DE8334968U1 - Frachtcontainer mit geneigtem Tank - Google Patents
Frachtcontainer mit geneigtem TankInfo
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65D—CONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
- B65D88/00—Large containers
- B65D88/02—Large containers rigid
- B65D88/12—Large containers rigid specially adapted for transport
- B65D88/128—Large containers rigid specially adapted for transport tank containers, i.e. containers provided with supporting devices for handling
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Description
./3
BESCHREIBUNG
Die Erfindung betrifft einen Frachtcontainer mit einer Tragstruktur und einen an dieser über Verbindungselemente
mit Neigung in Längsrichtung befestigten zylindrischen Tank, dessen stirnseitige Böden jeweils einen sphärisch gewölbten
Teil aufweisen.
Eine solche Schrägstellung des Tanks schreibt die Bundeseichordnung
für den Transport von Bier und anderen kohlensäurehaltigen Getränken vor. Dabei muß der Tank mindestens im Verhältnis
1s20 gegen die Tragstruktur, bei der es sich um
einen Rahmen oder ein Fahrgestell handeln kann, geneigt und so ausgeführt sein, daß er in dieser Stellung noch vollständig
gefüllt und entleert werden kann. Der Tankdom ist dabei an der höchsten Stelle, ein Abfluß mit Absperreinrichtung
an der tiefsten Stelle des Tanks anzuordnen.
Bei einem bekannten Frachtcontainer der eingangs bezeichneten Gattung ist der Tank über mehrere in Längsrichtung verteilte
Sättel auf einer Tragstruktur gelagert, wobei die Sättel in Richtung zum Auslauf immer niedriger werden. Diese
Struktur erfordert also lauter unterschiedlich geformte Sättel, die genügend genau gestaltet und angeordnet werden
müssen, um zu erreichen, daß sich die Tanklast gleichmäßig verteilt und keine Spannungsspitzen auftreten. Der bekannte
Aufbau ist daher sowohl hinsichtlich Herstellung als auch hinsichtlich Montage aufwendig.
Der Erfindung liegt die generelle Aufgabe zugrunde, Nachteile, wie sie bei vergleichbaren Frachtcontainern nach
dem Stand der Technik auftreten, mindestens teilweise zu beseitigen. Eine speziellere Aufgabe der Erfindung kann
darin gesehen werden, einen Frachtcontainer der eingangs bezeichneten Gattung anzugeben, dessen Herstellung und Montage
keinerlei Mehraufwand gegenüber einem Frachtcontainer mit horizontalem Tank erfordert und der eine von Spannungsspitzen
freie Lagerung des Tanks in beliebiger Neigung innerhalb eines
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vorgegebenen Neigungsbereiches gestattet.
Die erfindungsgemäße Lösung dieser Aufgabe besteht darin, daß die Verbindungselemente jeweils einen kreisrunden
Stirnring umfassen, der den sphärisch gewölbten Teil des Tankbodens mit dem entsprechenden Stirnrahmen der Tragstruktur
verbindet, und jeweils nach oben bzw. unten versetzt exzentrischen zwischen Tankboden und Stirnrahmen eingefügt
ist.
Gemäß dieser Lösung lassen sich die gleichen Bauelemente, insbesondere die gleichen Stirnringe unabhängig von der
genauen Tankgröße und unabhängig von der gewünschten Neigung verwenden. An den sphärisch gewölbten Tankböden lassen sich
die kreisrunden Stirnringe immer über ihren ganzen Umfang befestigen, so daß eine von Spannungsspitzen freie
1.1 Lagerung an beiden Enden des Tanks erzielt wird.
Der Einbau des Tanks zwischen die beiden Stirnrahmen läßt sich weiterhin dadurch vereinfachen, daß gemäß Anspruch
2 zwischen jedem Stirnring und dem betreffenden Stirnrahmen ein Sattelring angeordnet ist. In diesem Fall können Längentoleranzen
bei der Montage durch Axialverschiebung des Stirnrings gebenüber dem axial verlaufenden Teil des Sattelrings
ausgeglichen werden. Die Gestaltung nach Anspruch 4 resultiert in einem besonders stabilen Aufbau.
