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DE839345C - Elektrischer Gasreiniger - Google Patents

Elektrischer Gasreiniger

Info

Publication number
DE839345C
DE839345C DEA3769A DEA0003769A DE839345C DE 839345 C DE839345 C DE 839345C DE A3769 A DEA3769 A DE A3769A DE A0003769 A DEA0003769 A DE A0003769A DE 839345 C DE839345 C DE 839345C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
plates
plate
conveyor
gas
along
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEA3769A
Other languages
English (en)
Inventor
Verner Dahlman
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
American Air Filter Co Inc
Original Assignee
American Air Filter Co Inc
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by American Air Filter Co Inc filed Critical American Air Filter Co Inc
Application granted granted Critical
Publication of DE839345C publication Critical patent/DE839345C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B03SEPARATION OF SOLID MATERIALS USING LIQUIDS OR USING PNEUMATIC TABLES OR JIGS; MAGNETIC OR ELECTROSTATIC SEPARATION OF SOLID MATERIALS FROM SOLID MATERIALS OR FLUIDS; SEPARATION BY HIGH-VOLTAGE ELECTRIC FIELDS
    • B03CMAGNETIC OR ELECTROSTATIC SEPARATION OF SOLID MATERIALS FROM SOLID MATERIALS OR FLUIDS; SEPARATION BY HIGH-VOLTAGE ELECTRIC FIELDS
    • B03C3/00Separating dispersed particles from gases or vapour, e.g. air, by electrostatic effect
    • B03C3/34Constructional details or accessories or operation thereof
    • B03C3/74Cleaning the electrodes
    • B03C3/78Cleaning the electrodes by washing
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B03SEPARATION OF SOLID MATERIALS USING LIQUIDS OR USING PNEUMATIC TABLES OR JIGS; MAGNETIC OR ELECTROSTATIC SEPARATION OF SOLID MATERIALS FROM SOLID MATERIALS OR FLUIDS; SEPARATION BY HIGH-VOLTAGE ELECTRIC FIELDS
    • B03CMAGNETIC OR ELECTROSTATIC SEPARATION OF SOLID MATERIALS FROM SOLID MATERIALS OR FLUIDS; SEPARATION BY HIGH-VOLTAGE ELECTRIC FIELDS
    • B03C3/00Separating dispersed particles from gases or vapour, e.g. air, by electrostatic effect
    • B03C3/02Plant or installations having external electricity supply
    • B03C3/04Plant or installations having external electricity supply dry type
    • B03C3/10Plant or installations having external electricity supply dry type characterised by presence of electrodes moving during separating action

Landscapes

  • Electrostatic Separation (AREA)

Description

  • Elektrischer Gasreiniger Die Erfindung betrifft automatische, elektrostatische Gasreiniger, insbesondere elektrostatische Gasreiniger mit Selbstreinigung. Obwohl diese Reiniger für die Verwendung als Staubabscheider oder Sammler bestimmt sind, die große Luftvolumen mit von Arbeitsprozessen herrührendem Staub, d. h. schwere oder dichte Staubkonzentrationen, behandeln, ist in allen praktischen Fällen ihre VerwendungsmöglIchkeit auf die der Entlüftungsreiniger beschränkt, die große Luftvolumen mit atmosphärischem Staut), d. h. leichte oder geringe Staubkonzentrationen, behandeln. Sowohl die Staubteilchen bei Arbeitsprozessen als auch die atmosphärischen Staubteilchen haben extrem kleine, mikroskopische Größe, jedoch ist die Durchschnittsgröße der bei Arbeitsprozessen anfallenden Staubteilchen in der Regel viel größer als die der atmosphärischen Staubteilchen. Hauptgegenstand der Erfindung ist es, automatische elektrostatische Gasreiniger derart zu verbessern, daß sie leichter herzustellen und elektrischen Isolationsfehlern in geringerem Maß ausgesetzt sind.
  • Ein anderer Gegenstand der Erfindung ist es, die Notwendigkeit der Einzelisolierung der Abscheideplatten m-it einer sich daraus ergebenden Vereinfachung des gesamten Reinigers und einer Verminderung der Wahrscheinlichkeit von Isolationsfehlern in Wegfall zu bringen.
