DE835614C - Schaltungsanordnung zur Beseitigung der Selbsterregung eines Niederfrequenzverstaerkers - Google Patents
Schaltungsanordnung zur Beseitigung der Selbsterregung eines NiederfrequenzverstaerkersInfo
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- DE835614C DE835614C DET3881A DET0003881A DE835614C DE 835614 C DE835614 C DE 835614C DE T3881 A DET3881 A DE T3881A DE T0003881 A DET0003881 A DE T0003881A DE 835614 C DE835614 C DE 835614C
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H03—ELECTRONIC CIRCUITRY
- H03F—AMPLIFIERS
- H03F3/00—Amplifiers with only discharge tubes or only semiconductor devices as amplifying elements
- H03F3/26—Push-pull amplifiers; Phase-splitters therefor
- H03F3/28—Push-pull amplifiers; Phase-splitters therefor with tubes only
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- Power Engineering (AREA)
- Amplifiers (AREA)
Description
- Es ist bekannt, daß mehrstufige Leistungsverstärker leicht zur Selbsterregung sehr niederfrequenter Schwingungen (Blubbern) neigen, die um so stärker auftreten, je höher der Verstärkungsgrad ist und je kleiner die Siebelemente in den Anoden'-,und Gitterkreisen bemessen sind. Die Ursache dieser Selbsterregung ist eine positive Rückkopplung sehr langsamer Schwingungen, die durch die Siebmittel des Netzteiles nicht mehr ausreichend gefiltert werden und zumeist über die Anodenspannungseinspeisung von der Endstufe in eine Vorstufe eingekoppelt werden. Bei AB- und B-Endstufen ist diese Neigung wegen der Aussteuerungsabhängigkeit des Anodenstromes und der damit verbundenen Belastungsschwankungen des Netzteiles besonders stark.
- Die Erfindung gibt zur Beseitigung der beschriebenen Selbsterregung eine einfache Schaltung an, die dann anwendbar ist, wenn die Endstufe und auch die Vorstufe im Gegentakt geschaltet sind. Die Gegentaktschaltung der Vorstufe wird heute häufig angewendet, weil man bei einer Widerstandskopplung zwischen den beiden Stufen eine besondere Phasenumkehrröhre benötigt, welche die eine Röhre der beiden Gegentaktröhren der Vorstufe darstellt.
- Die Erfindung besteht darin, daß die Schirmgitter der beiden Gegentaktröhren der Vorstufe über einen Kondensator kurzgeschlossen und mit getrennten Vorschaltwiderständen versehen werden. Die sonst üblichen Kondensatoren, welche die Schirmgitter mit der Kathode kapazitiv kurzschließen, fallen fort. Auf diese Weise wird eine Schirmgittergegenkopplung erzielt, die nur für Schwankungen der Anodenbetriebsspannung, jedoch nicht für die zu verstärkenden Wechselspannungen wirksam ist.
- Die Abbildung zeigt ein Ausführungsbeispiel der Erfindung. Links ist eine Röhre i dargestellt, welche die Röhre 2 steuert. Die Röhre 3 ist eine Phasenumkehrröhre; die in bekannter Weise mittels des beiden Röhren 2 und 3 gemeinsamen Kathodenwiderstandes R3 und R4 mit einer gegenphasigen Spannung gesteuert wird. Die Gittervorspannungen für die Röhren 2 und 3 werden nur vom Widerstand R, abgegriffen.
- Auf die beiden Gegentaktvorröhren 2 und 3 folgen die beiden Gegentaktendröhren 4 und g, die mittels einerWiderstandskapazitätskopplung angekoppelt sind.
- Die Anodenbetriebsspannung wird dem Netzteil entnommen, von dem nur der Ladekondensator C,, der Siebwiderstand R, und der Siebkondensator C2 dargestellt sind.
- Die Schirmgitterspannungen für die beiden Röhren 2 und 3 werden über die Vorschaltwiderstände R1 und R$ zugeführt. Erfindungsgemäß sind die beiden Schirmgitter über einen Kondensator C miteinander verbunden. Im allgemeinen wird ein Wert von 2 bis 4,CF ausreichen. Da zwischen den beiden Schirmgittern nur eine sehr kleine Gleichspannung und auch nur eine kleine Wechselspannung auftreten kann, genügt die kleinste normenmäßige Spannungsfestigkeit von 16o V.
