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DE3019821A1 - Betaetigungsvorrichtung zur fernbedienung von haehnen, ventilen o.dgl. - Google Patents

Betaetigungsvorrichtung zur fernbedienung von haehnen, ventilen o.dgl.

Info

Publication number
DE3019821A1
DE3019821A1 DE19803019821 DE3019821A DE3019821A1 DE 3019821 A1 DE3019821 A1 DE 3019821A1 DE 19803019821 DE19803019821 DE 19803019821 DE 3019821 A DE3019821 A DE 3019821A DE 3019821 A1 DE3019821 A1 DE 3019821A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
piston
cavity
auxiliary
housing
chamber
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Ceased
Application number
DE19803019821
Other languages
English (en)
Inventor
Jean Gachot
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Omnibrev Holding Ag Zug Ch
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Priority claimed from FR7913337A external-priority patent/FR2457425A1/fr
Priority claimed from FR7918092A external-priority patent/FR2461180A2/fr
Application filed by Individual filed Critical Individual
Publication of DE3019821A1 publication Critical patent/DE3019821A1/de
Ceased legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F15FLUID-PRESSURE ACTUATORS; HYDRAULICS OR PNEUMATICS IN GENERAL
    • F15BSYSTEMS ACTING BY MEANS OF FLUIDS IN GENERAL; FLUID-PRESSURE ACTUATORS, e.g. SERVOMOTORS; DETAILS OF FLUID-PRESSURE SYSTEMS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F15B15/00Fluid-actuated devices for displacing a member from one position to another; Gearing associated therewith
    • F15B15/02Mechanical layout characterised by the means for converting the movement of the fluid-actuated element into movement of the finally-operated member
    • F15B15/06Mechanical layout characterised by the means for converting the movement of the fluid-actuated element into movement of the finally-operated member for mechanically converting rectilinear movement into non- rectilinear movement
    • F15B15/065Mechanical layout characterised by the means for converting the movement of the fluid-actuated element into movement of the finally-operated member for mechanically converting rectilinear movement into non- rectilinear movement the motor being of the rack-and-pinion type
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16KVALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
    • F16K31/00Actuating devices; Operating means; Releasing devices
    • F16K31/12Actuating devices; Operating means; Releasing devices actuated by fluid
    • F16K31/16Actuating devices; Operating means; Releasing devices actuated by fluid with a mechanism, other than pulling-or pushing-rod, between fluid motor and closure member
    • F16K31/163Actuating devices; Operating means; Releasing devices actuated by fluid with a mechanism, other than pulling-or pushing-rod, between fluid motor and closure member the fluid acting on a piston
    • F16K31/1635Actuating devices; Operating means; Releasing devices actuated by fluid with a mechanism, other than pulling-or pushing-rod, between fluid motor and closure member the fluid acting on a piston for rotating valves

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • Actuator (AREA)

Description

  • Betätigungsvorrichtung zur Fernbediehung von Hähnen, Ventilen
  • oder dergleichen Die Erfindung betrifft eine Betätigungsvorrichtung für die Fernbedienung von Hähnen, Ventilen o(l.dgl., die dazu bestimmt ist, eine begrenzte Winkeldrehung einer Ausqangswelle um ihre Achse zu verursachen.
  • Eine Betätigungsvorrichtung der genannten Art, die von einem unter Druck stehenden Fluid wie Druckluft: gespeist wird, kann insbesondere dazu dienen, das Öffnen und Schlies sen von Hähnen oder Absperrventilen ::u steuern, aber auch zum Antrieb von Eingangswellen verschiedener G!räte, die mit Hin- und Herbewegungen arbeiten.
  • Es sind Betätigungsvorrichtungen bekannt, die ein Gehäuse aufweisen, in dem ein zylindrischer lohlraum vorhanden ist, der entlang einem Durchmesser von einem Ritzel durchquert wiid, das mit der Ausgangswelle der Betätigungsvorr ichtuny fest verbunden ist. Zwei auf beiden Seiten des Ritzels einander gegenüber angeordnete Kolben enthalten jeweils einn Ansatz, der eine Zahnstange trägt, welche r;it dem Ritzel in Eingriff ist, so daß die beiden Kolben über das Ritzel gezwungen sind, sich in zueinander entgegengesetzten Richtungen zu bewegen.
  • Bei diesen bekannten Betätigungsvorrichtungen wird das unter Druck stehende Fluid zum Antreiben der Ausgangswelle in der einen oder anderen Drehrichtung entweder über die beiden Enden des zylindrischen hohlraumes oder aber über desseii mittleren Teil eingeführt, um die beiden Kolben gegen+ einander oder voneinander fort zu drücken.
  • Diese Betätigungsvorrichtungen arbeiten zwar zufriedenstellend, ih Aufbau ist jedoch kompliziert und aufwendig. Ihre verstellung muß präzise erfolgen, damit jeweils der Ansatz eines Kolbens zwischen dem Ritzel und der Zylinderwandung gut geführt wird.
  • Reise Vorrichtungen enthalten ferner notwendigerweise zah+-reiche Dichtungsvorrichtungen, insbesondere eine die Ausgngsweile umgebende Stopfdichtung, da das unter Druck stehende Fluid das Ritzel umgeben soll.
  • Die bekannten Betätigungsvorrichtungen sind in beiden Richtungen wirksam und ermöglichen eine Steuerung der Antriebswelle durch den Fluiddruck in beiden Drehrichtungen, wie vorstehend erwähnt wurde, sie können aber auch nur in einer Richtung wirksam sein und mit einer Rückführfoder arbeiten. In diesem Falle sind die Federn zwischen jedem Kolben und dem entsprechenden Boden des zylindrischen Hohlraumes angeordnet, während das unter Druck stehende Fluid zwischen den Kolbeii eingeleitet wird. Die bekannten Vorrichtungen mit einseitiger Wirkung seiner ebenfalls kompliziert und aufwendig, da sie lie Verwendung von zwei Rückholfedern und einer Stopfdichtunq od.dgl. auf der Ausgangswelle erfordern.
  • Aufgabe der Erfindung ist es, diese Mängel zu beheben und eine Betätigungsvorrichtung zu schaffen, die sich durch einen einfachen Aufbau auszeichnet und nur eine geringe Anzahl von Dichtungseinrichtungen benötigt.
