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DE835147C - Verfahren zur Herstellung von Phenolen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Phenolen

Info

Publication number
DE835147C
DE835147C DEN1885A DEN0001885A DE835147C DE 835147 C DE835147 C DE 835147C DE N1885 A DEN1885 A DE N1885A DE N0001885 A DEN0001885 A DE N0001885A DE 835147 C DE835147 C DE 835147C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
catalyst
isophorone
aluminum oxide
phenols
activated
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEN1885A
Other languages
English (en)
Inventor
Seaver Ames Ballard
De Los Emmet Winkler
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Bataafsche Petroleum Maatschappij NV
Original Assignee
Bataafsche Petroleum Maatschappij NV
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Bataafsche Petroleum Maatschappij NV filed Critical Bataafsche Petroleum Maatschappij NV
Application granted granted Critical
Publication of DE835147C publication Critical patent/DE835147C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C37/00Preparation of compounds having hydroxy or O-metal groups bound to a carbon atom of a six-membered aromatic ring
    • C07C37/50Preparation of compounds having hydroxy or O-metal groups bound to a carbon atom of a six-membered aromatic ring by reactions decreasing the number of carbon atoms

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Catalysts (AREA)
  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung von Phenolen Die l?rtindtiiig bezieht sich auf ein Verfahren zur Herstellung von Phenolen aus cyclischen Ketnnen der aus Isophoron und seinen Homologen lestehenden Gruppe und richtet sich speziell auf vin Verfahren zur katalytischen 'Umwandlung von I sophoron (3, 5, 5-Trimethylcyclohexen-2-on-r) in 3, @-\vlenol (3, 5-I)imethylphenol).
  • Das Verfahren nach der Erfindung wird ausgeii;lirt, indem die ():impfe von Isophoron oder eines homologen von Isophoron bei einer Temperatur im Bereich \ (in etwa 400' bis etwa 65o° mit einem festen hatalvsator, der aus einem aktivierten, d. h. :i<lsorl>iereitd wirkenden Aluminiumoxyd besteht i@cler ein solches aktiviertes Aluminiumoxyd in überwiegender \-lenge enthält, in Berührung gebracht werden.
  • Das Verfahren ist anwendbar auf die Umwandlung von Isophoron oder seiner Homologen, wie der Homoisophorone, zu den entsprechenden Phenolverbindungen. Geeignete Homologe sind z. B. Verbindungen, in denen eine der Methylgruppen des Isophorons oder mehrere durch andere Alkylreste, wie den Äthyl-, Propyl-, Isopropyl-, Butyl-, sek. Butyl-, Isobutyl-, tertiär. Butyl-, Amyl- oder Hexylrest, substituiert sind.
  • Es wurde gefunden, daß aktiviertes Aluminiumoxyd ein ausgezeichneter Katalysator für die oben angegebenen Reaktionen ist. Diese aktivierten Aluminiumoxyde bestehen vollständig oder zum überwiegenden Teil aus Aluminiumoxyd-a-monohNdrat und hzw. oder y -Aluminiumoxyd; sie zeichnen sich durch ihre hochaktiven adsorbierenden Eigenschaften aus und können aus den sog. y-Aluininiumoxyden des Haber-Systems hergestellt werden. H a be r (Naturwiss. 13, 1007 [i925]) teilt die verschiedenen Formen von Aluminiumoxyden in zwei Systeme ein und bezeichnet sie als y,System und f-System, gemäß ihrem Verhalten beim Er-
    Fitzen. Die y-_@ltiniiniutnoxyde der Haher-Klassi-
    fikation umfassen das eigentliche y-Aluminiumoxyd
    au! alle sog. hydratisierten -'\luininiutnoxyde, die
    i,e,irn Erhitzen über die ,-Form in a-Aluminium-
    oxyde umgewandelt «-erden. Andererseits umfassen
    die r,'-_\lumitiiumoxyde des Haber - Systems Alu-
    uliniunioxyde, wie Diaspor, die beim Erhitzen cürekt
    in x-:\lumiiiiunioxyd umgewandelt werden, ohne
    über die y-Form zu gehen. Diese Klassifizierung
    der Aluminiumoxyde in ;- und /3-Systeme nach
    11 a l) e r darf nicht verwechselt werden mit der
    Klassifizierung in die fundamentalen wirklichen
    .\luminitinioxydformen, die lediglich zur Einteilung
    der üblichen Formen von Aluminiumoxyd in zwei
    lwstinitute (irupl)en dient. Die verschiedenen sog.
    hydratisierten Aluminiumoxyde, die dem y-Systein
    gc@m:il@ der Hal)crschen Klassifikation zugeordnet
    sind, sind also durchaus verschieden von den wirk-
    lichen #,-Altiniiniumoxyden, und Diaspor ist kein
    "-.\ltitniniumoxyd.
