DE834619C - Rahmen zur Lagerung eines Getriebes, insbesondere fuer Foerdermaschinen - Google Patents
Rahmen zur Lagerung eines Getriebes, insbesondere fuer FoerdermaschinenInfo
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- DE834619C DE834619C DED7039A DED0007039A DE834619C DE 834619 C DE834619 C DE 834619C DE D7039 A DED7039 A DE D7039A DE D0007039 A DED0007039 A DE D0007039A DE 834619 C DE834619 C DE 834619C
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
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- F16M1/00—Frames or casings of engines, machines or apparatus; Frames serving as machinery beds
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Description
- Rahmen zur Lagerung eines Getriebes, insbesondere für Fördermaschinen Für die Getriebe von Großmaschinen, insbesondere Fördermaschinen, werden im wesentlichen zwei @-erschiedene Bauarten verwendet, und zwar die sogenannte aufgelöste Bauart und die Kastenbauart. Bei der ersteren sind die einzelnen Getriebelager unabhängig voneinander auf einen Fundamentrahmen aufgestellt. Diese Bauweise ist verhältnismäßig leicht und billig. Sie erfordert jedoch bei der Montage viele und genaue Richtarbeit für die einzelnen Lager, Wellen und Zahnräder, so daß große Anforderungen an den Monteur gestellt werden. \'oit seinem Können ist das spätere einwandfreie Arbeiten des Getriebes abhätigig. Nachteilig ist es ferner, daß ein solches Getriebe in aufgelöster Bauweise nur laufen kann, wenn es mit dem Treibmittel, mit dem es zusammen gelagert ist, zusammengebaut ist. Ein Probelauf in der \N'erkstatt ist deshalb wegen der großen Abmessungen der :ganzen Fördermaschinen meistens nicht möglich.
- Die bisher bekanntgewordenen Getriebe der zweiten Bauart in einem geschlössenen Kasten ermöglichen zwar den Probelauf in der Werkstatt, sind jedoch schwer und teuer, so daß sie sich bis auf einige Ausnahmefälle im Fördermaschinenbau nicht durchsetzen konnten. Diese Getriebe wurden bisher auch immer auf einem besonderen Fundamentrahmen aufgebaut und mußten auf diesem zusätzlich gegen die sehr großen Horizontalkräfte, die aus dem schräg verlaufenden Förderseilzug resultieren, gesichert werden.
- Der Rahmen nach der Erfindung vermeidet weitgehend die Nachteile der bekannten Bauarten und vereint deren Vorteile. Er macht Gebrauch von der bekannten Zellenbauweise, durch welche ein Tragrahmen für die Getriebelager gebildet wird, der doppelwandig ist und einen geschlossenen Grundriß darstellt.
- Dabei werden alle oder ein Teil der den Rahmen bildenden Zellen an der Unterseite offen gelassen oder mit größeren Durchtrittsöffnungen versehen. Mit diesen unten offenen Zellen wird der Lagertragrahmen unmittelbar auf das Fundament gesetzt und durch Ausgießen bzw. Ausbetonieren der Zellen fest mit dem Fundament verbunden. Der sonst übliche Fundamentrahmen fällt also fort.
- Im weiteren Ausbau der Erfindung werden die Rahmenzellen aus Stahlblechen gebildet. Diese Bauart ist an sich bekannt, insbesondere bei Werkzeugmaschinen. Sie wurde auch schon bei Getriebekästen für Walzwerksantriebe angewandt. Die Rahmenbauart wurde bei Fördermaschinengetrieben bisher nur ganz vereinzelt benutzt und dann nur mit einem Gußrahmen.
- Durch .die geschweißte Stahlblechzellenausfiührung, doppelwandig mit geschlossenem Grundriß, wird ein Lagertragrahmen gebildet, der auch den hohen Anforderungen für die Getriebe von Fördermaschinen genügt. Trotz des geringen Gewichtes besitzt der Rahmen die nötige Festigkeit auch gegen Verwindungen. Die Gestehungskosten sind verhältnismäßig :gering. Der Zusammenbau des Getriebes und auch der Probelauf können ohne Umstände in der Werkstatt erfolgen. Die Montagekosten werden dadurch erheblich vermindert. Der bisher übliche Fundamentrahmen wird eingespart. Die Sicherung des Getriebes gegen selbst große Horizontalkräfte erfolgt in einfacher und sicherer «'eise. Getriebe- und Treibscheibenachse können also starr gekuppelt werden, so daß eine teure und Raum beanspruchende elastische Kupplung eingespart wird. Das Ausbetonieren der Zellen verstärkt den Rahmen zusätzlich und vermeidet das Auftreten von Schwingungen und Resonanzerscheinungen.
- Die geschweißte Stahlblechausführung in Zellenbauweise ist dank ihrer vielen Vorzüge aber auch schon ohne das Zusammenbetonieren mit dem Fundament vorteilhaft für Fördermaschinengetrieberahmen verwendbar. Zweckmäßig sind die Getriebelager selbst Teile des Rahmens bzw. werden sie mit diesem durch Verschweißen unlösbar fest verbunden. Die Zellenwände können nach der Erfindung etwa horizontal verlaufende Rippen oder Ansätze erhalten, um den Betonausguß sicher festzuhalten. Es ist nicht notwendig, alle Zellen mit dem Fundament durch Zusammengießen fest zu verbinden. Vorzugsweise erfolgt dieses bei den Eckzellen und den Zellen, die zwischen den Getriebelagern liegen.
