DE83930C - - Google Patents
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Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D06—TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- D06F—LAUNDERING, DRYING, IRONING, PRESSING OR FOLDING TEXTILE ARTICLES
- D06F79/00—Accessories for hand irons
- D06F79/04—Stoves or other heating means specially adapted for heating irons externally
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
- Gas Burners (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die vorliegende Heizvorrichtung soll insbesondere zur Beheizung von Plä'tteisen, Plättrollen
und ähnlichen zum Plätten und Glätten von beliebigen Stoffen dienenden Körpern verwendet
werden. Dieselbe ist im wesentlichen dadurch gekennzeichnet, dafs bei Nichtbenutzung
des eigentlichen Heizbrenners ein selbstthätiger Abschlufs der Luft- und Gaszuführung eintritt,
so dafs während dieser Zeit kein unnützer Verbrauch von Brennstoff stattfindet.
Auf beiliegender Zeichnung ist a (Fig. 1 und 2) ein mit einem Gaskanal b (Fig. 2) und
einem Luftkanal c versehenes Gehäuse, dessen mittlerer Theil zu einer Säule f ausgebildet
ist. In dieser Säule befindet sich das Rohr i, ■ welches den aus einem Hohlkörper j gebildeten
eigentlichen Heizbrenner trägt. Dieser wird durch einen flachen Körper gebildet, welcher
in der Vorderansicht die in den Fig. 1 und 2, in der Seitenansicht dagegen die in der Fig. 5
dargestellte Gestalt besitzt. Auf der einen Breitseite ist der Heizkörper j mit einer Anzahl
von Durchbrechungen k versehen, durch welche das Luft- und Gasgemisch austritt und
hier kleine, nicht leuchtende Flämmchen von grofser Heizkraft bildet. Die Form dieser
Heizfläche des Körpers j kann eine verschiedenartige sein und wird zweckmäfsig übereinstimmend
mit dem Grundrifs der gebrauch-, liehen Plätteisenform gewählt, so dafs dann
das Plätteisen in aufgerichteter Lage (s. den punktirten Theil in Fig. 5) mit seiner Arbeitsfläche
gegen die Heizfläche des Hohlkörpers j gestellt werden kann. Zweckmäfsig wird dann.
der Fufs des Hohlkörpers j mit einem Arm \
(Fig. 5) versehen, sowie mit zwei seitlichen Lappen / (Fig. 1, 2 und 5), mittelst deren das
zu beheizende Plätteisen gehalten wird.
Das diesen vorstehend beschriebenen Brenner haltende Rohr i ist in der Nähe seines unteren
Endes abgeschlossen (Fig. 2) und steht hier unter dem Einflufs einer Spiralfeder 0 von
solcher Stärke, dafs diese den Hohlkörper j bei Nichtbelastung in der Hochlage erhalten
kann, so dafs dann die Gaszuführungsöffnung g (Fig. 2) und die Luftzuführungsöffnung h sich
oberhalb der Verbindungskanäle d und e (Fig. 2) befinden. Mittelst dieser Kanäle d und e wird
das Gas und die Luft den Oeffnungen g h bezw. dem Rohr i zugeführt und es kann die
Zuführung des Gases mittelst der Ventilschraube q, die der Luft mittelst der Ventilschraube
s nach Bedarf geregelt werden.
In der Säule f ist ein Kanal m angeordnet, an den sich oben ein Brennerröhrchen η anschliefst.
Dieser Kanal wird von dem Haupfgaskanal b aus mit Gas gespeist und es kann
auch hier mittelst der Schraube r die Regelung bezw. der Abschlufs bewirkt werden. Oberhalb
der Mündung des Brennerröhrchens η befindet sich in dem Fufs des Hohlkörpers j
eine in Fig. 2 dargestellte Durchbrechung, durch welche hindurch das aus den Löchern k
des Brenners ausströmende Luftgasgemisch zur Entzündung gebracht wird.
Brennt nun also das aus dem Brennerröhrchen η ausströmende Gas und wird dann ein
Plätteisen auf- den Brenner j bezw. auf die
Fufsplatte desselben gestellt, so erfolgt ein Zusammendrücken der Spiralfeder ο und es kann
das Gas und die Luft nach dem Rohr i hinübertreten und von diesem in das Innere
des Hohlkörpers j gelangen. Von hier aus strömt nun das Luft- und Gasgemisch durch
die Durchbrechungen k aus und wird mittelst der Hülfsflamme des Rohres η entzündet. Das
Plätteisen wird nun so lange beheizt, als es sich in seiner Tief lage befindet. Wird es dann
von der Vorrichtung abgenommen, so gehen die Theile ij unter der Einwirkung der Feder
ο wieder in die Hochlage zurück und es erfolgt das Erlöschen der Beheizungsflammen.
