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DE844835C - Verfahren und Einrichtung zur Feststellung der Fuellhoehe von Vorratsbehaeltern fuer Schuettgut - Google Patents

Verfahren und Einrichtung zur Feststellung der Fuellhoehe von Vorratsbehaeltern fuer Schuettgut

Info

Publication number
DE844835C
DE844835C DEP27649A DEP0027649A DE844835C DE 844835 C DE844835 C DE 844835C DE P27649 A DEP27649 A DE P27649A DE P0027649 A DEP0027649 A DE P0027649A DE 844835 C DE844835 C DE 844835C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
sensor
container
piston
rod
filling
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEP27649A
Other languages
English (en)
Inventor
Herbert Gruber
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Heinrich Koppers GmbH
Original Assignee
Heinrich Koppers GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Heinrich Koppers GmbH filed Critical Heinrich Koppers GmbH
Priority to DEP27649A priority Critical patent/DE844835C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE844835C publication Critical patent/DE844835C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01FMEASURING VOLUME, VOLUME FLOW, MASS FLOW OR LIQUID LEVEL; METERING BY VOLUME
    • G01F23/00Indicating or measuring liquid level or level of fluent solid material, e.g. indicating in terms of volume or indicating by means of an alarm

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Filling Or Emptying Of Bunkers, Hoppers, And Tanks (AREA)

Description

  • Verfahren und Einrichtung zur Feststellung der Füllhöhe von Vorratsbehältern für Schüttgut Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren und eine Einrichtung zur selbsttätigen Feststellung der Füllhöhe von Vorratsbehältern mittels eines auf der Füllung aufliegenden, senkrecht verschiebbaren Fühlers im allgemeinen, und im besonderen auf solche Anzeigevorrichtungen bei Beschickungsbehaltern. denen das Gut aus einem darüber angeordnetzen Vorratsbehälter zugeführt wird.
  • Gemäß der Erfindung wird die selbsttätige Feststellung der Füllhöhe von Bunkern mit einem Fühler vorgenomnei0. dessen Stange aus dem Bunker herausragt und durch mechanische, hydraulische oder l)neumatische lAeeinflussung in vorzugsweise regelmäßigen Abständen ein kurzes Stück gehoben und auf die Füllung herabgelassen wird. Bei Füllung des Bunkers ist es auf diese Weise möglich, jederzeit an einer im Bereich der aus dem Bunker herausragenden Fühlerstange angeordneten Skala die jeweilige Füllhöhe festzustellen.
  • Ist der Bunker gefüllt, so kann die selbsttätige schrittweise Aufwärtsbewegung des Fühlers abgestellt werden und die Entleerung des Bunkers durch den mit der Füllung absinkenden Fühler verfolgt werden.
  • Bei hydraulischer oder pneumatischer Betätigung des Fühlers ist die Fühlerstange gemäß der Erfindung in einem druckmittelbetätigten Kolben mit Spielraum senkrecht verschiebbar angeordnet. Innerhalb dieses Kolbens ist eine aus einem elastischen Stoff bestehende, die Fühlerstange mit Spielraum umgreifende Manschette vorgesehen, die mit dem Kolbenraum in Verbindung steht und unter dem Einfluß des Druckmittels die Fühlerstange haftend umspannt. Es wird somit gleichzeitig der Kolben gehoben und von diesem der Fühler um den Weg der Kolbenraumhöhe gehobene. Durch Betätigung einer mittels aus dem Kolbenraum herausragenden Kolbenverlängerung hetätigten Umschalteinrichtung wird dabei der untere Kolbenraum drucklos gemacht und der ohere Kolbenraum unter Druck gesetzt. Während die haftende Umspannung der elastischen Kolbenmanschette der Fühlerstange aufgeholien wird und somit die Fühlerstange durch ihr l Eigengenwicht absinken kann, wird der Kolben wieder in die Ausgangsstellung abwärts bewegt. Auf diese Weise wandert der Fühler mit der Bunkerfüllung, um schließlich bei gefülltem Bunker durch Betätigung eines Anschlags oder Hebels die Betätigungseinrichtung abzustellen, worauf dieser mit der Füllung absinkt und in der unteren Endstellung wiederum durch Hebelumschaltung die Betätigungseinrichtung des Fühlers in Gang setzt.
