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DE8323116U1 - Bandtrommel oder Riemenscheibe - Google Patents

Bandtrommel oder Riemenscheibe

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Publication number
DE8323116U1
DE8323116U1 DE8323116U DE8323116DU DE8323116U1 DE 8323116 U1 DE8323116 U1 DE 8323116U1 DE 8323116 U DE8323116 U DE 8323116U DE 8323116D U DE8323116D U DE 8323116DU DE 8323116 U1 DE8323116 U1 DE 8323116U1
Authority
DE
Germany
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guide
drum
segment
segments
strips
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE8323116U
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Rheinbraun AG
Original Assignee
Rheinische Braunkohlenwerke AG
Publication date
Publication of DE8323116U1 publication Critical patent/DE8323116U1/de
Expired legal-status Critical Current

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  • Automotive Seat Belt Assembly (AREA)

Description

DIPL-ING. HELMUT KOEPSELL 5KÖLM1 26.7.1983 PATEN TA NWA LT Mittelsirasse 7
Tululon(02 21)2194 33 Tulugrarnmadreaae: Kouptiullputuni Köln
Rheinuische Braunkohlenwerke AG. Rog.-Nf. bitte angeben Bandtrommel oder Riemenscheibe
Diif Erfindung betrifft eine Bandtrommel oder Riemenscheibe «lift am Mantel derselben angebrachten undi diesem gegenüber nach außen vorstehenden, parallel zur Trommelachse verlaufenden, über den umfang der Trommel verteilten Führungs-und Halteleisten, zwischen denen zumindest über einen Teil der axialen Länge der Trommel sich erstreckende, zur Trommelaehse parallele Längsränder aufweisende Segmente angebracht sind, die eine Grundplatte mit einem sehieißbelag aufweisen und wenigstens einen Teil der äußeren ümfanqsfläche der Trommel abdecken.
Bandtrömmeln und Riemenscheiben werden als Antriebsorqane Von Bandförderer bzw. zur Übertragung von Antriebsleistung, ggf. auchals Werkzeuqe für das Auftragen von Beschichtungen auf Oberflächen verwendet. Unabhängig vom einzelnen Einsatzfall und von der jeweiligen Gestaltung der Trommel ist allen diesen Vorrichtungen gemeinsam, daß die Trommeloberfläche einem zum Teil erheblichen Verschleiß unterliegt, der über Umfang und/oder Länge nicht immer gleichmäßig ist. Es ist deshalb üblich, die Oberfläche derartiqer Vorrichtungen mit einer auswechselbaren Schleißschicht zu
versehen. So offenbart die DE-AS 15 75 492 eine öand- oder Riemenscheibe der eingangs beschriebenen Art. Die dabei vorgesehenen/ im Querschnitt τ-förtnigen Fünrungs- und Halteleisten erstrecken sieh über die gesamte axialetänqe der Trommel. Die den schleißbeleq bildenden Segmente werden jeweils zwischen 2wei benachbarte Pührungs- und Halteleisten von einer der Stirnseiten der Trommel her eingeschoben· Jedes Segment wird durch wenigstens eine in den Hantel der Trommel eingreifende Schraube in seiner Lage gesichert. Wenngleich diese Ausführung es ermöglicht» bei über dem ümlang der Trommel unterschiedlichem Verschleiß nur die am stärksten verschlissenen Bereiche auszuwechseln, genügt sie doch nicht allen Anforderungen der Praxis. Dies ist einmal darauf zurückzuführen, dad βandtrommelη in Abhängigkeit vom Einsatzgebiet sehr stark verschmutzen können, so daß die die Randbereiche der Segmente aufnehmenden Muten der Führungs- und Halteleisten verschmutzen mit der Folge, daß ein Herausschieben und Wiedereinschieben von Seqmenten mit Schwierigkeiten verbunden sein kann. Auch muß damit gerechnet werden, daß aufgrund der starken Beanspruchunq, die Bandtrommeln, Riemenscheiben und dgl. erfahren, die Befestiqunqsschrauben sich im Laufe der Zeit lockern oder aber sich derart verformen, daß sie nur mit Schwieriqkeiten entfernt werden können. Weiterhin erstrecken sich die Segmente der bekannten Band- oder Riemenscheibe über deren gesamte Länge, so daß das gesamte
Segment auch dann ausgewechselt werden muß, wenn ein Verschleiß lediglich auf einem kleineren Teilbereich des Seqmentes eingetreten ist. Dieser Nachteil fällt bei den heute üblichen Bandtroiraneln mit Längen zwei und fünf Metern durchaus ins Gewicht.
