DE834653C - Fahrradnabenlichtmaschine - Google Patents
FahrradnabenlichtmaschineInfo
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- DE834653C DE834653C DEP42397D DEP0042397D DE834653C DE 834653 C DE834653 C DE 834653C DE P42397 D DEP42397 D DE P42397D DE P0042397 D DEP0042397 D DE P0042397D DE 834653 C DE834653 C DE 834653C
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Description
- Fahrradnabenlichtmaschine Die Frhndung hat eine Fahrradnabenlichtmaschine zum Gegenstand, bei welcher der Dynamoanker und der treibende Teil durch ein Übersetzungsgetriebe miteinander in Verbindung stehen, welches mittels eines Schaltorgans zum beschleunigten :'Antrieb der Lichtmaschine bedarfsweise mit der Fahrradnabe kuppelbar ist. Die hekan.nten Cbersetzungs.getrie'he. welche aus Zahnrädern bestehen, sind in bezug auf ihren Wirkungsgrad und ihr eine geringe Lichtausbeute ergebendes Übersetzungsverhältnis nicht wirtschaftlich genug, um den derzeitigen Anforderungen des Verkehrs einigermaßen gerecht werden zu können. Auch die <furch Friktionstriehe angetriebenen Lichtmaschinen für Fahrräder erreichen insbesondere hei langsamer Fahrt wegen zu geringer Drehzahl des Dynamoankers keine befriedigende Leistung.
- Zur Verbesserung der Lichtausbeute dieser Fahrradnabenlichtmaschine wurde bereitsvorgeschlagen, mehrere nach Art von Axialdruckkugellagern ausgebildete Getriebestufen zu einem übersetzungsgetriebe zusammenzuschalten, welches ein einziges, aus einer Feder bestehendes, alle Getriebestufen druckl>eaufschlagendes Spannorgan besitzt und die Drehbewegung der Radnabe auf den Dynamorotor im Ausmaß des Übersetzungsverhältnisses überträgt. Die rotierenden und umlaufenden Getriebeteile aller Getriebestufen sind bei diesem bekannten Getriebe in ein Gehäuse eingeschlossen, welches auch (las Spannorgan einschließt, das sich einerseits am Gehäuse, anderseits an den Getriebeteilen abstützt. Diese Art der Druckbeaufschlagung ist aus dem Grunde nicht günstig, weil sie von dem das Getriebe umschließenden Gehäuse abhängig ist, also die Radnabe als Getriebebestandteil mitbenutzt.
- Der Erfindung liegt nun der Gedanke zugrunde, die Getriebeglieder mit dem Spannorgan ztr einer druckschlüssigen Einheit zusammenzuschließen und dadurch den Ein- und Ausbau des ganzen übersetzungsgetriebes samt der Dynamomaschine in die Radnabe auf einfache Weise zu erreichen und darüber hinaus bei der Drehmomenti-ibertragung ,°in Höchstmaß an Wirkung zu erzielen.
- I?s sind wohl nach Art von Axialdruckkugellagern druckschlüssig gebaute Übersetzungsgetriebe bekannt, jedoch bestehen diese nur aus einer einzigen Getriebestufe-, deren geteilte Außen- oder Innenlaufringe zur Aufbringung des zur Drehmomentiibertragung erforderlichen Reibungsdruckes unter dem Axialdruck einer Feder stehen.
- Demgegenüber wird die gestellte Aufgabe gemäß der I?rfindurtg dadurch gelöst, (laß die Laufringe und umlaufenden Kugeln je zweier Getriebestufen eines mehrstufigen Getriebes durch ein Spannorgan' gruppenweise in einander axial entgegengesetzten Richtungen unter Druck gesetzt und beide Getriebeteilgruppen durch ein ihnen gemeinsames Axialdrucklager in beiden, dem Spanndruck entgegengesetzten Richtungen zusammengefaßt sind, wodurch alle Getriebeteile beider Getriebestufen samt dein Spannorgan und dem Axialdrucklager eine in sich geschlossene druckschlüssige Einheit bilden.
