DE835765C - Mechanisches, durch elektrische Einrichtungen in Schwingungen zu versetzendes Schwingsystem - Google Patents
Mechanisches, durch elektrische Einrichtungen in Schwingungen zu versetzendes SchwingsystemInfo
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- DE835765C DE835765C DEP28966A DEP0028966A DE835765C DE 835765 C DE835765 C DE 835765C DE P28966 A DEP28966 A DE P28966A DE P0028966 A DEP0028966 A DE P0028966A DE 835765 C DE835765 C DE 835765C
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-
- H—ELECTRICITY
- H03—ELECTRONIC CIRCUITRY
- H03B—GENERATION OF OSCILLATIONS, DIRECTLY OR BY FREQUENCY-CHANGING, BY CIRCUITS EMPLOYING ACTIVE ELEMENTS WHICH OPERATE IN A NON-SWITCHING MANNER; GENERATION OF NOISE BY SUCH CIRCUITS
- H03B5/00—Generation of oscillations using amplifier with regenerative feedback from output to input
- H03B5/30—Generation of oscillations using amplifier with regenerative feedback from output to input with frequency-determining element being electromechanical resonator
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Description
- Mechanisches, durch elektrische Einrichtungen in Schwingungen zu versetzendes Schwingsystem Für die Erzeugung elektrischer Schwingungen nachdem Rückkopplungsprinzip verwendet man als frequenzl)-estimmendes Schwingelement mit Vorteil Stimmgabeln oder stimmgabelälhnliche Gebilde. Solche als Stimmgabefgeneratorenbekannte Einrichtungen besitzen hohe Frequenzkonstanz, wenn sie bei konstanter Temperatur arbeiten und wenn jeder zusätzliche Dämpfungseinflufl vermieden wird. Zusätzliche Dämpfung, z. B. durch die Luftreibung und durch Schallabstrahlung, kann vermieden werden durch Einbau des Schwingsystems in ein luftleeres Gehäuse. Eine weitere wesentliche Dämpfungsursache besteht in der Ableitung von Schwingungsenergie über die Befestigungsstelle der Stimmgabel nach ,der Unterlage, wo sie sich verlaufen kann. Der Energieentzug auf diese Weise kann eventuell einen besonders hohen Grad annehmen, wodurch die Schwingkreisgüte des Systems ganz wesentlich verschlechtert werden kann. Ein weiterer Nachteil bei der Übertragung der Schwingungen auf die Unterlage besteht darin, daB die Masse und Elastizität der Unterlagen ebenfalls frequenzbestimmend mitwirkt, wodurch unerwünschte Frequenzänderungen auftreten können. Man hat .schon vorgeschlagen, die Ableitung von Schwingungen dadurch klein zu halten, daß man die schwingende Stimmgabel federnd aufhängt. Diese Bauweise (hat aber in vielen praktischen Killen den Nachteil, (laß die schwingende Gabel keine feste Einheit mit der Unterlage bildet, wo sich die Antriebs- und Koppelorgane, ivie Spulen, Kontakte usw., befinden. Für viele technische Konstruktionen ist eine fest zusammengefügte, kompakte Bauweise unerläßlich. Die Erfindung ermöglicht eine solche Bauweise eines Stimmgabel@generators, ohne daß Energie von Bedeutung nach der Unterlage abfließt, so daß keine Vergrößerung der Dämpfung der schwingenden Gabeln durch die Befestigung erfolgt.
- Die Erfindungbetrifft demnach ein mechanisches, durch elektrische Einrichtungen in Schwingungen zu versetzendes Schwingsystem und ist dadurch gekennzeichnet, daß dieses eine solche Form besitzt, (laß sich verschiebungs- und drehungsfreie Stellen auf dem, Schwingsystem ergeben und (laß die feste Verbindung mit dem Unterbau der Einrichtung sieh an diesen Stellen befindet.
- Der Antrieb, also die Erregung des Schwingsystems, erfolgt in ibekannter `'eise .mittel=s elektrischer bzw. elektromagnetischer Organe, die auf <lern Unterbau der Einrichtung aufgebaut sind.
- Eine Ausführungsform der Erfindung ist in Fig. i dargestellt.
- Das schwingende System besteht hier aus einer H-förmigen, doppelten Stimmgabel G. Die Befestigung auf der Unterlage U erfolgt, unter Zwischenlage eines kleinen Distanzstückes, mittels Sehrauben, Nieten oder ähnlichem, welche durch die Befestigungslöcher L geführt sind. Die Befestigungslöcher L liegen auf der längs symmetrischen Achse, also an einer Stelle, wo die Massepunkte in Ruhe sind. Darüber wird weiter unten an Hand der Fig. 2 Näheres gesagt. Die vier Zinken der Stimmgabel g werden mittels der mit Wechselstrom durchflossenen Antriebsspulen A zum Schwingen gebracht. Der Wechselstrom dafür wird in bekannter Weise einem Verstärker R entnominen, dessen Steuerspannung finden Erregerspulen E erzeugt wird, unter dem Einfluß der schwingenden Zinken. Die Abnähme der Energie erfolgt beispielsweise über den Transformator T. Die eventuelle Fernhaltung des Röhrengleichstromes sowie erforderliche Vormagnetisierungen erfolgen in bekannter Weise und sind in der Figur nicht eingezeiehnet.
