DE3042371A1 - Vorrichtung zum pulsierten erregen eines elektromotors - Google Patents
Vorrichtung zum pulsierten erregen eines elektromotorsInfo
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Description
S.V. Philips1 e:,o;;a-;x;;:i,ü = ^n1 fotan
PHN 9621 y Γ 7. 8.1980
Vorrichtung zum pulsierten Erregen eines Elektromotors.
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum pulsierten Erregen eines Elektromotors.
Eine derartige Vorrichtung ist aus der DE OS 22 32 O41 bekannt. In Fig. 1 der genannten Patentanmeldung
ist ein Elektromotor dargestellt, für den die Erregung dadurch erhalten wird, dass eine Speisespannung in Form einer
Wechselspannung einer Reihenschaltung des Motors und der genannten
Vorrichtung zugeführt wird, die als ein Thyristor ausgebildet ist. Indem zu einem bestimmten Zeitpunkt
während jeweils der positiven Periode der Speisespannung ein Triggerimpuls dem Steuereingang des Thyristors zugeführt
wird, wird letzterer leitend. Das Erregungssignal
wird zu diesem Zeitpunkt in einer sehr kurzen Zeit den Wert der Speisespannung annehmen und der Speisespannung
^ gleich bleiben, bis beim nächstfolgenden Nulldurchgang der
Speisespannung der Thyristor erlischt. Die Erregung des Motors geht pulsiert vor sich, wobei die Erregungsimpulse
eine steile Vorderflanke und eine allmählich zu Null verlaufende Hinterflanke aufweisen.
Es sei hier erwähnt, dass die Erfindung nicht auf Impulse vorerwähnter Art beschränkt ist, sondern auch
bei Erregungsimpulsen anwendbar ist, die eine allmählich
verlaufende Vorderflanke und eine steile Hinterflanke,
oder sowohl eine steile Vorder- als auch eine steile Hin-
2^ terflanke aufweisen. Es stellt sich oft heraus, dass Geräte
, die mit einem auf eine derartige Weise erregten Elektromotor versehen sind, einerseits starken Schwingungen
ausgesetzt sind, was die Lebensdauer beeinträchtigt, und andererseits einen hohen Rauschpegel hervorrufen, was
naturgemäss für den Gebraucher besonders störend ist.
Die Erfindung bezweckt, eine Vorrichtung anzugeben, mit der der Schwingungs- und der Rauschpegel
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drastisch herabgesetzt sind. Die Vorrichtung nach der Erfindung
ist dazu dadurch gekennzeichnet, dass die Erregung während mindestens einer Flanke jedes Erregungsimpulses
im wesentlichen stufenförmig verläuft, wobei zu
einem ersten Zeitpunkt das Signal von einem erstenPegel her im wesentlichen schrittförmig zu einem zweiten Pegel
verläuft, und wobei zu einem zweiten Zeitpunkt das Signal im wesentlichen schrittförmig zu einem dritten Pegel verläuft,
wobei der zweite Pegel zwischen dem ersten und dem dritten Pegel liegt, und wobei die Zeitdauer zwischen
dem ersten und dem zweiten Zeitpunkt derart gewählt werden kann, dass der Durchlassbereich einer durch Erregung des
Motors erzeugbaren mechanischen Resonanzschwingung herabgesetzt
werden kann.
Der Erfindung liegt die Erkenntnis zugrunde, dass das erzeugte Rauschen auf die akustische Abstrahlung
mechanischer Schwingungen von Konstruktionen zurückzuführen ist, wobei diese mechanischen Schwingungen von den steilen
Flanken der Erregungsimpulse des Erregungssignals des
Motors angeregt werden. Insbesondere wenn eine Konstruktion in eine mechanische Resonanzschwingung gerät, wobei dann
die Schwingungsamplituden sehr gross sind, wird ein sehr hoher Rauschpegel erhalten. Vor allem bei steilen Flanken
in den Erregungsimpulsen, welche Flanken ein breites Frequenzspektrum darstellen, ist die Möglichkeit der Anregung
einer oder mehrerer Resonanzschwingungen sehr gross. Durch
die Vorrichtung nach der Erfindung kann der Durchlassbereich mindestens einer dieser Resonanzschwingungen herabgesetzt
werden.
Infolge des zu dem ersten Zeitpunkt von dem ersten Pegel schrittförmig zu dem zweiten Pegel verlaufenden
Erregungssignals wird eine mechanische Resonanz— Schwingung angereget werden. Da nun zum zweiten Zeitpunkt,
wobei die Zeitdauer zwischen dem ersten und dem zweiten Zeitpunkt der halben Periodendauer der mechanischen Resonanzschwingung
entspricht, das Erregungssignal schrittfÖrmig
zu dem dritten Pegel verläuft, wird eine zweite ge-
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dämpfte Resonanzschwingung mit derselben Fequenz, aber
mit entgegengesetzter Phase, angeregt. Durch passende
Wahl des Verhältnisses zwischen den Erregungsschritten
löschen die zwei angeregten Resonanzschwingungen einander
nach dem zweiten Zeitpunkt nahezu vollständig. Dies führt zu sowohl einer erheblichen Herabsetzung des Schwingungspegels als auch einer erheblichen Herabsetzung des erzeugten
Rauschpegels.
Eine bevorzugte Ausführungsform der Vorrichtung
IG nach der Erfindung, bei der jeder Erregungsimpuls eine
steile Vorderflanke aufweist, ist dadurch gekennzeichnet, dass die Erregung während mindestens einer Hinterflanke
jedes Erregungsimpulses im wesentlichen stufenförmig verläuft,
wobei um einen dritten Zeitpunkt das Signal von einem vierten Pegel her im wesentlichen schrittförmig zu
einem fünften Pegel verläuft, und wobei um einen vierten
Zeitpunkt das Signal im wesentlichen schrittförmig zu
einem sechsten Pegel verläuft, wobei der fünfte Pegel zwischen dem vierten und dem sechsten Pegel liegt. Dies
hat den Vorteil, dass der zweite und der fünfte Pegel ungleich gewählt werden können, was in der Praxis oft
wünschenswert sein wird, wenn die Erfindung bei Impulsen
mit sowohl einer steilen Vorder- als auch einer steilen Hinterflanke angewandt wird.
In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform
ist die Vorrichtung nach der Erfindung dadurch gekennzeichnet, dass der Zeitverlauf zwischen dem dritten und
dem vierten Zeitpunkt mindestens etwa gleich dem genannten Zeitverlauf zwischen dem ersten und dem zweiten Zeitpunkt
ist. Sowohl die Vorder- als auch die Hinterflanken werden gemäss den zwei bevorzugten Ausführungsformen der Vorrichtung
nach der Erfindung in stufenförmige Kurven umgewandelt,
so dass die Anregung der Resonanzschwingungen zugunsten
der beiden Flanken herabgesetzt wird.
