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DE833520C - Elektrisches Trockenelement - Google Patents

Elektrisches Trockenelement

Info

Publication number
DE833520C
DE833520C DEB3128A DEB0003128A DE833520C DE 833520 C DE833520 C DE 833520C DE B3128 A DEB3128 A DE B3128A DE B0003128 A DEB0003128 A DE B0003128A DE 833520 C DE833520 C DE 833520C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
zinc
electrode
starch
cell
container
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEB3128A
Other languages
English (en)
Inventor
Richard Walter Lewis
Alfred Linton
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Burndept Ltd
Original Assignee
Burndept Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Burndept Ltd filed Critical Burndept Ltd
Application granted granted Critical
Publication of DE833520C publication Critical patent/DE833520C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01MPROCESSES OR MEANS, e.g. BATTERIES, FOR THE DIRECT CONVERSION OF CHEMICAL ENERGY INTO ELECTRICAL ENERGY
    • H01M6/00Primary cells; Manufacture thereof
    • H01M6/04Cells with aqueous electrolyte
    • H01M6/06Dry cells, i.e. cells wherein the electrolyte is rendered non-fluid
    • H01M6/08Dry cells, i.e. cells wherein the electrolyte is rendered non-fluid with cup-shaped electrodes
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01MPROCESSES OR MEANS, e.g. BATTERIES, FOR THE DIRECT CONVERSION OF CHEMICAL ENERGY INTO ELECTRICAL ENERGY
    • H01M6/00Primary cells; Manufacture thereof
    • H01M6/04Cells with aqueous electrolyte
    • H01M6/06Dry cells, i.e. cells wherein the electrolyte is rendered non-fluid

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Electrochemistry (AREA)
  • General Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Primary Cells (AREA)
  • Paper (AREA)

