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DE832077C - Verfahren zum Sichtbarmachen von der Orientierung dienenden Plaenen und Vorrichtung fuer dessen Durchfuehrung - Google Patents

Verfahren zum Sichtbarmachen von der Orientierung dienenden Plaenen und Vorrichtung fuer dessen Durchfuehrung

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Publication number
DE832077C
DE832077C DEP54402A DEP0054402A DE832077C DE 832077 C DE832077 C DE 832077C DE P54402 A DEP54402 A DE P54402A DE P0054402 A DEP0054402 A DE P0054402A DE 832077 C DE832077 C DE 832077C
Authority
DE
Germany
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plan
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card
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEP54402A
Other languages
English (en)
Inventor
Werner Bode
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
CLAUS DIETRICH MAEHL
Original Assignee
CLAUS DIETRICH MAEHL
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by CLAUS DIETRICH MAEHL filed Critical CLAUS DIETRICH MAEHL
Priority to DEP54402A priority Critical patent/DE832077C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE832077C publication Critical patent/DE832077C/de
Expired legal-status Critical Current

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    • GPHYSICS
    • G09EDUCATION; CRYPTOGRAPHY; DISPLAY; ADVERTISING; SEALS
    • G09BEDUCATIONAL OR DEMONSTRATION APPLIANCES; APPLIANCES FOR TEACHING, OR COMMUNICATING WITH, THE BLIND, DEAF OR MUTE; MODELS; PLANETARIA; GLOBES; MAPS; DIAGRAMS
    • G09B29/00Maps; Plans; Charts; Diagrams, e.g. route diagram
    • G09B29/06Maps; Plans; Charts; Diagrams, e.g. route diagram of belt form, e.g. endless belt

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Theoretical Computer Science (AREA)
  • Mathematical Physics (AREA)
  • Business, Economics & Management (AREA)
  • Educational Administration (AREA)
  • Educational Technology (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Traffic Control Systems (AREA)

