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DE834201C - Verfahren zum Betrieb von Atemgeraeten, insbesondere von Tauchgeraeten - Google Patents

Verfahren zum Betrieb von Atemgeraeten, insbesondere von Tauchgeraeten

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Publication number
DE834201C
DE834201C DEP6473A DEP0006473A DE834201C DE 834201 C DE834201 C DE 834201C DE P6473 A DEP6473 A DE P6473A DE P0006473 A DEP0006473 A DE P0006473A DE 834201 C DE834201 C DE 834201C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
gas
breathing apparatus
breathing
line
flow meter
Prior art date
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Expired
Application number
DEP6473A
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English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
BERNH DRAEGER
Draegerwerk AG and Co KGaA
Original Assignee
BERNH DRAEGER
Draegerwerk AG and Co KGaA
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Filing date
Publication date
Application filed by BERNH DRAEGER, Draegerwerk AG and Co KGaA filed Critical BERNH DRAEGER
Priority to DEP6473A priority Critical patent/DE834201C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE834201C publication Critical patent/DE834201C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B63SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
    • B63CLAUNCHING, HAULING-OUT, OR DRY-DOCKING OF VESSELS; LIFE-SAVING IN WATER; EQUIPMENT FOR DWELLING OR WORKING UNDER WATER; MEANS FOR SALVAGING OR SEARCHING FOR UNDERWATER OBJECTS
    • B63C11/00Equipment for dwelling or working underwater; Means for searching for underwater objects
    • B63C11/02Divers' equipment
    • B63C11/18Air supply
    • B63C11/22Air supply carried by diver
    • B63C11/24Air supply carried by diver in closed circulation

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  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Pulmonology (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Ocean & Marine Engineering (AREA)
  • Respiratory Apparatuses And Protective Means (AREA)

Description

  • Verfahren zum Betrieb von Atemgeräten, insbesondere von Tauchgeräten Es ist bekannt, Atemgeräte mit einer konstanten Dosierung des zufließenden Sauerstoffes zu versehen. Da diese Sauerstoffdosierung u. a. auch den Bedarf bei schwerster körperlicher Arbeit decken muß, ist sie für normale Verhältnisse überdimensioniert. Daher besteht der Nachteil, daß Sauerstoff ungenutzt aus dem Gerät entweicht. Für Tauchgeräte, die zum Tauchen in größere Tiefen verwendet werden sollen, ist die Zufuhr einer konstanten Sauerstoffmenge noch aus dem Grunde für den Gerätträger nicht tragbar, da bei einem unter der Sauerstoffdosierung liegenden Bedarf in dem Tauchgerät die Sauerstoffanreicherung die Grenze des ertragbaren Sauerstoffte.iledruCkes überschreiten kann, der bei etwa r bis 1,5 atü liegt.
  • Es sind weiterhin Atemgeräte mit lungengesteuerter Sauerstoffzufuhr: bekannt, bei denen die Sauerstoffzufuhr in Abhängigkeit von der Füllung des Atembeutels gesteuert wird. Die Art dieser Steuerung ist unterschiedlich. Bei einer Gruppe derartiger Geräte wird bei Verminderung des Atembeutelinhaltes unter ein gewisses Maß ein Sauerstoffzusatzventil geöffnet. Bei einer anderen Gruppe von lungenselbsttätigen: Atemgeräten wird der Sauerstoff in den Atembeutel über ein Rück-.chlagventil aus einem an .das Drurkminderventil angeschlossenen, in seinem Rauminhalt veränderbaren Zwischenbehälter gedrückt, dessen bewegliche Wand durch die Wand des Atembeutels bewegt wird. Schließlich ist auch noch ein Sauerstoffatemgerät bekannt, bei dem eine von der das Gerät durchströmenden Luftmenge abhängige Sauerstoffmenge zugeführt wird, wobei das Sauerstoffzuführungsventil in Abhängigkeit vom Umsatz der Atemluft gesteuert wird. Alle diese Geräte haben zunächst den Nachteil, den Sauerstoffzusatz entweder von dem Gasinhalt des Atemsackes oder von dem Luftumsatz zu steuern. Der tatsächliche Sauerstoffverbrauch selbst aber wird nicht berücksichtigt. Die die Sauerstoffzufuhr regelnde Veränderung der Atemsackfüllung ist z. B. abhängig von der Tiefe des Atemzuges des Gerätträgers, die jedoch kein Maß für den tatsächlichen Sauerstoffbedarf sein muß. Weiterhin kann bei gleichem Luftumsatz der Sauerstoffverbrauch unterschiedlich hoch sein. Da jedoch die den Geräten zugeführten Sauerstoffmengen nur von den Veränderungen in der Füllung des Atemsackes bzw. des, Luftumsatzes bestimmt -,verden, können in diesen Geräten entweder Sauerstoffüberfluß oder Sauerstoffmangel eintreten.
