DE8327384U1 - Trichter - Google Patents
TrichterInfo
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- DE8327384U1 DE8327384U1 DE19838327384 DE8327384U DE8327384U1 DE 8327384 U1 DE8327384 U1 DE 8327384U1 DE 19838327384 DE19838327384 DE 19838327384 DE 8327384 U DE8327384 U DE 8327384U DE 8327384 U1 DE8327384 U1 DE 8327384U1
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Landscapes
- Filling Of Jars Or Cans And Processes For Cleaning And Sealing Jars (AREA)
Description
PATENTEN ΛΆ. TE gal)Dcf^ba,.mer s:hasse -χ
H-46CX3 BiE^EFEi D 1
DiP_- :■' jG BODO Thielking
DIPL.- ING OT-O ELBERTZHAGEN
CHEO.KLjf .to HAN 3091 93 302
.v;A/..:S.MTr 2544
•ja- ·. 22.09.1983 f
Anmelder: Labor Technik Barkey Volker Barkey
Herforder Straße 176 4800 Bielefeld 1
Bezeichnung: Trichter
Die Neuerung bezieht sich auf einen Trichter zum Einfüllen von schüttfähigen Materialien, wie Flüssigkeiteil, in
Behältnisse oder dergleichen, bestehend aus einer in Umfangsrichtung geschlossenen, sich von einer EinfülJöf fnung
zu einer Auslauföffnung hin verjüngenden Trichterwandung.
Trichter dieser Art sind in zahlreichen Ausführungen bekannt, sie bestehen sämtlich aus einer starren Trichterwandung,
für die in der Regel Metall, Kunststoff oder Glas verwendet wird.
Die bekannten Trichter sind zwar wiederverwendbar, was jedoch nicht in allen Anwendungsfällen von Vorteil ist,d.-,nn
nach dem Gebrauch müssen die Trichter gereinigt und aufbewahrt werden, wobei insbesondere eine raumsparende Unterbringung
der bekannten Trichter wegen der bizarren·. Formen schwierig ist. Vor der erneuten Ingebrauchnahme muß der
Trichter wieder gereinigt werden, was insbesondere dann der Fall ist, wenn der Trichter für Laborzwecke eingesetzt wird.
Der Neuerung liegt daher die Aufgabe zugrunde, insbesondere für Laborzwecke den Trichter als Wegwerfartikel auszubilden,
2:
2544 - 2 - 22.09.1983
der sowohl bis zu seiner Ingebrauchnahme als auch danach
raumsparend verwahrt werden kann.
raumsparend verwahrt werden kann.
Diese Aufgabe wird bei einem Trichter der gattungsgemäßen
Art nach der Neuerung dadurch gelöst, daß die Trichter- . wandung aus einem nachgiebigen, faltbaren Material
besteht und der Trichter vor Gebrauch als zusammenge- j falteter Flachkörper ausgebildet ist.
Art nach der Neuerung dadurch gelöst, daß die Trichter- . wandung aus einem nachgiebigen, faltbaren Material
besteht und der Trichter vor Gebrauch als zusammenge- j falteter Flachkörper ausgebildet ist.
Der besondere Vorteil eines neuerungsgemäßen Trichters j
liegt darin, daß seine Ausbildung als Faltkörper eine !
raumsparende Unterbringung auch bei größeren Stückzahlen J
ermöglicht, weswegen solche Trichter in einer Vielzahl j
in einer Gebraucnspackung untergebracht werden können. j
Das hat bei der Herstellung, während des Transports und ■
bei der Lagerhaltung Vorteile, auch im Anwendungsfalle;
wenn mehrere Trichter im wesentlichen gleichzeitig ■
benötigt werden, ist die Bereithaltung der einzelnen
Flachköper von Vorteil. Auch nach dem Gebrauch kann der
Flachköper von Vorteil. Auch nach dem Gebrauch kann der
Trichter wieder zusammengefaltet werden, um im Hinblick j
auf eine moderne Entsorgung ein möglichst kleines !
