DE838771C - Fliehkraftbremse, insbesondere fuer Stromstossgeber in Selbstwaehlanlagen - Google Patents
Fliehkraftbremse, insbesondere fuer Stromstossgeber in SelbstwaehlanlagenInfo
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- DE838771C DE838771C DEM4377A DEM0004377A DE838771C DE 838771 C DE838771 C DE 838771C DE M4377 A DEM4377 A DE M4377A DE M0004377 A DEM0004377 A DE M0004377A DE 838771 C DE838771 C DE 838771C
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- G05—CONTROLLING; REGULATING
- G05D—SYSTEMS FOR CONTROLLING OR REGULATING NON-ELECTRIC VARIABLES
- G05D13/00—Control of linear speed; Control of angular speed; Control of acceleration or deceleration, e.g. of a prime mover
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- H—ELECTRICITY
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- H04M1/00—Substation equipment, e.g. for use by subscribers
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Description
- Fliehkraftbremse, insbesondere für Stromstoßgeber in Selbstwählanlagen
In Stronistoßgel>ern für Sell)stwählanlagen und auf gesondert an der Triebachse gelagerte Flieh- 1ilinl1chen l:iiiriclitungen werden zur Regelung der gewichte einwirkt. Durch die Veränderung der Ablaufgeschw indigkeit l@ liehkraftl)reinseti verwen- wirksamen Federlänge wird die Rückstell:kraft ent- det, deren Fliehge@@-ichte an einer Triebachse dreh- sprechend verändert. Die wirksame Federlänge bar gelagert sind und unter dem Einfluß einer be- kann in einfacher Weise durch Verschieben eines ,onderen Rückstellfeder stehen. liei einer bekannten Haltegliedes für die Schenkel einer U-förmigen .Anordnung dieser Art, ]>ei welcher die Fliehgewichte Riickstellfeder längs derTriebachsegeändert Nverden. als einarmige l lebel ausgebildet sind, an denen eine Bei einer bevorzugten Ausführungsform nach der an der Triebachse befestigte schleifenförinige Feder Erfindung ist das Tragglied einer U-förmigen Rück- angreift, ist eine Einstellung vier Rückstellkraft nur stellfeder selbst längs der Triebachse verschiebbar durch Biegen der Federschenkel möglich. Die Er- angeordnet;'hierlrei sind die freien Enden der Rück- findung bezweckt, die Einstellfähigkeit solcher stellfeder -in den gesondert an der Triebachse ge- Flielikraftl>reinsen zu verfeinern. lagerten Flie'ligeNvichten in Achsrichtung lose Dies erreicht die Erfindung dadurch, daß auf der I geführt. Triebachse :Mittel zur Veränderung der wirksamen . 13eisliielsweise kann eine drahtförmige Rückstell- I_;inge der 1liiclatellfe<ler angeordnet sind, welche Feder finit im wesentlichen achsparallelen Schenkeln benutzt werden, die je in eine Durchbrechun-g des einen Armes von an -der Triebachse drehbar ge- lagerten doppelarmigen Flieligewic'hthebeln ein- greifen. Weitere Einzelheiten der Erfindung gellen aus der Beschreibung des nachstehend erläuterten und zeichnerisch dargestellten Ausführungsbeispiels hervor. Es zeigt Fig. i und 2 eine Fliehkraftbremse gemäß der Erfindung in Ansicht und Draufsicht, Fig. 3 eine schaubildliche Darstellung der bei der Fliehkraftbremse angewendeten Rückstellfeder, Fig. 4 und 5 den Nippel mit eingehängter Rüc'k- stellfeder in Seitenansicht und Draufsicht, in ver- größertem Maßstab. Die Triebachse i der Fliehkraftbremse ist in ihrem oberen Teil (Fig. i) als Schnecke 2 ausge- bildet und trägt in ihrem unteren, abgedrehten Teil 3 den Lagerbock .4 für die Drehachsen 5 der doppelarmigen Fliehgewichthelsel 6 und 7. Ein zylindrischer Nippel 8 ist längs des abgedrehten Teils 3 der Achse i verschiebbar angeordnet und kann mittels der Madenschraube 9 festgestellt werden. Der Nippel 8 besitzt an seiner oberen Stirn- wand eine Eindrehung, die mit der Triebachse i eine zu dieser konzentrische Rille io bildet. Ferner ist die Rillenwandung an zwei einander gegenüber- liegenden Stellen bis zum Rillenboden schräg ein- geschnitten, wobei die Schlitze i i in derselben zum Rillenhoden geneigten Ebene liegen. Am Rillen- boden