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DE838771C - Fliehkraftbremse, insbesondere fuer Stromstossgeber in Selbstwaehlanlagen - Google Patents

Fliehkraftbremse, insbesondere fuer Stromstossgeber in Selbstwaehlanlagen

Info

Publication number
DE838771C
DE838771C DEM4377A DEM0004377A DE838771C DE 838771 C DE838771 C DE 838771C DE M4377 A DEM4377 A DE M4377A DE M0004377 A DEM0004377 A DE M0004377A DE 838771 C DE838771 C DE 838771C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
return spring
groove
nipple
centrifugal brake
drive axis
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEM4377A
Other languages
English (en)
Inventor
Karl Balleis
Ernst Boeheim
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Friedrich Merk Telefonbau GmbH
Original Assignee
Friedrich Merk Telefonbau GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Friedrich Merk Telefonbau GmbH filed Critical Friedrich Merk Telefonbau GmbH
Priority to DEM4377A priority Critical patent/DE838771C/de
Priority to DEM7250A priority patent/DE846564C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE838771C publication Critical patent/DE838771C/de
Priority to DEM23097A priority patent/DE935551C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G05CONTROLLING; REGULATING
    • G05DSYSTEMS FOR CONTROLLING OR REGULATING NON-ELECTRIC VARIABLES
    • G05D13/00Control of linear speed; Control of angular speed; Control of acceleration or deceleration, e.g. of a prime mover
    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04MTELEPHONIC COMMUNICATION
    • H04M1/00Substation equipment, e.g. for use by subscribers
    • H04M1/26Devices for calling a subscriber
    • H04M1/30Devices which can set up and transmit only one digit at a time
    • H04M1/31Devices which can set up and transmit only one digit at a time by interrupting current to generate trains of pulses; by periodically opening and closing contacts to generate trains of pulses
    • H04M1/315Clutches; Spring assemblies; Speed regulators, e.g. centrifugal brakes

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Automation & Control Theory (AREA)
  • Braking Arrangements (AREA)