    1)ic Aluminiumoxyde, die heim Erhitzen ül)er
    (las ;--Aluminiumoxyd in a-Aluminiumoxyd umge-
    tvan(teltwerden, die also dem #-Systern der Hal)er-
    sclten Klassifikation zugeordnet sind und die akti-
    vierten oder adsorptiv wirkenden _@luminitinioxyde
    umfassen Imw. bilden. die bei dem Verfahren ge-
    rlcr Erfindung als Katalysator hzw. Katalysator-
    verwendet werden, sind:
    t . .\ltiniiniutnoxv(i- x -trihydrat (Gil)1)sit hz.w.
    llv(lrargillit): diese Form ist leicht synthetisch
    i#crsMllmr und kommt in der Natur als minerali-
    scher Chlasit und als Bestandteil verschiedener
    I%uxhe vor.
    2. :\ltltiiiniunioxyd-f-trihydrat (Bayerit) ist iso-
    worl)h mit Eydrargillit find kommt in der Natur
    n;clit vor, kann jedoch synthetisch durch geeignete
    Ilnstellung der AusfälhmgAwdiugungeli erzeugt
    werden.
    3. :Muminiumoxyd-x-motiohydrat (Böhmit) wird
    durch teilweise Dellydratation eines der obigen Tri-
    h_ydrate gebildet. '
    1. "-:\luniiniumoxyd, ein meta-stal)iles masser-
    freies Oxyd, das in der Natur nicht vorkommt, je-
    doch durch sorgfältig kontrollierte Dehydratation
    der d,cngenannten drei Hydrate hergestellt werden
    kann.
    ;. ('#elförmiges Aluminiumoxyd. Diese häufig
    auftretende Aluminiumoxydform ist in frisch ge-
    fälltem "Zustand amorph, zeigt jedoch nach dem
    Altern lx#i der Röntgenstrahlenanal_yse die eliarak-
    teristischen I.itiienvon Böhmit.Beim weiteren Altern
    wird die Fällung allmählich in Eaverit und schließ-
    lich in llydrargillit umgewandelt.
    6. Bauxit, ein Mineral von wechselnder Zu-
    sanitnetisetzting, das aus einem außerordentlich fein
    verteilten Gemisch von zwei oder mehr der 1)e-
    kannten Alumittiumoxcde und gewissen argilliti-
    schen Rückständen besteht und keine Whydrate
    von Aluminiumoxyden enthält, wie früher ange-
    nrnmnen wurde.
    Eine bevorzugte Art von aktivierten Aluminium-
    oxyden wird durch Dehydratation von Aluminium-
    oxy(ltrilivdrat. kristallisiert aus Alkalialurninat-
    Lösungen, hergestellt. Irin lwsmiders geeignetes
    Material dieser Art ist (las aus k<» upaktem Alti-
    niiniumoxydtrihydrat hergestellte Produkt, wie es
    z. 11. in den USA.-Patentschriften r 868 869 und
    = 015 593 1)esclirielwn ist. Natiirlichc Aluminiuni-
    oxyde, wie Bauxit, sind im allgemeinen nicht so
    wirksam wie synthetische .\luniitiiunloxv(1e, was im
    wesentlichen auf die Anwesenheit I)eträchtlicher
    Anteile von Eisen, Kieselsäure und anderen Ver-
    unreinigungen zurückzuführen ist, die die Selek-
    tivität der Katalysatoren vermindern und uner-
    wünschte Spaltreaktionen 1)egiitistigen. Ge@t-isse
    ausgewählte Bauxite, wie der als »Porocel« ini
    Handel 1wEnMiche aktivierte Bauxit, reichen in
    ihrer Uhrksamkeit an die synthetischen Aluniittium-
    oxyde heran und können tnit \-orteil als Kataly-
    sator, iiishesondere wegen ihrer verhältnismäßig
    geringen Kosten, 1)ei dein Verfahren gemäß der
    Erfindung verwendet werdest.
