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DE838438C - Hydraulische Presse - Google Patents

Hydraulische Presse

Info

Publication number
DE838438C
DE838438C DEP31459A DEP0031459A DE838438C DE 838438 C DE838438 C DE 838438C DE P31459 A DEP31459 A DE P31459A DE P0031459 A DEP0031459 A DE P0031459A DE 838438 C DE838438 C DE 838438C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
pressure
moving parts
hydraulic press
pistons
press
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEP31459A
Other languages
English (en)
Inventor
Jacob Faust
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Koninklijke Philips NV
Original Assignee
Philips Gloeilampenfabrieken NV
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Philips Gloeilampenfabrieken NV filed Critical Philips Gloeilampenfabrieken NV
Application granted granted Critical
Publication of DE838438C publication Critical patent/DE838438C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29CSHAPING OR JOINING OF PLASTICS; SHAPING OF MATERIAL IN A PLASTIC STATE, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; AFTER-TREATMENT OF THE SHAPED PRODUCTS, e.g. REPAIRING
    • B29C45/00Injection moulding, i.e. forcing the required volume of moulding material through a nozzle into a closed mould; Apparatus therefor
    • B29C45/17Component parts, details or accessories; Auxiliary operations
    • B29C45/70Means for plasticising or homogenising the moulding material or forcing it into the mould, combined with mould opening, closing or clamping devices

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Press Drives And Press Lines (AREA)