  • Durch die Erfindung wird eine Betätigungsvorrichtung fflr Hähne, Ventile od.dgl. geschaffen, die ein Gehäuse enthält, in welchem ein zylindrischer Hohlraum angeordnet ist, der zwei einander gegenüber angeordnete Kolbenböden und eine Zahnstange aufnimmt, sowie ein mit einer Augangswelle fest verbundenes Ritzel, das transversal zu dem Gehäuse drehbar gelagert ist, wobei dieses Ritzel mit der Zahnstange in Eingriff ist; es sind Mittel vorgesehen, um ein unter Druck -stehendes Fluid wenigstens dem einen Ende des Hohlraumes zuzuführen; gemäß der Erfindung ist die Betätigungsvorrichtung dadurch gekennzeichnet, daß die zwei kolbenböden durch Verbindungsmittel, welche die Zahnstanqe tragen, mechanisch fest miteinander verbunden sind.
  • Je nachdem, ob die Betätigungskraft auf den einen oder anderen Kolbenboden ausgeübt wird, dreht sich die leitæelachse in der einen oder anderen Drehrichtung.
  • Das zwischen diesen zwei Kolbenböden angeordnete Ritzel ist nicht in das Steuerfluid eingetaucht, und es ist daher nucrh nicht erforderlich, eine Stopfbuchse auf seiner Achse vorzusehen.
  • Die erfindungsgemäße Betätigunqsvorrichtunq ist besondere kompakt. Der Hub des einzigen Kolben;, der zwei Kolbenböden aufweist, wird wesentlich verkürzt in bezug auf bekannte Vorrichtungen, bei denen der Hub der beiden einander entgegenwirkenden kolben sich jeweils addiert, wodurch Gehäse mit großer Länge benötigt werden.
  • Izie mitein<inder fest verbundenen Kolbenböden gewährleisten cregenseiticr ihre Führung in dem Hohlraum, und zwar auf einsache und wirksame Weise. Das System aus Kolben und Zahnstange hat an dieser Führung einen Anteil.
  • gemäß einer vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung enthalten die Verbindungsmittel zwei Streben, die zwischen sich eine ijffnung für das Ritzel frei lassen, wobei die eine dieser Streben eine Zahnstange auf der öffnungsseite trägt, während ihe Seitenwandung Führungskufen trägt.
  • Diese Ausfihrungsform gewährleistet eine ausgezeichnete Steifigkeit des so gebildeten Doppelkolbens und verleiht der Betätigungsvorrichtung eine besonders gedrängte Bauform.
  • Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform enthält die Betätigungsvorrichtung ferner eine zylindrische Hilfskammer in der Verlängerung des Gehäuses, die von dem Hohlraum des Gehäuses durch eine dichte Wandung getrennt ist, und enthält Ferner einen in dieser Kammer montierten Hilfskolben. Der Hilfskolben ist mit dem Hauptkolben fest verbunden, und die Vorrichtung enthält ferner elastische Mittel zur Zurückführung der aus den beiden Kolben gebildeten Gesamtheit zu dem einen Ende des Hohlraumes des Gehäuses bzw. der Hilfskammer und Ferner Mittel zur Einspeisung eines unter Druck stelwonden Fluids zu den Enden des Hohlraums und der Kammer, um eine Antriebswirkung zu erzeugen, die entgegengesetzt zu derjenigen der elastischen Einrichtungen ist.
  • Das Anlaufdrehmoment ausgehend von dem zusammengedrückten Zustand der elastischen Rückholmittel ist also besonders günstig. Beim Anlaufen und ausgehend von dem entspannten Zustand der elastischen Rückführmittel unterstützt der flilfskolben, der mit dem Hauptkolben gekoppelt ist und unter der Wirkung des unter Druck stehenden Fluids steht, die zur Drehung der Ausganqswelle der Betätigungsvorrichtung erforderliche Kraft. Es wird also das Anlaufdrehmoment aus dieser Stellung verbessert, und dieser Effekt ist umso deutlicher, als die elastischen Rückführmittel, die sich im entspannten Zustand befinden, nur eine geringe Gegenkraft ausüben.
  • Weitere Vorteile und Merkmale der Erfindung ergeben sich aus der folgenden Beschreibung von Ausführungsbeispielen anhand der Zeichnung. In der Zeichnung zeigen: Fig. 1 einen Längsschnitt in der die Linie I-I enthaltenden Ebene der Fig. 2, wobei als Ausführungsbeispiel eine in beiden Richtungen wirksame Betätigungsvorrichtung dargestellt ist; Fig. 2 einen Querschnitt längs der die Linie Ij-II in Fig.1 enthaltenden Ebene; Fig. 3 einen Längsschnitt längs der die Linie 3 III in Fig. 4 enthaltenden Ebene, wobei eine in einer Richtuny wirksame Ausführungsform mit Hilfskammer im Ruhezustand dargestellt ist; Fig. 4 eine Draufsicht auF die Hilfshammer der in Fiq. 3 gezeigten Betätigungsvorrichtung; Fig. 5 einen Teilschnitt längs der d@e Linie V-V in Fig. 4 onthaltenden Ebene; Fig. 6 einen Längsschnitt einer anderen Ausführungsform der Betätigungsvorrichtung, die in nur einer Richtung wirksam ist und eine Hilfskammer aufweist; Fig. 7 einen Teil-Längsschnitt einer anderen Ausführungsform einer Betätigungsvorrichtung, die in nu@ einer ltich-W i w rksam 1;-; Pig. 8 einen Längsschnitt einer weiteren, in einer Richtung wirksamen Ausführungsform; Fig. 9 einen Längsschnitt einer weiteren, in einer Richtung wirksameren Ausführungsform; und Fig. 10 einen Längs schnitt einer Ausführungsform der Betätigungsvorrichtung, die in beiden Richtungen wirksam ist und zwei Irilfskammern aufweist.
