DE957404C - Antenne mit hochpermeablem Kern, insbesondere Ferritstabantenne - Google Patents
Antenne mit hochpermeablem Kern, insbesondere FerritstabantenneInfo
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- DE957404C DE957404C DEG8913A DEG0008913A DE957404C DE 957404 C DE957404 C DE 957404C DE G8913 A DEG8913 A DE G8913A DE G0008913 A DEG0008913 A DE G0008913A DE 957404 C DE957404 C DE 957404C
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01Q—ANTENNAS, i.e. RADIO AERIALS
- H01Q7/00—Loop antennas with a substantially uniform current distribution around the loop and having a directional radiation pattern in a plane perpendicular to the plane of the loop
- H01Q7/06—Loop antennas with a substantially uniform current distribution around the loop and having a directional radiation pattern in a plane perpendicular to the plane of the loop with core of ferromagnetic material
- H01Q7/08—Ferrite rod or like elongated core
Landscapes
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- Variable-Direction Aerials And Aerial Arrays (AREA)
Description
Es ist bereits eine magnetische Antenne bekannt, bei der zwei ringförmige Kerne aus magnetischem
Material — durch einen größeren Luftspalt voneinander getrennt — in einem gemeinsamen
Spulenkörper angeordnet sind. Die Länge der Spulen entspricht dabei ungefähr der Länge der
ringförmigen Kerne. Bei dieser bekannten Anordnung wird eine maximale Kraftlinienzahl durch
verhältnismäßig große Kerndurchmesser undKernquerschnitte hereingeholt, so daß die Anordnung
für im Freien angebrachte Antennen und überall dort brauchbar ist, wo viel Raum zur Verfügung
steht, nicht aber dort, wo der magnetischen Antenne nur ein Mindestmaß an Raum zur Verfügung
gestellt werden kann, wie beispielsweise in Klein- und Kleinstempfängern.
Es sind ferner durch die Ferritstabantennen wenig Raum benötigende magnetische Antennen
mit hochpermeablem Kern bekannt, dessen Länge groß gegenüber seinem Durchmesser ist. Diese
Antennen weisen jedoch nur eine in der Mitte des Stabes oder eine an einem Ende aufgebrachte
Wicklung auf.
Gemäß der Erfindung wird die Empfindlichkeit der letztgenannten magnetischen Antennen mit
hochpermeablem Kern dadurch wesentlich verbessert, daß auf dem Kern zwei vorzugsweise aufgeteilte
Spulen in Hintereinanderschaltung angeordnet sind und diese Spulen von den Enden des
Kerns einen Abstand aufweisen, der durch die Lage des Maximums des Produktes aus Selbstinduktion
und Kreisgüte bestimmt ist. Durch diese Ausbildung wird eine insbesondere für
kleine und kleinste tragbare drahtlose Empfänger brauchbare, hochempfindliche Antenne von geringer
räumlicher Ausdehnung geschaffen, deren Empfindlichkeit sich außerdem durch Ausnutzung der
Richtwirkung steigern läßt.