Die OS-PS 31 80 007 offenbart eine Trommel zum Aufbringen einer Beschichtung auf Blechen. Die Schleißfläche dieser Trommel ist ebenfalls in lösbare Seqmente unterteilt, wobei auch die Möglichkeit vorgesehen ist, die Segmentein axaler Richtung noch einmal zu unterteilen, insbesondere mit der Zielsetzung, die Endbereiche unabhängig vom größeren mittleren Bereich auswechseln zu können, da im allgemeinen der Verschleiß an den Endbereichen der Trommel qrößer ist als im mittleren Bereich. Die Befestigung erfolgt hier ebenfalls durch Schrauben. Zusätzlich ist vorgesehen, daß die die eigentliche Schleißschicht tragenden metallischen Grundplatten einander überlappen. Auch hier ist mit den bereits genannten Nachteilen zu rechnen, zumal beim Aufbringen aller Seqmente das Befestigen aller Schrauben einen erheblichen Arbeitsaufwand erfordert. Hinzu kommt, daß bei der Verwendung als Bandtrommel die dabei unvermeidbaren Verschmutzungen beim Auswechseln von einzelnen Segmenten Schwieriqkeiten verursachen können.
Die Erfindung geht aus von einer Bandtrommel oder Riemenscheibe der einleitend beschriebenen Art. Ihr liegt die Aufgabe zuqrunde, diese so auszubilden, daß die Nachteile bekannter Bandtrommel]!, Riemenscheiben und dgl. vermieden werden. Insbesondere wird angestrebt, die Befestigung des Schleißbelages auf der ümfangsflache von Trommel oder Scheibe derart zu verbessern, daß auch bei starker Belastung durch Kräfte und Momente, die der Anbringung und Halterung der Seqmente dienenden Teile keinerlei Verformung erfahren, die ein Lösen oder Wiedereinsetzen erschwert. Dabei sollen die miteinander zusammenwirkenden Teile so ausgestaltet sein, daß sie auch rauhen Betriebsbedinqunqen gewachsen sind, und zwar auch dann, wenn Verschmutzungen unvermeidbar sind.
Zur Lösunq dieser Aufgabe schläqt die Erfindunq vor, daß die Führungs- und Halteleisten eine qeqenüber den Segmenten axial kürzere Erstreckunq und ein hakenförmiges, in Umfangsrichtunq an einer Seite offenes Profil aufweisen, das einen Länqsrand eines der benachbarten Segmente über einen Teil seiner Länge und Breite übergreift und die Segmente an diesem Länqsrand jeweils mit wenigstens zwei hakenförmigen Fortsätzen versehen sind, die, bezogen auf die Führungs- und Halteleiste, entgegen der ümfangsrichtung offen sind und in einem von den Führungs- und Halteleisten freigelassenen Bereich jeweils den anderen Länqsrand des
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benachbarten Segments Ober einen Teil seiner axialen Länge und seiner Breite übergreift, und jedes Segment an jedem Längsrand mit Ausnehmungen versehen ist, die hinsichtlich Lage und Abmessungen den Führungs- und Halteleisten entsprechen. Vorteilhaft sind zwei oder mehrere Führungsund Halteleisten in axialen Abständen voneinander und ggf. von den Stirnseiten der Bandtrommel oder dgl. vorgesehen. Dies ist jedenfalls dann erforderlich, wenn gemäß einem weiteren Vorschlag der Erfindung parallel zur Achse von Trommel oder Scheibe wenigstens zwei sich zu einem Segment ergänzende Segmentabschnitte hintereinander angeordnet sind. Dies hat ien bereits erwähnten Vorteil, daß auch Teilbereiche einas Segmentes ausgewechselt werden können, wenn die Art des auftretenden Verschleisses dies zweckmäßig erscheinen läßt.
