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DE839591C - Handantrieb zum Verschieben der Pinole eines Reitstockes - Google Patents

Handantrieb zum Verschieben der Pinole eines Reitstockes

Info

Publication number
DE839591C
DE839591C DEV1484A DEV0001484A DE839591C DE 839591 C DE839591 C DE 839591C DE V1484 A DEV1484 A DE V1484A DE V0001484 A DEV0001484 A DE V0001484A DE 839591 C DE839591 C DE 839591C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
gear
drive
tailstock
hand
drive shaft
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEV1484A
Other languages
English (en)
Inventor
Maurice De Valliere
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Application granted granted Critical
Publication of DE839591C publication Critical patent/DE839591C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23BTURNING; BORING
    • B23B23/00Tailstocks; Centres

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Turning (AREA)

Description

Die Reitstockspitzen von Drehbänken wenden von Hülsen getragen, welche 'selbst in einem Reitstock verschiebbar sind. Dieser Reitstock ruht auf ■dem Bett der Drehbank und kann an diesem durch beliebige geeignete Mittel befestigt werden.
Bei den bekannten Vorrichtungen kann die die Reitstockspitze tragende verschiebbare Hülse im allgemeinen durch zwei Arten von Mechanismen verschoben werden, nämlich eine Zahnstange oder eine Schraubeitspindel.
In dem ersteren Fall trägt die Hülse eine Zahnstangenverzahnung, welche durch ein Zahnrad betätigt wird, dessen Achse quer zu der der Hülse liegt. Dieses System, welches zur Vornahme von Bohrarbeiten auf Drehbänken l>enutzt wird, gestattet die Verwendung von sehr langen Hülsen, welche eine ausgezeichnete Führung aufweisen.
In dem zweiten Fall gewährleistet der Antrieb die Verstellung der Hülse in dem Reitstock durch eine Schraubenspindel, welche in ider Achse der Hülse oder in einer parallelen Achse liegt, nicht eine tadellose Führung, insbesondere, falls die Hülse fast vollständig aufgeschoben ist.
Es sind auch Reitstöcke für Drehbänke bekanntgeworden, l>ei denen der Antrieb für die schnelle und langsame Verschiebung der Reitstockspinidel auf einer Welle angeordnet und mit entsprechend einstellbaren Handrädern, Habein, Ratschen u. digl. betätigt wird. Diese Anordnung ist jedoch verhältnismäßig kompliziert und teuer, weil ein be-
solideres Getriebe innerhalb des Reit Stockes vorgesehen werden muß. Man kennt auch einen Handantrieb zum Verschleiert der mit einer Zahnstange versehenen Pinole, in die ein Zahnrad eingreift, auf dessen Antriebswelle ein abkuppelbarer Schraubspindelantrieb einwirkt, dessen Antriebswelle die des Zahnrades schräg kreuzt. Bei dieser bekannten Ausführung ist auf diie Antriebswelle des Zahnrades ein Schneckenrad für den Langsamantrieb aufgesetzt.
Der Aufbau eines derartigen Antriebes wird wesentlich einfacher, wenn erfindungiSgemäß die Zahnstange und das Zahnrad mit schräger Verzahnung versehen sind und das Zahnrad gleichzeitig als Schneckenrad für den Schraubenspindelantrieb dient. Zweckmäßig wind die Antriebswelle des Zahnrades durch ein auskuppelbares Handkreuz Iwtätigt.
Gemäß einem weiteren Kennzeichen der Erfindung erfolgt die Auskupplung1 des Handlkreuzes mit Hilfe von Kupplungsklauen, während die Auskupplung der Schnecke durch einen Exzenter bewirkt wird, welcher das Lager der Welle dieser Schnecke trägt.
Die auf die Zeichnung Bezug nehmende und nur als nicht 1 »schrankendes Beispiel angegebene Beschreibung wird die praktische Ausführung der Erfindung l>esser verständlich machen.
Die einzige Abbildung zeigt schaubildilich schematisch einen erfindungsgemäßen Reitstock.
Eine Hülse 1 oder ein Rohr, welches die Reitstockspitze trägt, gleitet in entsprechenden Lagerflachen des Reitstockes 2, welcher auf dem Bett der Drehbank ruht. Diese Hülse 1 mit sehr langer Führung trägt an ihrer unteren Erzeugenden eine nicht dargestellte Zahnstange mit schräger Verzahnung.
Die Zahnstange steht mit dem Zahnrad 3 im Eingriff. Die Achse dieses Zahnrades 3 trägt ein Handkreuz 4. Dieses kann nach Belieben mit der Achse des Zahnrades 3 mit Hilfe von Kupplungisklauen 5 durch eine axiale Verschiebung des Handkreuzes gekuppelt wenden.
Unter dem Zahnrad 3 ist ischrag zu ihm eine Schnecke 6 mit demselben Modul wie das Zahnrad angeordnet, welche mit diesem letzteren in Eingriff kommen kann. Die Schnecke 6 sitzt am Ende einer ein Handrad 8 tragenden Welle 7.
Die Welle 7 ist in einem exzentrischen zyHndrisehen Lager 9 gelagert, welches in einer entsprechenden Lagerfläche des Reitstockes unter der Einwirkung eines Handgriffes 10 verdrehbar ist.
Die Arbeitsweise eines solchen Reitstockes ist folgende: Der Schnellvorschub der Hülse wird durch Auskupplung der Schnecke 6 mittels des Exzenters 9 erhalten. Das mit idler Welle des Zahnrades 3 durch die Klauen 5 gekuppelte Handkreuz ermöglicht 'die schnelle Verstellung der Hülse durch Eingriff des Zahnrades 3 mit der Zahnstange.
Der !langsame Vorschub der Hülse wird durch die Drehung des Handrades 8 unter Auskupplung des Handlkreuzes 4 erhalten, wobei die Schnecke 6 mit dem Zahnrad 3 durch die mit Hilfe des Handgriffes 10 bewirkte Schwenkbewegung des Exzenters 9 in Eingriff gebracht wind.
Man kann so mit einem einzigen Reitstock einen schnellen Vorschub der den Reitstock tragendlen Hülse sowie einen langsamen und genauen Vorschub erhalten, wol>ei die Schnecke eine kraftschlüissige Blockierung dieses Organes bewirkt. Ferner gewährleistet die der Reitstockbauart mit Zahnstange eigentümliche lange Führung in 1>ei<den Fällen ein ausgezeichnetes Verhalten und einen großen Hub der Hülse.
Es ist selbstverständlich, daß man an der dargestellten Ausführungsform Änderungen der Einzelheiten vornehmen kann, ohne den Rahmen der Erfindung zu verlassen.

