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DE8310958U1 - Fahrzeug zum Transport und zum Aufstellen eines Zementsilos - Google Patents

Fahrzeug zum Transport und zum Aufstellen eines Zementsilos

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DE8310958U1
DE8310958U1 DE19838310958 DE8310958U DE8310958U1 DE 8310958 U1 DE8310958 U1 DE 8310958U1 DE 19838310958 DE19838310958 DE 19838310958 DE 8310958 U DE8310958 U DE 8310958U DE 8310958 U1 DE8310958 U1 DE 8310958U1
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DE
Germany
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frame
silo
chassis
hydraulic cylinder
support frame
Prior art date
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DE19838310958
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English (en)
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Weinmann Nutzfahrzeuge 8016 Feldkirchen De GmbH
Original Assignee
Weinmann Nutzfahrzeuge 8016 Feldkirchen De GmbH
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Publication date
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Expired legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60PVEHICLES ADAPTED FOR LOAD TRANSPORTATION OR TO TRANSPORT, TO CARRY, OR TO COMPRISE SPECIAL LOADS OR OBJECTS
    • B60P1/00Vehicles predominantly for transporting loads and modified to facilitate loading, consolidating the load, or unloading

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Body Structure For Vehicles (AREA)

Description

DIPL.-ING. GERHARD
PATENTANWALT
zugelassener Vertreter beim
Europäischen Patentamt PattntanwJ Stahl, Hnlnunnnrillt: 10, I>8000 Mürben 7! HEILMANNSTRASSE
D-8000 MÜNCHEN Telefon (089) 795050
Telegramm-Adresse: Stahlpatent München
Ihr Zeichen Ihr Schreiben vom Mein Zeichen Djlum J^
Weinmann Nutzfahrzeuge GmbH Xaver-Münch-Straße 8016 Feldkirchen
Fahrzeug zum Transport und zum Aufstellen eines Zementsilos
Die Neuerung betrifft ern Fahrzeug zum Transport und zum Aufstellen eines Zementsilos, bestehend aus einer Zugmaschine, einem Fahrgestell und einem den Silo abstützenden Schwenkrahmen, der mit dem Fahrgestell um eine horizontale Achse schwenkbar verbunden ist, die sich im hinteren Endbereich des Fahrgestells quer zu dessen Längsachse erstreckt, und mindestens einem Hydraulikzylinder-Kolbenaggregat, das am Fahr-
Bankverbindung: Bayerische Vereinsbank 9iOiJch,en"C(BbJ7(j)2(}27O)JCOnOj {/r* «22249 ■ Postscheckkonto München (BIz 70010080) 107867-801
gestell und am Schwenkrahmen angreift, um letzteren zwischen einer horizontalen Transportstellung und einer vertikalen Absetz- und Aufnahmestellung zu verschwenken.
;i Bei einem bekannten Fahrzeug dieser Gattung ist das
Fahrgestell als Sattelauflieger ausgebildet, der in be-
; kannter Weise mit der Zugmaschine um eine vertikale Ach-
. se schwenkbar verbunden ist. Wenn der Silo auf dem in
ι'' die horizontale Transportstellung abgesenkten Schwenk-
rahmen abgestützt ist, dann befindet sich sein Schwer-
Il punkt in dem Bereich zwischen der bzw. den am hinteren
Bereich des Sattelaufliegers angeordneten Achse und der
[.'· Hinterachse der Zugmaschine. Wenn der Schwenkrahmen zum
'ι Absetzen des Silos in die vertikale Stellung verschwenkt
L wird, dann wandert der Schwerpunkt des Silos nach hinten.