Im allgemeinen reicht es aus, jedem Segment bzw. Segmentabschnitt wenigstens eine Führungs- und Halteleiste zuzuordnen und jedes Segment bzw. jeden Segmentabschnitt mit wenigstens zwei Fortsätzen zu versehen. Damit kann bereits eine ausreichend sichere Befestigung des Segmentes oder Segmentabschnittes auf der Bandtrommel oder dgl. erreicht werden. Jedoch wird die Zuordnungeiner Mehrzahl von Führungs- und Halteleisten pro Segment bzw. Segmentabschnitt Führung und Halterung derselben erleichtern und verbessern.
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Die Führungs- und Halteleisten sowie die Fortsätze sind im Querschnitt vorteilhaft etwa L- bzw. hakenförmig ausgebildet. Ihre Erstreckung in axialer Richtung ist zweckmäßiq so gewählt, daß die die Randbereiche benachbarten Segmente übergreifenden freien Endabschnitte der Führungs- und Halteleisten sowie der Vorsprünqe der Segmente ir., axialer Richtunq so dicht wie möglich aneinander anschließen, so daß sie im Ergebnis eine gegenüber der Grundplatte nach außen vorstehende, parallel zur Trommelachse verlaufende Leiste bilden. Dadurch wird überall ein axialer Fotmschluß zwischen Führungs- und Halteleisten und den beiden unmittelbar daran angrenzenden Segmenten bzw. Segmentabschnitten erreicht, der eine axiale Verschiebung der letzteren ausschließt. Allerdings kann in Abhängigkeit von der Anzahl der Führunqs- und Halteleisten pro Segment bzw. Segmentabschnitt ein wirksamer axialer Formschluß auch erreicht werden, ohne daß sich die Führungs und Halteleisten einerseits und die Fortsätze an den Seqmenten bzw. Segmentabschnitten andererseits zu einer durchgehenden Leiste ergänzen.
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Jedenfalls ist es zweckmäßiq, daß die jeweils Randbereiche der Segmente oder Segmentabschnitte übergreifenden freien Endabschnitte von Führunqs- und Halteleisten und Fortsätzen in Ufflfangsriehtung einander entsprechen, so daß die Teile in zusammengesetztem Zustand axial miteinander fluchten.
Die Erfindung basiert auf der Überlegung, daß die Führungs- und Halteleisten jeweils eines der zugeordneten Segmente übergreifen und somit einen etwa radialen Formschluß bewirken, wobei dieses so in seiner Lage gehaltene Segment mitseinen Fortsätzen seinerseitsdas an der anderen Seite der Führungs-und Ralteleisten befindliche Segment an Randbereichen übergreift, so daß im Ergebnis jedes Segment bzw. jeder Segmentabschnitt an einem Längsrand durch die Führungs- und Halteleiste(n) und am anderen Längsrand durch das diesem benachbarte Segment mit radialem Formschluß auf dem Mantel der Trommelgesichert wird» Dies setzt voraus,
daß die hakenförmigen Führungs- und Halteleisten sowie die ξ
entsprechend ausgebildeten Portsätze an die Dicke der '■} Grundplatten angepaßt sind. GleichZeitiq erfolgt eine ! Lagesicherung qegen axiale Verschiebung an dem einen Längsrand durch das Zusammenwirken der Begrenzungen der dort befindlichen Ausnehmung(en) mit den Führungs- und Halteleisten, und an dem anderen Längsrand durch das Zusammenwirkender Begrenzungen der dort zwischen den Fortsätzen befindlichen Ausnehmungen mit der bzw. den
