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DE8322178U1 - Transportwagen - Google Patents

Transportwagen

Info

Publication number
DE8322178U1
DE8322178U1 DE19838322178 DE8322178U DE8322178U1 DE 8322178 U1 DE8322178 U1 DE 8322178U1 DE 19838322178 DE19838322178 DE 19838322178 DE 8322178 U DE8322178 U DE 8322178U DE 8322178 U1 DE8322178 U1 DE 8322178U1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
fixed castor
chassis
transport trolley
trolley
castor
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE19838322178
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Rudolf Wanzl KG
Original Assignee
Rudolf Wanzl KG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Rudolf Wanzl KG filed Critical Rudolf Wanzl KG
Priority to DE19838322178 priority Critical patent/DE8322178U1/de
Publication of DE8322178U1 publication Critical patent/DE8322178U1/de
Expired legal-status Critical Current

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Description

Die Neuerung betrifft einen Transportwagen, insbesondere einen Einkaufswagen, bestehend aus einem mit drei Lenk- und einer Dockrolle ausgestatteten Fahrrahmen, bei dein von einem seiner beiden hinteren Eckbereiche ein Rahmen nach oben strebt, der eine Ladefläche trägt, wobei unterhalb dieser Ladefläche auf dem Fahrrahmen eine weitere Ladefläche vorgesehen sein kann.
Transportwagen dieser Art finden besonders in solchen Selbstbedienungsgeschäften Verwendung, die unter dem Namen "Cash-andcarry-Märkte" bekannt sind. Man kann mit diesen Wagen, wie im DE-Gm 83 02 005-5 beschrieben, bestimmte Kassentische so durchfahren, daß sich die obere Ladefläche über der Warenablage oder des Warentransportbandes des Kassentisches bewegt. Aufgrund ihrer enormen Größe müssen solche Transportwagen wenigstens eine Bockrolle aufweisen, damit ein seitliches Abdriften dieser Wagen beim Befahren geneigten Geländes, etwa Parkplätze,verhindert wird. Die Kassentische selbst weisen unterhalb ihres Warentransportbandes einen für den Fahrrahmen vorgesehenen freien Raum auf, der allerdings in Ausgangsrichtung betrachtet, am Schluß des Warentransportbandes endet. Dies erfolgt nicht abrupt, sondern durch eine senkrecht angeordnete, schräg zur Durchgangsrichtung verlaufende Wand.
Um nun zu vermeiden, daß Kunden solche Transportwagen, die durch die Verwendung einer Bockrolle in ihrer Lenkfreudigkeit doch etwas eingeschränkt sind, in umständlicher Weise an der schrägen Wand des Kassentisches vorbeimanövrieren müssen, damit Beschädi-
-U-
gungen an Transportwagen und Kassentischen vermieden werden, besteht die Aufgabe der Neuerung darin, einen Transportwagen der :; eingangs genannten Art so zu gestalten, daß ein selbstständiges ** Abweisen des Transportwagens von der schrägen Wand erfolgt, ohne daß die den Transportwagen führende Person von Hand nachhelfen muß.
Die Aufgabe ist neuheitsgemäß dadurch gelöst, daß die Bockrolle seitlich im vorderen Bereich des Fahrrahmens vorgesehen und der Bockrolle ein über den Grundriß des Fahrrahmens hinausstehendes, liegendes Abweisrad zugeordnet ist.
Die Vorteile der Neuerung bestehen darin, daß die Anordnung der );. Bockrolle im vorderen Bereich des Fahrrahmens die Lenkfreudigkeit des Transportwagens wohl einschränkt, nicht jedoch so stark
beeinträchtigt, wäre die Bockrolle im hinteren Bereich des Wa- ■;>
gens vorgesehen. So ist es in zweckmäßiger Weise möglich, die $
Bockrolle an jener Seite des Transportwagens vorzusehen, an der w
sich beim Durchfahren eines Kassentisches die erwähnte schrage | Wand befindet,und unmittelbar neben der Bockrolle das Abweisrad anzuordnen, das vor allen Dingen dann das Abweisen des Transportwagens beim Anfahren an die schräge Wand begünstigt, wenn es, betrachtet man es von der Seite des Transportwagens, nach vorne in Fahrtrichtung etwas ansteigt, so daß die in ähnlichen Fällen sonst senkrecht angeordnete Drehachse des Abweisrades etwas nach hinten geneigt ist. Beim Anfahren an die schräge Wand versucht deshalb das Abweisrad nach oben zu rollen, es hilft mit, den