    Die verschiedenen hydratisici-ten Aluminium-
    oxvde, wie sie oheil heschi-iel)eil sind, können in ge-
    wünschtem Maße dehydratisiert, d. h. aktiviert
    werden. Das \-laxitnutn des Adcorlstionsvernlögens
    entspricht gewöhnlich eitlem Wassergehalt zwischen
    etwa ; und etwa 12 "-o. und auf einen solchen
    Wassergehalt dehydratisierte Stoffe sind sehr gc-
    eignet. 1)ie verschiedenen .\lutniniumoxvde können
    jedoch auch noch wirksamer gemacht werdest durch
    weitere behydratation his zu einem Wassergehalt
    von unter etwa 0 "-o: in diesem halle Wstehen die
    .\luniinitltnoxy(le vorwiegend aus (lern ol)(,n 1)e-
    srhriel>rnen #_@luminiumoxy<l.
    \\'ctm 1)ei Durchführung rIes Verfahrens nach
    der Erfindtmg ein Mischkatalysator verwendet
    wird. enthält ein solcher Katalysator hauptsächlich
    ein aktiviertes _\lttniinitinir)xvd und einen geringe-
    ren, doch nicht unl)eträchtlichen Anteil, im all-
    gemeinen zwischen o.5 und lo°'o, vorzugsweise
    zwischen o.3 und io "',). eines katalytisch dehydrie-
    rende Wirkung lxsitzenden Metalls oder 'einer
    Metallverl)indung. Solche Mischkatalysatoren. in
    Genen das aktivierte Aluminiumoxyd gewichtsmäßig,
    vorherrscht und IA dencu das dehydrierende Metall
    oder die deh ydrieren(h Metallverbindung der Olwr-
    Häche des _\ltintiniutnoxyc?s cinverleil)t ist, lwsitzctt
    die katalytischen Ei;gensclmhcn lAdet- Stoffe in
    Verbindung mit der Idysikalischcn Struktur und
    der lwson(iers hohen Porosit:it de: aktivierten Alu-
    miniunuixvds. Das zugefii<,te (lchy(lricren(lc \Ieta11
    oder die Aletallverl>indung kamt ganz mler zum
    "feil an (las aktivierte _\luminit,nu)@y(1 chemisch
    gebunden :eilt oder kann lediglich an der O1)er-
    Häche des aktivierten =\uminiunioxyds physikalisch
    gebunden sein oder in den Poren al)geschieden
    seift: auch kann eines o(!(-i- mehrere dieser Metalle
    oller Metallverbindungen clietnisch ass das akti-
    vierte Altiminiunioxyd gel)unden :eilt. während
    ein anderer oder mehrere `dieser Stnffv physikalisch
    all die Oberfläche lies aktiviet-tcti :\lutliitiitililoxvcls
    gebunden oder in seinen Ihnen al)geschiedei sind.
    1)ie Mhcltkamlysatot-cn. die geniäl.l der Erfin-
    dung 1)ei der 1:atalvtisclieli Umwandlung von Iso-
    phoron oder seinen Homologen iti aromatische`
    liy(lroxvlgruppeiilialtige Verbindungen mit der
    gleichen Anzahl von hingkohlenstoffatomen ver-
    w-endet werden 1«iiinen, enthalten außer dem akti-
    vierten :\luniiniumoxvd noch ein dehydrierendes
    Metall oller eine Metallverbindung, die gegebenen-
    falls chemisch an das :\luniiriiunioxyd gebunden
    ist, wie ein 1Ic°talloxy(l. -sultid, -carbonat, -chromat,
    -clironiit. -niolyl)clat oder -@volframat. Sehr aktive
    iiatalvsati>reii " sind z. 13. die, die Nickel, Eisen.
