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DE834812C - Bremsen-Betaetigungsvorrichtung fuer Kraftfahrzeuge mit Achsschenkelsteuerung - Google Patents

Bremsen-Betaetigungsvorrichtung fuer Kraftfahrzeuge mit Achsschenkelsteuerung

Info

Publication number
DE834812C
DE834812C DEM3226A DEM0003226A DE834812C DE 834812 C DE834812 C DE 834812C DE M3226 A DEM3226 A DE M3226A DE M0003226 A DEM0003226 A DE M0003226A DE 834812 C DE834812 C DE 834812C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
linkage
lever
brake
actuating
push
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEM3226A
Other languages
English (en)
Other versions
DE1620367U (de
Inventor
Otto Muenz
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEM3226A priority Critical patent/DE834812C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE834812C publication Critical patent/DE834812C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60TVEHICLE BRAKE CONTROL SYSTEMS OR PARTS THEREOF; BRAKE CONTROL SYSTEMS OR PARTS THEREOF, IN GENERAL; ARRANGEMENT OF BRAKING ELEMENTS ON VEHICLES IN GENERAL; PORTABLE DEVICES FOR PREVENTING UNWANTED MOVEMENT OF VEHICLES; VEHICLE MODIFICATIONS TO FACILITATE COOLING OF BRAKES
    • B60T7/00Brake-action initiating means
    • B60T7/12Brake-action initiating means for automatic initiation; for initiation not subject to will of driver or passenger
    • B60T7/20Brake-action initiating means for automatic initiation; for initiation not subject to will of driver or passenger specially for trailers, e.g. in case of uncoupling of or overrunning by trailer

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Braking Arrangements (AREA)