Transportwagen in seinem vorderen Bereich nach oben zu drücken, die Belastung der Bockrolle verringert sich uud der Transportwagen wird wegen der geringeren Rollreibung leichter aus seiner ursprünglichen Richtung gedrängt. Die Neuerung zeigt also, wie auch ein mit einer Bockrolle ausgestatteter Transportwagen ohne großen technischen Aufwand, relativ einfach aus seiner ursprünglichen Fahrtrichtung bewegt werden kann.
Die Neuerung ist anhand eines bevorzugten Ausführungsbeispieles näher erläutert.
Es zeigt
Fig. 1 in perspektivischer Ansicht einen Transportwagen;
Fig. 2 in einer Draufsicht den Transportwagen beim Anfahren an die schräge Wand des Kassentisches
Fig. 3 in einer Seitenansicht die Bockrolle mit zugeordnetem Abweisrad und
Fig. k die Befestigung des Abweisrades an der Bockrolle.
Der in Fig. 1 gezeigte Transportwagen 1 besteht aus einem Fahrgestell 2, dessen hintere Räder als Lenkrollen 8 und dessen vordere Räder durch je eine Lenk- und eine Bockrolle 8.. 9 gebildet sind. Von einem der beiden rückwärtigen Enden 3 des Fahrgestelles 2 strebt ein Rahmen 6 nach oben, der eine Ladefläche 13 in Form eines flachen Korbes trägt. Am rückwärtigen Bereich des Korbes befindet sich ein Handgriff 12. Die Ladefläche 13 ist am Rahmen 6 in bekannter und deshalb nicht näher beschriebener Weise so gelagert, daß sie aus der dargestellten Gebrauchslage entweder
nach oben klappbar ist, oder sich schiebebeweglich nach unten in eine um 90 gedrehte Ruhelage bringen läßt. Unmittelbar auf dem Fahrgestell 2 kann ein»? weitere Ladefläche l'l vorgesehen sein. Das vordere, dem Betrachter zugewandte Rad ist als Bockrolle 9 ausgebildet. Dicht neben der Bockrolle 9 ist ein Abweisring 15 angeordnet.
Die Funktion des Abweisringes 15 ist in Fig. 2 besser ersichtlich. Der Kassentisch 17 weist unterhalb des Warentransportbandes l8 einen freien Raum I9 auf, in v.-elchem das Fahrgestell 2 des Transportwagens 1 bewegbar ist. In der Zeichnung erkennt man die schräge Wand 20 des Kassentisches 171 an welche das Abweisrad 15 anstößt. Schiebt man den Transportwagen 1 in Ausgangsrichtung, (Pfeil) wird der Transportwagen 1 in der Zeichnung nach rechts abgelenkt.
In Fig. 3 ist eine bevorzugte Anordnung des Abweisringes 15 gezeigt. Die Achse l6 des Abweisringes 15 ist, von der Seite des Transportwagens 1 aus betrachtet, leicht nach rückwärts geneigt, d. h., das im wesentlichen liegende Abweisrad 15 steigt nach vorne an,. Dies hat zur Folge, daß das Abweisrad I5 beim Anfahren an die schräge Wand 20 bestrebt ist, sich nach oben zu bewegen. Durch die dabei entstehende Reibkraft wird der vordere Bereich k des Fahrrahmens 2 gewichtsmäßig entlastet. Das Abweisrad 15 versucht den Fahrrahmen 2 im vorderen Bereich k anzuheben. Dadurch wird die auf die Bockrolle 9 wirkende Stiitzkraft und damit auch die Reibung zwischen Fußboden und Bockrolle 9 verringert. Die auf
den vorderen Bereich 4 des Fahrrahmens 2 seitlich wirkende Schubkraft bewirkt, daß der Transportwagen 1 aus sei.ner ursprünglichen Fahrtrichtung relativ leicht abgelenkt wird. Eine den Transportwagen 1 schiebende Person braucht daher den Transportwagen 1 nur zu schieben. Eine manuelle Korrektur der Fahrtrichtung im Bereich der schrägen Wand 20 entfällt.
Eine Draufsicht gemäß Fig. W zeigt den vorderen linken Bereich V des Transportwagens 1. An einer Quertraverse 7 ist die Bockrolle 9 befestigt, wobei von einem mit der Bockrolle 9 verbundenen und die Quertraverse 7 teilweise umfassenden U-Bügel 10 eine HaI-telasche 11 zur Seite des Fahrrahmens 2 gerichtet ist, Am Ende der Haltelasche 11 ist das Abweisrad liegend und drehbar befestigt, wobei ein Teil des Grundrisses des Abweisrades 15 über den Grundriß des Fahrrahmens 2 hinausragt.
Diese Art der Befestigung des Abweisrades 15 hat zusätzlich den Vorteil, daß die Bockrolle 9 mit Abweisrad 15, als Bausatz, sollte es erforderlich sein, gegen eine vierte Lenkrolle 8 austauschbar ist.
Natürlich ist es auch denkbar, das Abweisrad 15 nicht mit der Bockrolle 9 zu verbinden, sondern es unmittelbar auf einem am Fahrgestell 2 eingeordneten Achszapfen, wie in Fig. 3 gezeigt, zu befestigen.

