DE830072C - Einrichtung zur Sichtbarmachung eines oder mehrerer Zeichen auf dem Schirm einer Kathodenstrahlroehre mittels periodisch veraenderbarer Spannungen - Google Patents
Einrichtung zur Sichtbarmachung eines oder mehrerer Zeichen auf dem Schirm einer Kathodenstrahlroehre mittels periodisch veraenderbarer SpannungenInfo
- Publication number
- DE830072C DE830072C DEP31571D DEP0031571D DE830072C DE 830072 C DE830072 C DE 830072C DE P31571 D DEP31571 D DE P31571D DE P0031571 D DEP0031571 D DE P0031571D DE 830072 C DE830072 C DE 830072C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- voltages
- cathode ray
- ray tube
- characters
- screen
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
Classifications
-
- G—PHYSICS
- G01—MEASURING; TESTING
- G01R—MEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
- G01R13/00—Arrangements for displaying electric variables or waveforms
- G01R13/20—Cathode-ray oscilloscopes
-
- G—PHYSICS
- G09—EDUCATION; CRYPTOGRAPHY; DISPLAY; ADVERTISING; SEALS
- G09G—ARRANGEMENTS OR CIRCUITS FOR CONTROL OF INDICATING DEVICES USING STATIC MEANS TO PRESENT VARIABLE INFORMATION
- G09G1/00—Control arrangements or circuits, of interest only in connection with cathode-ray tube indicators; General aspects or details, e.g. selection emphasis on particular characters, dashed line or dotted line generation; Preprocessing of data
- G09G1/06—Control arrangements or circuits, of interest only in connection with cathode-ray tube indicators; General aspects or details, e.g. selection emphasis on particular characters, dashed line or dotted line generation; Preprocessing of data using single beam tubes, e.g. three-dimensional or perspective representation, rotation or translation of display pattern, hidden lines, shadows
- G09G1/08—Control arrangements or circuits, of interest only in connection with cathode-ray tube indicators; General aspects or details, e.g. selection emphasis on particular characters, dashed line or dotted line generation; Preprocessing of data using single beam tubes, e.g. three-dimensional or perspective representation, rotation or translation of display pattern, hidden lines, shadows the beam directly tracing characters, the information to be displayed controlling the deflection and the intensity as a function of time in two spatial co-ordinates, e.g. according to a cartesian co-ordinate system
- G09G1/12—Control arrangements or circuits, of interest only in connection with cathode-ray tube indicators; General aspects or details, e.g. selection emphasis on particular characters, dashed line or dotted line generation; Preprocessing of data using single beam tubes, e.g. three-dimensional or perspective representation, rotation or translation of display pattern, hidden lines, shadows the beam directly tracing characters, the information to be displayed controlling the deflection and the intensity as a function of time in two spatial co-ordinates, e.g. according to a cartesian co-ordinate system the deflection signals being produced by essentially analogue means
-
- H—ELECTRICITY
- H04—ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
- H04L—TRANSMISSION OF DIGITAL INFORMATION, e.g. TELEGRAPHIC COMMUNICATION
- H04L21/00—Apparatus or local circuits for mosaic printer telegraph systems
-
- H—ELECTRICITY
- H04—ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
- H04M—TELEPHONIC COMMUNICATION
- H04M3/00—Automatic or semi-automatic exchanges
- H04M3/60—Semi-automatic systems, i.e. in which the numerical selection of the outgoing line is under the control of an operator
- H04M3/64—Arrangements for signalling the number or class of the calling line to the operator
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Physics & Mathematics (AREA)
- General Physics & Mathematics (AREA)
- Signal Processing (AREA)
- Radar, Positioning & Navigation (AREA)
- Remote Sensing (AREA)
- Computer Hardware Design (AREA)
- Theoretical Computer Science (AREA)
- Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
- Control Of Indicators Other Than Cathode Ray Tubes (AREA)
- Manufacture Of Electron Tubes, Discharge Lamp Vessels, Lead-In Wires, And The Like (AREA)
Description
(WiGBl. S. 175)
AUSGEGEBEN AM 31. JANUAR 1952
ρ 3157! I 'i Il
a
j 21
a
I)
ist als Erfinder genannt worden
veränderbarer Spannungen
Die Erfindung l>etrirrt eine Anzeigevorrichtung,
insbesondere für eine Mehrzahl von verschiedenen, einer Auskunft dienenden Zeichen.