Die Bewegung des Rohres i gegen die Säule f wird nach beiden Richtungen hin
durch einen an dem Rohr / befestigten Bolzen w (Fig. 3) begrenzt, welcher sich in
einem Schlitz χ der Säule f bewegt.
Man kann bei Benutzung der vorbeschriebenen Vorrichtung auch solche Plätteisen verwenden,
welche den Hohlkörper j direct in sich aufnehmen, wie dies z. B. in Fig. 4 dargestellt
ist. Dieses Plätteisen besitzt einen verhältnifsmäfsig dicken Boden, so dafs dieser
eine grofse Menge Wärme aufnehmen kann. Die dünneren Seitenwandungen des Plätteisens
sind mit Durchbrechungen t versehen, durch welche hindurch die Verbrennungsgase entweichen
können. An der mit u bezeichneten Stelle ist das Plätteisen abgerundet, so dafs es
über Falten und sonstige Erhöhungen leicht hinweg bewegt werden kann.
Wie eingangs erwähnt, kann die Vorrichtung mit einigen Abänderungen auch bei
Plättmaschinen Verwendung finden, bei denen rotirende, von innen beheizte Walzen zur Benutzung
gelangen. In diesem Falle kann das Anzünden und Auslöschen der eigentlichen Heizflammen von dem Riemenumleger aus bewirkt
werden, derart, dafs bei Inbetriebsetzung der Maschine die Heizflammen entzündet
werden und bei Aufserbetriebsetzung die Flammen wieder zum Erlöschen gebracht werden. Dies kann dann sowohl durch Bewegung
des Rohres z, als auch durch Bewegung des Umschlufskörpers f erfolgen.
Zweckmäfsig wird übrigens die Mischung des Gases mit der Luft nicht in dem Rohr ζ,
sondern erst in dem eigentlichen Brenner vorgenommen, und zwar wird zu diesem Zweck
in dem Rohr i eine Scheidewand ρ (Fig.. 5) angeordnet, welche sich bis in den Körper j
hinein erstreckt und hier der Form des Körpers entsprechend verbreitert ist. Während nun die
Scheidewand in dem Rohr i überall anliegt, ist in dem Körper j zwischen ihren Seitenkanten
und den Seitenflächen dieses Körpers ein Raum freigelassen, so dafs nun an diesen
Stellen die Mischung des Gases mit der Luft eintritt.
Claims (2)
1. Ein Gasheizbrenner für Plätteisen, dadurch gekennzeichnet, dafs der Träger für das
Plätteisen und der eigentliche Brenner auf einem verticalen, in einem als Fufs dienenden
Gehäuse α längs beweglichen Rohr i angeordnet ist, welches am unteren Ende
geschlossen ist und bei Nichtbelastung durch eine Feder 0 in der Hochlage erhalten
wird, wobei das Rohr einen Gaseinlafs b und einen Lufteinlafs c besitzt,
welche beiden bei Anlegen des Plätteisens an den Brenner, also bei Belastung des
Rohres, mit entsprechenden Kanälen d und e des Gehäuses in Verbindung treten, bei
Abheben des Plätteisens dagegen durch die Längsverschiebung des, Rohres mittelst der
Feder abgesperrt werden. ;
2. Gasheizbrenner nach Anspruch 1, bei welchem der eigentliche Brenner durch einen
aufrechtstehenden flachen , mit seitlichen Durchbrechungen k versehenen Hohlkörper
j gebildet wird, in welchem sich eine das Gas und die Luft zunächst trennende Scheidewand ρ befindet, wobei
zwischen den Seitenwänden des Hohlkörpers und den Seitenkanten der Scheidewand ein Raum zur Mischung des Gases
und der Luft gelassen ist, und wobei ferner die Scheidewand eine bis zum Boden des
den Hohlkörper j tragenden Rohres i hinabreichende Verlängerung besitzt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE83930C true DE83930C (de) |
Family
ID=356207
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT83930D Active DE83930C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE83930C (de) |
-
0
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