Das Grundkonzept der Verbindung eines Tanks mit Stirnrahmen über Stirnringe ist aus der deutschen Offenlegungschrift
Nr. 3 212 696 bekannt. Dort ist jedoch eine Schrägstellung des Tanks nicht offenbart. Gegenüber dem dort gezeigten Aufbau
haben im vorliegenden Fall die Stirnringe im Vergleich, zu den Tankböden einen noch etwas kleineren Durchmesser, um
zu gewährleisten, daß die Stirnringe trotz der Schrägstellung des Tanks an dem vom stärker gekrümmten Krempenbereich umgebenen
kugelförmigen Mitteilteil des Tankbodens ansetzen.
Ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nachstehend anhand der Zeichnungen näher erläutert. In den
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Zeichnungen zeigen
Fig. 1 eine Seitenansicht eines Frachtcontainers mit
geneigtem Tank;
Fig. 2 eine Ansicht der in Fig. 1 rechten Stirnseite des Containers; und
Fig. 3 eine vergrößerte Darstellung der rechten oberen
Ecke des in Fig. 1 gezeigten Containers. Der in Fig. 1 gezeigte Frachtcontainer umfaßt einen
kreiszylindrischen Tank 10, der an seinen beiden stirnseitigen Enden über generell mit 11 bezeichnte Sattelstrukturen mit
Stirnrahmen 12 verbunden ist. An den beiden unteren Ecken jedes Stirnrahmens 12 sind nach innen aufeinander zu verlaufende,
miteinander verbundene oder als einstückiger Bügel ausgeführte Diagonalstreben 13 angebracht, die über passende
Übergangsstücke 13a mit jeweils einem den Tank 10 umgebenden Verstärkungsring 13b verbunden sind.
Gemäß Fig. 2 besteht jeder Stirnrahmen aus zwei vertikalen Eckstützen 14, einem oberen Querholm 15 und
einem unteren Querholm 16. An den vier Ecken jedes Stirnrahmens
12 ist ein normgerechter Eckbeschlag 17 vorgesehen. Die durch die acht Eckbeschläge des Containers gegebenen
DimensiOKsn entsprechen den internationalen Normen. Von den
Mittelpunkten der beiden Eckstützen 14 jedes Stirnrahmens 12 ausgehend verlaufen Diagonalstreben 18, die am unteren Querholm
16 (und symmetrisch dazu am oberen Querholm 15) an
Punkten 19 enden, die ebenfalls entsprechend den internationalen Normen als weitere Auflagerstellen zugelassen sind.
An den Diagonalstreben 18 sind die Sattelstrukturen 11 mit radial nach außen weisenden Flanschflächen angeschweißt.
wie in Fig. 3 gezeigt, umfaßt die Sattelstruktur 11 einen Stirnring 20, einen Sattelring 21 und einen Stützring
22. In Fig. 3 ist ferner dargestellt, daß der Tank 10 aus einem Tankmantel 23 und einem mit diesem verschweißten Tank-
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boden 24 aufgebaut ist, der in seinem Hauptteil 25 mit einem
verhältnismäßig großen Radius sphärisch gewölbt ist, am übergang zum Tankmantel 23 dagegen eine stark gekrümmte
Krempenzone 26 aufweist. In der Darstellung nach Flg. 3 ist der Stirnring 20 an dem von der Krempenzone 26 umgebenen
Hauptteil 25 des Tankbodens 24 durch eine äußere Schweißnaht verbunden. Auf seiner Innenseite ist der Stirnring durch
einen Stützring 22 verstärkt, der mit seinem in Axialrichtung verlaufenden Flansch am Stirnring 20 und mit seinem radial
nach innen weisenden Flansch am Tankboden 24 angeschweißt ist. Der Stützring 22 dient gleichzeitig dazu, den zwischen dem
Stirnring 20 und dem Tankboden 24 vorhandenen inneren Winkelbereich
zu verschließen und dadurch gegen Korrosion zu schützen. Der Sattelring 21 ist mit seinem in Axialrichtung verlaufenden
Teil mit dem Stirnring 20 verbunden, mit seinem in Radialrichtung weisenden Flansch an die Diagonalstreben 18
und, gemäß Fig. 2, teilweise auch an die Eckstützen 14 des Stirnrahmens 12 angeschweißt.