Description

  • Hydraulische Presse Die Erfindung bezieht sich auf eine hydraulische Presse mit mehreren beweglichen Teilen, die unter Verwendung der gleichen Druckquellen mittleren Druckes nacheinander zur Arbeitsleistung gelangen und anschließend in die Ausgangslage zurückkehren, wobei während der Arbeitsleistung das Leitungssystem der Presse an eine Druckquelle mit höherem Druck angeschlossen ist.
  • Bei den bekannten hydraulischen Pressen sind die Bewegungen der beweglichen Teile, z. B. die Matrizenkolben und die Spritzkolben, im allgemeinen voneinander unabhängig. Die Bewegungen werden hierbei mittels besonderer Alhsperrvorrichtungen geregelt, woraus sich eine wenig wirtschaftliche Wirkung der Presse ergibt.
  • In gewissen Fällen sind die Bewegungen der bewegliclaen Teile elektrisch gekuppelt, wobei für die beweglichen Teile je ein Motor und eine Pumpe vorhanden sein können; diese Ausführung ist daher besonders verwickelt. Mit der Erfindung wird nuln eine Bauweise einer hydraulischen Presse angestrebt, bei welcher die Bewegungen der Teile automatisch vor sich gehen, und wobei ein Medium mit relativ niedrigem Druck für das Bewegen der Teile und ein Medium mit höherem Druck nur für das Pressen benutzt wird.
  • Gemäß der Erfindung ist jeder beweghche Teil mit einem oder zwei Kolben mit gegenseitig gerichteten und beiderseits unterschiedlichen Arbeitsflächen ausgebildet, und ihre größeren Arbeitsflächen sind beim Arbeitshub und die kleineren dauernd auf Rückzug beaufschlagt, wobei die Arbeitsflächen dieser Kolben unter Berücksichtigung ihrer Belastung so dimensioniert sind, daß die beweglichen Teile nacheinander bei steigendem Flüssigkeitsdruck vorgeschoben werden und das Leitungssystem der Presse unter Verwendung eines bestimmten Druckwertes mittels einer Schaltvorrichtung an die Druckquelle mit höherem Druck anschließbar ist.
  • Die Presse enthält wenigstens zwei bewegliche Teile, deren einer Teil mit einer Matrizenhälfte versehen ist, während der andere Teil zum Pressen dient; die Presse ist vorzugsweise mit drei Drucksystemen von untereinander verschiedenen Drücken versehen, wobei das Bewegen dieser Teile und/oder das Pressen mit diesen Teilen mittels der Drücke dieser Systeme durchgefühert wird; die beweglichen Teile sind je einer dauernd wirksamen Kraft und einer dieser Kraft entgegengesetzten, veränderlichen Kraft ausgesetzt, wobei letztere durch aufeinanderfolgenden Anschluß wenigstens zweier der drei erwähnten Drucksysteme erzeugt wird und die veränderliche Kraft den beweglichen, mit einer Matrizenhälfte versehenen Teil in der Arbeitsrichtung bewegt, so daß die Matrize geschlossen wird; ferner sind die Drucksysteme der beweglichen Teile miteinander gekuppelt wobe die von dem Drucksystem, dessen Druck zwischen den Drücken der beiden anderen Drucksysteme liegt, erzeugte veränderliche Kraft den zum Pressen dienendem, beweglichen Teil infolge passender Wahl der Größe der auf diesen Teil in entgegengesetzten Richtungen wirksamen Kräfte erst dann in der Arbeitsrichtung bewegt, wenn die Matrize mit einer zuvor bestimmten Kraft geschlossen worden ist; wenn nach dem Preßvorgang die veränderliche Kraft wieder auf die beweglichen Teile ausgeübt wird, und zwar durch Anschluß an das Drucksystem mit dem niedrigsten Wert, so kehren diese Teile unter dem Ei,nfluB der dauernd wirksamen Kraft in ihre Anfangslage zurück.
  • Aus baulichen Gründen ist es günstig, die auf einen oder auf die beiden beweglichen Teile dauernd wirksame Kraft erfindungsgemäß dem Drucksystem mit dem höchsten Druck zu entnehmen, der zum Bewegen der Presse bereits vorhandeln ist.
  • Eine einfache Bauart ergibt sich, wenn nach der Erfindung einer oder mehrere der beweglichen Teile mit einem in einem Zylinder beweglichen, doppelt wirkenden Kolben mit Arbeitsflächen ungleicher Größe gekuppelt werden. Hierbei ist die kleinere Fläche dem Druck des Drucksystems mit dem höchsten Wert ausgesetzt, während auf die größere Fläche nacheinander die Drücke der Drucksysteme in steigendem Maße ausgeübt werden.
  • Die Erfindung ist mit Erfolg verwendbar, wenn die Presse mit drei beweglichen Teilen versehen ist, wobei einer dieser beweglichen Teile einen eine Matrizenhälfte tragenden Tisch, der zweite Teil einen Behälter mit dem zu spritzenden Material und der dritte Teil einen Spritzkolben enthält, wobei sowohl der zweite als auch der dritte Teil mit einem eigenen, doppelt wirkenden Kolbensystem mit zugehörigem Zylinder bzw. zugehörogen Zylindern gekuppelt sind und diese Kolbensysteme Arbeitsflächen ungleicher Größe haben; durch passende Wahl des Verhältnisses zwischen den der Arbeitsflächen eines jeden Kolbensystems wird erreicht, daß zunächst der zweite bewegliche Teil und darauf der dritte bewegliche Teil in der Arbeitsrichtung bewegt wird.