- Durch entsprechende Zusammenschaltung der .-Antriebs- und Erregerspulen wird eine zur Längsachse l und Querachse q symmetrische Sc.hwingungsw-ei@se erreicht. Dieser Fall ist in der Fig. z schematisch dargestellt, wobei a und b zwei Schwingphasen der Zinken mit einem Zeitunterschied von einer @halben Schwingungsdauer darstellen. Es ist leicht einzusehen, daß bei dieser Art Verbiegung der Punkt 31 keinerlei Bewegung ausführt. Aber auch alle Punkte auf dem Verbindungssteg der beiden Zinken, welche auf der längs symmetrischen Mittelachse liegen, führen keinerlei Bewegung aus.
:@n diesen Punkten können also Befestigungen nach der Unterlage vorgenommen werden, ohne daß da- durch Bewegung und damit Energie nach der Un- terlage gelangt. Die Befestigung kann also mittels einer Schraube oder Niete oder ähnlichem ini Punkt dl erfolgen, oder es können zwei oder meh- rere Schrauben, Niete usw. angewendet werden. wenn sie auf der Längssvmnietrieachse I_ liegen. Geringe Abweichungen sind natürlich auch hier zu- lässig. Eine weitere, im Sinne der Erfindung brauch- bare Form der Stimmgabel ist die in der Fig. 3 dargestellte Kreuzform. Die nicht eingezeichneten Antriebsspulen wirken so, (laß die Zinken eine durch die punktierten Linien a bzw. b dargestellte Verbiegung ausführen. In diesem Fall ist der Punkt M schwingungsfrei und eignet sich als Ort für die Befestigung auf der Grundplatte. Selbstver- ständlieh lassen sich auch weitere in der Nähe von hl liegende Punkte wenigstens angenälhert als schwingungsfrei änsehe@n, insbesondere Punkte, die auf den Winikelhalbierenden rn und rc liegen. In praktischen Fällen können bei der H-förmigen Stimmgabel als ausreichend in Ruhe befindlich auch Punkte angesehen werden, die auf der quer symmetrischen Achse q oder aber irgend in der Nähe des Achsenschnittpunktes liegen. .Xn diesen Punkten können also Befestigungen angebracht werden, ohne daß dadurch praktisch zusätzliche Dämpfung entsteht. Durch Veränderung der Stegbreite k, beispiels- weise auch bloß an der Verbindungsstelle mit den Zinken, kann gegebenenfalls sowohl die Frequenz ,des Gebildes als auch die Dämpfung desselben etwas beeinflußt wverden. Das mechanische Schw-in:gsystein kann ebenfalls mit Vorteil für den Aufbau elektriscli-inechanischer Filter verwendet werden.
Claims (6)
- PATEN TANSYRI`<;HE: i. Mechanisches, durch elektrische Einrichtungen. in Schwingungen zti versetzendes Schwingsystem, dadurch gekennzeichnet. daß das schwingende mechanische System eine solclhe Form besitzt, daß sich mindestens eine verschiebungs- und drehungsfreie Stelle auf demselben ergibt und (laß sich an mindestens einer solchen Stelle die feste Verbindung mit dem Unterbau der Einrichtung befindet.
- 2. Schwingsystem nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Stimmgabel H-förinig ist.
- 3. Schwingsystem nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, (laß die Stimmgabel kreuzförmig ist. a.
- Schwingsystem nach :\nspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die teste Verbindung der Stimmgabel wenigstens finit einer Symmetrieachse der Stimmgabel, wenigstens angenähert zusammenfällt.
- 5. Schwingsystem nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die feste Verbindung der Stimmgabel mit der Unterlage wenigstens mit einer Winkelhalbierenden der Zinken, wenigstens angenähert zusammenfällt.
- 6. Schwingsystem nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daB der Antrieb der Stimmgabel so erfolgt, daB die Zinkenbewagung symmetrisch zur längs symmetrischen Achse der Stimmgabel ist. -7. Schwingsystem nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Antrieb der Stimmgabel so erfolgt, daß die Zinkenbewegung zu_ einer Winkelhalbierenden symmetrisch ist. B. Schwingsystem nach Anspruch a, dadurch gekennzeichnet, daß der die Zinken verbindende Steg an den Verbindungsstellen verengt ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH835765X | 1944-12-13 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE835765C true DE835765C (de) | 1952-04-03 |
Family
ID=4540696
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEP28966A Expired DE835765C (de) | 1944-12-13 | 1949-01-01 | Mechanisches, durch elektrische Einrichtungen in Schwingungen zu versetzendes Schwingsystem |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE835765C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1265884B (de) * | 1958-05-30 | 1968-04-11 | Siemens Ag | Elektromechanisches Filter mit piezoelektrischem Antrieb und Laengsschwingungen oder Biegeschwingungen ausfuehrenden Resonatoren |
| DE1285019B (de) * | 1961-02-27 | 1968-12-12 | Armec Corp | Resonator |
-
1949
- 1949-01-01 DE DEP28966A patent/DE835765C/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1265884B (de) * | 1958-05-30 | 1968-04-11 | Siemens Ag | Elektromechanisches Filter mit piezoelektrischem Antrieb und Laengsschwingungen oder Biegeschwingungen ausfuehrenden Resonatoren |
| DE1285019B (de) * | 1961-02-27 | 1968-12-12 | Armec Corp | Resonator |
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