Gemäß Fig. 2 ist der Tank 10 mit den Stirnrahmen 12 in
geneigter Stellung mit einem Neigungsverhä3tnis von mindestens
1:20 verbunden, so daß der am linken oberen Ende des Tanks vorgesehene Dom 27 an der höchsten Stelle und der im rechten
unteren Bereich des Tanks vorgesehene Auslauf 28 an der
niedrigsten Stelle liegt. Um diese Schrägstellung zu erreichen, ist gemäß Fig. 1 am rechten Tankende der Stirnring
gegenüber dem Tankboden 24 nach oben versetzt und am linken Ende der Stirnring gegenüber dem Tankboden nach unten
versetzt exzentrisch angebracht- Dementsprechend ist der Sattelring 21 am rechten Stirnrahmen 12 nach unten und am
linken Stirnrahmen nach oben versetzt. Bei der sphärischen Wölbung der Tankböden 24 und der Kreisform der Stirnringe
20 und Sattelringe 21 läßt sich innerhalb des durch die Containeraußenmaße vorgegebenen Spielraums jeder beliebige
Neigungswinkel einstellen, wobei die Lagerung des Tanks 10 gewissermaßen mit einem Kugelgelenk verglichen werden kann.
Bei gegebenen Abmessungen ist der Neigungswinkel dadurch begrenzt, daß die Stirnringe 20 über ihren gesamten Umfang
an dem sphärisch gekrümmten Mittelteil 25 der Tankböden 24 angreifen sollen, um eine durchgehende, spannungsfreie
Verbindung zu gewährleisten.
Bei der Montage werden zuerst die Stirnringe 20 an den | beiden Tankböden 24 und die Sattelringe 21 an den beiden I
Stirnrahmen 12 in der dem gewünschten Tankgefälle entsprechenden Versetzung nach oben bzw. unten angeschweißt, woraufhin
die Stirnringe 20 in die Sattelringe .21 eingeführt werden.
Die bis zur endgültigen Fixierung vorhandene Verschiebbarkeit zwischen Stirnring 20 und Sattelring 21 gewährleistet den
Ausgleich von Längentoleranzen. "
Claims (3)
1. Frachtcontainer mit einer Tragstruktur (12, 13) und einem
an dieser über Verbindungselemente (11) mit Neigung in Längsrichtung
befestigten zylindrischen Tank (10), dessen stirnseitige Böden (24) jeweils einen sphärisch gewölbten Teil
(25) aufweisen, dadurch gekennzeichnet , daß die Verbindungselemente (11) jeweils einen kreisrunden Stirnring
(20) umfassen, der den sphärisch gewölbten Teil (25) des Tankbodens (24) mit dem entsprechenden Stirnrahmen (12)
der Tragstruktur (12, 13) verbindet und jeweils nach oben bzw. nach unten versetzt exzentrisch zwischen Tankboden (24) und
Stirnrahmen (12) eingefügt ist.
2. Frachtcontainer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Stirnring (20) und dem
betreffenden Stirnrahmen (12) ein gewinkelter Sattelring (21)
angeordnet ist, dessen axial verlaufender Teil mit dem Stirnring (20) und dessen nach außen weisender Radialflansch
mit dem Stirarahmen (12) verbunden ist.
3. Frachtcontainer nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Sattelring (21) an Diagonalstreben
(18) und vertikalen Eckstützen (14) des Stirnrahmens (12) befestigt ist.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE8334968U1 true DE8334968U1 (de) | 1984-03-15 |
Family
ID=1332901
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE8334968U Expired DE8334968U1 (de) | Frachtcontainer mit geneigtem Tank |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE8334968U1 (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE8704690U1 (de) * | 1987-03-30 | 1988-08-04 | Westerwälder Eisenwerk Gerhard GmbH, 57586 Weitefeld | Tankcontainer |
| DE29705851U1 (de) * | 1997-04-02 | 1998-08-06 | Gerhard Engineering GmbH, 57586 Weitefeld | Tankcontainer |
-
0
- DE DE8334968U patent/DE8334968U1/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE8704690U1 (de) * | 1987-03-30 | 1988-08-04 | Westerwälder Eisenwerk Gerhard GmbH, 57586 Weitefeld | Tankcontainer |
| DE29705851U1 (de) * | 1997-04-02 | 1998-08-06 | Gerhard Engineering GmbH, 57586 Weitefeld | Tankcontainer |
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