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DE836961C - Feinabgleich der Induktivitaet bei Toroidspulen, insbesondere Pupinspulen - Google Patents

Feinabgleich der Induktivitaet bei Toroidspulen, insbesondere Pupinspulen

Info

Publication number
DE836961C
DE836961C DEP2234A DEP0002234A DE836961C DE 836961 C DE836961 C DE 836961C DE P2234 A DEP2234 A DE P2234A DE P0002234 A DEP0002234 A DE P0002234A DE 836961 C DE836961 C DE 836961C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
places
core
coils
mass
coil
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEP2234A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Dr Karl Baumgart
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Felten and Guilleaume Carlswerk AG
Original Assignee
Felten and Guilleaume Carlswerk AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Felten and Guilleaume Carlswerk AG filed Critical Felten and Guilleaume Carlswerk AG
Priority to DEP2234A priority Critical patent/DE836961C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE836961C publication Critical patent/DE836961C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01FMAGNETS; INDUCTANCES; TRANSFORMERS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR MAGNETIC PROPERTIES
    • H01F17/00Fixed inductances of the signal type
    • H01F17/04Fixed inductances of the signal type with magnetic core
    • H01F17/06Fixed inductances of the signal type with magnetic core with core substantially closed in itself, e.g. toroid
    • H01F17/08Loading coils for telecommunication circuits

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Microelectronics & Electronic Packaging (AREA)
  • Coils Or Transformers For Communication (AREA)

Description

  • Feinabgleich der Induktivität bei Toroidspulen, insbesondere Pupinspulen l3ei der Herstellung von Toroidspulen, z. B. von Pupinspulen, werden meistens die verlangten Induktivit:itswerte und die Symmetrie der Wicklung nicht ohne weiteres erreicht. Die Ursache kann in L,'ngleiclim<iliigkeiten des Spulenkerns zu suchen sein. 'Mitunter ist auch die Dicke des Kernes verschieden. Man ist zwar stets bestrebt, den Spulenkern möglichst gl@ichm:ißig und Überall gleichdickzumachen. Dieses Ziel läßt sich jedoch insbesondere bei Massehernen im allgemeinen nicht mit genügender Genauigkeit erreichen, weshalb es meistens erforderlic'li ist, dic Spule oder ihre einzelnen Wicklungen auf den verlangten Induktivitätswert abzugleichen.
  • Zum abgleichen der Spulen wird in der Regel die Windungszabl der Spulenwicklung oder der Spulenwicklungen geändert. Man kann aber immer nur ganze Windungen hinzulegen oder abnehmen. Deshalb ist bei mehrlagiger Wicklung schon vorgeschlagen worden, die Windungsfläche einzelner `Findungen zu ändern, indem man eine oder mehrere der obersten Spulenwindungen in einen schmalen, ringförmigen Luftspalt einlegt, den man beim U'ickeln der Spulen freigelassen und durch besondere Trennstege abgegrenzt !hat.
  • Das Verfahren nach der Erfindung ermöglicht einen einfacheren Feinabgleich, der dazu noch den Vorteil hat, datß der Wickelraum nicht vermindert zu werden braucht.
  • Erfindungsgemäß wird ein Spulenkern verwendet, dem man längs seines magnetischen) Kraftlinien- «-egel an mindestens einer Stelle bewußt ein vergrößertes magnetisches Leitvermögen gegebelt hat. Durch diese örtlich vergrößerte magnetische Leitfähigkeit wird der magnetische Fluß und damit die lnduktivität itisbesottdere solcher Windungen erhöht, die an oder dicht neben den genannten Stellen auf den Kern gewickelt sind. Nach der Erfindung werden daher weiterhin in bezug auf diese Stellen eilte oder mehrere Windungen, bei mehrlagigen Wicklungen solche der obersten Wicklungslage, so lange verlagert, bis der verlangte Induktivitätswert oder die gewünschte Symmetrie oder beide erreicht werden.
  • Der Spulenkern für das Verfahren der Erfindung muß stellenweise eine größere magnetische hass` besitzen. Dies soll vorteilhaft bei einem Kern für )i-Wicklungen an ya/2-Stellen der Fall sein. Auf die Mitten dieser Stellen werden zweckmäßig di-e Trennstege der Wicklungen aufgebracht.
  • Bei einem Blechkern kann malt die magnetische Masse dadurch vergrößern, daß nian den Kern stellenweise durch einen zusätzlichen Blechringabschnitt verstärkt. Dies ist beispielsweise in Abb. i dargestellt, wonach auf den Blechkern i an einer Stelle ein zusätzlicher Blechringabschnitt 2 aufgelegt ist.
  • l:in Massekern kann an den betreffenden Stellen, @@ ic beispielsweise der Massekern 3 der Abb. 2 an den tun i8o° zueinander versetzten Stellen 4 und 5, verdickt sein oder, wie in Abb. 3 all dem Kern 6 lyei 7 und 8 angedeutet, eine höhere Dichte besitzen. Man erreicht dies bei der Herstellung des Kernes dadurch, daß man, nachdem üblicherweise die ganze Form möglichst gleichmäßig mit isoliertem Eisenpulver gefüllt worden ist, an den genannten Stellen zusätzliches Eisenpulver einfüllt. An diesen Stellen 'hat dann der Kern je nach der Ausbildung der Form oder dem zum Pressen verwendeten Druck eine größere Dicke oder Dichte. Vorteilhaft ist dabei (las zusätzlich eingefüllte Eisenpulver gefärbt oder sonstwie gekennzeichnet, damit die Stellen größerer magnetischer Masse am fertigen Kern besser kenntlich sind. Ist der Kern aus mehreren Kernringen zusammengesetzt, so legt malt die Kernringe mit den gekennzeichneten Stellen aufeinander. Soll der Kern mehr als eine Stelle von größerer magiletiscIierMasse besitzen, so kann man die gekennzeichneten Stellen in gleichmäßiger oder je nach den Erfordernissen auch in ungleichmäßiger Verteilung aufeinanderlegen.
  • Bei Verwendung der beschriebenen Kerne «-erden nach dein Verfahren der Erfindung zweckmäßig die fertiggewickelten Spulen zunächst durch Auflegen oder Abnehmen von Windungen möglichst weitgehend abgeglichen. Alsdann wird durch örtliches Verlagern von Windungen der obersten Wicklungslage fein abgeglichen.
  • Das Verfahren nach der Erfindung ermöglicht in einfacher Weise ein beliebig feinstufiges Abgleichen von Toroidspulen. Insbesondere kann man nach dem Verfahren, z. B. bei Pupinspulen, eine besonders gute induktive Symmetrie erreichen.