- Durch diese Lösung ist es möglich, eine Dvnamoniaschine samt (lern Übersetzungsgetriebe auf ein kleinstmögliches Volumen herabzusetzen und in einer Radnabe normalen Ausmaßes leicht einzubauen. Außerdem werden durch die Neukonstruktion des Getriebes ein hohes Übersetzungsverhältnis und damit auch eine außerordentliche Lichtausbeute der Dynamomaschine .gewährleistet.
- Das die Getriebestufen unter Druck setzende Spannorgan kann auf verschiedene Weise ausgeführt werden. So kann das Spannorgan z. B. aus einem einerseits an den am Getriebeeingang, anderseits an den am Getriebeausgang laufenden Laufringen angr°ifenden elastischen Zugorgan bestehen, welches die Getriebeglieder unter axialem Druck zu einer in sich geschlossenen Einheit zusammenschließt. Es kann aber auch die Dynamomaschine selbst als Spannorgan herangezogen werden und <las Anzugsmoment des gewickelten Stators zerr Aufbringung des zur Übertragung erforderlichen Reibungsdruckes ausgenutzt werden. Es ist auch möglich, das Spannorgan unter Fliehkrafteinwirkung zu stellen. Bei Übersetztrngsgetriebxn mit mehreren Getriebestufen kann ein Teil des Getriebes, z. B. die Eingangsgetriebestufen, unter dem Einfluß eines elastischen Spannorgans, die anderen Getriebestufen hingegen unter dem Einfluß des Dynamomagneten stehen.
- Besonders günstige Einbauverhältnisse des Getriebes in die Radegale werden gem:iß der Hrlindung
dadurch geschaffen, daß der 1)t-trckschltrl.i der unter <lern Spanndruck des Spaltnllrgans stehenden Ge- trieebeglieder durch den auf der Radachse befestig- baren Lagerkonus erfolgt, welcher, das ganze Ge- triebe samt (icr Radnahe gegen axiale Verschiebung gesichert, frei drehbar auf der Radachse lagert. In der Zeichnung ist eint im Sinne der Erfindung ausgebildete \abezllichtmaschine in mehreren bei- spielsw-eisen Ausführungsformen im vertikalen Längsschnitt veranschaulicht. Das erste Aus- führungsbeispiel zeigt in 1, ig. t eilt dreistufiges Übersetzungsgetriebe bellt einem elastischen Spann- organ. Die Fig.2 stellt eine Variante dazu dar. Aus der hig. 3 ist ein tTlxrsetzungsgetriele mit einem unter Fliehkraftwirkttng stehenden Spann- organ ersichtlich. Das in Fig. 4 dargestellte Aus- fiihrungsbeispicl zeigt eine Getriel):kombination mit einem elastischen und;iriem magnetischen Spannorgan. Die Fig. 5 veranschaulicht ein Über- setzungsgetriebe mit zwei auf einem Lagerkonus befindlichen Lagerabstützungen. Schließlich zeigen die Fig. 6 und 7 zw-ci Ausführungsarten der ]Zad- stoßdämpfung des Getriebes. Die im ersten @rtsfülirtrngsheispicl dargestellte Fahrradnabxnlichtniaschine sitzt iln \'alx#n- gehäuse i des Vorderrades und besteht aus der Dynamomaschine und (lern l'lx°rsetzungsgetriebe. Das Getriebe enth;ilt in diesem Falle drei Gc- schw-indigkeitsstufen. Die ztr einer kraftschlüssigen Einheit zusammengeschlossenen Getriebestufen I1 und III besitzen je einen @ttßetil@rttfrillg 2 1)z%%-.3 und je einen Innetll<ttrfl-ing 4 hzw-. 