DE837962C - Beeinflussbare Fliehkraftkupplung, insbesondere zur Verbindung einer Stufe eines Zahnraederwechselgetriebes mit dem Antriebsmittel von Kraftfahrzeugen - Google Patents
Beeinflussbare Fliehkraftkupplung, insbesondere zur Verbindung einer Stufe eines Zahnraederwechselgetriebes mit dem Antriebsmittel von KraftfahrzeugenInfo
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16D—COUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
- F16D43/00—Automatic clutches
- F16D43/02—Automatic clutches actuated entirely mechanically
- F16D43/22—Automatic clutches actuated entirely mechanically controlled by both speed and torque
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- Mechanical Engineering (AREA)
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Description
- Beeinflußbare Fliehkraftkupplung, insbesondere zur Verbindung einer Stufe eines Zahnräderwechselgetriebes mit dem Antriebsmittel von Kraftfahrzeugen Die Erfindung betrifft eine beeinflußbare Fliehkraftkupplung, insbesondere zur Verbindung einer Stufe eines Zahnräderwechselgetriebes mit dem Antriebsmittel von Kraftfahrzeugen, bei der die Fliehgewichte an schwenkbar gelagerten Hebeln angelenkt und an diese anliegende Anschläge vorgesehen sind.
- Bei derartigen Fliehkraftkupplungen ist der Abschaltbereich, das ist die Zone zwischen frühestem und spätestem Abschaltpunkt, durch die Abnahme der Fliehkraft in den Schaltfliehgewichten bestimmt, und seine Grenzen sind durch die Drehzahl der Kupplung, das Hebelverhältnis an den Fliehgewichtshebeln und das Gewicht der Fliehgewichte festgelegt. Das größte Drehmoment ergibt den frühesten Abschaltpunkt, der mit einer Veränderung des Drehmomentes nach unten jeweils entsprechend tiefer zu liegen kommt. Die Übertragungsfähigkeit der Kupplung läßt mit abnehmender Drehzahl nach, und von einem bestimmten Punkt ab findet eine Übertragung nicht mehr statt. Dies ist der späteste Abschaltpunkt.
- Besonders bei schnellen Fahrzeugen mit -hoher Stundengeschwindigkeit wäre es wünschenswert, den Abschaltbereich zu vergrößern. Die derzeit gebräuchlichen Mittel lassen dies jedoch nicht zu. Lediglich eine Verschiebung des gegebenen Bereiches kommt den Bedürfnissen dadurch entgegen, daß man ihn wahlweise, da der Leistungsbedarf bei Berg- und Stadtfahrten zu unterschiedlich ist, je nachdem entweder höher oder tiefer legt. Mit den bekannten Kupplungen kann aber auch eine Verschiebung des Schaltbereiches und damit die jeweils günstigste Ausnutzung des Motorenmomentes nicht ermöglicht werden.
- Durch die Erfindung wird eine Verschiebung des Abschaltbereiches dadurch erreicht, daß die an der Mitnehmernabe befindlichen Anschläge in ihr radial verschiebbar angeordnet sind. Daraus ergibt sich bei Fernfahrten hohe Abschaltung mit hohem Reisedurchschnitt, bei Stadtfahrten niedere Abschaltung und damit vermehrtes Fahren im direkten Gang mit geringerem Benzinverbrauch, Verminderung des Fahrgeräusches und größere Schonung des Motors und damit seine höhere Lebensdauer.
- Der durch die Radialverschiebung jeweils gewünschte Standort der Anschläge ist von Hand einstellbar. Es kann aber auch die radiale Verschiebung der Anschläge selbsttätig durch von den Kupplungsfliehgewichten unabhängige Fliehgewichte erfolgen.
- Die Verstellung der Anschläge von Hand oder selbsttätig ist auf vielfache Weise möglich. Es seien hier lediglich je ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgedankens der einen und der anderen Art aufgeführt. So wird bei Handbeeinflussung der Standort der unter Einwirkung von Federn stehenden Anschläge mittels einer axial verschiebbaren konischen Auflauffläche verändert. Bei selbsttätig verschiebbaren Anschlagbolzen sind diese mit unter Federspannung stehenden Fliehgewichten durch Hebel verbunden oder die Hebel werden durch Federn entgegen der Wirkung der Fliehkraft gehalten.
