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DE836450C - Rollschuh - Google Patents

Rollschuh

Info

Publication number
DE836450C
DE836450C DEB3632A DEB0003632A DE836450C DE 836450 C DE836450 C DE 836450C DE B3632 A DEB3632 A DE B3632A DE B0003632 A DEB0003632 A DE B0003632A DE 836450 C DE836450 C DE 836450C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
wheels
footplate
lock
pivoting
roller
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEB3632A
Other languages
English (en)
Other versions
DE1619381U (de
Inventor
Wilhelm Breuer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
WILHELM BREUER
Original Assignee
WILHELM BREUER
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by WILHELM BREUER filed Critical WILHELM BREUER
Priority to DEB3632A priority Critical patent/DE836450C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE836450C publication Critical patent/DE836450C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63CSKATES; SKIS; ROLLER SKATES; DESIGN OR LAYOUT OF COURTS, RINKS OR THE LIKE
    • A63C17/00Roller skates; Skate-boards
    • A63C17/02Roller skates; Skate-boards with wheels arranged in two pairs

Landscapes

  • Motorcycle And Bicycle Frame (AREA)

Description

  • Rollschuh Gegenstand der IErfinclung ist ein Roll- bzw. Radschuh zur Erzielung möglichst hoher Geschwindigkeiten und mit der Möglichkeit der Steuerung mit Hilfe des Fußes.
  • 1)ie bekannten Rollschuhe bestehen aus einem starren Gestell, auf (lern der Fuß aufgeschnallt wird und an (lein die Radachsen ebenfalls starr befestigt sind. I)as Laufen mit solchen Rollschuhen erfolgt durch seitliches .M)drücken des Gestells vom Boden, wobei der Rollschuh teilweise einseitig gekippt bzw. angehoben wird. Mit dem Rollschuh läßt sich normalerweise lediglich geradeaus laufen. Das Kurvenfahren wird durch Gewichtsverlagerung von einem Bein auf das andere erzielt, wobei jeweils der eine Rollschuh völlig entlastet wird. Ferner sind bereits Rollschuhe bekannt, die in gewisser, Weise steuerbar sind. Beispielsweise wird zwischen den Rädern ein als Gelenkparallelogramm ausgebildetes Gestänge angeordnet, so daß beim Kurvenfahren die Räder sich entsprechend nach innen oder außen schräg stellen, können. Das Lenken in den Kurven selbst erfolgt hierbei durch Verlegen der Körperlast zu der Innren- oder Außenseite. Weiterhin ist 'bereits vorgeschlagen worden, die Platte, auf der der Fuß ruht, neigen zu können, um beim Kurveml!auf die Fußplatte senkrecht zur Druckrichtung des Beines halten zu können. Eine Lenkung der Vorderräder an diesen Rollschuhen ist nicht möglich. An Rollschuhen anderer Art ist es bereits bekannt, an der Vorderrolle eine Rück-1 anfliemmung anzuordnen. Eine sonstige Steuer- oder Lenkungsmöglichkeit ist nicht vorhesehen.
  • Die Erfindung hat die Ausbildung eines Rollschuhes zum Gegenstand, bei dem eine verbesserte Ablauf- und zugleich ehre Lenungs- und Steuerungsmöglichkeit gegeben ist. Sie zeichnet sich dadurch aus, daß auf einem mit Rädern versehenen Untergestell eine besondere, schwenkbare Fußplatte vorgesehen ist und die Räder mit einer Sperre od. dgl. zur Verhinderung einer Rückwärtsdrehung versehen werden. Die auf dem Untergestel@ lx@vegliche Fußplatte, mit der der Fuß verschnallt wird, ist vorteilhaft in zwei Richtungen schwenkbar gemacht, und zwar um eine Querachse und eine Längsachse, vorzugsweise die Mittellängsachse. Die Schwenkbarkeit der Fußplatte um eine Querachse dient zum erleicherten Abstoßen, so daß der eigentliche Roll- bzw. Radschuh von dem Boden nicht abgehoben zu werden braucht. Um das Abstoßen wirksamer zu gestalten, werden die Räder gegen ein Rückwärtsdreben gehindert, so daßi die Abstoßkraft über die feststehenden Räder sich unmittelbar gegen den Boden auswirken kann. Hierzu dient eine an den Rädern angebrachte Sperre, z. B. eine Klinkensperre, die das Drehen der Räder lediglich in einer Richtung zuläßt. Es genügt, wenn eine solche Sperre sich lediglich an einem Räderpaaar befindet. Es hat sich gezeigt, ciaß bei einer solchen Ausbildung sich mit wenig Kraft hohe Laufgeschwindigkeiten erzielen lassen.
  • Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung wird die Anordnung so getroffen, daß mit der schwenkbaren Fußplatte zugleich auch die-Vorderräder bzw. die Vorderradachse gesteuert bzw. gelenkt werden kann. Hierzu wird die Fußplatte um die Längsmittelachse schwenkbar gelagert, und diese Schwenkung wird ausgenutzt, um der Vorderradachse mit Hilfe eines Gestänges einen Schub bzw. einen Zug in der einen oder anderen Richtung zu geben. Das Steuerungsgestänge kann :beispielsweise aus einem an der Fußplatte angeordneten senkrechten Bolzen bestehen, dessen Ende gelenkig mit der Vorderradachse verbunden ist. Die durch die Schwenkung in, Querrichtung der Fußplatte sich ergebende Winkeländerung des Bolzens bewirkt über die eine oder andere Gelenkstange eine Schwenkung der um eine senkrechte Achse drehhar gelagerten Vorderradachse.
  • Die doppelte Schwenkmöglichkeit der Fußplatte wird in einfacher Weise dadurch erreicht, daß die Platte an der Vorderkante scharnierartig gelagert wird, so daß ein einseitiges Schwenken der Platte gleichbedeutend mit dem Abheben der Ferse des Fußes möglich ist. Zum Schwenken der Platte um die Längsmittelebene wird eine auf dem Gestell angeordnete, in Längsrichtung,-erlaufende Schiene angeordnet. Über diese Schiene kann man dann die Platte wippenartig nach der einen oder anderen Richtung schwenken, wodurch die Lenkung der Vorderräder hervorgerufen wird. Das beide Bewegungen ermöglichende Gelenk kann einfach gehalten werden, indem beide Scharniere kreuzweise übereinander angeordnet werden und ein Stück der oberen Scharnieröse mit einem entsprechenden Teil der unteren Scharnieröse verbunden ist. Weger3 der hohen erzielbaren Geschwindigkeiten ist es zweckmäßig, den erfindungsgemäßen Roll- bzw. Radschuh mit einer Bremsvorrichtung zu versehen. Diese kann auf die Hinterräder winken und zugleich von dem Fuß bzw. durch die Fußplatte oder auch von Hand bedient werden.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes veranschaulicht.
  • Fig. i zeigt eine Seitenansicht des Radschuhes gemäß der Erfindung.
  • Fig. 2 ist eine Draufsicht.
  • Der Radschuh gemäß der Erfindung besteht im wesentlichen aus einer Grundplatte i, an der die Hinterradächse 2 mit den Rädern 3 und die Vorderradachse 4 mit den Rädern 5 angeordnet sind. Während die hintere Achse 2 nicht verstellbar ist, kann die vordere Achse 4 um den Drehzapfen 6 geschwenkt werden. Auf der Grundplatte i ist die gemäß der Erfindung schwenkbare Fußplatte 7 gelagert, und zwar an der vorderen Kante um eine Querachse 8, so daß sie ,die in Fig. i gezeigte gestrichelte Lage einnehmen kann. Zum Schwenken der Fußplatte 7 in Querrichtung ruht die Platte auf einer Längsschiene g. Für die Schwenkmöglichkeit in beiden Richtungen dient ein Gelenk io, das aus zwei über Kreuz bestehenden Scharnieren gebildet sein kann und an der Grundplatte befestigt wird.
  • Der Radschuh gemäß der Erfindung wird dadurch gesteuert, daß durch Verlagerung des Körpergewichts die Fußplatte nach rechts oder links geneigt wird. Diese Neigung wird auf die Vorderradachse übertragen. Dies geschieht beispielsweise in der Weise, daß ein an der Fußplatte befestigter Bolzen i i, der nach unten durch eine Öffnung über die Grundplatte hinausragt, mit Lenkern 12 verbunden ist, die an der einen und der anderen Seite der Vorderradachse angreifen. Bei einer Neigung der Fußplatte in Querrichtung wird der Bolzen i i ebenfalls in einem entsprechenden Winkel geneigt. Dadurch führt der eine Lenker eine Stoßbewegung nach vorn aus, während der andere Lenker die Vorderradachse entsprechend nach hinten zieht, so daß eine Drehung der-Achse um den Bolzen 6 nach rechts oder nach lins erfolgt.