  • Die Erfindung ist ferner auf eine neuartige Zellenzusammenstellung der Platten gerichtet.
  • Die Erfindung besteht im wesentlichen darin, alle bewegten Abscheideplatten, d. h. alle Platten eines elektrischen Vorzeichens, längs einer Bahn mit Gasreinigungs- und Filterreinigungsbereichen zu bewegen und alle Zwischenabscheideplatten, d. h. alle Platten des entgegengesetzten elektrischen Vorzeichens, im Gasreinigungsbereich zwischen die bewegten Platten greifen zu lassen, wenn diese durch diesen Bereich laufen. Bei dieser Anordnung kann ein ganzer Plattensatz von dem gegenüberliegenden Plattensatz isoliert werden, wodurch die Notwendigkeit der Einzelisolierung der Platten entfällt. Weil es leichter ist, feste Teile zu isolieren als bebewegliche Teile, werden alle beweglichen Platten über den Förderer elektrisch geerdet, wodurch die Notwendigkeit zur Isolierung der beweglichen Platten in Wegfall kommt und nur die Isolierung der festen Platten in ihrer Gesamtheit erforderlich ist.
  • In elektrischen Luftreinigern mit Vorionisation, in denen ein Ionisator vor den abscheideplattenartigen Elektroden angebracht ist, ist es üblich, positive Ionisation zu verwenden, so daß die Masse der geladenen Teilchen auf den negativen oder geerdeten Platten niedergeschlagen wird, die zur Unterscheidung von den positiv geladenen heißen Platten als kalte Platten bezeichnet werden. Normalerweise werden die Platten bis zu einer Betriebsspannung aufgeladen, die unter der Spitzenentladungsüberschlagspannung der negativen Platten liegt; unter dieser Spannung soll dabei eine Spannung verstanden werden, bei der bei allmählicher Steigerung der Betriebsspannung im Dunkeln zuerst fahle Koronaentladungen auftreten, wobei Lichtspitzen über die negativen Platten, besonders aber längs der Randkanten, auftreten. Diese Spitzenkoronaentladungen erzeugen eine Ionisation, die hier mit Spitzenionisation bezeichnet werden soll. Die Spitzenionisation auf den negativen, kalten Platten hat den Nachteil, daß negative Ladungen auf benachbarte Staubteilchen übertragen werden, die sich entweder auf den heißen Platten, wo sie nicht erwünscht sind, niedergeschlagen oder mit der reinen Luft wegbefördert werden, wodurch eine sehr unerwünschte Raumladung entsteht. Da die Randkanten der Platten zunehmend dünner und schärfer werden, vermindert sich dort die Spitzenentladungsübe-rschlagspannung zunehmend; daher muß zur Vermeidung der Spitzenionisation die Betriebsspannung insgesamt weiter herabgesetzt werden.
  • Die Erfindung ist ferner auf eine neuartige Form der Abscheideplatten gerichtet, die nicht nur die Zusammenstellung der Platten in Zellen erleichtert, sondern auch wesentlich die Neigung der Spitzenionisation, längs der Randkanten aufzutreten, herabsetzt und entsprechend die Spitzenentladungsüberschlagspannung erhöht, was notwendigerweise die Verwendung wesentlich höherer Betriebsspannungen als bisher gestattet.
  • Ein Luftreiniger nach der Erfindung ist in den Zeichnungen dargestellt, und zwar zeigt Fig. i einen senkrechten '.Mittelschnitt durch den Reiniger, wobei die Kettenräder zusammen mit einigen der beweglichen Plattenzellen aus Gründen der Übersichtlichkeit weggelassen sind, Fig.2 eine schematische Ansicht des Gehäuses nach Fig. i, Fig. 3 einen Schnitt durch die Fig. 2 längs der Linie 3-3, Fig.4 und 5 Drauf- und Seitenansichten entsprechender Gliedteile der Förderkette, Fig.6 einen Schnitt längs der Linie 6-6 der Fig.5. Fig. 7 einen waagerechten Querschnitt durch die Fig. i längs der Linie 7-7; dabei sind die beweglichen Platten der Übersichtlichkeit halber in der Ansicht statt im Schnitt dargestellt, Fig. 8 eine perspektivische Ansicht einer beweglichen Plattenzelle mit weggebrochenen Teilen, Fig. 9 eine perspektivische Ansicht einer einzelnen Abscheideplatte während einer Stufe ihres Herstellungsvorganges, Fig. io eine Ansicht der Befestigungskante einer einzelnen Abscheideplatte und Fig. i i einen Schnitt längs der Linie i i-i t der Fig.7, wobei 'der Bodenteil des Reinigers weggebrochen ist.