  • Bei der ir den Fig. 1 und 2 gezeigten Ausführungsform enthält die doppelt wirksame Betätigungsvorrichtung ein im wesentlichen quaderförmiges Gehäuse 1, das in bekannter Weise mit dem Gehäuse eines (nicht dargestellten) zu betätigenden Hahnes oder Ventils verbunden ist. In dem Gehäuse 1 ist ein zylindrischer Hohlraum 2 angebracht, der an jedem Ende durch einen Boden 4, 5 mittels Schrauben 5 verschlossen ist, die vorzugsweise in Längsrichtung in der Nähe der Kante des Quaders angeordnet sind. Eine Ringdichtung 6 ist zwischen dem Gehäuse 1 und jedem Boden 3, 4 angeordnet. Ein Kolben 7 ist venschiebbar in der Hohlraum 2 eingebaut.
  • Gemäß der Erfindung enthält der Kolben 7 zwei einander geqenüber angeordnete Kolbenböden 8, die jeweils auf ihrem Umfang mii einem Diciitunqsring 9 versehen sind. Die beiden Kolbenböden 8 sind durch zwei Streben 10, 11 mechanisch miteinander verbunden. Jede Strebe 10, 11 ist zum einen durch eine zylindrische Oberfläche 12 begrenzt, die eng an die Ltenwandung des Hohlraumes 2 angepaßt ist, ohne jedoch mit ihr iii Berührung zu sein, und zum anderen durch eine ebene Fläche 13, die der Seitenwandung des Hohlraumes 3 gegenüberliegt Die zwei Streben 10, 11 sind im wesentlichen diametral einantler gegenüber in dem Hohlraum 2 angeordnet, und die eigenen Oberflächen 13 sind parallel und einander gegenüber iegend angeordnet.
  • Die Streben 10, 11 legen also mit de Kolbenböden 8 eine quer gerichtete öffnung 14 rechtwinke igen Querschnittsin dem Kolben 7 fest.
  • Der Kolben 7 trägt zwei über seinen Umfang verteilte Spitze zu drei Gleitkufen 15 aus Plastikwerkstoff mit geringer Reibung, die in verjüngte Totbohrungeii 16 des Kolbens 7 eingepreßt sind, wobei diese Bohrungen einen Hals 17 aufweisen, der enger ist als ihr Boden 18.
  • Bei der in Fig. 1 gezeigten Ausführungsform werden die Kufen 15 von den Streben 10, 11 getragen, wobei jede Strebe eine Kufe 15 an ihrem einen Ende und zwei In ihrem anderen Ende trägt.
  • Die ebene Oberfläche 13 der Strebe 10 Lräqt: eine Zahnstange 19, deren Zähne quer zu dem Hohlraum ? gerichtet sind. Ein Ritzel 20, das drehbar in Buchsen 21 dies Gehäuses 1 längs einem mittleren Durchmesser des Hohlraums 2 gelagert ist, ist in die Öffnung 14 eingesetzt und mit der Zahnstange 19 in Eingriff.
  • Das Ritzel 20 (Fig. 2) endet auf einer Seite in einem Vierkant 22, der zum Antrieb der Steuerwelle des zu betätigenden Hahnes versehen ist, während es auf der anderen Seite einen durchbohrten Zapfen 23 aufweist, der eine Einrichtung aufnehmen kann, durch welche dem Benutzer der Zustand des Hahnes angezeigt wird.
  • Jeder Boden 3, 4 enthält eine öffnung 24 für die Zufuhr von Druckluft und einen einstellbaren Anschlag 25 mit Schraube und Gegenmutter, der den Hub des Kolbens 7 auf präzise Weise begrenzt.
  • Um jegliche Gefahr zu vermeiden, daß das Ritzel 20 gegen die Kolbenböden 8 anstößt, ist der in der öffnung 11 zwischen jedem Kolbenboden 8 und dem Ritzel 20 verbleibende Raum größer als der Abstand, der den anderen Kolbenboden 8 von dem Anschlag 25 trennt, der mit diesem anderen Kolbenboden 8 zusammenwirkt.
  • Die gezeigte Ausführungsform der Betätigungsvorrichtung, bei welcher der Hub des Kolbens 7 im wesentlichen einer Vierteldrchung des Ritzels 20 entspricht, ist insbesondere zur Betätigung von Drehschiebern oder von Kugelhähnen bcstimmt, bei denen eine Vierteldrehung ausreicht, um von der vollständigen öffnung in die Schließstellung zu gelangen.
  • Die Arbeitswweise der in den Fig. 1 und 2 gezeigten Betätigungsvorrichtung wird anschließend erläutert.
  • Die. Anschläge 25 werden so eingestellt, daß in einer Endstellung <les Kolbens 7 tler 1!hn sich genau in der Schließstellung befindet und bei der anderen Endstellung des Kolbens sich in der optimalen öffnungsstellung befindet.
  • tJm <ten Hallen von einem Zustand in den anderen zu brinqoll, wird Druc]luft über die öffnung 24 eingeleitet, die sich in der Seite befindet, gegen welche der Kolben 7 anliegt, während die andere öffnung 24 zur Atmosphäre geöffnet ist.
  • Der Kolben 7 wird dann gegen den anderen Anschlag 25 gedrückt.
  • Der Hahn kann auch in irgendeine mittlere öffnungsstellung gebracht werden, wie dies in Fig. 1 gezeigt ist, indem die Druckluftsufuhr unterbunden wird, sobald die angestrebte Stellung erreicht ist.
  • Die Kufen 15 gewährleisten eine leichte Führung des Kolbens 7 an der landung des Hohlraumes 2, wodurch sowohl Reibung von Metal auf Metall als auch ein übermäßiger Verschleiß der -Dichtungen vermieden wird. Diese Dichtungen verhindern, daß Druckluft das Ritzel 20 umspült, wodurch die Anordnunq einer Stopfbuchse auf seiner Welle entfallen kann.
  • Insbesondere aufgrund der Tatsache, daß nur ein Kolben mit zwei Kolbenböden gemäß der Erfindung vorgesehen ist, ist die Betätigungsvorrichtung einfach, kompakt, robust und zuverlässig.
  • Die in den Fig. 3 bis 5 dargestellte Ausführungsform der Betätigungsvorrichtung, die nur in einer Richtung wirksam ist, enthält ein Gehäuse 1a, in dem ein Hohlraum 2a angeordnet ist, der einen Kolben 7a aufnimmt, welcher mit dem Ritzel 20 in Eingriff ist, das dazu bestimmt ist, mit der Steuerwelle des zu betätigenden Hahnes fest verbunden zu werden.