Claims (7)

  1. PATEN TANSPRI(:tii: T. Verfahren zum Feinahgleichen der Induktivität einer Toroidspule, insbesondere einer Pupinspule, -dadurch gekennzeichnet, daß ein Kern verwendet wird, der längs seines magnetischen Kraftlinienweges mindestens an einer Stelle ein vergrößertes magnetisches Leitvermögen besitzt, und daß in bezug auf diese Stellenwindungen der oberstenWicklungslagell so lange verlagert werden, bis der verlangte Induktivitätswert und/oder die gewünschte Symmetrie erreicht sind.
  2. 2. Spulenkern für das Verfahren nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß er stellenweise eine größere magnetische Masse besitzt.
  3. 3. Blechkern nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß er stellenweise durch einen zusätzlichen Blechringabschnitt verstärkt ist.
  4. 4. Massekern nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß er stellenweise verdickt ist.
  5. 5. Massekern nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß er stellenweise eine höhere Dichte besitzt.
  6. 6. Masseltern nach Anspruch 4 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß er all dien Stellen größerer magnetischer Masse gekennzeichnet ist.
  7. 7. Spulenkern für n-Wicklungen nach Anspruch 2 oder den weiteren Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, daß er n/2-Stellen größerer magnetischer Masse besitzt und daß auf did Mitten dieser Stellen die Trennstege der Wicklungen aufgebracht sind.
DEP2234A 1948-10-02 1948-10-02 Feinabgleich der Induktivitaet bei Toroidspulen, insbesondere Pupinspulen Expired DE836961C (de)

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Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE836961C true DE836961C (de) 1952-04-17

Family

ID=7357844

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DEP2234A Expired DE836961C (de) 1948-10-02 1948-10-02 Feinabgleich der Induktivitaet bei Toroidspulen, insbesondere Pupinspulen

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