Description

  • Verfahren zum Sichtbarmachen von der Orientierung dienenden Plänen und Vorrichtung für dessen Durchführung Gegenstand der Erfindung sind ein Verfahren und Vorrichtungen zum Sichtbarmachen von im wesentlichen der Orientierung dienenden Plänen. Hierbei ist vor allem an diejenigen in der Praxis vorkommenden Fälle gedacht, wo in einfachster Weise ": ine fortlaufende Darstellung von orientier.e.nden Aufzeichnungen von Vorteil ist, sei es ohne viel Handgriffe in möglichst mechanischer Weise oder beispielsweise die Möglichkeit zu schaffen, der .i#,uskuiift oder Orientierung dienende Angaben gleichzeitig fremdem Zugriff zu entziehen und trotzdem für jedermann sichtbar darzustellen.
  • Ein besonders kennzeichnendes Anwendungsgebiet für Erfordernisse der zitierten Art ist beispielsweise eine fortlaufende Darstellung von Verkehrsstraßen auf Karten, die aber in Abweichung vom allgemein Vlilichen z. B. auch von einem Autofahrer selbst zur Orientierung während der Fahrt über den Straßenverlauf oder zur Festlegung des jeweiligen Standortes herangezogen werden können, ohne 'hierbei die Fahrt unterbrechen zu müssen. Gerade bei den dem Verkehr dienenden Kraftfahrzeugen ist bekanntlich der Fahrer mit Händen und Füßen während der Fahrt derart in Anspruch genommen, daß es unmöglich ist, hierbei auch noch eine Karte der üblichen Faltart oder in Buchform zu handhaben, geschweige denn zu studieren. Diese Tätigkeit, wird üblicherweise einem Mitfahrer übertragen, um seinerseits -dem Fahrer entsprechende Anweisungen zu gehen, oder falls kein Mitfahrer vorhanden, muß der Fahrer gezwungenermaßien die Fahrt unterbrechen, um sich atuf der Straßenkarte zu orientieren. Weitere Nachteile der bisher praktischbekanntgewordenen Straßen- oder Landkarten sind bei Benutzung im fahrendi°n Fahrzeug darin zu sehen, daß der jeweilige Benutzer infolge des unruhigen Laufes des Fahrzeuges, vor allem in Kraftfahrzeugen, das Kartenbild auch immer nur entsprechend unruhig vor seinen Augen sieht, ,da die Karten in der Hand gehalten zufolge der Fahrterschütterungen immer hin und her bewegt sind. Auch der Verschleiß derartiger Karten bei regem Gebrauch ist sehr groß, da sie durch oftmaliges Falten reißen oder sonstwie unansehnlich «erden.
  • Der Erfindungsgegenstand beseitigt diese Nachteile bisheriger Kartenorientierung an Hand faltbarer Straßenkarten oder auch in Buchform mit einem Verfahren einfachster Sichtharmachung von der Darstellung von Verkehrsstraßen dienenden Plänen, das sich wesentlich dadurch kennzeichnet, claß zum wahlweisen Einstellen eines beliebigen Feldes innerhalb des Gesamtplanes dieser in Form von Laufbändern am Beschauer vorbeibewegt wird. In Fortbildung dieses erfindungsgemäßen Verfahrens wird hierbei der gesamtie Straßenplan zweckmäßig gleichzeitig in horizontal und vertikal abwickelbare Bandstreifen aufgeteilt. jedes Planfeld dieses derart unterteilten Planes findet darin sowohl irr Vertikal- als auch im Ilorizontalband Aufnahme. Zum Erzielen einer möglichst gedrängten Bauart werden die beiden Bandstreifen übereinanderliegerld angeordnet, wobei dann wahlweise das eine oder andere streifenartige Laufband durch Betätigung abgewickelt werden kann.
  • Der ortsfeste Einbau eines der Orientierung dienenden Planes in Anwendung auf soeben behandelte Kraftfahrzeuge hat gegenüber bisher bekannten Faltkarten oder Kartenbüchern den Vorteil, daß ein Kartenbild dem Betrachter ruhiger vor Augen liegt als bei Benutzung der Karte von Hand. Es ist also ein leichteres Ablesen der Karte ermöglicht. Hinzu kommt eine @°rheblich längere Lebensdauer einer derart eingebauten Karte, da sie geringeren Beanspruchungen unterworfen ist. Des weiteren kann sie gegen Verschmutzung durch Vorlage eitles durchsichtigen Materials geschützt werden. Schließlich ist nicht zuletzt die Möglichkeit g=eschaffen, eine '-,traßenfiihrung über erheblich größere Eritfernungen durch Abrollen des Kartenbandes zti verfolgen.
  • Es sei schon hier darauf hingewiesen, claß eine Abwicklung von Orientierungsplänen nach der Erfindung keineswegs nur auf das soeben behandelt,-.\nwendungsgebiet für Straßenkarten in Kraftfahrzeugen beschränkt ist. In vielen Fällen besteht das 1>edü rfnis, wie schon kurz einleitend angedeutet. cler Orientierung für das Publikum dienende .\ngaben zwar für jedermann sichtbar und leicht zugänglich anzubringen, gleichzeitig aber z. B. gegen Diebstahl zu sichern. Es sei hier nur z. B. an die Vielzahl von Diebstälhlen von Telefonbüchern o. dgl. in öffentlichen Fernsprechzellen erinnert. Hier sind zumeist diese Bücher mittels einer Kette gesichert. Dies hindert aber nicht, zumindest Teile aus den Büchern zu entfernen. Auch hier kann- das erfin-
    durrgsgemäge Verfahren von Vorteil sein, wenn die
    einzelnen Angaben, z. 1i. -in alphabetischer Reihen-
    folge auf Streifenbänder aufgebracht. vor (lern 3e-
    schauer von Hand oder durch Motortriel) tisw. all-
    rollbar ausgebildet sind.
    Die Erfindung behandelt des weiteren Vorrich-
    tungen, mit deren Hilfe es ermöglicht wird, (las
    eben geschilderte Sichtverfahren z. B. bei Straßen-