Anzeiger dieser Art werden in der Meldetechnik
viel 'gebraucht, !'"ür ihre Gestaltung ist schon viel
Zeit aufgewandt worden, ohne daß bisher eine vollkommen l>efriedigende Lösung gefunden wurde.
Ein häufiges Anwendungsgebiet für solche Einrichtungen sind Xummernanzeiger in Fernsprechämtern,
insbesondere mit Wählerbetrieb. Eine der jetzt gebräuchlichen Anzeiger l>esteht in einer Anzahl
Lampen hinter einer Glasplatte mit Nummern, ζ. B. werden vier Satz von je zehn Lampen in vier
getrennten Gruppen angeordnet. Dieser Anzeiger ist wegen seiner Größe und unbequemen Ablesung
unzweckmäßig. Ein anderer Anzeiger, z. B. für Totalisatoren. l>esteht aus Zeichen, die strichweise
zusammengesetzt werden, der aber auch für l>eschränkte Raumverhältnisse viel zu groß wird.
Außerdem gibt es viele mechanische Anzeiger, solche mit Nummerrädern oder Uhrzeigern, deren
Nachteil in der Langsamkeit der Einstellung, schweren Alllesbarkeit und in der verwickelten
Bauart liegen.
Durch die Erfindung wird nun eine Einrichtung as
geschaffen, die ein klares Erscheinen einer oder mehrerer im voraus festgelegter Zeichen in beliebiger
Zusammensetzung gewährleistet.
Die Erfindung besteht nun darin, daß Einrichtungen vorgesehen sind, welche es ermöglichen, eine
Mehrzahl von periodisch veränderbaren und gleichbleibenden Spannungen derart auf eine Kathodenstrahlröhre
wirken zu lassen, daß die Zeichen in der erforderlichen räumlichen Anordnung (Platzanweisung)
auf dem Schirm der Röhre sichtbar werden. Zu diesem Zweck kann eine Mehrzahl von
Wählereinrichtungen, z. B. Drehwähler oder Relaiswähler, verwendet werden, welche die den sichtbar
zu machenden Zeichen entsprechenden periodisch wechselnden Spannungen auswählen.
Gemäß weiterer Erfindung werden die veränderbaren Spannungen nacheinander unter der Kontrolle
von Schaltmitteln an die Kathodenstrahlröhre gelegt. Diese Schaltmittel steuern auch die
unveränderbaren auf die Kathodenstrahlröhre wirkenden Spannungen, und zwar derart, daß die
Zeichen in jeder erforderlichen räumlichen Anord-
ao nung auf dem Schirm sichtbar werden. Diese Schaltmittel leiten die periodisch veränderbaren
Spannungen nacheinander zur Kathodenstrahlröhre, und zwar in fortlaufender Wiederholung.
Der Schirm der Kathodenstrahlröhre soll derart
as nachleuchten, daß der Anschein des gleichzeitigen
Erscheinens der Zeichen hervorgerufen vvird.
Die Spannungsquelle ist mit einer Mehrzahl von Leitwerten verbunden. Die Leitwerte ändern die
Spannungen periodisch, die nach Gleichrichtung zur Anzeige auf der Kathodenstrahlröhre verwendet
werden.
Die Leitwerte bestehen aus rotierenden Scheiben, die zusammen mit festen Scheuen Kondensatoren bilden. Dabei gehört zu jeder rotierenden
Scheibe ein Paar fester Scheiben.
Die Erfindung wird an Hand der Zeichnungen erläutert.
Fig. ι zeigt die Anordnung der Hauptteile der Erfindung;
Fig. 2 ist die Schaltung des Generators zur Erzeugung
der veränderbaren Spannungen;
Fig. 3 zeigt die Einteilung eines Zeichens in Abschnitten
zum Auffinden der Randkurven der beweglichen Scheiben auf dem Generator;
Fig. 4 ist ein Maßstab zur Auffindung der Polarkoordinaten
der Randkurven;
Fig. 5 zeigt einige Randkurven der beweglichen Scheiben;
Fig. 6 und J zeigen die Konstruktion des Generators.