Eine erste Ausführungsform der Vorrichtung nach der Erfindung, bei der der Erregungsimpuls mindestens eine
steile Vorderflanke aufweist, ist dadurch gekennzeichnet,
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PHN 9621 j/Cf 7. 8.1980
dass die Vorrichtung mit .ersten Schaltmitteln, zweiten
Schaltmitteln und einem Ausgang versehen ist, wobei zum ersten Zeitpunkt die ersten Schaltmittel geschaltet werden,
wodurch am Ausgang das Signal vom ersten Pegel zum zweiten Pegel übergeht, und zum zweiten Zeitpunkt die zweiten
Schaltmittel geschaltet werden, wodurch am Ausgang das Signal vom ersten Pegel zum zweiten Pegel übergeht, und
zum zweiten Zeitpunkt die zweiten Schaltmittel geschaltet werden, wodurch am Ausgang das Signal zum dritten Pegel
übergeht.
Diese Ausführungsform kann weiter dadurch gekennzeichnet
sein, dass die zweiten Schaltmittel eine Parallelschaltung eines Widerstandes und eines Schalters
enthalten, wobei der Schalter vor dem zweiten Zeitpunkt sich im geöffneten Zustand befindet und der Schalter zum
zweiten Zeitpunkt geschlossen wird, so dass der Widerstand kurzgeschlossen wird. Auf diese Weise kann mit Hilfe
einer einfachen Schaltung der beabsichtigte Effekt erreicht werden. Durch das Einschalten der ersten Schaltmittel
tritt eine Spannung über dem Widerstand und einem an den Ausgang der Vorrichtung angeschlossenen Elektromotor
auf. Ein Teil derselben steht über dem Motor und liefert einen ersten Erregungsschritt. Ueber dem Widerstand
steht der verbleibende Teil der Speisespannung. Durch
den Kurzschluss des Widerstandes wird der zweite Erregungsschritt erhalten.
Eine zweite Ausführungsform der Vorrichtung nach der Erfindung, bei der der Erregungsimpuls mindestens eine
steile Hinterflanke aufweist, ist dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung mit ersten Schaltmitteln, zweiten
Schaltmitteln und einem Ausgang versehen ist, wobei zum ersten Zeitpunkt die zweiten Schaltmittel geschaltet werden,
wodurch am Ausgang das Signal vom ersten Pegel zum zweiten Pegel übergeht, und zum zweiten Zeitpunkt die ersten
3^ Schaltmittel geschaltet werden, wodurch am Ausgang das
Signal zum dritten Pegel übergeht. Diese Ausführungsform kann weiter dadurch gekennzeichnet sein, dass die zweiten
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PHN 9621 Y^ Aft 7* 8·1980
Sclialtmittel eine Pare lie 1 schaltung eines Widerstandes und
eines Schalters enthalten, wobei der Schalter sich vor dem ersten Zeitpunkt im geschlossenen Zustand befindet, so
dass der Widerstand kurzgeschlossen ist, und der Schalter
zum ersten Zeitpunkt geöffnet wird1.
Auf diese Weise kann mit Hilfe einer einfachen Schaltung der beabsichtigte Effekt erreicht werden. Da die
Schaltung ausserdem mit der der bevorzugten Abwandlung der vorgenannten ersten Ausführungsform identisch ist, ist
damit eine Schaltung erhalten, die sowohl für die Bearbeitung von Impulsen mit einer Vorderflanke als auch für
die Bearbeitung von Impulsen mit nur einer Hinterflanke brauchbar ist. Indem der Schalter geöffnet wird, wird ein
Teil der Spannung, die vor dem Oeffnen nur über dem Motor auftrat, über dem Widerstand angelegt, wodurch ein
Erregungsschritt für den Motor vom ersten zum zweiten
Pegel erhalten wird.
Durch das Ausschalten der ersten Schaltmittel wird der zweite Erregungsschritt erhalten.
Bei einer weiteren bevorzugten Ausführungsform sowohl der ersten als auch der zweiten Ausführungsform der
Vorrichtung nach der Erfindung ist parallel zu dem Widerstand eine Reihenschaltung eines zweiten Widerstandes und
eines Kondensators angeordnet, wobei der Zeitunterschied zwischen dem ersten und dem zweiten Zeitpunkt durch die
RC-Zeit des genannten zweiten Widerstandes und des Kondensators bestimmt wird.
Eine mögliche Ausführungsform der Vorrichtung
nach der Erfindung zur Umwandlung einer steilen Vorderflanke ist dadurch gekennzeichnet, dass die ersten Schaltmittel
einen Thyristor enthalten, dass die ersten Schaltmittel in Reihe mit den zweiten Schaltmitteln angeordnet
sind, dass die zweiten Schaltmittel eine Parallelschaltung eines Widerstandes und eines zweiten Thyristors enthalten,
dass zu dieser parallel eine Reihenschaltung eines zweiten
Widerstandes und eines Kondensators angeordnet und ebenfalls zu dieser parallel eine Reihenschaltung eines dritten
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PHN 9621 G/ λα 7. 8.1980
Widerstandes und eines vierten Widerstandes angeordnet ist, wobei dieser zweite, dieser dritte und dieser vierte Widerstand
mit dem Kondensator eine Brückenschaltung bilden, wobei die Verbindungspunkte zwischen dem zweiten Widerstand
und dem Kondensator und zwischen dem dritten und dem vierten Widerstand mit je einem Eingang eines Tetrodenthyristors
verbunden sind, dessen Ausgang mit dem Steuereingang des zweiten Thyristors verbunden ist. Diese Ausführungsform
weist den Vorteil auf, dass diese Vorrichtung sofort statt der bekannten Vorrichtung nach der offengelegten
niederländischen Patentanmeldung Nr. 71·09·22ό zum
Erregen von Elektromotoren, wie z.B. bei Waschmaschinen, verwendet werden kann. Eine bevorzugte Ausführung der
letzteren Ausfülirungsform der Vorrichtung nach der Erfindung
ist dadurch gekennzeichnet, dass parallel zu der Reihenschaltung des zweiten Widerstandes und des Kondensators
ein Spannungsstabilisierendes Element angeordnet ist. Als Spannungsstabilisierendes Element könnte in
einer weiteren bevorzugten Ausführungsform eine Zenerdiode
verwendet werden. Dadurch wird der Vorteil erhalten, dass der Zeitunterschied zwischen dem ersten und dem zweiten
Zeitpunkt fest, d.h. unabhängig von der Belastung des Elektromotors, ist.