  • Der dargestellte Reiniger enthält ein vorzugsweise aus Blechen zusammengesetztes Gehäuse, einen aufrechten Förderer im Gehäuse, einen Ionisator und ein elektrisches Filtermedium oder einen Plattenabscheider.
  • Das Gehäuse i enthält gewöhnlich einen Filterreinigungsbereieh am Boden in Form eines Ölbades 2 und einen Luft- oder Gasdurchlaß, der sich horizontal durch das Gehäuse über dem Bad von einem Zustrom oder vorderen Gaseinlaß 3 zu einem Abstrom oder rückwärtigen Gasauslaß 7 erstreckt. Zwischen dem vorderen Einlaß 3 und dem rückwärtigen Auslaß 7 strömt das Gas nacheinander durch folgende Bereiche: einen vorderen Gasreinigungsbereich 4, einen mittleren Fördererbereich 5 und einen rückwärtigen Gasreinigungsbereich 6. Die vordere und rückwärtige Begrenzung des mittleren Fördererbereiches 5 wird durch ein Paar senkrecht angeordneter vorderer und rückwärtiger Fördererführungen in Form von Profileisen 8 bestimmt, die an jeder senkrechten Seitenwandung des Gehäuses i befestigt sind.
  • Der aufrechte Förderer, der den mittleren Fördererbereich 5 einnimmt, enthält eine obere und eine untere, drehbar gelagerte Welle 9, wobei die Lager an den gegenüberliegenden Seitenwandungen des Gehäuses i fest angebracht sind, ferner jeweils ein Paar von auf jeder Welle 9 seitlich angeordneten, geeignet gekerbten Kettenrädern io und ein Paar senkrecht angeordneter, auf dem oberen und unteren Rad an jeder Seite des Gehäuses sitzender Ketten i i. Der Zustrom- und Abstrom-, d. h. vordere und rückwärtige Teil jeder Kette i i liegt in den entsprechenden Profilen der vorderen und rückwärtigen Fördererführungen B.
  • Jede Förderkette i i ist, wie es aus den Fig. 4 bis 6 hervorgeht, aus einer endlosen Reihe von Hauptgliedern und einer ähnlichen Reihe von Zwischengliedern zusammengesetzt. Jedes Glied enthält ein Paar durch einen Zwischenraum getrennter Stegglieder 12, wovon eines nach oben verlängert und dann über das Glied gebogen ist, so daß es einen Vorsprung i2° bildet. Jedes Zwischenglied besteht ähnlich aus einem Paar von Steggliedern 13, ist jedoch breiter als das Hauptglied, so daß es teleskopartig über dieses gepaßt und an ihm drehbar befestigt werden kann. Jeder Vorsprung 124 der Hauptglieder trägt ein umgebogenes, handgriffartiges Stegglied 14, das mit dem Vorsprung verbunden ist und ein festes Auge 15 bildet.
  • Der Ionisator 16 kann von geeigneter Form, beispielsweise eine geerdete Anordnung von großen Elektroden 17 und eine isolierte Zusammenstellung von feinen Drahtelektroden 18 sein. Der Ionisator kann im Mittel- oder Fördererbereich 5 angebracht sein, ist jedoch vorzugsweise an der Außenseite des Gehäuses i Tiber der Gaseinlaßöffnung 3 befestigt.
