DE832722C - Vorrichtung zum Anordnen von Schaltern fuer verstellbare Teile von Weichen, Signalen o. dgl. fuer Spielzeug- und Modellbahnanlagen - Google Patents
Vorrichtung zum Anordnen von Schaltern fuer verstellbare Teile von Weichen, Signalen o. dgl. fuer Spielzeug- und ModellbahnanlagenInfo
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- DE832722C DE832722C DEM7676A DEM0007676A DE832722C DE 832722 C DE832722 C DE 832722C DE M7676 A DEM7676 A DE M7676A DE M0007676 A DEM0007676 A DE M0007676A DE 832722 C DE832722 C DE 832722C
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Description
- Vorrichtung zum Anordnen von Schaltern für verstellbare Teile von Weichen, Signalen o. dgl. für Spielzeug- und Modellbahnanlagen hie Erfindung betrifft eitre Vorrichtung zum Anordnen von Schaltern für verstellbare Teile von Weichen, Signalen o. dgl. für elektrisch betriebene Spielzeug- und Modellbahnanlagen, vorzugsweise M odelleisenbahnanlagen.
- 1?s ist bekannt. die Schalter zu pultförtnigen Stellwerken zu vereinigen. Die Schalter sind, sofern es sich um Hel>elsclialter handelt, mit Nfarkierun.g.en versehen. die Schaltstellungen anzeigen. 1?s ist ferner bekannt, den Schaltern Vorrichtungen zuzuordnen, die die Schaltstellungen der verstellbaren Teile anzeigen. Nachteilig ist jedoch der Umstand, daß die Schalter nicht übersichtlich genug anzeigen, wo die zu betätigenden Weichen und Signale sitzen und wie sie über die Anlage verteilt sind. Oft wird der Versuch gemacht, die Übersichtlichkeit der Modellbahnanlage durch das Einfügen von in der Nähe der Weichen und Signale aufgestellten Nummerntafeln, die mit entsprechenden Bezifferungen der Schalter übereinstimmen, zu erhöhen. Beim Bedienen einer derartigen Anlage muß aber ebenfalls der Blick fortwährend von der Bahn, von dort zu den Nummerntafeln auf der Streck. schließlich zu den Schalterbezifferungen wandern, bis eine Schaltung vollzogen werden kann, also Vorgänge, die sich oft hintereinander wiederholen und die ermüdend wirken.
- Beim Erfindungsgegenstand ist demgegenüber das Beobachten der Weichen und Signale bzw. von in der Nähe dieser Geräte aufgestellten Nummerntafeln überflüssig. da die Schalter auf einem
Streckenplan angeordnet sind. Erfindungsgemäß besteht die Vorrichtung im wesentlichen aus einem Streckenplan, auf dem verstellbare Teile, wie Weichenzungen, Signalflügel, Bahnschranken usw., durch damit in Verbindung stehende Schalter mar- kiert sind. Diese Vorrichtung hat den Vorteil, daß der Benutzer, der die Anlage bedient, 1wini Be- tätigen eines Schalters die Gewißheit hat, den rich- tigen Teil der Anlage zu verstellen, ohne einen Kontrollblick auf das G'leissvstein werfen zu müssen. Vorgeschlagen wird darüber hinaus, auf den Schaltern Markierungen anzuordnen, die die ver- stellbaren Teile, gegebenenfalls auch farbig. kenn- zeichnen, also beispielsweise Signalflügelzeichen für die die Signalflügel verstellenden Schalter, Weichenzeichen auf den Weichenzungen # erstellen- den Schaltern usw. Noch weiter geht der Vorschlag, die Schalter so zu lagern, daß die Schalthebel. vor- zugsweise Schwenkhebel, die Stellungen der \-er- stellbaren Teile anzeigen. Ein beispielsweise quer zum Gleis geschwenkter Schalthebel eines einen Signalflügel betätigenden Schalters wird demnach anzeigen, daß der Signalflügel auf »Halt« steht, während der schräg oder in Fahrtrichtung ge- schwenkte