Die Gesamtanordnung hat nach Fig. 1 vier Hauptteile. Erstens eine Kathodenstrahlröhre CRC),
die irgendeine bekannte Bauart hat, vorzugsweise mit beträchtlichem Nachleuchten. Zweitens ist ein
Steuerkreis LC zum Anlegen der Steuerspannungen
für die Linienzüge über die Leitungen C)F und der Spannungen für die Platzanweisung ül>er die Leitungen
LP vorgesehen. Die Steuereinrichtung kann aus Drehwählern und verschiedenen Widerständen
l>estehen, wie sie z. ß. in den Fernsprechämtern mit Wählerbetrieb gebraucht werden. Der Drehwähler
in LC ist mit zwei Bürsten dargestellt, die eine, LP, für die Koordinaten λ' und 5' für die Platzanweisung,
die andere. C)F, für die Spannungen zur Erzeugung der Linienzüge. Die Zeichnung ist nur
diagrammatisch. In der dargestellten .Ausführung werden z. B. die Spannungen X und Γ für jedes
Zeichen über eigene Bürsten geschickt.
Der dritte Hauptteil wird von den Ziffernwählern FS gebildet. Er ist ein Teil der Steuereinrichtung
für die Anzeige. Diese Einrichtung kann aus einer Mehrzahl von Wählern bestehen. Einer von ihnen
wird die X- und F-Spannungen (Koordinaten. Fig. 3) über die Leitungen LP zu den Bankkontakten
des Wählers LC leiten. Wenn beispielsweise vier Zeichen sichtbar gemacht werden sollen, wird
man Vorkehrungen zur Übertragung von vier Satz X- und F-Spannungen treffen und vier Drehwähler
vorsehen. Diese Wähler werden durch außerhalb der Einrichtung liegende Mittel eingestellt, beispielsweise
durch Stromstöße. Die Leitungen von dem Generator werden dann entsprechend über die
Wählerbankkontakte vielfach geschaltet. Hie Anordnung ist in der Zeichnung lediglich schematisch
dargestellt. Jeder Wähler 1;S ist so gezeigt, als ob
er sowohl die λ*- wie die F-Spannungen zu den Bankkontakten des Steuerkreises mit den Wählern
LC schickt. Diese Wähler können auch durch Relaisanordnungen ersetzt werden, welche die gleichen
Verbindungen herstellen.
Der vierte Hauptteil ist der Generator FC, zur Erzeugung der veränderbaren Spannungen für die
Ziffern ι ...0. Ein solcher Generator beliefert eine große Zahl von Röhren und eignet sich daher
zur Versorgung einer Mehrzahl von zugehörigen, sonst aber voneinander unabhängigen Anzeigevorrichtungen.
Die Schaltung des Generators ist in Fig. 2 gezeigt. Ein Schwingkreis OSC erzeugt einen
Wechselstrom von 500 Hz. Diese Frequenz wird an die Antriebsachse 22 (Fig. 7) und über diese an
alle beweglichen Scheiben C 2 X . . . C 3 F usw. gelegt. Jede feste Platte wird ül>er einen Widerstand
RA 2 Z ... RA 3 F usw. geerdet. Die Hochfrequenz wird im Trockengleichrichter MR 2 X
bis MR 3 F gleichgerichtet Ein Glättungssatz RB 2 X ... Aß 3 Γ Kondensatoren CA 2 X bis
CA 3 F glättet den gleichgerichteten Strom, weil sonst dieser Strom wellig wäre.
Jede Ziffer, mit Ausnahme der Ziffer 1. erfordert
zwei Steuerpotentiale. Zu diesem Zwecke sind 19 bewegliche Scheilx-u notwendig. Die Ausführung
des Generators ist in Fig. 6 gezeigt. Er besteht aus einer stählernen Grundplatte 10 mit den Traglagern
11 und 12, welche auf der Grundplatte 10 mittels Schrauben 13 und 14 Ijefestigt sind. Die Grundplatte
10 trägt den Motor 15. der mittels der
Schrauben 16 auf ihr befestigt ist. Ein Schwingungskreis 17, in der Zeichnung punktiert dargestellt,
und die verschiedenen zahlreichen Widerstände, Gleichrichter und Kondensatoren 18. 19
sind ebenfalls auf der Grundplatte angeordnet.