Führungs- und Halteleiste(η). Diese Art der Ausqestaltunq hat zur Folqe, daß sich beim Zusammenbau der Teile das letzte Segment bzw. die letzten Segmentabsehnitte nicht oder nicht ohne weiteres einfügen läßt bzw. lassen. Aus diesem Grunde sieht die Erfindunq die Möglichkeit vor, daß das Schlußsegment bzw. leder Sehlußs<=sgmentabsehnitt auch an seinem der offenen Seite der Führungs- und Halteleisten zugekehrten Längsrand mit einer der Führungs- und Halteleiste anqepaßten Ausnehmung versehen ist, die axial gegenüber der Pührunqs- und Halteleiste um eine Wegstrecke versetzt ist, um welche die Ausnehmung am anderen Längsrand in axialer Richtung wenigstens langer ist als die zugeordnete Führungs— und Halteleiste. Auf diese Weise besteht die Möglichkeit, das letzte Segment bzw. die letzten Seqmentabschnitte zunächst radial gegenüber den benachbarten Segmenten bzw. Seqmentäbschnitten und zugeordneten Führungs- und Halteleisten am Mantel anzulegen und dann durch axiale Verschiebung in ihre Bndposition zu bringen. Da hier ein axialer Formschluß nur in einer Richtung wirksam ist,ist es erforderlich, eine lösbare zusätzliche Sicherung anzubrinqen,die beispielsweise als Schloßplatte ausqebildet sein kann, die vor dem Schlußseqment bzw. dem stirnseitigen Abschnitt des Schlußseqmentes stirnseitiq an der Trommel oder Riemenscheibe anqebracht wird. Es empfiehlt sich, diese Schloßplatte oder dql. mittels Schrauben lösbar zu befestigen. Jedoch werden dadurch keine Schwierigkeiten
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verursacht, da weniqe Schrauben ausreichen und zum anderen aufqrund der Anbrinqung an der Stirnseite der Trommel oder dgl. diese niehfc so starken Beanspruchungen ausgesetzt sind, daß die bei bekannten Vorrichtungen möglichen Nachteile zu befürchten wären.
Mit der Einfügung des Sehlußsegwentes bzw. der sehlußsegmentabsehnitte werden alle anderen Segmente bzw* Seqmentabsehnitfee fest in ihrer Lage gesichert, und zwar aufgrund des vorgeschriebenen Zusammenwirkens der Führungs- und Halteleisten sowie der vorsprünge an den Segmenten bzw. Segmentabächnitten mit den Randbereichen der jeweils benachbarten Segmente oder Seqmentabschnitte» Mit Ausnahme der Schlußsegmente können alle Führunqs- und Halteleiste sowie Segmente bzw. Seqmentabschnitte in gleichet Weise ausgebildet sein.
In der Zeichnung ist ein Ausführunqsbeispiel der Erfindung anhand einer Bandtrommel im Schema dargestellt, wobei jedoch zur Vereinfachung der Darstellung die Krümmung der Trommel in ümfangsrichtung unberücksichtiqt bleibt. Es zeigen:
Fig. 1 einen Ausschnitt aus der Bandtromel in Draufsicht
in auseinarsdergezogener Darstellung der Teile, . Fiq. 2 einen Schnitt nach der Linie II-II der Fig. 1,
Hq,, 3 eine der Fiq. 2 entsprechende Darstellung, wobei die Teile jedoch ihre Laqe in montiertem Zustand einnehmen«
Pig. 4 einen Schnitt nach der Linie IV-XV der PIq. 3.
An der iylindrisehen Mantelfläche 16 der Bandtrommel sind Fiihrungs« und Halteleisten 14 In axialen Abständen IS voneinander feet, beispielsweise durch Verschraubung oder Verschweißenangebracht. Die Abstände zwischen den einseinen Führungs* und Halteleisten 14 in Umfangstiehtung 18 entsprechen den Abmessungen der Segmente 1 und 2, die außenseitig die In der Zeichnung nicht dargestellte Schleißschich.t aus überwieqend gummielastischem Material tragen, das im allgemeinen einen hohen Reibungskoeffizienten aufweisen wird. Die axiale Länge änt Führungs- und Hälteleisten 14 ist kleiner als die der Segmente 1 und 2, von denen bei dem in der Zeichnung dargestellten &usführungsbeispiel angenommen ist, daß sie sich wenigstens über einen Teil der axialen Länge der Bandtrommel erstrecken.