Eine dritte Ausführungsform der Vorrichtung nach der Erfindung, bei der der Erregungsimpuls sowohl eine
steile Vorder- als auch eine steile Hinterflanke aufweist, ist dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung mit
ersten, zweiten und dritten Schaltmitteln und einem Ausgang versehen ist, wobei zum ersten Zeitpunkt die ersten Schaltmittel
eingeschaltet werden, wodurch am Ausgang das Signal vom ersten Pegel zum zweiten Pegel übergeht, und zum zweiten
Zeitpunkt die zweiten Schaltmittel geschaltet werden, wodurch am Ausgang das Signal zum dritten Pegel übergeht,
während zum dritten Zeitpunkt die dritten Schaltmittel geschaltet werden, wodurch am Ausgang das Signal vom vierten
Pegel zum fünften Pegel übergeht, und zum vierten Zeitpunkt die ersten Schaltmittel ausgeschaltet werden, wodurch
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am Ausgang· das Signal zum sechsten Pegel übergeht.
Auf diese Weise können mit Hilfe einer einfachen Schaltung die Zwischenpegel erhalten werden, lenn angenommen
wird, dass die Speisespannung eine Gleichspannung
ist, werden der dritte und der vierte Pegel einander gleich sein, gleich wie der erste·' und der sechste Pegel.
Die Zwischenpegel, und zwar der zweite und der fünfte Pegel, sind einander aber nicht gleich, weil vorzugsweise
das Verhältnis des Unterschiedes zwischen dem zweiten und
dem ersten Pegel zu dem Unterschied zwischen dem dritten und dem zweiten Pegel gleich dem Verhältnis des Unterschiedes
zwischen dem vierten und dem fünften Pegel zu dem Unterschied zwischen dem fünften und dem sechsten Pegel
sein soll. Da die Unterschiede zwischen dem zweiten und dem ersten und zwischen dem dritten und dem zweiten Pegel
einander meistens nicht gleich sind, werden der zweite und der fünfte Pegel einander ebenfalls nicht gleich sein.
Eine bevorzugte Abwandlung der dritten Ausführungsform der Vorrichtung nach der Erfindung ist dadurch
gekennzeichnet, dass die zweiten Schaltmittel eine Parallelschaltung eines ersten Widerstandes und eines ersten
Schalters bilden, dass die dritte Schaltmittel eine Parallelschaltung eines zweiten Widerstandes und eines zweiten
Schalters bilden, dass vor dem ersten Zeitpunkt der erste Schalter geöffnet und der zweite Schalter geschlossen ist,
dass zum zweiten Zeitpunkt der erste Schalter geschlossen wird, und dass zum dritten Zeitpunkt der zweite Schalter
geöffnet wird.
Eine weitere bevorzugte Ausführungsform der Vorrichtung nach der Erfindung, bei der die zweiten Schaltmittel
aus einer Parallelschaltung eines ersten Widerstandes und eines zweiten Schalters bestehen, ist dadurch
gekennzeichnet, dass die Vorrichtung mit einem Elektromotor zum Erregen einer Waschmaschine verbunden ist, wobei
ein zusätzlicher Widerstand in Reihe mit dem Elektromotor angeordnet ist und dieser zusätzliche Widerstand als
Heizelement für die Waschmaschine dient.
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PHN 9621 ρin 7. 8.Ι98Ο
Diese bevorzugte Ausführungsform weist den Vorteil
auf, dass sie von der Drehzahl und der Belastung des Elektromotors unabhängig ist. Dies bedeutet, dass unabhängig
von der Drehzahl oder der Belastung des Elektromotors, während des Waschvorgangs, also mit eingeschaltetem
zusätzlichem Widerstand für die Erhitzung des Waschwassers, das Verhältnis des Unterschiedes zwischen dem
zweiten und dem ersten Pegel zu dem Unterschied zwischen dem dritten und dem zweiten Pegel nahezu konstant bleibt
infolge der Tatsache, dass dieses Verhältnis im wesentlichen durch das Verhältnis des Widerstandswertes des zusätzlichen
Widerstandes zu dem des ersten Widerstandes bestimmt wird.
Eine vierte Ausführungsform der Vorrichtung nach
der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, dass zur Herabsetzung des Durchlassbereiches jeder erzeugbaren mechanischen
Resonanzschwingung mit höherer Frequenz jeder
Schritt jedes bereits stufenförmig verlaufende Erregungssignals an sich im wesentlichen wieder stufenförmig ver-
läuft.
Es kann möglich sein, dass, nachdem nach einer der vorhergehenden Ausführungsformen der Vorrichtung gemäss
der Erfindung die wichtigste Resonanzschwingung herabgesetzt
worden ist, der Rauschpegel noch zu hoch ist. Dies kann auf das Vorhandensein z.B. einer zweiten Resonanzschwingung
mit höherer Frequenz und einer niedrigeren Durchlassamplitude zurückzuführen sein.Zur Herabsetzung
dieser Resonanzschwingung kann nun für jede Flanke dasselbe
Verfahren angewandt werden, wie oben beschrieben ist.
■ Eine weitere Ausführungsform der Vorrichtung nach
der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung
mit einem Motor zum Erregen derselben gekoppelt ist, wobei der Zeitverlauf zwischen den Zeitpunkten derart
gewählt werden kann, dass der Durchlassbereich mindestens
3S einer durch Erregung des Motors erzeugbaren mechanischen
Resonanzschwingung des Motors herabgesetzt werden kann.
Auf diese Weise können die mechanischen Resonanzschwingung-
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PHN 9621 y
en des Motorgehäuses herabgesetzt werden,
Eine Weiterbildung der Vorrichtung nach der
Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung
mit einem Motor zum Erregen derselben gekoppelt ist, wobei die Vorrichtung und der Motor in ein Gerät eingebaut sind,
wobei der Zeitverlauf zwischen den Zeitpunkten derart gewählt werden kann, dass der Durchlassbereich mindestens
einer durch Erregung des Motors erzeugbaren mechanischen Resonanzschwingung des Gerätes herabgesetzt werden kann.
Ueber die Befestigungspunkte des Motors am anzutreibenden
Gerät können die Anregungskräfte auf das Gerät übertragen
werden, wodurch Resonanzschwingungen des Gerätes angeregt
werden können. Indem die Zeitdauer zwischen den Zeitpunkten auf die halbe Periodendauer einer derartigen Resonanzschwingung
abgestimmt wird, kann ihre Amplitude herabgesetzt werden.