Der Motor 15 treibt die Welle 20 an, welche mit der Welle 22 durch eine isolierende Kupplung 21
verbunden ist. Die Welle 22 ruht in Lagern 11,12,
die als Kugellager 23 ausgebildet sind. Die letzeren
liegen in isolierenden Phenoln1>erplatten 24. die
mittels Schrauben 32 an den Lagerböeken 11, 12
l>efestigt sind. Die Welle 22 trägt die beweglichen Scheiben 1 Y bis 0 Y, welche paarweise, z. 15. 2 X
und 2 Y, zwischen Metallbuchsen 25 auf der Welle 22 angeordnet sind. Die Büchsen sind durch Schraul
>en 26 auf der Welle 22 befestigt. Metallische Zwischenbuchsen 2~ trennen also die einzelnen
ScheilxMipaare voneinander. Die rotierenden Scheihen
arbeiten je mit einem l'aar ortsfesten Platten 28 zusammen, die voneinander durch metallische
Distanzstücke getrennt sind und auf isolierenden Blöcken 30 mittels Schrauben 31 befestigt sind. In
Fig. 7, welche eine Ansicht des oberen Endes des Generators gemäß Fig. 6 darstellt, sind die sich drehenden
Scheiben als Kreise dargestellt. Dies ist nur der Einfachheit halber geschehen, da die unregelmäßige
Gestaltung der Ix-nötigten Scheiben gemäß Fig. 5 schwierig auf der Zeichnung darzustellen
ao ist. Elektrische Verbindungen mit der Welle 22
können ixMspielsweise durch Bürsten und Gleitringe hergestellt werden. Sie sind in der Zeichnung nicht
dargestellt.
Da der Motor dauernd läuft und da die Hoch-
a5 frequenz dauernd an den Flügelscheiben liegt, sind
die verschiedenen Zeichenkreise dauernd verfügbar. Die verschiedenen Koordinatenpaare, 2 X und 2 Γ
für die Ziffer 2, 5 X und 5 1* für die Ziffer 5 und die Einzelschei.be ι Γ für die Ziffer 1. werden über
die zugehörigen Widerstände und Gleichrichter (Fig. 2) und über die Ziffernwähler FS (Fig. 1) an
die Kathodenröhre gelegt. Die Zeit des Aufliegcns der Bürsten der Drehwähler auf den Lamellen ist
wesentlich größer als die lTmdrehungszeit der Welle 22, so daß jedes Zeichen mehrmals gebildet wird.
Wenn die Zahl von Zeichen je Auskunft z. B. vier ist, so wählen die Bürsten der Wähler FS ziffernmäßig
je vier Flügelschei1>en aus, und je vier Bürsten der Wähler LC legen diese vier Spannungen
nacheinander an die Kathodenröhre. Im die Kontaktbahnen
der Wähler auszunutzen, werden die Lamellen der Wähler zu je vieren ül>er die Wähler
gevielfacht. Manchmal genügt ein einziges ('herfahren des Linienzuges eines Zeichens, was von dem
Nachleuchten des Schirmes abhängt.
Die Ausgangsspannung des Zeichengenerators hängt von der augenblicklichen Stellung der l>eweglicheii
Scheiben ab. und wenn die Randkurven der Scheiben richtig geformt sind, kann jede erwünschte
Spannungsänderung erzeugt werden. Xun soll das Verfahren zur Festlegung der Randkurven der
Flügelscheil>en besprochen werden.
Der Beschreibung legen wir die Flügelscheiben für die Ziffer 2 zugrunde, siehe Fig. 2. Wir zeichnen
ein karthesisches Achsenkreuz X, Y mit dem Nullpunkt im Ruhepunkt des Lichtfleckes.
Die .V-Koordinaten werden durch die A'-Spannungen.
die ) -Koordinaten durch die !"-Spannungen erzeugt. In Kathodenstrahlröhren sind die
.Vblenkungen des Lichtfleckes ungefähr proportional zu den an die .Ablenkplatten angelegten Spannungen,
so daß die X- und V-Koordinaten der einzelnen
Punkte des Linienzuges auch ein Maß der zugehörigen Spannung sind. Der Linienzug 2 wird
deshalb durch eine Funktion zwischen χ und ν er-
x = f(y) (O
Der Linienzug wird durchden 'beweglichen Lichtfleck erzeugt, so daß die Gleichungen genauer
mit dem Parameter der Zeit t zu schreil)en sind:
x = ft (t)
y = /2 (0
Das Aufzeichnen des Linienzuges wird mehrmals wiederholt, was infolge des Zeitparameters in
den Funktionen möglich ist. Die Zuführungs-vvideristände
für Erde RA 2.r. . (Fig. 2) sind verhältnismäßig niedrig, so daß die Ausgangsspannung ungefähr
proportional zu den augenblicklichen Kapazitäten der Drehkondensatoren 1 Y ... 0 Y in Fig. 6
sind. Daher können die Gleichungen auch geschrieben werden: Cr = Z1(O (4)
und Cv = f., (t) (5)
worin Cx und Cv die Kapazitäten der A-- und
i'-ScheilK'ti darstellen.