Damit der Sattelauflieger nicht von der Zugmaschine abhebt, muß in allen Betriebsstellungen dafür Sorge getra-
\r gen werden, daß auf den Sattelauflieger stets ein nach
vorne gerichtetes Drehmoment ausgeübt wird. Da das auf den Sattelauflieger ausgeübte Drehmoment eine Funktion H des unveränderlichen Schwerpunkts des Sattelaufliegers
und des veränderlichen Schwerpunkts des Schwenkrahmen.« und des Silos ist, muß der Silo leer sein, und die Schwenkachse des Schwenkrahmens darf nicht hinter der Hinterachse des Fahrgestells angeordnet sein. Der Umstand, daß die Schwenkachse des Schwenkrahmens nicht hinter der Hinterachse des Fahrgestells angeordnet sein darf, hat aber wiederum zur Folge, daß der Angriffspunkt des Hydraulikzylinder-Kolbenaggregats am Fahrgestell vor dessen Hinterachse angeordnet sein muß. Diese konstruktive Voraussetzung erfordert aber eine verhältnismäßig flache Anordnung der Längsachse des
Hydraulikzylinder-Kolbenaggregats, so daß dessen Hebelarm in der Transportstellung des Schwenkrahmens derart klein ist, daß zum anfänglichen Verschwenken des Schwenkrahmens ein Hilfs-Hydraulikzylinder-Kolbenaggregat erforderlich ist. Wegen des anfänglich äußerst ungünstigen Wirkungsgrades des Hydraulikzylinder-Kolbenaggregats darf der Silo selbstverständlich ein bestimmtes Maximalgewicht nicht überschreiten, damit er von der horizontalen Transportstellung in die vertikale Absetzstellung überführt werden kann. Neben der bereits erwähnten Gefahr des Abhebens des Sattelaufliegers von der Zugmaschine ist daher auch aus diesem Grunde erforderlich, den Silo in leerem Zustand an den Bestimmungsort, d.h. an die Baustelle zu transportieren und erst nach erfolgtem Absetzen vom Transportfahrzeug mit Zement od. dgl. zu füllen. Neben dem Fahrzeug zum Transportieren des leeren Silos ist daher ein weiteres Fahrzeug zum Transport des Zements erforderlich, das zudem mit einer besonderen Beschickungseinrichtung versehen sein muß, um den Zement nach oben zu dem am höchsten Punkt des Silos angeordneten Einfüllstutzen zu befördern.
Der Neuerung liegt die Aufgabe zugrunde, das gattungsgemäße Fahrzeug dahingehend weiterzubilden, daß es zum Transport und zum Aufstellen eines bereits gefüllten Zementsilos geeignet ist.
Neuerungsgemäß wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß die Schwenkachse des Schwenkrahmens im Abstand hinter der Hinterachse des Fahrgestells angeordnet ist, daß der Angriffspunkt des Hydraulikzylinder-Kolbenaggregats am Fahrgestell in dem Bereich zwischen der Hinterachse
des Fahrgestells und der Schwenkachse des Schwenkrahmens angeordnet ist und tiefer liegt als die Schwenkachse des Schwenkrahmens, und daß das Fahrgestell mit der Zugmaschine starr verbunden ist.
Durch die neuerungsgemäße Anordnung der Schwenkachse des Schwenkrahmens einerseits und der Angriffspunkte des Hydraulikzylinder-Kolbenaggregats andererseits hat dessen Längsachse in der Transportsteilung des Schwenkrahmens von dessen Schwenkachse einen beträchtlichen Abstand, um ein Drehmoment zu erzeugen, das ausreichend ist, um den Schwenkrahmen mit dem darauf befindlichen gefüllten Silo in die vertikale Absetzstellung zu überführen. In der Aufnahmestellung befindet sich der Schwerpunkt des Silos zwar hinter der Hinterachse des Fahrgestells, was aber trotz des hohen Gewichts des gefüllten Silos mit keiner Kippgefahr verbunden ist, weil die Zugmaschine mit dem Fahrgestell starr verbunden ist und das aus dem Eigengewicht der Zugmaschine, d.h. der Fahrerkabine und dem Antriebsmotor und deren Abstand von der Hinterachse resultierende Gegendrehmoment wesentlich größer ist.
Der mit der Neuerung erzielbare technische Fortschritt besteht also darin, daß ein Silo in gefülltem Zustand zur Baustelle transportiert und dort aufgestellt werden kann. Demzufolge kann auch das bisher zum Füllen des Silos an der Baustelle erforderliche Spezialfahrzeug entfallen. Der auf dem neuerungsgemäßen Fahrzeug in der Transportstellung angeordnete Silo kann vielmehr in der Zementfabrik od. dgl. in einfacher Weise gefüllt werden, indem das Fahrzeug unter einen Beschickungstrichter od. dgl. gefahren wird, so daß der Zement unter dem Einfluß der Schwerkraft durch eine in der Mantelfläche des Silos angeordnete Öffnung eingebracht werden kann.
