besteht im wesentlichen aus einem Ringniagneten i, der zusammen mit Jochplatten z und 3 uii(1 einem Eisenkern .4 einen permanenten Magneten für die auf und ab zu bewegende Schwingspule 5 bildet. Diese gleitet in einem ringförmigen Schlitz zwischen Jochplatte 3 und Kern 4. Der Schwingspulenträger steht über abgewinkelte Hülsen 6 und 7 mit einer Schlagnadel 8 in Verbindung, welche als Schreibstift dient. Der Teil 7 ist gleichzeitig als Anschlag für das schwingende System ausgebildet; in der Ruhestellung liegt er dabei an dem Kern 4 an. Üer Maximalhub der Schlagnadel ist durch Anschlag des Teils 7 an dem Oberteil einer die Nadel 8 nahe ihrem wirksamen Ende führenden oder eingrenzenden Buchse i9 festgelegt. Der nach oben verlängerte Eisenkern 4 ist dort als Sc'hraubbolzen 4a ausgebildet. Dicht unterhalb des Schraubbolzens sitzt über dem Kern eine oben glockenförmig ausgebildete Traverse 9, welche mit zwei Stegen 9a und 9b über den ganzen Magneten hinweg nach unten greift und dort mit einer Halterungsplatte io verschraubt ist. Diese ist an ihrem unteren Ende mit einer kleinen Buchse i i und dem Mittelstück einer Blattfeder 12 verbunden, deren Doppeltrapezform aus den Fig. i und 2 ersichtlich ist. Die äußeren Enden der Blattfeder 12 sind an einer weiteren Blattfeder 13 befestigt, die ihrerseits mit ihrem Bund in der Mitte mit dem Träger der Schwingspule 5 verbunden ist. Zwischen der Oberkante der Jochkante 2 und den Innenkanten des Oberteils der Traverse 9 ist eine Druckfeder 14 eingebettet. Die Spannung dieser Feder ist mit Hilfe einer mit dem Bolzen 4" zusammenwirkenden Mutter 15 einstellbar, welche auf der Oberkante der Traverse 9 aufliegt. Die Befestigung der gesamten Anordnung erfolgt über anschraubbare Lappen 16 und 17, welche mit der ?Magnetanordnung fest verbunden sind. Durch Verstellen der Mutter 15 wird demgegenüber die Traverse 9 und damit der Mittelteil der Blattfeder 12 in lotrechter Richtung verstellt. Auf diese Weise ist die Schlagstärke der Nadel 8 einstellbar. Die Gesamtanordnung ist beispielsweise über eine Leitspindel 2o quer zur Bewegungsrichtung des Registrierstreifens verstellbar. Zum Zweck der Parallelführung ist eine Achse 21 vorgesehen, längs welcher der gesamte Schreibschlitten entlang gleitet. Um das Schlagmagnetsystem im richtigen Abstand zum Registrierstreifen einstellen zu können, ist eine Stellschraube 22 angeordnet, welche den die Leitspindel 20 und die Achse 21 umgebenden Bauteil 23 gegenüber dem Befestigungsglied 24 für die Schreibstiftanordnung zu verstellen vermag. Die beiden Teile 23 und 24 greifen dabei schwalbenschwanzförmig ineinander. Zur Lagensicherung der beiden Teile nach erfolgter Einstellung der Schraube 22 dienen zwei durch Langlöcher des Teils 24 greifende Sicherungsschrauben 25, 26, welche senkrecht zur Stellschraube 22 liegen. Zum Schutz der Schraubverbindung 4a, 15 dient eine Kappe 18. Die Erfindung kann auch in anderer Weise verwirklicht, und insbesondere können Anordnung undAusbildungderBlattfedernanderssein. So kann z. B. ein flächenbildendes Gerippe aus federndem Draht, Bändern od. dgl. verwendet werden.