Einige Ausführungsformen der Erfindung sind in der Zeichnung dargestellt und werden im folgenden näher
beschrieben. Es zeigen:
Fig. 1 die bekannte Vorrichtung,
Fig. 1 die bekannte Vorrichtung,
Fig. 2 das Erregungssignal als Funktion der Zeit,
das von der bekannten Vorrichtung einem an die Vorrichtung anzuschliessenden Elektromotor angeboten wird,
Fig. 3 eine erste Ausfuhrungsform der Vorrichtung
nach der Erfindung, die aixs ersten und zweiten Schaltmitteln
besteht,
Fig. h zeigt in Fig. kfc und d die Ausgangssignale
der zweiten Schaltmittel nach Fig. 3 als Funktion der Zeit infolge der Ausgangssignale der ersten Schaltmittel
nach Fig. 3j wobei die letzteren Signale in Fig. 4a bzw. Fig. kc dargestellt sind,
Fig. 5 ein gedämpftes Masse-Feder-System zur
Erläuterung des Prinzips, auf dem die Erfindung beruht,
Fig. 6 vier Zeitsignale, wobei in Fig. 6b der Durchlassbereich des Masse-Feder-Systems nach Fig. 5 bei
einer Anregung nach Fig. 6a und in Fig. 6d der Durchlassbereich des Masse-Feder-Systems bei einer Anregung nach
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PHN 9621 y{ η 7. 8.1980
Fig. 6c dargestellt ist,
Fig. 7 das Erregungssignal als Funktion der
Zeit nach Fig. 2, wobei der Erfindungsgedanke auf die
Flanken der Impulse angewandt ist, Fig. 8 eine bevorzugte Ausführungsform der Vorrichtung
nach der Erfindung,
Fig. 9 eine zweite Ausführungsform der Vorrichtung
nach der Erfindung,
Fig. 10 eine dritte Ausführungsform der Vorrichtung nach der Erfindung,
Fig. 11 in Fig. 11b den Erfindungsgedanken, auf
eine impulsförmige Anregung nach Fig. 11a angewandt,
Fig. 12 eine vierte Ausführungsform der Vorrichtung
nach der Erfindung zum Erhalten der impulsförmigen Anregung nach Fig. 11b,
Fig. 13 den Effekt, der erhalten wird, wenn zum
zweiten Mal der Erfindungsgedanke auf einen bereits stufenförmig verlaufendenErregungsimpuls angewandt wird.
In Fig. 1 ist die bekannte Vorrichtung 1 zum Erregen des Motors 2 dargestellt. Die Vorrichtung besteht
aus einem Thyristor 3, der dadurch leitend wird, dass . seinem Steuereingang 4 ein Triggerimpuls zugeführt wird.
Die Speisespannung V in Form einer Wechselspannung
wird über die Klemmen 5-5' der Vorrichtung zugeführt. Indem zu einem bestimmten Zeitpunkt während der
positiven Periode der Speisespannung der Triggerimpuls dem Steuereingang 4 des Thyristors 9 zugeführt wird, wird
letzterer leitend, wodurch das Erregungssignal für den
Motor in sehr kurzer Zeit den augenblicklichen Wert der Speisespannung annimmt.
In Fig. 2 ist die Amplitude A des Erregungssignals , das mit der bekannten Vorrichtung nach Fig. 1 erhalten
ist, als Funktion der Zeit dargestellt, wobei dieses Erregungssignal steile Flanken zum Zeitpunkt t1 und zu
Zeitpunkten, die eine ganze Anzahl Male die Periodenzeit der Speisespannung später liegen, aufweist.
Geräte, wie z.B. Waschmaschinen, die mit einem
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PHN 9621 λ/if 7. 8.Ι98Ο
auf eine derartige Yeise erregten Elektromotor versehen
sind, sind, wie gefunden wurde, oft starken Schwingungen ausgesetzt und erzeugen einen hohen Rauschpegel.
Fig. 3 zeigt eine erste Ausführungsform 13 der
Vorrichtung nach der Erfindung.
Die Vorrichtung ist mit ersten Schaltmitteln 6 und zweiten Schaltmitteln 7 versehen, wobei die ersten
Schaltmitel durch einen Schalter 6 und die zweiten Schaltmittel durch eine Parallelschaltung eines Wider-Standes
8 und eines Schalters 9 gebildet werden. Den Klemmen 10-1O1 wird die Speisespannung angeboten, die nicht
notwendigerweise eine Wechselspannung zu sein braucht,
sondern auch eine Gleichspannung sein kann. Im Falle einer Wechselspannung als Speisespannung können die Schalter 6
und 9 gegebenenfalls durch Thyristoren gebildet werden.
Fig. ka zeigt das Signal am Ausgang 11 der ersten Schaltmittel
6 als Funktion der Zeit und Fig. 4b zeigt das entsprechende
Signal am Ausgang 12 der zweiten Schaltmittel 7· Vor dem Zeitpunkt t1 sind beide Schalter 6 und
geöffnet. Zum Zeitpunkt t.. wird der Schalter 6 geschlossen.
Das Signal am Ausgang 11 nimmt den Wert A und das Signal
am Ausgang 12 den Wert A an, weil ein Teil der Speisespannung über dem Widerstand 8 steht. Zum Zeitpunkt t„
wird der Schalter 9 geschlossen, wodurch das Signal am Ausgang 12 den Wert A„ annimmt.
Hier wird angenommen, dass die den Klemmen 10-101
zugeführte Speisespannung eine Gleichspannung ist. Wäre eine
Wechselspannung als Speisespannung verwendet, so wären die
Amplituden A" und A der Figuren ha. und b nicht konstant
gewesen, sondern hätten langsame Aenderungen entsprechend den Aenderungen der Speisespannung aufgewiesen. Grundsätzlich
verletzt dies den Erfindungsgedanken in der Ausführungsform
der Vorrichtung nach Fig. 3 aber nicht.
Als Alternative kann von der Vorrichtung nach Fig. 3 eine abfallende Flanke nach Fig. 4c in eine treppenförmige
Kurve nach Fig. 4d umgewandelt werden. Dazu sind vor dem Zeitpunkt t^ beide Schalter 6 und 9 geschlossen.
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PHN 9621 Λ/ ήΐ- 7. 8.1980
Zum Zeitpunkt t.. wird der Schalter 9 geöffnet, wodurch
das Ausgangssignal auf eine Amplitude A herabsinkt. Zum
Zeitpunkt t_ wird der Schalter 6 geöffnet, wodurch beide Signale am Ausgang 11 und 12 den Wert A annehmen. Die
Wirkung der Vorrichtung nach der Erfindung gründet sich auf folgende Erwägungen.
Der erzeugte Rauschpegel ist auf die akustische Abstrahlung mechanischer Schwingungen von Konstruktionen
zurückzuführen, wobei diese mechanischen Schwingungen durch insbesondere die steilen Flanken im Erregungssignal angeregt
werden. Dieser Rauschpegel kann nun auf erfindungsgemässe Weise herabgesetzt werden, was an Hand der Figuren
5 und 6 näher erläutert wird.