Über den gesaraten Schwenkbereich des Schwenkrahmens ergeben sich besonders günstige Hebelverhältnisse, wenn das Hydraulikzylinder-Kolbenaggregat in der horizontalen Transportstellung des Schwenkrahmens näherungsweise 45° geneigt ist.
Damit sich die Lage des Schwerpunkts des Silos verändern läßt, ist vorgesehen, daß ein den Silo untergredfender Stützrahmen an dem Schwenkrahmen zu einer Bewegung in Längsrichtung desselben verschiebbar geführt ist. Zum Transport wird der Stützrahmen zusammen mit dem darauf abgestützten Silo gegenüber dem Schwenkrahmen möglichst weit nach vorne geschoben, damit das Gewicht des Silos von der vorder- und Hinterachse des Fahrzeugs gleichmäßig aufgenommen wird. Zum Aufstellen des Silos wird der Stützrahmen gegenüber dem Schwenkrahmen zunächst etwas nach hinten verschoben, bevor der Schwenkrahmen zusammen mit dem Stützrahmen und dem darauf befindlichen Silo in die vertikale Stellung verschwenkt wird. Nachdem der Schwenkrahmen seine vertikale Stellung erreicht hat, wird der Stützrahmen, der den Silo mit geeigneten Haltekrallen od. dgl. untergreift, gegenüber dem Schwenkrahmen nach unten bewegt, bis der Silo mit seinen Stützbeinen sicher auf dem Boden aufsteht. Wenn der Stützrahmen jetzt noch weiter abgesenkt wird, dann kann das Fahrzeug unter dem Silo herausgefahren und der Stützrahmen zusammen mit dem Schwenkrahmen in die horizcntale Transportstellung nach untan verschwenkt werden. Beim Abtransport eines geleerten oder teilweise geleerten Silos von der Baustelle wird in der umgekehrten Reihenfolge verfahren.
Zum Verschieben des Stützrahmens gegenüber dem Schwenkrahmen ist mindestens ein sich in Längsrichtung des Schwenkrahmens erstreckendes Hydraulikzylinder-Kolbenaggregat vorgesehen, das sich am Schwenkrahmen und am Stützrahmen abstützt« Damit dieses Hydraulikzylinder-Kolbenaggregat beim Absetzen des gefüllten Silos auf Druck belastet wird, ist vorgesehen, daß es jeweils am hinteren Ende des Schwenkrahmens und des Stützrahmens angreift.
Im Hinblick auf eine besonders große Betriebssicherheit ist es zweckmäßig, wenn zum Verschwenken des Schwenkrahmens und zum Verschieben des Stützrahmens jeweils zwei Hydraulikzylinder—Kolbenaggregate vorgesehen sind, die zur Längsachse des Schwenkrahmens symmetrisch angeordnet sind.
Bei einer besonders vorteilhaften Ausführungsform des neuerungsgeraäßen Fahrzeugs ist vorgesehen, daß der Schwenkrahmen aus zwei Längsträgern besteht, die durch nahe ihren Enden angeordnete Querträger miteinander verbunden sind, und daß der Stützrahmen aus zwei Längsträgern besteht, die durch mehrere als Siloauflager ausgebildete Querträger miteinander verbunden sind.
Im Hinblick auf eine kostengünstige Herstellung ist vorgesehen, daß die Längsträger des Schwenkrahmens und des Stützrahmens rechteckige Rohrprofile sind und daß an den einander zugekehrten Innenseiten der Längsträger des Schwenkrahmens Schienen mit einem C-förmigen Profil befestigt sind, in denen die Längsträger des Stützrahmens verschiebbar geführt sind.
Damit das Fahrzeug beim Aufstellen des Silos bei unebenen Bodenverhältnissen keine Kippbewegung um seine Längsachse ausführen kann, ist vorgesehen, daß am hinteren Ende des Fahrgestells ein Querträger angeordnet ist, in welchem zwei vertikal ausfahrbare Stützfüße horizontal verschiebbar geführt sind.