Description

  • Elektrisches Trockenelement Die Erfindung betrifft die Herstellung von elektriscben Primärelementen und insbesondere von solchen der Zusammensetzung HgO-K O H-Zn. Iwi der eine negative Elektrode von großer Oberflächenausdehnung nötig ist, wenn mit einer Zelle mäßigen Umfanges eine 1reaclitliche:lml)erestundenleistung erreicht werden soll.
  • Zur Erzielung der erforderlichen großen Oberfläche ist vorgeschlagen, die negative Elektrode aus einem langen Zinkstreifen herzustellen, der auf einem langen Streifen von Stahlgaze oder Stahlblech mit einem die jiositive 1?lektrode bildenden Quecks , ill)vi -()xvdiil>erzii(., ange( -)r(Inet ist; die beiden Streifen durch einen oder mehrere Streifen durchlässigen I'aj)iers zu trenneu und die beiden übereinanderliegenden Streifen zu einem engen Wickel zusaminen7urollen. Es ist ferner vorgeschlagen, die negative Elektrode aus durchlässigem Papier herzustellen, auf das mit einer Druckluftspritzpistole eine Lage von Zink aufgespritzt ist; dies zu einem engen Wickel zusammenzurollen und dabei die Quecksilberoxydelektrode an einem Ende der Rolle anzuordnen, so daß die Richtung des Stromes zur Achse der Rolle parallel läuft. Diese Anordnung der positiven Elektrode ist nötig, weil eine so niedergeschlagene Zinkschicht körperlich undurchlässig ist, so daß nur eine Windung der Rolle wirksam werden könnte, wenn die Stromrichtung radial verliefe. Ein noch anderer Weg zur Herstellung einer negativen Elektrode besteht darin, Zinkpulver zu einem durchlässigen Kuchen zusammenzupressen.
  • Zu einer wirksamen Zelle gehört nicht nur eine große Zinkoberfläche, sondern der Weg des Stromflusses, d. h. des Flusses der stromführenden Ionen, von jedem Teilchen der negativen zur positiven (,.lektrode muß ein weites Ausmaß und eine kurze Länge haben, und die negative Elektrode muß über die ganze Länge metallisch zusammenhängen, damit der Strom alle ihre Teile vom Ende der Zelle aus, durch metallische Leitung, erreichen kann. Denn, wenn der Strom von einem Teilchen der Zinkelektrode zur positiven Elektrode nur durch einen langen und schmalen Weg fließen kann, wird der innere Widerstand groß und der Höchstwert des Stromes aus diesem Grunde beschränkt: wenn außerdem zu einigen Teilchen, mit Ausnahme des \\'eges durch den Elektrolyten, kein leitender Weg vom negativen Ende aus besteht, darin können diese Teilchen zur Leistung der Zelle nicht beitragen.
  • Die Erfindung liegt in einem Aufbau der negativen Elektrode, bei der die Zinkteilchen innerhalb eines durchlässigen, elektrolytsaugenden Körpers in so dichter Anordnung verteilt sind, dal3 sie eine metallisch zusammenhängende, aber nicht undurchlässige Schicht bilden.
  • Dieser Elektroderiaufbau wird durch Verteilen der "Zinkteilchen in einem dickflüssigen, durch Erhitzen von Stärke in Wasser gewonnenen Medium und durch Aufwalzen, Aufbürsten, Aufspritzen oder andersartiges Verteilen dieser Suspension auf durchlässigem Papier hergestellt. Es ist vorteilhaft. (las Erhitzen der Stärke in Wasser so zu begrenzen, ilaß nicht sämtliche Stärketeilchen in Lösung Ilebracht werden. E=in auf diese Weise vorbereiteter Papierstreifen wird getrocknet und zu einer dichten Rolle gewickelt, welchke den Elektrod-enkörper bildet Lind nach dem Trocknen sofort weiterverarbeitet werden kann. Dieser Körper liegt in dem Raunt zwischen einer positiven, von einem leitenden Hohlkörper aus Quecksilberoxyd umgebenen Elektrode und einer @Tantelzinkbüchse. Nach Zugabe eines Ätzkalielektrolyts quillt er auf und bewirkt eisten guten Kontakt sowohl mit dem Kern, das ist die positive Elektrode und der sie umgebende Depolarisierkörper, als auch mit der Büchse.
  • Es ist angebracht, Maisstärke zu verwenden und vorteilhaft, die Suspension aus gepulvertem Zinkamalgam herzustellen. Das Papier wird nur auf der einen Seite überzogen, welche die Außenseite der Rolle bildet, so da:ß eine metallitsche Berührung zwischen dem Ülterzug und dem Behälter gebildet wird, während das saugfähige Papier den Überzug und den Kern voneinander trennt. Außerdem wird vorzugsweise der Kern selbst mit saugfähigem Papier umgeben, das um den Hohlkörper und die aus ihm hervorragende positive Elektrode herumgebunden ist.
  • Die in ihrem Behälter zusammengesetzte Zelle wird in einen Kessel gebracht. Dieser wird evakuiert und dann wird die Ätzkalilösung dem Zinkbehälter zugeführt. Dadurch wird erreicht, daß das Papier und die Stärke aufquellen und die äußerste Lage der Rolle einen guten Kontakt finit der Zinkhüchsc
    herstellt. Die Stärke bildet mit <lein # - #@tzkali auch
    eine dickflüssige Lösung und lieninit eire Korrosion
    der Zinkoberfläche.
    Ein Ausführungslx ispiel einer elektrischen
    Trockenzelle nach der Erhndtiug ist i» der Zeich-
    nung dargestellt. Es zeigt
    Abb. r einen Mittellängsschnitt.
    Abb. 2 einen Querschnitt.
    Der Zinkbehälter ist finit i bezeichnet. 1#.r ist itt
    eine Röhre 2 aus isolierendem Dunststoff, voi-zugs-
    weise aus I'olyvinvlchlorid. ciageschoben. Eine
    Kohle- oder Eisenstange 3 ltililct die positive Elek-
    trode. Sie durrhliiuft und überragt einen haftenden
    IIdhlkörper I aus ()uecksillteroxvd und Kohle. I>cr
    Hohlkörper katict in saugfähiges Papier 5 gewickelt
    sein, das um ihn und die Elektrode 3 gebunden ist.
    Eine Karton- o. dgl. Scheibe 0 cei-hindert eine l>e-
    rührung des Hohlkörpers niit deni 13e'hälterboden t.
    Eine zinküberzogene 1'apie@rrollc 7 aus mehreren
    Lagen, die in vorl>eschriebener Weise hergestellt
    ist, füllt den ]Zaum zw-isclieii dem @rihl'körlter I und
    der Büchse t.
    Cber dem Hohlkörper liegt eine Scheibe 9 aus
    Karton o. dgl. CTber diese ist eine :\liscliltißnt2isse io
    gegossen, z. 13. eine Schicht aus Erdölgallerte. Das
    Ende des rohrförmigen h'1>crzuges 2 i-st über den
    Rand der Büchse t geltör<lelt. 1?ine Metallkappe t i
    schließt die Mündung der Büchse ab und wird durch
    den einwärts gerichteten I )i-tick des isolierten
    Büchsenrandes- mit der- Elektrode 3 in leitender lic-
    rührung gehalten.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRI`(;HE: t. Negative Elektrode für elektrische Priniärtrockenzellen, dadurch -ekennzeichtret, claß sie aus einem saugfähigen, Elektrolyt bindenden Trägerkörper mit derart verteilten Zinkteilchen besteht, daß diese metallisch verbunden sind. ohne eine Schicht zti bilden.
  2. 2. Elektrode nach Anspruch z, bestehend aus einem MTickel zinktragenden Papiers, dadurch gekennzeichnet, daß der dichteWickel aus saugfähigem Trägerpapier finit einem aufgespritzten, aufgebürsteten oder aufgewalzten und getrockneten Auftrag aus einer vorzugsweise aus Zink-Quecksilberamalgant, Starke und Wasser ztisammengesetzten Zinksuspension besteht.
  3. 3. Elektrische Primärtrockenzelle mit einem Zinkbehälter, der den Mantel und zusammen finit einer Rolle zinktragenden \\'erkstoffs die iregative Elektrode bildet, gekennzeichnet durch einen zink- und stärketragenden Wickel nach Anspruch 2 mithochdurchlässigem Zinkauftrag. der beim Tränken mit Ätzkalilösung aufquillt und den Raum zwischen dem Depolarisator und dem Behälter satt ausfüllt, sowie durch eine positive in an sich bekannter Weise in der Mitte der Zelle angeordnete, vom Depolarisator umgebene 7?lektrode.
DEB3128A 1947-05-29 1950-04-19 Elektrisches Trockenelement Expired DE833520C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
GB1431947A GB623888A (en) 1947-05-29 1947-05-29 Improvements in primary electric cells

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE833520C true DE833520C (de) 1952-03-10

Family

ID=10039050

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEB3128A Expired DE833520C (de) 1947-05-29 1950-04-19 Elektrisches Trockenelement

Country Status (2)

Country Link
DE (1) DE833520C (de)
GB (1) GB623888A (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1207981B (de) * 1957-08-08 1965-12-30 Tsoi Ning Trockenelement

Families Citing this family (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2876272A (en) * 1955-04-15 1959-03-03 Mallory & Co Inc P R Dry cell

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DE1207981B (de) * 1957-08-08 1965-12-30 Tsoi Ning Trockenelement

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Publication number Publication date
GB623888A (en) 1949-05-24

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