Schalter anzeigt, daß der Signalflügel auf »Freie Fahrt« steht. Die Schalter werden auf einem Stellpult ange- ordnet, das im wesentlichen aus einer vorzugsweise mit einer Vielzahl von Löchern versebenen Schaltertragplatte und einem aus Papier oller aus papierähnlichem Werkstoff hergestellten Strecken- bahnblatt zusammengesetzt ist. Der Schalter kann ferner mit einer Steckerfassung versehen sein, der das rasche Umstecken der Anschlußkabel ermög- licht. Schließlich wird noch vorgeschlagen, einen federnden Stift als Kontaktgeber vorzusehen, der unter der Einwirkung des Nebelschalters den Stromkreis zwischen der Steckerfassung über eine Kontaktzunge sowie über den Stift finit der Schaltertragplatte schließt; die Schaltertragplatte und die Steckerfassung liegen also an der Stroin- quelle. Diese Bauart ermöglicht es, die \"orrichtung be- sonders rasch umzubauen und einem ge:inderten Streckenplan anzupassen. Alle Teile sind somit zum Herstellen von beliebig vielen Streckenplänen geeignet; zweckmäßig ist es allerdings, fier jeden Streckenplan ein besonderes Streckenplanblatt vor- zusehen. In der Zeichnung sind Ausfiihrungsbeisp ele dargestellt. Es zeigt Abb, i die Draufsicht eines Streckenplanblattes, Abb. 2 die Draufsicht auf eine stellpultä hifich aufgebaute Vorrichtung, Abb.3 den Längsschnitt durch einen Schalter der Vorrichtung nach Abb.2, in größerem \laß- stab gezeichnet, und Abb.4 die Draufsicht auf einen Schalter, eben- falls in größerem Maßstab gezeichnet. Die Vorrichtung besteht im wesentlichen aus dein aus Metall, aus Kunststoff, wie Phenolharz, Poly- inethakrylsäureester o. dgl., hergestellten Stellpult- gehäuse i, der aus Metall bestehenden Schaltertrag- platte 2, .dem aus Karton gefertigten Streckeiiplan- blatt 3, aus Schaltergehäusen 4 ",11(1 JLuttern ;. aus den Schalthebeln 6°, 6b, 6c, blt. 01' mit Schwenk- bolzen 7, aus Stiften 8, Scliratilielifederii g, Büchsen 1o, Steckerfassungen i 1, Kontaktzungen 12, Steckern 13 und Kabeln td. :\littel zuni bef"stigen der Teile aneinander sind nicht dargestellt. Die Büchsen io sind aus den elektrischen Strom prak- tisch nicht leitenden `'Werkstoffen leergestellt. Die Schalter mit den Schalthebeln 6°. 66 und 6e sind Weichen, die Sehalter finit den Schalthebeln 6d und 6e sind Signalen zugeordnet. Auf dem Stellpult nach Abb. 2 steht der Schalt- hebel 6e quer zum Gleis und deshalb das zugehörige Signal auf »Halt«, der Schalthebel (>11 schräg zum Gleis und deshall) auf »Freie Fahrt<.. Die Schalt- hebel 6°, 6b und 6c der Weichen zeigen jeweils in Richtung desjenigen Gleisstranges. Gier befahren werden kann. Der Schalthebel 6e nach Abb. 4 steht quer zur Fahrrichtung (Verlauf des durch die Linie G ge- kennzeichneten Gleise:) in der Stellung T. Wird der Schalthebel in Richtung lies Pfeiles _=1 ge- schwenkt, dann betätigt er auf seinem \\'eg in die Stellung II den Stift 8, der nach unten gedrückt wird und den Stromkreis lies vorzugsweise elek- trisch ferngesteuerten Sigtialfliigels schließt. Da der Schalthebel 6d aber bis in die Stellung 111 weiter- geschwenkt wird, öffnet der Stift 8 den Stromkreis wieder, so daß der Arbeitsstromkreis nach dein Umstellen des Signalflügel; wieder geöttnct wird. An sich bekannte Sperren, z. l). Kugelschnäpper, halten den Signalflügel in der Stellung »Freie Fahrt« aber fest. Beine Zurückschwenkers lies Schalthebels wiederholt sich der Vorgang in der umgekehrten Reihenfolge; ein Schrittschaltwerk o. dgl. holt den Signalflügel wieder il" llie Stellung »Halt« zurück. Vorzugsweise wird eine Schaltertragplatte ver- wendet, die Löcher 15 aufweist. Diese Bauart er- möglicht, dieselbe Schaltertragplatte bei beliebig geführten Streckenplänen beliebig oft anzuwenden, ohne daß spanabhebende .\rlieiten oder \lontage- arbeiten an der Vorrichtung, deni Umhau der Bahn- anlage vorangehen müssen,