Ein Ausführungsbeispiel der Neuerung ist in der Zeichnung dargestellt und wird nachfolgend näher erläutert. Es zeigt:
Fig. 1 ein mit einem Zementsilo beladenes Fahrzeug in der Transportstellung,
Fig. 2 eine Seitenansicht des Fahrzeugs nach
Fig. 1, wobei die Fahrerkabine weggelas-* sen ist,
Fig. 3 eine Aufsicht auf das Fahrzeug nach Fig. 2, und
Fig. 4 einen Schnitt nach der Linie IV-IV in Fig.
Bei dem in Fig. 1 gezeigten Fahrzeug zum Transport und zum Aufstellen eines Zementsilos 10 handelt es «ich um einen üblichen Lastkraftwagen mit hinteren Zwillir.gsachsen, dessen Fahrgestell an den besonderen Verwendungszweck angepaßt ist. Das Fahrgestell umfaßt einen Rechteckrahmen, an dem die Vorderachse, die beiden Hinterachsen, der Motor und die Fahrerkabine befestigt sind. Damit der Schwerpunkt des Fahrzeugs möglichst weit vorne liegt, sollte der Motor in der Näh& der Vorderachse angeordnet sein. Gemäß Fig. 2 und 3 besteht der Rechteckrahmen des Fahrzeugs aus zwei Längsträgern 12, die durch mehrere Querträger 14 miteinander verbunden sind. Die hinteren Enden der beiden Längsträger 12 sind durch
ein hinteres Querrohr mit rechteckigem Querschnitt miteinander verbunden. In dem Querrohr 16 sind zwei Teleskoprohre verochiebbar geführt, an deren Enden vertikal ausfahrbare Stützfüße 18 angeordnet sind. Gemäß Fig. 3 entspricht die Länge des Querrohrs 16 der Spurweite des Fahrzeugs. An den beiden Enden des Querrohrs 16 sind jeweils zwei Lagerbügel 20 befestigt« in denen jeweils ein Lagerbolzen 22 abgestützt ist. Die beiden Lagerbolzen 22 definieren eine horizontale Achse, die sich im Abstand hinter der hinteren Zwillingsachse und über den Längsträgern 12 quer zu diesen erstreckt.
Ein rechteckiger Schwenkrahmen 24 besteht aus zwei Längsträgern 26, die durch vordere und hintere Querrohre 28 miteinander verbunden sind. Die über das hintere Querrohr 28 hinausragenden Enden der Längsträger 26 sind auf den Lagerbolzen 22 schwenkbar gelagert. Näherungsweise in der Mitte zwischen der hinteren Zwillingsachse und dem Querrohr 16 ist ein Querträger 30 an der Unterseite der Längsträger 12, 12 des Fahrzeugrahmens befestigt. An den Enden des Querträgers 30 sind jeweils zwei nach vorne gerichtete Lagerbügel 32 befestigt, in denen jeweils ein Lagerbolzen 34 abgestützt ist. Jeder Längsträger 26 des Schwenkrahmens 24 ist näherungsweise über der hinteren Zwillingsachse mit einem Lagerbolzen 36 versehen. Zum Verschwenken des Schwenkrahmens 24 sind zwei Hydraulikzylinder-Kolbenaggregate 38 vorgesehen, die an den Lagerbolzen 34 und 36 angreifen. Wenn der Schwenkrahmen 24 gemäß Fig. 2 seine horizontale Lage einnimmt, wobei er mit seinem vorderen Querrohr 28 auf den Längsträgern 12, 12 des Fahrzeugrahmens aufliegt, dann sind die beiden Hydraulikzylinder-Kolbenaggregate 38, 38 näherungsweise unter einem Winkel von 45° nach vorne geneigt.