  • I)ie mechanische Betätigung des Fühlers kann durch Segmentzahnräder oder Friktionsräder vorgenommen werden, die in Zähne der Fühlerstange eingreifen oder diese durch Reibung stetig etwas anhelmen und fallen lassen.
  • I)ie Höhe der Füllung des Bunkers kann durch Verstellung des die Fühleraufwärtsbewegung in der ol)eren Endstellung abschaltenden Hebels od. dgl. beliebig eingestellt werden. Ebenso ist die Mindestfüllung. bei welcher eine neue Füllung des Bunkers erfolgen soll, in entsprechender Weise einstellbar, wol)ei in jedem Fall ein optisches oder akustisches Signal, das gleichzeitig durch den Fühler ausgelöst wird. diese Höchst- oder Niedrigstfüllung anzeigen kann.
  • Die Anwendung des Erfindungsgedankens auf Beschrickungsbunker, unter welcher Bezeichnung hier Bunker zu verstehen sind, aus denen das Schüttgut unmittelbar zu einer Verwendungsstelle gelangt, beispielsweise zu einer Verbrennungs-, Ver- oder Entgasungseinrichtung, und denen das Gut aus einem darüber angeordneten Vorratsbehälter zugeführt wird, um einen Gasdurchtritt durch die Behälter zu verhindern, von denen jeweils einer geschlossen ist, werden beide Bunker mit selbsttätig arl>eitenden Fühlern versehen. Hierbei übernehmen die Fühler auch die Steuerung der Behälterverschlüsse in der Weise, daß die Schließung des oberen Verschlusses des Beschickungsbehälters nach Füllung durch den Vorratsbehälter und die Öffnung des oberen Verschlusses des Vorratsbehälters zwecks Füllung sowie der umgekehrte Vorgang, die Schließung des Verschlusses des Vorratsl>ehälters und Öffnung des Verschlusses des Beschickungsbehälters, durch von den Fühlerstangen in ihren Endstellungen betätigte Hebel veranlaßt wird, derart, daß erst nach erfolgter Schließung des einen Verschlusses der andere geöffnet wird.
  • Sämtliche Bewegungsvorgänge können hydraulisch oder auch pneumatisch vorgenommen werden, wobei besonders die Anwendung von hydraulischen I)ruckmitteln den Vorzug hat, daß man unabhängig vom elektrischen Strom ist und bei Versagen desselben der Füllvorgang nicht gestört ist. Es ist aber auch möglich, sämtliche Bewegungsvorgänge elektromotorisch erfolgen zu lassen oder auch beide N rten von Antriebsmitteln zu verwenden, indem beispielsweise bei Anwendung hydraulischer oder pneumatischer Energie die von den Fühlern betätigten Auschläge aus elektrischen Kontakten bestehen.
  • Die selbsttätig arbeitende Fühlereinrichtung des Vorratsbehälters kann schlußlich auch nach beendeter Füllung des Bunkers in ihrer Endstellung gleichzeitig mit der Betätigung der Abschalteinrichtung einen Kontakt zum Abschalten des An triebs der das Schüttgut 1 iefernden Zuhringereinrichtung betätigen.
  • Eine beispielsweise Ausführungsform, die für die Durchführung der Erfindung geeignet ist. ist in den : eichnungen schematisch dargestellt.
  • Al)b. I zeigt einen Bunker mit einer im Sinn der Erfindung ausgerüsteten Fühlereinrichtung im senkrechten Schnitt; Abb. 2 stellt einen senkrechten Schnitt durch eine Fühlerantriebseinrichtung dar; Abb. 3 ist eine rein schematische Darstellung zweier nacheinander zu füllender Bunker mit den Schalt- und Antriebseinrichtungen der Fühler und Verschlußschieber.