  • Diese bekannten, in Abhängigkeit von der Füllung des Atembeutels gesteuerten Atemgeräte sind für Tiefseetauchgeräte auch aus dem Grunde nicht brauchbar, daß die einzuhaltenden Sauerstoffgrenzen bei großen Tiefen so eng liegen, daß sie voll dem Gerät nicht mit Sicherheit eingehalten werden können. Es m.uß z. B. bei einer Tiefe von i 5o ni der Sauerstoffgehalt zwischen i und 120,'o und demgemäß die Atemsackfüllung zwischen 89 und iooo/o des größten Sackinhaltes liegen. Die Differenzen in der Atemsackfüllung reichen dann für eine einwandfreie Steuerung der Sauerstoffzufuhr nicht aus.
  • Die Erfindung vermeidet die Nachteile der bekannten Geräte und besteht darin, daß die von dem Gerätträger verbrauchte Sauerstoffmenge gemessen und davon in Anhängigkeit der Atemleitung \ ährgas zugeführt wird. Dieses Verfahren kann auf jede beliebige Art und Weise durchgeführt werden. Es kann z. B. die Menge der Einatemluft und die von Kohlensäure und gegebenenfalls auch von Wasserdampf befreite Aasatemluft bestimmt und in :Anthängigkeit von der Diff,°renz dieser :Mengen der Atemleitung Sauerstoff zugeführt werden, wobei dann diese Sauerstoffmenge dem tatsächlichen Sauerstoffverbrauch des Gerätträgers entspricht.
  • Zur Durchführung dieses Verfahrens kann eine X'orrichtun.g dienen, bei der in den Weg bzw. die Wege der Ein- und der von Kohlensäure, gegebenenfalls auch von Wasserdampf befreiten \usatemluft ein bzw. mehrere eine Nährgas- bzw. I'umpvorrichtung steuernde, vorzugsweise als Differentialgasmengenmeßvorrichtung ausgebildete Gasmengenmesser eingeschaltet sind. Diese bestimmen die Mengen der Einatemluft und der von Kohlensäure und gegebenenfalls auch von Wasserdampf befreiten Aasatemluft. Sie steuern die :N ährgaszumeß- bzw. Pumpvorrichtung, die aus dem Nährgasbehälter die dem tatsächlichen Sauerstoffverbrauch entsprechende Nährgasmenge in das Atemkreislaufsvstem einführt.
  • Als Gasmengenmeßvorrichtung kann jede bekannte Vorrichtung dieser Art dienen. Im Interesse der Einfachheit können die Gasmengenmesser vorteilhaft als rotierende Messer, insbesondere als Drehkolbengasmesser, ausgebildet sein. Desgleichen kann auch die N ährgaszumeß- bzw. Pumpvorrichtung als Drehkolbenpumpe ausgebildet sein; andere Pumpformeil sind jedoch ebenfalls verwendbar.
  • Eine besonders einfache Bauform des Gerätes ergibt sich, wenn ein einziger vor- und rückwärts laufender, insbesondere rotierender Gasmengenmesser sowohl in die Ein- als auch in die Ausatemleitun.g eingeschaltet ist. Naturgemäß muß dann die Kapselung des Gasmengenmessers so ausgebildet sein, daß die Ein- und Ausatemleitungen nicht ineinander iiliergehen. Eine ebenfalls einfache Bauform wird erreicht, wenn in den pendelnd durchströmten Weg der Ein- und Aasatemluft ein Gasmengeninesser eingeschaltet ist.
