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DE8320110U1 - Fertigelement aus stahlbeton, insbesondere fuer kellerwaende - Google Patents

Fertigelement aus stahlbeton, insbesondere fuer kellerwaende

Info

Publication number
DE8320110U1
DE8320110U1 DE8320110U DE8320110DU DE8320110U1 DE 8320110 U1 DE8320110 U1 DE 8320110U1 DE 8320110 U DE8320110 U DE 8320110U DE 8320110D U DE8320110D U DE 8320110DU DE 8320110 U1 DE8320110 U1 DE 8320110U1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
wall
element according
prefabricated
prefabricated element
sealing strip
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE8320110U
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
MOKINSKI WALTER 4836 HERZEBROCK DE
Original Assignee
MOKINSKI WALTER 4836 HERZEBROCK DE
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by MOKINSKI WALTER 4836 HERZEBROCK DE filed Critical MOKINSKI WALTER 4836 HERZEBROCK DE
Publication of DE8320110U1 publication Critical patent/DE8320110U1/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04BGENERAL BUILDING CONSTRUCTIONS; WALLS, e.g. PARTITIONS; ROOFS; FLOORS; CEILINGS; INSULATION OR OTHER PROTECTION OF BUILDINGS
    • E04B2/00Walls, e.g. partitions, for buildings; Wall construction with regard to insulation; Connections specially adapted to walls
    • E04B2/72Non-load-bearing walls of elements of relatively thin form with respect to the thickness of the wall

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Building Environments (AREA)

