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DE838284C - Siebboden - Google Patents

Siebboden

Info

Publication number
DE838284C
DE838284C DEB13039A DEB0013039A DE838284C DE 838284 C DE838284 C DE 838284C DE B13039 A DEB13039 A DE B13039A DE B0013039 A DEB0013039 A DE B0013039A DE 838284 C DE838284 C DE 838284C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
sieve
wire
wires
feet
screen
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEB13039A
Other languages
English (en)
Inventor
Albert Wehner
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
BRUECKENBAU FLENDER GmbH
Original Assignee
BRUECKENBAU FLENDER GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by BRUECKENBAU FLENDER GmbH filed Critical BRUECKENBAU FLENDER GmbH
Priority to DEB13039A priority Critical patent/DE838284C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE838284C publication Critical patent/DE838284C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B07SEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS; SORTING
    • B07BSEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS BY SIEVING, SCREENING, SIFTING OR BY USING GAS CURRENTS; SEPARATING BY OTHER DRY METHODS APPLICABLE TO BULK MATERIAL, e.g. LOOSE ARTICLES FIT TO BE HANDLED LIKE BULK MATERIAL
    • B07B1/00Sieving, screening, sifting, or sorting solid materials using networks, gratings, grids, or the like
    • B07B1/46Constructional details of screens in general; Cleaning or heating of screens
    • B07B1/4609Constructional details of screens in general; Cleaning or heating of screens constructional details of screening surfaces or meshes

Landscapes

  • Combined Means For Separation Of Solids (AREA)

