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DE847592C - Verfahren zur Herstellung eines Gemisches von ª‡- und ª‰-6-Methyl-jononen (ª‡- und ª‰-Iron) - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines Gemisches von ª‡- und ª‰-6-Methyl-jononen (ª‡- und ª‰-Iron)

Info

Publication number
DE847592C
DE847592C DEF4818A DEF0004818A DE847592C DE 847592 C DE847592 C DE 847592C DE F4818 A DEF4818 A DE F4818A DE F0004818 A DEF0004818 A DE F0004818A DE 847592 C DE847592 C DE 847592C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
iron
methyl
mixture
preparation
ionones
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEF4818A
Other languages
English (en)
Inventor
Heinrich Dr Gruetter
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Firmenich SA
Original Assignee
Firmenich SA
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Firmenich SA filed Critical Firmenich SA
Application granted granted Critical
Publication of DE847592C publication Critical patent/DE847592C/de
Expired legal-status Critical Current

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  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung eines Gemisches von (c- und ß-6-Methyl-jononen (a- und ß-Iron)
    Die corlirgende Urflndulig hat ein X'erfaliren zur
    Herstellung von a- und f3-6-Methyl-jononen zum
    (jegensta nd.
    Dieses Verf<ihreii ist dadurch gekennzeichnet, dal.l
    nian 5-Methyl-2-isol)rol>yl(lel<atrien-1, 5, 7-01n-9
    einer Cyclisierung unterwirft, welche gleichzeitig
    mindestens eile )-Nfetli_N-I-.i-ji»ioll und ein 6-Methyl-
    ii-jotioti ergibt.
    Das als Ausgangsstoff @er@@-en(lete 5-Methyl-2-iso-
    propyldekatrien-r, 5, 7-0n-9 (Formel 111) läBt sich,
    <iusgelleil(1 Vom 2-Isopropylhexeii-l-on-5(Forrnel 1I),
    leicht sytitlietisiereii, dieses kann mühelos aus
    Thuyon (Formel I), z. B. nach Wallach (Liebigs
    Annalen der Chemie Bd. 272, S. 111 [1892] ;
    Berichte dtsch. chern.'Ges. &i.30, S.423 [1897j),
    erhalten werden.
    Nachstehend ist in einem Formelschema gezeigt,
    wie dieses Ausgangsketon hergestellt werden kann
    und \v ie daraus durch Ringschluß gleichzeitig x- und
    entstehen (Formel 1 V bzw. V)
    Bis jetzt ließ sich nicht voraussehen, daß ein Körper vom Typus des Ketons der Formel (11I) nach dem obenstehenden Schema cyclisiert werden könne. In der Tat liegt das direkt am Ringschluß beteiligte Kohlenstoffatom i' im Gegensatz zu allen bekannten Beispielen(Cyclisierung von Pseudojonon, Pseudoiron usw.) nicht an einer Doppelbindung. Trotz dieser' Tatsache cyclisiert sich das Keton der Formel (11I) leicht und mit guten Ausbeuten, insbesondere unter dem Einfluß von sauren Cyclisierungsmitteln, d. h. von Körpern, welche allein mit Wasser gemischt, Flüssigkeiten ergeben, deren PH unter 5 liegt. Von diesen Cyclisierungsmitteln geben Schwefelsäure, Phosphorsäure und Bortrifluorid die bestem Ergebnisse.
  • Das Keton der Formel (11I), welches flüssig ist, kann infolge des Vorhandenseins von Doppelbindungen an den KOhlenstOffatomeli 5 und 7 unter vier verschiedenen stereoisomeren Formen existieren. Das bei seiner Synthese erhaltene technische Produkt ist ein Gemisch, in welchem eines der Isomeren mehr oder weniger stark vorherrschen kann, je nach dem Siedepunkt der verwendeten Fraktion. Die Cyclisierung dieses Gemisches liefert a- und ß-6-llethyl-jonone, die auch wieder Gemische von Stereoisomeren sind. Das gegenseitige %'erhältnis derselben hängt von der Stereoisamerie,des Ausgangsketons ab, könnte aber auch mindestens teilweise von den Bedingungen, unter welchen man den Ringschluß durchführt, beeinflußt werden.
  • Das unmittelbare Produkt 'des erfindungsgemäßen Verfahrens ist ein Gemisch aus Stereoisomeren des 6-Ntetliyl-a-jonons und des 6-i@-Ietliyl-ß-jonons. Es unterscheidet sich in seinen Eigenschaften. nicht oder nur wenig von dem nach dem in der schweizerischen Patentschrift 262 270 beschriebenen Verfahren erhaltenen Produkt. Man kann daraus sowohl die Stereoisorneren des 6-Methyl-a-jonons als auch diejenigen des 6-Methyl-ß-jonons abtrennen, wie es in den schweizerischen Patentschriften 262 269 und 267 856 beschrieben ist.