  • Das elektrische Filtermedium oder der Abscheider besteht gewöhnlich aus einer Anzahl von senkrecht angeordneten Platten i9, d. h. den beweglichen Platten 194 und den Zwischenplatten igb, die im Gasreinigungsbereich in der Art eines elektrischen Luftkondensators ineinandergreifen und dabei längs und Tiber das Medium eine Anzahl von engen Gaswegen, die sich durch das Medium erstrecken, bilden (vgl. Fig. 7). In Übereinstimmung mit der Haupteigenschaft der Erfindung sind die beweglichen Platten 194 am Förderer befestigt, so daß sie sich längs fester Bahnen durch den Gasreiniger- und Filterreitligungsbereich bewegen, während die Zwischenplatten 19b am Gehäuse befestigt sind, wo sie eine feste Lage in jedem Gasreinigungsbereich einnehmen und in die festen Bahnen der beweglichen Platten und damit zwischen diese Platten selbst eingreifen, wenn diese durch die Gasreinigungsbereiche laufen.
  • Mit anderen Worten, alle elektrisch positiv geladenen Platten sind zu einer Einheit und alle elektrisch negativ geladenen Platten zu einer anderen, unabhängigen Einheit zusammengestellt. Dies ist vorteilhaft, weil es ermöglicht, alle positiven Platten durch eine einfache Isolation von den negativen Platten zu isolieren und dabei nicht nur die Vielzahl der normalerweise erforderlichen Isolationsteile zur Einzelisolierung der positiven Platten von den negativen Platten zu vermeiden, sondern auch die Herstellung zu erleichtern und die Möglichkeit elektrischer Überschläge infolge Isolationsfehler zu verringern. Darüber hinaus werden, da die Isolation vorzugsweise auf die feste Anordnung Anwendung findet, die Schwierigkeiten der Isolation einer beweglichen Anordnung vermieden. Während Abscheideplatten i9 irgendeiner geeigneten Ausführungsform X'erwendung finden können, sind jedoch gerade Platten mit flachen Oberflächen aus Blechen vorzuziehen und als Beispiel dargestellt. Diese Platten können so dünn wie möglich ausgeführt werden, wobei sie nur die erforderliche mechanische Stärke zu haben brauchen. Es ist jedoch bei dünneren Platten eine größere Neigung zur unerwünschten Spitzenionisation zwischen benachbarten Kanten entgegengesetzt geladener Platten vorhanden. Diese Neigung kann durch Platten mit abgerundeten, stumpfen Kanten herabgesetzt werden, jedoch läßt sich bei zunehmend dünneren Platten diese Forderung auch zunehmend schwieriger erfüllen. Nach der Erfindung sind deshalb die beweglichen und die Zwischenplatten jeweils so ausgeführt, daß ein dünnes Blech waagerecht längs einer senkrechten Faltlinie übereinander gefaltet ist, um eine Doppellagenplatte zu erzielen, wobei die Randkanten 2o jeder Lage nach innen zwischen die Lagen (vgl. Fig.9) gefaltet sind. Diese Plattenart ist mechanisch stabil, auch wenn sie aus äußerst dünnem Blech hergestellt ist. Zudem werden die Randkanten so abgerundet oder abgestumpft, daß die Spitzenionisation auf einen unbedeutenden Anteil herabgesetzt wird. Die Ranflteile jeder Platte sind an gegenüberliegenden Ecken ihrer senkrechten Befestigungskante abgeschnitten, so daß Befestigungsaussparungen 21 entstehen.