Description

Fertigelement aus Stahlbeton, insbesondere für Kellerwände
Die Neuerung betrifft ein Fertigelement aus Stahlbeton, insbesondere für Kellerwände.
Beim Bauen mit Fertigbauelementen aus Stahlbeton, die als Wandelemente eingesetzt werden, besteht die Schwierigkeit, die W&ndelemente so auf eine Sohle aufzusetzen, daß sie auch ohne seitliche und obere Auflagerungen standfest sind. Dies kann nur dann erreicht werden, wenn das Fertigbauelement und die Sohle kraftschlüssig miteinander verbunden sind.
Danach ergibt sich die der Neuerung zugrunde liegende Aufgabe, nach der ein Fertigbauelement aus Stahlbeton so weiter gebildet werden soll, daß es beim Einbau kraftschlüssj.g mit der Ortsbeton-Sohle bzw.
mit dem Ortsbeton-Fundament verbindbar ist; weiter sollen die Bauelemente auf der Baustelle in einfacher Weise aneinander reihbar und abdichtbar sein und so eine wirtschaftliche Bauweise ermöglichen.
Diese Aufgabe wird nach der Neuerung dadurch gelöst, daß im Fußbereich des Elements mindestens eines der horizontal verlaufenden Bewehrungseisen über die Stirnwand des Elements als Stirnwandanker hinausragt, daß wenigstens einige der vertikal verlaufenden Bewehrungseisen im Fußbereich des Elements rechtwinkelig umgebogen sind und über die Innenwand des Elements als Innenwandanker hinausragen und daß ebenfalls im Fußbereich des Elements ein Dichtungsstreifen eingefügt ist, der sowohl die Stirnwände als auch die Innenwand des Elements überragtund im wesentlichen rechtwinkelig dazu absteht. Durch diese Ausführungsform wird ein wirtschaftlich herstellbares Fertigbauelement vorgegeben, daß auf der Baustelle auf Punktfundament mit Lagerstreifen aufgesetzt wird, wobei die Fertigbauelemente entsprechend den Bedürfnissen aneinandergereiht werden können. Die im Fußbereich abstehenden Anker werden vom nachträglich zu gießenden Ortsbeton, z.B. der Kellerplatte aufgenommen und kraftschlüssig in die Kellerplatte eingebunden. Die Stirnwandanker werden dabei so abgebogen, daß sie unter dem benachbarten Element liegen. Der vorhandene Dichtstreifen fügt sich ebenfalls in den Ortsbeton ein, wobei im Bereich des Stoßes zwischen zwei Elementen die Dichtstreifen überlappen.
Eine vorteilhafte Ausführungsform ist dadurch gegeben, daß die Umbiegungen der vertikal verlaufenden Bewehrungseisen in zwei Ebenen angeordnet sind und daß die Ebene, in der der Dichtungsstreifen angeordnet ist, zwischen diesen beiden Ebenen und im wesentlichen parallel dazu verläuft. Durch diese Ausbildung wird eine kraftschlüssige Einbindung der Innenwandeisen oberhalb und unterhalb des Dichtungsstreifens
erreicht, so daß der Dichtungsstreifen selbst weitgehend von mechanischen Kräften frei gehalten wird.
Eine bevorzugte Ausführungsform ist dadurch gegeben, daß die Stirnwände im Fußbereich des Elements je einen Rücksprung aufweisen, wobei die Tiefe des Rücksprungs etwa der Wanddicke des Elements entspricht. Es hat sich gezeigt, daß beim Einbringen des Ortsbetons Entmischungen dann vermieden werden können, wenn die zu verfüllenden Räume, hier die Fuge zwischen zwei aneinander stoßenden Fertigbauelementen, genügende Breite hat. Dies wird durch den Rücksprung erreicht. Darüber hinaus gestattet der Rücksprung ein Führen der Stirnwandanker im schlanken Bogen unter das benachbarte Fertigbauelement. Damit wird die übertragung der von den Stirnanker aufzunehmenden Zugkräfte verbessert.
Weiter wird vorgeschlagen, daß die Innenwandanker einen überstand von mindestens der dreifachen und die Stirnwandanker einen überstand von mindestens der fünffachen Dicke des Elements aufweisen. Diese überstände stellen den notwendigen Kraftschluß sicher und bewirken das einwandfreie Einleiten auftretender Zugkräfte.
Weiter wird vorgeschlagen, daß der Dichtungsstreifen ein Stahlblechstreifen ist. Darüber hinaus wird vorgeschlagen, daß der Stahlblechstreifen verzinkt ist. Alternativ dazu wird vorgeschlagen, daß der Dichtungsstreifen ein Kunststoffstreifen ist. Darüber hinaus wird vorgeschlagen, daß der Kunststoffstreifen aus einem dauerelastisehen Polymer gebildet ist. Durch diese Ausbildung des Dichtungsstreifens wird eine dauerhafte Dichtung erreicht, auch wenn durch die Altersunterschiede Risse im Bereich der Verbindung zwischen dem Fertigbauelement und dem Ortsbeton auftreten sollten.
Schließlich wird vorgeschlagen, daß die Außenwand, -des Elements im Bereich des Kopfes des Elements eine längs
verlaufende Stütze angeformt ist. Darüber hinaus wird vorgeschlagen, daß die längs verlaufende Stütze eine rechtwinkelig zur Außenwand verlaufende Oberseite und eine in spitzen Winkel zur Außenv/and verlaufende Unterseite aufweist. Durch diese angeformte Stütze wird eine Auflagemöglichkeit für eine der auf den Fertigbauelementen aufzurichtenden Wand vorgehängten Stein-(oder anderer) Fassade geschaffen. Die Abstützung dieser Fassade erfolgt dabei gegen die rechtwinkelig zur Vorderw&nd ausgebildete Oberseite, während die im spitzen Winkel zur Außenwand verlaufende Unterseite die Einleitung der Kräfte in das Fertigbauelement übernimmt.
Das Wesen der Neuerung wird anhand der Figuren 1 bis 3 beispielhaft erläutert. Dabei zeigen:
Fig. 1 eine perspektivische Darstellung des Elements (teilgeschnitten),
Fig. 2 eine seitliche Ansicht des Elements und
Fig. 3 eine Teilansicht auf die Innenwand des Elements.
Das Element 1 ist eine mit Bewehrungseisen versehene Betonscheibe, bei der - in Figur 1 nur teilweise dargestellt Bewehrungseisen 3 horizontal und Bewehrungseisen 4 vertikal verlaufen. Von den horizontalen Bewehrungseisen 3, die im Fußbereich verlaufen, sind in den Darstellungen zwei über die seitlichen Stirnwände 1.2 hinaus geführt. Dabei weise, die Stirnwände 1.2 im Fußbereich Rücksprünge 1.21 auf. Die herausgeführten Enden der horizontal verlaufenden Bewehrungseisen 3 bilden die Stirnwandanker 3.1. Die vertikal verlaufenden Bewehrungseisen 4, die ebenfalls nur teilweise eingezeichnet sind, sind im Bereich des Fußes des Elements 1 rechtwinkelig umgebogen und ihr freies Ende ist über die Innenwand 1.3 hinaus geführt, wo es als Innenwandwandanker
übersteht. Vorteilhaft dabei ist es, die vertikalen Bewehrungseisen 4 in zwei in verschiedener Höhe liegenden Ebenen abzuwinkein, so daß die überstehenden freien Enden der Bewehrungseisen eine Gruppe tiefer liegender Innenwandanker
5.1 und eine zweite Gruppe höher liegender Innenwandanker
5.2 bilden. Das Einfügen eines Dichtungsstreifens 6 erlaubt es, das Fertigelement mit seinem Fuß in Ortsbeton dicht festzulegen. Eine angeformte Nase 8 gestattet beispielsweise das Abstützen vorgehängter Fassaden. Dabei ist es zum günstigen Einleiten der Kräfte zweckmäßig, wenn die obere Fläche der Nase 8 als horizontale Auflage 8.1 und die untere Fläche als im spitzen Winkel zur Außenwand verlaufende Schrägfläche 8.2 ausgebildet ist.
Das Fertigelement wird zweckmäßigerweise auf Punktfundamente aufgesetzt, wobei sich die Stirnkanten 1.2 zweier benachbarter Elemente berühren. Dabei überlappen die stirnseitigen überstände des Dichtungsstreifens 6, während die stirnwandseitigen Anker in schlankem Bogen jeweils unter das benachbarte Element geführt sind. Die innenwandseitigen Anker stehen frei in den später mit Ortsbeton auszufüllenden Raum. Beim Verfüllen dieses Freiraums mit Ortsbeton werden sowohl die stirnwandseitigen Anker als auch die innenwandseitigen Anker vom Beton aufgenommen und können gegebenenfalls mit dessen Bewehrung verbunden werden. Der Dichtstreifen wird ebenfalls eingebunden, wobei es vorteilhaft ist, die sich überlagernden Teile der stirnwandseitigen überstände der Dichtstreifen vor dem Einbringen des Ortsbetons oder während des Einbringens des Ortsbetons miteinander zu verbinden. Dies kann sowohl durch etwa übereinstimmende Lochungen und durch die korrespondierenden Löcher geführten Verbindungen geschehen als auch durch Falze, die ineinanderfügbar ist.