    Kobalt, Mangan, \-atiaditini, Chrom, Titan, Zirkon,
    (_cr, Osmitiin, Zink, L'ran oder Tantal oder eine
    1_erbin(lung dieser Metalle enthalten, .welche der
    Olxi-H;icllc (tes aktivierten Aluminiumoxyds ein-
    verleibt ist. 13cvorzugte '-Mischkatalysatoren sind
    (hie, w,elclie 2tktiviertes =\ltitniiiiiimoxyd und eine
    oder mehrere Eisen-, Kobalt- oder (ihromverbin-
    dungen enthalten, in denen (las 'Metall in einer
    positiven oder negativen chemischen Bindung vor-
    liegen kann. Eine besonders bevorzugte Unter-
    grupl>e der Mischkatalysatoren umfaßt die, die
    aktiviertes .\ltlniiniunioxvd und ein Oxyd oder
    mehrere von I?iseil. Kobalt und/oder Chrom ent-
    lialteii. _\iidcre sehr aktive Mischkatalysatoren ent-
    halten außer aktiviertem Aluminiumoxyd Sul-
    fide viiii Metallen dci- linken Reihe der sechsten
    GruIlllv des 1lfriodisclt:@i1 Systems oder Mischungen
    dieser 1letallsulticic finit anderen 1letallsulfideli,
    z.13. Wolfrainstilfid und Nickelsulfid. Die 1Misch-
    katalvsatoren kiiiiiieii z. 13. hergestellt werden durch
    linllrägniereii des aktivierten Aluminiumoxyds mit
    einer l_<isuiLg, vorzugsweise einer wäßrigen Lösung,
    ciiier \erl»ndung des gewünschten Metalls und
    nachfolgendes Trockilen des Gemisches.
    (rewünschtenfalls kann der Katalysator aus akti-
    viertem .-\luminiumoxy<1 kombiniert werden mit
    kleineren Mengen, z. B. i bis ioo/o, von Alkali-
    metallen oder t?rdalkalinietallen, die vorzugsweise
    in Forni ilii-er \'erliiudtirigen einverleibt sind, z. B.
    als Oxyde, MIy(lroxy(le. Nitrate, Carbonate, Sili-
    cate. Alutninatc, Forniiate und Oxalate.
    Die Katalysatoren können in irgendeiner Form
    verwendet werden, z. l3. in Form von Körnern,
    liügelchen, Stückchen. Pulvern von jeder gewünsch-
    ten "hcilrhengr<il'@c. Der in die Reaktionszone, z. B.
    cillein Reaktionsraum oller einer Reaktionskammer,
    eingel>rachtc I@atalvsatar kann z. B. durch Heizen
    \on ritil.9cn ailf die gewüilschte :\rl>eitsteinperatur
    gehraclit bzw. auf dieser gehalten werden, wobei
    (las Keton niit der gewünschten Raumgeschwindig-
    keit (d. 'h. der Zahl von Molen des dampfförmigen
    .\tisgaiigsmaterials, (hie finit einem Liter des Kataly-
    sators je Stunde in Kontakt gebracht werden) im
    Dampfzustand durch die Reaktionszone durch-
    geschickt wird.
    Die Raumgeschwindigkeit und die Temperatur
    können je nach dein speziellen behandelten Stoff
    und bzw. oder dein verwendeten Katalysator zur
    Erzielung hoher Umsätze bei brauchbarer Geschwin-
    digkeit eingestellt werden, wobei unerwünschte
    \'el>`#nreahtioneu, wie 7ersetzutigen mit Ringspal-
    tung, ini wesentlichen vermieden werden. Zufrieden-
    steltendeResultate werden im allgemeinen mit Raum-
    geschw indigkciten ini Bereich von etwa 2 bis 75
    erhalten. Die bevorzugten Raumgeschwindigkeiten, insbesondere bei der Herstellung von 3, 5-lylenol aus Isophoron, liegen im Bereich von etwa 8 bis :I0 bei Temperaturen von etwa 45o bis 55o''.
  • Der bevorzugte Temperaturbereich zur Durchführung der katalytischen Umwandlung gemäß der Erfindung liegt zwischen etwa 400' und etwa 65o°. Bei der Verwendung von Isophoron als Ausgangsmaterial wurden optimale Ausbeuten an 3, 5-Yylenol bei Temperaturen zwischen etwa 4oo° und etwa 550c erhalten. "Im allgemeinen werden zur Erzielung eines holen Umwandlungsgrades bei niedrigeren Temperaturen in dem obigen Bereich niedrige Raumgeschwindigkeiten verwendet, während bei den holten Temperaturen zur Vermeidung unerwünschter Nebenreaktionen hohe Raumgescli.w-incligkeiteli erforderlich sind.