Claims (1)
-
dadurch gekennzeichnet, daß die Schalter so gelagert sind, daß die Schalthelx-l (6°, 66, 6", 6d, 6e), vorzugsweise Schwenkhebel, die Stellungen der verstellbaren Teile anzeigen. 4. Vorrichtung nach den Ansprüchen i bis 3. dadurch gekennzeichnet, daß die Schalter (6°, 6b, 6c, 6d, 6e) auf einem Stellpult angeordnet sind, das im wesentlichen aus einer vorzugsweise mit einer Vielzahl von Löchern (i5) versehenen Schaltertragplatte (z) und einem darüber gelegten, aus Papier oder papierähnlichem Werkstoff hergestellten Streckenplanblatt (3) zusammengesetzt ist. 5. Schalter für eine Vorrichtung nach den Ansprüchen i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daB er mit einer Steckerfassung (i I) versehen ist. 6. Schalter nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daB ein federnder Stift (8) als Kontaktgeber vorgesehen ist.PAFE\1'A\11'Itl CIII:: i. Vorrichtung zuin Anordnen von Schaltern für verstellbare Teile von \,N'cichen, Signalen o. dgl. für Spielzeug- und Modellbahnanlagen, vorzugsweise elektrisch betriebene `lollelleisen- ba'hnanlagen, dadurch gekennzeichnet. daß sie aus einem Streckenplan besteht, auf dem ver- stellbare Teile von Weichen. Signalen o. dgl. durch damit in Verbindung stehende Schalter markiert sind. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch ge- kennzeichnet, daß die Schalter Markierungen tragen, die die verstellbaren Teile, gegebenen- falls auch farbig, kennzeichnen. , 3. Vorrichtung nach den Ansprüchen i und 2,
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEM7676A DE832722C (de) | 1950-11-28 | 1950-11-28 | Vorrichtung zum Anordnen von Schaltern fuer verstellbare Teile von Weichen, Signalen o. dgl. fuer Spielzeug- und Modellbahnanlagen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| DEM7676A DE832722C (de) | 1950-11-28 | 1950-11-28 | Vorrichtung zum Anordnen von Schaltern fuer verstellbare Teile von Weichen, Signalen o. dgl. fuer Spielzeug- und Modellbahnanlagen |
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| DE832722C true DE832722C (de) | 1952-02-28 |
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ID=7293837
Family Applications (1)
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| DEM7676A Expired DE832722C (de) | 1950-11-28 | 1950-11-28 | Vorrichtung zum Anordnen von Schaltern fuer verstellbare Teile von Weichen, Signalen o. dgl. fuer Spielzeug- und Modellbahnanlagen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE832722C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1031195B (de) * | 1954-07-19 | 1958-05-29 | Eugen Frank | Elektrisch betriebenes Gleisleuchtbildstellwerk fuer Spielzeug- und Modellbahnen |
-
1950
- 1950-11-28 DE DEM7676A patent/DE832722C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| DE1031195B (de) * | 1954-07-19 | 1958-05-29 | Eugen Frank | Elektrisch betriebenes Gleisleuchtbildstellwerk fuer Spielzeug- und Modellbahnen |
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