  • In ;Nl)l>. 1 ist der Beschrickungsbehälter 1 im Zustand der Füllung Volt dem darüber angeordneten Vorratsbehälter 2 dargestellt. Oberhalb des Beschickungsbehälters 1 ist dieser mit einem Verschlußschieber 3 versehen. In den Behälter I ragt seitlich eine Fühlerstange 4 senkrecht hinein, die unten einen Fuß 5 hat, mit welchem der Fühler sich auf das Schüttgut 6 auflegt. Die Fühlerstange 4 durchsetzt gasdicht die Bunkerwandung und mit Spielraum den Koll>eit eines außerltallt des Bunkers angeordneten Zylinders /. .\m unteren Ende ist die Fühlerstange 4 mit einem verdickten Kopf 8 versehen. T)as ol)ere Stangenende ist von einem Gehäuse 9 gasdicht nutmatitelt, welches durch die Leitung 10 mit dem Oberteil des Beschickungsbehälters 1 verbunden ist. Durch diese Leitung erfolgt ein Druckausgleich des Gehäuses 9 mit dem Bunker 1, wodurch der Durchtritt von staubhaltigem Gas durch den Sl<ielraum zwischen Fühlerstange 4 und dem Kollteit des Hubzylinders 7 <raktisclt verhindert wird.
  • Bei dem in Abb. 1 dargestellten Füllvorgang liegt der Fühlerfuß 5 auf dem Schüttgut 6 auf. mittels der Hubkolbeneinrichtung 7 wird der Fühler durch ein bei ii eingeleitetes l)ruckinittel um die Arbeitshöhe des Kolbenraums gehoben, wie strichpunktiert l>ei 5a angedeutet. Er fällt durch sein Eigengewicht wieder auf die inzwischen höher wandernde Füllung 6 herunter. Der Kolben wird dann durch das l)ei I2 eingeleitete l)rucktnittel nieder gesenkt, so daß sich der Hubvorgang in gleichmäßigem Ablauf wiederholen kanii und der Fühler schrittweise mit der steigenden Füllung des Bunkers aufwärts wandert. Die Umsteuerung des Druckmittels von der Zuleitung ii auf die Zuleitung 12 des Zylin- ders / erfolgt in der unteren Stellung des Kolbens <?lurclt einen von diesem betätigten Hebel 13 und in der oberen Stellung durch einen Hebel 14, die beide durch eine Kupplungsstange 15 verbunden sind, in einer itoclt zäher zu beschreibenden Weise, von der Einrichtung 16 aus. Die durch die Kupplungsstange 17 verbundenen Hebel 18, 19 werden von dem Stangenkopf 8 derart betätigt, daß in der untersten Stellung der Stange 4 durch die Umsteuereinrichtung 20 die Betätigungseinrichtung für die Aufwärtsbewegung der Stange in Gang gesetzt und in der obersten Stellung abgeschaltet wird. Das Gehäuse g kann ein Glasfenster haben, das die Stellung des Stangenendes X erkennen läßt.
  • Wie aus Abb. 2 ersichtlich, ist der Kolben der Hubeinrichtung des Fühlers geteilt ausgebildet. Der obere Teil 21 des Kolbens liegt passend in dem Zyinder 7, währeitd der untere Teil 22, der durch Gewinde 23 mit dem oberen Teil verbunden ist, einen kleineren Durchmesser hat. Zwischen einem Ring 24 und dem Kolbenteilen 21, 22 sind die Enden einer vorzugsweise aus Gummi oder einem anderen elastischen Material bestehenden Manschette 25 eingespannt. Die Manschette 25 umgreift die den Kolben mit Spielraum durchsetzende Fühlerstange 4 im drucklosen Zustand unter Bildung eines freien Raums 26. Zwischen dem Ring 24 und der Manschette 25 ist ebenfalls ein freier Ringraum 27 vorgesehen, der mit dem Ringraum 29 zwischen Unterkolbenteil 22 und dem Zylinder 7 durch die Öffnungen 28 verbunden ist. Um den Kolben und mit diesem den Fühler zu heben, wird das Druckmittel bei 1 1 in den Zylinder eingeführt.