Description

  • Fliehkraftbremse, insbesondere für Stromstoßgeber in Selbstwählanlagen
    In Stronistoßgel>ern für Sell)stwählanlagen und auf gesondert an der Triebachse gelagerte Flieh-
    1ilinl1chen l:iiiriclitungen werden zur Regelung der gewichte einwirkt. Durch die Veränderung der
    Ablaufgeschw indigkeit l@ liehkraftl)reinseti verwen- wirksamen Federlänge wird die Rückstell:kraft ent-
    det, deren Fliehge@@-ichte an einer Triebachse dreh- sprechend verändert. Die wirksame Federlänge
    bar gelagert sind und unter dem Einfluß einer be- kann in einfacher Weise durch Verschieben eines
    ,onderen Rückstellfeder stehen. liei einer bekannten Haltegliedes für die Schenkel einer U-förmigen
    .Anordnung dieser Art, ]>ei welcher die Fliehgewichte Riickstellfeder längs derTriebachsegeändert Nverden.
    als einarmige l lebel ausgebildet sind, an denen eine Bei einer bevorzugten Ausführungsform nach der
    an der Triebachse befestigte schleifenförinige Feder Erfindung ist das Tragglied einer U-förmigen Rück-
    angreift, ist eine Einstellung vier Rückstellkraft nur stellfeder selbst längs der Triebachse verschiebbar
    durch Biegen der Federschenkel möglich. Die Er- angeordnet;'hierlrei sind die freien Enden der Rück-
    findung bezweckt, die Einstellfähigkeit solcher stellfeder -in den gesondert an der Triebachse ge-
    Flielikraftl>reinsen zu verfeinern. lagerten Flie'ligeNvichten in Achsrichtung lose
    Dies erreicht die Erfindung dadurch, daß auf der I geführt.
    Triebachse :Mittel zur Veränderung der wirksamen . 13eisliielsweise kann eine drahtförmige Rückstell-
    I_;inge der 1liiclatellfe<ler angeordnet sind, welche Feder finit im wesentlichen achsparallelen Schenkeln
    benutzt werden, die je in eine Durchbrechun-g des
    einen Armes von an -der Triebachse drehbar ge-
    lagerten doppelarmigen Flieligewic'hthebeln ein-
    greifen. Weitere Einzelheiten der Erfindung gellen
    aus der Beschreibung des nachstehend erläuterten
    und zeichnerisch dargestellten Ausführungsbeispiels
    hervor. Es zeigt
    Fig. i und 2 eine Fliehkraftbremse gemäß der
    Erfindung in Ansicht und Draufsicht,
    Fig. 3 eine schaubildliche Darstellung der bei der
    Fliehkraftbremse angewendeten Rückstellfeder,
    Fig. 4 und 5 den Nippel mit eingehängter Rüc'k-
    stellfeder in Seitenansicht und Draufsicht, in ver-
    größertem Maßstab.
    Die Triebachse i der Fliehkraftbremse ist in
    ihrem oberen Teil (Fig. i) als Schnecke 2 ausge-
    bildet und trägt in ihrem unteren, abgedrehten
    Teil 3 den Lagerbock .4 für die Drehachsen 5 der
    doppelarmigen Fliehgewichthelsel 6 und 7. Ein
    zylindrischer Nippel 8 ist längs des abgedrehten
    Teils 3 der Achse i verschiebbar angeordnet und
    kann mittels der Madenschraube 9 festgestellt
    werden. Der Nippel 8 besitzt an seiner oberen Stirn-
    wand eine Eindrehung, die mit der Triebachse i
    eine zu dieser konzentrische Rille io bildet. Ferner
    ist die Rillenwandung an zwei einander gegenüber-
    liegenden Stellen bis zum Rillenboden schräg ein-
    geschnitten, wobei die Schlitze i i in derselben zum
    Rillenhoden geneigten Ebene liegen. Am Rillen-
    boden ist die Rille durch die beiden Schlitze in
    zwei Hälften unterteilt. Die aus Draht im wesent-
    lichen U-förmig gebogene Rückstellfeder 12 ist an
    ihrem Mittelstück 13 halbkreisförmig gekrümmt.
    .1n das Mittelstück schließen sich die beiden sym-
    metrischen Schenkel zunächst mit einem kurzen,
    seitwärts gerichteten Teil 14 und sodann mit einem
    achsparallelen Teil 15 an. Das Mittelstück 13 der
    Feder wird mit den seitwärts gerichteten Schenkel-
    teilen 14 in die 'Schlitze i i bis auf* den Rillenboden
    angedrückt, während der Nippel 8 über den Teil J7
    der Triebachse i geschoben ist, dessen Durchmesser .
    kleiner als der übrige Teil der Triebachse i ist.
    Wird sodann der Nippel 8 wieder in die in Fig.4
    dargestellte Lage gebracht, dann wird die Rüdc-
    stellfeder 13, 14 vermöge der beiden schrägen
    Schlitze i i durch die Triebachse festgeklemmt. Als
    Auflagestelle für die Rückstellfeder ist diejenige
    Rillenhälfte gewählt, die zwischen beiden Schlitzen
    i i, vom Rillenboden bis zur Schlitzöffnung in zur
    Triebachse senkrechten Ebenen gemessen, einen
    stetig zunehmenden Kreisbogen einschließt. Diese
    Anordnung hat den Vorteil, daß die Schlitzwan-
    dungen den größten Widerstand etwa auftretenden
    Kräften entgegensetzen, welche die Feder aus dem
    Nippel `herauszudrücken versuchen. Die freien
    Enden der Schenkel 15 sind je durch eine Bohrung
    16 des einen Armes ,der in dein Lagerbock 4 dreh-
    baren doppelarmigen Hebel 6, 7 geführt, deren
    anderer Hebelarm das eigentliche Fliehgewicht
    bildet. Die Rfickstellfeder 13, 14, 15 wirkt demnach
    der auf die Fliehgewichte 6, 7 einwirkenden Zentri-
    fugal'kraft entgegen.
    Eine Verschiebung des Nippels 8 längs der Trielt-
    achse i hat die Wirkung, daß die eingespannte
    Drahtlänge und damit die Spannkraft der Draht-
    feder sich stetig ändert, und zwar ist die Spann-
    kraft der Drahtfeder am größten, wenn die Ein-
    spannlänge der Federschenkel am kleinsten ist. Mit
    zunehmender Vergrößerung der Einspannlänge der
    Federschenkel wird die rückstellende Wirkung der
    Feder geringer. Durch Verschieben des Nippels 8
    längs der Triebachse läßt sich daher die Rückstell-
    kraft für die Fliehgewichte 6, 7 auf jedes gewünschte
    Maß einstellen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Fliehkraftbrernse, insbesondere für Strom- stoßgeber in Selbstwählanfagen, deren Flieh- gewichte an der Triebachse der Bremse entgegen der Kraft einer Rückstellfeder drehbar gelagert sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Flieh- gewichte gesondert und unabhängig von der Rückstellfeder an der Triebachse gelagert sind und daß Mittel zur Veränderung der wirksamen Länge der auf die Fliehgewichte einwirkenden Rückstellfeder auf der Triebachse angeordnet sind. 2. Fliehkrafthremse nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß eine U, förmige Rückstell- feder (12) an einem längs der Triebachse (i) verschiebbaren Nippel (8) gehalten und in den Hebeln der Fliehgewichte (6, 7) lose geführt ist. 3. Fliehkraftbremse nach Anspruch i und 2, dadurch .gekennzeichnet, daß die Schenkel (15) der Rückstellfeder (12) auf den einen Arm von an der Triebachse (i) schwenkbar gelagerten doppelarmigen Fliehgewichthebeln (6, 7) ein- wirken. .4. Fliehkraftbremse nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, claß jedes Ende einer drahtförmigen Rückstellfeder (12) durch eine Bohrung (16) des einen Armes des Fliehgewicht- bebels (6,7) gesteckt ist. 5. Fliehkraftbremse nach Anspruch i und 2, dadurch .ge'keniizeichnet, daß eine drahtförmige Rückstellfeder (12) zwischen einer Wandung des längs der Triebachse (i) verstellbaren Nippels (8) und der Triebachse (i) einge- klemmt ist. 6. Fliehkraftbretnse nach Anspruch i und 5, dadurch gekennzeichnet, daß eine halbkreis- förmige Krümmung (13) des Mittelstückes der drahtförmigen Rückstellfeder (12) in eine zur Triebachse (i) konzentrische Rille (io) einer Nippelstirnwand eingelegt ist und sich mit seit- wärts erstreckenden Schenkelteilen (14) in zwei zum Rillenboden reichenden schrägen Schlit- zen (ii) der Rillenwandung gegen Heraus- fallen aus dem Nippel (8) sichert. 7. Fliehkraftbremse nach .lnsprucli i, 5 und 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Sehlitze (i i) der Rillenwandung die Rille (io) an deren Boden in zwei Hälften aufspalten und die draht- förmige Riickstellfeder (12) mit einer halbkreis-
    förmigen 'i\,littelkriimmung (13) in einer Rillen- hälfte liegt. B. Flieh'kraftl)remse nach Anspruch 1, 5 und 7, dadurch gekennzeichnet, daß die schrägen Schlitze (i i) der Rillenwandung in derselben zum Rillenboden geneigten Ebene liegen. 9. Fliehkraftbremse nach Anspruch 1, 5, 7 und 8, dadurch gekennzeichnet, daß die halb- kreisförinige Mittelkrümmung (13) der dra'ht- fiirtnigen Rückstellfeder (12) in derjenigen lZillenhälfte liegt, die zwischen beiden Schlitzen (i t) vom Rillenboden zur Schlitzöffnung in zur Triebachse (i) senkrechten Ebenen genfies
    sen, einen stetig zunehmenden Kreisbogen einschließt. io. Fliehkraftbremse nach Anspruch i und 5 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Triebachse (i) oberhalb des Nippels (8) einen eingedrehten Teil (17) besitzt, über den der Nippel (8) -vorübergehend zwecks Einlegens der Rückstellfeder (12) in die Rille (io) und die Schlitze (i i) des Nippels (8) geschoben wird. Angezogene Druckschriften: Dr.-Ing. Weise, Harald, »Kinogerätetechni'k«, Füssen, 195o, Teil i, S. 277, Bild 179 und 18o.
DEM4377A 1950-06-20 1950-06-20 Fliehkraftbremse, insbesondere fuer Stromstossgeber in Selbstwaehlanlagen Expired DE838771C (de)

