DE838913C - Anordnung zur Phasenmodulation - Google Patents
Anordnung zur PhasenmodulationInfo
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- DE838913C DE838913C DEA1119A DEA0001119A DE838913C DE 838913 C DE838913 C DE 838913C DE A1119 A DEA1119 A DE A1119A DE A0001119 A DEA0001119 A DE A0001119A DE 838913 C DE838913 C DE 838913C
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- H—ELECTRICITY
- H03—ELECTRONIC CIRCUITRY
- H03C—MODULATION
- H03C3/00—Angle modulation
- H03C3/10—Angle modulation by means of variable impedance
- H03C3/12—Angle modulation by means of variable impedance by means of a variable reactive element
Landscapes
- Oscillators With Electromechanical Resonators (AREA)
- Digital Transmission Methods That Use Modulated Carrier Waves (AREA)
- Inductance-Capacitance Distribution Constants And Capacitance-Resistance Oscillators (AREA)
- Networks Using Active Elements (AREA)
Description
Es sind Schaltungsanordnungen bekannt, welche gestatten, eine hochfrequente Wechselspannung in
der Frequenz zu modulieren, indem man deren Phase moduliert, wobei die momentane Phasenverschiebung
bezüglich der Trägerfrequenz bei positiver Modulierspanimng voreilend, bei negativer Modulierspannung
nacheilend ist.
Für Zwecke der Nachrichtenübermittlung ist es erwünscht, Phasenhübe von 8oo oder noch mehr
ίο Winkelgraden anzuwenden, d. h. die momentane
Vor- oder Xacheilung der Phase soll mehrere Perioden ausmachen. Die bisher bekannten technischen
Modulationsverfahren gestatten nicht, große Hübe direkt zu erzeugen. Die erreichbaren Phasenhübe
bei hinreichend linearer Modulation betragen bei den bekannten Schaltungsanordnungen nur einige
Winkelgrade. Um aiif Phasenhübe von einigen hundert Winkelgraden zu gelangen, hilft man sich
dadurch, daß man die Trägerfrequenz klein wählt und nach der erreichten Modulation vervielfacht,
wobei sich der Phasenhub im gleichen Verhältnis vervielfacht. Um nicht zu große Vervielfachung
anwenden zu müssen, bleibt die Forderung, möglichst große Phasenhübe in der Modulation zu erreichen,
weiterhin bestehen. Gleichzeitig besteht weiter die Forderung, daß die Phasenverschiebung
dem Momentanwert der Modulierspannung weitgehend direkt oder indirekt proportional ist, d. h.,
daß die Modulation möglichst linear sein soll.
Es liegt in der Eigenart der meisten bekannten Phasenmodulatoren, daß die Modulation keine absolut
lineare Funktion der Modulierspannung ist, sondern dem Gesetz des Arcus Sinus oder des
Arcus Tangens unterliegt und nur im Bereich arc sin φ £ώ arc tg φ hinreichend linear und praktisch
verwendbar ist. Dieses Gebiet beträgt nur einen Bruchteil des theoretisch' möglichen Bereiches. Bei
den bekannten Phasenmodulatoren beträgt dieser
theoretisch mögliche Phasenhub 90° oder bei anderen Schaltungsanordnung^ i8o° im Maximum.
Die vorliegende Erfindung betrifft eine aus einer Brückenschaltung bestehende Anordnung zur
Phasenmodulation; die dadurch- gekennzeichnet ist, daß je die beiden zum gleichen Arm der Brücke gehörenden
Brückenzweige einen beim Fehlen der Modulationsspannung auf die Frequenz der zu modulierenden Spannung abgestimmten Serienschwingkreis
bilden, wobei der eine Arm als fester Spannungsteiler wirkt, der die Eingangs spannung
in zwei gleich .große phasenverschobene Komponenten zerlegt, während der andere Arm eine durch
die Modulation im Betrag veränderbare, in der Phase konstante Impedanz aufweist und daß die
Impedanzen beider Arme derart dimensioniert sind, daß die Phasenverschiebung zwischen den Spannungen
an den beiden Brückenzweigen des festen Armes um i8o° kleiner ist als die doppelte Phasenverschiebung
zwischen den Spannungen an den leiden Brückenzweigen des veränderbaren Armes.
Die Modulierung wird dadurch erreicht, daß mindestens ein Arm der Brücke eine im Betrag veränderbare
Impedenz' aufweist, die derart ausgebildet ist, daß deren Phasenwinkel konstant bleibt. Der
andere Arm der Brücke wirkt als fester Spannungsteiler, der die Eingangsspannung in zwei gleich
große phasenverschobene Komponenten zerlegt. Diese Schaltung ermöglicht es, mit einer stets induktiv
oder kapazitiv bleibenden Impedenz auszukommen. Beträgt die Phasenverschiebung dieser
Komponenten i8o° — α, so wird der maximale Phasenhub 3600 — a, und da vorteilhafterweise
α <C 900 gewählt wird, wird der maximale erreichbare
Phasenhub auf alle Fälle größer als 180°.