Der Linienzug soll eine gleichmäßige Helligkeit hal>en und der Lichtfleck soll mit einer ungefähr
gleichen Geschwindigkeit über die Linienzüge fahren. Der Linienzug 2 (Fig. 3) wird deshalb in
mehrere gleiche Abschnitte t = 0 bis / = 1 und
t = 2 bis t = 3 usw. eingeteilt. Es hat sich gezeigt, daß es zweckmäßig ist, die wesentlichen Krümmungen
der Linienzüge zu ixTÜcksichtigeii, während
die durchschnittliche Länge der Abschnitte ungefähr erhalten bleiben soll. Das erleichtert die
Wiederholung ähnlicher Kurvenelemente in den verschiedenen Linienzügen. So ist in dem Linienzug
2 (Fig. 3) der waagerechte Teil durch drei Abschnitte erfaßt und die übrigen Teile des Linienzuges
durch siehe η Abschnitte, zusammen also zehn Abschnitte.
Der Generator hat eine konstante Drehgeschwindigkeit ti' und die Zeitabschnitte sind also durch
die Winkelstellungen des Generators festgelegt, so daß die Gleichungen (4) und (5) auch die Form annehmen
können:
Cx = Z1 (W)
Cy = ft (κ-)
(7)
wodurch die Kapazitäten der Drehkondensatoren für die Winkelstellung des Generators festgelegt
sind. Die festen Platten der Drehkondensatoren sollten theoretisch nur Linien sein, was aber praktisch nicht möglich ist. Keile mit dem Winkel iK
halxm sich als zweckmäßig erwiesen. Bevor die überlappenden Keile die Gleichungen (6) und (7) wirklich erstellen, müssen zwei Korrekturen eingeführt werden.
halxm sich als zweckmäßig erwiesen. Bevor die überlappenden Keile die Gleichungen (6) und (7) wirklich erstellen, müssen zwei Korrekturen eingeführt werden.
Wegen der Keilform der festen Platten 2S (Fig. 7) muß für die Übertragung der karthesischen
Koordinaten aus Fig. 3 in die Polarkoordinaten der Fig. 4 ein passender Maßstab für die
polaren Strahlen in Fig. 4 gefunden werden, derart, daß die Abschnitte des Maßstal>es in Fig. 4
gleichmäßigen Zunahmen der Keile entsprechen. In der Fig. 4 werden zunächst willkürlich die Radien
der Kreise BQ mit Radius RO für den Ruhepunkt
des Lichtfleckes und der Kreis B io mit Radius Rio
für die größte Ablenkung des Lichtfleckes angenommen. Dann ist der Radius für B ι gegeben
durch
Entsprechend die Radien der übrigen Kreise in Fig. 4. Die Radien sind also proportional zum
Quadrat der Entfernung vom Nullpunkt.
Die Umfangskurven der Flügelscheiben schneiden nun die festen Platten im allgemeinen nicht in
Kreislxigen, 'sondern meist in geneigten Kurvenstücken.
Die tatsächlich wirksame Fläche ist daher dargestellt durch ein Integral von einem Radius zu
dem anderen um 18 ° verdrehten Radius. Glücklicherweise setzen sich die Linienzüge im wesentlichen
aus geraden und sinusförmigen Stücken zusammen. Daher verlangt die Abweichung von der
Kreisform keine umfangreiche Anpassung, ausgenommen an Unstetigkeitspunkten. SolcheLTnstetigkeiten
kommen in den meisten Linienzügen vor und die Enden der Linienzüge sind immer Unstetiges
keitspunkte. Eine theoretisch genaue Randkurve einer l>e\veglichen Scheibe kann also nicht gefunden
werden. Aber die Formen der Linienzüge sind nicht sehr kritisch und können angenähert erfaßt werden,
wodurch faßt unmerkbare Abweichungen von idealen Kurven entstehen.
Es hat sich gezeigt, daß nach dem Studium der wesentlichen Teile der Linienzüge erhebliche Toleranzen
der Randkurven der Scheiben zulässig sind, während immerhin einigermaßen symmetrische
Kurven eingehalten werden können. Diese Toleranzen erlauben einfachere Herstellungsverfahren
der Flügelscheiben. Das vollständige Verfahren ist folgendes:
Zuerst zeichnet man den Linienzug oder die wesentlichen Abschnitte in eine passende Anzahl
von gleichen Abschnitten (Fig. 3 sind es zehn Abschnitte). Dann überträgt man die karthesischen
Koordinaten in Polarkoordinaten (Fig. 4), in der ein Flalbkreis in ebensoviele Abschnitte geteilt ist,
wie der Linienzug in Fig. 3. Die andere Kreishälfte wird für die umgekehrte Überfahrung gebraucht.
