DE839814C - Anordnung zur Phasenmodulation - Google Patents
Anordnung zur PhasenmodulationInfo
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Classifications
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- H—ELECTRICITY
- H03—ELECTRONIC CIRCUITRY
- H03B—GENERATION OF OSCILLATIONS, DIRECTLY OR BY FREQUENCY-CHANGING, BY CIRCUITS EMPLOYING ACTIVE ELEMENTS WHICH OPERATE IN A NON-SWITCHING MANNER; GENERATION OF NOISE BY SUCH CIRCUITS
- H03B5/00—Generation of oscillations using amplifier with regenerative feedback from output to input
- H03B5/18—Generation of oscillations using amplifier with regenerative feedback from output to input with frequency-determining element comprising distributed inductance and capacitance
- H03B5/1817—Generation of oscillations using amplifier with regenerative feedback from output to input with frequency-determining element comprising distributed inductance and capacitance the frequency-determining element being a cavity resonator
- H03B5/1835—Generation of oscillations using amplifier with regenerative feedback from output to input with frequency-determining element comprising distributed inductance and capacitance the frequency-determining element being a cavity resonator the active element in the amplifier being a vacuum tube
-
- H—ELECTRICITY
- H03—ELECTRONIC CIRCUITRY
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- H03C3/00—Angle modulation
- H03C3/10—Angle modulation by means of variable impedance
- H03C3/12—Angle modulation by means of variable impedance by means of a variable reactive element
- H03C3/14—Angle modulation by means of variable impedance by means of a variable reactive element simulated by circuit comprising active element with at least three electrodes, e.g. reactance-tube circuit
Landscapes
- Inductance-Capacitance Distribution Constants And Capacitance-Resistance Oscillators (AREA)
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- Circuits Of Receivers In General (AREA)
Description
Es sind Schaltungsanordnungen bekannt, welche gestatten, eine Wechselspannung in der Phase zu
modulieren, wobei die momentane Phasenverschiebung bezüglich der unmodulierten Trägerschwingung,
z. B. bei positiver Modulierspannung voreilend, bei negativer Modulierspannung nacheilend
ist. Die gemäß der Modulierspannung sich ändernde Phasenverschiebung bewirkt eine Frequenzänderung.
Für Zwecke der Nachrichtenübermittlung ist es erwünscht, Phasenhübe von 8oo oder noch mehr
Winkelgraden anzuwenden, d. h. die momentane Vor- oder Nacheilung der Phase soll mehrere
Perioden ausmachen. Die bisher bekannten technischen Phasenmodulationsverfahren gestatten
nicht, derart große Hübe direkt zu erzeugen. Die bekannten Phasenmodulationsschaltungen gestatten
maximale Phasenhübe von + 45 oder ± 900. Es
sind auch Brückenschaltungen bekanntgeworden, die einen maximalen Phasenhub von ± i8o°, also
eine ganze Periode umfassend, zu erzeugen gestatten. Um auf Phasenhübe von einigen 100 Winkelgraden
zu gelangen, hilft man sich dadurch, daß man die Frequenz der Träger schwingung klein
wählt und nach der Phasenmodulation vervielfacht, wobei sich der Phasenhub im gleichen Verhältnis
vervielfacht. Bekannten Anordnungen zur Phasenmodulation haftet auch die Eigenschaft an, daß
ihre Stromkreise nicht oder nur in ganz geringem Maße belastbar sind.
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Anordnung zur Phasenmodulation, die dadurch gekennzeichnet
ist, daß die in Betrag und Frequenz konstante Trägerspannung einem Schwingkreis zugeführt wird,
welcher mit zwei andern hintereinandergeschalteten Schwingkreisen gekoppelt ist, von welchen der
eine eine veränderbare Reaktanz aufweist, welche durch die Modulierspannung gesteuert wird und
welche die in diesem Schwingkreis induzierte Spannung in Funktion der Modulierspannung in Betrag
und Phase variiert, und daß im andern Schwingkreis durch die Eingangsspannung eine derartige,
ebenfalls in Betrag und Frequenz konstante Gegenspannung induziert wird, daß am Ausgang der
Hintereinanderschaltung der beiden Schwingkreise eine resultierende Spannung auftritt, welche im
Betrag konstant ist und deren Phasenverschiebung gegenüber der Eingangsspannung eine Funktion
der Modulierspannung ist.