Die. Führungs- und Halteleisten 14 sind im Querschnitt etwa L- bzw. hakenförmigausqebildet, wobei der freie Schenkel 17a im wesentlichen parallel oder tangential zur Trommel bzw. zu den benachbarten Segmenten verläuft. Die Führunqs- und Halteleisten 14 sind alle in gleicher Weise derart
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anqeordinet, daß der freie Schenkel 17a Randbereiche der bezoqen auf die Darstellunq in der Zeichnung - jeweils rechts davon befindlichen Seqmente 1 bzw. 2 übergreift. Dabei ist der Abstand der unteren Begrenzung 17 der freien Schenkel 17a von der Mantelfläche 16 so gewählt, daß er nur qerinqfuqiq qrößer ist als die radiale Dicke der Seqmente 1 und 2.
Die Seqmente 1 und 2 sind ihrerseits mit Fortsätzen 9 versehen, die ebenfalls im Querschnitt etwa L- bzw. hakenförmiq ausqebildet sind, wobei auch hier die untere Beqrenzung 7 des freien Schenkels oder Endabschnitts 9a sich in einem Abstand von der Mantelfläche 16 befindet, der nur qerinqfügiq qrößer ist als die Dicke der Seqmente 1 und 2in radialer Richtunq. Wesentlich ist, daß die Führungs-und Halteleisten 14 einerseits und die Fortsätze 9 andererseits in annähernd qleicher Weise ausqebildet, jedoch einander entqeqenqerichtet sind, da die Fortsätze 9 an ihrer, bezogen auf die Darstellunq in der Zeichnunq, linken Seite offen sind und in montiertem Zustand derSeqmente 1. 2 stirnseitiq neben den Führunqs- und Halteleisten 14 Randbereiche der jeweils unmittelbar benachbarten, also auf der anderen Seite der jeweils zuqehöriqen Führunqs- und Halteleisten 14 befindlichen Seqmente übergreifen.
Die jeweils der geschlossenen Seite der Pührungs- und Halteleisten 14 zugekehrten Längsränder 3 der Segmente 1,2 sind mit rechteckige Ausnehmungen 5 versehen, deren Lage sowie Länge und Tiefe der Lage und den entsprechenden Abmessungen der Führungs- und Halteleisten 14 angepaßt sind. In der montiertem Lage der Segmente gemäß den Darstellungen der Fig. 3 und 4 umfassen die Begrenzungen dieser Ausnehmungen 5 jeweils eine Führungs- und Halteleiste 14, an deren auf der Mantelfläche 16 befestigten Schenkel.
Am gegenüberliegenden Längsrand 4 der Segmente 1,2 sind die bereits erwähnten Fortsätze 9 angebracht, die entgegen der ümfangsrichtung 18 gegenüber den seitlichen Begrenzungen 5a bzw. 13 in den übrigen Bereichen des Längsrandes 4 vorstehen.
Beim Zusammenbau werden zunächst die Segmente 1 in Umfangsrichtung 18 aneinandergefügt. Zweckmäßig wirddabei so vorgegangen, daß zunächst ein erstes Segment 1 mit seinen Randbereichen 5a unter den freien Schenkel 17a der jeweils zugeordneten Führungs- und Halteleiste( n) 14 geschoben, und dann auf die Mantelfläche 16 der Trommel verschwenkt wird. Um das Einfügen zu erleichtern, ist der freie Schenkel 17a an seiner Unterkante etwas angefast. Beim Herunterschwenken auf die Mantelfläche 16 umgreifen die Begrenzungen der
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Ausnehmungen 5 an der anderen Länqsseite 3 die dort befindlichen Führungs- und Halteleisten 14 an deren auf der Hantelfläche 16 befestigten Schenkel, d. h. an deren geschlossener Seite und an den beiden Stirnenden. Beim Anlegen des unmittelbar folqenden Segmentes 1 wird in gleicher Weise vorgegangen, wobei gleichzeitigdie freien Schenkel 9a der Fortsätze 9 am Längsrand 4 des jeweils folgenden Segmentes 1 die Randbereiche 6 des - rechten -Längsrandes 3 des zuvor eingefügten und auf die Mantelfläche 16 heruntergeschwenktenSegmentes 1 übergreifen, wie dies in Fig. 3 der Zeichnung dargestellt ist. Mithin ist das zuerst un<? im Anschluß daran jedes nachfolgende, eingefügte Segrcsnt 1 in seiner Lage gesichert. An seinem linken Längsrand 4 wird es durch die Führungs- und Halteleisten 14 auf der Mantelfläche 16 gehalten. Entsprechendes erfolgt am rechten Längsrand 3 durch die freien Schenkel 9a der Fortsätze 9 des jeweils benachbarten Segmentes. Eine axiale Verschiebung wird durch den Formschluß zwischen den Begrenzungen der Ausnehmungen 5 und 5aund den jeweils zugehörigen Führungs- und Halteleisten 14 verhindert. Außerdem liegen bei dem in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiel die Stirnseitender Führungs- und Halteleisten 14 sowie jeweils benachbarterFortsätze 9 unmittelbar aneinander an, so daß diese Teile einen eine axiale Verschiebung verhindernden Formschluß bewirken. Dies wäre auch dann der Fall, wenn beispielsweise der zentrale,