5, welche den beiden Kugelkränzen 6 und 7 ihre Laufflächen. bieten. Zwischen den heidcn Außenlaufringen und 3 ist ein in axialer Richtung wirkender Feder- ring £i oder ein Gtrmnlidrtrcl;kiirl>er, w-.elchcr die Außenlatrfringe 2 und 3 in einander entgegen- gesetzten Achsrichtungen unter elastischen Druck setzt. Diese Auß.erllatrfrillge -. 3 gehen diesen Druck über die beiden Ktigcll<riilize 6 und 7 auf die Innenlatlfringe 4 und 3 weiter. Die Innenlauf- ringe 4, 5 sind durch ein _\xial(Irtrckktrgellager 9 frei drehbar aneinander abgestützt. welches die in einander entgegengesetztctl Richtungen -wirken- den Druckkräfte in sich aufnimmt und auf diese \\'eise im Getriebe einen hr:iftcschlul.l lrerstcllt, der das Getriebe frei von axialen Lagerdrücken um- laufen läßt. Der ltinenlatrfrin- 4 der Getriebe- stufe 11 ist mit dein Kugelk;itig t o der Getriebe- stufe III aus einem Stück hergestellt. I?1),enso ist der Innenlaufring 5 der Getriebestufe IM mit dem Rotor t r der Dynamomaschine direkt verbunden, so daß das Anzugsmoment des Penarnomagneten (lauernd als zusätzliche Druckkraft auf die Ge- triebeglieder der Getriebestufen 11 tind 111 zur \`'irkung kommt. Der Kugelkäfig 12 der Getriebe- stufe 1I ist mit (lern Innenlaufring 13 der Getriebe- stufe I aus einem Stück gd>ildet, (las auch eine Laufringfl;iche für (las Achskugellager 14 besitzt. dessen Innenring (Lagerkoltu:) t 5 als Schrauben- tnutter auf (lern starroll =lcllsl)()lzeli ro (Radachse) aufschratrhbar ist. Per :iul.terc Laufring - der Ge- triebestufe 11 ist rnit (lern äußeren Laufring der treiben die Kugeln der Getriebestufe I während ihrer AI)%,,älzung am Außenring 2 den Innenring 13 mit beschleunigter Geschwindigkeit an. Diese bescllletinigte Drehung teilt der Innenring 13 dem Kugelkranz 6 der Getriebestufe 1I mit, so daß dieser Kugelkranz 6 unter dem Reibungsdruck des Federringes 8 und des Anzugsmomentes des Dynamomagneten den Innenlaufring :1 der Getriebestufe 1I im Ausmaß der Übersetzung mit erhöhter Geschwindigkeit antreibt. Die Übertragung des Drehmomentes von der Getriebestufe 1I auf die Getriebestufe III erfolgt durch den Innenlaufring.l mittels des Kugelkäfigs io, durch den die Kugeln 7 wie in den vorhergehenden Getriebestufen I und 1I im selben Drehsinn in Umlauf versetzt werden. Der Kugelkranz 7 überträgt seine Drehbewegung in beschleunigtem Sinne auf den Innenring 5 und damit auf den Rotor i i der Dynamomaschine.Getriebestufe I aus einem Stück gebildet. Der Außen- laufring 2 sitzt in der Radnabe i und wird daher von dieser bei ihrer Drehung mitgenommen. Der in der Radnabe i axial verschiebbar sitzende Außen- ring 3 der letzten Getriebestufe wird durch den federnden Ring ,8, in seiner Drehung vorn Außen- laufring2 mitgenommen. Der Außenlaufring3 wird in der Radnahe i einerseits durch die Sitzreibung. anderseits durch den Druck der Feder 8 derart fest- gehalten, (laß er bei normaler Drehniomentüber- tragung zur