In Fig. ι ist eine beispielsweise Ausführungsform
des Erfindungsgegenstandes dargestellt, während Fig. 2 das dazugehörende Vektordiagramm darstellt.
In Fig. ι stellen Q1 und g3 zwei verlustbe'haftete
Kapazitäten dar, Q4 ist eine feste induktive Impedanz
und 32 eine veränderbare induktive Impedanz.
Derartige Verhältnisse können z. B. bei der Anwendung der Phasenbrücke in einem Sender auftreten,
wobei 32 durch mindestens eine Röhre gebildet
werden kann. Die Anordnung bleibt dabei in ihrer Wirkungsweise unverändert, wenn z. B. die
Impedanz Q2 fest und die Kapazitanz Q1 steuerbar
ist, und die Wahl, ob 3i °der S2 veränderbar sein
soll, ist abhängig von der Art der die Impedanz bildenden Röhren. Für die Impedanzen Q3 und Q4
besteht die Bedingung, daß ihre Absolutwerte für die zu _ modulierende Eingangsspannung einander
gleich sind. Legt man an die Klemmen α und b der Brücke eine Wechselspannung lle, so entstehen über
den beiden Impedanzen §3 und g4 zwei gleich große
Spannungen U3 und U4, die in der Phase i8o°
— α gegeneinander verschoben sind. Die Vektoren sind in Fig. 2 dargestellt. Auch über Q1 und Q2 entstehen
Spannungen U1 und U2, die verschieden groß
sein können und in der Phase i8o° — β gegeneinander
verschoben sind. Wählt man nun 33 und §4
gegenüber 3i ur>d S2 derart, daß die Phasenverschiebung
zwischen U3 und U4 um i8o° kleiner ist
als die doppelte Phasenverschiebung zwischen U1 und U9, d. h.
oder α = 2 β
so entsteht zwischen den Punkten d und e der Brücke eine Spannung U0, deren Betrag gleich den Betragen
U3 und U4 ist, deren Phase aber bei Veränderung
von §2 gedreht wird. Die Pfeilspitze des Vektors Ua dreht auf einem Kreis durch die
Punkte A, B, E um den Mittelpunkt D. Der theoretisch erreichbare Phasenhub beträgt 3600 — α
und α ist klein bei kleinen Verlusten von §3 und Qr
Bei der ganzen Phasendrehung über den Bogen — α erfährt Q2 keine Vorzeichenänderung.
Dadurch, daß bei der erfindungsgemäßen Schaltungsanordnung der maximal erreichbare Phasenhub
in jedem Fall größer ist als i8o°, wird erreicht, daß der praktisch benutzbare Phasenhub bei maximal
zulässiger Verzerrung ein Mehrfaches, mindestens das Doppelte des Phasenhubs bisher bekannter
Schaltungsanordnungen beträgt.
Claims (2)
1. Anordnung zur Phasenmodulation, bestehend aus einer Brückenschaltung mit vier
Brückenzweigen, dadurch gekennzeichnet, daß je die beiden zum gleichen Arm (α, e, b bzw. a, d, b)
der Brücke gehörenden Brückenzweige einen beim Fehlen der Modulationsspannung auf die
Frequenz der zu modulierenden Spannung abgestimmten Serienschwingkreis bilden, wobei der
eine Arm (a, d, b) als fester Spannungsteiler wirkt, der die Eingangsspannung in zwei gleich
große phasenverschobene Komponenten zerlegt, während der andere Arm (α, e, b) eine durch die
Modulation im Betrag veränderbare, in der Phase konstante Impedanz aufweist und daß die
Impedanzen beider Arme derart dimensioniert sind, daß die Phasenverschiebung zwischen den
Spannungen an den beiden Brückenzweigen des festen Armes um i8o° kleiner ist als die doppelte
Phasenverschiebung zwischen den Spannungen an den l>eiden Brückenzweigen des veränderbaren
Armes.
2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß der feste Arm im einen Brückenzweig eine feste, verlustbehaftete Kapazität (93) und im andern Brückenzweig eine
ebensolche Induktivität (Q4) aufweist, wobei die
Absolutwerte der Impedanzen dieser beiden Brückenzweige gleich groß sind, während der
veränderbare Arm im einen Brückenzweig eine verlustbehaftete Kapazität (3i) und im andern
Brückenzweig eine verlustbehaftete Induktivität (32) aufweist und mindestens die Impedanz des
einen Brückenzweiges dieses Armes unter Konstanthaltung des Phasenwinkels im Betrag veränderbar
ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 5115 5.52
Applications Claiming Priority (1)
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| CH660579X | 1947-03-10 |
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| Publication Number | Publication Date |
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Family Applications (2)
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| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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