  • An den Vorderrädern ist eine Sperrvorrichtung angebracht, durch die die Räder sich nur in Fahrtrichtung drehen lassen. Bei Rückwärtsdrehung werden die Räder blockiert, so <aß der Läufer sich auf diese Weise abstoßen kann. Die Sperrvorrichtung befindet sich beispielsweise an einem Zylinder 13. Die Innenseiten .dieser Zylinder sind so gekerbt, daß je ein an der Achse drehbar befestigter Sperrriegel od. dgl. nur ein Vorwärtsdrehen der Räder zuläßt, dagegen das Rückwärtsdrehen blockiert.
  • Zum leichten Laufen können die Räder wie üblich in Kugellagern gelagert sein. Statt der bei Rollschuhen üblichen Rollen kann man auch größere Räder veriwendon, da diese sicher auf (Irr Grundplatte angeordnet sein und diese überragen können.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Roll- bzw. Radschuh, dadurch gekennzeichnet, claß auf einem mit Rädern versehenen Untergestell eine um eine Quer- und die Mittellängsachse schwenkbare Fußplatte vorgesehen ist und die Räder mit einer Sperre zur Verliinderung einer IZückwärtsdrehung versehen sind. z. Sclinli nach Anspruch i, dadurch gekennzeiclinet, daß die Fußplatte auf einer in Längsrichtung angeordneten Schiene aufliegt und das Gelenk für die Schwenk- und Drehbewegung an der vorderen Kante der Fußplatte angeordne t ist. 3. Schub nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorderräder um eine senkrechte Achse drehbar sind und durch die Schwenkung der Fußplatte um die Mittellängsachse mit Hilfe eines Gestänges gesteuert werden. .4. Schuh nach den Ansprüchen i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß ein an der Längsmittelebene angeordneter und mit der Fußplatte befestigter Bolzen od. dgl. mit je einem an der Radachse angreifenden Lenker zum Steuern der Achse verbunden ist. Schuh nach den Ansprüchen i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die ein Rückwärtsdrehen der Räder verhindernde Sperre als Klinkensperre ausgebildet wird, die in eine Innenverzahnung eines Zylinders eingreift. Angezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 232 o64, 266 693, 392 449, 613 157, 622 999.
DEB3632A 1950-05-14 1950-05-14 Rollschuh Expired DE836450C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEB3632A DE836450C (de) 1950-05-14 1950-05-14 Rollschuh

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEB3632A DE836450C (de) 1950-05-14 1950-05-14 Rollschuh

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE836450C true DE836450C (de) 1952-04-15

Family

ID=6953325

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEB3632A Expired DE836450C (de) 1950-05-14 1950-05-14 Rollschuh

Country Status (1)

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DE (1) DE836450C (de)

Citations (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE232064C (de) *
DE266693C (de) *
DE392449C (de) * 1923-01-11 1924-03-28 Reinhold Freche Rollschuh
DE613157C (de) * 1933-01-28 1935-05-13 Julius Grossmann Durch Querneigen der Fussauflageplatte Steuerbarer Rollschuh
DE622999C (de) * 1935-12-11 Arno Durst Bremse fuer einspurige Zweiradrollschuhe

Patent Citations (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
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DE392449C (de) * 1923-01-11 1924-03-28 Reinhold Freche Rollschuh
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