Volumen zu beanspruchen. Dabei kann der Trichter in ;
seine ursprüngliche Flachform zurückgefaltet oder ander- j
weitig zusammengelegt werden. j
Eine besonders einfache Faltform ergibt sich, wenn der j
Trichter aus pyramidenförmigen Abschnitten besteht, j
wobei die Kanten der Pyramide bzw. des Pyramidenstumpfes , als Faltfalze ausgebildet sind,so daß in zusammengefalteter i
Anordnung zwei einander gegenüberliegende Kanten unter ;
flacher Ausbreitung der benachbarten Pyramidenwände j
unter einem Winkel von 180 Grad aufeinandergelegt und j
die beiden übrigen Pyramidenkanten auseinandergezogen
werden können, wobei sich die daran angrenzenden
Pyramidenwände unter einem Idealwinkel von Null Grad
werden können, wobei sich die daran angrenzenden
Pyramidenwände unter einem Idealwinkel von Null Grad
3;
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aufeinanderlegen.
Um zugleich i.nterseitig im Bereich der Auslauf öffnung
den Trichter zu einer Auslauftülle zu formen, die durch
eine geeignete Verkürzung, beispielsweise durch Abschneiden, als einfache Dosiervorrichtung benutzt
werden kann, um vor allem im Laborbereich unterschiedliche Tropf- und Dosiergeschwindigkeiten für das
betreffende schüttfähige Medium einstellen zu können, ist es ferner vorteilhaft, wenn der Trichter aus zwei
pyramidenstumpfförmigen Abschnitten besteht, wobei der
untere zur Auslauföffnung hin liegende Abschnitt gegenüber der Trichterachse weniger geneigte Kanten
als der obere Abschnitt hat. Insgesamt ist dadurch die Trichterneigung im tüllenförmigen unteren Trichterabschnitt
geringer, womit die Dosiergenauigkeit erhöht ist. ι
In bevorzugter Ausführung besteht die Wandung des Trichters aus Papier,das an der Seite, die zur Innenseite
der Trichterwandung hin liegt, mit einer flüssigkeits- ; dichten oder -abweisenden Schicht überzogen sein kann.
Die Neuerung wird nachstehend anhand der Zeichnung näher erläutert. Die Zeichnung zeigt in perspektivischer
Ansicht einen Trichter für Laborzwecke.
Im einzelnen erkennt man in der Zeichnung einen Trichter 1| mit einer oberen Einfüllöffnung 2 und einer unteren
Auslauföffnung 3 für ein schüttfähiges Medium. Der ;
Trichter 1 wird aus einer in Umfangsrichtung geschlossenen; Trichterwandung 4 gebildet, die aus faltbarem Papier j
besteht, welches auf der zum Trichter innen hin j
gelegenen Seite flüssigkeitsdicht oder -abweisend beschichtet sein kann.
4:
2344 - 4 - 22.09.1983
bor Trichter 1 kann zwei Lagen einnehmen, zum einen
eine flache Anordnung, die in der Zeichnung nicht näher dargestellt ist, und eine auseinandergefaltete Lage,
die in der Zeichnung wiedergegeben ist. In der auseinandergefalteten Anordnung gliedert sich der Trichter
in zwei pyramidenstumpfförroige Abschnitte 5 und 6. Der
obere zur Einfüllöffnung 2 hin gelegene Abschnitt 5
weist zur Trichterachse eine größere Neigung als der untere Abschnitt 6 auf, der als Dosiertülle genutzt
werden kann, indem er an geeigneter Stelle in Axialrichtung gesehen zur Vergrößerung der Auslauföffnung
3 v/eiter nach oben hin abgeschnitten wird. Der tüllenförmige Abschnitt 6 kann auch abgedrückt oder
-geklemmt werden, um eine Dosierung des Durchflusses des schüttfähigen Mediums erzielen zu können. Eine
leichte Verformung des tüllenförmigen Abschnitts 6 wie des oberen Abschnitts 5 des Trichters 1 ist ebenfalls
möglich, weil die Trichterwandung 2 aus einem nachgiebigen Werkstoff besteht.
Die Kanten 7 und 8 der pyramidenstumpfförmigen Trichterabschnitte
5 und 6 sind als Faltfalze ausgebildet, damit der Trichter 1 zu einem Flachkörper zusammengelegt
werden kann, wobei an den beiden rechts und links außen liegenden Kanten 7 und 8 der Werkstoff der Trichterwandung
2 um 360 Grad umgelegt wird, während die in der Darstellung in der Mitte gelegenen Pyramidenkanten
und 8 sich derart strecken, daß die angrenzenden Pyramidenseiten in einem Winkel von 180 Grad zueinander
stehen. In der auseinandergefalteten Gebrauchslage hingegen ist der Winkel zwischen den an den Kanten
und 8 aneinandergrenzenden Pyramidenseiten etwa 90 Grad.
