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DE8321380U1 - Kerze mit kerzenkoerper und einem im zentrum des kerzenkoerpers eingelassenen kerzendocht - Google Patents

Kerze mit kerzenkoerper und einem im zentrum des kerzenkoerpers eingelassenen kerzendocht

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Publication number
DE8321380U1
DE8321380U1 DE19838321380 DE8321380U DE8321380U1 DE 8321380 U1 DE8321380 U1 DE 8321380U1 DE 19838321380 DE19838321380 DE 19838321380 DE 8321380 U DE8321380 U DE 8321380U DE 8321380 U1 DE8321380 U1 DE 8321380U1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
candle
tank
wick
hollow profile
opening
Prior art date
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Expired
Application number
DE19838321380
Other languages
English (en)
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Individual
Original Assignee
Individual
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Publication date
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Publication of DE8321380U1 publication Critical patent/DE8321380U1/de
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Description

- 3 Gebrauchsmusteranmeldung
Herr Günther Wottrich, Weseretr. 75, 2940 wilhelmshaven T
Kerze mit Kerzenkörper und einem Im Zentrum des Kerzenkörpers , eingelassenen Kerzendocht
Die Erfindung betrifft eine Kerze mit Kerzenkörper und einem im Zentrum des Kerzenkörpers eingelassenen Kerzendocht. Kerzen werden nicht nur zur Beleuchtung verwendet, sondern f auch als Schmuckkerzen aufgestellt. Die Kerzenkörper dieser sogenannten Schmuckkerzen sind künstlerisch gestaltet und oftmals auch In Handarbeit hergestellt, so das solche Kerzen wertvoll sind. Ein An- oder Abbrennen der künstlerisch gestalteten %
Kerze erfolgt daher meistens nicht, da das Wachs der Kerze als § Brennstoff für die Flamme dient und so der Kerzenkörper beim Entzünden des Dochtes ganz oder teilweise aufgelöst wird. Der Käufer einer Schmuckkerze hat jedoch den Wünsch diese Kerze auch anzuzünden und leuchten zu sehen, Ohne daß die wertvolle Kerze teilweise oder vollständig abbrennt.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Kerze zu schaffen, die zu Beleuchtungszwecken verwendet werden kann, ohne daß das Wachs des Kerzenkörpers verbraucht wird.
Diese Aufgabe ist erfindungsgemäß dadurch gelöst worden,
2'.') daß der Kerzendocht durch einen in die Kerze eingesetzten Brennstoff-Tank mit einem aus einer Öffnung herausgeführten
I I I I II·
Docht ersetzt ist.
Mit dieser erfinderischen Maßnahme wird erreicht, daß für Beleuehtungezwecke nicht das Wachs der Kerze verbraucht wird, sondern der in den Tank eingefüllte Brennstoff. Daraus ergibt sieh der Vorteil, daß der Kerzenkörper erhalten bleibt und auch wertvolle Schmuckkerzen zur Beleuchtung mit dem jeder Kerze eigentümlichen Lichteffekt verwendet werden können« Weiterhin ist es von Vorteil, dad der an sich aus Wachs bestehende Kerzenkörper auch aus einem anderen Material, wie z.B.
Kunststoff gefertigt werden kann«, so aaß auch Wärmestrahlungen ausgesetzte Standorte zum Aufstellen der Kerze ausgewählt werden können, ohne daß sich der Kerzenkörper verformt. Diese Kerzen können z.B. in der Nähe von Kaminen, auf Kaminsimsen, von der sonne beschienen Standorten, Über Heizkörpern o.dgl. auf gestellt werden« Als Brennstoff für den Tank ist vorzugsweise Petroleum, Duftöl o.dgl. geeigneter Brennstoff vorgesehen.
Nach einer Weiterbildung zeichnet sich die Kerze dadurch aus, daß der Tank eine zylinderische Form aufweist, und daß an seiner die öffnung für den Docht aufweisenden Oberen Stirn» seite eine muldenförmige Vertiefung eingeformt ist. Die muldenförmige Vertiefung dient dazu, beim Brennen der Kerze durch die Hitzeabstrahlung der Flamme des Dochtes eventuell flüssig werdendes Wachs des Kerzenkörpers in der unmittelbaren Umgebung des Dochtes aufzufangen. Außerdem wird dadurch der optisehe Eindruck einer echten üblichen Wachskerze mit Kerzendocht vermittelt. Die zylinderische Form hat den Vorteil, daß der
Kerzenkörper zum Einsetzen des Tanks nur auf dessen Abmessungen aufgebohrt werden muß, so daß eine rationelle und kostengünstige Fertigung der erfindungsgemäßftn Kerzen möglich ist. Kerzen haben zumeist eine schmale längliche Form, so daß
§ auch der Brennstofftank entsprechend ausgebildet ist, und daher der vom Docht aufgesaugte Brennstoff bei fallendem Brenn* stoffpegel im Tank eine umso größere Steighöhe zu überwinden hat, bis er zu der am Docht stehenden Flamme in defl/ Kapillaren des Dochtes aufgestiegen ist» Dadurch würde die Flammeηhöhe mit der Zeit immer niedriger werden.