  • Die beweglichen Platten i94 können auf dem Förderer, ebenso wie die Zwischenplatten igb auf dem Gehäuse, in geeigneter Weise angebracht werden. Vorzugsweise sind die beweglichen und die Zwischenplatten in Gruppen zusammengestellt, um bewegliche und Zwischenplattenzellen zu bilden. Entsprechend ist jede Gruppe von Platten i9, d. h. die beweglichen bzw. die Zwischenplatten, senkrecht und mit waagerechten Zwischenräumen so zusammengestellt, daß ihre gegenüberliegenden senkrechten Kanten gegenüberliegende senkrechte Gasströmflächen und ihre gegenüberliegenden waagerechten (Kopf- und Fuß-) Kanten gegenüberliegende waagerechte Seitenflächen bilden. Der Ausdruck Zellenanordnung bezeichnet somit eine Anordnung paralleler Platten des einen bzw. des anderen elektrischen Vorzeichens. Bei dieser Anordnung bestimmen die Platten Gasdurchlässe, die sich in der Breite von einer waagerechten Seitenfläche zur anderen und in der Länge von einer senkrechten Gasströmfläche zur anderen erstrecken. Die Platten jeder Zelle sind nur längs einer Gasströmfläche fest am Zellenrahmen befestigt, wobei die Anordnung längs ihrer anderen Gasströmfläche und längs der beiden Seitenflächen ausreichend offen ist, damit sie mit einer gegenüberliegenden Plattenanordnung des entgegengesetzten elektrischen Vorzeichens seitlich verschoben in Eingriff kommen können.
  • Der Zellenrahmen besteht aus einer oberen und aus einer unteren Querstange 22, die jeweils so gebogen sind, daß ihre Querschnittsfläche einem rechtwinkligen Dreieck gleicht, wobei die senkrechte Basis eine herausgebogene, waagerechte Befestigungslippe 23 für jede Platte aufweist. Die entsprechenden Lippen 23 der oberen und unteren Querstange 22 passen in entsprechende obere und untere Befestigungsaussparungen 21 der entsprechenden Platte. Bei der Zusammenstellung der Zelle werden die Platten locker auf den Lippen 23 der Querstangen 22 angeordnet und dann mit einer Lehre eingestellt, die sie in den richtigen Entfernungen zueinander festhält, während sie an die Lippen durch Punktschweißung befestigt werden.
  • Es ist zu bemerken, daß die oberen und unteren Querstangen auf den beweglichen Plattenzellen so angeordnet sind, daß ihre geneigten Seitenflächen nach außen voneinander wegzeigen, wie es in den Fig. i und 8 angedeutet ist. Auf den Zwischenplattenzellen sind die Querstangen umgekehrt, so claß ihre geneigten Seitenflächen nach innen aufeinander zu zeigen, wie aus Fig. I zu entnehmen ist. Dies geschieht deshalb, um die Bewegung der beweglichen Plattenzellen um die Kettenräder ztt erleichtern.
  • lede Zellenanordnung der beweglichen Platten, die das eine elektrische Vorzeichen trägt, wird durch Schweißen oder eine andere $efestigungsart einer senkrechten Endplatte 2.Ia an die obere und untere Querstange an jedem Ende der Zelle vervollständigt. Jede vertikale Endplatte 24a trägt ein Paar oberer und unterer Stifte 25, die in die festen Augen 15 der Förderkette I1 eingesetzt werden. um die Zellen auf der Kette zu befestigen.
  • Die Höhe der Stifte 25 ist etwas größer als die Höhe der Augen 15 auf den senkrechten Teilen der Ketten I1, so daß die Stifte nach außen gegen die die Augen bildenden Stegglieder 1.4 drücken. An den Umkehrstellen der Kette bewegen sich die Augen 15 winkelig über die Kettenräder längs einer Bahn von größerem Radius als der Radius der Höhenlinie der Kette. Infolgedessen wächst die Höhe der Augen 15 gegenüber der Höhe der Stifte, wodurch sich die Augen nach außen bezüglich der Stifte bewegen.
  • Der Raum zwischen jedem Ende der beweglichen Plattenzellen und der benachbarten Fördererführung 8 ist durch ein Winkeleisen 26 abgeschlossen, das verstellbar an der Fördererführung 8 befestigt ist. Dieses Winkeleisen 26 ist auf die Zellen zu und von ihnen weg verstellbar, so daß es, wenn die Zellen richtig angebracht sind, in eine Stellung bewegt und in ihr befestigt werden kann, in der es an den Endplatten 24a reibt. Auf diese Weise dient das WinkeleiseII26 als Abschluß und ebenfalls zur Führung und hält die Zellen in richtiger Lage während ihrer Bewegung durch die Gasreinigungsbereiche.