- Die Erfindung ist an zwei Ausführungsbeispielen erläutert, wovon das eine eine handbetätigte, das andere eine selbsttätig wirkende Anschlagbolzenverstellung darstellt. Es zeigt Fig. i einen Schnitt nach Linie I-1 der Fig. 2, Fig. 2 einen Schnitt nach Linie II-II der Fig. i, Fig. 3 einen Schnitt nach Linie 111-III der Fig. 4 und Fig. 4 eine Ansicht der Fig. 3 in Pfeilrichtung. Auf der Welle i ist mittels Keil 2 eine Mitnehmernabe 3 befestigt. Diese bildet zusammen mit dem Fliehgewichtsträger 4, den Fliehgewichten 5, der Schnürfeder 6, den Andruckplatten 7 mit den Belägen 8 und den Hebeln 9 den getriebenen Teil der Kupplung. Die Kraftübertragung zwischen der Mitnehmernabe 3 und den um die Bolzen io schwenkbaren Hebeln 9 erfolgt durch die Anschlagbolzen i i, die in den Schlitzen 12 der Mitnehmernabe mit den Flächen 13 geführt sind. Im Fliehgewichtsträger 4 sind für den freien Durchtritt der Anschlagbolzen i i fensterartige Aussparungen 14 vorgesehen. Die Anschlagbolzen stehen unter der Spannung von Druckfedern 15.
- Der treibende Teil der Kupplung besteht aus der mit der Nabe 16 versehenen Scheibe 17, die auf der Hohlwelle 18 mit dem Keil i9 befestigt ist, der an der Scheibe 17 angeschraubten Kupplungstrommel 2o und den Widerstandsfliehgewichten 2,1 mit der Schnürfeder 22.
- Zwischen den Widerstandsfliehgewichten 21 und dem Fliehgewichtsträger 4 sind als Übertragungsglieder zwei Ringkörper 23 und 24 mit dem zwischen ihnen liegenden Ringdrucklager 25 sowie die Druckkugeln 26 angeordnet.
- Die Arbeitsweise der Fliehkraftkupplung darf als bekannt vorausgesetzt werden, die Wirkungsweise der ?Anschlagbolzen i i und ihre Verstellung sei nachstehend geschildert.
- Im eingeschalteten Zustand der Kupplung sind durch die Fliehkraft in den Schaltfliehgewichten 5 die Widerstandsfliehgewichte 21 wieder über die Druckkugeln 26 und die beiden Ringkörper 23, 24 in ihre Ausgangsstellung zurückgedrängt. Der Kraftfluß läuft über die Hebel 9 und den Anschlagbolzen i i auf die Mitnehmernabe 3, die Welle i und damit zur Fahrzeugabtriebsachse. Tritt an dieser ein höheres Lastmoment, sei es bei Fahrt bergaufwärts oder bei Beschleunigung des Fahrzeuges auf, dann wirkt sich dieses so aus, daß eine Relativverdrehung der Mitnehmernabe 3 gegenüber dem Fliehgewichtsträger 4 eintritt und dadurch die Fliehgewichte 5 über die von den Anschlagbolzen i i zurückgeschwenkten Hebel 9 in Zusammenarbeit mit der Schnürfeder 6 zurückgezogen werden. Die Kupplung schaltet ab.
- Der Punkt, an dem die Kupplung abschaltet, ist durch die Länge des Hebelarmes vom Anliegepunkt der Anschlagbolzen i i an den Hebeln 9 bis zu dem Schwenkpunkt um die Bolzen io gegeben. Das Abschaltmoment bestimmt also den Abschaltpunkt, der jedoch in seiner Höhe verstellbar sein muß, um den im Fahrbetrieb auftretenden Forderungen gerecht werden zu können: Gemäß der Erfindung ist das Abschaltmoment veränderbar durch Verschieben der Anschlagbolzen i i. Zum Verschieben dient dabei beispielsweise die auf der Welle i angeordnete axial bewegliche Schiebevorrichtung 27, deren konische Auflauffläche 28 bei der Axialverstellung auf die Anschlagbolzen i i einwirkt und diese entgegen der Kraft der Druckfedern 15 radial nach innen drückt. Das Abschaltmoment wird vergrößert. Beim Zurückziehen der Schiebevorrichtung, ein Vorgang, der ebenso wie das Heranführen über ein Gestänge durch Handbetätigung erfolgt, werden die Anschlagbolzen ii durch die Druckfedern nach außen bewegt, ergeben dadurch einen kürzeren Hebelarm an den Hebeln 9 und damit ein kleineres Abschaltmoment.