Radnabe i und zum Außenring 2 un- verrückbar bleibt. bei Cberlastung des Getriebes. wie dies z. B. durch Kleinmungen von Getriebe- teilen entstehen kann oder durch übergroße Steige- rung der Antriebsleistung,hervor@gerufen wird, je- doch von .dem Kugelkranz 7 mitgenommen wird, so (laß er gegenüber der Radnabe i eine Relativ- drehung ausführt. Dadurch bildet der Außenring 3 ein Sicherheitsorgan gegen Durchbrennen der Glüh- birne infolge zti hoher Stromspannung und gegen Liufälle durch Getriebestörungen. Während die Radnabe i auf der einen Seite mit <lein Kugellager 14 auf der starren Radachse i6 samt dein Übersetzungsgetriebe frei drehbar sitzt, ist die Radnabe auf der anderen Lagerseite durch das Kugellager 17 drehbar gelagert und gegen Axialverschiebung gesichert. Dieses Lager 17 ist in diesem besonderen Falle als Stromabnehmer aus- gebildet. Es sitzt zti diesem Zweck der innere Lauf- ring i8 des Kugellagers 17 unter Zwischenschaltung einer Hülse ic) aus elektrisch isolierendem Material auf der starren Radachse 16, so daß er gegenüber dieser elektrisch isoliert ist und als Strom- al>nelitner finit dem Lichtkabel (nicht dargestellt) in beliebiger Weise fest verbunden werden kann. Der Aulleilring 2o des Kugellagers 17 hat ebenfalls rille Auflage 21 aus elektrisch isolierendem Ma- terial. finit welcher er gegenüber den die Wicklung 22 entllalteti(leil I)wn@inioniagneteil elektrisch isoliert ist. Das Drahtende 24 der Wiekluilg 22 kann auf fliese Weise finit dem Außenring 2o direkt ver- bunden iwer(lett, :o@ (l;tll jede umständliche Strom- ableitulig entfallt. Zuili I#'iii- und Ausschalten der \rabenlicht- maschine wird der Käfigring 25 der Getriebestufe I benutzt. Dieser Käfigring 25 ist frei drehbar ge- lagert und durch eitlen Schalthebel 26 auf der Rad- achse i(1 feststellbar. Er besitzt zu diesem "!,weck im Kreis angeordnete, radial verlaufende Aus- sparungen 27. 1)cur Schalthebel 26 ist mit einem I )rehzapfen 28 in einem Auge 29 eitles auf der Rad- achse ifi starr befestigten Lagerarmes 30 so weit schwenkbar gelagert, daß sein kurzer Sperrarm 31 in oder atdier I=itigriff mit den Ausnehmungen 27 des K;ifgrillges 25 gebracht werden kann. Im aus- geschalteten Zustand des K:itigringes 25 steht er außer 1#-iiigritt finit dem Schaltorgan 31, 26, so daß er wiillig widerstandslos timlätift und (las Getriebe wirkungslos bleibt. Zum Einschalten der \abenlichtmaschine wird (las Schaltor@ail 26 in eilte Ausnellmung 27 des Käfigringes 25 eingerückt. so daß es den Käfigritig W Ilii1K#r der kadachse 16 festhält. Dadurch le - Das Übersetzungsverhältnis dieser drei Getriebestufen ist so gewählt, daß der Dynamoanker auch bei langsamer Fahrt eine solche Drehgeschwindigkeit erhält, daß eine einwandfreie, ein gutes Licht gewährleistende Stromerzeugung erreicht wird. Die Ausbildung der Getriebeteile ist eine derartige, daß deren Herstellung sowie deren Ein- und Ausbau in denkbar einfacher Weise möglich ist.
