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DE847030C - Knebelbefestigung fuer elektrische Drehschalter - Google Patents

Knebelbefestigung fuer elektrische Drehschalter

Info

Publication number
DE847030C
DE847030C DED880A DED0000880A DE847030C DE 847030 C DE847030 C DE 847030C DE D880 A DED880 A DE D880A DE D0000880 A DED0000880 A DE D0000880A DE 847030 C DE847030 C DE 847030C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
toggle
switch shaft
spring
switch
groove
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DED880A
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
ERNST DREEFS FA
Original Assignee
ERNST DREEFS FA
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by ERNST DREEFS FA filed Critical ERNST DREEFS FA
Priority to DED880A priority Critical patent/DE847030C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE847030C publication Critical patent/DE847030C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H3/00Mechanisms for operating contacts
    • H01H3/02Operating parts, i.e. for operating driving mechanism by a mechanical force external to the switch
    • H01H3/08Turn knobs
    • H01H3/10Means for securing to shaft of driving mechanism

Landscapes

  • Switch Cases, Indication, And Locking (AREA)

Description

  • Knebelbefestigung für elektrische Drehschalter Die Knebelbefestigungen von Drehschaltern für elektrische Installationen oder Geräte, insbesondere solchen, die mit Heizregelschaltern versehen sind, erfolgen im allgemeinen durch Schraubbefestigungen.
  • Die bekannten Schraubverbindungen bestehen entweder aus Kopfschrauben, die unter Zwischenlage einer Feder als elastisches Glied von oben in eine Bohrung des Knebels eingeführt und mit der Schalterachse verschraubt werden, oder aus Maden- oder anderen Schrauben, die durch eine seitliche Bohrung des Knebels an oder durch die Schalterachse geführt werden.
  • Beide Schraubverbindungen haben den Nachteil, daß Unbefugte, z. B. Kinder, die Schrauben lösen können. Auch können die Schrauben oder Muttern sich von selbst lösen und herausfallen; meist sind sie dann nicht wiederzufinden. Der Knebel wird dann oft nur lose auf die Schalterachse geschoben. Dabei fällt auch die Schalterkappe herunter und zerbricht, so daß der Schalter ohne Berührungsschutz bleibt und zur Gefahrenquelle wird.
  • An Stelle von Schraubverbindungen sind bereits unter Federdruck stehende Gesperre bekanntgeworden, bei denen eine entsprechend geformte Feder einerseits in einer Nut der Schalterachse, andererseits in einer Erweiterung der Knebelbohrung angeordnet ist. Diese bekannten Befestigungen haben in der Praxis keinen Eingang gefunden, weil die Befestigung unmittelbar am Ende der Schalterachse erfolgte, so daß der Knebel nicht genügend Führung hatte. Knebel von geringer Bauhöhe konnten durch leichte Kippbewegungen von der Schalterachse unbeabsichtigt gelöst werden. Auch mußte bei den bekannten Einrichtungen das Gesperre zusätzlich noch mit Kitt befestigt werden, was den Nachteil hat, daß der Kitt sich in den federnden Teilen festsetzt und die Federung dadurch behindert.
  • Die Erfindung ermöglicht die einfache Herstellung einer solchen Knebelbefestigung, bei der die bekannten Nachteile vermieden werden. Die Befestigung erfolgt nicht am Ende der Schalterachse, sondern in einem erheblichen Abstand von diesem, so daß eine gute Führung gewährleistet wird. Der sperrende Teil besteht aus einer Feder, die die Form eines offenen Ringes hat, dessen Enden zangenartig nach innen abgebogen sind. Die Verwendung einer einpreßbaren, ringförmigen Scheibe gestattet die Vereinfachung der Preßformen für den Knebel. Durch diese Scheibe wird das Gesperre unverlierbar gelagert.
  • Die Ausbildung der Sperrung bzw. der Fe er kann verschieden sein. Sie kann in Form eines an sich bekannten Sprengringes oder in Form einer Schere, sie kann einteilig oder zweiteilig sein.
  • Die Erfindung ist in der Zeichnung c'argestellt. Die Abb. i zeigt einen Schalterknebel im Schnitt, die Abb. 2 einen Schnitt nach der Linie a-b.
  • Der auf die Schalterachse a aufzusetzende Teil b eines Schalterknebels hat eine an sich bekannte Ausnehmung oder Bobrung c, deren Teil d einen größeren Durchmesser hat und eine ringförmige Feler f aufnimmt. Die Feder f hat nach Art einer Sprengringfeder einen kreisförmigen Querschnitt, es können aber auch andere Querschnittsformen Verwendung finden.
  • Die Schalterachse a hat eine Nut oder Ausnehmung für die Feder f. Die eine Flanke h der Nut g verläuft rechtwinklig zur Schalterachse, die andere Flanke i dagegen schräg, so daß die Schalterachse an dieser Stelle annähernd konisch ist.
  • Das hat den Vorteil, daß beim Abziehen des Knebelteiles b der konisch geformte Teil der Schalterachse die Feder f allmählich weitet entgegen der Spannkraft, so daß die Feder über die Schalterachse hinweg gleiten kann, ein Vorgang, der .sich bereits beim Aufschieben des Knebels auf die Schalterachse in ähnlicher Weise abspielt. Trotzdem ist die Feierkraft so stark und die Feder so geformt, daß der Knebel sich nicht von selbst lösen kann, sondern nur unter Anwendung einer erheblichen Kraft und/ oder unter Mithilfe eines geeigneten Werkzeuges.
  • Es ist klar, daß dies besonders vorteilhaft für Schalter ist, die an Teilen montiert sind, die dauernden Erschütterungen ausgesetzt sind bei denen die Gefahr der Lockerung der bisherigen Schraubverbindungen unvermeidbar war.
  • Die Feder f ist in dem Ausführungsbeispiel aus einem federnd gebogenen Draht hergestellt, der die Form eines offenen Ringes zeigt. Die beiden Enden sind nach innen zu zangenartig greifenden Teilen k und L gebogen, die in die Nut g eingreifen.
  • Natürlich könnte die Feder auch in umgekehrter Weise gebogen sein, wie selbstverständlich die Feder auch jede andere geeignete Form haben kann.
  • Die abgebildete Schalterachse hat einen Querschnitt, der sich aus einem Halbkreis und einem Trapez zusammensetzt. Dadurch entsteht eine Nase na, die den Zweck hat, die Stellung des Knebels zur Schalterachse eindeutig festzulegen.
  • Naturgemäß geht durch diese Querschnittsform ein geringfügiger Teil der Nut g verloren ;'die Sicherheit der Befestigung bzw. der Sperrung wird dadurch nicht beeinträchtigt.
  • Unterhalb der Feder f ist eine Scheibe n in die Bohrung d eingepreßt. Diese hält die Fe ler f in ihrer Lage unverlierbar fest. Gegebenenfalls kann die Scheibe n noch mit Widerhaken versehen sein oder eine innere federnde Spannung haben, so daß sie bei einer Beanspruchung, die eine dem Preßdruck auf die Scheibe n entgegengesetzte Richtung hat, nach Fortfall des Preßdruckes nicht herausfallen kann oder sich mit ihrer äußeren Kante in die Wandung der Bohrung d hineinarbeitet.
  • Beim Versand der Knebel befinden sich die Federn im Knebel selbst, sind somit unverlierbar, sind immer zur Stelle und müssen nicht wie Schrauben oder Muttern extra verpackt werden, wobei sie beim Auspacken auch oft übersehen werden und verlorengehen können.