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sondern statt dessen beispielsweise ale beiden Hanabereicne 5a des Seg-ntes , fluchtet ineinanaer übergingen. Andererseits ist jedoch das Vorhandensein des mittlere Fortsatzes 9 erwünscht, da er in aer montierten Lage der Segmente .it den beiaen Stirnseite anschlieBe„aen Führung*- und Halteleisten 14 eine durchgehende, nahezu „eschlossene and ,eoenüber den Grundplatten !0 n.ch au6en versetzte Leiste bildet, deren Höhe „egebenenfalls mt der radialen nicXe des Schleißbela.es fluchtend .lK,..tlut „erden Xann, so da« eine nahezu ,eschlossesne Tro^eloberfläche erhalten wird.
Das vorbeschriebene Aneinanderreihen von Sehnten 1 wird £ortqeSetzt, bis die Mantelfläche 16 der Bandtrommel von Se^enten 1 .b,.d.ekt ist .it Ausnahme eines »on „.i benachbarten Keihen von Pührun,s- und Haiteieisten 14 begrenzten Bereiches, in den das Schl^ment 2 .i«.tt,t „ird. Letzteres ist an seinem Län,srand 4 mit einem ,„iscenvorsprun, 12 versehen, der an de, äußere„ Fortsatz , anschlieat. Ferner f-.lt am zweiten Ende des Schlußse,-me.tes 2 der Fortsatz ,. Oe1- im -ittl.«.» Bereich vorgesehene Fortsatz 9 ist gegenüber den entsprechenden Fortsätzen 9 der normalen Segmente 1 in axialer Achtung Kur2er ausgeführt, wie dies in der Zeichnung dargestellt ut Das SchluBsegment 2 «ird zunächst um die a»iale Lange
des Zwischenvorsprunges 12, um die der mittlere Fortsatz 9 kurzer ist als bei den normalen Segmenten 1, gegenüber den beiden benachbarten Segmenten 1 und den zugehörigen Führungs- und Halteleisten 14 axial versetzt auf de« Manteloberfläche angeordnet. Hierzu wird das Schlußseqment | 2 mit seinem mittleren, gegenüber den Ausnehmungen 5 in i Umfangsriehtung vortragenden Bereich 6 unter den freien Schenkel 9a des mittleren Vorsprunges 9 desrechtsseitig Ä benachbarten normalen Segmentes 1 geschoben und danach auf die Mantelfläche 16 der Trommel tf*rsehwenkt. Aueh hier gilt, daß zur Erleichterung dieser Operation die untere : freie Kante des freien Schenkels 9a angefast sein kann. Bei Durchführung der Schwenkbewegung treten die Führungs-» und Halteleisten 14 relativ in dem durch die Ausnehmungen 11 gebildeten Zwischenraum zwischen Zwischenvorsprung 12 und , mittlerem Fortsatz 9 am Längsrand 4 des Schlußsegmentes 2 hindurch, bis das Schlußsegment 2 an der Mantelfläche 16 anliegt. Anschließend erfolgt eine axiale Verschiebung - in ϊ der Bildebene der Fig. 1 nach unten - bis es mit der Reihe f
der übrigen Segmente 1 bündig abschließt. Dabei werden die ,■ Zwischenvorsprunge 12 an der Längsseite 4 des Schlußsegmentes2 unter die freien Schenkel 17a der jeweils zugehörigen Führungs- und Halteleiste 14 bewegt. Gleichzeitig wird der am oberen Rand an der Längsseite 3 des Schlußsegmentes 2 befindliche Vorsprung 6 unter den Fortsatz 9 des unmittelbar benachbarten normalen Segmentes 1 geschoben. Der im
mittleren Bereich des Länqsrändes 3 befindliche Fortsatz 6 am Schlußseqment 2 verbleibt im Bereich des mittleren Fortsatzes 9 am Segment 1, demgegenüber er um den Verschiebeweg axial kürzer ausgeführt ist. Durch die axiale Verschiebung des Sehlußsegmentes 2 werden sämtliche auf der Mantelfläche 16 der Trommel befindlichen Segmente 1 in ihrer Lage verriegelt« Es ist lediglich noch erforderlich/ das Schlußsegment 2 an der sich aus der Verschieberichtung ergebenden Seite durch eine Schloßplatte 19 öder in sonstiger Weise lösbar au sichern.
