DE847316C - Gesinterter Massekern mit Gewinde, insbesondere Ferritkern - Google Patents
Gesinterter Massekern mit Gewinde, insbesondere FerritkernInfo
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Description
- Gesinterter Massekern mit Gewinde, insbesondere Ferritkern
Für die SI)ulen der elektrischen Nachrichten- technik ist man bestrebt. Abstimnikerne zu ver- ivetiden, clie sich durch ihre besonders hohe 1'er- ineal)ilitä t und große Güte gegenüber den bisher bekannten Massekernen aus Carl>onteisenpulver auszeichnen. Solche Kerne werden z.33. als ge- sinterte herritkerne aus 1'refilingen von ()wd- Irttlvern hergestellt. I)ie dabei erOrderliche (AUS- Wandlung (ler 1'rel.ilitige schließt es für die :Massenfertigung .itis, die gesinterten Ferritkente alit komplizierten (iebrauchsl)rinen ohne Nach- arl>eitltitg tlea @@e@iillel'tet7 ]'rvlilitigs herzustellen. Iss ist dadurch erforderlich geworden, für die zuin lndttktivit;itsal)gleich eitler Spule verweildetei Ge- windekerne llerstellungsverfahren festzulegen, die es auf fabrikatorisch günstig=e Weise ertn;>glichen, duts als giaitteii Stiftki')rl>er@@esititerteii Ferritkcrn mit Oberfläche gegenüber dem Durchmesser des gesinterten Kernes vorstehen. Beim Schrauben des Kernes werden die Gänge des Gegengewindes in das elastische Material eingedrückt, und es ist dadurch gleichzeitig eine für das zügige Verstellen des Schraubkernes und sein halten in der eingestellten Stellung vorteilhafte Gewindeführung gewährleistet.dein erforderlichen Gewinde zu versehen. Die Er- findung bezieht sich ;ruf eine solche Maßnahme, und sie besteht darin, dali bei einem gesinterten Masse- kern der Kerndurchmesser nicht größer als der Grunddurchmesser des Kerngewindes ist um! der Kern über seinen Umfang verteilt mehrere Längs- nuten aufweist, in denen Leisten aus Fisenpulver- inasse. Fcrritpulvertnasse, einem Gemisch leider I'ulvertnassen, preß- oder spritzbarem Kunststoff oder ancierein verformbaren '_Werial angeordnet sind. Diese Leisten bilden (las Kerngewinde. Es ist als,) der gesinterte NZassekern über seine Liii7ge oder über eiiteii Teil seiner Länge mit über den l-mhmg verteilten Gewindeleisten versehest. Verwendet inan für die Bildung der Längsleisten elastische: Material, z. 8. Giin7nii oder elastisclteii Kunststoff. so kimnen die Liitigsleisten snit glatter - Es können z. B. bei drei gleichmäßig über den Kernumfang verteilten Längsleisten zwei aus nicht elastischem Material mit ausgeprägten Gewindeg:11-eil hergestellt sein, während die dritte Längsleiste aus elastischem Material die Gewindebremse für das Halten und zügige Einstellen des Gewindekernes bildet. Auch in diesem Falle ist ohne Vertvendung der sonst üblichen zusätzlichen :Mittel für die Bildung von Gewindebremsen die betriebsgünstige Verwendung der Gewindekerne gewährleistet.
- Die Verwirklichung des Erfindungsgedankens ist in gleich günstiger Weise bei einem Gewindestiftkern als auch bei einem Kern mit Gewinde-1xohrung möglich. Es können die das Kerngewinde bildenden Längsleisten entsprechende Vorsprünge gegenüber derMantelfläche eines Stiftkernes bilden, oder sie können als solche Vorsprünge gegenüber der sonst glatten Bohrung eines gesinterten Massekcrnes vorhanden sein. In beiden Fällen wird mit der Erfindung erreicht, daß der Luftspalt zwischen den ineinander verschraubbaren Kernen oder zwischen der Spulenhalterung und dem Kern sehr gering gehalten wird und der gesinterte Nfassekern nahezu über seine ganze Länge und seinen ganzen Umfang der Spule oder dem Gegenkern mit geringem Abstand gegenüberliegt. Bevorzugt wird man für die Verringerung des Luftspaltes Feingewinde mit geringer Gangtiefe für die Kernverstellung wählen.
- Bei einem Gewindestiftkern wird man die Längsleisten an den Kernstirnseiten miteinander so vereinigen, daß sie den gesinterten Nfassekern käfigartig umschließen. Dadurch ist eine gute Halterung der Längsleisten an dem gesinterten Massekern erzielt, und es ist möglich, an den Kernstirnseiten kappenartige Ansätze aus dem Material der Längsleisten vorzusehen, die die Mittel für die Kernverstellung bilden. Solche Mittel sind z. B. Schraubenzieherschlitze, Steckschlüsselansätze oder Steckschlüsselbohrungen.