In Fig. 5 ist ein gedämpftes Masse-Feder-System dargestellt. Die Masse 17 ist über eine Feder Ik und einen
Dämpfer 15 auf einem Untergrund 16 befestigt. Eine auf die
Masse 17 ausgeübte Kraft F "versetzt die Masse in Bewegung. In Fig. 6b ist die Geschwindigkeit V der Masse 17 als
Funktion der Zeit infolge der schrittförmigen Kraft nach
Fig. 6a dargestellt. Infolge der schrittförmigen Kraft
gerät das Masse-Feder-System in seine Resonanzschwingung,
die abhängig von der Grosse des Dämpfers 15 gegebenenfalls
s chne11 abklingt.
Ein entsprechendes Verhalten zeigen komplexere Strukturen, wie ein in ein Gerät eingebauter Motor, die
eine Vielzahl von Resonanzschwingungen aufweisen. Bei
einer schrittförmigen Anregung werden grundsätzlich eine
Vielzahl von Resonanzschwingungen der Struktur angeregt,
wobei eine die vorherrschendste ist, d.h. den grössten Schwingungsdurchlassbereich aufweist.
Der Beitrag dieser vorherrschendsten Schwingung zu dem Rauschpegel wird meistens auch der grösste sein. Es
lässt sich sagen, dass eine enge Beziehung zwischen der Anregungsweise und dem Durchlassbereich der angeregten
Schwingungen besteht.
Durch eine andere Anregung als Funktion der Zeit können nun der Durchlassbereich der angeregten Schwingungen
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PHN 9621 ΛΤζ' AiQ 7· 8.Ι98Ο
und der damit zusammenhängende Rauschpegel herabgesetzt
werden.
Fig. 6c und 6d zeigen den Gedanken, auf dem die Erfindung beruht, auf das gedämpfte Masse-Feder-System
nach Fig. 5 angewandt. Dadurch, dass die schrittförmige
Anregung nach Fig. 6a in eine stufenförmige Anregung nach
Fig. 6c umgewandelt wird, wobei die Kraft zum Zeitpunkt t.
schrittförmig zum Pegel F? ansteigt und zum Zeitpunkt t„
schrittförmig zu den Endpegel F ansteigt, und wobei die
Zeitdauer zwischen den beiden Zeitpunkten der halben Periodendauer der Resonanzschwingung des Masse-Feder-Systems
entspricht, d.h. tp-t1 der Fig. 6b, kann die angeregte
Schwingung erheblich herabgesetzt werden.
In Fig. 6d ist mit 18 der Durchlassbereich des Masse-Feder-Systems nach Fig.5 bei der schrittförmigen
Anregung von F1 zu F zum Zeitpunkt t1 als Funktion der
Zeit dargestellt (siehe die volle Linie für die Zeitpunkte zwischen t1 und t~ und die gestrichelte Linie für die
Zeitpunkte später als tp). Mit I9 ist der Durchlassbereich
des Masse-Feder-Systems bei der schrittförmigen Anregung von F zu F„ zum Zeitpunkt t? als Funktion der Zeit dargestellt
(siehe die zweite gestrichelte Linie für Zeitpunkte später als t~). Für Zeitpunkte später als t sind, wie gefunden
wurde, die Durchlassbereiche 18 und I9 zueinander gegenphasig. Bei passender Wahl das Verhältnisses von
Fp-F1 zu F_-F?, und zwar gleich dem Verhältnis V1 zu V_ in
Fig. 6b, wobei V1 und V die maximale Amplitude der ersten
bzw. der zweiten halben Schwingungsperiode darstellen, gleichen sich die zwei Geschwindigkeiten genau aus. Der
sich ergebende Durchlassbereich des Masse-Feder-Systems nach Fig. 5 bei der Erregung nach Fig. 6c wird in Fig. 6d
durch die vollen Linien 18 für Zeitpunkte zwischen t1 und
t und durch die volle Linie 20 für Zeitpunkte später als t„ dargestellt. In bezug auf den Durchlassbereich nach
Fig. 6b ist diesel* erheblich herabgesetzt.
Fig. 7 zeigt schematisch das Erregungssignal,
das entstehen würde, wenn der Erfindungsgedanke auf das
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PHN 9621 y( J(Q η. 8.198ο
Erregungssignal der Fig. 2, das zu der bekannten Vorrichtung
gehört, angewandt werden würde, wobei in bezug auf Fig. 2 die steilen Vorderflanken durch treppenförmige
Flanken entsprechend Fig. 6c ersetzt sind.
Fig. 8 zeigt eine bevorzugte Ausführungsform der
Vorrichtung 13 nach Fig. 3> die statt der bekannten Vorrichtung
1 nach Fig. 1 zum Erzeugen des Erregungssignals nach Fig. 7 verwendet werden kann. Die ersten Schaltmittel
werden durch den Thyristor 21 gebildet. Die zweiten Schaltmittel werden durch den Widerstand 8 und den Thyristor 22
gebildet. Der Thyristor 22 entspricht dem Schalter 9 der Fig. 3. Parallel zum Widerstand 8 ist die Reihenschaltung
eines Widerstandes 33 und eines Spannungsstabilisierenden Elements, z.B. einer Zenerdiode 3k, angeordnet. Ausserdem
ist eine Reihenschaltung eines Widerstandes 25 und eines
Kondensators 29 zu der Zenerdiode 3k parallelgeschaltet.
Ebenfalls parallel zu der Zenerdiode 3k sind zwei in Reihe geschaltete Widerstände 26 und 27 angeordnet. Die Verbindungspunkte
31 und 32 zwischen den Elementen in den
beiden Parallelzweigen sind mit den Eingängen eines Tetrodenthyristors 30 verbunden. Der Ausgang des Tetroden- .