  • Dadurch wirkt dieses über den Ringraum 29, Öffnungen 28 und Ringraum 27 auf die elastische Manschette 25 ein, die gegen die Fühlerstange 4 angedrückt wird und diese klemmend umspannt.
  • Gleichzeitig wird der Kolben nach oben geschoben und dadurch die Fühlerstange 4 mit angehoben.
  • Der Kolltenoberteil 21 hat eine verjüngte Verlängerung 30, die den Zylinder 7 in einer Stopfbüchse 31 durchsetzt. Eine Verlängerung 32 des Kolbenunterteils 22 durchsetzt den Zylinder 7 in einer Stopfltüchse 33. so daß das Innere des Zylinders gut altgedichtet ist und die Fühlerstange 4 den Kolben mit Spielraum durchsetzen kann. Ist der Kolben mit der Fühlerstange 4 in der oberen Endstellung angelangt, so wird der Hebelanschlag 14 von der Erweiterung 34 des oberen Endes der Kolbenverlängerung 30 nach oben gedrückt und damit der Unterkolben 22 drucklos gemacht und die Druckmittelzufuhr zu dem Oberkolben durch die Leitung 12 freigegeben. lurch das Druckloswerden des unteren Zylinderraums wird die Hafttreibung der Manschette 25 gegen die Fühlerstange 4 aufgehoben. so daß die Staitge 4 durch ihr Eigengewicht absinkt.
  • Gleichzeitig wird der Kolben durch das bei I2 zugeführte Druckmittel abgesenkt und in der unteren Endstellung durch den von der Erweiterung 34 der Kolbenverlängerung 30 betätigten Hebelanschlag 13 die Umsteuerung der Druckmittelzufuhr vorgenommen. Um die Aufhebung der Haftreibung der Manschette 25 gegen die Fühlerstange 4 mit Sicherheit schnell zu erreichen, kann die aus Gummi oder ähnlichem Material hergestellte Manschette mit Ringfedern 35 versehen sein.
  • Auch kann die Haftreibung durch Aufrauhung oder Anbringung von rippenförmigen Vorsprüngen od. dgl. entweder auf der Fühlerstange 4 oder der Haftfläche der Manschette 25 erhöht werden.
  • Der Fühlerfuß 5 ist je nach Art des Schüttguts ausgebildet. Der in Abb. 2 dargestellte Fuß ist für feinkörniges Gut vorgesehen und hat dementsprechend eine große Auflagefläche, um das Maß des Absinkens in das Schüttgut auf ein Mindestmaß herabzudrücken. In dem Fuß sind Löcher 36 vorgesehen, durch die etwa auf der Oberseite sich lagerndes Gut entweichen kann. Für grobes Schüttgut ist ein Fühlerfuß mit kleiner Auflagefläche zweckmäßig.
  • Die Umsteuerung der Betätigungseinrichtung für die Aufwärtsbewegung des Fühlers geht nun, wie aus Ahlt. 3 ersichtlich, wie folgt vor sich: Das Druckmittel wird der Umsteuereinrichtung 40 durch die Leitung 38 zugeführt und gelangt bei der in der Zeichnung dargestellten Lage durch das geöffnete Ventil 41 und Leitung 42 unter den Kolalten 43 der Hulteinrichtung. Der Kolben wird mit der Fühlerstange 39 in der bereits beschriebenen Weise hochgedrückt, und der Arm 34 der Verlängerung des Kolbens 43, der der Erweiterung der Kolbenverlängerung in Abb. 2 entspricht, drückt nunmehr den oberen Arm 14 des gegabelten Hebels 45 hoch. Dadurch werden die vorher von dem unteren Arm 13 des Hebels 45 betätigten Ventilstangen 47, 48 umgestellt, so daß nunmehr die Ventile 41, 44 geschlossen und die Ventile 49, 50 geöffnet werden.