    karten für Kraftfahrzeuge ausüben zu können. Der
    jeweilige Orientierungsplan ist hierbei in Sand-
    streifen unterteilt, die. über Laufrollen geführt, in
    einem dem Beschatter als Blickfeld dienenden Aus-
    schnitt abzuwickeln sind. Irn einfachsten Falle ist
    es zwar ausreichend, nur ein einziges Kartenband
    nach diesem Abwickelverfahren zu benutzen, wol).ei
    die gesamte Straßenkarte in horizontale oder nur
    vertikale Streifen aufgeteilt ist, die darin jeweils,
    z. B. zusammengeklebt, zu einem Kartenhand Ix-
    stimniter Länge oder auch als sogenanntes unend-
    liches Band vereinigt werden. Bekanntlich ergibt
    dies dann jeweils Vorzüge zur Orientierung für
    diejenigen Straßenzüge oder anderen Landschafts-
    teile, die sich fortlaufend in derartigen I-lorizontal-
    oder Vertikalstreifen l>ewegen oder aneinander-
    r ei *lieti. Zweckmäßi-f-r ist eine derartiae Vorrich-
    tung Iii Ausübung des Verfahrens nach der Erfiti-
    r#
    dung aber aufgebaut. wenn sie die Miiglichkeit
    schafft, beide Kartenausdehnungen in so-,volll hori-
    zontaler als auch .vertikaler Richtung wahlweiss:
    abzuwickeln, je nachdem, wie es die jeweils einge-
    schlagene Fahrtrichtung erfordert. Für diesen I# all
    sind dann die verfahrensgeiltä1i horizontal und ver-
    tikal abwickelbaren Bänder jeweils über senkrecht
    und waagerecht angeordnet: [Zollen zu führen, die
    zweckmäßig voneinander unabhängig eilIzustelleil
    sind.
    Findet der zuletzt ausgeführte Aufbau für eilte
    derartige Sichtvorrichtung von Straßenkarten Ver-
    wendung, so ist naturgemäß dafür Sorge zti treffen,
    daß die zum Erzielen eines besonders g edräligteii
    Aufbaues zweckmäßig übereinanderliegend ange-
    ordneten beiden Laufbänder auch in schnellster und
    einfachster \Veise für den Betrachter je stach Wahl
    sichtbar gemacht werden können. Hierbei ist zu
    unterscheiden, ob eine Beleuchtung der Kartenfelder
    von vorn oder der Lichteinfall auf die 1>-ideil Lauf-
    bänder von rückwärts erfolgt. Inn zuerst aufge-
    führten Fall der von vorn erfolgenden Beleuchtung
    erhält jeweils nur das obenliegeude Kartenlaufhand
    ein dem als Blickfeld für den Betrachter der Karte
    dienenden Ausschnitt größenmäßig entsprechendes
    Freifeld aus durc'hsichtigeni Material. um den Ein-
    blick auf das darunterliegende 1_aufhand der Karten-
    aufteilung zti ermöglichen.
    Erfolgt dagegen eine Beleuchtung der beiden
    Kartenbänder von rückwärts. so muß in Fortbil-
    dung der Vorrichtung nach der Erfindung jedes
    Laufband ein transparentes Freifeld aufweisen,
    zweckmäßig von der Größenordnung des Blickaus-
    schnittes. je nachdem, ob darin das oben oder
    unten geführte Laufbaud der Kartenaufteilung ab-
    gewickelt werden soll. ist das jeweils nicht zur .\1>-
    wicklttng gelangende Kartenband finit .einem trans-
    parenten Freifeld in den Blickausschnitt einzustellen, um jeweils wahlweise eines der beiden Bänder für den Beschauer freizugeben.
  • [Im die erfindungsgemäße Rollenführung für die streifenartigen Kartenbänder leicht laufend auszubilden und gleichzeitig einfachste Bedienungsregeln für deren Betätigung zu schaffen, wird diese zweckmäßig derart aufgebaut, daß jeweils nur eine getriebene Rolle vorhanden ist und die entsprechend zugehörige zweite Rolle lediglich unter Federzug steht, um die Laufbänder ihrer jeweiligen Einstellung entsprechend immer im gespannten Zustand zu halten. Diese Maßnahme ist zwing°nd erfordertich, nicht nur um jederzeit eine plan liegende Karte zu erhalten, sondern vielmehr auch, um den Kartenbändern einen besonders leichten Lauf zti geben. Dies ist besonders dann von wesentlichem Vorteil, wenn der Antrieb für die Bandrollen mittels Motor, und zwar im beliebig wahlweisen Vorwärts- und IZückwärtslauf, erfolgt. Gerade für das eingangs geschilderte Anwendungsgebiet, dem Fahrer die Nlüglichkeit zii geben, sich ohne Unterbrechung der Fährt ein beliebiges Kartenfeld einzustellen, kann eine derartige Maßnahme sehr zweckmäßig sein, wenn lediglich durch entsprechendes Umlegen eines Hebels der Motortrieb einer Bandrolle im Vor-oder Rückwärtslauf zu steuern ist. Hierbei ist aber zweckgebunden aucli äußerste Sorgfalt bezüglich eines leichten Laufes der abzuwickelnden Kartenbänder zu währen. Mit anderen Worten heißt dies, daß die Kartenbänder jederzeit straff geführt sein müssen, um den Rollentrieb wahlweise iin Vorader Rücklauf zu ermöglichen. je nach der Drehrichtung der getriebenen Rolle dies Kartenbandes muß die zugehörige zweite Rolle in ihrem Mitlauf leicht folgen können. Diesem angestrebten Ziel dient die Regel nach der erfindungsgemäßen Vorrichtung, jeweils nur die eine Rolle der gesamten Bandführung, sei es von Hand oder mittels Motor, anzutreiben, während die andere das Kartenband aufnehmende Rolle lediglich unter einer Federwirkung stehend, in an sich bekannter Ausführung lediglich die Forderung zu erfüllen hat, die Kartenbänder immer straff gespannt zu halten. Im Bedarfsfalle. können hierbei in bekannter Weise auch noch zusätzliche Spannvorrichtungen für die Bänder Verwendung finden, indem sie beispielhaft über weitere l.aufrolleii geführt sind.