Description

  • Bremsen-Betätigungsvorrichtung für Kraftfahrzeuge mit Achsschenkelsteuerung Betätigungseinrichtungen für Radbremsen an Fahrzeugen sind in verschiedensten Ausführungen und Anwendungsformen schon bekannt. Diese Anordnungen haben sich mehr oder weniger bei den oft stark voneinander abweichenden Beanspruchungen in der Praxis bewährt.
  • Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zum Betätigen von Bremsen an Fährzeugen, deren Räder durch Schenlkelsteuerung betätigt werden.
  • Bei diesen war es bisher nicht möglich, in einfacher, zweckentsprechender und zuverlässiger Weise das Betätigen der Bremsen zu bewirken, diese bei Rückfahren außer Wirksamkeit zu setzen und bei erneutem Anfahren gleichzeitig und gemeinsam selbsttätig wieder einzurücken. Diese soll der Erfindungsgegenstand beseitigen, indem der die Radbremse betätigende Teil zentrisch bzw. konzentrisch zum lotrechten Arm der Schwenkachse des Rades angeordnet ist, wobei zweckmäßig dieser Arm einen zentralen Durchbruch (Bohrung od. dgl.) hat, durch den das Betätigungsmittel für die Radbremse, z. B. ein Gestänge od. dgl., hindurchgreift und in welchem es geführt wird.
  • Der die Radbremse betätigende Teil bildet vorteilhafterweise ein Gestänge, mit dessen einem Ende, durch Schlitz od. dgl., der auf die Bremsbacken einwirkende Teil (Hebel od. dgl.) in Verbindung steht, während das andere, obere Ende des Gestänges von der Wagendeichsel aus mittels Hebel, Schub- und Zuggestänge so beeinflußt wird, daß es sich axial und vertikal verschiebt.
  • Die vorerwähntenVerbindungs- undBetätigungsmittel werden durch den in oder an der Deichsel vorgesehenen und ihr gegenüber federnd gelagerten Wagen'kupplungsteil, sofern es sich um einen Anhänger handelt, bewegt, wobei ein mit dem Wagenkupplungsteil direkt verbundener doppelarmiger Hebel mittels eines Sperrbolzens das gesamte Bremsteilbetätigungsgestänge und damit den Bremsteil selbst ausschaltet, wenn z. B. ein Rückwärtsfähren stattfinden soll. Dieser Sperrbolzen wird zum Ausschalten des Bremsteils entgegen dem Druck einer Feder in den Schwenkbereich des Druck- und Zuggestänges geschoben und nach Erreichen seiner Sperrlage gegen Rückfedern durch eine Klinke, Haltewinkel od. dgl. gesichert, wobei er mit dem Zug- und Schubgestängebetätigungshebel durchAnsatz od. dgl. bei Erreichen seiner Sperrlage so in Verbindung tritt, daß dieser beim Anfahren des Wagens eine Verschwenkung erfährt, durch die die Bolzen-klinke aus ihrer Sicherungslage geschwenkt und damit die Bolzensperre aufgehoben sowie gleichzeitig und gemeinsam die Bremsbetätiäungsteile zum Winken freigegeben werden.
  • Eine Vorrichtung gemäß der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt, und zwar zeigt Abb. i eine Seitenansicht der Vorrichtung, Abb. 2 eine Draufsicht zu Abb. i, Abb. 3 eine Seitenansicht des unteren Teils der Sperrvorrichtung mit Sperrklinke, teilweise im Schnitt, Abb.4 den Oberteil der Sperrvorrichtung mit Ausrüdktvil in Seitenansicht, Abb. 5 eine Seitenansicht einer .zweiten Ausführungsform des Bremsteilbetätigungsgestänges.
  • Als Erläuterungsbeispiel für die Bremsenbetätigungs- sowie Ausschalteinrichtung für Wagenräder mit Schenkelsteuerung ist eine solche Anordnung an einem Anhängewagen dargestellt.
  • Der hintere Teil i° der Wagendeichsel i ist in an sich bekannter Weise mittels einer Lagerbüchse 2a gegenüber der Flachachse 2 des Wagens horizontal verschwenkbar gelagert. Ihr vorderes Ende 1b ist bei ie als Lager fürdenVorderteil 1d der Deichsel i ausgebildet. Dadurch ist id zu 1 in einer Vertikalebene verschwenkbar.
  • Der vordere Teil il t- Deichsel i ist bei je als Lagerbüchse für das Wagenkupplungsgestänge 3 ausgebildet. Das letztere dient mit seinem Vorderende 3a als Kupplungsmittel zum Vorderwagen. Das hintere Ende 3b hat seitlich Zapfen od. dgl. 3e, die in Schlitze 4e des gabelförmigen Endes 4b eines Armes 4a des doppelarmigen Hebels 4 eingreifen.
  • Das Kupplungsgestänge hat einen Bundring 3d, der mit seiner Außenfläche entlang der Lagerbüchseninnenfläche gleitet. Das vordere Ende if der Lagerbüchse 1e findet durch eine aufgeschraubte Kappe ig ihren Abschluß, die dem Kupplungsgestänge, ebenso wie die hintere Abschlußwand ih, zur Führung dienen kann. Zwischen letzterer und der Rückfläche des Bundringes 3d befindet sich die Schraubenfeder 3e, zwischen der Vorderfläche des Bundringes 3d und der Innenfläche der Kappe ig die Rückstoßauffangfeder 31.