  • Das Verfahren kann bei jedem geeigneten Druck und chargenweise, intermittierend oder kontinuierlich durcligefiilirt werden. Vorzugsweise wird das Verfahren kontinuierlich durchgeführt, wobei das Ausgangsmaterial in einer besonderen Kammer oder in dem vorderen Teil der Reaktionskammer verdampft und dann mit der gewünschten Raumgeschwindigkeit durch die auf die Reaktionstemperatur erhitzte Reaktionszone durchgeführt wird. .\ticli kann flüssiges Ausgangsmaterial in der eigentlichen Reaktionskammer verdampft werden.
  • Gewünschtenfalls kann das Verfahren bei Anwesenheit eines inerten Verdünnungsmittels ausgeführt werden, z.13. von Wasserstoff, Stickstoff, Wasserdampf oder bestimmten Kohlernwasserstoffen.Dies kann zwecks Temperaturausgleich in der Reaktionszone, Erzielung einer gleichförmigen IZeaktiotis,Qescliw,iirdigkeit, Begrenzung des Eintretens unerwünschter Nebenreaktionen und auch zwecks Verlängerung der Lebensdauer des Katalysators von Vorteil sein.
  • Die Erfindung wird durch die folgenden Beispiele, die sich insbesondere auf die katalytische Umvon Isoplhoron in 3, 5-Diniethylphenol hezielien, weiter erläutert.
  • Alle Versuche wurden in einem elektrisch gelieizteti, nahtlosen eisernen Reaktionsrohr, in dem der Katalysator untergebracht war, ausgeführt. Die beiden Enden des Rohres waren nicht beheizt und enthielten keinen Katalysator. Das vorerhitzte Keton wurde im Kontakt mit dein auf einer gegebenen Temperatur gehaltenen Katalysator durch das Reaktionsrohr durcligescliickt; die Reaktionsprodukte w urderi dann durch eitlen wasserge@kühlten Verdichter durchgeleitet, und das so gebildete flüssige Produkt wurde zur Bestimmung der Gesamtumsetzung und der Ausbeute an Phenolen untersucht. Beispiel i Es wurde ein Katalysator mit der Oberfläche von aktiviertem Aluminiumoxyd einverleibtem Ferrioxyd verwendet; das Reaktionsrohr wurde auf etwa 500° gehalten. Vorgewärmtes Isophoron wurde im Dampfzustand durch die Reaktionszone und im Kontakt mit dem Katalysator bei einer Ratinigeschwindigkeit von 33;6 durchgeführt. Die Analyse der Reaktionsprodukte ergalt, dalß etwa 4o Gewichtsprozent des Isophorons reagiert hatten und daB etwa 84 Gewichtsprozent der Reaktionsprodukte aus Phenolen, überwiegend 3, 5-Dimethyllllienol, bestanden.
  • Beispiel 2 Katalysator und Reaktionstemperatur waren die des Beispiels i ; die Raumgeschwindigkeit des durch den Katalysator durchgeführten Isophorons wurde auf 8,4 verringert. Die Umwandlung stieg hierbei auf etwa 62 Gewichtsprozent des eingeführten Isophorons. Ungefähr 75 Gewichtsprozent des umgesetzten Isophorons waren in Phenole umgewandelt.
  • Bei spiel 3 Isophoron wurde mit einer Raumgeschwindigkeit von etwa 25,2 bei etwa 500° über ein weitgehend dehydratisiertes aktiviertes Aluminiumoxyd, das hauptsächlich aus y Aluminiumoxyd. bestand, geführt. Die Untersuchung zeigte, daß etwa 55 Gewichtsprozent des eingeführten Isophorons reagiert hatten; Die Ausbeute an Phenolen betrug etwa 75 °/o.
  • Beispiel Der Katalysator enthielt der Oberfläche von aktiviertem Aluminiumoxyd einverleibtes Kobaltoxyd. Durch diesen Katalysator wurden Isophorondämpfe bei 500° und mit einer Raumgeschwindigkeit von 16,8 durchgeschickt. Die Analyse zeigte, daß eine Umwandlung des Isophorons zu 68 Gewichtsprozent vor sich gegangen war. Die Ausbeute an P'henolen betrug etwa 71 °/o.
  • Beispie15 Der bei diesem Beispiel verwendete Katalysator war der der Beispiele i und 2. Die Reaktionstemperatur betrug ebenfalls 500°. An Stelle des Überleitens von lsophoron allein wurde dieses zusammen mit Wasser in Dampfform durch den Katalysator hindurchgeschickt. Das Molverhältnis von Isophoron zu Wasser betrug 8,4 zu 24,2; die Raumgeschwindigkeit des Gemisches betrug etwa 32,6. Es hatten etwa 72 Gewichtsprozent des eingeführten Isophorons reagiert. Die Phenolaus.beute betrug etwa 82 °/o.