- Beim zweiten Ausführungsbeispiel ist das elastische Organ als Federring 8 hinter den letzten Außenlaufring 3 angeordnet (Fig. 2). Aus diesem Grunde ist der Außenlaufring 2 der Getriebestufe 1I mit einer Mantelhülse 2a über den Außenlaufring 3 hinaus verlängert und am verlängerten Teil mit einer ringartigen Einziehung versehen, gegen welche sich der Federring 8 stützt. Dieser Federring 8 hat daher das Bestreben, die beiden Außenlaufringe 2 und 3 unter elastischem Druck zusammenzuschieben und die Kugelkränze 6 und 7 )wieder gegen die InnenJaufringe 4 und 5 anzupressen. Die Innetilaufrirtge .1 und 5 sind durch das Axialdruckkugellager 9 gegeneinander so abgestützt, (laß Tiber die Getriebeglieder der Getriebestufen 11 und 111 ein Kraftschluß erreicht wird. Das Ein- und Ausschalten des Getriebes erfolgt in der bereits beschriebenen Weise durch Feststellen des Käfigringes 25 mittels des Schaltorgans 26.
- Ein Übersetzungsgetriebe mit einem unter Fliehkraftwirkung stehenden Spannorgan, zeigt das Ausführungsbeispiel in Fig.3. 39, 6 und 7 sind die Kugelkränze der Getriebestufen I, 1I und 11I. Hier wird das Spannorgan aus Daumen 32 od. dgl. gebildet, welche sich einerseits gegen den Innenring 5 der letzten Getriebestufe 11I, anderseits gegen einen Ringflansch 33 der mit dem Dynamoanker i i verbundenen Laufhülse i ja stützen und durch Hebelarme mit einstellbaren Flielikraftgewichten 34 zur Aufbringung des erforderlichen Spanndruckes beeinflußt werden. Der Druck der Spannorgane 32 wird einerseits über den Kugelkranz 7 der Getriebestufe 111 auf den Außenring 2 und von diesem wieder über den Kugelkranz 6 auf den Innenlaufring .I übertragen, anderseits von der Lagerhülse i ja des Dviiamoankers aufgenommen und dem Axialdruckkugellager 9 übermittelt, (welches den Kraftschluß bewirkt. Der Spanndruck des Getriebes regelt sich somit nach (leg jeweiligen Umdrehungsgeschwindigkeit des treibenden Teiles. Dic gleiche Anordnung der Daumen 32 kann auch bei (len Aulk -nlaufringen getroffen werden.
- I#:iii weiteres Ausführungsbeispiel des Cbersetzungsgetriebes zeigt die Fig. 4. Hier sind die drei Getriebestufen 1, 11, 111 mit den Kugelkränzen 39. 6 und ; der Wirkung eines federnden Spannorgans und eines Magneten ausgesetzt. In diesem besonderen Falle sind die Getriebestufen I und 11 ini selben Sinne wie in Fig. i utit-er die Wirkung eines axial federnden Ringes 8 gestellt. wogegen die (;etri#:l)estilfe lII aus einem mit dein Magneten 23 verbundenen Außenlaufring 3 und einem mit (lern Dynamoanker i i verbundenen 1tnienlaufring 5 besteht, zwischen welchen Laufringen 3 und 5 der Kugelkranz 7 unter dem Anzugsmoment der beiden I)vnailioteile i 1, 23 umläuft. Der Dynamoanker i i sitzt im Magneten 23 durch ein Lage'- 35 frei drehbar in der Radnabe. Zur Stromabnahme besitzt der Dynamoanker i i einen Schleifrilig 37, gegen den sich eine Kontaktfeder 36 stützt. Diese Kontaktfeder 36 überträgt den Strom auf das Kugellager, dessen feststehender Innenring 18 den Leitungsanschluß der Lichtleitung ermöglicht. Diese Konstruktion zeichnet sich durch ihre besondere Einfachheit und ihre vollkommen kraftschlüssige Einheit der Getriebeteile aus.