  • Für einen selbsttätigen Preßvorgang ist es von Bedeutung, daß das Umschalten von dem zwischen den Drücken der beiden anderen Drucksysteme liegenden Druck auf den Druck des Drucksystems mit dem höchsten Druck mittels einer Schalteinrichtung erfolgt, die sowdhl eine Fläche, auf die eine Kraft ausgeübt wird, die vom veränderlichen Druck des Drucksystems mit einem zwischen den Drücken der beiden anderen Drucksysteme liegenden Druck erzeugt wird, als auch eine Fläche aufweist, die einer dauernd wirksamen Kraft ausgesetzt ist, wobei das Verhältnis zwischen den Kräften derart gewählt ust, daß die Schalteinrichtung mit Hilfe des Drucks des zuerst genannten Drucksystems umgeschaltet wird, wenn dieser Druck nahezu seinen Maximalwert erreicht hat; wenn nach dem Preßvorgang der veränderliche Druck bis unter einen bestimmten Wert sinkt, wird die Schalteinrichtung mit Hilfe der dauernd wirksamen Kraft in seine Anfangslage zurückgeschaltet.
  • Die Verwendung dieser Schalteinrichtung ermöglicht es, die Presse mit einem einzigen Handgriff zu bedienen.
  • Bei Anwendung dieser Einrichtung gemäß der Erfindung erfolgen die einzelnen Bewegungen ganz selbsttätig durch passende Wahl des Verhältnisses zwischen der veränderlichen und der dauernd wirksamen Kraft; beim Spritzen des Materials ist der erforderliche Verschlußdruck der Matrize immer vorhanden.
  • In der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele von Pressen dargestellt, die mit der erfindnngsgemäß au,sgebildeten Vorrichtung versehen sind.
  • Fig. 1 und 1 a zeigen Presse, die flüssiges Material verarbeitet, eine sog. Spritzgußpresse, bei der drei bewegliche Teile nacheinander in der Arbeitsrichtung bewegt werden; in Fig. 2 ist der ttheoretisc'he Druckverlauf während des Bewegungs- und des Preßvorgangs dargestellt; Fig. 3 und 3 a zeigen eine Kunstharzpresse, die eine dosierte Materialmenge verarbeitet, eine sog.
  • Spritzgußpresse, bei der zwei bewegliche Teile vorhanden sind, und in Fig. 4 ist der Druckverlauf während der Bewegung und des Preßvorgangs dieser Presse dargestellt.
  • Die Spritzgußpresse nach Fig. 1 besteht aus einem unteren Gestell I, an dem ein oberes Gestell 2 mittels Säulen 3 befestigt ist. Im unteren Gestell 1 befindet sich ein beweglicher Matrizenkolben 4, der mit einem Tisch 5 versehen ist, auf dem die uiitere Matrizenhälfte 6 befestigt werden kann. Am oberen Gestell 2 ist ein eobere Matrizenhälfte 7 befestigt und mittels der Säulen 3 sind zwei Zylinder 8 und 9 am Gestell befestigt. Im Zylinder 8 ist der spritzkolben 10 beweglich, der am Ende mit einem doppelt wirkenden Kolben 11 versehen ist, im Zylinder 9 ist ein dritter Teil 12 beweglich, der gleichfalls mit einem doppelt wirkeii(leii Kolleii 13 versehen ist, an dem mit Hilfe von Jochen 14 und 15 sowie Stangen 16 ein Behälter 17 befestigt ist. Der Behälter 17 dient zur Aufnahme von geschmolzenem, zu verspritzendem Material. Am Tisch 5 sind zwei Kolben 18 befestigt, die in den Zylindern 19 des Gestells 2 beweglich sind.
  • Der Raum 20 unter dem Kolben 11, der Raum 21 unter dem Kolben 13 und die Zylinder 19 sind durch eine Leitung 22 an das Drucksystem mit dem höchsten Wert, z. B. 200 Atm., Hochdruck genannt, angeschlossen.
  • Der Raum 23 unterhalb des Matrizenkolbens, der Raum 24 oberhalb des Kolbens 11 und der Raum 25 oberhalb des Kolbens 13 sind durch eine Leitung 26 mit einem Ventilkasten 27 verbunden.
  • In Fig. 1 a ist ein Schema des Ventilkastens 27 dargestellt, bei dem mit Strichpunktlinien die entsprechenden Anschlüsse angegeben sind.
  • Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist folgende: Beim Öffnen des Ventils D (Fig. 1 a) mittels des Hebels Æ wird das Ventil B gleichzeitig geschlossen und der Druck des zweiteil Drucksystems z.n. von 35 Atm. (Mitteldruck) über die Leitung 26 an die Räume 23, 24 und 25 angeschlossen. Infolgedessen steigt der Druck in diesen Räumen. Sobald die Druckzunahme im Raum 23 ausreicht, um den Matrizenkolben in der arbeitsrichtung zu bemessen, wird die Matrize geschlossen. Während sich der Matrizenkolben in der Arbeitsrichtung bewegt, bleibt der Druck nahezu konstant. Nach dem Schließen der Matrize steigt der Druck in den Räumen 23, 24 and 25 weiter. Hat der Druck einen bestimmten Wert erreicht, z. B. 15 Atm., so wird infolge geeigneter Wahl des Verhältnisses zwischen der kreisförmigen und der ringförmigen Oberfläche des doppelt wirkenden Kolbens 13 die Kraft auf die kreisförmige Oberfläche größer als die auf die ringförmige Oberfläche ausgeübte. Der Teil 12, an dem der Behälter I7 für das flüssige Spritzmaterial befestigt ist, bewegt sich dabei in der Arbeitsrichtung. Während dieser Periode bleibt der Druck nahezu gleich. Ist der bewegliche Teil an der oberen Matrize 7 zur Anlage gekommen, so nimmt der Druck weiter zu. Hat der Druck einen Wert von z. B. 28 Atm. erreicht, so wird infolge geeigneter Wahl des Verhältnisses zwischen der kreisförmigen und der ringförmigen Oberfläche des doppelt wirkenden Kolbens 11 die auf die kreisförmige Oberfläche ausgeübte Kraft größer als die auf die ringförmige ausgeübte Kraft; der spritzkolben wird daher in der Arbeitsrichtung bewegt. Kommt dieser Kolben mit dem Material im Hehälter 17 in Berührung, so steigt der Druck im Leitungsnetz weiter an. Hat der Druck den Wert von z. B. 33 Atm. erreicht, so reichen die Kraft des Hochdruckes unterhalb des Ventils A und die Kraft des Niederdruckes zusammen aus, um das Ventil A entgegen dem Federdruck der Feder F zu öffnene, so daß das ganze Leitungssystem unter Hochdruck gebracht wird, worauf die Spritzverarbeitung des Materials erfolgt. Wenn das Leitungsnetz unter Hochdruck gebracht wird, schließt sich das Rückschlagventil C, so daß sich der Hochdruck nicht in den Mitteldruck fortpflanzen kann.