Gemäß Fig. 4 ist an der Innenseite der ein rechteckiges Profil aufweisenden Längsträger 26 des Schwenkrahmens 24 eine Führungsschiene 40 mit einem C-förmigen Profil befestigt. In diesan einander zugekehrten Führungsschienen 40 sind die beiden Längsträger 42 eines Stützrahmens 44 verschiebbar gelagert. Die beiden Längsträger 42 des Stützrahmens 44 sind durch einen vorderen, einen mittleren und einen hinteren Querträger 46 miteinander verbunden, wobei diese Querträger als Siloauflager dienen und eine an die Umfangsfläche des Silos 10 angepaßte konkave Oberfläche haben, wie dies in Fig. 4 gezeigt ist. An der Hinterseite des hinteren Querträgers 46 sind zwei Haken 48 befestigt, die den Silo 10 am Übergang des zylindrischen Mantels in den kegelförmigen Endbereich untergreifen. An der Rückseite des hinteren Querträgers 46 des Stützrahmens 44 sind im Endbereich jeweils zwei Lagerbügel 50 angeordnet. An den Enden der Längsträger 26 des Schwenkrahmens 24 sind ebenfalls zwei n^ch innen ragende Lagerbügel 52 befestigt. An den zur Längsachse des Schwenkrahmens 24 bzw. des Stützrahmens 44 symmetrisch angeordneten Lagerbügeln 50 und 52 greifen zwei Hydraulikzylinder-Kolbenaggregate 54 an. In der in den Fig. 1 und 2 gezeigten Transportstellung sind die Hydraulikzylinder-Kolbenaggregate 24 ausgefahren, so daß der Stützrahmen 44 in Bezug auf den horizontal angeordneten Schwenkrahmen 24 seine vordere Endlage einnimmt. Das Gewicht des in dieser Lage im Zementwerk gefüllten Silos 10 wird daher auf die drei Achsen des Fahrzeugs gleichmäßig verteilt.
An der Baustelle wird der Stützrahmen 44 zusammen mit dem darauf abgestützten gefüllten Zementsilo 10 mit Hilfe der beiden Hydraulikzylinder-Kolbenaggregate 54 in Bezug auf den Schwenkrahmen 24 nach hinten bewegt,
bis er die in Fig. 2 mit strichpunktierten Linien dargestellte hintere Endlage einnimmt. Sodann werden die Stützfüße 18 ausgefahren, urn dem Fahrzeug die notwendige Standfestigkeit zu verleihen. Jetzt können die beiden Hydraulikzylinder-Kolbenaggregate 38 mit Druck beaufschlagt werden, um den Schwenkrahmen 24 um die Lagerbolzen 34 in eine vertikale Stellung zu verschwenken. Damit der Schwenkrahmen 24 eine vertikale Stellung einnimmt, kann es erforderlich sein, diesen um mehr als 90° zu verschwenken, falls das Fahrzeug auf einem abschüssigen Untergrund steht. In der vertikalen Stellung des Schwenkrahmens 24 wird das Gewicht des Zementsilos 10 von den am hinteren Querträger 46 des Stützrahmens 44 angeordneten Haken 48 aufgenommen. Obwohl sich der Schwerpunkt des vertikal angeordneten Zementsilos im Abstand hinter den Stützfüßen 18 befindet, besteht keine Kippgefahr, weil das Gewicht des Fahrgestells, des Motors und der Fahrerkabine wegen des größeren Hebelarms ein Gegendrehmoment erzeugt, welches das vom Gewicht des gefüllten Silos bewirkte Drehmoment überwiegt. Wie aus Fig. 2 hervorgeht, gewährleistet die besondere räumliche Anordnung der Angriffspunkte 34 und 36 der beiden Hydraulikzylinder-KoI-benaggregate 38 in Bezug auf die Schwenkachse 22-22 des Schwenkrahmens 24, daß die Hydraulikzylinder-Kolbenaggregate 38 über einen Schwenkbereich des Schwenkrahmens 24 von mehr als 90° einen guten Wirkungsgrad haben.
Zum Absetzen des vertikal angeordneten Zementsilos 10 wird der Stützrahmen 44 mit Hilfe der beiden Hydraulikzylinder-Kolbenaggregate 54 gegenüber dem Schwenkrahmen nach unten bewegt, bis seine Haken 48 den Zementsilo 10 freigeben. Daraufhin können die Stützfüße 18 eingezogen und das Fahrzeug ein Stück weggefahren werden und der Schwenkrahmen 24 kann mit Hilfe der Hydraulikzylinder-Kolbenaggregate 38 in seine horizontale Transportstellung zurückgeschwenkt werden.. Wenn der Zemensilo 10 von
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- 11 -
der Baustelle wieder abgeholt werden soll, dann werden die vorstehend beschriebenen Vorgänge in der umgekehrten Reihenfolge ausgeführt.