  • An ihrem einen Ende ist der hohlraum 2a durch einen glock(llförmigen Boden 4a verschlossen, der von einer öffnung 29 durchbrochen ist, wobei das zylindrische Gehäuse der Glocke eine Feder 30 führt, die zwischen dem Boden 4a und dem entsprechenden Boden 8a des Kolbens 7a zusammengerückt ist.
  • Dieser Kolben weist keinen Dichtungsring am Umfang seines Kolbensbodens 8a auf, ist ansonsten aber ähnlich ausgebildet wie der Kolben 7.
  • An dem anderen Ende trägt das Gehäusc 1a ein Hilfsgehäuse 31, in dem eine zylindrische Hilfskammer 32 angeordnet ist, die koaxial zu dem Hohlraum 2a ist und von diesem durch eine Wandnung 33 getrennt ist, die gegen das Gehäuse 1a über einen Dichtungsring 6a angedrückt ist. Am anderen Ende ist die llilfskammer 32 über einen Dichtungsring 34 und einen Boden 35 dicht verschlossen, der in gleicher Weise wie der Boden 3 mit einem einstellbaren Anschlaq 36 und einer Durchgangsöffnung 37 für Druckluft versehen ist.
  • Die Kammer 32 nimmt einen Kolben 38 auf, der auf seinem Umfang mit einem Dichtungsring 39 versehen ist und in Richtung des Hohlraumes 2a durch eine axiale Stange 40 verlängert ist, welche die Wandung 33 durch eine öffnung 41 in letzlerer hindurch durchquert, wobei diese öffnung init einem Dichtungsring 42 versehen ist.
  • Der Kolben 38 und die Stange 40 sind in Axialrichtung von einer Leitung 43 durchquert, die auf der Seite des Kolbens 7a in zwei seitliche Austritte 43a und auf der Seite des Anschlages 36 in eine asymmetrische Aufweitung 43b mündet.
  • Die Länge der Stange 40 ist so bemessen, daß die Auslässe 43a selbst dann in den Hohlraum 2a münden, wenn der Kolben 38 auf dem Anschlag 36 anliegt.
  • In der Nähe der Wandung 33 weist das Gehäuse 31 eine Offnung 44 auf, die den Hohlraum 32 mit der Außenseite der Berät Lgungsvrrichtung verbindet.
  • Wie die Fi. 4 und 5 zeigen, sind die Wandung 33, das Gehäuse @1 untl der Boden 35 gemeinsam mit dem Gehäuse ia durch Schrauben 5a verbunden, die an den Ecken der Gehäuse ia und 31 in Längsrichtung angeordnet sind.
  • Die vorstehend beschriebene Ausführungsform der Betätigungsvorrichtung, die in einer Richtung wirksam ist, arbeitet folgendermaßen: Wenn die Öffnung 37 mit der Atmosphäre in Verbindung bleibt, hält der Kolben 7a unter der Wirkung der entspannten Feder 30 den Kolben 38 gegen den Anschlag 36 an, wie dies in Pig. 3 gezeigt ist.
  • Wenn über -iie öffnung 37 Druckluft zugeführt wird, füllt diese Druckluft den Hohlraum 32 zwischen dem Kolben 38 und dem Boden 35 und auch den Hohlraum 2a zwischen der Wandung 33 und dem Kolben 7a, wobei sie über die Leitung 43 gelangt, die aufgrund der Aufweitung 43b und der seitlichen Auslässe 43a weder durch den Anschlag 36 noch durch den Kolben 7a blockiert wird.
  • Die Druckluft stößt den Kolben 7a gegen den Boden 4a und drückt dabei die Feder 30 zusammen; sie drückt Ferner den Kolben 38 in dieser Richtung, der durch die Wandung des hohlraumes 32 und durch die öffnung 41 geführt wird. Der Kolben 38 unterstützt durch das Andrücken der Stange 40 gegen den Kolben 7a das Zusammendrücken der Feder 30, während die unter geringem Druck stehende Luft, die die hohlräume 2a und 32 stromabwärts von den Kolben 7a und 38 au;füllt, durch die öffnungen 29 und 44 abströmt.
  • Bei dieser Betätigungsvorrichtung mit einfacher Wirkung wird durch das Vorhandensein der zwei Kolben 7a und 38 die zusätzliche Kraft aufgebracht, di<' für das Zusammendrücken der Feder 30 orforderlich ist, wobei aber eine ausreichende Leistung zur Betätigung des liahnes eriialten bleibt.
  • Die vorstehend beschriebene Ausführungsform der BetAtigunqsvorrichtung wird vorzugsweise dann angewandt, wenn die rehestellunq (Feder 30 entspannt) der Schlioßstellung des Ventils bzw. Absperrhahnes entspricht. Es muß nämlich hauptsächlich die Schließstellung des Verschlußorgaiies fein eingestellt werden, und in der Ruhestellung ist d(r Kolben ;s8 gegen den einstellbaren Anschlag 36 angelegt.
  • Die nun beschriebene Ausführungsvariante der Betätiqungsvorrichtung, die ebenfalls in einer Richtung wii-ksam ist, ermöglicht es jedoch, als Ruhestellung, die Öffnungsstellung des Ventils oder Hahnes vorzusehen.
  • Wie aus Fig. 6 ersichtlich ist, ist der Boden 4a der zuvor beschriebenen Ausführungsform durch eine Führung 50 ersetzt lie an dem Gehäuse 1a befestigt und von einer öffnung 29 durchbrochen ist, über die der Hohlraum 2a mit der Atmosphäre in Verbindting ist.
  • Die Führung 50 gewährleistet die Führung der Feder 30 und endet in einer Gewindebohrung, in die ein Zapfen 51 eingeschraubt ist, gegen den sich die Feder 30 abstützt. Der Zapfen 31 kann in die Führung 50 mehr oder weniger eingeschraubt werden und in der gewählten Stellung durch eine Gegenmutter 52 blockiert werden.