Claims (4)

Patentansprüche: e0
1. Handantrieb zum Verschiel>en der mit einer Zahnstange versehenen Pinole eines Reitistockes, in die ein Zahnrad eingreift, auf dessen Antriebswelle ein abkuppelbarer Schraubspindelantriöb einwirkt, dessen Antriebswelle die des Zahnrades schräg kreuzt, dadurch gekennzeichnet, daß die Zahnstange und das Zahnrad (3) schräg verzahnt sind und das Zahnrad gleichzeitig als Schneckenrad für den Schrauibspindelantrieb (6, 7, 8) dient. go
2. Handantrieb nach Anspruch 1, gekennzeichnet 'durch ein auskuppell>ares Handkreuz (4) für die Antriebswelle des Zahnrades (3).
3. Handantrieb nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, 'daß zur Auskupplung des Handkreuzes (4) Kupplungsklauen (5) vorgesehen sind.
4. Handiantrieb nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zur Auskupphing der Schnecke (6) ihre Antriebswelle (7) in einem Exzenter (9) gelagert ist.
Angezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschrift Nr. 498 420.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 5020 5.
DEV1484A 1945-09-24 1950-06-21 Handantrieb zum Verschieben der Pinole eines Reitstockes Expired DE839591C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
FR839591X 1945-09-24

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE839591C true DE839591C (de) 1952-05-23

Family

ID=9299594

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEV1484A Expired DE839591C (de) 1945-09-24 1950-06-21 Handantrieb zum Verschieben der Pinole eines Reitstockes

Country Status (2)

Country Link
DE (1) DE839591C (de)
FR (1) FR920368A (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102015115206A1 (de) * 2015-09-10 2017-03-16 Walter Maschinenbau Gmbh Reitstockvorrichtung zur Abstützung und/oder Zentrierung eines Werkstücks

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE498420C (de) * 1928-10-16 1930-05-22 Wagner & Co Reitstock fuer Drehbaenke

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DE498420C (de) * 1928-10-16 1930-05-22 Wagner & Co Reitstock fuer Drehbaenke

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102015115206A1 (de) * 2015-09-10 2017-03-16 Walter Maschinenbau Gmbh Reitstockvorrichtung zur Abstützung und/oder Zentrierung eines Werkstücks
DE102015115206B4 (de) * 2015-09-10 2017-08-31 Walter Maschinenbau Gmbh Reitstockvorrichtung zur Abstützung und/oder Zentrierung eines Werkstücks

Also Published As

Publication number Publication date
FR920368A (fr) 1947-04-04

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