Die Endpunkte der polaren Strahlen werden verbunden und für die LTnstetigkeitspunkte
fügt man angenäherte Kurvenstücke ein. Man erhält so Randkurven, wie sie im Bilde 5 gezeigt sind.
Eine weitere Korrektur kann vorgenommen werden für die Anpassung an den nichtvernachlässig-■barenWiderstand
RA 2 X usw. in Fig. 2. Mit Rücksicht auf die Drehkondensatoren sollten diese
Widerstände ziemlich hoch sein, im Vergleich zu den Leitfähigkeiten der Kondensatoren. Diese Ungenauigkeit
ergibt kleine Abflachungen an den äußeren Kurvenstücken. Man kann dies in den zu
zeichnenden Kurven berücksichtigen.
Die verlangten Kurven müssen jeweils mehrmals in großem Maßstab gezeichnet werden. Dann
werden sie auf ein Brett aus Phenolfiber befestigt und die Randkurven sorgfältig durchgepaust. Das
Original wird entfernt und die Kurve in eine Rille ■umgearbeitet. Mit einem bekannten Apparat zum
Umzeichnen überträgt man die Rille auf eine Stahlplatte verkleinert, schneidet die Stahlplatte, härtet
sie und benutzt sie als Leitstück für die Fertigung der dann einzubauenden Eliigelscheiben, die aus
! Aluminium oder einem anderen Leichtmetall hergestellt werden.
Es ist ersichtlich, daß der Erfmdungsgegeiistand
eine räumlich außerordentlich beschränkte und anpassungsfähige Form einer Anzeigeeinrichtung
darstellt. Die beschriebene Ausführungsform ist für die Sichtbarmachung bzw. Anzeige von Ziffern
bestimmt. Es können aber auch andersartige Zeichen einzeln oder in verschiedenen Kombinationen sichtbar
gemacht werden. Auch können die Anordnungen anders als l>eschrieben getroffen werden, um die
veränderbaren und unveränderbaren Spannungen auf die Kathodenröhre zu übertragen. Die Anwendungsmöglichkeiten
der beschriebenen Einrichtung sind vielfach in der Meldetechnik. Es ist schon
darauf verwiesen, daß der Erfindungsgegenstand in Fernsprechanlage!! mit Wählerbetrieb entweder
für die Kenntlichmachung des gerufenen oder des rufenden Teilnehmers Verwendung finden können.
Die Stromstöße oder andere Signale, welche zur Kenntlichmachung solcher Teilnehmernummern
dienen, werden auf die Anzeigeeinrichtungen der erfindungsgemäßen Einrichtung ülertragen und
steuern, vorzugsweise direkt, den Ziffernwähler. In Fernsprechanlagen, welche mit solchen Einrichtungen
für selbsttätige Anzeige bestimmter Verbindunigen ausgerüstet sind, kann die Einrichtung
nach der Erfindung an Stelle von Einrichtungen zur Aufzeichnung oder zum Drucken der Teilnehmernummern
benutzt werden. Diese Anzeige kann dann fotografisch als dauernde Aufzeichnung ioo
festgehalten werden.
Claims (9)
1. Einrichtung zur Sichtbarmachung eines oder mehrerer Zeichen auf dem Schirm einer
Kathodenstrahlröhre mittels periodisch veränderbarer Spannungen, dadurch gekennzeichnet,
daß Einrichtungen (FS, LC; Fig. 1) vorgesehen sind, welche eine Mehrzahl von periodisch
veränderbaren und gleichbleibenden Spannungen derart auf eine Kathodenstrahlröhre
(CRO) wirken lassen, daß die Zeichen in der erforderlichen räumlichen Anordnung
(Platzanweisung) auf dem Schirm der Röhre sichtbar werden.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß mehrere Wähleinrichtungen (FS) die den sichtbar zu machenden Zeichen
entsprechenden periodisch wechselnden Spannungen auswählen.
3. Einrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die veränderbaren
Spannungen nacheinander unter der Kontrolle von Schaltmitteln (LC) an die Kathodenstrahlröhre
(CRO) gelegt werden, welche auch die unveränderlichen, auf die Kathodenstrahlröhre
wirkenden Spannungen derart steuern, daß die Zeichen in jeder erforderlichen räumlichen Anordnung
auf dem Schirm sichtbar werden.