Claims (3)

  1. Rudolf Wanzl KG Leipheim, 29.0?.I983
    8874 Leipheim Akte: G 02-4-83 Eb
    Transportwagen SCHUTZANSPRÜCHE
    % 1. Transportwagen, insbesondere Einkaufswagen, bestehend aus
    einem .alt drei Lenkrollen und einer Bockrolle ausgestatte-5 ten Fahrrahmen, bei dem von einem seiner beiden hinteren •fr Eckbereiche ein Rahmen nach oben strebt, der eine Ladef lä- ;.■ ehe trägt, wobei unterhalb dieser Ladefläche auf dem Fahrig rahmen eine weitere Ladefläche vorgesehen sein kann, dadurch ;;■ gekennzeichnet, daß die Bockrolle (9) seitlich r im vorderen B-jreich (k) des Fahrrahmens (2) angeordnet und
    ;■ der Bockrolle (9) ein über den Grundriß des Fahrrahmens (2)
    hinausstehendes, liegendes Abweisrad (15) zugeordnet ist.
  2. 2. Transportwagen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß die Achse (l6) des Abweisringes (15) von der Seite des Transportwagens (l) aus betrachtet, nach rückwärts geneigt ist.
  3. 3. Transportwagen nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet , daß das Abweisrad (15) mit der Bockrolle (9) verbunden ist.
    k. Transportwagen nach einem der Ansprüche 1 bis 3i dadurch g e -
    ■ ft ft · · ft «
    • · t · · ft *
    kennzeichnet , daß das Abweisrad (15) direkt am Fahrrahinen (2) befestigt ist.
DE19838322178 1983-08-01 1983-08-01 Transportwagen Expired DE8322178U1 (de)

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DE19838322178 DE8322178U1 (de) 1983-08-01 1983-08-01 Transportwagen

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DE8322178U1 true DE8322178U1 (de) 1983-12-01

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ID=6755757

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DE19838322178 Expired DE8322178U1 (de) 1983-08-01 1983-08-01 Transportwagen

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