  • Die Kupplung der Gasnieirgenmesser bzw. der Differentialgasmengeiimeßvorric'htting mit der Nährgaszumeß- bzw. Pumpvorric'htung kann unterschiedlicher :Art sein. So kann z. B. der Gasmengenmesser über ein Getriebe mit einem Mitnehmer verbunden sein, der die Gaszumeßvorrichtung betätigt. Bei Verwendung eines rotierenden Gasmengenmessers kann dieser einen Mitnehmer tragen, der die Gaszumeß- bzw. Pumpvorrichtung betreibt. Der Mitnehmer kann mittelbar oder unmittelbar die Sauerstoffnährgasfördervorrichtung, wie z. B. eine Kolben-. @Iemliran- oder Drehkolhenpumpe, antreiben.
  • Um die Messung von der bei Kohlensäureabsorption, insbesondere bei der Absorption in mit Alkalihydroxyd beschickten Patronen, eintretenden Temperaturänderung der Aasatemluft unabhängig zu machen, wenn dies nicht in anderer Form bei Messungen berücksichtigt werden soll, kann in der Ausatemleitung zwischen Kdhlensäureabsorptionspatrone und Gasmengenmesser ein die Temperaturen der Ein- und Aasatemluft angleichender Wärmeaustauscher angeordnet sein. Dieser kann z. B. darin bestellen, claß Ein- und Ausatemleitung konzentrisch ineinander- oder nebeneinandergefiihrt sind. wobei die Trennwände in an sich bekannter Weise mit Rippen od. d-1. versehen sind. Bei Tauchgeräten genügt es. die Ein- und Ausatemleitung eitle bestimmte Strecke in das umgebende Wasser zti führen, uni dadurch eine völlige Gleichheit der Temperatur der .1tis- und Finateniltift zu erreichen.
  • Wenai die Nälirgaszumeßvorrichtung nur unter einem geringen Druckgefälle arbeiten soll, kann in der Leitung vom \ ährgasvorratsbeliälter zur Gasmetigenmeßvorrichtung hzw. -pumpe ein vorzugsweise als Hilfssack ausgebildeter und auf einem in einem bestimmten X'erli:iltnis zum Außendruck stehenden Druck gehaltener --\'ährgashehälter eingebaut sein. Eine derartige Vorrichtung ist insh:sondere bei Tauchgeräten vonVorteil, ria gerade bei diesen der Druck in der i#,temluftleitung, entsprechend den Tiefenunterschieden, erheblichen Sclin anktingen unterworfen ist.
  • Uni bei einem Druckanstieg im Atembeutel, inshesondere bei Tauchergeräten, zu vermeiden, daß (las Nährgas in die Gasmengenmeßvorrichtung bzt\. in den der Gasinengenmeßvorrichtung gegebenenfalls vorgeschalteten Niederdruckbehälter zurückgedrückt i% itd, kann in der Nährgaszuführungsleitung, vorzugsweise hinter der Gasmengenineßvorrichtuit,g bzw. -pumpe, ein Rückschlagventil angeordnet sein.
  • 13ei Atemgeräten, die Druckschwankungen unter-\\-orfen sind, wie z.13. bei Tauchgeräten oder liöhenfahrtgeräten, können vorzugsweise vor oder hinter den Gasmengenmessern in die Atemluftleitung je ein ins Freie mündendes Rückschlagventil gleicher \Viderstände angeordnet sein. Derart tv ird vermieden, claß bei auftretenden Druckschwankungen, die zu einem Gasaustritt aus dem Gerät führen, die Messung der Gasmengenmesser durch den Gasaustritt beeinträchtigt wird. Dabei kann (las an der Lungenseite des Gasmengeninessers liegende Rückschlagventil an der Atemlcitung hinter dem Ausatemventil angeordnet sein. Derart wird die in der Kohlensäureal)sorptions-1>atrone enthaltene Luftmenge bei einer Expansion infolge einer -Minderung des Außendruckes nicht durch den Gasmengenmesser geleitet, sondern kann unmittelbar ins Freie austreten, so daß die \lessting des Gasrnengenmessers nicht beeinträchtigt @@ir(l. Die beiden ins Freie mündenden Rück-:clilagveritile können unmittelbar vor und hinter (lern Gastnengenm-esser angeordnet sein.
  • Um insbesondere bei Tauohgeräten einen gleichen (lflnu:ugsdrtick der Rückschlagventile zu gewähren, I«innen die vorzugsweise in ein gemeinsames Gasaustrittsrohr mündenden Riickschlagventile etwa in gleicher Höhe liegen.