- Für eine gute Führung des nach der Erfindung mit Gewindeleisten versehenen Kernes an dein Gegengewinde kann es von Vorteil sein, die Längsleisten zur Kernlängsachse geneigt am Kernmantel verlaufen zu lassen. Die Leisten bil'de'n dann sozusagen einzelne Gänge eines Mehrfac.hsteil@gewindes, und es können solche Kerne in Halterungen od. dgl. eingeschraubt werden, die aus irgendwelchen Gründen im Bereiche des Gewindes mit Längsschlitzen od. dgl. versehen sind.
- Für die Herstellung der Gewindekerne nach der Erfindung wird man vorteilhafterweise so verfahren, daß in die Längsnuten der gebrauchsfertig ,esilttcrten Massekerne die das Gewinde bildenden
Längsleisten eingespritzt, eingepreßt oder in an- derer geeigneter Weise eingebracht sind. Es'können, insbesondere bei größerem Kerndurchmesser, die Leisten auch von Foritistücken gebildet sein, die in die Kernlängsnuten eingelegt und durch Kleben. warmplastische Verformung od. dgl. in den Nuten mit dem Kern verfestigt werden. Gleichgültig, welche Art der Einbringung für die Längsleisten gewählt ist, wird man bevorzugt einen Schwalben- schwanz- oder ähnlichen Verfestigungsquerschnitt für die Kernlängsnuten «-ählen. Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der Zeichnung dargestellt. Fig. t zeigt einen gesinter- ten Ferritkern mit älter den Vinfang gleichm:ißig verteilten, da: Kerngewinde bildenden L:ing#- leisten, Fig.2 die Alt<irdltting v(t"t glattc#tt leisten aus elastischem Material am Unifang solchen Kernes und Fig. 3 eine Kernansicht. Der gesinterte Fe#rritkern t ist finit den schwal- benschwanzförmigen Längsnuten 2 versehen. In diese Längsnuten sind (.eisten aus Eisenpulver- inasse eingepreßt @bzw. eingespritzt. Diesel,eistelt3 bilden ein festes Ganzes finit dein Kern t, und sie stehen so viel gegenälter dein Kerndurchmesser uni Umfang vor, daß sie Ge«-irnlegang-leisten am Kern bilden. Mit 4 ist das Rohr einer Spulenhalterung, in der der Kern t für den Spulenabgleich ver- sChrauNbar ist. angedeutet. Die L:ingsnut 5 an <lein Kern t hat z., B. Teilkrcisdtterscliltitt. und es ist in sie ein Rundgummi 0 eingeklebt, der gegenälter dein Umfang des Kernes t entsprechend vorsteht und beim Verschraulwn des Kernes in seiner Hal- terang als Gewindehretnse wirkt. Es kann da: ilt die Nut 5 eingelegte elastische l@retnsstiick 6 auch durch Einspritzen. Einkleben od. d;gl. mit den" Kern i verfestigt sein und aus jedem anderen ge- eigneten Material, z. 11. elastischem l\-unststott, be- stehen. Bei der Ausführung nach Fig.2 sind die in die Längsnuten 2 des Kernes t eingespritzten oder in anderer Weise finit dein Kern verfestigten L:ings- leisten 7 Volt elastische"» Kttliststof£ gebil"let. Diese Längsleisten 7 besitzen alt ihren" gegenüber dein Kerndurchmesser vorstehenden "heil glatte Fla- chen 8, und es wird da: für <las Verschrauben des Kernes t erforderliche Gewinde von dein Gegen- gewinde, z. B. der Spulenhalterung, in das der Kern zum Spulenabgleich eingeschraubt wird, ein- gedrückt. Diese einfache -Ausführungsart für die Bildung eines schrauhbaren Abgleichkernes ist für die Massenfertigung besonders gut geeignet, und man wird zur leichteren Einführung des Kernes in sein Gegengewinde die Längsleisten nach den Kernenden konisch so verlaufen lassen, daß sie in den Durchmesser des Kernes r Übergehen. Diaidurch, daß nach Fig. 3 die Kappen 9 aus dem Material der Längsleisten fest mit diesen (.eisten und mit dem Kern t vereinigt sind, sind sie gut für die Bildung der Verstellmittel des Kernes, z. B. der Sehraubenzieherschlitze to geeignet. Die Kappen 9 bilden Führungsansätze für das Ein- schrauben des Kernes in seine Gewindeführung. und sie sind mit wenigen ( @ewindeg:ingen t t ver- sehen, die den IC`bergang zu den Gewindeleisten des Kerne: bilden. Eine solche Anordnung von Führungsansätzen für (las Einführen der Kern- l:ingsleisten in das Gegengewinde kann in gleicher vorteilhafter \\eise bei an (lein Außenmantel eines Kernes liegenden I_üt@gsleisten und bei in der Kern- Itohrtitrg liegenden Längsleisten verwirklicht wer- den, indem die Leisten an den Kernstirnseiten init- einander verbindende Kappen oder Ringe vorge- <ellen sind. Sind die Längslristvtt von ferromagnetischein Material gebildet, so ist ritte Verschlechterung der L'erineabilität (las gesititertett Ferritkerites bei der l'ntgestaltting dieses Kernes zum Gewindekern »alteztt ganz vermiedest. Es ist möglich, dein ge- sinterten @erritkern einen _\tißendurchniesser zti geben, der eine titlit<iti,r l_ttft;l>@tltlül(Ittng und da- init I'ermeabilitütsverschlecltterung hinerhalb der ( @win(leführttng verntei(let. Iss kann (irr gesinterte Kern auch stur über einen "Feil seiner I.:iitge tnit den crtin(lun@sgem:ißett l.:ings- ttiiteit für die Gewindeleisten versehen sein, so (Maß der Kern finit seinem atillerhalb der Leisten liegen- den 'heil als gesinterter Kern vollen riiit(leii Ober- schnitt lx.sitzt.