4. Einrichtung nach Anspruch 3. dadurch gekennzeichnet,
daß die Schaltmittel (LC) nacheinander die periodisch veränderbaren Spannungen
zur Kathodenstrahlröhre (CRO) in fortlaufender Wiederholung leiten.
5. Einrichtung nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch
gekennzeichnet, daß der Schirm der Kathodenstrahlröhre (CRO) derart nachleuchtet,
daß der Anschein des gleichzeitigen Erscheinens der Zeichen hervorgerufen wird.
6. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Spannungsquelle (FG; Eig. 1) unabhängig von den zu erzeugenden
Zeichen ist. welche Zeichen in jeder erforderlichen Kombination auswählbar sind, um sie
auf dem Schirm der Kathodenstrahlröhre (CRO) darstellen zu können.
7. Einrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet,
daß an die Spannungsquelle (Fi/) Einrichtungen mit veränderbaren Leitwerten
(C''.V1 CΎ; Fig. 2) angeschlossen sind und daß
diese Einrichtungen eine an sie gelegte Wechsel- »5 spannung (OSC) periodisch derart ändern,
daß nach Gleichrichtung (MR2X, MR2Y..)
die erforderlichen Anzeigespannungen entstehen.
8. Einrichtung nach Anspruch 7. dadurch gekennzeichnet,
daß die Einrichtungen mit veränderbaren Leitwerten Kondensatoren (CA2.X,
CA2Y..) sind, die je aus einer rotierenden Schei1>e und zwei festen Scheiben (28; Fig. 6)
bestehen und derart gestaltet sind, daß die aus den Scheiben gebildeten Kondensatoren nach
Gleichrichtung die erforderlichen Spannungen liefern.
9. Einrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche in Fernsprechanlagen mit An-Zeigeeinrichtungen
über eine Verbindung, dadurch gekennzeichnet, daß Einrichtungen (Fig. 1,2) zur Ül>ermittlung der Anzeigen
durch eine Mehrzahl von Stromstoßreihen vorgesehen sind, um die einzelnen Zeichen zur Erkennbarmachung
der Anzeige auf dem 'Schirm der Kathodenstrahlröhre (CRO) sichtbar zu
machen.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
2939 1.52
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| GB267534X | 1946-06-12 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE830072C true DE830072C (de) | 1952-01-31 |
Family
ID=10248671
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEP31571D Expired DE830072C (de) | 1946-06-12 | 1949-01-14 | Einrichtung zur Sichtbarmachung eines oder mehrerer Zeichen auf dem Schirm einer Kathodenstrahlroehre mittels periodisch veraenderbarer Spannungen |
Country Status (7)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US2552761A (de) |
| BE (1) | BE473117A (de) |
| CH (1) | CH267534A (de) |
| DE (1) | DE830072C (de) |
| FR (1) | FR945893A (de) |
| GB (1) | GB624089A (de) |
| NL (1) | NL70916C (de) |
Families Citing this family (9)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4027287A (en) * | 1948-10-01 | 1977-05-31 | Hale Bros. Associates | Storage-controlled output device |
| US2781508A (en) * | 1952-05-01 | 1957-02-12 | Eustace E Suckling | Intelligence transmission system |
| US2766444A (en) * | 1953-09-01 | 1956-10-09 | Eugene H Sheftelman | Electronic character displaying apparatus |
| NL123370C (de) * | 1954-06-16 | |||
| US2854192A (en) * | 1954-11-23 | 1958-09-30 | Ibm | Timing and data selection means for a register display device |
| US3039080A (en) * | 1956-07-27 | 1962-06-12 | Sperry Rand Corp | Encoding device |
| US3103658A (en) * | 1958-01-13 | 1963-09-10 | Ibm | Character generation system |
| US2989702A (en) * | 1958-04-03 | 1961-06-20 | Hoffman Electronics Corp | Electronic generator of symbols or characters or the like |
| US3255443A (en) * | 1961-01-27 | 1966-06-07 | Le Febure Inc | Cathode ray tube character or symbol generator having character boards containing potential dividers |
Family Cites Families (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US1639000A (en) * | 1924-01-04 | 1927-08-16 | Western Electric Co | Wave modulation |