  • Für Tieftauchgeräte, hei denen in der Atemluft zusätzlich ein inertes Gas zugegeben werdien muß, uni den Sauerstoffpartialdruck in den für die menschliche :\tmung notwendigen Grenzen zu Balten. kann in die Atemluftleitung über ein von. dem Außendruck selbsttätig gesteuertes Ventil ein Vorratsbehälter für niedermolekulare Gase, insbesOndere 1?delgase, angeschlossen sein. Vorteilhaft kann dabei die N iederdruckzufuhr von inertem Gas .ich gabelnd über je ein Rückschlagventil gleicher \\'iderstiinde vor und hinter dem Gasmengenmesser in die .\teniltiftleitun:g einmünden. Dadurch wird! erreicht, daß hei der Zugabe von inertem Gas die \lessu.ng des Gasinengenmessers nicht beeinträchtigt \\-ircl.
  • Die Beweglichen Teile der Rückschlagventüle können vott einem gemeinsamen Spannmittel giespannt sein, dadurch Nvird ein einwandfrei gleichartiger (`Sffnurrgsdruc @k der Rückschlagventile sichergestellt.
  • Uni heim :liilegen des Gerätes diieses schnell mit reinem Sauerstoff füllen zu können, kann von dem 1Vährgasventiil eine mit einem Absperrventil- versehene Leitung zur Ate.mluftleitung führen, die bei Tauchgeräten vorzugsweise ür der Niederdruckz.uführungsleiturtg vom inertem Gas mündet.
  • In der Zeichnung sind zwei Ausführungsformen der Erfindung für Tauchgeräte in Abb. i bis 3 schematisch dargestellt.
  • Bei der Ausführungsform nach Abb. i führt von dem Mundstück oder der Maske i ein die Ausatem'leitung bildender Strang -der sich gabelnden Leitung 2 über das Ausatemventil 3 und die Alkalipatronc 4 zu dem Gasmengenmesser 5. Der die Einatemleitung bildendie Zweig 6 der Leitung 2 führt über das Einatemventil7 ebenfalls zu deren ,gleichen Anschlußstück des Gasmengenmessers@ 5: An dessen anderer Seite ist über die Leitung 8 der Atemsack 9 angeschlossen. Zwischen dem Gasmengen@messer 5 und der Alkalipatrone 4 ist außerdem noch ein Wärmeaustauscher io angeordnet, der die in der Alkalipatrane 4 erwärmte Luft #auf die gleiche Temperatur bringt, die die Atetnluftleitung im übrigen besitzt.
  • Bei der Einatmung der Luft wird der als Drehkoll)engasmesser ausgebildete Messer 5 entsprechend dem Einatemvolumen nach rechts ge-.dreht. Die Abmessungen .dies Gasmengenmessers 5 können derart klein gewählt sein, daß bei der Einatmung der Gwmengenimesser mehrere Umdrehungen durchläuft. Bei der Ausatm-unig durchströmt .die in der Alkalipatrone 4 von Kohlensäure und Wasserdampf befreite und in dem Wänrteau.stauscher io auf die gleiche Temperatur wie die Einatemluft gebrachte Ausatemluft den Gasmengenmesser in umgekehrter Richtung, wobei dessen Trommel zurückgedreht wird, ebenfalls entsprechend dem Atemvolumen. Da das Volumen, der von der Kohlensäure befreiten Ausatemluft kleiner ist als das der Eiaiatemluft, wird der Gasmengeninesser nicht auf dien Anfangswert zurüdkgelangen, sondern entsprechend der Differenz zwischen Ein-und Ausaternvolumen eine geringere linksgerichtete als rechtsgerichtete Umdrehung haben. Diese Differenz entspricht dem tatsächlichen Sauerstoffverbrauch.