Description

  • Siebboden Die Erfindung bezieht sich auf einen Spaltsiebloden mit einer Vielzahl von nebeneinanderliegenden drahtförmigen Siebelementen. Die Hauptaufgabe bei der Herstellung solcher Sielyböden besteht darin, die seitlichen Abstände zwischen den die einzelnen Siebelemente bildenden Drähten, wodurch sich die gewünschten Spaltbreiten ergeben, genau innezuhalten. Bei den bekannten Spaltsieben sind die Drähte mit schlingenartigen Ösen versehen, durch die am Siebrahmen befestigte Bolzen gesteckt sind. Die Abstände zwischen den einzelnen Drähten werden durch entsprechende Profilierung der Ösen oder hei großen Spaltweiten durch Abstandsringe erreicht, die zwischen den Drähten auf die `Versteifungsbolzen aufgesteckt sind. Bei einer anderen Bauart werden die meist profilierten Siebdrähte in einer Art Preßschweißverfähren gleich mit denn gewünschten Abstand voneinander auf Versteifungen des Siebrahmens festgeschweißt. Hier ist das Innehalten genauer Abstände fertigungstechnisch schwierig oder kostspielig.
  • Es sind auch Spaltsiebe 'bekannt, bei denen der Abstand zwischen den einzelnen Siebdrähten dadurch hergestellt wird, daß ein verzahntes, U-förmiges Blech von oben her aufgesteckt und unterhalb der Siebfläche über die Querversteifungen umgebogen wird. Dabei ergibt sich der Nachteil, daß das Abstandsblech die Sieboberfläche überragt und ihre Glattheit stört. Außerdem besitzt das Blechprofil nur geringes Widerstandsmoment, so daß ein starrer Siebboden, wenn überhaupt, nur mit großen Schwierigkeiten und zusätzlichen Versteifungseinrichtungen hergestellt werden kann.
  • Eine andere Bauart, 'bei der zugunsten genauer Spaltbreiten auf durchlaufende Drähte verzichtet wird, stellen die sögenannten Lamellensiebe dar. Die in mehreren Reihen hintereinander angeordneten Lamellen sind meistens schachbrettartig versetzt. Der Absfand zwischen zwei Lamellen wird dabei durch die Breite des Fußes der dazwischenliegenden Lamelle der nächsten Reihe bestimmt. Solche Lamellensiebe besitzen zwar genügende Steifigkeit, sie .sind aber in der Herstellung teurer als die aus durchlaufenden Drähten bestehenden Spaltsiebe, wenn diese nicht maschinell mit Hilfe besonderer Automaten erfolgt. Besondere Schwierigkeiten bereitete es, Maschinensiebe mit gewebeartigen Siebböden in sich tragfest und starr zu gestalten. Das gelang bisher nur mit Hilfe der sogernannten Gabellamellen. Gewebeartige Siebböden nach dem bei Spaltsieben üblichen Schlingdraht-oder Schweißverfahren herzustellen, ist wegen zu großer fertigungstechnischer Schwierigkeiten bisher nicht zur Zufriedenheit gelungen.
  • Die Erfindung bezweckt die Herstellung sowohl von Spalt- als auch von gewebeartigen Siebböden mit genauer Innehaltung .der seitlichen Abstände zwischen den einzelnen Siebelementen. Erreicht wird das im wesentlichen dadurch, daß die die einzelnen Siebelemente bildenden Drähte jeder Profilform mit in regelmäßiger Folge wiederkehrenden Kröpfungen und durch Biegen oder Falten dieser Kröpfungen hergestellten Füßen versehen sind, die an unterhalb der Siebfläche liegenden Versteifungen des Siebbodens in der jeweils gewollten Spalt- oder Maschenbreite befestigt sind. Die Versteifungen können dabei außengewöhnlich schmale Profile erhalten, so daß sich eine entsprechend große offene Siebfläche ergibt. Die Füße der Siebdrähte, die die Form eines U mit nach oben gerichteten Schenkeln besitzen, haben ein großes Widerstandsmoment gegenüber der Siebbelastung. Trotz geringen Werkstoffaufwandes lassen sich daher starre und tragfeste Siebböden leicht herstellen. Die Kröpfungen und die Füße der einzelnen Siebdrähte können auf geeigneten Maschinen, losgelöst vom Siebrahmen, in Massenanfertigung hergestellt werden, was technisch und wirtschaftlich besonders günstig ist. Bei der Montage des Siebbodens brauchen die einbaufertigen Drähte nur mit ihren Füßen in den genannten Versteifungen befestigt zu werden.