- In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel nach der Erfindung schematisch dargestellt. Die Abb. i zeigt eine Ansicht mit teilweise aufgebrochenem Rahmen und Fundament und die Abb. 2 den Grundriß einer von der Abb. i etwas abweichenden Ausführung.
- Unmittelbar auf dem Fundament i liegt der aus einer äußeren Wandung 2 sowie einer inneren Wandung 3 gebildete Tragrahmen 4, der durch Querwände 5 versteift ist. Der aus einzelnen Zellen 6 bestehende Rahmen weist einen im Grundriß geschlossenen Querschnitt auf, der auf allen vier Seiten ungefähr gleich stark ist. Die Zellen 6 werden aus miteinander verschweißten Stahlblechen gebildet. Unmittelbar mit diesen Stahlblechen sind auch die Lagerkörper 7 fest verbunden. 8 sind Moniereisen, die den festen Halt zwischen den ausbetonierten Zellen und dem Fundament verstärken. 9 sind etwa horizontal verlaufende Rippen an den Zellenwänden, die dazu dienen, den Betonausguß sicher festzuhalten. Diese Rippen dienen auch dazu, Resonanzerscheinungen bzw. Schwingungen zu dämpfen. In der Zeichnung sind die Rippen 9 nur an den unteren Enden der Bleche dargestellt. Sie können aller auch mit an anderen Stellen, beispielsweise in halber Höhe des Rahmens angebracht werden. Die Getrieberäder selber werden durch eine Blechhaube io abgedeckt, die auf den Rahmen aufgesetzt wird. Es kann noch eiale entsprechende Gegenhaube @-orgesehen sein, die die Unterseite der Getriel-#eräder abdeckt und außerdem als ölwanne dient.
Claims (4)
- PATE N T A ` S P R L C t i E i. Rahmen zur Lagerung eines Getriebes, insbesondere für Förder- u. dgl. Großmaschinen, die durch Horizontalkräfte quer zur Getriebeachse beansprucht werden, mit einem einen geschlossenen Gruudriß bildenden Tragrahmen in Zellenbauweise für die Getriebelager, dadurch gekennzeichnet, daß alle oder ein Teil der den doppelwandigen Rahmen bildenden Zellen an der Unterseite offen atisgel>ildet oder mit größeren Durchtrittsöffnungen verseben sind, zum unmittelbaren Aufsetzen (unter Vermeidung eines sonst üblichen Fundamentrahmens) des Rahmens auf das Fundament und Ausgießen bzw. Betonieren aller oder eines Teiles der Zellen. gegebenenfalls unter Zuhilfenahme von Moniereisen, mit -dem Fundament.
- 2. Rahmen nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, @daß die Rahmenzellen aus durch Verschweißen miteinander verbundenen Stahlblechen bestehen.
- 3. Rahmen nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Getriebelager Teile des Rahmens sind bzw. mit diesem durch Verschweißen unlösbar fest verbunden sind.
- 4. Rahmen nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Zellenwände etwa horizontal verlaufende Rippen oder Ansätze haben zum Festhalten des Betonausgusses. Rahmen nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß insbesondere die Eckzellen und die zwischen den Lagern liegenden Zellen durch Ausbetonieren unlösbar mit dem Fundament verbunden sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DED7039A DE834619C (de) | 1950-10-06 | 1950-10-06 | Rahmen zur Lagerung eines Getriebes, insbesondere fuer Foerdermaschinen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DED7039A DE834619C (de) | 1950-10-06 | 1950-10-06 | Rahmen zur Lagerung eines Getriebes, insbesondere fuer Foerdermaschinen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE834619C true DE834619C (de) | 1952-03-20 |
Family
ID=7031924
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DED7039A Expired DE834619C (de) | 1950-10-06 | 1950-10-06 | Rahmen zur Lagerung eines Getriebes, insbesondere fuer Foerdermaschinen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE834619C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1223663B (de) * | 1955-08-09 | 1966-08-25 | Ernst Wieger | Aus Walz- und Profileisen zusammengeschweisster Maschinenteil, insbesondere Staender fuer Tafelscheren, Abkantpressen od. dgl. |
| EP0057294A1 (de) * | 1981-01-29 | 1982-08-11 | BBC Aktiengesellschaft Brown, Boveri & Cie. | Lagertraganordnung für elektrische Maschinen |
-
1950
- 1950-10-06 DE DED7039A patent/DE834619C/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1223663B (de) * | 1955-08-09 | 1966-08-25 | Ernst Wieger | Aus Walz- und Profileisen zusammengeschweisster Maschinenteil, insbesondere Staender fuer Tafelscheren, Abkantpressen od. dgl. |
| EP0057294A1 (de) * | 1981-01-29 | 1982-08-11 | BBC Aktiengesellschaft Brown, Boveri & Cie. | Lagertraganordnung für elektrische Maschinen |
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