| US2281350A (en) * | 1940-04-10 | 1942-04-28 | Ibm | Number displaying device |
| US2378383A (en) * | 1942-10-17 | 1945-06-19 | Brush Dev Co | Transient signal recordingreproducing device |
| US2363416A (en) * | 1942-12-24 | 1944-11-21 | Henroteau Francois Char Pierre | Vehicle position indicating means |
| US2421747A (en) * | 1943-07-14 | 1947-06-10 | Bell Telephone Labor Inc | Object locating system |
-
0
- BE BE473117D patent/BE473117A/xx unknown
- NL NL70916D patent/NL70916C/xx active
-
1946
- 1946-06-12 GB GB17547/46A patent/GB624089A/en not_active Expired
-
1947
- 1947-04-26 FR FR945893D patent/FR945893A/fr not_active Expired
- 1947-05-23 US US750142A patent/US2552761A/en not_active Expired - Lifetime
- 1947-06-11 CH CH267534D patent/CH267534A/fr unknown
-
1949
- 1949-01-14 DE DEP31571D patent/DE830072C/de not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| GB624089A (en) | 1949-05-27 |
| CH267534A (fr) | 1950-03-31 |
| FR945893A (fr) | 1949-05-17 |
| BE473117A (de) | |
| US2552761A (en) | 1951-05-15 |
| NL70916C (de) |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE2335249C2 (de) | Vorrichtung zum Messen von Spannungen an der Oberfläche von Bauteilen aus magnetostruktivem Material | |
| DE830072C (de) | Einrichtung zur Sichtbarmachung eines oder mehrerer Zeichen auf dem Schirm einer Kathodenstrahlroehre mittels periodisch veraenderbarer Spannungen | |
| DE2622941C2 (de) | Einrichtung zur automatischen Ermittlung der Koordinatenposition einer Sonde | |
| DE682380C (de) | Verfahren zur Messung der Bewegung von Schwingmaschinen | |
| DE885317C (de) | Vergleichsvorrichtung | |
| CH612500A5 (en) | Length- and angle-measuring instrument having secondary stepped scales | |
| DE1094637B (de) | Einrichtung zur Zeichen- bzw. Ziffernanzeige | |
| DE1803455B2 (de) | Ablesezaehler | |
| DE697640C (de) | Verfahren zur Bestimmung der Anteile einer Unwucht, insbesondere bei mehrfluegeligenPropellern | |
| DE573154C (de) | Vorrichtung zur Bezeichnung der richtigen Dezimalkommastellung an den Schauloechern von Rechenmaschinen | |
| EP0066569A1 (de) | Raumbildliche axonograph-zeichenschablone für axonometrische darstellungen | |
| DE935996C (de) | Verfahren und Einrichtung zur stufenweisen UEberwachung von zeitlich in veraenderlicher Staerke geleisteter Arbeit | |
| DE896163C (de) | Vorrichtung zur elektrischen UEbertragung der Anzeige eines Messgeraetes | |
| CH339745A (de) | Druckende Registriervorrichtung | |
| DE508713C (de) | Elektrische Steuereinrichtung fuer Maschinen oder Apparate zum Sortieren, Auswerten oder Verrechnen von mit Lochsymbolen versehenen Karten oder Papierstreifen | |
| DE202022106325U1 (de) | Schablone zum Anzeichnen der Lage von Dosen für die Elektroinstallation an Wänden | |
| DE1275779B (de) | Messeinrichtung | |
| DE1511429A1 (de) | Zeichenmaschine | |
| DE568069C (de) | Einrichtung zur Summierung der Anzeigen von Messgeraeten, insbesondere zur Fernsummierung | |
| DE724150C (de) | Druckvorrichtung fuer durch Lochkarten gesteuerte Tabelliermaschinen | |
| DE512812C (de) | Mit gleichmaessiger Geschwindigkeit nach dem Ferraris-Prinzip arbeitender Elektromotor aus einer drehbaren Metallscheibe | |
| AT123078B (de) | Elektrische Steuerungseinrichtung für Maschinen oder Apparate zum Sortieren, Auswerten oder Verrechnen von mit Lochsymbolen versehenen statistischen Karten oder Papierstreifen. | |
| DE713149C (de) | Anordnung zur Erzeugung von Spannungsschwankungen | |
| DE689823C (de) | Elektrischer Schaltstufenanzeiger fuer elektrisch angetriebene Bahnfahrzeuge | |
| DE720036C (de) | Vorrichtung zur Anzeige der Laufzeit einer Arbeitsmaschine, insbesondere einer Schweissvorrichtung |