thyristors 30 ist mit dem Steuereingang 2k eines Thyristors 22 verbunden. Vor dem Zeitpunkt t1 ist der Thyristor 21
gesperrt. Der Kondensator 29 befindet sich dadurch im
entladenen Zustand. Zum Zeitpunkt t.. wird dem Thyristor 21
über seinen Steuereingang 23 ein Steuerimpuls zugeführt, wodurch er leitend wird. Infolge der Aufladung des Kondensators
29 steigt die Spannung am Punkt 31 langsam auf den
Wert der über der Zenerdiode 3k stehenden Spannung an. Die
RC-Zeit der Reihenschaltung des Widerstandes 25 und des
Kondensators 29 bestimmt nun den Zeitpunkt tp, zu dem die
Spannungen an den Punkten 31 und 32 einander gleich werden. Zu diesem Zeitpunkt wird der Tetrodenthyristor 30 leitend,
wodurch ein Steuerimpuls dem Steuereingang 2k des Thyristors 22 angeboten und letzterer leitend wird und der
Widerstand 8 kurzgeschlossen wird. Der Wert des Widerstandes 8 bestimmt zusammen mit der Impedanz des Elektromotors die
130021 /0864
PHN 9621 . λ/10 7. 8.1980
Lag-e des Zwischenpegels A . Bei einem bestimmten Wert des
Widerstandes 8 wird eine maximale Herabsetzung des Durchlatjsbereiches
der vorherrschendsten Re sonanz schwingung erhalten. Diese Schaltung weist den Vorteil auf, dass,
dadurch, dass t„ durch die konstante Spannung bestimmt
wird, die über der Zenerdiode 3k steht, der Zeitunterschied t„-t1 von der Belastung unabhängig wird. Ausserdem liefert die Schaltung, ausgehend von dem den ersten
Schaltmitteln zuzuführenden Steuerimpuls, automatisch
wird, die über der Zenerdiode 3k steht, der Zeitunterschied t„-t1 von der Belastung unabhängig wird. Ausserdem liefert die Schaltung, ausgehend von dem den ersten
Schaltmitteln zuzuführenden Steuerimpuls, automatisch
einen Steuerimpuls zum Schalten der zweiten Schaltmittel.
Fig. 9 zeigt eine zweite Ausführungsform der
Vorrichtung, die statt der Vorrichtung I3 nach Fig. 3 verwendet werden könnte. Die ersten Schaltmittel sind hier
durch einen Schalter 35 und die zweiten Schaltmittel durch einen Widerstand 36 und einen Schalter 31 gebildet, wobei der Schalter 31 parallel zu der Reihenschaltung des
Schalters 35 und des Widerstandes 36 angeordnet ist. Der
Widerstand der Vorrichtung ist gleich dem der Vorrichtung 13 nach Fig. 3, wobei der Schalter 35 dem Schalter 6 der
Vorrichtung, die statt der Vorrichtung I3 nach Fig. 3 verwendet werden könnte. Die ersten Schaltmittel sind hier
durch einen Schalter 35 und die zweiten Schaltmittel durch einen Widerstand 36 und einen Schalter 31 gebildet, wobei der Schalter 31 parallel zu der Reihenschaltung des
Schalters 35 und des Widerstandes 36 angeordnet ist. Der
Widerstand der Vorrichtung ist gleich dem der Vorrichtung 13 nach Fig. 3, wobei der Schalter 35 dem Schalter 6 der
Fig. 3 und der Schalter 37 dem Schalter 9 der Fig. 3 entspricht.
Die Signale an den Punkten 38 und 39 entsprechen
denen an den Punkten 11 bzw. 12 in Fig. 3 und sind in
Fig. ka und 4c für das Signal am Punkt 38 und in Fig. k~b
und kd für das Signal am Punkt 39 dargestellt.
Fig. ka und 4c für das Signal am Punkt 38 und in Fig. k~b
und kd für das Signal am Punkt 39 dargestellt.
Die vorgenannten Vorrichtungen nach den Figuren 3, 8 und 9 weisen einen zusätzlichen Vorteil auf, wenn
.•sie zum Erregen eines Elektromotors einer Waschmaschine
verwendet werden. In einer Waschmaschine ist oft in Reihe mit dem Motor ein zusätzlicher Widerstand geschaltet, der als Heizelement dient. Da der Widerstandswert dieses zusätzlichen Widerstandes meistens viel grosser als der der Impedanz des Elektromotors ist, wird das Verhältnis von
A„-A2 zu A-A1 im wesentlichen durch das Verhältnis des
Widerstandswertes des Widerstandes 8 (in Fig. 9 Widerstand
.•sie zum Erregen eines Elektromotors einer Waschmaschine
verwendet werden. In einer Waschmaschine ist oft in Reihe mit dem Motor ein zusätzlicher Widerstand geschaltet, der als Heizelement dient. Da der Widerstandswert dieses zusätzlichen Widerstandes meistens viel grosser als der der Impedanz des Elektromotors ist, wird das Verhältnis von
A„-A2 zu A-A1 im wesentlichen durch das Verhältnis des
Widerstandswertes des Widerstandes 8 (in Fig. 9 Widerstand
36) zu dem des zusätzlichen Widerstandes bestimmt. Dies
bedeutet, dass diese Vorrichtungen unabhängig von der
Drehzahl und der Belastung den Zwischenpegel stets an der
bedeutet, dass diese Vorrichtungen unabhängig von der
Drehzahl und der Belastung den Zwischenpegel stets an der
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PHN 9621 Λ/2ή 7* 8·
richtigen Stelle (mit dem richtigen Verhältnis) zwischen dem ersten und dem dritten Pegel halten.
Fig. 10 zeigt eine dritte Ausführungsform der
Vorrichtung nach der Erfindung, bei der für den Motor 2 statt der Spannungssteuerung Stromsteuerung verwendet
wird. Die Vorrichtung 4θ ist mit zwei Eingängen 41 und versehen, an die zwei Stromquellen 43 und 44 angeschlossen
werden. Ueber erste Schaltmittel 45, die z.B. aus einem
Schalter bestehen, kann der Eingang 41 mit dem Ausgang 47 der Vorrichtung verbunden werden. Ueber zweite Schaltmittel
46, die z.B. aus einem Schalter bestehen, kann der Eingang 42 gleichfalls mit dem Ausgang 47 verbunden werden.
Die beiden Schalter 45 und 46 sind in Fig. 10 im geöffneten
Zustand dargestellt. Indem der eine Schalter 45 zum Zeitpunkt t1 geschlossen und der andere Schalter 46
zum Zeitpunkt t„ geschlossen wird, wird am Ausgang 47
der Vorrichtung dieselbe1 Signalform wie die nach Fig. 4b
erhalten. Auch die abfallende Treppenkurve nach Fig. 4d lässt sich mit Hilfe der Vorrichtung nach Fig. 10 verwirkliehen.
Vor dem Zeitpunkt t.. sind dazu beide Schalter geschlossen. Zum Zeitpunkt t.. wird der Schalter 46 geöffnet,
während zum Zeitpunkt t„ der Schalter 45 geöffnet wird.
Die bisher beschriebenen Ausführungsformen der Vorrichtung nach der Erfindung sind, bis auf die nach Fig.