Ausführungsbeispiele der Erfindung, welche in
den Fig. 5 und 6 dargestellt sind, sind im folgenden
näher erläutert. _
Fig. ι zeigt die bekannte Anordnung zweier induktiv
gekoppelter Schwingkreise, wobei der zweite mittels einer veränderlichen Reaktanz verstimmbar
ist;
Fig. 2 zeigt das zugehörige Vektordiagramm der Spannungen;
F'g· 3 zeigt den Abgriff einer festen Gegenspannung
in einer Anordnung nach Fig. 1;
Fig. 4 zeigt das Vektordiagramm der zusammengesetzten Spannungen für die bekannte Schaltung
nach Fig. 3;
Fig. 5 zeigt ein erstes Ausführungsbeispiel der erfindungsgernäßen Anordnung zur Phasenmodulation
mit drei gekoppelten Schwingkreisen;
Fig. 6 zeigt die Kompensation einer gegenseitigen Beeinflussung der angekoppelten Schwingkreise
nach Fig. 5 infolge einer Belastungsimpedanz;
Fig. 7 zeigt das Vektordiagramm bei verlustl >ehafteter Kopplung der Kreise.
In Fig. ι sind zwei induktiv gekoppelte Schwingkreise
K ι und K 2 dargestellt. Dem festen Schwingkreis K 1 wird eine in Betrag und Frequenz
konstante Spannung Ue zugeführt. Der Schwingkreis K 2 weist eine veränderbare Reaktanz
auf.
Fig. 2 zeigt das zugehörige Vektordiagramm der Spannungen. Wird der Schwingkreis 2 auf Resonanzlage
abgestimmt, so wird in ihm eine Spannung Uvo induziert, deren Phasenwinkel φ ο gegenüber
der Eingangsspannung lie 900 beträgt. Wird die Reaktanz des Schwingkreises K 2 verändert
und dadurch der Schwingkreis verstimmt, so ändert die Spannung Uv im Betrage und der
Phasenlage, und die Spitze des Spannungsvektors wandert in t>ekannter Weise auf einem Kreis. Ist
die Reaktanz von —00 bis + 00 variierbar, so wird eine veränderbare Phasenverschiebung von ο bis
i8o° gegenüber der Eingangsspannung H e ereicht.
Damit man auf einen maximalen Phasenhub von ± 180° gelangt, wird die veränderbare Gegenspannung
Uv mit einer festen Gegenspannung U/ kombiniert, wie das Fig. 4 angibt. Diese feste Gegenspannung
weist gegenüber der veränderbaren Spannung bei Resonanz Uvo eine Phasenverschiebung
von Π auf, und der Betrag der Spannung U/ ist gleich der Hälfte des Betrages der
Spannung Uvo. Wird diese feste Gegenspannung U/, die in Gegenphase zur Spannung U vo ist,
vektoriell zu dieser addiert, erhält man eine resultierende Spannung Ua, die nach Betrag konstant
und gleich der Gegenspannung U/ ist. Bei Variation der SpannungUv dreht die Pfeilspitze des Vektors
Ua auf einem vollen Kreisumfang.
In Fig. 3 ist eine Schaltung zum Abgriff einer Gegenspannung Uf in einer Anordnung nach
Fig. ι dargestellt. Dem Schwingkreis K 1, dem die
feste Eingangsspannung U e zugeführt wird, wird mittels eines Spannungsteilers über dem Widerstand
R die Spannung U/ entnommen und der Widerstand mit dem Schwingkreis K 2 in Reihe
geschaltet. Bei den im folgenden beschriebenen Ausführungsbeispielen der Erfindung wird die
feste Gegenspannung U f einem Schwingkreis K 3 entnommen, welcher mit dem Schwingkreis K 1
gekoppelt ist, wobei die Schwingkreise K 2 und K 3 unter Beachtung der Phasenlage hintereinandergeschaltet
sind. Die feste Eingangsspannung Ue wird vorzugsweise in bekannter Art mit einem
Quarzgenerator erzeugt. Die Schwingkreise K 2 und K 3 sind mit dem Schwingkreis K ί derart
gekoppelt, daß im Resonanzfall die in den Schwingkreisen K 2 und K 3 induzierten Spannungen in
Quadratur zur erregenden Spannung Ue sind. Vorzugsweise wird im Schwingkreis K 2 die Kapazität
von der Modulierspannung gesteuert. Insbesondere kann die Verstimmung des Schwingkreises
mittels einer durch einen Röhrenkreis gebildeten steuerbaren Reaktanz erreicht werden, welcher
die niederfrequente Modulierspannung zugeführt wird. Die steuerbare Reaktanz variiert dann die
induzierte Spannung in Funktion der Modulierspannung.