  • Vorsprünge bzw. Lappen il der Büchse 1e dienen dem doppelarmigen Hebel 4 als Drehlager. Der Arm 4d ist bei 4e mit einem Längsgestänge 5 gelenkig verbunden. Dieses wiederum ist,durch seinen Teil 5a bei 5b mit dem Ende 66 des Armes 611 eines Winkelhebels 6 gelenkig verbunden, dessen Lager i°' sich auf dem hinteren Teil 1a der Wagendeichsel i befindet hz%-,-. durch diese selbst gebildet wird. Der andere Arm 6e des Winkelhebels 6 besitzt an seinem Ende 6d eine Gelenkwaage 6e, deren Enden 6f im Eingriff mit Enden 7b von Hebelarmen 7a eines Hebelgestänges 7 stehen, das außerdem Hebelarme 7e besitzt, deren Enden 7d in geeigneter Weise mit den oberen Enden 8a eines Schub- und Zuggestänges 8 verbunden sind. Dieses letztere ist, wie Abb. i und 2 zeigen, durch eine zur Schwenkachse 9b zentrische Bohrung 9a hindurchgeführt. Sein unteres Ende 8b ist gelenkig mit dem Arm loa des Betätigungshebels io ,der Bremsbacken 1 ja der Wagenräder i i verbunden. Die Lager 7e des Hebelgestänges 7 befinden sich auf bzw: an der Flachachse 2 des Wagens.
  • Die Schwenkachse 9b wird in an sich bekannter und deshalb nur zeichnerisch angedeuteter Weise mittels,der Schenkel 9e gesteuert, die an der Deichsel i gelagert sind.
  • Mit dem doppelarmigen Hebel 4 arbeitet ein Sperrbolzen 12 zusammen. Dieser lagert in einer Büchse i", die, wie Abb. 3 zeigt, mit einem der Vorsprünge il ein Ganzes bilden kann. Sobald der Sperrbolzen 12 in bezug auf den Hebel 4 eingeschaltet ist, greift er mit seinem Ende i2a in eine entsprechend gestaltete Durchbrechung i0 des Vorsprunges il des Deichselteils 1d, so daß er gegen Verbiegen !bzw. Abscheeren gut gesichert ist.
  • Eine Zwischen.wan:d iP der Büchse i^ dient mit ihrer Vorderfläche einer Schraubenfeder 12b und mit ihrer Rückfläche dem Bolzen 12, bei Ausschaltung desselben, als Widerlager.
  • Die Schraubenfeder 12b ist bestrebt, den Bolzen und seinen Betätigungsteil 12e, d. h. dessen Griff, nach außen zu verschieben. Dieser Griff i2e hat einen Haltewinikel 12d, der sich hinter einen Vorsprung 117 der Büchse 1a klinkenartig legt und damit den Bolzen 12 in seiner Sperrlage zum Hebel 4 festhält. Gleichzeitig greift das Griffende 12e über einen Vorsprung 4f des Hebels 4.
  • Wie die Ausführung nach Abb. 5 zeigt, kann das Zug- und Schubgestänge 8 auch konzentrisch zu der Schwenkachse 9b des Wagenrades ii angeordnet werden. Ringförmig umgreift bei 8e das Gestänge 8 die Drehachse 9. Das untere Ende 8b d es Gestänges 8 ist als Lagerbüchse 8d für den Ansatz, Stift, Arm od.,dgl. 1oa des Betätigungshebels io ausgebildet.
  • Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist folgende: Beim Beginn der Fahrt wird das Kupplungsgestänge 3 nach vorwärts bewegt und damit ein Verschwetken des Hebels 4 hervorgerufen. Diese Bewegung ist durch Pfeile angedeutet. War nun der Sperrbolzen 12 in seiner Verriegelungsstellung, um beim vorher etwa erforderlichen Rückwärtsfahren des Wagens die Radbremsen außer Tätigkeit zu halten, so nimmt jetzt der Vorsprung 41 des Hebels 4 das Griffende 12e mit. Dadurch wird der Haltewinkel 12d außer Bereich des Vorsprunges 117 gebracht. Der Sperrbolzeneinrückteil 12d kommt dadurch außer Bereich des Vorsprunges 1Q. Der Sperrbolzeneinrückteil 12C wird freigegeben und durch die Schraubenfeder I 2b in seine ursprüngliche, d. h. Ausgangslage zurückgeführt. Der Sperrbolzen 12 gibt dadurch den Hebel 4 frei.
  • Wirkt nun der Wagen durch Druck, z. B. bei Bergabfahren, auf die Schraubenfeder 3e pressend ein, so verschiebt sich das Kupplungsgestänge 3, der Hebel 4 wird entgegengesetzt dem Uhrzeigerumliauf verschwenkt, das Gestänge 5 mitgenommen und der Winkelhebel 6 in gleicher Weise geschwenkt. Das Hebelgestänge 7 dreht sich im Uhrzeigersinn und bewegt das Bremshebelbetätigungsgestänge 8 axial nach aufwärts. Der Bremshebel io wird verschwenkt und preßt die Bremsbacken an die Bremsflächen des Wagenrades.
  • Das Brems'hebelbetätigungsgestänge kann durch seine 'koaxiale Lagerung gegenüber der Schwenkachse bei jeder Schwenklage der Räder auf diese in vollständig zuverlässiger und dabei einfachster Weise bremsend einwirken.