  • Weitere Einzelheiten der Erfindung seien an Hand einiger Ausführungsbeispiele näher erläutert In der Zeichnung sind die in Betracht kommenden Teile des Siebbodens nach der Erfindung in vereinfachter Darstellungsweise veranschaulicht, und zwar zeigt Fig. i einen gekröpften Siebdraht, Fig. a die Seitenansicht und Fig. 3 die Draufsicht eines fertiggestellten Siebdrahtes, Fig. 4 die Seitenansicht eines für ein Kaskadensiel) bestimmten Siebdrahtes, Fig. 5 verschiedene Arten der Befestigung der Drahtfüße, Fig. 6 und 7 Seitenansichten und Fig. 8 eine Draufsicht von Teilen eines ?"laschen-Siebes. , Bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. i bis 5 ist mit i ein. Siebdraht mit Kreis- oder Profilquerschnitt bezeichnet. Solche Drähte bilden die Siebelemente, die nebeneinandergelegt den Siebboden eines Spaltsiebes ergeben. Wie Fig. i zeigt, werden die Drähte i -mit in regelmäßiger Folge wiederkehrenden Kröpfungen versehen. In den Schnittpunkten mit einer gedachten Linie a, der sogenannten Faltlinie; werden die Drähte gefaltet Lind gebogen, dergestalt, daß Füße 3 von der Form eines nach oben offenen U entstehen (Fig. a). Mit diesen Arbeitsgängen erschöpft sich bereits die Herstellung eines einbaufertigen Siebelementes.
  • Fig. 3 zeigt, daß jeder Draht i -zwischen je zwei Füßen 3 in regelmäßiger Folge nach rechts oder links gekröpft ist. Wenn daher die einzelnen aus Draht bestehenden Siebelemente nebeneinanderliegen, entstehen im Abstand der Kröpfung schachbrettartig gegeneinander versetzte Siebspalten. Durch entsprechendes Biegen lassen sieh in einfachster Weise aus den Drähten i auch einbaufertige Siebelemente für Kaskadensiebe herstellen (Fig. 4).
  • In Fig.5 sind verschiedene Arten der Befestigung der Drahtfüße 3 an den unterhalb der Siebfläche liegenden Versteifungen 4 des Siebbodens dargestellt. Welche Befestigungsart, wie Schrumpfen, Schweißen, Anwalzen oder Anbiegen, 'im Einzelfall vorzuziehen ist, hängt von der Bauart und dem Verwendungszweck des Siebes ab.
  • Wie insbesondere Fig. 3 erkennen läßt, wird der seitliche Abstand der einzelnen Siebelemente, also die Spaltbreite, nach der Montage der Siebdrähte durch das Ausmaß ihrer Kröpfungen bestimmt. Je nachdem, ob die Schenkel .der U-förmigen Füße 3 beim Falten und Biegen aufeinandetgelegt werden oder nicht, läßt sich jede gewünschte Spaltbreite, von der Drahtdicke angefangen, ohne weiteres erreichen. Für Feinspaltsiebe können Spalthreiten, die unterhalb der Drahtdicke liegen, dadurch .erzielt werden, daß die U-förmigen Füße 3 der Siebdrähte i nachprofiliert werden. Natürlich ist es auch, wie Fig. 7 zeigt, möglich, Biegung und Faltung so vorzunehmen, daß ösenähnliche Füße runder oder langlochähnlicher Art entstehen. In diesem Fall können statt der U-Profilträger Anker durch die Ösen gezogen und damit die Siebelemente am Rahmen verspannt werden.
  • Bei dem Siebboden gemäß den Fig. 6, 7 und 8 ist der wirksame Teil der Siebdrähte in regelmäßiger Folge auch in der Waagerechten gekröpft. Bei der auf der linken Seite der Abbildungen veranschaulichten Ausführungsform stehen dabei die Schenkel der U-förmigen Drahtfüße 3 im Abstand der horizontalen Drahtkröpfung. Werden diese Siebelemente nun mit ihrem Fußsteg 3' nebeneinander in die Versteifungen 4 eingesetzt, dann ergibt sich ein Siebboden mit quadratischen Sieböffnungen, wie er für :Maschensiebe gebräuchlich ist (Fig.8), hier jedoch mit dem Vorteil, daß die Siebdrähte gegeneinander beweglich sind, wodurch sich die Maschen weniger leicht verstopfen.
  • Bei der Ausführungsform nach den Fig. 6, 7 und 8, rechte Seite, bestehen die Drahtfüße 3 aus dicht aufeinanderliegenden U-Schenkeln. Hier sind die Drähte i, 5, 6 usw. zwischen je zwei - Füßen 3 um die in der Ebene liegende Kröpfungsweite versetzt. In welcher Reihenfolge und Form an dem ursprünglich glatten Draht die Kröpfungen und Füße angebracht «-erden, ist gleichgültig.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Siebboden mit einer Vielzahl nebeneinanderliegender, drahtförmiger Siebelemente, dadurch gekennzeichnet, daß die einzelnen Drähte (i) Füße (3) besitzen, die durch Kröpfen des Drahtes (i) zu einem Profil und anschließendes Falten oder Verdrehen eines Teiles ,dieses Profils aus dessen Ebene heraus entstanden sind und in unterhalb der Siebfläche liegenden Versteifungen (4) des Siebbodens befestigt sind.
  2. 2. Siebboden nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Draht (i) zwischen den Füßen (3) profiliert ist.
DEB13039A 1950-12-17 1950-12-17 Siebboden Expired DE838284C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEB13039A DE838284C (de) 1950-12-17 1950-12-17 Siebboden

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DEB13039A DE838284C (de) 1950-12-17 1950-12-17 Siebboden

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE838284C true DE838284C (de) 1952-05-08

Family

ID=6957382

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEB13039A Expired DE838284C (de) 1950-12-17 1950-12-17 Siebboden

Country Status (1)

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DE (1) DE838284C (de)

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