  • Die Welle i i des Gasmengenmessers treibt- über ein Ritzel 12 ein Za'hrnrad 13- an, so däß dieses der Pilgerschrittbewegung des Gasmen@genmessers 5 entsprechend bewegt wird. Die Übersetzung kann dabei so gewählt sein, daß der Drehwinkel des Zahnrades 13 bei der größtmöglichen Einatmung etwa 300° nicht überschreitet. Der Mitnehmer 14, der mit dem Zahnrad verbunden ist, minnrnt, während der Einatmung ,dien koaxial rnit der Achse des Zahnrades 13 aber unabhängig von ihm direhbaren Daumen i.5 mit. Bei der Ausatmung läuft der Mitnehmer 14 rückläufig, ohne den Daumen 15 mitzunehmen.. Bei erneuter Einatmung .durchläuft dieser Mdtnehmer 14 zunächst diesen Sektor, ohne dien Daumen 15 zu beeinflussen, um dann entsprechend der Differenz der Umdrehung bei dler Ein- und Ausatmung den Daumen 15 wieder mitzunehmen. Die absatzweise Drehbewegung dies Daumens 15 ist also ein direktes Maß dies tatsächlichen Sauerstoffverbraucbes. Sie kann unmittelbar zur Förderung des Sauerstoffes aus dem Vorratsbehälter in das Atmungssystem dienen, in dem diie Daumenwelle 16 eine Kolbenpumpe, Membranpumpe oder, wie in der Abbifd'unig dargestellt, eine 17 antreibt.
  • Wenn der Gasmengenmesser 5 so groß gebaut wird, daß dessen größter Winkelweg während! der Einatmung nicht über 36o° beträgt, kann der Mitneluner 14 unmittelbar auf der Gasmengenmesserwelle i i befestigt sein, ,so daß der Antrieb 12, 13 entfällt.
  • Der Sauerstoff stömt aus dem Hochdrwckbohälter 18 über dis Druckminderventil i9 zti &m äls Hilfssack ausgebildetenVorratsbehälter2o. Das Druckminderventil i9 ist so ausgebildet, daß der Druck in dem Hilfssack 20 stets in einem bestimmten Verhältnis zum Außendruek steht. Dabei kann das Druckminderventil i9 entsprechend dem _N/faß der Füllung dies Hilfssackes 2o in gleicher Weise wie die bekannten, von denn Atemsack hei Atemgeräten gesteuerten Druckminderventil gesteuert sein.. Von den stets auf einer bestimmten Füllung gehaltenen Hilfssack 20 führt die Leitung 22 über die Sauerstoffördervorrichtung 17 und dies Rückschlagventil 21 zu der Leitung 27, die in; die Atemluiftleitung mündet. Von diern Druckmin@derventi,l i9 führt weiterhin eine Leitung 23 über das von Hand zu bedienende Absperrventil 24 in die Leitung 22.
  • An das Gerät ist weiterhin eine Druckgasflasche 25 für inerte Gase, insbesondere für Helli:um@, .angeschlossen, die ihrenseits über ei-n Druckmindervent'il 26 und die Leitung 27 mit den beiden Rückschlagventi'len 28 in Verbindung steht. Diese sind irber je eine Leitung 35, 36 an die Ateinluftleitung vor und' hinter dem Gasmengenmesser 5 angeschlossen, wobei die Leitungen 35 und' 36 mit je einem ins Freie mündenden Überdruckventil 29 versehen sind. Das an der Leitung 35 befindliche Ventil kann auch unmittelbar an dem Atemsack 9 angebracht sein.
  • Die Betriebsart des Gerätes ist folgende: Beim Anleg-en des Gerätes ist es zweckmäßig, die Atem'luftleitungen zunächst leer zu atmen, um den Stickstoff der atmosphärischen Luft zu entfernen. Darauf wird das Ventil der Flasche18 geöffnet unddurchÖffnen des Handventils 24 die Atemluftleitungen mit reinem Sauerstoff aufgefüllt. Das Gerät kann zweckmäßig zweimal leer geatmet und neu mit reinem Sauerstoff gefüllt werden, so .daß d_.e Geräteluft etwa go% Sauerstoff enthält. Nach dem Öffnen des Ventils der Flasche 18 füllt sich der Hilfssack 20 automatisch auf. Nachdem das Gerät angelegt ist, wird das Ventil der Heliumflasche 25 geöffnet und der Tauchabstieg kann beginnen. Entsprechend dem steigenden Wasserdruck werden der Atemsack 9 und der Hilfssack 20 vusammengepreßt. In beiden Fällen wird jedoch durch die selbsttätigen Reduzierventile erreicht, daß dies Helium in den Atemluftkreislauf und damit in -dien Atemsack 9 bzw. Sauerstoff in den Hilfssack 20 nachströmen. Das Rückschlagventil21 verhindert hierbei den Übertritt von heliumhaltiger Luft in den Hilfssack 20, so daß sich in diesem stets nur reiner Sauerstoff befindet, während sich im Atemsack 9 ein Sauerstoff-Helium-Gemisch bildet, dessen Sauerstoffgehalt mit zunehmender Tiefe fortlaufend sinkt. Dies aus dem Grunde, da die Sauerstoffzuifuhr nur genau dem Verbrauch entsprechend erfolgt, -während das Helium entsprechend der Druckzunahme leim Abstieg zuströmt. Der Sauerstoffteildruck bleibt also konstant und beträgt etwa i atü, wobei eine geringe Verunreinigung des Sauerstoffes u-nd Luftreste im Atemluftkreislauf vernachlässigt werden können. Der Teildruck des Sauerstoffes kann nicht wesentlich gering°r werden, da der anfangs prall mit Sauerstoff gefüllte -Atembeutel iiti Wasser sein Volumen etwas verringert. den Druck aber relativ erhöht.