Claims (12)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Bremsen-Betätigungsvorrichtung für Kraftfährzeugräder mit Achsschenkelsteuerung, dadurch gekennzeichnet, daß das Betätigungsmittel (Gestänge od. dgl.) für .die Bremse zentrisch bzw. konzentrisch zu der Schwenkachse des Achsschenkels angeordnet ist.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der lotrechte Arm (9) der Schwenkachse (9b) des Rades (ii) einen zentralen Hohlraum (Bohrung od. dgl. 9a) hat, durch den der Betätigungsteil (8) für die Radbremse (I ja) hindurchgreift.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch ge'kennzeic'hnet, daß das Betätigungsmittel (8) für die Radbremse (I ja) in dem Hohlraum (9a) des lotrechten Armes (9) der Schwenkachse (9b) geführt ist.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß als Betätigungsmittel für die Radbremse (,ja) ein Gestänge (8) dient, mit dessen einem Ende (8b) der auf die Bremsbacken (,ja) einwirkende Teil (Hebel usw. Io) in Verbindung steht, während das andere Ende (8a) des Gestänges (8) durch Hebel od. dgl. (7c) so beeinflußt wird, daß das Gestänge (8) sich in senkrechter Richtung bewegt.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Radbremsenbetätigungsgestänge (8) von der Wagendeichsel (i) aus mittels Hebel, Schub- und Zuggestänge (4, 5, 6, 7) bewegt wird.
  6. 6. Vorrichtung nach Anspruch i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß ein in oder an der Deichsel vorgesehener federnd gelagerter W agenkupplungsteil (3) über die Verbindungsmittel (4, 5, 6, 7) hinweg auf das R.adbremsenbetätigungsgestänge (8) verschiebend einwirkt.
  7. 7. Vorrichtung nach Anspruch i bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß :der Wagenkupplungsteil (3) und das das Radbremsenbetätigungsgestänge (8) verschiebende Schub- und Zuggestänge (5, 6, 7) durch einen Teil (Hebel od. dgl. ,4) miteinander verbunden sind, der zwedks Ausschalten der Bremsteile (i ja) mittels eines Sperrteils (Bolzen od. dgl. 12) verriegelt wird. B.
  8. Vorrichtung nach Anspruch i bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Sperrteil aus einem Bolzen (12) besteht, der, entgegen dem Druck einer Feder (,2b) in .den Schwenkbereich des Schub- und Zuggestänges (4, 5, 6, 7) geschoben, nach Erreichen seiner Sperrlage gegen Rückfedern durch eine Klinke, Haltewinkel od. dgl. (12d) gesichert wird.
  9. 9. Vorrichtung nach Anspruch i bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Sperrbolzenträger bzw. sein Betätigungsmittel (Griff od. dgl. 12e) mit dem Schub- und Zuggestängebetätigungshebel (4) mittels eines Ansatzes od. dgl. (4j) in der Sperrlage so in Verbindung tritt, daß dieser beim Anfahren des Wagens idurch sein Verschwenken die Bolzenklinke (12d) aus ihrer Sicherungslage schwenkt: und damit die Bolzensperre aufhebt sowie gleichzeitig und gemeinsam,die Bremsbetätigungsteile (5, 6, 7, 8) zum Wirken freigibt. io.
  10. Vorrichtung nach Anspruch i bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Sperrbolzenlagerteil (I") mit dem Lager (je) des das Wagenkupplungsgestänge (3) und das Radbremsenbetätigungsgestänge (5, 6, 7, 8) verbindenden Hebels (4) ein Ganzes bildet.
  11. II. Vorrichtung nach Anspruch i bis 9, da-@durch gekennzeichnet, daß das vordere Ende (Id) der Deichsel (i) das Wagenkupplungsgestänge (3) nebst Federungen (3e, 31) aufnimmt bzw. deren Lagerbüchse (je) bildet.
  12. 12. Vorrichtung nach Anspruch i bis i i, dadurch gekennzeichnet, daß die Lagerbüchse (je) des Kupplungsgestänges (3) auch das Lager (ii) für den Verbindungshebel (4) dieses Gestänges (3) und des Schub- und Zuggestänges (5) sowie des Sperrbolzenlagers (I") bildet.
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