  • Beispiel 6 Der Katalysator bestand aus aktiviertem Aluminiumoxyd, 'das hauptsächlich Aluminiumoxyd-amonahydrat und nur wenig y-Aluminiumoxyd enthielt. Der in die Reaktionszone eingebrachte Katalysator wurde auf etwa 55o° gehalten, und eine vorerhitzte dampfförmige Mischung von Isophoron und Wasser (in einem Molverhältnis von 8,4 zu 24,2) wurde mit einer Raumgeschwindigkeit von etwa 32,6 durch den Katalysator durchgeschickt. Etwa 9o Gewichtsprozent des zugeführten Isophorons hatten reagiert; die Ausbeute an Phenolen betrug etwa 63 °/o.
    1);e Attalv:e der nach (1(211t obigen Beispiel er-
    zeugten Phenole ergab. dali sie durchschnittlich
    aus 90 bis 92 Gewicittsl@r@>zent \vlenol (3, 5-Di-
    tnethylphenol) bestatideii. Die Ge samtumwandlung
    und Gesamtausbeute an dein gewünschten Xylenol
    katitt weiterhin durch Rückfuhren des nicht umge-
    setzten Isophorons (itircli die Reaktionszone er-
    liöht werden.
    l3 e i s 1> i e 1
    Der Katalysator bestand aus Eisenoxyd ent-
    haltenden aktiviertem Aluminiumoxid; er wurde
    während der gesamten Uinwandlungsreaktion aul'
    eitler Temperatur ycrn etwa 5oo- gehalten. Homo-
    isophoron (hergestellt durch Kondensation von
    Methyläthylketon) wurde \erdanipft und im Dampf-
    zustatici mit einer Raumgeschwindigkeit von etwa
    2o durch den Reaktionsraum durchgeschickt. Etwa
    47 % des Homoisol)liorrnis wurden iit Phenole um-
    gewandelt.
    In gleicher Weise wurde ein C,2-Ketort, herge-
    stellt durch Kondensation \-on vier Molekülen
    Aceton, das einen Ring von 6 Kohlenstoffatomen
    reit nur einer @ingdoppelbindung enthielt, der
    Wirkung von adsorbierendetn Aluminiumoxyd bei
    etwa 5oo° ausgesetzt. Auch hierbei wurden pheno-
    lische Verbindungen erzeugt.
    Die bei dem Verfahren gemäß der Erfindung ver-
    wendeten Katalysatoren sind unter den Reaktions-
    bedingungen recht stabil und können daher wäh-
    rend einer langen Zeitdauer ohne wesentliche Ver-
    ringerung ihrer Aktivität verwendet werden. Wenn
    die Katalysatoren nach langer Benutzungsdauer all-
    mählich eine verringerte Aktivität zeigen, kann,
    wie gefunden wurde, die ursprüngliche Aktivität
    durch Oxydieren der Kohlenstoffabscheidung prak-
    tisch vollständig wiederhergestellt werden, vor-
    zugsweise bei Temperaturen, die etwa 700° nicht
    wesentlich übersteigen. Diese Oxydation kann'ohne
    Entfernung des erschöpften Katalysators aus der
    Reaktionszone durch Durchschicken von Sauerstoff.
    Luft oder einem Geniiscli N-on Luft und einem
    inerten Trägergas, z. ]». Stickstoff, bei- der ge-
    wünschten Temperatur durch den zu regenerieren-
    den Katalysator <lurcligefiilirt werden.
    Beispiel
    Der Katalysator bestand aus ;,-_@luminiumoxyd.
    das bereits zur katalytischen L"niw-andlung von Iso-
    phoron zu im,wesentliclieii aus 3, 5-Dimethylplienol
    bestehenden Phenolen @erw-endet worden uni durch
    Hindurchleiten eines Gemisches von Luft und
    Stickstoff bei etwa 700 während etwa i bis i1/2
    Stunden reaktiviert worden war. Durch diesen
    regenerierten Katalysator wurden dann bei etwa
    5oo` Isophorondämpfe mit einer Raumgeschwin-
    digkeit von etwa 33.6 durcligeschickt. Die Um-
    wandlung betarg etwa 4t Gewichtsprozent und die
    Phenolatisl)eute etwa 6S'# o.