- Das in der Fig. 5 dargestellte Ausführungsbeispiel zeigt eine besondere Lagerung der Radnabe und des Getriebes auf einer einzigen Konus-hülse. Zu diesem Zweck sind der Außenlaufring und der Innenlaufring der ersten Getriebestufe in gleicher Weise ausgebildet wie der Außenlaufring und Innenlaufring der zweiten Getriebestufe. Zwischen den beiden Außenlaufringen der Getriebestufen 1 ün(1 11 mit den Kugelkränzen 39 und 6 ist (las als Federring 8 ausgebildete Spannorgan eingesetzt. Der Spanndruck dieses Federringes wird mittels der Außenlaufringe auf die Kugelkränze der Getriebestufen 1 und 1I in beißen Druckrichtungen gleichm:ißig übertragen. Diese Kugelkränze stützen sich auf die ebenfalls gleich ausgebildeten Innenlaufritige der beiden Getriebestufen. welche mit je einem Axialdruckkugellager 9 und 17 in einander entgegengesetzten Richtungen auf einem geni2insamen Lagerkonus 15 frei drehbar abgestützt sind. In diesem Falle wird also der voni hederritig 8 aufgebrachte Spanndruck durch die beiden Axialdruckkugellager 9 und 17 mittels des Lagerkonusses 15 zu einem durch sämtliche Getriebeteile beider Getriebestufen I und II verlaufenden Kraftschluß aufgenommen. Gleichzeitig damit wird aber auch die Radnabe i, welche auf dem äußeren Laufring der ersten Getriebestufe aufsitzt, durch die beiden Axialdruckkugellager 9 und 17 in zwei Lagerpunkten auf der Radachse 16 derart gelagert, daß sie ohne die bisher übliche Einstellung zur Radgabel mit einem einzigen Lagerkonus auf (leg Radachse in ihrer Lage fixiert werden kann. Diese Konstruktion hat nicht nur den Vorteil Liner besonders günstigen Einbaufähigkeit, sondern auch
noch den Vorzug, die in der Achsrichtung auf das (:triebe zur \\"lrkung koniinend(u Stoße durch (las elastische Spannorgan des Getriebes selbst ab- schwächen oder ollstäu<lig atifli#7l>:n zu köiitieti. Die Getriebesttife,11I dieses .@ustührungsbeispieles des Cbersetzungsg°triebes weist die gleiche Aus- bildung wie in (lern in 1 ig. l dargestellten Aus- führungsbeispiel auf. In (fiesem Falle wird also der Anpreßdruck der (@etri;l>(teile der Getriebe- stufe 11 1 durch (fett I )vnamt>anker und den I)_@-ltanio- ln<l;@tl('tell geleistet. Ks sei mich darauf hingcwi@seu. dal.i der prin- ziltIelle Aufbau des Getrieftes die Anzahl (leg he- triz#l)estttfeii in keiner Weise lr(°Scltr:illkt. 7ur Vermeidung (k-i- l'lt@ rtraguug von in der Umfangsrichtung zur Wirkung kotntneti(l:ii Rad- stößen in Glas L'1>ersetzuugsg(trielte kann. wie die U' i". 6 zeigt, (leg festst_'lll):ir( K:ifigriltg 2,5 tnit federnd nachgiebigen Zull#'eit 39 an den Kugeln an- greifen, oder es kann im Sinne der Fig. 7 der Käfig- ring durch einen in der Drehrichtung etwas elastisch nacligiebigcu Schalthebel 26 festgehalten werden. In beiden T@;illeii wird durch die Nach- giebigkeit in der Drehrichtung tler Kugeln ein ge- wisses. die Radsteiße ausbalancierendes Spiel er- 1-#,iclit.