Bei dem in der Zeichnung dargestellten Äusführungsbeispiel sind jedem Segment zwei Führungs- und Hälteleisten 14 zugeordnet. Jedes Segment 1 ist dabei mit drei hakenför» miqen Fortsätzen 9 versehen. Es ist auch möglich, mit lediglich einer Führungs- und Halteleistei4 und zwei Fortsätzen 9 auszukommen« Die konkrete Ausführung wird jedoch insbesondere von der axialen Länge der Segmente 1 bzw. 2 abhängen. Die in der Zeichnung dargestellte, im wesentlichen symmetrische Ausführungsform dürfte jedoch besonders zweckmäßig sein, weil sie eine Belastung der Führungs- und Halteleisten 14 sowie der Vorsprünge 9 durch Momente weitgehend vermeidet. Es ist darüber hinaus ohne weiteres möglich, dieSegmente 1 und 2 des in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels lediglich als die - in der Zeichnungsebene oberen - Segmentabschnitte eines aus
ein«r Mehrzahl von Abschnitten bestehenden Gesamtsegmentes anzusehen. Bs ist auch möglich, die normalen Seqmente 1 in derartige Abschnitte zu unterteilen und das Sehlußsegment 2 zur Vereinfachung der Handhabung über die gesamte axiale Länge der Trommel einstückig auszuführen« Ebensogut ist es möglich/ in einer einzigen ümfangsreihe von Segmenten 1 eine Mehrzahl von Sehlußsgmenten 2 anzuordnen und die Grenze ist dort gegeben, wo sämtliche Segmente einer tliwfangsreihe aus Schlußsegmenten 2 gebildet werden, üblicherweise aber wird man mehrere Schlußseqmente in einer Umfangsreihe abschnittsweise einbauen, so daß sie sich etwa in Winkeln von 90 oder 180* gegenüberliegen. Hierdurch erhält man einerseits die Möglichkeit eines vereinfachten Austausches von Segmenten bei eingebauter Bandtrommel innerhalb des vom Bande nicht umschlungenen Bereiches und andererseits eine verbesserte Auswuchtung schneilaufender Trommeln durch gleichmäßig über den Umfang verteilte Schloßplatten.