ist die Rille durch die beiden Schlitze in zwei Hälften unterteilt. Die aus Draht im wesent- lichen U-förmig gebogene Rückstellfeder 12 ist an ihrem Mittelstück 13 halbkreisförmig gekrümmt. .1n das Mittelstück schließen sich die beiden sym- metrischen Schenkel zunächst mit einem kurzen, seitwärts gerichteten Teil 14 und sodann mit einem achsparallelen Teil 15 an. Das Mittelstück 13 der Feder wird mit den seitwärts gerichteten Schenkel- teilen 14 in die 'Schlitze i i bis auf* den Rillenboden angedrückt, während der Nippel 8 über den Teil J7 der Triebachse i geschoben ist, dessen Durchmesser . kleiner als der übrige Teil der Triebachse i ist. Wird sodann der Nippel 8 wieder in die in Fig.4 dargestellte Lage gebracht, dann wird die Rüdc- stellfeder 13, 14 vermöge der beiden schrägen Schlitze i i durch die Triebachse festgeklemmt. Als Auflagestelle für die Rückstellfeder ist diejenige Rillenhälfte gewählt, die zwischen beiden Schlitzen i i, vom Rillenboden bis zur Schlitzöffnung in zur Triebachse senkrechten Ebenen gemessen, einen stetig zunehmenden Kreisbogen einschließt. Diese Anordnung hat den Vorteil, daß die Schlitzwan- dungen den größten Widerstand etwa auftretenden Kräften entgegensetzen, welche die Feder aus dem Nippel `herauszudrücken versuchen. Die freien Enden der Schenkel 15 sind je durch eine Bohrung 16 des einen Armes ,der in dein Lagerbock 4 dreh- baren doppelarmigen Hebel 6, 7 geführt, deren anderer Hebelarm das eigentliche Fliehgewicht bildet. Die Rfickstellfeder 13, 14, 15 wirkt demnach der auf die Fliehgewichte 6, 7 einwirkenden Zentri- fugal'kraft entgegen. Eine Verschiebung des Nippels 8 längs der Trielt- achse i hat die Wirkung, daß die eingespannte Drahtlänge und damit die Spannkraft der Draht- feder sich stetig ändert, und zwar ist die Spann- kraft der Drahtfeder am größten, wenn die Ein- spannlänge der Federschenkel am kleinsten ist. Mit zunehmender Vergrößerung der Einspannlänge der Federschenkel wird die rückstellende Wirkung der Feder geringer. Durch Verschieben des Nippels 8 längs der Triebachse läßt sich daher die Rückstell- kraft für die Fliehgewichte 6, 7 auf jedes gewünschte Maß einstellen.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE:
i. Fliehkraftbrernse, insbesondere für Strom- stoßgeber in Selbstwählanfagen, deren Flieh- gewichte an der Triebachse der Bremse entgegen der Kraft einer Rückstellfeder drehbar gelagert sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Flieh- gewichte gesondert und unabhängig von der Rückstellfeder an der Triebachse gelagert sind und daß Mittel zur Veränderung der wirksamen Länge der auf die Fliehgewichte einwirkenden Rückstellfeder auf der Triebachse angeordnet sind. 2. Fliehkrafthremse nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß eine U, förmige Rückstell- feder (12) an einem längs der Triebachse (i) verschiebbaren Nippel (8) gehalten und in den Hebeln der Fliehgewichte (6, 7) lose geführt ist. 3. Fliehkraftbremse nach Anspruch i und 2, dadurch .gekennzeichnet, daß die Schenkel (15) der Rückstellfeder (12) auf den einen Arm von an der Triebachse (i) schwenkbar gelagerten doppelarmigen Fliehgewichthebeln (6, 7) ein- wirken. .4. Fliehkraftbremse nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, claß jedes Ende einer drahtförmigen Rückstellfeder (12) durch eine Bohrung (16) des einen Armes des Fliehgewicht- bebels (6,7) gesteckt ist. 5. Fliehkraftbremse nach Anspruch i und 2, dadurch .ge'keniizeichnet, daß eine drahtförmige Rückstellfeder (12) zwischen einer Wandung des längs der Triebachse (i) verstellbaren Nippels (8) und der Triebachse (i) einge- klemmt ist. 6. Fliehkraftbretnse nach Anspruch i und 5, dadurch gekennzeichnet, daß eine halbkreis- förmige Krümmung (13) des Mittelstückes der drahtförmigen Rückstellfeder (12) in eine zur Triebachse (i) konzentrische Rille (io) einer Nippelstirnwand eingelegt ist und sich mit seit- wärts erstreckenden Schenkelteilen (14) in zwei zum Rillenboden reichenden schrägen Schlit- zen (ii) der Rillenwandung gegen Heraus- fallen aus dem Nippel (8) sichert. 