Der Trichter 1 hat somit im wesentlichen die Gestalt einer Tüte, insbesondere einer Papiertüte, die in unterschiedlichen
Querschnittsformen in der Gebrauchslage
■ t · · 1 t ·» ·· it tilt
■ ■ · · ·»■■«<
,
2544 - 5 - 22.09.1983
ausgeformt v/erden kann, V7omit eine hohe Anpassungsiä.higkeit
besteht. Eine solche Trichtertüte bietet in zusammengelegter Anordnung erhebliche Raumvorteile.
Sie kann, was für Laborzwecke besonders wichtig ist, mit hoher Reinheit hergestellt, transportiert und
bevorratet v/arden.
Claims (1)
- PATENTANWÄLTE "" gadoerbaumer strasse 20D-43OO B!ElEFELD 1DiPL- ING. BODO THlELKlNGDiPL, ING. OTTO ELBERTZHAGEN l^Z^ll ""Γ,Γnwlt cPOSTSCHECKKONTO HAN 3091 93-302 ANWALTSAKTE 2544DAVUM 22.09.1933 fSchutzansprüche™ 1. Trichter zum Einfüllen von schüttfähigen Materialien,wie Flüssigkeiten in Behältnisse oder dergleichen, bestehend aus einer in Umfangsrichtung geschlossenen, sich von einer Einfüllöffnung zu einer Auslauföffnung hin verjüngenden Trichterwandung, dadurch gekennzeichnet, daß die Trichterwandung (2) aus einem nachgiebigen, faltbaren Material besteht und der Trichter (1) vor Gebrauch als zusammengefalteter Flach körper ausgebildet ist.Trichter nach Anspruch 1,dadurch gekennzeichnet, daß der Trichter (1) in auseinandergefalteter Anordnung aus zumindest einem pyramidenförmigen Abschnitt (5) besteht, dessen Kanten (7) als Faltfalze ausgebildet sind.3. Trichter nach Anspruch 2,dadurch gekennzeichnet, daß der Trichter (1) aus einem oberen, zur Einfüllöffnung (2) hin liegenden pyramidenförmigen Abschnitt (5) mit gegenüber der Trichterachse stärker geneigten Kanten (7) und aus einem unteren, zur AuslaufÖffnung (3) hin liegenden, pyramidenförmigen Abschnitt (6) mit gegenüber der Trichterachse weniger geneigten Kanten (8) besteht.2:• · if«· fm t %• » ■··UM i> ·· · «- 2 - 22.09.19834. Trichter nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Trichterwandung (2) aus Papier besteht.5. Trichter nach Anspruch 4,dadurch gekennzeichnet, daß das Papier auf der Innenseite der Trichterwandung (2) mit einer flüssigkeitsdichten Schicht überzocsn ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19838327384 DE8327384U1 (de) | 1983-09-23 | 1983-09-23 | Trichter |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19838327384 DE8327384U1 (de) | 1983-09-23 | 1983-09-23 | Trichter |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE8327384U1 true DE8327384U1 (de) | 1983-12-29 |
Family
ID=6757338
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19838327384 Expired DE8327384U1 (de) | 1983-09-23 | 1983-09-23 | Trichter |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE8327384U1 (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE4211706A1 (de) * | 1992-04-08 | 1993-10-14 | Otto Repa | Einfüllvorrichtung |
| FR2704205A1 (fr) * | 1993-04-21 | 1994-10-28 | Goffard Gilles | Découpe à plat pour former un entonnoir en carton ou équivalent pliant doté d'ouies chasse air et entonnoir ainsi constitué. |
-
1983
- 1983-09-23 DE DE19838327384 patent/DE8327384U1/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE4211706A1 (de) * | 1992-04-08 | 1993-10-14 | Otto Repa | Einfüllvorrichtung |
| FR2704205A1 (fr) * | 1993-04-21 | 1994-10-28 | Goffard Gilles | Découpe à plat pour former un entonnoir en carton ou équivalent pliant doté d'ouies chasse air et entonnoir ainsi constitué. |
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