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DE847032C - Magnetischer Kreis - Google Patents

Magnetischer Kreis

Info

Publication number
DE847032C
DE847032C DEP26162D DEP0026162D DE847032C DE 847032 C DE847032 C DE 847032C DE P26162 D DEP26162 D DE P26162D DE P0026162 D DEP0026162 D DE P0026162D DE 847032 C DE847032 C DE 847032C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
poles
magnetic circuit
plates
plate
tongues
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEP26162D
Other languages
English (en)
Inventor
Pieter Hendrik Johanne Brouwer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Koninklijke Philips NV
Original Assignee
Philips Gloeilampenfabrieken NV
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Philips Gloeilampenfabrieken NV filed Critical Philips Gloeilampenfabrieken NV
Application granted granted Critical
Publication of DE847032C publication Critical patent/DE847032C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K1/00Details of the magnetic circuit
    • H02K1/06Details of the magnetic circuit characterised by the shape, form or construction
    • H02K1/12Stationary parts of the magnetic circuit
    • H02K1/14Stator cores with salient poles
    • H02K1/145Stator cores with salient poles having an annular coil, e.g. of the claw-pole type

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Manufacture Of Motors, Generators (AREA)

Description

  • Magnetischer Kreis Die Erfindung bezieht sich auf einen magnetischen Kreis, z. B. für Dynamos oder Motoren, der aus einer oder mehreren aufeinandergestapelten Platten besteht, und ist dadurch gekennzeichnet, daß die Platte oder Platten mit einer Anzahl hochkant angeordneter und gegenüber der oder den Platten abgebogener Pole versehen sind, die aus über ihre Längsachse U-förmig gefalteten Zungen bestehen, und zwar derart, daß die Kanten der U-Schenkel in einer Umdrehungsfläche liegen.
  • Die hochkant angeordneten Pole dieses magnetischen Kreises oder Ankerblechpaketes weisen den an sich bekannten Vorteil auf, daß der Übergang der magnetischen Kraftlinien beim Luftspalt, der sich an der erwähnten Umdrehungsfläche befindet, von oder zu den Polen nicht von dem zwischen diesen Polen vorhandenen magnetischen Widerstand beeinträchtigt wird.
  • In mechanischer Hinsicht bilden die um ihre Längsachse gefalteten Zungen sehr feste Pole, die keiner weiteren andersartigen Verstärkung oder Befestigung bedürfen. Unter der Längsachse der Zungen ist im vorliegenden Fall die Achse zu verstehen, die zwischen den beiden Rändern oder Kanten einer Zunge liegt; nach dem Falten bilden diese Ränder die Hochkantseiten der Pole.
  • Die Erfindung eignet sich vorzüglich zur Anwendung bei Nabendynamos für Fahrräder, bei denen eine sehr große Anzahl von Polen erwünscht ist.
  • An Hand der auf der Zeichnung veranschaulichten Ausführungsbeispiele wird die Erfindung näher erläutert. Fig. i und 2 stellen schematisch eine Draufsicht und eine Seitenansicht eines Teiles des erfindungsgemäß ausgebildeten Magnetkreises dar; Fig.3 und 4 zeigen einen aus drei Platten zusammengebauten Magnetkreis.
  • In Fig. i ist eine Platte mit einer Anzahl ausgestanzter Zungen 2 versehen, die sich in mehr oder weniger tangentialer Richtung erstrecken. Die Zungen 2 werden über ihre Längsachse 3 U-förmig umgebogen. Dieses Falten ist an der Zunge 4 beim Beginn veranschaulicht. Das Falten wird vorzugsweise so weit durchgeführt, daß die beiden Innenflächen 5 der Zunge mehr oder weniger zusammenfallen. Vor, während oder nach dem Zusammenfalten wird die Zunge in einer dem Beobachter zugekehrten Richtung, vorzugsweise senkrecht zur Zeichnungsebene, umgebogen. Auf diese Weise entstehen hochkant angeordnete Pole, wie bei 6 dargestellt ist, wobei die Außenkanten 7 der U-Schenkel 8 annähernd in einer Zylinderfläche g liegen. Rings um diese Zylinderfläche herum kann ein ringförmiger Dauermagnet angeordnet werden, der mit einer Anzahl von Magnetpolen versehen ist, z. B. zur Erzeugung einer EMK in einer der Einfachheit halber nicht dargestellten ringförmigen Spule, die zwischen den Polen 6 und einer zylindrischen Vertiefung io im zentralen Teil der Platte i angebracht ist. In Fig. 2 ist ein Pol 6 der Platte i mit dem zentralen Zylin ler io in Seitenansicht dargestellt. Zur Ergänzung des Spulenkreises wird ein vollkommen ähnlicher Körper mit Polen umgekehrt mit dem zentralen Zylinder derart in die ringförmige Spule geschoben, <!aß die Pole dieses zweiten Körpers zwischen die Pole 6 der Platte i gelangen; wobei der zentrale Zylinder auf dem Zylinder io zur Auflage kommt.