  • Dadurch wird die Druckmittelzufuhr zu der Unterseite der Kolbens unterbrochen und das Druckmittel durch die Leitung 38, den oberen Raum des Ventils 41, die Verhindungsöffnung 51 und Ventil 49 in die zu der Oberseite des Kolbens 43 führende Leitung 52 gefiihrt und der Kolben abwärts geschoben.
  • Die Fühlerstange ist abwärts gefallen, wie bereits vorher beschrieben, und das Druckmittel wird beim Abwärtsschieben des Kolbens 43 von der Unterseite desselben durch Leitung 53, Ventil 50 und Leitung 54 abgeführt.
  • Das Ausführungsbeispiel nach Altb. 3 sieht zwei übereinanderliegende Bunker vor, von denen der untere, 37, zur Beschickung der Verwendungsstelle des Schüttguts, beispielsweise einer Feuerungsstelle, Ent- oder Vergasungseinrichtung, und der obere, 55, als Vorratsbehälter zum Nachfüllen des bis zu einer bestimmten Mindestfüllung entleerten Beschickungsbunkers 37 dient. Beide Bunker sind oben durch Schieber 56, 57 abschließbar, um einen Gasdurchtritt zu verhindern. Das Öffnen oder Schließen der Verschlußschieber 56, 57 nach Entleerung oder Füllung der Behälter, in Abhängigkeit von der Betätigung der Fühler, geht wie folgt vor sich: Es sei angenommen, daß der Beschickungsbehälter 37 gerade von dem Vorratsbehälter 55 gefüllt worden ist. Der Schielter 56 des Bunkers 37 ist geschlossen und der Schieber 57 des Bunkers 55 geöffnet. Bei der Füllung des Vorratsbehälters 37 ist der Fühler 39 in der beschriebenen Weise mit dem Schüttgut nach oben gewandert. Nach Füllung des Behälters 37 hat der Fühler 39 seine höchste Lage erreicht, wobei der Kopf 58 des Fühlers 39 einen Hebel 59 betätigt hat, wodurch die in dem Geläuse 60 angeordneten Ventile 61, 62 geöffnet und die Ventile 63, 64 geschlossen worden sind. Aus der Hauptleitung 65 gelangt das Druckmittel nun durch die Leitung 66, Ventil 62 und Leitung 67 zu dem Druckraum einer Koll,enschiebereinrichtung 68. Der Kolben bringt unter Vermittlung seiner Kolbenstange 69 dett Schieber 56 in die gezeichnete Schließstellung Bei diesem Bewegungsvorgang hat gleichzeitig ein an der Kolbenstange 69 angebrachter Mitnehmer 70 durch den Hebel 71 den Dreiwegehahn 72 und durch den Winkelhebel 73 das Ventil 87 iii die dargestellte Lage gebracht. Der Dreiwegehahn 72 ist dadurch auf die Abflußleitung umgestellt werden und hat die Druckmittelzufuhr zu der Umsteuereinrichtung 40 des Fühlers 39 unterl>rochen.
  • Der Fühler 39 steht still. l)er Fühler 173 des geleerten Vorratsbehälters 55 befindet sich in seiner untersten Endstellung, in welclter er mittels seines Kopfes 74 den über die Kupplungsstange 76 mit dem Hebel 77 verbundenen Hebel 75 nach unten gedrückt hat. Dadurch sind die Ventile 78, 79 des Gehäuses 82 geschlossen und die Ventile 80, 81 geöffnet worden. Das von der Hauptleitung 65 über die Leitung 83 fließende Druckmittel strömt durch Ventil So, Leitung 84 und das vorher durch die Schließbewegung des Schiebers 56 des Behälters 37 geöffnete Ventil 87 und Leitung 85 zu dem Druckraum der Kolbenschiebereinrichtung 86. Der Kolben wird in die gezeichnete Lage geschoben und öffnet dabei den mit diesem durch die Kolbenstange 88 gekuppelten Schieber 57 des Vorratsbehälters 55. Der Schieber 57 des Behälters 55 kann also nicht eher geöffnet werden, bis durch Schließung des Schiebers 56 des Behälters 37 der Weg des Druckmittels durch das Ventil 87 freigegeben worden ist.