  • Die Zellenanordnung der Zwischenplatten, die das entgegengesetzte Vorzeichen trägt, wird durch Anschweißen oder durch eine andersartige Befestigung einer senkrechten Endplatte 24b an die obere und untere Querstange an jedem Ende der Zelle vervollständigt. Diese Zellen sind, jedoch isoliert, am Gehäuse durch Verschrauben der Endplatten 2.4 an die senkrechten Stangen 27 befestigt, deren oberes und unteres Ende an fest am Gehäuse montierten Isolatoren 28 befestigt ist. Die Schraubenverbindung zwischen den Endplatten 24b und den senkrechten Stangen 27 ist waagerecht in gewissem Grad verstellbar, um eine waagerechte Einstellung der Zwischenzellen zu ermöglichen. Es ist selbstverständlich, daß eine Gruppe der Zwischenplattenzellen im Zustromweg oder vorderen Gasreinigungsbereich ,4 montiert ist, während ein anderer Satz solcher Zellen ähnlich im Abströmweg oder rückwärtigen Gasreinigungshereich 6 angebracht ist. Wenn der Ionisator 16 im Mittelbereich 5 uTltergebracht ist, können natürlich die vorderen Mittelplattenzellen weggelassen werden, jedoch ist die dargestellte Ausführungsform vorzuziehen. Im Betrieb wird eine Ionisationsspannung von annähernd I 1 000 bis 13 000 Volt zwischen die großen und kleinen Elektroden gelegt, während eine Abscheidespannung von annähernd 5ooo bis 7000 Volt zwischen den positiv geladenen Zwischenplatten I9b und den negativ geladenen oder geerdeten, beweglichen Platten I9a liegt. Die Luft oder das Gas wird mittels eines (nicht gezeichneten) Gebläses durch das Gehäuse gesaugt oder getrieben, während der Förderer durch eine gesteuerte Antriebsvorrichtung (nicht gezeichnet) in Übereinstimmung mit der üblichen Praxis mit annähernd 2 cm pro 12 Minuten in der angezeigten Richtung bewegt wird. Wenn die beweglichen Platten aus dem ölbad nach oben kommen, greifen sie zwischen die festen Zwischenplatten in dem einen Gasreinigungsbereich und bleiben so lange dort, bis sie nach oben diesen Bereich verlassen. Nachdem sie durch den Kopfteil des Gehäuses gelaufen sind, wandern sie nach unten durch den anderen Gasreinigungsbereich, bis sie auch diesen Bereich schließlich verlassen und in das Ölbad. zurückkehren.
  • Der Ionisator 16 lädt den durch ihn hindurchgehenden Staub, Rauch, Dunst oder die anderen- von der Luft mitgenommenen Teilchen auf, während das elektrostatische Feld zwischen den ineinandergreifenden Abscheideplatten in beiden Gasreinigungsbereichen die Abscheidung der Masse dieser Teilchen auf den Platten im vorderen Bereich und die der verbleibenden Teilchen auf den Platten im rückwärtigen Bereich bewirkt. Die Entfernung der Teilchen aus dem Luftstrom wird daher wirkungsvoll vorgenommen. Wenn die Platten durch das 01-bad im Plattenreinigungsbereich laufen, werden die niedergeschlagenen Teilchen durch das 01 abgewaschen und von den Platten entfernt.
  • Das Bezugszeichen 29 und die Bezugszeichen 30 bzw. 31 bezeichnen eine Vorrichtung zur Reinigung der festen und der beweglichen Plattenanordnung.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Elektrischer Gasreiniger: bei dem eine bewegliche Anordnung getrennter, elektrisch geladener Abscheideplatten längs einer Bahn mit `Gasreinigungs- und Filterreinigungsbereichen läuft, dadurch gekennzeichnet, daß die elektrische Ladung auf den sich bewegenden Platten (I9a) das gleiche Vorzeichen 'hat und daß eine feste Anordnung getrennter, elektrisch geladener Abscheideplatten (I9b) entgegengesetzten elektrischen Vorzeichens im Gasreinigungsbereich (3 bis 7) angebracht ist, um zwischen die sich bewegenden Platten (I9a) einzugreifen, wenn diese durch diesen Bereich (3 bis 7) laufen, wobei die ineinander eingreifenden Platten (19a, I9b) im Gasreinigungsbereich (3 bis 7) Gasdurchlässe zwischeneinander bilden.