- Zur Erklärung der Wirkungsweise der Erfindung sei zunächst die hierdurch bewirkte Schirmgittergegenkopplung außer acht gelassen. Es sei angenommen, daß z.B. am Gitter der Röhre 4 ein positiver Impuls auftritt. Der dadurch bewirkte Anstieg des Anodenstromes bewirkt eine Abnahme der Anodenbetriebsspannung. Es tritt also ein negativer Impuls auf, der sich über den Anodenwiderstand der Röhre i auf den Eingang der Röhre 2 überträgt und eine Abnahme des Anodenstromes in dieser Röhre verursacht. Dadurch nimmt der Spannungsabfall am Außenwiderstand Ra ab, was gleichbedeutend mit einem positiven Impuls am Gitter der Röhre 4 ist. Der ursprüngliche positive Impuls wird also verstärkt, so daß eine positive Rückkopplung auftritt.
- Die erfindungsgemäße Schaltung des Kondensators C bewirkt nun folgendes: Der erwähnte negative Impuls am Gitter der Röhre 2 bewirkt außer der Abnahme des Anodenstromes auch eine Abnahme des Spannungsabfalles am Widerstand R1. Dadurch steigt die Schirmgitterspannung an und wirkt einer Zunahme des Anodenstromes in der Röhre 2 entgegen. Es tritt also eine Abschwächung der geschilderten positiven Rückkopplung auf. Da am Schirmgitter kein Kondensator liegt, der mit der Kathode verbunden ist, kann der erwähnte Impuls nicht aufgefangen werden, so daß für ihn eine Gegenkopplung auftritt. Voraussetzung für diese Wirkung ist, daß-der Impuls am Schirmgitter der Röhre 3 gleichphasig mit dem Impuls am Schirmgitter der Röhre 2 auftritt. Dies trifft für hohe Frequenzen nicht zu, wenn die Röhre 3 als Phasenumkehrröhre geschaltet ist. Bei sehr tiefen Frequenzen tritt jedoch infolge der Eingangsschaltung (Gitterkondensator und Gitterableitwiderstand) eine solche Phasendrehung auf, daß gleichphasige Komponenten an den Schirmgittern erscheinen. Die Schaltung bleibt also für die Blubberfrequenzen, welche sehr tiefe Frequenzen sind, wirksam, wie auch durch Versuche bestätigt werden konnte.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Schaltungsanordnung zur Beseitigung der Selbsterregung eines Niederfrequenzverstärkers bei einer tiefen Frequenz, enthaltend eine Gegentaktstufe und eine Schirmgitterröhrengegentaktvorstufe mit Vorschaltwiderstand am Schirmgitter, dadurch gekennzeichnet, daß die Schirmgitter der Röhren der Gegentaktvorstufe über einen Kondensator kurzgeschlossen sind und getrennte Vorwiderstände besitzen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DET3881A DE835614C (de) | 1951-02-08 | 1951-02-08 | Schaltungsanordnung zur Beseitigung der Selbsterregung eines Niederfrequenzverstaerkers |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DET3881A DE835614C (de) | 1951-02-08 | 1951-02-08 | Schaltungsanordnung zur Beseitigung der Selbsterregung eines Niederfrequenzverstaerkers |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE835614C true DE835614C (de) | 1952-04-03 |
Family
ID=7544406
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DET3881A Expired DE835614C (de) | 1951-02-08 | 1951-02-08 | Schaltungsanordnung zur Beseitigung der Selbsterregung eines Niederfrequenzverstaerkers |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE835614C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1084372B (de) * | 1952-05-28 | 1960-06-30 | Licentia Gmbh | Kapazitiver Spannungsmesser fuer hohe Wechselspannungen |
-
1951
- 1951-02-08 DE DET3881A patent/DE835614C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1084372B (de) * | 1952-05-28 | 1960-06-30 | Licentia Gmbh | Kapazitiver Spannungsmesser fuer hohe Wechselspannungen |
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