  • Der Zapfen 51 wird wiederum von einem Ende zum anderen durch eine axiale Gewindebohrung durchbrochen, in die ein einstelllearcr Anschlag 53 eingeschraubt ist, der eine Gewindestange 54 enthält, die im Inneren der Feder 30 angeordnet ist und aus der Führung 50 in den Hohlraum 2a hinaussteht; eine Gegenmutter. 55 blockiert diese Stange in der gewählten Stellung in bezug auf den Zapfen 51.
  • Diese Ausführungsvariante ermöglicht die Einstellung der Spannung der Feder 30, indem die Stellung des Zapfens 51 verändert wird. Die Einstellung erfolgt in Abhängigkeit von dem Druck der verwendeten Druckluft und von dem zur Bettitiguny des Ventils oder Hahnes erforderlichen Drehmoment.
  • Sobald die Einstellung vorgenommen ist, wird der Anschlag 53 eingestellt, damit das Verschlußelement des Hahnes, sobald der Kolben 7a gegen den Anschlag anliegt, sich - je nach Anwendungsfall - in der Schließstellung oder in der öffnungsstellung befindet.
  • Bei einer anderen Ausführungsform der Betätigungsvorrichtung mit Einfachwirkung, die in Fig. 7 dargestellt ist, sind mehrere koaxiale Schraubenfedern 60, 61, 62 zwischen dem Kolben 7a und dem Boden 4b angeordnet, wobei dieser Boden 4b des Gehäuses 1b von einer öffnugn 29b durchbohrt ist. Diese drei Federn 60, 61, 62 haben unterschiedliche Federkonstanten, und um jegliche Gefahr zu vermeiden, aaß sich die Windungen ineinander verfangen, sind jeweils aneinander angrenzende Federn mit verschiedenem Wicklungssinn gewunden.
  • Die Abstützoberflächen der Federn 60, 61 und 62 auf dem Boden 4b und auf dem Kolben 7b sind als konzentrische Stufen verwirklicht, wodurch jegliches Gleiten der Federn 60, 61, 62 auf diesen Oberflächen verhindert wird.
  • Ein einstellbarer Anschlag 63 mit Schraube und (;egenmutter enthält eine Stange 64, die axial innerhalb der Feder 62 angeordnet ist und deren Ende den Hub des Kolbens 7b präzise begrenzt.
  • Bei dieser Ausführungsform der in einer Richtung wirksamen Betätigungsvorrichtung wird die Rückholkraft des Kolbens 7b eingestellt, indem von den Federn 60, 61, 62 nur eine oder zwei in Bctrieb bleiben oder - wic dargestellt - diese (lrei Federn gleichzeitig in Betrieb bleiben. Für diese Einstellung wird der Boden 4b entfernt. Der für diese Einstellung zur Verfügung stehende Bereich umfaßt sieben gestafFelte Werte und ist somit sehr groß.
  • Bei einer anderen, in Fig. 8 gezeigten Ausführungsform der in einer Richtung wirksamen Betätigungsvorrichtilng ist das Hauptgehäuse 1c, das den kolben 7a umschließt, an soinem einen Ende durch einen Boden 3c verschlossen, der dem bereits beschriebenen Boden 3 gleicht.
  • Das andere Ende des Gehäuses 1c ist nitt einem Hilfsgehänse 31c verbunden, dessen Hohlraum 32c vcn dem Hohlraum 2c des Gehäuses 1c durch eine Wandung 33c getrennt ist, die über einen Dich(:ungsring 6c dichtend gegen das Gehäuse 31c angelegt ist. dieses Gehäuse ist an seinem anderen Ende durch einen Rand 70 abgeschlossen, der nach innen gerichtet ist.
  • t)as Gehäuse 31c schließt einen Kolben 38c ein, der axial von einer stange 40c verlängert wird, welche die Wandung 33c lurch eine öffnung 41c hindurch durchquert, die mit einer Ringdichtullg 42c versehen ist. In diesem Kolben 38c ist eine Schraube 71 in Axialrichtung eingeschraubt, die von dem Kolben 7a abgewandt ist und auf der eine schalenförmige Hülse 72 verschiebbar gelagert ist, deren Verschiebung in bezug auf den Kolben 38c durch den einen Anschlag bildenden Kopf dieser Schraube 71 begrenzt ist. Eine Feder 30c ist zwischen dem Kolben 38c und der Hülse 72 angeordnet. Der; mittlere Teil der Hülse 72 ist an seinem Umfangsteil, der von dem Kolben 38c weiter entfernt ist und als Abstützung fflr die Feder 30c dient, mit einem zylinderförmigen Teil verbunden, das bei der Führung der Feder 30c mitwirkt.
  • Eine Leitung 73 durchläuft das Gehäuse 1c und einen Teil des Gehäuses 31c in Längsrichtung und mündet zum einen m Ende eines Kragens 74, der das Gehäuse 1c am Boden 3c abschließt, und zum anderen in der Seitenwandung des Hohlraums 32c in der Nähe der Wandung 33c. Ein Dichtungsring 75 qewährleistet die Dichtigkeit der Leitung 73 an der Verbindung zwischen den Gehäusen 1c und 31c.
  • Die Stange 40c ist ausreichend lang, damit der Kolben 38c, wenn der Folben 7a gegen den Anschlag 25c anlicgt, die Mündung der I,eitung 73 nicht abdecken kann.
  • Die vorstehend beschriebene Ausführungsform der Betätigungsvorriehtung arbeitet folgendermaßon; In der (in Fiy. 8 gezeigten) Ruhestellung, die vorzugsweise der Schlicßstellung des Hahnes, die durch den Anschlag 25c einstellbar ist, entspricht, ruht die Stange 40c auf dem Kolben 7a, der sich gegen den Anschlag 25c abstiitzt, während die Hülse 72 auf dem Rand 70 ruht, wobei der Ko)f der Schraube 71 ausreichend entfernt von dem Kolben 38c eingestellt ist, damit dieses Abstützen möglich ist.
  • Wenn über die öffnung 24c des Bodens 3c Druckluft zugeführt wird, so gelangt diese Druckluft in den Raum zwischen dem Kolben 7a und dem Boden 3c und üb<r die Leitung 73 in den Raum zwischen dem Kolben 38c und der Wandung 33c; sie drückt die Kolben 7a und 38c gegen di Hülse 72, wobei die Feder 30c zusammengedrückt wird. Die Schraube 71 gleitet dann in der Hülse 72 in derselben Richtung und kann aus der Mitte des Randes 70 austreten.