  2. 2. Gasreiniger nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß die ganze sich bewegende Plattenanordnung (19a) elektrisch geerdet und die ganze feste Plattenanordnung (I9b) gegen Erde isoliert ist.
  3. 3. Gasreiniger nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß jede Plattenanordnung (I9a, I9b) an einem Tragerahmen längs nur einer ihrer Gasströmflächen (stromaufwärts oder stromabwärts) befestigt ist, wobei die gesamte Plattenanordnung (19°, igb) vom Rahmen vorstelit iind längs ihrer anderen Gasströmfläche und ebenfalls längs ihrer Seitenflächen offen ist, damit sie, seitlich verschoben, in Eingriff mit der Plattenanordnung des entgegengesetzten elektrischen Vorzeichens kommen kann. .
  4. 4. Gasreiniger nach Anspruch i bis 3, gekennzeichnet durch einen aufrechten endlosen Förderer für eine Anzahl sich bewegender Plattenanordnungen (19a), wobei der Förderer gerade ,senkrechte Teile und gekrümmte Endteile aufweist, durch ein seitlich getrenntes Paar von am Förderer befestigten oberen und unteren Stegteilen (12), wobei jeder Stegteil (r2) ein festes verlängertes Auge (15) längs der :Außenfläche des Förderers bildet und die Mitte-zu-Mittellölie zwischen benachbarten oberen und unteren Augen (15) an den gekrümmten Teilen des Förderers größer als an seinen geraden Teilen ist, durch eine senkrechte Endplatte (24a) an jedem Ende der Plattenanordnung und durch ein Paar oberer und unterer Stifte (25), die an jeder Endplatte (24a) in einer Stellung befestigt sind, so claß sie sich in entsprechende obere und untere .lugen (15) des Förderers erstrecken, um die Anordnung am Förderer zu befestigen, wobei die Höhe der Augen (15) längs der geraden Teile des Förderers nicht größer als die Höhe der Stifte (25), jedoch größer als die Höhe der Stifte (25) längs seiner gekrümmten Teile ist.
  5. 5. Gasreiniger nach Anspruch ,4, gekennzeich-»et durch ein Paar senkrecht angeordneter Fördererführungen (8) an jeder Seite des Gehäuses (i) des Reinigers, durch eine senkrecht zwischen jeder Fördererführung (8) und dem von den anliegenden Plattenanordnungen (iga) eingenommenen Raum angeordnete Platte (26) und durch Mittel zur verstellbaren Befestigung dieser Platten (26) längs eines senkrechten Randes bezüglich der entsprechenden Führung (8) für eine derartige viaagerechte Einstellung, daß der andere senkrechte Rand jeder Platte (26) in Reibungsschluß mit den Endplatten (24a) der anliegenden Anordnungen (iga) steht.
  6. 6. Gasreiniger nach Anspruch i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Tragerahmen für jede Plattenanordnung eine Querstange (22) über die Abscheideplattenkanten an der anschließenden Gasströmfläche und eine Reihe von festen Befestigungslippen (23), jeweils eine für jede Platte (iga, i96), aufweist, die sich von der Stange (22) zu den Platten (iga, i96) erstrecken und mit beiden fest verbunden sind.
  7. 7. Gasreiniger nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die senkrechte Kante jeder Abscheideplatte (iga, 19b) längs einer Gasströmfläche mit einer oberen und einer unteren Befestigungsaussparung (21) versehen ist, daß sich eine Reihe von Lippen (23) jeweils in jede untere und jede obere Befestigungsaussparung (21) entsprechend zu jeder unteren und jeder oberen Querstange (22) erstreckt und daß Mittel zur starren Befestigung jeder Lippe (23) an jeder Platte (19a, i96) und Stange (22) vorhanden sind.
DEA3769A 1943-03-18 1950-09-29 Elektrischer Gasreiniger Expired DE839345C (de)

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