Zur Verbesserung der Aufsaugwirkung des Dochtes ist erfiiüdungsgemäß vorgesehen, daß der Docht in einem als Steigrohr dienenden, sich durch den Tank erstreckenden Hohlprofil mit offenen Enden angeordnet ist. in dem in den Tank eingeführten Hohlprofil steigt der Brennstoff auf und gleicht sich in etwa dem Brennstoffpegel im Tank an. Durch den Brennstoff aufsaugenden Docht befindet sich auch bei einem niedrigen Brennstoffpegel an der Innenwandung des Hohlprofils immer ein Brennstofffilm, so daß ein relativ schnelles Aufsteigen des Brennstoffes kis zum angebrannten Dochtende in den Kapillaren des Dochtes erfolgt und letztendlich die Flaminhöhe konstant gehalten werden kann.
Weiterhin ist nach einer anderen Ausgestaltung der Erfindung vorgesehen, daß das Hohlprofil auswechselbar in der Öffnung gehalten ist. Die Auswechselbarkeit des Hohlprofils hat den Vorteil,daß zum einen der Tank leicht befüllt und zum
anderen der Docht ,nach Herausnahme des Hohlprofils aus dem Tank/ bei Abbrand im Hohlprofil leicht nachgeschoben werden kann«
Weiterhin ist mit Vorteil vorgesehen, daß an das Hohlprofil eine Gewindehülse angesetzt ist, und daß die Öffnung des Tanks eine Gewindebohrung aufweist/ in welche die Gewinde" hülse einschraubbar ist. Mit dieser Ausführung der Erfindung wird ein relativ flüssigkeitsdichter Verschluß des Tanks erreicht. Eine Schraubverbindung ist auch fest und dennoch leicht lösbar.
Zur Erzielung einer gleichmäßigen Flammenhöhe/ auch bei vollem Behälter, ist außerdem vorgesehen, daß dag Hohlprofil aus der Öffnung des Tanks nach oben vorsteht/ daß das vorstehende Ende einen erweiterten Durchmesse/ aufweist, und daß in den dadurch gebildeten, den Docht umgebenden Ringraura, eine hitzebeständige poröse Masse eingelegt ist. Die um den Docht herumgelegte Masse verhindert ein schnelles Verglimmen des Dochtes durch die Wärmeabstrahlung der Flamme. Außerdem wird bei einer hohen Brennstoff-Fördermenge des Dochtes, dessen Förderleistung auf eine geringe Tankfüllung ausgelegt ist,z.B. bei vollem Tank, ein Teil des Brennstoffes von der Masse aufgesaugt und relativ langsam zur Verbrennung abgegeben. Das hat den Vorteil, daß die hohe Brennstoffzufuhr zur Flamme und bei fast leerem Tank die dann relativ niedrige Brennstoffversorgung durch die poröse Masse ausgeglichen wird. Somit kann über eine längere Brenndauer eine gleichmäßige Flammenhöhe erzielt
r»·
werden.
Der aus der öffnung vorstehende Teil des Hohlprofils dient zum einem als Handhabe für die Auswechselung des Hohlprofils und vermittelt zum anderen den optischen Eindruck eines aus einer Wachskerze vorstehenden Dochtes. Außerdem wird dadurch die Flamme in einem Abstand zum Kerzenkörper gehalten, so daß auch in der unmittelbaren Umgebung des vorstehenden Teils befindliches Wachs nicht flüssig wird.
Weiterhin zeichnet sich die Kerze dadurch aus, daß als Werkstoff für den Tank und das Hohlprofil Borosilikatglas vorgesehen ist. Borosilikatglas ist ein hochwertiges Spezialglas, das hohen TemperaturschwankuiKfen standhält.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung, aus dem sich weitere erfinderische Merkmale ergeben, ist in der Zeichnung dargestellt.
Die Zeichnung zeigt eine erfindungsgemäße Kerze im Schnitt in einer Explosionsdarstellung.
Die Kerze hat eine mit den Abmessungen eines Brennstoff-Tanks 1 übereinstimmende, in den Kerzenkörper 2 eingeschnittene Ausnehmung 3, in die der Tank 1 eingesetzt wird. Der Tank 1 hat eine zylinderische Form und an seiner oberen Stirnseite eine muldenförmige Vertiefung 4 mit einer im Zentrum des Tanks angeordneten öffnung 5, welche eine Gewindebohrung 6 aufweist. In die öffnung ist ein Hohlprofil 7 in den Tank bis nahe des Bodens einsteckbar und mittels einer
an das Hohlprofil angesetzten Gewindehülse 8 in die Gewindebohrung 6 der öffnung 5 einschraubbar.
Das Hohlprofil hat beidseitig offene Enden. Aus dem unteren Ende des Hohlprofils steht ein Ende eines in das Hohlprofil eingeführten Dochtes 9 vor. Das über der Gewindehülse 8 befindliche Ende des Hohlprofils 7 hat einen erweiterten Durchmesser, so daß um den eingeführten Docht 9 ein den Docht umgebender Ringraum 10 entsteht, in den eine hitzebeständige, poröse Masse 11 eingelegt ist. Die poröse Masse 11 soll ein zu schnelles Abbrennen des Dochtes 9 verhindern sowie eine gleichmäßige Flammenhöhe über eine längere Brenndauer sicherstellen. Der Tank 1 und das Hohlprofil 7 sind aus Borosilikatglas gefertigt.