In der Abbildung ist die vorgeschlagene Ferritstabantenne mit den durch Verschiebung der
Spule I bzw. II auf dem Stab K jeweils erhaltenen Meßwerten dargestellt. Über der Länge des FeF
ritstabes K ist als Abszisse das Produkt L · 0 aus Selbstinduktion L und der Kreisgüte Q eines
abgestimmten Kreises mit der Spule I bzw. II aufgetragen. Die Produktkurven zeigen ein verhältnismäßig
flaches Maximum, nach dessen Lage die Aufbringung der Spulen erfolgt. Von diesen beiden
Spulen ist eine zwecks Einstellung der Selbstinduktion der Antenne für die Abstimmung verschiebbar
angeordnet. Die Spulen können beispielsweise als flache Zylinderspulen oder in mehrere
Einzelwicklungen aufgeteilte flache Spulen oder als flache fortlaufende Kreuzwickelspulen ausgeführt
sein. Um eine möglichst feste Kopplung mit dem Stab K, ferner um kleine Spulenkapazitäten sowie
geringe Verluste zu erhalten, werden die Spulen I und II zweckmäßig in mehrere flache Einzelwicklungen
aufgeteilt, beispielsweise in der aus der Abbildung ersichtlichen Form. Bei dieser sind in
der Höhe jedes Kernendes jeweils eine Spule I oder II angeordnet, die in mehrere flache Einzelwicklungen
S1 bis S3 bzw. S^ bis S0 aufgeteilt
sind. Werden diese beiden gleichsinnig gewickelten Spulen I und II in der aus der Abbildung ersiehtliehen
Weise hintereinandergeschaltet, dann ergibt sich eine Steigerung der Empfindlichkeit auf etwa
den doppelten Wert. Eine weitere Steigerung der Empfindlichkeit wird dadurch erreicht, daß das
heiße bzw. heißere Wicklungsende jeweils innen liegt.
Die Form des Kerns der Antenne ist nicht auf die in der Abbildung gezeigte gerade Stabform
beschränkt, vielmehr sind auch Antennenkerne in S-, C- oder anderen gekrümmten oder gewinkelten
Formen brauchbar. Ferner kann es sich als zweckmäßig erweisen, die Enden der Kerne in einem
Querschnitt auslaufen zu lassen, der größer ist als der mittlere Querschnitt.
~
Claims (3)
1. Magnetische Antenne mit hochpermeablem Kern, dessen Länge groß gegenüber seinem
Durchmesser ist, insbesondere Ferritstabantenne, dadurch gekennzeichnet, daß auf dem
Kern zwei vorzugsweise aufgeteilte Spulen. (I, II) in Hintereinanderschaltung angeordnet
sind und diese von den Enden des Kerns (K) einen Abstand aufweisen, der durch die Lage
des Maximums des Produktes aus Selbstinduktion und Kreisgüte bestimmt ist.
2. Antennenach Anspruch i, gekennzeichnet
durch die Hintereinanderschaltung der beiden Spulen (I, II) derart, daß das heiße bzw.
heißere Wicklungsende jeweils innen liegt.
3. Antenne nach Anspruch 1 oder 2, gekennzeichnet durch die Ausbildung der beiden
Spulen (I, II) als flache Zylinderspulen oder in mehrere Einzelwicklungen aufgeteilte flache ion
Spulen oder flache fortlaufende Kreuzwickelspulen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEG8913A DE957404C (de) | 1952-05-23 | 1952-05-24 | Antenne mit hochpermeablem Kern, insbesondere Ferritstabantenne |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE720721X | 1952-05-23 | ||
| DEG8913A DE957404C (de) | 1952-05-23 | 1952-05-24 | Antenne mit hochpermeablem Kern, insbesondere Ferritstabantenne |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE957404C true DE957404C (de) | 1957-01-31 |
Family
ID=25946942
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEG8913A Expired DE957404C (de) | 1952-05-23 | 1952-05-24 | Antenne mit hochpermeablem Kern, insbesondere Ferritstabantenne |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE957404C (de) |
Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE707379C (de) * | 1939-03-12 | 1941-06-20 | Telefunken Gmbh | Peilantennensystem mit ferromagnetischem Kern |
| GB632356A (en) * | 1944-05-09 | 1949-11-28 | Wladimir John Polydoroff | Improvements in and relating to loop antenna apparatus |
-
1952
- 1952-05-24 DE DEG8913A patent/DE957404C/de not_active Expired
Patent Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE707379C (de) * | 1939-03-12 | 1941-06-20 | Telefunken Gmbh | Peilantennensystem mit ferromagnetischem Kern |
| GB632356A (en) * | 1944-05-09 | 1949-11-28 | Wladimir John Polydoroff | Improvements in and relating to loop antenna apparatus |
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