  • Ist der Preßvorgang beendet, so wird durch Umlegen des Hebels E des Ventil D geschlossen und das Ventil B geöffnet, wodurch das Leitungsnetz an das Drucksystem mit dem niedrigsten Wert (Niederdruck), z. B. 0 Atm., angeschlossen wird.
  • Infolge der Abnahme des Druckes schließt sich das Ventil A unter dem Einfluß der Feder F. Die Drücke in den Räumen 23, 24 und 25 siriken bis zum Wert des Niederdruckes ab. Unter dem Einfluß des Hochdruckes in den Zylindern 19 und in den Räumen 20 und 2I werden die beweglichen Teile in ihre Anfangslagen in umgekehrter Reihenfolge zurückgeführt.
  • Fig. 2 zeigt den Druckverlauf im Leitungsnetz der Presse während der Bewegung der Teile in der Aribeitsrichtung, wobei die Zeit auf der Horizontalachse und die verschiedenen Drücke auf der Vertikalachse auigetragen sind. Abschnitt I stellt die Periode dar, während der sich der Matrizentisch bewegt, 2 die Periode, während der sich der bewegliche, mit dem Behälter versehene Teil bewegt, 3 die Periode, während der sich der Spritzkolben bewegt und 4 den Punkt, bei dem von dem Mitteldruck auf Hochdruck umgeschaltet wird.
  • Obgleich bei dieser Presse drei verschiedene Drucksysteme verwendet sind, welche die beweglichen Teile durch ein Mittel verhältnismäßig niedrigen Druckes bewegen und den Preßvorgang durch ein mittel hohen Druckes bewirken, welch letzteres Mittel wesentlich teurer ist, kann es auch vorkommen, daß solche Pressen mit nur zwei Drucksystemen ausgeführt sind. Für die aufeinanderfolgenden Bewgeungen des mit dem Behälter versehenen, beweglichen Teils und des Spritzkolbens ist es nur erforderlich, daß das Verhältnis der auf die doppelt wirkenden Kolben ausgeübten Kräfte passend gewählt wird.
  • Ein weiteres Beispiel zeigt Fig. 3, in der eine Spritzpresse dargestellt ist. Dlie Bezugsziffern entsprechen denen der Fig. I.
  • Wenn das Ventil D durch Umschalten des Hebels E geöffnet, das Ventil B also geschlossen wird, so wird die Leitung 26 an den Mitteldruck angeschlossen und damit auch die Räume 23 und 24.
  • Hat der Druck in 23 einen bestimmten Wert, z. B. 5 Atm., erreicht, so wird der Matrizentrisch zum Schließen der Matrize bewegt; während dieser Zeit bleibt der Druck im Leitungssystem praktisch konstant. Sobald die Matrize geschlossen ist, steigt der Druck weiter an. Hat der Druck einen Wert von z. B. 28 Atm. erreicht, so ist diie auf die kreisförmige Oberfläche des doppelt wirkenden Kolbens II ausgeübte Kraft hinreichend groß zur Überwindung der auf die ringförmige Oberfläche dieses Kolbens ausgeübten Kraft, wodurch ,der Spritzkolben in der Arbeitsrichtung bewegt wird. In dem Raum 28 ist auf die untere Matrizenhälfte eine Pastille des zu verspritzenden Materials gelegt. Berührt der Spritzkolben diese Pastille, so steigt der Druck im Leitungssystem weiter an. Hat dieser Druck einen bestimmten Wert, z. B. von 33 Atm., erreicht, so wird der Hochdruck in der bereits beschriebenen Weise selbsttätig eingeschaltet, worauf das Spritzen des Materials erfolgt.
  • Fig. 4 ist, ähnlich wie Fig. 2, eine graphische Darstellung des Druckverlaufs im Leitungsnetz dieser Presse beim Bewegen der einzelnen Teile in der Arbeitsrichtung, wobei 1 die Bewegungsperiode des Matrizentisches, 2 die Bewegungsperiode des Spritzkolbens und 3 den Punkt andeuten, bei dem von dem Mitteldruck auf den Hochdruck umgeschaltet wird.
  • Obgleich bei beiden Ausführungsformen die beweglichen Teile mit einem doppelt wirkenden Kolben mit Oberflächen ungleicher Größe versehen sind, ist es auch möglich, die bewegbchen Teile auf andere Weise mit Oberflächen ungleicher Größe zusammenwirken zu lassen, z. B. durch Verwendung eines Jochs mit zwei Kolben ungleicher Größe, die diametral angeordnet sind, oder durch Vermittlung anderer, ähnlicher Bauarten. Im Gegensatz zu den vorstehend beschriebenen Ausführungsformen, bei denen 4ie beweglichen Teile sich in entgegengesetzten Richtungen bewegen, sind auch Bauarten möglich, bei denen sie sich in gleicher Richtung bewegen.
  • Anstatt der vorstehend beschriebenen Ausführungsformen sind Bauarten denkbar, bei denen die dauernd wirksame Kraft z. B. durch eine Fehler oder durch ein Gewicht ausgeübt wird, woliei die auf einen beweglichen Teil ausgeübten Kräfte im richtigen Verhältnis gewählt werden müssen. Die vorliegende Erfindung kann erfolgreich lei Pressen für verschiedene Zwecke angewendet werden, z. B. bei Pressen zur Bildung von Gegenständen aus Metall, aus wärmehärtenden oder wärmeplastischen Materialien. Die oben beschriebenen Pressen können horizontal oder vertikal angeordnet werden.