  • Das Vorhandensein der Schraube 71 ist für die Arbeitsweise nicht unbedingt erforderlich. Ihre Aufgabe besteht darin, die Feder 30c beim Zusammenbau oder Demontieren der Vorrichtung auf den Kolben 38c in vorgespanntem Zustand zu halten.
  • Dieser vorgespannte Zustand ist vorzugsweise so eingestellt, daß ein minimales Drohmoment für die Betätiqungsvorrichtung gewährleistet ist.
  • Diese in einer Richtung wirksame Betätigungsvorrichtung, die scher kompakt ist, weil die Hilfskammer und Ile Aufnahme für die Feder zusammenfallen, zeichnet: sich duech besonders leichtes Montieren oder Demontieren aus, und zwar insbesondere aufgrund des die Schraube 71 und die Hülse 72 enthaltenden Systems.
  • Die in Fig. 8 gezeigte Ausführungsform der BetätigungsvOrrichtung hat zahlreiche Vorzüge, insbesondere wegen ihrer besonderen Kompaktheit.
  • Es können jedoch folgende Besonderheiten festgestellt werden: Ausgehend von dem zusammengedrückten Zustand der Feder crewährleistet die Betätigungsvorrichtung an der Steuerwelle des Ventil. bzw. Hahnes ein hohes Anlaufdrehmoment, das der maximalen Spannung der Feder entspricht; ausgehend von der entspannte1 Stellung der Feder leifert jedoch die Betätigungsvorrichtung an der Steuerwelle des Ventils bzw. Hahnes nur ein begrenztes Anlaufmoment, das dem Druck des Speisefluids entspricht, verstärkt durch die Oberfläche des Kolbens, der die Zahnstange direkt betätigt.
  • Es ist jedoch wichtig, daß an der Steuerwelle des Hahnes ein relativ hohes Anlaufmoment gewährleistet ist, wodurch Stöße und ruckartige Betätigungen der Vorrichtung vermieden werden, die insbesondere dann auftreten können, wenn der tiahn über längere Zeit in einer festen Stellung gehalten wird.
  • Wenn aber die an einem Hahn montierte Betätigungsvorrichtung einem System zugeordnet ist, das den diesen Hahn durchlaufenden Durchsatz reguliert oder nachreguliert, kann der Hilfskolben kurzzeitig von dem Hauptkolben abheben, wenn dieser nicht imstande ist, die Steuerwelle des Hahnes bei einer Durchsatzkorrektur schnell genug zu drehen. Daraus kann sich ein unkeordiniertes Verhalten der beiden Kolben ergeben, des die Ursache Für Unregelmäßigkeiten in den charakteristischen Regelkurven sein kann.
  • Die in Fiq. 9 gezeigte Ausführungsform der Betätigungsvor-Richtung ermöglicht die Behebung dieser Mängel. In dieser Figur ist das Hauptgehäuse 1c gezeigt, das den Kolben 107a umschließt und an seinem einen Ende durch einen Boden 3c verschlossen ist, der einen Einlaß 24c für das unter Druck stehende Fluid und einen einstellbaren Anschlag 25c aufweist.
  • Der Kolben 107a enthält im wesentlichen zwei einander gegenüber angeordnete kolbenböden 8c , 1 08c , die durch zwei Streben 10c, 11c miteinander verbunden sind, ( ie transversal zu den Kolbenböden 8c, 108c verlaufen unc zwischen sich eine rechtwinkelige öffnung 14c bilden. Dic Strebe 10c trägt eine Zahnstange 19c, deren Zähne in der öffnung 14c zu der anderen Strebe Ilc hin vorstehen. Fin auf der Ausgangswelle der Botätigungsvorrichtung festgeschlossenes Ritzel 20 ist in der öffnung 14c in Querrichtung montiert und mit der Zahnstange 19c in Eingriff.
  • An dem dem Boden 3c gegenüberliegenden Ende des Gehäuses 1c ist ein Hilfsgehäuse 31c befestigt, das eine Hilfskammer 32c begrenzt, die von dem Hohlraum 2c des Gehäuses 1c durch eine Wandung 33c getrennt wird, die sich über eine Ringdichtung 6c dichtend auf dem Gehäuse 31c abstützt. Dieses Gehäuse ist an seinem anderen Ende durch einen Rand 70 abgeschlossen, der nach innen gerichtet ist.
  • Das Gehäuse 31c umschließt einen Kolben 38c, der in Axialrichtung durch eine Stange 140c verlängert ist, welche die Wandung 33c durch eine öffnung 41c hindurch durchquert, die mit einer Ringdichtung 42c versehen ist.
  • Die Stange 140c endet mit einem Gewindestück 90, dessen Durchmesser gering ist und der in die öffnung 14c durch eine axiale Bohrung 91 des Kolbenbedens 108c hindurch vorsteht. Eine auf das Gewindestück 90 aufgeschraubte Mutter 92 gewährleistet die Kopplung der Kolben 107a und 38c, die somit hinsichtlich Translationsbewegungen fest miteinander verbunden sind. /jegliches Anstoßen zwischen dem Ritzel 20 und dem Gewündestück 90 zu verhindern, ist der Kolben 107a verlängert, und die Gewindestange 19c ist auf diese Weise zu dem Kolbenboden 8c hin verlegt.
  • Eine Leitung 73 ist in den Gehäusen 1c und 31c gebildet, in völlig analoger Weise wie bei der AusführungsfOrm nach Fiq. 8. Der Kolben 38c ist einem System aus Schraube 71 und Hülse 72 zugeordnet, die ebenfalls analog der Ausführun(sform nach Fig. 8 ausgebildet sind.
  • Die vorstehend beschriebene Ausführungsform der Betätigungsvorrichtung arbeitet folgendermaßen: Im entspannten Zustand der Feder 30c (der in Fig. 9 gezeigt ist), vorzugsweise entsprechend der Schließstellung des tjahnes, die durch den Anschlag 25c einstellbar ist, liegt die durch die Kolben 38c und 107a gebildete Einheit auf dem Anschlag 25c an, während die Hülse 72 auf dem Rand 70 ruht, wobei der Kopf der Schraube 71 ausreichend entfernt von dem Kolben 38c eingestellt ist, damit dieses Abstützen möylich ist.