10, für die Umwandlung von ErregungsSignalen nicht brauchbar,
die sowohl steile ansteigende Flanken als auch 3teile abfallende Flanken aufweisen, wie z.B. in Fig. 11a dargestellt
ist. Der Erfindungsgedanke, wie in Fig. 6 dargestellt,
auf das Signal nach Fig. 11a angewandt, ergibt ein Signal nach Fig. 11b, wobei die Zwischenpegel A und
A im allgemeinen nicht denselben Wert aufweisen werden. Vorzugsweise soll das Verhältnis von A-A1 zu A„-A„ etwa
gleich dem Verhältnis von A-A zu A-A1 sein. Falls ein
sich mit der Zeit änderndes Signal als Speisung für die Vorrichtung verwendet wird, sei bemerkt, dass die Pegel
nach Fig. 11 sich mit der Zeit ändern können. Dies macht sich insbesondere dadurch bemerkbar, dass der Pegel A„ zum
130021/0864
PHN 9621 λ/Jt%. 7. 8.1980
Zeitpunkt t„ einen anderen Wert (z.B. A.) als zum Zeitpunkt
tp und der Pegel A zum Zeitpunkt t. gleichfalls
einen anderen Wert (z.B. A,.) haben wird. Das Verhältnis
von A-A1 zu A„-A soll dann vorzugsweise gleich dem
Verhältnis von A, -A_ zu A_-A^ sein.
4 5 5 6
¥ie oben erwähnt wurde, kann die Vorrichtung nach Fig. 10 gut zur Umwandlung des Signals nach Fig. 11a
verwendet werden. Dazu sollen vor dem Zeitpunkt t1 beide
Schalter 45 und 46 geöffnet sein. Zum Zeitpunkt t1 wird
z.B. der Schalter 45 geschlossen, während zum Zeitpunkt
to der Schalter 46 geschlossen wird. Zum Zeitpunkt t„ wird
nun zunächst der Schalter 45 und zum Zeitpunkt t>
der Schalter 46 geöffnet, wodurch an der Vorder- und der Hinterseite des Impulses verschiedene Zwischenpegel entstehen.
Eine weitere Ausführungsform der Vorrichtung nach der Erfindung, die ebenfalls zur Umwandlung des Signals
der Fig. 11a in das Signal der Fig. 11b verwendet werden kann, ist in Fig. 12 dargestellt und kann statt der
Vorrichtung 13 nach Fig. 3 Anwendung finden.
Die Vorrichtung besteht aus ersten Schaltmitteln z.B. einem Schalter 48, zweiten Schaltmitteln aus einer
Parallelschaltung eines Schalters 49 und eines Widerstandes
50, und dritten Schaltmitteln aus einer Parallelschaltung eines Schalters 51 und eines Widerstandes 52. Vor dem
^5 Zeitpunkt t1 sind der Schalter 48 und einer der Schalter
49 oder 51, z.B. der Schalter 49 geöffnet. Der andere
Schalter 51 ist dann geschlossen. Zum Zeitpunkt t.. wird der
Schalter 48 und zum Zeitpunkt t„ der Schalter 49 geschlossen.
Zum Zeitpunkt t_ wird nun der Schalt ei' 51 und zum Zeit—
punkt t^ der Schalter 48 geöffnet.
Es kann, nach der Anwendung des Erfindungsgedankens
zur Herabsetzung des Durchlassbreiches der vorherrschendsten ResonanzSchwingung, notwendig sein, den
Erfindungsgedanken nochmals auf die bereits treppenförmige
Kurve der Fig. 4b zur Herabsetzung des Durchlassbereiches einer anderen, nun vorherrschenden, Resonanzschwingung, im
allgemeinen mit einer höheren Frequenz, anzuwenden. Das
130021/0864
PHN 9021 ψ 23 7* 8·1?80
diesbezügliche Ergebnis zeigt Fig. 13, in der jeder
Schritt zum Zeitpunkt t.bzw. to in der bereits treppenförmig·
verlaufenden Kurve wieder in eine treppenförmig verlaufende Kurve dadurch umgewandelt wird,dass ein
Zwischenpegel A· bzw. A_ eingeführt wird, wobei das Verhältnis
von Ai-A1 zu A13-A, vorzugsweise etwa gleich dem
Verhältnis von A_-Ap zu A-A sein soll.
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Claims (18)
1. J Vorrichtung zum pulsierten Erregen eines Elektro-
;ors, dadurch gekennzeichnet, dass die Erregung während
mindestens einer Flanke jedes Erregungsimpulses im wesentlichen
stufenförmig verläuft, wobei um einen ersten Zeitpunkt
(t, ) das Signal von einem ersten Pegel (A ) her im wesentlichen schrittförmig zu einem zweiten Pegel (A ) verläuft,
und wobei zu einem zweiten Zeitpunkt (t„) das Signal im wesentlichen schrittförmig zu einem dritten Pegel (A )
verläuft, wobei der zweite Pegel (A ) zwischen dem ersten (A ) und dem dritten (A ) Pegel liegt, und wobei die Zeitdauer
zwischen dem ersten und dem zweiten Zeitpunkt derart gewählt werden kann, dass der Durchlassbereich einer durch
Erregung des Elektromotors(2) erzeugbaren mechanischen Resonanz
schwingung herabgesetzt werden kann (Fig. k).
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Flanke eine Vorderflanke ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Erregung während mindestens einer Hinterflanke
jedes Erregungsimpulses im wesentlichen stufenförmig
verläuft, wobei um einen dritten Zeitpunkt (t_) das Signal von einem vierten Pegel (A„) her im wesentlichen
schrittförmig zu einem fünften Pegel (A ) verläuft, und
wobei um einen vierten Zeitpunkt (tr) das Signal im wesentlichen
schrittförmig zu einem sechsten Pegel (A1) ver-
läuft, wobei der fünfte Pegel zwischen dem vierten und dem sechsten Pegel liegt(Fig. 11b).