Wird die Anordnung nach Fig. 6 am Ausgang mit einer Impedanz g α belastet, so findet durch
diese Kopplung eine gegenseitige Beeinflussung der beiden Schwingkreise statt. Diese Beeinflussung
wird kompensiert, indem die Spannungsmitte der Selbstinduktion L 3 mit dem Schwingkreis K 2
verbunden ist und dem Schwingkreis eine zweite Impedanz Qa' zugeordnet wird, so daß durch O 3
und Qa, Qa' eine abgeglichene Brücke entsteht, an
deren einem Diagonalklemmenpaar der Schwingkreis K 2 angeschaltet ist. Dadurch wird erreicht,
daß die Anordnung in weiten Grenzen beliebig belastbar ist. Es hat sich als praktisch erwiesen, die
Selbstinduktionsspulen der drei Schwingkreise auf einem Zylinder anzuordnen, wobei die Selbstinduktion
L ι zwischen den beiden fest angeordneten Spulen L 2 und L 3 verschiebbar angeordnet ist.
Dadurch wird eine sehr genaue Einstellung der Phasenlage zwischen der Gegenspannung des
Schwingkreises K 3 und der Resonanzspannung Uvo im veränderbaren Schwingkreis K 2 erreicht.
Die Schwingkreise Ki, K 2 und K 3 können
anstatt rein induktiv auch in anderer Weise zusammengekoppelt werden. Werden die Schwingkreise
K 2 und K 3 beispielsweise über Impedanzen mit dem Schwingkreis K 1 gekoppelt, so wird der Pha-
senwinkel ijpo der Resonanzspannung UiO gegenüber
der Eingangsspannung U e nicht mehr 9001, sondern kann einen beliebigen Winkel annehmen.
Die Kopplung des Schwingkreises K 3 auf den Schwingkreis K 1 hat nun so zu erfolgen, daß die
induzierte Spannung im Schwingkreis K 3 dieselbe Phasenlage Ixizüglich der Spannung U e einnimmt
wie die Resonanzspannung UiO. Irgendeinen Einfluß
oder eine nachteilige Wirkung auf die Phasenmodulation entsteht durch diese Phasenlage nicht.
Claims (4)
- PATENTANSPRÜCHE:i. Anordnung zur Phasenmodulation, dadurch gekennzeichnet, daß die in Betrag und Frequenz konstante Eingangsspannung einem Schwingkreis zugeführt wird, welcher mit zwei andern bintereinandergeschalteten Schwingkreisen gekoppelt ist, von welchen der eine eine veränderbare Reaktanz aufweist, welche durch die Modulierspannung gesteuert wird und welche die in diesem Schwingkreis induzierte Spannung in Funktion der Modulierspannung in Betrag und Phase variiert, und daß im andern Schwingkreis durch die Eingangsspannung eine derartige, ebenfalls in Betrag und Frequenz konstante Gegenspannung induziert wird, daß am Ausgang der Hintereinanderschaltung der beiden Schwingkreise eine resultierende Spannung auftritt, welche im Betrag konstant ist und deren Phasenverschiebung gegenüber der Eingangsspannung eine Funktion der Modulierspannung ist.
- 2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die durch die Eingangsspannung induzierte, ebenfalls in Betrag und Frequenz konstante Gegenspannung im Betrag die Hälfte des Betrages der Resonanzspannung im veränderbaren Schwingkreis beträgt und dieser Resonanzspannung gegenüber in der Hintereinanderschaltung eine Phasenverschiebung von Π aufweist.
- 3. Anordnung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Eingangskreis einstellbar induktiv mit den beiden andern Schwingkreisen gekoppelt ist, indem die Selbstinduktionsspule veränderbar zwischen den festen Spulen der beiden andern Schwingkreise angeordnet ist.
- 4. Anordnung nach den Ansprüchen 1, 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß sie im Ausgang mit einer Impedanz belastet ist, die eine Kopplung der beiden hhitereinandergeschalteten Schwingkreise bewirkt, und daß zur Kompensierung der durch diese Kopplung erfolgten Verstimmung der Schwingkreise eine andere Impedanz zugeschaltet ist.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen5038 5.
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