Claims (1)
-
PATENTA\St'ßf@CHE: i. Gesinterter @lassekern mit Gewinde, iiis- lres()it(lere Ferrttkertt, dadurch gekennzeichnet. (1a13 der Kern(lnrchmc#sser nicht größer als der (@rund(lurchmes:rr (las ist und der Kern über seinen L nifang verteilt mehrere I.:in:gstittten ltesitzt, in deneil das ILeri>gewitl(le l)-ildende Leisten aiis h.isenl)tilvermasse. Ferrit- ptilverniasse, preß- oder spritzbarem Kunst- toff oller anderem verformbaren Material an- s s geordnet sind. 2. \lassekern nach :ltisllrticlt r, dadurch ge- kennzcirhnet, daß sich die (las Kerngewinde bildenden Längsleisten ntir Tiber einen Teil der Kernlange erstreckest. 3. \tassekern nach Atisprtich i oder 2, da- (liirch @(l;eitnzeichnct. (1a1.1 titiii(lesteits eine der Längsleisten von elastischem Material, z. ß. Gummi oder elastischemKunststoff gebildet ist. in die beim Schrauben des Kernes die Gätlge des Gegengewindes eingedrückt werden. .I. Massakern nach Anspruch t, 2 oder 3, (hi- dur(h gekennzeichnet, daß eine (ler Längsleisten aus elastischem -Material die Gelviitdebrvtlise für das Halten und zügige Einstellen des (ie windekernes in seiner Führung bildet. 3. Massakern nach Anspruch i, 2, 3 oder @, dadurch gekennzeichnet, daß die Längsleisten bei einem Gewindestiftkern an den Kernstirn- seiten miteinander vereinigt sind arid als kapltenartige Kernansätze od. dgl. die Mittel für die Kernverstellung, Schraubenzieher- schlitze, Steckschlüsselansätze od. dgl., bildest. Cs. Massakern nach einem der vorangegange- nen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dafl die Längsleisten an den Kernenden in (1i(^ Leisten untereinander verbindendeKappen oder finge übergehen, die mit Gelvin(1(#gängeit für (las Einführen der I-iingsleisteit ist (las Geg(-ii- gewin(le versehen sind. . 11 assekern nach Anspruch i , 2. 3. 4, 5 oller 6. (Dadurch gekennzeichnet, (111.l die Längs- leisten ziir Kernlängsachse geneigt ain Kern- ntantel verlaufen. B. Massakern nach einem der N-oi-atigegange- nen Ansprüche, dadurch gekenilzeicliiiet, (1a13 die Langleisten finit ihrem gegenüber dein f )urchmesscr lies gesinterten Massekernes, vor- stehenden Teil nach den Kernenden zti konisch atif den Durchmesser des Kernes zitislatifen. (g. Massakern nach einem der vorangegange- nen Ansprüche, dadurch gekeniizeicliii(#t, (1a1.1 die Längsleisten in die Kernlängsmiten einge- spritzt, eingepreßt oder durch warmplastische \"erforinttng, Einkleben od.,dgl. finit (lein Kern verfestigt sind. i o. '\-Iassekern nach einem der vorangegan- genen Ansprüche, dadurch gekeiliizeicltiiet. (1a1.1 die Kernlängsnuten Sclilvall),eitsclilv@iitz- oder :ihnlichen erfestiguns(luerschnitt für die I_:in@sleisten besitzen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK9235A DE847316C (de) | 1951-03-07 | 1951-03-07 | Gesinterter Massekern mit Gewinde, insbesondere Ferritkern |
Applications Claiming Priority (1)
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Publications (1)
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| DE847316C true DE847316C (de) | 1952-08-21 |
Family
ID=7212324
Family Applications (1)
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| DEK9235A Expired DE847316C (de) | 1951-03-07 | 1951-03-07 | Gesinterter Massekern mit Gewinde, insbesondere Ferritkern |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE847316C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1241545B (de) * | 1962-02-15 | 1967-06-01 | Kaschke K G | Abgleichkern fuer Spulen der Nachrichtentechnik |
-
1951
- 1951-03-07 DE DEK9235A patent/DE847316C/de not_active Expired
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