    Der gleiche fatale sahn w-ui-ile dann in zwölf
    # ve 1 teren Verfahrens 'iil"eii \-erN#eiidet. wo be i ins-
    gesamt etwas nielir als to kg Iso1ihoron behandelt
    wurden. Das Kat<tlysat@@r@-olumen betrug 8o ccm.
    Nach jedem \'erfahi-ensgang wurde der Kataly-
    sator wieder in der ol>eti beschriebenen Weise rege-
    neriert. Nach dein letzten dieser Verfahrensgänge
    wurde der Katalysator wiederum reaktiviert und
    dann @@iederum Katalysator den gleichen Reaktions-
    beditigungen benutzt. Es wurde gefunden, daß
    selbst nach wiederholten Regenerationen der Kata-
    l@ satt»- noch die gleiche Aktivität besaß, die Um-
    wandlung % an Isophoron etwa 42 Gewichtsprozent
    und rlie Ausbeute an Phenolen etwa 70% betrug.
    Obwohl das Reaktionsprodukt zur Gewinnung
    der 1'lic-iiole auf t-crschiedene Weise behandelt N\"r-
    den kann, \N ird ein @'et-faliren bevorztigt,bei dem das
    N-erfliissigte rolle Reaktionsprodukt mit einerAlkali-
    lösung, z. K einer wäßrigen Natriumhydroxyd-
    liisting extrahiert @\ ird. Die alkalische Lösung
    der I'lienole. z. I@. von 3, 5-Diniethv.ll>henol, die auf
    diese ',\ eise entstellt, kann dann neutralisiert wer-
    dest, z. ii, durch III'cililendiox_vd oder Salzsäure, und
    die freigesetzten Plienole können z. B. durch
    iil>liche 1)estillati<»i (xler auch durch Trennung der
    Phasen @ei@ @mnen @@-erdeu. Zur Herstellung von
    praktisch rc@inein 3. 5iI)itnethylphenol kann das
    durch I)estillati@m erhaltene Produkt aus einer ge-
    eigneten Kolilen\\asserstottfraktion, z. B. Octanen,
    umkristallisiert werden. Da Isophoron in einer
    wälirigen L<isung cler Natritimplienolate recht gut
    l('islicli ist sind nicht umgesetztes Isophoron in der
    flüssigen rohen Reaktionsmischung vorliegt, ist es
    ratsam, die alkalische Lösung der Phenole einmal
    oder mehrere Male mit einem selektiven Lösungs-
    mittel, wie aromatische Kohlenwasserstoffe, z. B. Benzol oder gesättigte Kohlenwasserstoffe oder Äther, die das Isophoron selektiv zu lösen vermögen, ztt extrahieren.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zur Herstellung von Phenolen aus Isophoron oder seinen Homologen, dadurch gekennzeichnet, daß diese cyclischen Ketone in der Dampfphase bei einer Temperatur im Bereich von 400 bis 65o°' mit einem aus aktiviertem Aluminiumoxyd bestehenden oder aktiviertes Aluminiumoxyd überwiegend enthaltenden festen Katalysator in Berührung gebracht @yerden.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, claß der Katalysator aus aktiviertem Aluminiumoxyd und einer geringeren, jedoch nicht unbeträchtlichen ?Menge eines Metalls oder einer NIetallyerbindung mit delivdrierender Wirkung besteht.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gel;etinzeichuet. daß die clehvdrierende Metall,\-erhindung ein Ox_vcl des Eisens. Kobalts oder Clironis ist.
  4. 4. Verfahren nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß 3, 5-Xylenol durch Hindurchleiten von Isophorondämpfen durch den Katalysator bei einer Raumgeschwindigkeit z,#vischen etwa 8 und 4o Molen pro Liter Katalysatoryolumen und pro Stunde hergestellt wird.
DEN1885A 1943-03-23 1950-09-16 Verfahren zur Herstellung von Phenolen Expired DE835147C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US835147XA 1943-03-23 1943-03-23

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2529773A1 (de) * 1974-07-05 1976-01-22 Shell Int Research Verfahren zur katalytischen umwandlung von isophoron zu 3,5-dimethylphenol
DE2618213A1 (de) * 1975-04-28 1976-11-18 Shell Int Research Verfahren zur herstellung von 3,5-xylenol

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