  • Dieses Produkt sowie auch die isolierten 6-lethyl-jonone können in der Parfümerie und in der Kosmetik verwendet «erden, nämlich dort, wo eine speziell feine Geruchsnote nach Veilchen oder Iriswurzel gewünscht wird.
  • Weil das als Ausgangsmittel dienende 5-Methyl-2-isopropyldekatrien-r, 5, 7-0n-9 (Formel III) leicht zu synthetisieren ist, stellt das erfindungsgemäße Verfahren einen bedeutenden Vorteil gegenüber demjenigen dar, das in der Cyclisierung von @j-\Iethyl-pseudojonen besteht, weil die Synthese des Irons auf diese Weise abgekürzt und vereinfacht wird.
  • Im folgenden erläutern einige Beispiele das Verfahren gemäß vorliegender Erfindung.
  • Beispiel i Phosphorsäure als Cvclisierungsmittel 1:I g 5-Methyl-2-isopropyldekatrien-i, 5, 7-0n-9 (Siedepunkt unter 0.2 nim I@g = too 1>is i i o`) werden, zu 55 g auf zwischen -:l uni o° abgekühlte Phosphorsäure (Dichte= 1,65) mit einer solchen Geschwindigkeit gegeben, daß dieTemperatur o° nicht übersteigt. Hierauf wird die Lösung 20 Minuten bei oq gehalten, dann auf 5o bis 55° erwärmt und noch 15 Minuten bei dieser Temperatur belassen. Diese Lösung wird während der ganzen Dauer der Operation mechanisch gerührt. Hierauf gießt man sie auf Isis, nimmt in Äther auf, wischt mit Wasser und \atriumcarlx>nat, trocknet, engt ein und destilliert. Man erhält dabei i,4g Vorlauf und 9,5 g zivisclien 87 und 89= unter 0,2 mm Hg siedendes Iron. Vach Reinigung mit dem Reagens P von Girard sind die Konstanten des erhaltenen Irons die folgenden: d 4° - 0,94e7 bis 0,936o; n ö = 1,5004.
  • Vor der Reinigung zeigt das Iron oft eine geringere Dichte (d ä Minimum = 0,930).
  • Dieses Produkt stellt ein Gemisch von verschiedenen Stereoisomereil des Typus x-Iron mit ein wenig ß-Iron dar. Das Phenylsemicarbazon schmilzt bei t72`, sein z, 4-L)initroplietiylhydrazonbei 120n. Diese heidenDerivate sind identisch mit denjenigen, welche a-Iron liefert. In den Mutterlaugen finden sich die sterischeit Isomeren. Beispiel e Bortrifluorid als Cvclisierungsmittel 1n eine auf o- abgekühlte Lösung von 15,3 g 5-#Xtetliv1-2-isoltroliy-1<iekatrien-i, 5, 7-0n-9 in 9oCm3 trockenem Benzol führt inan während ungefähr 30 Minuten unter Rühren einen ziemlich raschen Strom voit 13F.; ein. Die Reaktion macht sich durch einen plötzlichen Anstieg der Temperatur auf 6 bis 7° bemerkbar. Dann hört die rl1isorption des Bortriftuorids auf; im ganzen sind 6,3 g absorbiert worden. Der gebildete Iron-BF3-Komplex wird mit 75 cm; einer 8°./oigen -Na 0H-Lösung zersetzt. Die sich bildenden Schichten werden abgetrennt, hierauf wäscht man mit i5 cm; einer 25o/oigen N a0 H-Lösung (unter Schütteln während i Stunde), trocknet, konzentriert und destilliert. Man erhält 11,7 g Iron, das bei 83 bis 87° unter o,15 mm 14g übergeht und die folgenden Konstanten aufweist: d q° = 0,93o bis 0,937; n ö = i,5oo6 bis 1,5042.
  • Es liegt ein Gemisch von verschiedenen Stereoisomeren des Typus a-Iron mit ein wenig ß-Iron vor. Das Phenylsemicarbazon schmilzt bei i72° und gibt keine Schmelzpunkterniedrigung mit demjenigen des Beispiels i. Ein Teil schmilzt unter 159° und entspricht anderen sterischen Isomeren.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zur Herstellung eines Gemisches von a- und ß-6-iNIethyl-jononeti (a- und ß-Iron), dadurch gekennzeichnet, daß mal] 5-Methyl-2-isoliropyldekatrien-i, 5, 7-0n-9 in Gegenwart eines sauren Cyclisierungsmittels, zweckmäßig eines solchen, das allein mit Wasser gemischt eine Flüssigkeit ergibt, deren pt, unter 5 liegt, cyc 1 i sie rt.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß als Cyclisierungsmittel Schwefelsäure, Phosphorsäure oder Bortrifluorid verwendet wird.
  3. 3, Verfahren nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß Schwefelsäure mit einer Dichte von 1,49 bis 1,53 oder Phosphorsäure mit einer Dichte von 1,65 bis 1,70 verwendet wird.
DEF4818A 1950-01-18 1950-10-10 Verfahren zur Herstellung eines Gemisches von ª‡- und ª‰-6-Methyl-jononen (ª‡- und ª‰-Iron) Expired DE847592C (de)