- Die selbsttätige Radialverschiebung der Anschlagbolzen i i kann beispielsweise dadurch erfolgen, daß die Fliehgewichte 29, die unabhängig von den Schalt-5 und Widerstandsfliehgewichten21 'außen. an einem auf der Mitnehmernabe 3 befindlichen Ringkörper 30' radial beweglich angeordnet sind, mittels der Hebel 31 auf die Anschlagbolzen i i einwirken. Die Fliehgewichte 29 werden durch eine Schnürfeder 32 gehalten. Die Hebel 31 sind um an dem. Ringkörper 3o befestigte Bolzen 33 schwenkbar gelagert. Ein Ende der Hebe131 ist mittels des Gelenkes 34 mit den Fliehgewichten 29, das andere Ende über das Gelenk 35 mit den Anschlagbolzen i i verbunden. Zur freien Beweglichkeit der Anschlagbolzen i i sind im Ringkörper 30 noch die Aussparungen 36 vorgesehen.
Claims (5)
- PATENTANSPRUCHEC i. BeeinfluBbare Fliehkraftkupplung, insbesondere zur Verbindung einer Stufe eines Zahnräderwechselgetriebes mit dem Antriebsmittel von Kraftfahrzeugen, bei der die Fliehgewichte an schwenkbar gelagerten Hebeln angelenkt und an diese anliegende Anschläge vorgesehen sind, dadurch gekennzeichnet, daß die an der Mitnehmernabe (3) befindlichen Anschläge (i i) in ihr radial verschiebbar angeordnet sind.
- 2. Fliehkraftkupplung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der durch die Radialverschiebung jeweils gewünschte Standort der Anschläge (ii) von Hand einstellbar ist.
- 3. Fliehkraftkupplung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die radiale Verschiebung der Anschläge (ii) selbsttätig durch von den Kupplungsfliehgewichten (5, 21) unabhängige Fliehgewichte (29) erfolgt.
- 4. Fliehkraftkupplung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daB der Standort der unter Einwirkung von Federn (15) stehenden Anschläge (ii) mittels einer axial verschiebbaren konischen Auflauffläche (28) verändert wird.
- 5. Fliehkraftkupplung nach Anspruch i und 3, dadurch gekennzeichnet, daB bei selbsttätig verschiebbaren Anschlagbolzen (i i) diese mit unter Federspannung stehenden Fliehgewichten (29) durch Hebel (31) verbunden sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK8306A DE837962C (de) | 1950-12-07 | 1950-12-07 | Beeinflussbare Fliehkraftkupplung, insbesondere zur Verbindung einer Stufe eines Zahnraederwechselgetriebes mit dem Antriebsmittel von Kraftfahrzeugen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK8306A DE837962C (de) | 1950-12-07 | 1950-12-07 | Beeinflussbare Fliehkraftkupplung, insbesondere zur Verbindung einer Stufe eines Zahnraederwechselgetriebes mit dem Antriebsmittel von Kraftfahrzeugen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE837962C true DE837962C (de) | 1952-05-05 |
Family
ID=7211902
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEK8306A Expired DE837962C (de) | 1950-12-07 | 1950-12-07 | Beeinflussbare Fliehkraftkupplung, insbesondere zur Verbindung einer Stufe eines Zahnraederwechselgetriebes mit dem Antriebsmittel von Kraftfahrzeugen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE837962C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1093687B (de) * | 1955-10-07 | 1960-11-24 | Auto Union Gmbh | Automatische Fliehkraftkupplung fuer stufenlose Keilriemengetriebe von Kraftfahrzeugen |
-
1950
- 1950-12-07 DE DEK8306A patent/DE837962C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| DE1093687B (de) * | 1955-10-07 | 1960-11-24 | Auto Union Gmbh | Automatische Fliehkraftkupplung fuer stufenlose Keilriemengetriebe von Kraftfahrzeugen |
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