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DE839196C - Maschinensatz fuer Druckmaschinen und Verfahren zur Herstellung desselben - Google Patents

Maschinensatz fuer Druckmaschinen und Verfahren zur Herstellung desselben

Info

Publication number
DE839196C
DE839196C DE1949P0035582 DEP0035582D DE839196C DE 839196 C DE839196 C DE 839196C DE 1949P0035582 DE1949P0035582 DE 1949P0035582 DE P0035582 D DEP0035582 D DE P0035582D DE 839196 C DE839196 C DE 839196C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
machine
lines
same
machine set
printing
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1949P0035582
Other languages
English (en)
Inventor
Joseph Christen
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Application granted granted Critical
Publication of DE839196C publication Critical patent/DE839196C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41BMACHINES OR ACCESSORIES FOR MAKING, SETTING, OR DISTRIBUTING TYPE; TYPE; PHOTOGRAPHIC OR PHOTOELECTRIC COMPOSING DEVICES
    • B41B11/00Details of, or accessories for, machines for mechanical composition using matrices for individual characters which are selected and assembled for type casting or moulding
    • B41B11/52Moulding or casting devices or associated mechanisms
    • B41B11/72Devices for trimming type-bars; Cleaning devices for trimming knives; Ejectors for type-bars

Landscapes

  • Manufacture Or Reproduction Of Printing Formes (AREA)

Description

  • Maschinensatz für Druckmaschinen und Verfahren zur Herstellung desselben Nach heutigen Methoden wird der Maschinensatz in den Setzmaschinen .druckreif hergestellt, wobei lediglich an der Fußseite der sich dort ansetzende Anguß durch ein Schabemesser entfernt wurde. Diesen Methoden Haften aber verschiedene Nachteile an, von welchen nachstehend einige aufgeführt s i nd.
  • Der Maschinensatz ist oft in ein und- demselben Betrieb von einer Setzmaschine zur anderen nicht gleich hoch, was dann, wenn z. B. eine Arbeit auf zwei Maschinen gesetzt wurde, !bei der Zurichtung in der Druckpresse viel Zeitverlust zum Ausgleich dieser verschiedenen Höhen zur Folge hat. Das Zeilenbeschneidemesser ist bei allen Maschinen einer gewissen Abnutzung unterworfen. Mangelhafte Schneideschärfe desselben verursacht wiederum Unregelmäßigkeiten in der Zeilenhöhe, welche später nur durch eine Zurichtung in der Druckmaschine ausgeglichen werden kann. Ganz markant können diese Unterschiede bei späteren Korrekturzeilen beobachtet werden. Ferner wird von der Setzmaschine des öfteren ein .schräger Satz geliefert, d. h. ungleiche Zeilenhöhe von Zeilenanfang und Zeilenende. Dies bedingt wiederum eine Zurichtung in der Druckmaschine.
  • Alle diese Mängel lassen sich bis zu einem gewissen Grade durch genaues Einstellen der Setzmaschine und öfteren Kontrollieren unterbinden. Das bedeutet aber Zeitverlust, und trotzdem wird selten ein einwandfreier Satz, der sozusagen keine Zurichtung meihr erfordert, an deri Druckmaschinensaal abgegeben. Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist nun ein Maschinensatz für Druckmaschinen und ein Verfahren zur Herstellung desselben, durch welche diese Nachteile behoben werden sollen.
  • Nach dem erfindungsgemäßenMaschinensatz sind die ZIaschinensatzzeilen oder Einzelbuchstaben an den Fußseiten mit die genaue Schrifthöhe bestimmenden Abfräsungen versehen.
  • Nach dem Verfahren bildet man den ':@Iascliinensatz in der Setzmaschine mit einer die Zeilenhöhe den Fußseiten mit die genaue Schrifthöhe präzis be= stimmenden Abfräsungen versehen.
  • Durch das erfindungsgemäße Verfahren wird erreiclit, daß die Herstellung des Maschinensatzes auf der einzelnen Maschine nicht mehr so genau überwaeht werden muß, wodurch sich ein erheblicher Zeitgewinn ergibt. Auch kann der Satz von einer Maschine zur anderen ohne Nachteil gewisse Unregelmäßigkeiten aufweisen, da ja dieselben auf der Präzisiondsplanfräse automatisch beseitigt werden. Durch dieses Verfahren wird auf äußerst einfache Weise eine Zurichtung des Maschinensatzes in der Druckmaschine erspart.
  • Für die Ausübung des neuen Verfahrens werden keine Spezialsetzmaschinen benötigt; im Gegenteil können ältere Maschinen, welche in bezug auf Qualitätssatz sehr zu wünschen übrigließen, mit allen @% orteilen ihres Neuwertes verwendet werden, da ihnen ja die Hundertstelmillimeterpräzision von der Planfräse abgenommen wird.
  • In der Zeichnung ist ein Beispiel des Maschinensatzes vor und nach der I?lanfräsung veranschaulicht. Es zeigt Fig. i eine Seitenansicht des Maschinensatzes vor der Fräsung, Fig. z eine Seitenansicht des Maschinensatzes nach der Fräsung, Fig. 3 eine Draufsicht zu F ig. i und Fig. 4 eine Draufsicht zu Fig. 2.
  • Wie aus .der Zeichnung hervorgeht, werden die Zeilen oder Einzelbuchstaben in der Setzmaschine nicht druckreif, d. h. genau auf die Schrifthöhe, sondern 20 bis 3o Hundertstelmillimeter höher gegossen. Unregelmäßigkeiten in der Zeilenhöhe sind nunmehr belanglos, da der Maschinensatz in einer Präzisionsplanfräse bekannter Bauart an seiner Fußseite auf den Hundertstelmillimeter genau auf die vorgeschriebene Zeilenhöhe x zugeschnitten wird. Der Zeilenfuß wird also, wie Fig. i zeigt, im Sinn der Schnittlinie s von seiner Gesamthöhe x' auf die Schrifthöhe x zugeschnitten. Dadurch wird zugleich die in Fig.3 ersichtliche rauhe Oberfläche 3' entfernt und an deren Stelle eine Präzisionsschnittfläche 3 erzeugt.
  • Um die Zeilen oder Einzelbuchstaben statt auf Schrifthöhe um 20 'bis 3o Hundertstelmillimeter höher gießen zu können, ist eine entsprechend dimensionierte Gießform notwendig. Als Planfräse kann im Prinzip eine solche verwendet werden, wie sie schon heute auf dem Markt zu finden ist. Besonders vorteilhaft sind die in der Buchdruckerei bereits häufig verwendeten Planfräsen, an welchen für den vorliegenden Verwendungszweck nur wenig geringfügige Abänderungen vorzunehmen sind. Bei einer solchen Planfräse soll noch eine kleine Preßvorrichtung zur Anwendung kommen, bei welcher mittels einer Filz- oder Gummipreßplatte der eingespannte Maschinensatz vor dem Festziehen der Spannbacken auf das vorgesehene Planfundament gepreßt werden kann, so daß alle Zeilen mit ihrem Kopf auf eine Ebene ausgerichtet werden und nach Festspannen des Satzes derselbe auf die Schrifthöhe zugeschnitten werden kann. Der Preßtisch kann pneumatisch oder mechanisch in Tätigkeit gesetzt werden. Das mittels dieses Maschinerisatzherstellungsverfahrens stufenweise zu erreichende Ziel ist, ganze Formenteile (Seiten usw., nicht nur einzelne Zeilen, von ,der Setzmaschine geliefert) nach dem »Gut zum Druck« ,des Kunden auf genaue Schrifthöhe zu planen. Dadurch kommt die Druckform an die Druckmaschine, welche in allen ihren Teilen genau schrifthoch, wie es der Fachmann nennt, auf Null ist.
  • Das neue Verfahren zeichnet sich vor allem durch große Einfachheit aus und ist in bezug auf seine Präzision den heute bekannten Methoden überlegen.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Fertigmachen von überhöht gegossenen Gußzeilien aus Matrizensetz- und Zeilengießmasahinen bzw. von überhöhten Letternzeilen durch nachträgliches Abfräsen, dadurch gekennzeichnet, daß die Zeilen an der Fußseite auf die genaue Zeilenhöhe abgefräst werden.
  2. 2. Fertigmaehen von Zeilen nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daB die Überhöhung einige Hundertstelmillimeter beträgt und die Nachbearbeitung durch eine Präzisionsplanfräse geschieht. Angezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 613 5i8.
DE1949P0035582 1948-04-06 1949-03-03 Maschinensatz fuer Druckmaschinen und Verfahren zur Herstellung desselben Expired DE839196C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH263670T 1948-04-06