  • Wenn über die öffnung 24c des Bodens 3c Druckluft zugeführt wird, gelangt diese Druckluft in den Raum zwischen dem holben 107a und 3c und über die Leitung 73 in den Raum zwischen dem Kolben 38c und der Wandung 33c; sie. drückt die Kolben 107a, 38c gegen die Hülse 72, wobei die Feder 30 zusammengedrückt wird. Die Schraube 71 gleitet dann in derselben Richtung wie die Hülse 72 und kann dabei aus der Mitte des Randes 70 herausstehen.
  • Zu Beginn dieser Bewegung zicht der Kolben 38c, der beim Beginn des Hubes zum Zusammendrücken 30c einer übergroßen Kraft ausgesetzt ist, den Kolben 107a mit und gewährleistet am Ritzel 20 ein höheres Drehmoment.
  • Wenn ausgehend vom zusammengedrückten Zustand der Feder 30c die öffnung 24c mit der Atmosphäre in Verbindung gebracht wird, gewährleistet die stark zusammengedrückte Feder 3Qc .u Beginn ain hohes Drehmoment an dem Ritzel 20.
  • Wie Fig. 10 zeigt, enthält eine andere Ausführungsform der in beiden Richtungen wirksamen Betätigungsvorrichtung ein Gehäuse 1d, das einen Kolben 7 einschließt, wobei an jedem Ende desselben ein Hilfsgehäuse 31d b@festigt ist, das iillii Kolben 38d einschließt, in völlig gleicher Weise wie das Gehäuse 31 und der Kolben 38 (Fig. 3).
  • Diese Anordnung ist besonders vorteilhaft, wenn riur Druckluft mit relativ geringem Druck zur Verfügung steht, und zwar in dem Zeitpunkt, zu dem das Verschlußelement des zu betätigenden Hahnes gedreht werden soll.
  • Wie der vorstehenden Beschreibung zu entnehmen ist, hat die erfindungsgemäß Betätigungsvorrichtung einen sehr einfachen Aufbau und verbindet die Vorteilc bekannter Sysleme mit einer geringen Anzahl von Bestandteilen, wodei eine Vielzahl von Ausführungsformen den jeweils sehr unierserschiedlichen Anwendungsbedingungen gerecht werden kann.
  • So sind gemäß anderen Ausführungsformen die zwe i Kolbenböden durch nur eine Strebe verbunden, die in bezug auf die Achse des Zylinders versetzt ist und die Zahnstanstange trägt.
  • Bei der in Fig. 9 gezeigten AusführunlTsform kann die Feder 30c auch zwischen der Wandung 33c und dem Hilfskolben 38@ angeordnet werden, und in diesem Falle sind die Öffnungen für die Fluidzufuhr unter Druck entsprechend ausgebildet, um eine wirkung zu verursachen, die derjenigen der Feder entgegengesetzt ist.
  • Bei dieser selben Ausführungsform drückt kt der Hilfskolben 38c auf den Kolben 107a und beginnt gleicllzeitig cla; Zusammendrücken der Feder, während er den Kolben 107a beim Entspannen der Feder einer Zugwirkung aussetzt.
  • L e e r s e i t e

Claims (20)

  1. PATENTANSPRUCHE Betätigungsvorrichtung für die Fernbedienung von Hähnen, Ventilen o.dgl., mit einen Gehäuse (1 , 1a, 11), 1c, 1d), in dem ein zylindrischer Hohlraum (2, 2a, 2c) angeordnet ist, der zwei einander gegenüber angeordnete Kolbenböden (8, 8a, 8c, 108c) und eine Zahnstange (19, 19c) aufnimmt, mit einem fest mit einer Ausgangswelle (22) verbundenen Ritzel (20), das transversal zu dem Gehäuse (1, 1a, 1b, 1c, 1d) in dem Hohlraum (2, 2a, 2c) drehbar gelagert ist, wobei dieses Ritzel (20) mit der Zahnstange (19, 19c) in Eingriff is-t, un(1 mit Mitteln (24, 24c, 37, 43, 43a) zur Einleitung eines Fluids unter Druck in wenigstens ein Ende des Hohlraumes (2, 2a, 2c), dadurch gekennzeichnet, daß die leiden Kollenböden (8, 8a, 8c, 108c) durch die Zahnstance (19, 19c) tragende Verbindungsmittel (10, 11, 10c, 11c) mechanisch fest miteinander verbunden sind.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet daß die Verbindungsmittel zwei Streben (10, 11, 10c, 11c) enthalten, die zwischen sich einf Öffnung (14, 14c) für das Ritzel (20) frei lassen, wobei die eine dieser Strebe (10, 10c) die Zahnstange (19, 19c) auf der Seite der öffnung (14) trägt.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Umfang des Rolbenbodens (8, 8a, 8c, 10um), der gegenüber demjenigen Ende des Hohlraumes (2, 2a, 2c) liegt, welcher die Mittel (24, 24c, 37, 43, 43a) zur Einleitung des Fluids unter Druck trägt, mit einer l)ichtung (9) versehen ist.
  4. 4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Achse des Ritzels (20) senkrecht zur Achse des Hohlraums (2, 2a, 2c) ist.
  5. 5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzcichnet, daß der Kolben (7, 7a, 107a) auf seinem Umfang in der Nähe seiner Enden Führungsmittel aufweist, die mit Gleitkufen (15) aus Plastikwerkstoff wie Polytetratluoräthylen oder Polyäthylen versehen sind.
  6. 6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Gleitkufen (15) in Totbohrungen (16) mit verengtem Hals (17) eingefaßt sind, die auf der Seitenwandung der Streben (10, 11, 10c, 11c) angebracht sind, welche die Kolbenböden (8, 8a, Sc, 108c) miteinander verbinden.
  7. 7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekeniizeichnet, daß sie einstellbare Anschläge (25, 36, 54, 6 , 25c) aufweist, die wenigstens an dem einen Ende des Hohlraumes (2, 2a, 2c) angeordnet sind, zur Begrenzung (les Hubes des Kolbens (7).