Claims (4)

  1. P A T E N T A N S P R Ü C H E: 1. Hydraulische Presse mit mehreren bewegllichen Teilen, die unter Verwendung der gleichen Drudkquelle eines mittleren Druckes nacheinander zur Arbeitsleistung gelangen und anschließend in die Ausgangslage zurückkehren, wobei während der Arbeitsleistung das Leitungssystem der Presse an eine Druck quelle mit höherem Druck angeschlossen ist, dadurch gekennzeichnet, daß jeder bewegliche Teil mit einem oder zwei Kolben mit gegenseitig gerichteten und beiderseits unterschiedlichen Arbeitsflächen ausgebildet ist und ihre größeren Arbeitsflächen beim Arbeitshub und die kleineren dauernd auf Rückzug sbeaufschlagt sind, und daß die Arbeitsflächen dieser Kolben unter Berücksichtigung ihrer Belastung so dimensioniert sind, daß die beweglichen Teile nacheinander bei steigendem Flüssigkeitsdruck vorgeschoben werden, und daß unter Verwendung eines bestimmten Druck wertes das Leitungssystem der Presse mittels einer Schaltvorrichtung an die Druckquelle mit höherem Druck anschließbar ist.
  2. 2. Hydraulische Presse nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß die auf einen oder die Ibeiden beweglichen Teile dauernd wirksame Kraft dem System mit dem höchsten Druck entnommen wird.
  3. 3. Hydraulische Presse nach Anspruch I oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß einer oder mehrere der beweglichen Teile mit doppelt wirkenden Arbeitskolben versehen sind.
  4. 4. Hydraulische Presse nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Schalteinrichtung zum Umschalten von der Druckquelle des mittleren Druckes auf die Druckquelle höheren Druckes mit einem Ventil versehen ist, auf welches sowohl der veränderliche Druck des mittleren Drucksystems als eine dauernd wirksame entgegengesetzte Kraft ausgeübt wird, wobei das Verhältnis zwischen den Kräften derart gewählt ist, daß dieses Ventil bei einem bestimmten Druck des mittleren Druckes geöffnet wird.
DEP31459A 1948-01-13 1949-01-13 Hydraulische Presse Expired DE838438C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
NL838438X 1948-01-13

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE838438C true DE838438C (de) 1952-05-08

Family

ID=19843228

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEP31459A Expired DE838438C (de) 1948-01-13 1949-01-13 Hydraulische Presse

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE838438C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE972035C (de) * 1953-03-09 1959-05-14 Baldwin Lima Hamilton Corp Metallstrangpresse mit laengsverschiebbarem Blockaufnehmer

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE972035C (de) * 1953-03-09 1959-05-14 Baldwin Lima Hamilton Corp Metallstrangpresse mit laengsverschiebbarem Blockaufnehmer

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