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CH847592X 1950-01-18

Publications (1)

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DE847592C true DE847592C (de) 1952-08-25

Family

ID=4541987

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEF4818A Expired DE847592C (de) 1950-01-18 1950-10-10 Verfahren zur Herstellung eines Gemisches von ª‡- und ª‰-6-Methyl-jononen (ª‡- und ª‰-Iron)

Country Status (1)

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DE (1) DE847592C (de)

Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1000374B (de) * 1955-03-30 1957-01-10 Basf Ag Verfahren zur Herstellung von Jonon
DE1010066B (de) * 1954-10-05 1957-06-13 Hoffmann La Roche Verfahren zur Herstellung von 4-[2', 6', 6'-Trimethyl- oder 2', 5', 6', 6-Tetramethylcyclohexenyl]-3-allyl- oder -3-propargylbuten-(3)-on-(2)
DE1041039B (de) * 1954-10-05 1958-10-16 Hoffmann La Roche Verfahren zur Herstellung von 3-Methyl-4-(2',6',6'-trimethylcyclo-hexenyl)-buten-(3)-on-(2) bzw. 3-Methyl-4-(2',5',6',6'-tetramethylcyclohexenyl)-buten-(3)-on-(2)
DE1109677B (de) * 1958-08-01 1961-06-29 Hoffmann La Roche Verfahren zur Herstellung von ungesaettigten Ketonen vom Jonontyp

Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1010066B (de) * 1954-10-05 1957-06-13 Hoffmann La Roche Verfahren zur Herstellung von 4-[2', 6', 6'-Trimethyl- oder 2', 5', 6', 6-Tetramethylcyclohexenyl]-3-allyl- oder -3-propargylbuten-(3)-on-(2)
DE1041039B (de) * 1954-10-05 1958-10-16 Hoffmann La Roche Verfahren zur Herstellung von 3-Methyl-4-(2',6',6'-trimethylcyclo-hexenyl)-buten-(3)-on-(2) bzw. 3-Methyl-4-(2',5',6',6'-tetramethylcyclohexenyl)-buten-(3)-on-(2)
DE1000374B (de) * 1955-03-30 1957-01-10 Basf Ag Verfahren zur Herstellung von Jonon
DE1109677B (de) * 1958-08-01 1961-06-29 Hoffmann La Roche Verfahren zur Herstellung von ungesaettigten Ketonen vom Jonontyp

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