4. Vorrichtung nach Anspruch 3» dadurch gekennzeichnet, dass der Zeitverlauf zwischen dem dritten und
dem vierten Zeitpunkt mindestens etwa gleich dem genannten Zeitverlauf zwischen dem ersten und dem zweiten
Zeitpunkt ist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekenn-
130021/0864
PHN 9621 ^/ J 7. 8.1980
zeichnet, dass die "Vorrichtung mit ersten Schaltmitteln
(6), zweiten Schaltmitteln (7) und einem Ausgang (i2) versehen ist, wobei zum ersten Zeitpunkt (t1) die ersten
Schaltmittel (6) geschaltet werden, wodurch am Ausgang (12) das Signal vom ersten Pegel (A ) zum zweiten Pegel
(Ao) übergeht, und zum zweiten Zeitpunkt (tp) die zweiten
Schaltmittel (7) geschaltet werden, wodurch am Ausgang (12) das Signal zum dritten (A_) Pegel übergeht (Fig. 3)·
6. Vorrichtung nach Anspruch 5» dadurch gekenn-
zeichnet, dass die zweiten Schaltmittel (7) eine Parallelschaltung
eines Widerstandes (8) und eines Schalters (9) enthalten, wobei der Schalter (9) vor dem zweiten Zeitpunkt
sich in dem geöffneten Zustand befindet und der Schalter (9) zum zweiten Zeitpunkt geschlossen wird, so
dass der Widerstand (8) kurzgeschlossen wird (Fig. 3)·
7. Vorrichtung nach Anspruch i,bei der die genannte Flanke eine Hinterflanke ist, dadurch gekennzeichnet, dass
die Vorrichtung mit ersten Schaltmitteln (6), zweiten S ehalt mitteln (7) und einem Ausgang (12-) versehen ist,
wobei zum ersten Zeitpunkt die zweiten Schaltmittel (7) eingeschaltet werden, wodurch am Ausgang (12) das Signal
vom ersten Pegel zum zweiten Pegel übergeht, und zum zweiten Zeitpunkt die ersten Schaltmittel (6) geschaltet
werden, wodurch am Ausgang (12) das Signal zum dritten Pegel übergeht.
8. Vorrichtung nach Anspruch 7> dadurch gekennzeichnet, dass die zweiten Schaltmittel (7) eine Parallelschaltung
eines Widerstandes (8) und eines Schalters (9) enthalten, wobei der Schalter vor dem ersten Zeitpunkt sich
im geschlossenen Zustand befindet, so dass der Widerstand
kurzgeschlossen ist, und der Schalter zum ersten Zeitpunkt geöffnet wird (Fig. 3).
9. Vorrichtung nach Anspruch 6 oder 8, dadurch gekennzeichnet, dass parallel zu dem Widerstand (8) eine
Reihenschaltung eines zweiten Widerstandes und eines Kondensators angeordnet ist, wobei der Zeitunterschied zwischen
dem ersten und dem zweiten Zeitpunkt durch die RC-Zeit des
130021/0864
9621
genannten zweiten Widerstandes und des Kondensators bestimmt
wird.
10. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet,
dass die ersten Schaltmittel einen Thyristor
(21) enthalten, dass die ersten Schaltmittel in Reihe mit zweiten Schaltmitteln angeordnet sind, dass die
zweiten Schaltmittel eine Parallelschaltung eines Widerstandes (8) und eines zweiten Thyristors (22) enthalten,
dass zu dieser parallel eine Reihenschaltung eines zweiten Widerstandes (25) und eines Kondensators(29) angeordnet
ist und dass ebenfalls zu dieser parallel eine Reihenschaltung eines dritten Widerstandes (26) und eines vierten
Widerstandes (27) angeordnet ist, wobei der zweite, der dritte und der vierte Widerstand mit dem Kondensator
(29) eine Brückenschaltung bilden, wobei die Verbindungspunkte zwischen dem zweiten Widerstand und dem Kondensator
und zwischen dem dritten und dem vierten Widerstand mit je einem Eingang eines Tetrodenthyristors(30) verbunden
sind, dessen Ausgang mit dem Steuereingang des zweiten Thyristors(22) verbunden ist (Fig. 8).
11. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass parallel zu der Reihenschaltung des
zweiten Widerstandes (25) und des Kondensators (29) ein Spannungsstabilisierendes Element (3^·) angeordnet ist
(Fig. 8).
12. Vorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet,
dass das Spannungsstabilisierende Element eine Zenerdiode ist.
13· Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung mit ersten, zweiten und
dritten Schaltmitteln und einem Ausgang versehen ist, wobei zum ersten Zeitpunkt die ersten Schaltmittel eingeschaltet
werden, wodurch am Ausgang das Signal vom ersten Pegel zum zweiten Pegel übergeht, und zum zweiten Zeitpunkt
die zweiten Schaltmittel geschaltet werden, wodurch am Ausgang das Signal zum dritten Pegel übergeht, wobei
zum dritten Zeitpunkt die dritten Schaltmittel geschaltet
130021/0864
PHN 9621 yfh 7. 8.I98O
werden, wodurch am Ausgang das Signal vom vierten Pegel
zum fünften Pegel übergeht, und zum vierten Zeitpunkt die ersten Schaltmittel ausgeschaltet werden, wodurch am
Ausgang das Signal zum sechsten Pegel übergeht (Fig. 12).
14. Vorrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet,
dass die zweiten Schaltmittel eine Parallelschaltung eines ersten Widerstandes (5O) und eines ersten
Schalters (49) bilden, dass die dritten Schaltmittel eine
Parallelschaltung eines zweiten Widerstandes (52) und
eines zweiten Schalters(51) bilden, dass vor dem ersten Zeitpunkt der erste Schalter (^9) geöffnet und der zweite
(51) geschlossen ist, dass zum zweiten Zeitpunkt der erste
Schalter (49) geschlossen wird und dass zum dritten
Zeitpunkt der zweite Schalter (51) geöffnet wird.
15· Vorrichtung nach Anspruch 6, 8, 10, 11 oder 12,
dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung mit einem Elektromotor für die Erregung einer Waschmaschine verbunden
ist, wobei ein zusätzlicher Widerstand in Reihe mit dem Elektromotor angeordnet ist, wobei dieser zusätzliche
Widerstand als Heizelement für die Waschmaschine dient.
16. Vorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zur Herabsetzung des Durchlassbereiches
jeder erzeugbaren mechanischen Resonanzschwingung mit höherer Frequenz jeder Schritt jedes bereits
stufenförmig verlaufenden Erregungssignals an sich im
wesentlichen wieder stufenförmig verläuft (Fig. 13)·
17. Vorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass sie mit einem Motor zur Erregung
derselben gekoppelt ist, wobei der Zeitverlauf zwischen den Zeitpunkten derart wählbar ist, dass der Durchlassbereich
mindestens einer durch Erregung des Motors erzeugbaren mechanischen Resonanzschwingung des Motors herabgesetzt
werden kann.
18. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass sie mit einem Motor zur
Erregung derselben gekoppelt ist, wobei die Vorrichtung und der Motor in ein Gerät eingabaut sind, wobei der Zeit-
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PHN 9^21 Z/ & 7# 8·
verlauf zwischen den Zeitpunkten derart wählbar ist, dass
der Durchlassbereich mindestens einer durch Erregung des Motors erzeugbaren mechanischen Resonanzschwingung des
Gerätes herabgesetzt werden kann.
130021/0864
Applications Claiming Priority (1)
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ID=19834151
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Legal Events
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|---|---|---|---|
| 8110 | Request for examination paragraph 44 | ||
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