  • Auch für den Fall. daß der Sauerstoff bis zu 2% Freinidgase, insbesondere Stickstoff enthält, \\ ird der Sauerstoffpartialdruck noch nicht unter die erträgliche Grenze ge<Lriicl;t.
  • Beim I@ufstieg expandiert das iii der Atemluftleitung eingeschlossene Gasgemisch und entweicht durch die Rückschlagv entile 29 ins Freie. Der im Hilfssack 20 enthaltene Sauerstoff wird bei der l-xpandlierung über das Ventil 21 in den Atemluftkreislauf eingedrückt, da der Sauerstoff nur über den Sauerstofförderer 17 abfließen kann. Das Gasgemisch in der Atemluftleitung wird dadurch mit Sauerstoff automatisch angereichert. Die Sauerstoffanreicherung ist al>liängig von dem Verhältnis des Volumens der Atemluftleitungen zti dein Volumen des Hllfss2lCkeS20. Naturgemäß ist dieses Volumverhältnis so zu wälfen, claß der Satierstoffpartialdruck in den für die Erhaltung dien Atmung notwendigen Grenzen bleibt. Der aus dein Hilfssack 20 entweichende Sauerstoff dreht den Sauerstofförderer 17; damit dessen Bewegungen keinen Einfluß auf :eine Steuerung ausüben können. kann zwischen den Daumen 15 und den Sauerstofförderer 17 ein Klinkentrieb geschaltet sein.
  • Die Ausführungsform der Abb. 2 unterscheidet sich von der Ausführungsform der Abb. i zunächst dadurch, d'aß die Ein- und Ausatmungswege getrennt durch den gemeinsamen Gasmengenmesser 5 geführt sind. Des weiteren ist in dem von dem Atemsack 9 zum Gasmengenmesser 5 führenden Teil der Einatemleitung der Wärmeaustauscher 30 angeordnet, der mit dem Wärmeaustauscher io der Ausatemleitu:ng vereint sein kann. Im übrigen genügt es bei Tauchgeräten, daß die `Värineaustausc'her unabhängig voneinander durch das umgebende Wasser geführt sind.
  • Die von der Gasfördervorriclitung 17 über das Rückschlagventil21 führende Leitung mündet unmittelbar in der Nähe des Atemsackes 9.
  • Farne weitere Änderung dein in Abb. i @dargiestellten Gerät gegenüber besteht darin, daß zwischen denn Ausatemventil 3 und der.llka'lipatrone4 das eine ins Freie niiind°ride Rückschlagventil 31 angeschlossen ist, während das andere Rückschlagventi132 ähnlich wie hei der .\usführungsform nach Abb. i angeordnet ist. Die beidien Rückschlagventile münden in ein gemeinsames Gasaustrittsrohr 33 und' liegen etwa in gleicher Höhe. Außerdem werden die beweglichen Teile der Rückschlagventile von einer gemeinsamen Spannfeder gegen den Ventilkrater gedrückt; hierdurch wird erreicht, ilaß der C)ffnungsdruck der beiden 'Ventile gleich groll ist.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zum Betrieb von Atemgeräten, insbesondere von Tauchgeräten, dadurch gekennzeichnet, daß die vom Gerätträger verbrauchte Sauerstoffmenge gemessen und in Abhängigkeit davon der Atemluftleitung Nährgas zugeführt wird.