Claims (9)

• · · ι ι ιι· · . ■ ■ · ι ■ · ■ wälta waii Telefon: (O 52 41) T 30 54 G.Meldau ««-» M 839 jS/bU Schutzansprüche
1. Fertigelement aus Stahlbeton, insbesondere für Kelleraußenwände, dadurch gekennzeichnet, daß im Fußbereich des Elements (1) mindestens eines der horizontal verlaufenden Bew^hrungseisen (3) über die Stirnwand (1.2) des Elements (1) als Stirnwandanker (3.1) hinausragt, daß wenigstens einige der vertikal verlaufenden Bewehrungseisen (4) im Fußbereich des Elements (1) rechtwinklig umgebogen sind und über die Innenwand (1.3) des Elements (1) als Ir.nenwandanker (5.1; 5*2) hinausragen und daß ebenfalls im Fußbereich des Elements (1) ein Dichtungsstreifen eingefügt ist, der sowohl die Stirnwände (1.2) als auch die Innenwand (1.3) des Elements (1) überragt und im wesentlichen rechtwinklig dazu absteht.
2. Fertigelement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Umbiegungen der vertikal verlaufenden Bewehrungseisen (4) in zwei Ebenen angeordnet sind und daß die Ebene, in der der Dichtungsstreifen (6) angeordnet ist, zwischen diesen beiden Ebenen und im wesentlichen parallel dazu verläuft.
3. Fertigelement nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Stirnwände (1.2) im Fußbereich des Elements je einen Rücksprung (1.21) aufweisen, wobei die Tiefe des Rücksprungs (1.21) etwa der Wanddicke des Elements (1) entspricht.
4. Fertigelement nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Innenwandanker (5.1, 5.2) einen überstand von mindestens der dreifachen und die Stirnwandanker
(3„1) einen überstand von mindestens der fünffachen Dicke des Elements (1) aufweisen.
5. Fertigelement nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Dichtungsstreifen (6) ein Stahlblechstreifen ist.
6. Fertigelement nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Stahlblechstreifen verzinkt ist.
7. Fertigelement nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Dichtungsstreifen (6) ein Kunststoffstreifen ist.
8. Fertigelement nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Kunststoffstreifen aus einem dauerelastischem Polymer gebildet ist.
9. Fertigelement nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß im Bereich des Kopfes des Elements (1) eine längs verlaufende Stütze (8) angeformt ist.
Ic. Fertigelement nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die längs verlaufende Stütze (8) eine rechtwinklig zur Außenwand verlaufende Oberseite (8.1) und eine im spitzen Winkel zur Außenwand verlaufende Unterseite (8.2) aufweist.
DE8320110U 1983-07-13 1983-07-13 Fertigelement aus stahlbeton, insbesondere fuer kellerwaende Expired DE8320110U1 (de)

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DE8320110 1983-07-13

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DE8320110U1 true DE8320110U1 (de) 1983-12-08

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ID=6755112

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DE8320110U Expired DE8320110U1 (de) 1983-07-13 1983-07-13 Fertigelement aus stahlbeton, insbesondere fuer kellerwaende

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DE (1) DE8320110U1 (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE4136484A1 (de) * 1991-11-06 1993-05-13 Helmut Hemmerlein Gmbh & Co Ba Verfahren zur herstellung einer betonwanne, sowie nach diesem verfahren hergestellte betonwanne
DE29619986U1 (de) * 1996-11-16 1997-02-20 Karl Bachl GmbH & Co KG, 94133 Röhrnbach Fertigwandelement aus Beton mit angeformtem Fundament und wahlweise angeformtem Ringanker
DE29713694U1 (de) * 1997-08-01 1998-12-17 Stegink, Hermann, 49824 Emlichheim Montagehaus

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