Claims (1)
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kotor ( i i ) der I)vtianiomaschine als Spannorgati mit je einem Laufkranz (.I bzw. 5) einer oder mehrerer Getriebestufen verbunden sind und die zwischen den Laufkränzen (:1, 5) rotierenden und umlaufenden Getriebeglieder (6, 7) im Ausmaß des Anzugsmoments des Dy-»amomagneten (23) in axialer Richtung zu einer kraftschlüssigen Einheit zusammenspannen. l,' ;tlirradnal>etiliclitmaschine nach An-,prucli i, dadurch gekennzeichnet, daß das Spannorgan (32) durch F liehkraftgewichte (34) in seinem Axialdruck beeinflußt wird. _5. Falirradnabenlichtmaschine nach .einem der Ansprüche i bis 4, dadurch gekennzeichnet. claß einer der beiden unter dem Druck des federnden hinges (R) einer druckschlüssigen Getriebestufe (11,1I1) stehenden Außenlaufringe (z. B. 3) mit einer gewissen Lagerreibung in der Radnabe (i) gelagert und daher bei normaler Drehmomentübertragung unverrückbar bleibt, bei Überlastung des Getriebes infolge übermäßiger Steigerung des Drehmomentes jedoch auf Drehung entgegen seiner Lagerreibung mitgenommen Wird und dadurch als Sicherheitsorgan clic Verminderung der Drehmoni2ntiibertragung auf das übliche Höchstmaß selbsttätig bewirkt oder gänzlich unterbricht. l@ahrracbialienliclitmaschine nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet. daß der rotierende, durch sein Anzugsmoment auf die Getriebestufen einwirkende magnetische Rotor durch ein besonderes, innerhalb des gewickelten Stators angeordnetes Lager (35) drehbar gelagert ist. 7. Fahrradnabenlichtmaschine nach einem der Ansprüche i bis 6, dadurch gekennzeichnet, claß der Druckschluß der unter dein Spanndruck des Spannorgans (8 oder t 1 und 23) stehenden Getriebeglieder (2 bis 14) durch einen einzigen Lagerkonus (i@) erfolgt. welcher das ganze Getriebe samt der fZadnal>e (i), gegen axiale Verschiebung gesichert, frei drehbar auf der Radachse (16) lagert: 1#alirra<lnabenliclitmascliine nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Getriebeteil° (2 bis io) der ersten beiden, Getriebestufen (l, 1I) durch je ein den Spanndruck des Spannorgans (8) aufnehmendes Axialdruckkugellager (9, 17) in einander entgegengesetzten Achsrichtungen auf dem einzigen Lagerkonus (15) drehbar abgestützt sind und dadurch Getriebe und Radnabe an zwei Punkten abgestützt auf der einen Lagerseite fahrbereit halten. 9. Fahrradnabenlichtmaschine nach den Ansprüchen i bis .4, dadurch gekennzeichnet, daß den durch das Spannorgan (8) zu einer geschlossenen Einheit zusammengespannten Getriebestufen (I1, 11I) eine Getriebestufe (I) vor-SC haltet ist, deren Auß,enlaufring in der Radnal>"# (i) sitzt und deren Innenlaufring (13) als Kugelkäfig ausgebildet ist und als solcher zwischen die Kugeln der Getriebestufe (1I) eingreift, wobei der Kugelkranz (39) der ersten Getriebestufe (1) durch einen feststellbaren Kugelkäfig (25) zur Einschaltung des Getriebes gegen Umlauf sperrbar ist. io. Fahrradnabenlichtmaschine nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Kugelkäfig (25) 11.-r ersten Getriebestufe (I) einen Kranz von , Ausnehmungen besitzt, in welche ein auf der Radachse ortsfest angeordnetes Schaltorgan (26,31) von Hand aus zur Feststellung des Käfigringes (25) gegen Drehung ein- und ausrückbar ist. i i. Fahrradnabenlichtmaschine nach Anspruch 9 und io. dadurch gekennzeichnet, daß der Kugelkäfig (25) mit elastisch nachgiebigen Zungen (38, Fig. 6) zwischen den Kugeln (39) des Kugelkranzes der ersten Getriebestufe (I) eingreift und dadurch die tangentialen Radstöße schon am Eingang des Getriebes dämpft. 