  2. 2. Atemgerät, insbesondere Tauchgerät, zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß im den Weg bzw. die Wege der Ein- und der von Kohlensäure, gegebenenfalls auch von Wasserdampf befreiten Aasatemluft ein eine Nährgaszumeß-bzw. Pumpvorrichtung steuernder, vorzugsweise als Differentialgasmengenmeßvorrichtung ausgebildete Gasmengenmesser oder mehrere solche Messer eingeschaltet sind. 3. :#,temgerät nach Anspruch 2, dadurch gekenuizeichnet, daß der bzw. die Gasmengenmesser als rotierende Messer, insbesondere a'fs Drehkolbengasmesser, ausgebildet sind. 4. Atemgerät nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Nährgaszumeß-bzw. Pumpvorrichtung als rotierende Pumpe, vorzugsweise als Drehkolbenpumpe, ausgebildet ist. 5. Atemgerät nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß ein einziger vor- und rückwärts laufender, insbesondere rotierender Gasmengenmesser sowohl in der Ein- als auch in der Ausatemleitung eingeschaltet ist. 6. Atemgerät nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß in den pendelnd durchströmten Weg der Aus- und Einatemluft ein rotierender Gasmengenmesser eingeschaltet ist. 7. Atemgerät nach einem der Ansprüche 2 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Gase inerngeumeßvorrichtung (5) über ein Getriebe mit einem Mitnehmer verbunden ist, der die Gaszumeß- bzw. Pumpvorrichtung betätigt. B. Atemgerät nach einem der Ansprüche 2 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß bei Verwendung eines rotierenden Gasmengenmessers (5) dieser einen Mitnehmer (14) trägt, der die Gaszumeß- bzw. Pumpvorrichtung (17) betätigt. 9. Atemgerät nach einem der Ansprüche 2 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß in der Ausatemleitung zwischen Kohlensäureabsorptionspatrone und Gasmengenmesser ein die Ternperaturen der Ein- und Aasatemluft angleichender Wärmeaustauscher angeordnet ist. io. Atemgerät nach einem der Ansprüche 2 bis 9, dadurch gekennzeichnet, ,daß in: der Leitung vom Nährgasvorratsbehälter zur Gasineßvorrichtung bzw. Pumpe ein vorzugsweise als Hilfssack ausgebildeter und auf einem in, einem bestimmten Verhältnis zum Außendruck stehenden Druck gehaltener Nährgasbehälter (2o) eingebaut ist. i i. Atemgerät nach einem der Ansprüche 2 bis io, dadurch @gekennzeichnet, daß in der Nährgaszuführun ,gsleitung vorzugsweise hinter der Gasmeßvorrichtung bzw. Pumpe ein Rückschlagventil (21) angeordnet ist. 12. Atemgerät nach einem der Ansprüche 2 bis i i, dadurch gekennzeichnet, daß vor und! hinter dem Gasmengenmesser in der Atemleitung je ein ins Freie mündendes Rückschlagventil (31, 32) gleicher Widerstände angeordnet ist. 13. Atemgerät nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß das an der Lungenseite des Gasmengenmessers liegende Rückschlagven.til (31) in der Atemluftleitung hinter dem Ausatem-ventil (3) angeordnet ist. 14. Atemgerät nach Anspruch 12 oder 13, dadurch gekennzeichnet, daß die vorzugsweise in ein gemeinsames Gasaustrittsrohr mündenden Rückschlagventdle (31, 32) etwa in gleicher Höhe liegen. 15. Atemgerät nach einem dar Ansprüche 2 bis 14, für Taucher, dadurch gekennzeichnet, daß an das Atemschutzgerät über ein selbsttätig vom Außendruck gesteuertes Ventil ein Vorratsbehälter (25) für niedermolekulaire Gase, insbesondere Edelgase, angeschlossen ist. 16. Atemgerät nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, @daß die Niederdruckzufuhr von inertem Gas sich gabelnd über je ein Rückschlagventi'1 (28) gleicher Widerstände vor und hinter dem Gasmengenmesser (5) in diie Atemhiftleitung einmündet. 17. Ateangerät nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß die beweglichen Teile der Rückschlagventile (31, 32) von einem gemeinsamen Spannmittel gespannt sind. j8. Atemgerät nach einem der Ansprüche 15 bis 17, dadurch gekennzeichnet, daß von dem Nährgasventil (i9) eine mit einem Abspeirrventil (24) versehene Leitung (23) zur Atemluftleitung führt, die bei Tauchgeräten vorzugsweise in der Niedendruckzuführungsleitung (27) von inertem Gas mündet.
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