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE839196C true DE839196C (de) 1952-05-19

Family

ID=4474925

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1949P0035582 Expired DE839196C (de) 1948-04-06 1949-03-03 Maschinensatz fuer Druckmaschinen und Verfahren zur Herstellung desselben

Country Status (3)

Country Link
AT (1) AT167759B (de)
CH (1) CH263670A (de)
DE (1) DE839196C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1006435B (de) * 1953-02-09 1957-04-18 Linotype Ges Mit Beschraenkter Vorrichtung zur Kalibrierung der aus der Giessform ausgestossenen Setzmaschinenzeile, insbesondere zur Erzielung genauer Zeilenhoehe
DE1030360B (de) * 1953-02-09 1958-05-22 Linotype G M B H Giessschlitten an Matrizensetz- und Zeilengiessmaschinen

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE613518C (de) * 1931-07-10 1935-05-21 Mergenthaler Linotype Gmbh Matrizensetz- und Zeilengiessmaschine

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE613518C (de) * 1931-07-10 1935-05-21 Mergenthaler Linotype Gmbh Matrizensetz- und Zeilengiessmaschine

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1006435B (de) * 1953-02-09 1957-04-18 Linotype Ges Mit Beschraenkter Vorrichtung zur Kalibrierung der aus der Giessform ausgestossenen Setzmaschinenzeile, insbesondere zur Erzielung genauer Zeilenhoehe
DE1030360B (de) * 1953-02-09 1958-05-22 Linotype G M B H Giessschlitten an Matrizensetz- und Zeilengiessmaschinen

Also Published As

Publication number Publication date
CH263670A (de) 1949-09-15
AT167759B (de) 1951-02-26

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