  • Im praktischen Gebrauch von Straßen- oder Landkarten zeigt sich sehr oft bei gefalteten Karten die unangenehme Erscheinung, daß die gerade interessierende Gegend über die Faltlinie läuft, so daß ein umständliches und zeitraubendes Umfalten dier Karte erforderlich ist. Bei Vorrichtungen in Ausübung des Verfahrens nach der Erfindung 'kann diese Tatsache an sich auch in Erscheinung treten, wenn z. B. eine Straßenführung gerade Tiber die llegrenzungslinie des Blickausschnittes für die t.aufbändier der Kartenaufteilung läuft. Um diesem Übelstand Abhilfe zu schaffen, ist in einer weiteren :Ausbildung der Erfindung dafür gesorgt, daß sowohl die horizontal als auch die vertikal liegenden Rollen, in beschränktem Maße jeweils entsprechend. entweder seitlich oder der Höhe nach verstellbar sind. Hierdurch ist es ermöglicht, ein an sich breiter als der Blickausschnitt ausgeführtes Kartenband, durch Verschieben der Rollen in ihrer jeweiligen Längsausdehnung, für den Betrachter über den ursprünglich vorgesehenen Rahmen des Blickausschnittes hinaus sichtbar werden zu lassen, sofern sich dies im geschilderten Sinne erforderlich zeigt. Es ist also die Möglichkeit geschaffen, unabhängig von der jeweils getroffenen Auswahl eines bestimmten Planfeldes dieses über seine ursprünglich gezeigten Grenzen hinaus zu erweitern, um dann den weiteren Verlauf, beispielsweise einer Straße, zu erkennen oder hiermit eine Anzeige zu schaffen, in welchem Planfeld die Fortsetzung zu finden ist. Dieses kann dann entsprechend der getroffenen Feststellung wählweise im 'horizontal oder vertikal laufenden Kartenband sichtbar gemacht werden.
  • Eine Kennzeichnung der verschiedenen Planfelder der Gesamtkarte kann hierbei nach einer der unzähligen bekannten Arten, auch unter Verwendung einer allgemeinen Übersichtskarte, erfolgen, indem z. B. im einfachsten Fall auf jedem im Blickausschnitt erscheinenden Planfeld die zugehörige Ordnungsbezeichnung in Zahlen- oder Buchstabenform, in schwachem den Gesamteindruck des Kartenbildes dicht beeinflussenden Unterdruck erscheint. Eine andere Ausführungsform ist darin zu sehen, daß die jeweils den einzelnen Planfeldern zugeordnieten Bezeichnungen am Rande des Blickfeldes erscheinen, wobei auch ein Hinweis für die anschließenden Felder erfolgen kann.
  • Zur Verdeutlichung der einzelnen Erfindungsteile seien diese in beispielhafter Ausführung in den Abbildungen im Schema wiedergegeben, und zwar zeigt Abb. i eine Vorrichtung nach der Erfindung zum Abwickeln einer Straßenkarte im Armaturenbrett eines Kraftfahrzeuges in schaubildlicher Darstellung und teilweisem Schnitt, Abb. 2 einen Ausschnitt eines derartigen Armaturenbrettes in Draufsicht mit dem Blickfeld auf die Straßenkarte.
  • In der Abb. i ist in schaubildlicher Darstellung eine einfache Rollenführung einer Straßenkarte in vertikaler Anordnung gezeigt. Man sieht hier'hinter einem Armaturenbrett i eines Kraftfahrzeuges die beiden übereinanderliegenden Rollen 2 und 3, über welche das Streifenband 4 einer Straßenkarte 5 abgewickelt wird. Das Bild der Straßenkarte 5 erscheint für den Betrachter in einem Ausschnitt 6 des Artnaturenbrettes i. Um das über die Rollen 2, 3 gefÜhrtie Band 4 der Straßenkarte 5 in dem Ausschnitt 6 möglichst plan erscheinen zu lassen, läuft dieses Kartenband 4 zwischen einem im Armaturenbrett i eingebauten Rahmen 7 und einer dahinter angeordneten F'ührungssdhiene S hindurch. Hiermit ist dem Kartenband auch ein gewisser Führungslauf gegeben. Von dien auf den Wellen 9 und io geführten Rollen 2 und 3 ist jeweils nur eine Rolle angetrieben, während die zugehörige zweite Rolle in an s:cli bekannter Weise mit einem nicht dargestellten Federmechanismus v:rsehen ist, der das Kartenband .I immer straft geführt hält. l)es weiteren ist in der Abbildung auch nicht gezeigt, in welcher Weise die Rollei 2 und 3 der Seite nach iti kleinen Grenzen verschiebbar sind, da dies hinreiohend bekannte Konstruktionsteile sind.
  • In Abb.2 ist in einer Draufsicht nochmals ein Armaturenbrett i zu sehen, das mit einem Misschnitt 6 versehen ist, das dem Beschauer als LJlickfelld auf eine Straßenkarte 5 dient, die hinter (lern Armaturenbrett über Rollen 2, 3 geführt ist und durch Betätigung der Rollen vor dem Betrachter abzuwickeln ist.
  • Die Ausführungsmöglichkeit der Erfindung ist keineswegs auf diese in den Abbildungen gezeigte beschränkt, vielmehr zeigt diese nur eine besonders einfache Konstruktion. Auch sind nicht die erfindungsgemäß hierzu senkrecht liegenden Rollen dargestellt, um gleichzeitig in horizontaler Richtung 4l,ie gleiche in Streifen aufgeteilte Straßenkarte zur Abwicklung bringen zu k5iinen. In diesem Fall laufen dann beide Bänder in vertikaler und dazu senkrechter Führung zwischen der Führungsschiene 8 und dem Rahmen 7 hindurch, wobei dann jeweils das nicht zur Abwicklung kommende Kartenland mit seinem transparenten Freifeld in den Ausschnitt 6 des Armaturenbrettes einzustellen ist. um die Sicht auf das abrollende Kartenband fr-izugehen.