  • Mit der Öffnung des Schiebers 57 des Behälters 55 wird ein mit der Kolbenstange 88 verbundener Mitnehmer 89 verschoben, durch den mittels des Hebels go der Dreiwegehahn 91 derart betätigt wird, daß die Druckmittelzufuhr zu der Umsteuereinrichtung 94 für die Aufwärtsbewegung des Fühlers I73 durch die von der Leitung 83 abzweigende Leitung 92 und Leitung 93 wieder freigegeben wird.
  • Durch die Kolbenstange 88 des Schiebers 57 kann noch ein elektrischer Kontakt betätigt werden, der nunmehr die Zufuhr des Schüttguts zu dem Vorrats-Behälter 55 durch Ingangsetzung der Antriebsmittel der Transporteinrichtungen veranlaßt, falls nicht der Behälter 55 von einem weiteren, darüber liegenden größeren Bunker aus gespeist wird. Durch den Mitnehmer 89 der Kolbenstange 88 wird bei der Öffnung des Schiebers 57 gleichzeitig der Winkelhebel 95 freigegeben, durch den die gespannte Rückzugfeder 96 das Ventil 97 schließt. Dieses Ventil 97 dient als Sperrglied in der Druckmittelzufuhrleitung 98, 99 zu der Kolbenschiebereinrichtung 68, die somit wiederum faden Schieber 56 nicht eher öffnen kann, bis durch Schließzeit des Schiebers 57 des Behälters 55 das Ventil 97 wieder geöffnet ist. Dieses ist erst dann der Fall, wenn der Vorratsbehälter 55 gefüllt ist und der Kopf 74 des Fühlers 173 durch Aufwärtsbewegung des 1 leltels 77 des Ventilgehäu-Ses 82 die Ventile desselben utngestellt hat, so daß die Zufuhr des Druckmittels von der Leitung X3 durch den oberen Kaum des geschlossenen Veatils 80, Verbindungsöffnung 102. Ventil 79 und Leitung 103 zu der Kolbenschiebereichtung 86 freigegeben worden ist. Dadurch wird der Schieber 57 wieder geschlossen und durch den Mitnehmer 89 der Kolbenstange 88 <1er der Dreiwegehahn 91 und der Winkelhebel 95 des Ventils 97 Betätigt. Die Umsteuereinrichtung 94 für die Fühlerbewegung ist damit drucklos und durch das geöffnete Ventil 97 der Weg des Druckmittel zu der Kolltenscltiebereinrichtung 68 zwecks Öffnens des Schiebers 56 des Beschickkungsbehälters 37 freigegeben.
  • Der Schieber 56 kann einer nicht eher geöffnet werden. bis Behälter 37 so weit geleert ist, daß der mit dem Schüttgut altgeseiikte @ Fühler 39 durch Umstellung der Ventile des Ventilgehäuses 60 mittels seines unten durch eine Kupplungsstange 100 mit dem unteren Hebel 5<) verbundenen Hebels lol die Druckmittelzufuhr durch Leitung 66, Ventil 62 und Leitung 67 zu der Kolbenschiebereinrichtung 68 unterbrochen hat und die Verbindung der Druckmittelzufullr zu <1er der Koll,ensch iebereinrichtung 68 über Leitung 66, Ventil 63, Leitung 98. Ventil 97 und Leitung 99 hergestellt ist.