Claims (9)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Nach dem elektro- bzw. permanentdynamischen Prinzip auf und ab bewegte Schlagstiftanordnung für registrierende Meßgeräte mit punktförmig aufgetragenen Einzelwerten, dadurch ge'kennzeic'hnet, daß die Schwingspulenanordnung an einer oder mehreren annähernd in einer zur Spulenbewegungsrichtung senkrechten Ebene verlaufenden, flächenhaft ausgebildeten Stützfedern aufgehängt ist.
- 2. Anordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß ein Paar gegeneinander gekniimmter, an den äußeren Enden miteinander verbundener Stützfedern (12,13) in einer solchen Anordnung verwendet ist, daß der Bund der einen (13) an -dein schwingenden System und der Bund der anderen (12) an einem mit ortsfesten Teilen der Anordnung gekoppelten Bauteil (9, io) befestigt ist.
- 3. Anordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Stützfedern Doppeltrapezform besitzen.
- 4. Anordnung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß das mit dem Stützfederwerk verbundene Bauteil (9) über eine starre Feder, insbesondere Druekfeder (14), mit einstellbarer Spannung mit den ortsfesten Teilen vier Anordnung verbunden ist.
- 5. Anordnung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Druckfeder als Schraubenfeder ausgebildet ist.
- 6. Anordnung nach -Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Spannung der Feder mit Hilfe einer vorzugsweise in der Verlängerung der Schlagstiftanordnung liegenden Schraubverbindung (4a, i;) einstellbar ist.
- 7. Anordnung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Schraubenbolzen (4a) mit dem ortsfesten Bauteil (4) verbunden ist, während sich die Mutter (i5) gegen eine den Schraubbolzen umgebende NI-luffe an einem insbesondere glockenförmigen Träger der Stützfeder axial abstützt. B.
- Anordnung nach Anspruch i bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstand der Schlagstiftanordnung von der zu bearbeitenden Unterlage mit Hilfe einer Stellschraubenverbindung (22) od. dgl. zwischen dem angetriebenen Teil und dem übrigen Teil der Anordnung einstellbar ist.
- 9. Anordnung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, däß zwischen dem angetriebenen Teil (23) und dem übrigen Teil (24) eine vorzugsweise sch,#valhenschwanzförmige Verbindung mit Beweglichkeit in der Richtung der Stellschraubenaclise besteht. io. Anordnung nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, daß i-orzugsweise senkrecht zur Stellschraube eine oder mehrere durch Langlöcher greifende Sicherungsschrauben (25, 26) vorgesehen sind. i i. Anordnung nach einem der Ansprüche 4 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Verstellvorric.htung (Schraube 4a) od. dgl. von einer abnehmbaren Kappe (18) überdeckt ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEP11442A DE848576C (de) | 1948-10-02 | 1948-10-02 | Elektro-dynamisch betaetigte Schlagstiftanordnung fuer registrierende Messgeraete |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEP11442A DE848576C (de) | 1948-10-02 | 1948-10-02 | Elektro-dynamisch betaetigte Schlagstiftanordnung fuer registrierende Messgeraete |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE848576C true DE848576C (de) | 1952-09-04 |
Family
ID=7363497
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEP11442A Expired DE848576C (de) | 1948-10-02 | 1948-10-02 | Elektro-dynamisch betaetigte Schlagstiftanordnung fuer registrierende Messgeraete |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE848576C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1026977B (de) * | 1953-10-14 | 1958-03-27 | Licentia Gmbh | Elektromagnetische Stanzvorrichtung fuer Registriereinrichtungen |
| DE1260171B (de) * | 1962-05-11 | 1968-02-01 | Meci Materiel Elect Contr | Schreibwerk fuer analoge Registriergeraete |
-
1948
- 1948-10-02 DE DEP11442A patent/DE848576C/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1026977B (de) * | 1953-10-14 | 1958-03-27 | Licentia Gmbh | Elektromagnetische Stanzvorrichtung fuer Registriereinrichtungen |
| DE1260171B (de) * | 1962-05-11 | 1968-02-01 | Meci Materiel Elect Contr | Schreibwerk fuer analoge Registriergeraete |
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