Priority Applications (3)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEM4377A DE838771C (de) 1950-06-20 1950-06-20 Fliehkraftbremse, insbesondere fuer Stromstossgeber in Selbstwaehlanlagen
DEM7250A DE846564C (de) 1950-06-20 1950-10-19 Fliehkraftbremse, insbesondere fuer Stromstossgeber in Selbstwaehlanlagen
DEM23097A DE935551C (de) 1950-06-20 1954-05-18 Fliehkraftbremse

Applications Claiming Priority (1)

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DEM4377A DE838771C (de) 1950-06-20 1950-06-20 Fliehkraftbremse, insbesondere fuer Stromstossgeber in Selbstwaehlanlagen

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Publication Number Publication Date
DE838771C true DE838771C (de) 1952-05-12

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DEM4377A Expired DE838771C (de) 1950-06-20 1950-06-20 Fliehkraftbremse, insbesondere fuer Stromstossgeber in Selbstwaehlanlagen

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DE (1) DE838771C (de)

Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1027919B (de) * 1955-07-29 1958-04-10 Ericsson Telefon Ab L M Geschwindigkeitsregler, insbesondere fuer Waehlscheiben
DE1134422B (de) * 1961-02-13 1962-08-09 Hagenuk Neufeldt Kuhnke Gmbh In ein Gehaeuse eingebaute Fliehkraftbremse zur Regelung der Ablaufgeschwindigkeit von Fernsprechnummernschaltern
DE1207969B (de) * 1964-09-23 1965-12-30 Fernsprecher Ges M B H Deutsch Fliehkraftregler fuer Nummernschalter von Fernsprechapparaten mit einer verstellbargehalterten Rueckstellfeder
DE1264521B (de) * 1962-10-11 1968-03-28 Telephone And Electrical Ind P Stromstossgeber fuer Fernsprechstationen

Non-Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Title
None *

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DE1207969B (de) * 1964-09-23 1965-12-30 Fernsprecher Ges M B H Deutsch Fliehkraftregler fuer Nummernschalter von Fernsprechapparaten mit einer verstellbargehalterten Rueckstellfeder

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