Die Erfindung ist nicht auf das dargestellte Ausführunqsbeispiel beschränkt. Vielmehr können in gleicher Weise auch ebene Oberflächen sowie die gewölbten Oberflächen von Riemenscheiben und Walzen jeglicher Art mit Auflagen versehen werden. Als hierfür in Frage kommende, mit segmentartigen Elementen im Sinne der Erfindung belegbare
Vorrichtungen sind beispielsweise Schurren, Prallwände, zylindrische oder ballig gewölbte Umfangsflachen von Trommeln oder scheiben in Betracht zu ziehen·

Claims (8)

♦: - 19 - Schutz anspräche
1. Bandtrommel oder Riemenscheibe mit am Mantel derselben angebrachten und diesem gegenüber nach außen vorstehenden, parallel zur Trommelachse verlaufenden, über den Umfang der Trommel verteilten Führungs- und Halteleistenr zwischen denen zumindest über einen Teil der axialen Länge der Trommel sich erstreckende, zur Trommelachse parallele Längsränder aufweisende Segmente angebracht sind, die eine Grundplatte mit einem Schleiß- und/oder Reibbelag aufweisen und insgesamt wenigstens einen Teil der äußeren Umfangsflache der Trommel oder Scheibe abdecken, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungs- und Halteleisten (J4) eine gegenüber den Segmenen (1, 2) kürzere axiale Brstreckung und einL- bzw. hakenförmiges, in Umfangsrichtung(1 8) an einer Seite offenes Profil aufweisen, das einen Längsrand (4) eines der benachbarten Segment (1, 2) über einen Teil seiner Längeund Breite übergreift, und die Segmente (1, 2) an diesem Längsrand (4) jeweils mit wenigstens zwei hakenförmigen Fortsätzen (9) versehen sind, die, bezogen auf die Führungs- und Halteleisten (14), entgegen der umfangsrichtung (18) offen sind und in einem von den Führungs- und Halteleisten freigelassenen Bereich jeweils den anderen Längsrand (3) des benachbarten Segmentes (1, 2)
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über einen Teil seiner axialen Länqe und seiner Breite übergreift, und jedes Segment (1, 2) an jedem Länqsrand mit Ausnehmungen (5, 5a) versehen ist, die hinsichtlich Laqe und Abmessungen den Führungs- und Halteleisten (14) entspreche«.
2. Bandtrommel oder Riemenscheibe nach Anspruch Ί ,, dadurch gekennzeichnet, daß zwei oder mehrere Führungs- und Halteleisten (14) in axialen Abständen (15) voneinander und ggf. von den Stirnseiten der Trommel vorgesehen sind.
3. Bandtrommel oder Riemenscheibe nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß parallel zur Achse der Trommel wenigstens zwei sich zu einem Seqment (1, 2) ergänzende Segmentabschnitte hintereinander angeordnet sind.
4. Bandtrommel oder Riemenscheibe nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß jedem Segment bzw. Segmentabschnitt(1, 2) wenigstens eine Führungs- und Halteleiste (14) zugeordnet und jedes Segment bzw. jeder Segmentabschnitt (1, 2) mit wenigstens zwei Fortsätzen (9) versehen ist.
5. Bandtrommel oder Riemenscheibe nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungs- und Halteleisten (14) und die Fortsätze (9) im
Querschnitt etwa L- bzw. hakenförmig ausgebildet sind und
die die Randbereiche benachbarter Segmente bzw. Segmentabsohnitte (1/2) übergreifenden freien Endabschnltt (9a, 17a) der Führungβ- und Halteleisten (14) b2w. der Fortsätae (9) in axialer Richtung aneinander anschließen.
6. Bandtrommel oder Riemenscheibe nach einem der vorher- , gehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die I Abmessungen dear freien Endabschnitte (9a, 17a) von l?üh- f runge- und Halteleieten (14) und Fövtsätzen (9) in Umfange« I
I richtung einandrer entsprechen. I
7. Bandtrommel oder Riemenscheibe nach einem der vorher- i
gehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das ,
Schlußsegment (2) bzw. die Schlußsegmentabschnitte (2) an |
seinem bzw. ihren der offenen Seite des der Führungs- und f
Halteleiste (14) zugekehrten Längsrandes bzw. Längsrändern |
mit einer der Führungs- und Halteleiste (14) angepaßten |
Ausnehmung (11) versehen ist bzw. sind, die axial aegen- f
über dar Führungs- und Halteleiste (14) um eine Wegstrecke | versetzt ist, um welche die Ausnehmung (5) am anderen
Längsrand (3) in axialer Richtung wenigstens länger ist als
die zugeordnete Führungs- und Halteleiste (14).
8. Bandtrommel oder Riemenscheibe nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens eine Schloßplatte (19) vorgesehen ist, die vor dent Schiüßsegmenfc (2) stirnseltig an der Trommel- oder Riemenscheibe angebracht ist.
DE8323116U Bandtrommel oder Riemenscheibe Expired DE8323116U1 (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE8323116U1 true DE8323116U1 (de) 1983-12-08

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DE8323116U Expired DE8323116U1 (de) Bandtrommel oder Riemenscheibe

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