An den Vorderenden der beiden Längsträger 42 des Stützrahmens 44 sind zwei vertikale Ständer 56 befestigt, mit denen jeweils ein galgenförmiger Anpreßarm 58 schwenkbar verbunden ist. An jedem Ständer 56 und dem zugehörigen Anpreßarm 58 ist ein Hydraulikzylinder-Kolbenaggregat 60 angelenkt. Eie freien Enden der Anpreßarme 58 sind durch ein an die Umfangsfläche des Silos 10 angepaßtes Joch 62 miteinander verbunden. In der in Fig. 1 gezeigten Stellung der Anpreßarme 58 kann der Schwenkrahmen 24 in die vertikale Stellung verschwenkt werden, ohne daß der Silo 10 nach hinten kippen kann. Auch beim Absenken des Stützrahmens 44 ist der Silo am Umkippen zuverlässig gehindert. Erst wenn der Silo sicher auf dem Boden ruht, werden die Anpreßarme mittels der zugeordneten Hydraulikzylinder-Kolbenaggregate 60 gegenüber den beiden Ständern 56 vom Silo 10 weg nach vorne verschwenkt, so daß das Joch 62 den Silo freigibt.
Das neuerungsgemäße Fahrzeug eignet sich selbstverständlich nicht nur zum Transport und zum Aufstellen eines Zementsilos, sondern eines beliebigen Großraumsilos für schüttfähige Güter.
Der Schwenkrahmen 24 sollte vorzugsweise torsionssteif ausgebildet sein, weil dann die zugeordneten Hydraulikzylinder-Kolbenaggregate 38 nicht exakt im Gleichlauf arbeiten müssen« so daß aufwendige Steuerungseinrichtungen entfallen können.
- lla -
Im übrigen ist zu beachten, daß die dem Stützrahmen 44 zugeordneten Hydraulikzylinder-Kolbenaggregate 54 nicht nur zur Veränderung des Schwerpunktes des Silos während des Transportes« sondern auch zur Veränderung der Absetzhöhe dienen, so daß Silos mit unterschiedlich hohem Gestell und ggf. auch auf einem anderen Niveau als dasjenige des Fahrzeugs abgesetzt bzw. von diesem aufgenommen werden können. Dies ist wichtig, wenn nach dem Aufstellen des Silos in dessen Umgebung irgendwelche Aufschüttungen bzw. Ausgrabungen vorgenommen werden.
Zementsilo Ar X
1*111 IIC ····*·
Ii vll ■ « ·
Längsträger des Rahmens I
Pahrzeuq zum transport* und' ium. Auf stellen eines Zementsilos Querträger 1
Bezugszeichenaufstellung ι Querrohr 1
10 Stützfüße i
12 Lagerbügel an 16 1
ij
14 Lagerbolzen in 20 ■\
16 S chwenkrahmen ■J
18 Längsträger von 24 I
%\
20 Querrohre von 24
22 Querträger des Rahmens i
24 Lagerbügel an 30
26 Lagerbolzen in 32 i
28 Lagerbolzen in 26
30 Hydraulikzylinder-Kolbenaggregate Il
32 Führungsschienen an 26
34 Längsträger von 44
36 Stützrahmen
38 Querträger von 44
40 Haken an 46
42 Lagerbügel an 46
44 Lagerbügel an 26
46 Hydraulikzylinder-Kolbenaggregate
48 Ständer
50 Anpreßarme
52 Hydraulikzylinder-Kolbenaggregate
54 Joch
56
58
60
62

Claims (11)

fl I · 4 * + 1 - 12 - Schutzansprüche
1. Fahrzeug zum Transport und zum Aufstellen eines Zementsilos, bestehend aus einer Zugmaschine, einem Fahrgestell und einem den Silo abstützenden Schwenkrahmen, der mit dem Fahrgestell um eine horizontale Achse schwenkbar verbunden ist, die sich im hinteren Endbereich des Fahrgestells quer zu dessen Längsachse erstreckt, und mindestens einem Hydraulikzylinder-Kolbenaggregat, das am Fahrgestell und am Schwenkrahmen angreift, um letzteren zwischen einer horizontalen Transportstellung und einer vertikalen Absetz- und Aufnahmestellung zu verschwenken, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwenkachse (22-22) des Scv.wenkrahmens (24) im Abstand hinter der Hinterachse des. Fahrgestells angeordnet ist, daß der Angriffspunkt (34) des Hydraulikzylinder-Kolbenaggregats (38) am Fahrgestell in dem Bereich zwischen der Hinterachse des Fahrgestells und der Schwenkachse (3'<.-32) des Schwenkrahmens (24) angeordnet ist und tiefer liegt als die Schwenkachse des Schwenkrahmens, und daß das Fahrgestell mit der Zugmaschine starr verbunden ist.
2. Fahrzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Hydraulikzylinder-Kolbenaggregat (38) in der horizontalen Transportstellung des Schwenkrahmens (24) nä- : herungsweise unter 45° nach vorne geneigt ist.
I,
3. Fahrzeug nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß ein den Silo (10) untergreifender Stützrahmen (44) an dem Schwenkrahmen (24) zu einer Bewegung
P, in Längsrichtung desselben verschiebbar geführt ist.
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- 13 -
4. Fahrzeug nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß sich mindestens ein in Längsrichtung des Schwenkrahmens (24) erstreckendes Hydraulikzylinder-Kolbenaggregat (54) am Schwenkrahmen (24) und am Stützrahmen (44) abstützt.
5. Fahrzeug nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Hydraulikzylinder-Kolbenaggregat (54) jeweils am hinteren Ende des Schwenkrahmens (24) und des Stützrahmens (44) angreift.
6. Fahrzeug nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß zum Verschwenken des Schwenkrahmens (24) und zum Verschieben des Stützrahmens (44) jeweils zwei Hydraulikzylinder-Kolbenaggregate (42; 54) vorgesehen sind, die zur Längsachse de3 Schwenkrahmens (24) symmetrisch angeordnet sind.
7. Fahrzeug nach einem der Ansprüche 2 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Schwenkrahmen (24) aus zwei Längsträgern (26) besteht, die durch nahe ihren Enden angeordnete Querträger (28) miteinander verbunden sind, und daß der Stützrahmen (44) aus zwei Längsträgern (42) besteht, die durch mehrere als Siloauflager ausgebildete Querträger (46) miteinander verbunden sind.
8» Fahrzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Längsträger (26; 42) des Schwenkrahmens (24) und des Stützrahmens (44) rechteckige Rohrprofile sind und daß an den einander zugekehrten Innenseiten der Längsträger (26) des Schwenkrahmens (24) Schienen (40) mit einem C-förmigen Profil befestigt sind, in denen die Längsträger (42) des Stützrahmens (44) verschiebbar geführt sind.
- 14 -
9. Fahrzeug nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß am hinteren Ende des Fahrgestells ein Querrohr (16) angeordnet ist, in welchem zwei vertikal ausfahrbare Stützfüße (18) horizontal verschiebbar geführt sind.
10. Fahrzeug nach einem der Ansprüche 3 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß am vorderen Ende des Stützrahmens (44) eine Einrichtung (56-62) zum Festlegen des Silos (10) angeordnet ist.
11. Fahrzeug nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung einen mit dem Stützrahmen (44) beweglich verbundenen Anpreßarm (5f) umfaßt, der mittels eines Hydraulikzylinder-Kolbenaggregats (60) mit der vom Stützrahmen (44) abgekehrten Mantelfläche des Silos (10) in Eingriff bringbar ist.
DE19838310958 1983-04-13 1983-04-13 Fahrzeug zum Transport und zum Aufstellen eines Zementsilos Expired DE8310958U1 (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3526209A1 (de) * 1985-07-23 1987-01-29 Weyhausen Gmbh & Co Kg Maschin Transportfahrzeug zum aufladen, abladen und transportieren von behaeltern
DE9311428U1 (de) 1993-07-31 1993-11-18 Bock, Normann, 28857 Syke Als Abrollkipper ausgebildetes Wechselgerät für den Transport von Wechselaufbauten mit einem Fahrzeug

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DE3526209A1 (de) * 1985-07-23 1987-01-29 Weyhausen Gmbh & Co Kg Maschin Transportfahrzeug zum aufladen, abladen und transportieren von behaeltern
DE9311428U1 (de) 1993-07-31 1993-11-18 Bock, Normann, 28857 Syke Als Abrollkipper ausgebildetes Wechselgerät für den Transport von Wechselaufbauten mit einem Fahrzeug

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