Claims (1)

  1. Ansprüche;
    !_. Kerze mit Kerzenkörper und einem im Zentrum des Kerzenkörpers eingelassenen Kerzendocht,
    dadurch gekennzeichnet, das der Kerzendocht durch einen in die Kerze eingesetzten Brennstoff-Tank (1) mit einem aus einer Tanköffnung (5) herausgeführten Doch (9) ersetzt ist.
    IQ 2_l Kerze nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Tank (1) eine zylindrische Fora» aufweist, und daß an seiner die öffnung (5) für den Docht (9) aufweisenden oberen Stirnseite eine muldenförmige Vertiefung (4) eingeformt ist.
    2^ Kerze nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
    daß der Docht (9) in einem als Steigrohr dienenden, sich durch
    den Tank (1) erstreckenden Hohlprofil (7) mit offenen Enden angeordnet ist.
    4j_ Kerze nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Hohlprofil (7) auswechselbar in der öffnung (5) gehalten ist.
    5. Kerze nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß an das Hohlprofil (7) eine Gewindehülse (8) angesetzt ist, und daß die öffnung (5) dies Tanks (1) eine Gewindebohrung (6) aufweist, in welche die Gewindehülse (8) einschraubbar ist.
    t* ·
    6. Kerze nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Hohlprofil (7) aus der öffnung (5) des Tanks (1) nach oben vorsteht, daß das vorstehende Ende einen erweiterten Durchmesser aufweist, und daß in den dadurch gebil deten, den Docht (9) umgebenden Ringraum (10) eine hitzebestän dige poröse Masse (11) eingelegt ist.
    7. Kerze nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß als Werkstoff für den Tank (1) und das
    O Hohlprofil (7) Borosilikatglas vorgesehen ist.
DE19838321380 1983-07-25 1983-07-25 Kerze mit kerzenkoerper und einem im zentrum des kerzenkoerpers eingelassenen kerzendocht Expired DE8321380U1 (de)

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