12. Fahrradnabenlichtmaschine nach Anspruch 9 und io, dadurch gekennzeichnet, daß das Schaltorgan (26) für den Kugelkäfig (25) der ersten Getriebestufe (I) mit einem in der Umlaufrichtung des Getriebes etwas elastisch nachgiebigen Sperrarm (3t) versehen ist. welcher die tangentialen Radstöße am Getrieb°eingang dämpft. ' 13. Fahrradnabenlichtmaschine nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der gewickelte Stator (23) der Dynamomaschine samt der Radnabe (i) durch ein gegenüber sämtlichen Getriebeteilen (2 bis 31) und der Radachse (16) elektrisch isoliertes Axialdruckkugellager (17) abgestützt ist, dessen auf der Radachse (i) festsitzender Innenring (18) als Kontaktabnehmer für die zum Glühlicht führende Stromleitung ausgebildet und dessen Außenring (20) mit dem Drahtende der Spulenwicklung des Magneten (i i) verbunden ist.PATENTANSPRÜCHE: i. Fahrradnabenlichtmaschine mit mehreren zwischen dein @vnanioanker und dem treiben- den Teil eingeschalteten. nach Art von Axial- druckkugellagern gebildeten Getriebestufen. welche mittels eines Schaltorgans zum beschleu- nigten Antrieb der 1)\ namoniaschin.e bedarfs- weise mit der l,'alirra(lital)e kuppelbar sind, da- durch gekennzeichnet, darf die Laufringe (z. B. 2, 3. .1. S) und umlaufenden Kugeln (z. 13. 6. 7) je zweier Getriebestufen (z. B. 1I, 11I) eine mehrstufigen Getriebes durcü ein Spannorgan (8, 32) gruplxnweise in einander axial ent- gegengcsetzten Richtungen unter Druck gesetzt und beide Cietriel>eteilgrtlpIr"u durch ein ihnen gemeinsames Axialdrucklager (9) in beiden (lern Spanndruck entgegengesetzten Richtungen zu- sanitnetigefaßt sind, wodurch alle @etrielreteil: (i bis 7) beider Getriebestufen samt (lern Spannorgan (8) und dein Axialdrucklager (9) eine in sich geschlossene druckschlüssige Ein- heit bilden. 2. Fahrradtiabenlichtinaschinc nach An- spruch i. dadurch gekennzeichnet, daß das Spannorgan (8) aus einem zwischen zwei Lauf- kränzen (2, 3) zweier Getriebestufen (z. B. l1, 11I) eingesclialteteri elastischen Druckmittel (Feder, Gummipolster) besteht, welches zu- sammen mit zwei miteinander axial unverrück- bar verbundenen Laufkränzen (4, 5) die Ge- triebeglieder der beiden unter (lern Axial.druck stehenden Getriebestufen (I1, 111) zu einer kraftsdilüssigen Einheit zusammenschließt. 3. Fahrradnabenlichtniaschine nach den An- sprüchen t und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der gewickelte Stator (23) und der inagnetisclre
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| US2099972A (en) * | 1934-07-28 | 1937-11-23 | Aga Baltic Radio Aktiebolag | Electric generator |
| US2322969A (en) * | 1939-02-10 | 1943-06-29 | Rabl Alfred | Hub-operated dynamo for bicycles |
-
1948
- 1948-05-13 AT AT166558D patent/AT166558B/de active
-
1949
- 1949-05-11 CH CH281934D patent/CH281934A/de unknown
- 1949-05-11 US US92539A patent/US2535453A/en not_active Expired - Lifetime
- 1949-05-12 DE DEP42397D patent/DE834653C/de not_active Expired
- 1949-05-13 FR FR986188D patent/FR986188A/fr not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| CH281934A (de) | 1952-03-31 |
| US2535453A (en) | 1950-12-26 |
| FR986188A (fr) | 1951-07-27 |
| AT166558B (de) | 1950-08-25 |
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