  • In einer von der Hauptleitung 83 abzweigenden und zu der Kolbenschieltereinrichtung 86 führenden Leitung 106 ist ein Haupthahn 105 angeordnet, der dann von Hand betätigt wird, wenn bei Ingangsetzung der Anlage der Schieber 57 des Behälters 55 gerade geschlossen und dieser gefüllt ist. In einem solchen Fall kann infolge Unterbrechung der Druckmittelzufuhr zu der Umsteuereinrichtung 94 die Anlage erst dann selbsttätig anlaufen, wenn der Schieber 57 des Behälters 55 durch Betätigung des Haupthahns 105 geöffnet ist, worauf der Haupthahn wieder geschlossen werden muß.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRUCHE: 1. Verfahren zur Feststellung der Fiillhöhe von Vorratsbehältern mittels eines auf der Füllung aufliegenden Fühlers, dadurch gekennzeichnet, daß der Fühler (4) durch mechanische, hydraulische oder pneumatische Beeinflussung in vorzugsweise regelmäßigen, kurzen Abständen gehoben und im freien Fall abgesenkt wird.
  2. 2. Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß die Fühlerstange (4) senkrecht verschiebbar in einem druckmittelbetätigten Kolben (21, 22) angeordnet ist, der mit einer aus einem elastischen Stoff bestehenden Manschette (25) versehen ist, die bei Aufwärtsbewegung des Kolbens (21, 22) unter dem Einfluß des Druckinittels die Fühlerstange ( ltafteitd umspannt und mitnimmt.
  3. 3. Einrichtung nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß die Fühlerstange mit Zahnrädern oder Friktionsrädern im Eingriff steht, deren Zähne oder Friktionsflächen Segmente bilden, derart, daß die Fühlerstange etwas gehoben wird und im freien Fall absinkt.
  4. 4. Einrichtung nach Anspruch I oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß im Bereich der Endstellung der Fühlerstange (39) des gefüllten Beltälters (37) ein Hebel oder Anschlag angeordnet ist, der das Antriebsmittel (Druckmittel, Antrielsmotor od. dgl.) für die Betätigung der Fühlerstange (39) abschaltet, während ein im Bereich der Endstellung der Fühlerstange (39) bei entleertem Behälter oder bei einer Mindestfüllung dessell)en vorgesehener Hebel oder Anscltlag (tot) die Ingangsetzung der Betätigungseinrichtung der Fühlerstange (39) bewirkt.
  5. 5. Einrichtung zur Füllung von Beschickungsbehältern, denen das Gut aus einem darüber angeordneten Vorratsbehälter zugeführt wird, wobei stets einer der Behälter oben geschlossen ist. nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß jedem Behälter (37,55) ein Fühler (39,173) zugeordnet ist und die Schließung des Verschlusses (56) des Beschickungsbehälters (37) nach Füllung durch den Vorratsbehälter (55) und Öffnung des Verschlusses (57) des Vorratsbehälters (55) sowie nach Entleerung des Beschickungsbehälters (37) und Füllung des Vorratsbehälters (55) und Öffnung des einen und Schließung des anderen Verschlusses durch von denFühlerstangen (39,I73) in ihrenEndstellungen betätigte Hebel oder Anschläge (75, 77 und 59, 101) derart veranlaßt wird, daß erst nach erfolgter Schließung des einen Verschlusses der andere geöffnet wird.
  6. 6. Einrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Sperrung der Betätigungseinrichtung (68 oder 86) des jeweils geschlossenen Verschlußschiebers (56 oder 57) durch bei der Öffnungsbewegung des anderen Verschlußschiebers betätigte Druckmittelzufuhr (97, 87) oder Stromkontaktunterbrecher erfolgt.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3490528A (en) * 1968-01-12 1970-01-20 Orville G Mcclain Method of determining the presence of an unconsolidated plug

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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US3490528A (en) * 1968-01-12 1970-01-20 Orville G Mcclain Method of determining the presence of an unconsolidated plug

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