  8. 8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß sie eine zylinderförmige Hilfskammer (32) enthält, die koaxial zu dem Hohlraum (2a) angeordnet und mit diesem über eine Öffnung (41) in Verbindung j;t, - daß die Hilfskammer (32) einen Hilfskolben (38) aufnimmt, der eine dicht und verschiebbar in die öffnung (41) eingesetzte Stange (40) trägt, die dazu bestimmt ist, gegen einen der Kolbenböden (8a) les Kolbens (7a) anzudrücken, welcher die Zahnstange (19) trägt, und daß Mittel (43, 43a, 43b) zum Einleiten eines Fluids unter Druck in die Hilfskammer (32) gegenüber dem Hohlraum (2a) vorgesehen sind.
  9. 9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Stange (40) des Hilfskolbens (38) von einem Läncjskanal (43) durchbohrt ist, der den Hohlraum (2a) mit demjenigen Teil der Hilfskammer (32) verbindet, der dem Hohlraum (2a) gegenüberliegt.
  10. 10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, bei welcher nur eine Seite des Isohlraumes (2a) Mittel (37) zur Speisung mit Fluid unter Druck enthält, dadurch gekennzeichnet, daß auf der anderen Seite wenigstens eine Rückstellfeder (30, 60, 61, 62) zwischen dem Kolben (7a, 7b) und dem Boden (4a, 50, 46) des Holllraumes (2a) angeordnet ist.
  11. 11. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß zur Einstellung der Spannung der Feder diese gegenüber dem Kolben auf einem Dorn (51) abgestützt ist, der in den entsprechenden Boden (50) alles zylindrischen lIohlraumes eingeschraubt ist, wobei Mittel (52) zum Blockieren des Dornes (51) in der gewüns-hten Stellung vorgesehen sind.
  12. 12. Vorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet daß zur Begrenzung des Hubes des kolbens (71) auf der Seite der Feder (30) dieser Kolbel eine Stange (24) cntholt, die in Längsrichtung in der Feder (30) angeordnet und in den Dorn (51) eingeschraubt ist, wobei Mittel (55) vorgese]len sind, um die Stange (54) in bezug auf den Dorn (51) in der gewünschten Stellung zu blockieren.
  13. 13. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 10 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß sie mehrere Federn (60, 61, 62) (nthält, die sämtlich auf derselben Seite des Kolbens (7b) angeordnet sind, wobei wenigstens eine dieser Federn (60, 61, 62) entfernbar ist.
  14. 14, Vorrichtung nach Anspruch 13! dadurch gekennzeichnet, daß diese Fordern (60, 61, 62) koaxial zueinander angeordnet und abwechselnd in der einen Richtung und in der anderen Richtung gewunden sind.
  15. 15. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch yekennzeichnet, daß sie eine zylindrische Hilfskammer (32c) enthält, die koaxial zu dem Hohlraum (2c) angeordnet ist und mit diesem über eine öffnung (41c) in Verbindung steht, daß die IIilfskammer (32c) einen Hilfskolben (38c) aufnimmt, der eine Stange (40c) trägt, die dicht und verschiebbar in die öffnung (41c) eingesetzt ist und dazu bestimmt ist, sich gegen den einen Kolbenboden des Kolbens (7a) abzustützen, der die Zahnstange (19) trägt, wobei das an den Hohlraum (2c) angrenzende Ende der Hilfskammer (32c) über eine Leitung (73) mit dem Ende des Hohlraums (2c) in Verbindung steht, welches der Hilfskammer (32c) gegenüberlieqt, und daß dieses Ende der Kammer (2c) mit Fluid unter Druck gespeist ist und wenigstens eine Feder (30c) zwischen dem Hilfskolben (38c) und dem Boden (70) der Hilfskammer (32c) gegenüber dem Hohlraum (2c) angeordnet ist.
  16. 16. Vorricitung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, mit einer zylind@ ischen Hilfskammer (32c) in der Verlängerung des Gehäuses (1c), wobei diese Hilfskammer von dem Hohlraum (2c) des Gehäuses durch eine dichte Wandung (33c) und einen in dieser Hilfskammer (32c) montierten Hilfskolben (38c) getrennt ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Hilfskolben (38c) mit dem Hauptkolben (107a) fest verbunden ist, daß elastische Mittel (30c) zur Zurückführung der aus deri beiden Kolben (107a, 38c) gebildeten Einheit zum einen Ende des Hohlraumes (2c) des Gehäuses (1c) bzw. der Hilf;-kammer (32c) vorgesehen sind, und daß weitere Mittel (24c, 73c) zur Speisung der genannten Enden des Hohlraumes und der Kammer (32c) mit Fluid unter Druck vorgesehen sind, um eine Antriebsbewegung zu erzeugen, die derjenigen der elastischen Mittel ( (30c) entgegenwirkt.
  17. 17. Vorrichtung nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Kolben durch eine Stange (140c) gekoppelt sind, welche die dichte Wandung (33c) duichquert, welche die Hilfskammer (32c) von dem Hohlraum (2c) des Gehäuses (lc) trennt.
  18. 18. Vorrichtung nach Anspruch 16 oder 17, dadurch gekennzeichnet, daß die Speisemittel eine Leitung (73) enthalten, welche die beiden zu versorgenden inden verbindet.
  19. 19. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 16 bis 18, dadurch gekennzeichnet, daß die Rückführmittel eine i)ruckfeder (30c) enthalten, die zwischen dem Ililfskolben (38c) und dem Boden (70) der Hilfskammer (32() gegenüber dom Hohlraum (2c) angeordnet ist.
  20. 20. Vorrichtung nach Anspruch 15 oder 19, dadurch gekennzeichnet, daß sich die Feder gegenüber lem Hilfskelben (38c) auf einer schalenförmigen Hülse (72) abstützt, die verschiebbar in bezug auf den HilfskoLben (38c) angeordnet ist, welcher eine Anschlageinrichtung (71) enthält, die die Auslenkung der Hülse (72) begr nzt, um den Zusammenl'au der aus dem Hilfskolben (38c), der Feder (30c) und der Hülse (72) gebildeten Einheit in einem vorgespannten Zustand der Feder (30c) zu gestatten und einen minimalen Drehmomentbedearf der Vorrichtung zu ermöylichen.
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