  • In Fig. i sind die Enden der U-Schenkel beim Pol ii schräg zur Außenfläche der Pole abgeschliffen, was mit 12 bezeichnet ist, um eine größere, an den Luftspalt grenzende Poloberfläche zu erzielen, wobei diese Oberfläche weit besser mit der Zylinderfläche zusammenfällt und ein nahezu überall gleich weiter Luftspalt entsteht.
  • Ein Teil der Fig. i stellt noch eine andere Ausführungsform dar, bei der radiale Zungen 13 benutzt werden, die in ähnlicher Weise, wie oben geschildert, zu Polen 14 zusammengefaltet und umgebogen werden. .' Bei dieser Ausbildung kann eine größere Anzahl von Zungen verwendet werden, als dies bei den tangentialen Zungen möglich ist, so daß auch die Polzahl gesteigert werden kann.
  • Wenn die Umbiegung der Pole in bezug auf die Plattei über einen Winkel (Fig. 2) von weniger als do° erfolgt, kann ein Pol 15 entstehen, der in Fig. i in Draufsicht und in Fig.2 in Seitenansicht dargestellt ist. Bei jedem senkrechten Schnitt dieses Poles werden die U-Schenkel immer schmaler, in dem Maße wie der Querschnitt mehr nach dem freien Ende des Poles verlegt wird, d. h. daß die Polstärke nach dem Ende immer kleiner wird, wie aus der Seitenansicht des Poles 15 in Fig. 2 ersichtlich ist. Ein solcher Pol kann entweder durch Umfalten der keilförmig ausgebildeten Zungen oder durch Abschleifen oder Abdrehen des überflüssigen Materials (die Grenze ist mit der gestrichelten Linie i6 in Fig.2 angedeutet) entstehen.
  • Schließlich stellen die Fig. 3 und 4 ein Viertel eines magnetischen Kreises für einen Fahrradnabendynamo dar, der aus drei ineinandergeschobenen Körpern nach Fig. i und 2 besteht. Der Raum zwischen zwei aufeinanderfolgenden Polen 17 desselben Körpers 18 ist so groß gewählt, daß zwei Pole i9 und zwei Pole 20 des zweiten und dritten Körpers 21 bzw. 22 dazwischen geschoben werden können. Die drei zentralen zylindrischen Teile 23 bis 25 passen gleichfalls ineinander. Die drei Platten können z. B. mittels der schematisch dargestellten Niete 27 miteinander befestigt werden.
  • Wie dies an Hand der Fig. i und 2 beschrieben worden ist, wird auch dieser Spulenkreis durch Anbringung eines zweiten Körpers in umgekehrter Lage ergänzt.
  • Es hat sich schließlich als sehr wichtig erwiesen, den Magnetkreis nach den vorangehenden Figuren an einer Stelle vollständig durchzusägen, wie z. B. in Fig.3 bei 28, wodurch eine Leistungssteigerung von 70°/o erreicht werden kann.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Magnetischer Kreis, der aus einer oder mehreren aufeinandergestapelten Platten bOsteht, dadurch gekennzeichnet, daß die Platte oder Platten mit einer Anzahl hochkant angeordneter und in bezug auf die Platte oder Platten abgebogener Pole versehen sind, die aus über ihre Längsachse U-förmig umgefalteten Zungen bestehen, und zwar derart, daß die Kanten der U-Schenkel auf einer Umdrehungsfläche liegen.
  2. 2. Magnetischer Kreis nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Breite der U-Schenkel nach den Polenden immer abnimmt.
  3. 3. Magnetischer Kreis nach den Ansprüchen i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß er wenigstens an einer Stelle von einem schmalen Luftspalt durchschnitten wird, so daß ein unterbrochener, ringförmiger Körper entsteht.
DEP26162D 1947-06-05 1948-12-23 Magnetischer Kreis Expired DE847032C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
NL847032X 1947-06-05

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE847032C true DE847032C (de) 1952-08-18

Family

ID=19845199

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEP26162D Expired DE847032C (de) 1947-06-05 1948-12-23 Magnetischer Kreis

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE847032C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2644938A1 (de) * 1975-10-28 1977-05-18 Stepanjan Magnetleiter einer elektrischen maschine
FR2570228A1 (fr) * 1984-09-10 1986-03-14 Centre Nat Rech Scient Moteur electrique rotatif a aimant permanent rotorique

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2644938A1 (de) * 1975-10-28 1977-05-18 Stepanjan Magnetleiter einer elektrischen maschine
FR2570228A1 (fr) * 1984-09-10 1986-03-14 Centre Nat Rech Scient Moteur electrique rotatif a aimant permanent rotorique

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