Claims (1)

  1. P A T E N T A N S P P 1. C I I Knebelbefestigung für elektrische Schalter, insbesondere Heizregelschalter, bei der der Knebel auf der Schalterwelle durch ein federndes Gesperre befestigt ist, das in einer Nut der Schalterwelle derart sperrend angeordnet ist, daß der Knebel nach Überwindung der Federkraft des Gesperres lösbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß der das federnde Gesperre bildende, die Form eines offenen Ringes mit zangenartig nach innen abgebogenen Enden besitzende Sprengring (f), der in einem eine zuverlässige Führung gewährleistenden Abstande vom Ende der Schalterwelle in eine mit einer rechtwinkligen Flanke (h) und einer schrägen Flanke (i) versehene Nut (g) der Schalterwelle eingreift, in der Bohrung (d) des Knebels (b) durch eine ringförmige, gegebenenfalls mit Widerhaken versehene, eingepreßte Scheibe (n) unverlierbar gelagert ist. Angezogene Druckschriften Deutsche Patentschriften Nr. 324 995, 33i 405, 366 852, 525 661.
DED880A 1950-01-29 1950-01-29 Knebelbefestigung fuer elektrische Drehschalter Expired DE847030C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DED880A DE847030C (de) 1950-01-29 1950-01-29 Knebelbefestigung fuer elektrische Drehschalter

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DED880A DE847030C (de) 1950-01-29 1950-01-29 Knebelbefestigung fuer elektrische Drehschalter

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE847030C true DE847030C (de) 1952-08-18

Family

ID=7028954

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DED880A Expired DE847030C (de) 1950-01-29 1950-01-29 Knebelbefestigung fuer elektrische Drehschalter

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE847030C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1094843B (de) * 1957-04-11 1960-12-15 Siemens Ag Elektrischer Drehschalter
DE3542086A1 (de) * 1985-11-28 1987-06-04 Berker Geb Schalteraufbau fuer einen schalter, insbesondere geraeteeinbauschalter

Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE324995C (de) * 1918-09-17 1920-09-09 Vacuum Pressgut Ges M B H Anordnung zur Befestigung der Griffe auf den Achsen von Drehschaltern
DE331405C (de) * 1920-02-18 1921-01-06 Friedrich Breitlaender Einrichtung zum Befestigen des Griffes an der Schaltwelle fuer Drehschalter
DE366852C (de) * 1923-01-13 Elektrotechnisches Geschaeft Knebelbefestigung fuer Drehschalter
DE525661C (de) * 1927-08-02 1931-05-27 Siemens Schuckertwerke Akt Ges Drehschalter mit durch Reibung auf der Welle gehaltenem Griff

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