7. Fliehkraftbremse nach .lnsprucli i, 5 und 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Sehlitze (i i) der Rillenwandung die Rille (io) an deren Boden in zwei Hälften aufspalten und die draht- förmige Riickstellfeder (12) mit einer halbkreis- sen, einen stetig zunehmenden Kreisbogen einschließt. io. Fliehkraftbremse nach Anspruch i und 5 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Triebachse (i) oberhalb des Nippels (8) einen eingedrehten Teil (17) besitzt, über den der Nippel (8) -vorübergehend zwecks Einlegens der Rückstellfeder (12) in die Rille (io) und die Schlitze (i i) des Nippels (8) geschoben wird. Angezogene Druckschriften: Dr.-Ing. Weise, Harald, »Kinogerätetechni'k«, Füssen, 195o, Teil i, S. 277, Bild 179 und 18o.förmigen 'i\,littelkriimmung (13) in einer Rillen- hälfte liegt. B. Flieh'kraftl)remse nach Anspruch 1, 5 und 7, dadurch gekennzeichnet, daß die schrägen Schlitze (i i) der Rillenwandung in derselben zum Rillenboden geneigten Ebene liegen. 9. Fliehkraftbremse nach Anspruch 1, 5, 7 und 8, dadurch gekennzeichnet, daß die halb- kreisförinige Mittelkrümmung (13) der dra'ht- fiirtnigen Rückstellfeder (12) in derjenigen lZillenhälfte liegt, die zwischen beiden Schlitzen (i t) vom Rillenboden zur Schlitzöffnung in zur Triebachse (i) senkrechten Ebenen genfies
Priority Applications (3)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEM4377A DE838771C (de) | 1950-06-20 | 1950-06-20 | Fliehkraftbremse, insbesondere fuer Stromstossgeber in Selbstwaehlanlagen |
| DEM7250A DE846564C (de) | 1950-06-20 | 1950-10-19 | Fliehkraftbremse, insbesondere fuer Stromstossgeber in Selbstwaehlanlagen |
| DEM23097A DE935551C (de) | 1950-06-20 | 1954-05-18 | Fliehkraftbremse |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEM4377A DE838771C (de) | 1950-06-20 | 1950-06-20 | Fliehkraftbremse, insbesondere fuer Stromstossgeber in Selbstwaehlanlagen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE838771C true DE838771C (de) | 1952-05-12 |
Family
ID=7292650
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEM4377A Expired DE838771C (de) | 1950-06-20 | 1950-06-20 | Fliehkraftbremse, insbesondere fuer Stromstossgeber in Selbstwaehlanlagen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE838771C (de) |
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1027919B (de) * | 1955-07-29 | 1958-04-10 | Ericsson Telefon Ab L M | Geschwindigkeitsregler, insbesondere fuer Waehlscheiben |
| DE1134422B (de) * | 1961-02-13 | 1962-08-09 | Hagenuk Neufeldt Kuhnke Gmbh | In ein Gehaeuse eingebaute Fliehkraftbremse zur Regelung der Ablaufgeschwindigkeit von Fernsprechnummernschaltern |
| DE1207969B (de) * | 1964-09-23 | 1965-12-30 | Fernsprecher Ges M B H Deutsch | Fliehkraftregler fuer Nummernschalter von Fernsprechapparaten mit einer verstellbargehalterten Rueckstellfeder |
| DE1264521B (de) * | 1962-10-11 | 1968-03-28 | Telephone And Electrical Ind P | Stromstossgeber fuer Fernsprechstationen |
-
1950
- 1950-06-20 DE DEM4377A patent/DE838771C/de not_active Expired
Non-Patent Citations (1)
| Title |
|---|
| None * |
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1027919B (de) * | 1955-07-29 | 1958-04-10 | Ericsson Telefon Ab L M | Geschwindigkeitsregler, insbesondere fuer Waehlscheiben |
| DE1134422B (de) * | 1961-02-13 | 1962-08-09 | Hagenuk Neufeldt Kuhnke Gmbh | In ein Gehaeuse eingebaute Fliehkraftbremse zur Regelung der Ablaufgeschwindigkeit von Fernsprechnummernschaltern |
| DE1264521B (de) * | 1962-10-11 | 1968-03-28 | Telephone And Electrical Ind P | Stromstossgeber fuer Fernsprechstationen |
| DE1207969B (de) * | 1964-09-23 | 1965-12-30 | Fernsprecher Ges M B H Deutsch | Fliehkraftregler fuer Nummernschalter von Fernsprechapparaten mit einer verstellbargehalterten Rueckstellfeder |
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