Claims (1)

  1. PATEN TANSPPI CHE: i. Verfahren zum Sichtbarmachen von der Orientierung dienenden Plänen, vornehmlich von zur Darstellung von Verkehrsstraßen dienenden Karten, dadurch gekennzeidlinet, daß zum wahlweisen Einstellen eines beliel)igen Feldes innerhalb des Gesamtplanes dieser in Form von Laufbändern am Beschauer vorlieibewegt wird. Vorrichtung zur Durchführung des Ver- fahrens nach Anspruch i, dadurch gekennzeich- tiet, claß der Gesamtplan gleichzeitig in hori- zontal und vertikal abwickellare Bänder aufge- teilt und hierbei jede; Planfeld in beide Band- arten aufgenommen ist. 3. Vorrichtung nach .\tispruch 2. dadurch ge- kennzeichnet, daß die beiden streifenförmigen Laufbänder überei»atiderliegend angeordnet sind. d. Vorrichtung nach den Ansprüchen 2 und 3. dadurch gekennzeichnet. (laß die streifenförmi- gen Bänder über Rollet in einem dem Beschauer als Blickfeld dienenden Ausschnitt al)wickeill>ar sind. 5. Vorrichtung nach Anspruch d, dadurch ge- kennzeichnet, daß die horizontalen und verti- kalen Bandstreifen unalih<ingig \-rnieitiaticler eiti- steltbar sind. 6. Vorrichtung nach (leti _\tisprüchen.1 und 5. dadurch gekennzeichnet. (lal3i hei von (hinten er- folgender Durchleuchtung der Planbänder jedes Laufband ein transparentes Teil von der Größen- ordnung des Ausschnitte: auf@@cist. 7. Vorrichtung nach Anspruch 0. dadurch ge- kennzeichnet, da13 jeweils (las transparente Teil des nicht ztir Abivicl:luitg 1)et'itigten L.auflrandes in den Blickausschnitt einzustellen ist. B. Vorrichtung nach Anspruch 4 oder einem folgenden, dadurc'li gekennzeichnet, daß die der Bandführung dienende Rollenführung jeweils nur eine getriebene Rolle besitzt und die jeweils zugehörige zweite Rolle, lediglich unter Feder- wirkung stehend. zuni Spannen (ler Laufländer dient. g. Vorrichtung nach Anspruch B. dadurch ge- kennzeichnet, daß sowohl die horizontal als auch die vertikal liegenden Rollen jeweils in ihrer Längsausdehnung im beschränkten Maße seit- lich oder der Höhe nach verstellbar sind.
DEP54402A 1949-09-09 1949-09-09 Verfahren zum Sichtbarmachen von der Orientierung dienenden Plaenen und Vorrichtung fuer dessen Durchfuehrung Expired DE832077C (de)

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