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DE823396C - Loetgitter zum spannungsfreien Verbinden von Hartmetall - Google Patents

Loetgitter zum spannungsfreien Verbinden von Hartmetall

Info

Publication number
DE823396C
DE823396C DED5250A DED0005250A DE823396C DE 823396 C DE823396 C DE 823396C DE D5250 A DED5250 A DE D5250A DE D0005250 A DED0005250 A DE D0005250A DE 823396 C DE823396 C DE 823396C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
grid
soldering
hard metal
tension
mesh
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DED5250A
Other languages
English (en)
Inventor
Dr-Ing Erich Dinglinger
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
ERICH DINGLINGER DR ING
Original Assignee
ERICH DINGLINGER DR ING
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by ERICH DINGLINGER DR ING filed Critical ERICH DINGLINGER DR ING
Priority to DED5250A priority Critical patent/DE823396C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE823396C publication Critical patent/DE823396C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23KSOLDERING OR UNSOLDERING; WELDING; CLADDING OR PLATING BY SOLDERING OR WELDING; CUTTING BY APPLYING HEAT LOCALLY, e.g. FLAME CUTTING; WORKING BY LASER BEAM
    • B23K35/00Rods, electrodes, materials, or media, for use in soldering, welding, or cutting
    • B23K35/02Rods, electrodes, materials, or media, for use in soldering, welding, or cutting characterised by mechanical features, e.g. shape
    • B23K35/0222Rods, electrodes, materials, or media, for use in soldering, welding, or cutting characterised by mechanical features, e.g. shape for use in soldering, brazing
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23KSOLDERING OR UNSOLDERING; WELDING; CLADDING OR PLATING BY SOLDERING OR WELDING; CUTTING BY APPLYING HEAT LOCALLY, e.g. FLAME CUTTING; WORKING BY LASER BEAM
    • B23K2101/00Articles made by soldering, welding or cutting
    • B23K2101/22Nets, wire fabrics or the like

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Ceramic Products (AREA)
  • Non-Insulated Conductors (AREA)

Description

  • Lötgitter zum spannungsfreien Verbinden von Hartmetall Hartmetall muß, um eine möglichst wirtschaftliche lerspannungsarbeit leisten zu können, ohne innere Spannung zur Verwendung gelangen.
  • Falls ein Aufklemmen oder Aufschrauben nicht in Frage kommt, muß das Hartmetall auf den Schaft des Werkzeuges aufgelötet werden. Schwierig wird ein spannungsfreies Löten dadurch, daB der Wärmedehnungsunterschied zwischen Stahl und Hartmetall (im Mittel) sich verhält wie 12,2 :6.
  • Die neuzeitliche Löttechnik der Verbindung von Hartmetall mit seiner Stahlunterlage zielt also darauf lein, den Wärcnedehnungsunterschied zwischen Stahl und Hartmetall auszugleichen. Besonders bei Werkzeugen, die großer Flie'h'kraft und starken Stößen ausgesetzt sind, müssen die Spannungen im Hartmetall vermieden werden.
  • Es sind bereits Lötverfahren bekannt, mit denen die Verbindung von Hartmetall und Stahl hergestellt werden: Man verwendet Elektrolytkupfer und nutzt deren plastische Verformungen möglichst beim Erkalten aus. Es hat sich jedoch gezeigt, daß dieses nicht genügt, so daß man zu Zwischenlagen übergegangen ist. Vielfach angewandt wurden Zwischenlagen aus Eisendrahtnetz, Nickel- und Konstantanblech. Aus diesen Erwägungen sind auch Lötfolien geschaffen worden, in denen Materialstreifen oder Eisenspäne mit dem erforderlichen Lötkupfer zusammengewalzt waren. Diese Folien oder Zwischenlagen sind jedoch nur für Schmelztemperaturen von Kupfer zu verwenden.
  • Einwandfrei ist bewiesen, daß eine netzförmige Zwischenlage einer einfachen Blecheinlage überlegen ist. Nachteilig hat sich jedoch gezeigt, daß die Kohäsion eines Drahtnetzes sehr gering ist. Man ist aus diesem Grunde dazu übergegangen, lose Eisenspäne in eine Kupferfolie einzubringen, lediglich um eine bessere Adhäsion zu erreichen, obwohl hiermit der Nachteil des ungeordneten Verschwimmens während des Lötvorganges gegeben sein kann.
  • Nicht beachtet wurde jedoch, .den Vorteil des Gitters wahrzunehmen, wobei die Drähte oder Bänder zur Erhöhung der Kohäsion und Adhäsion eine vergrößerte Oberfläche besitzen, die Drähte öder Bänder zur Erhöhung der Elastizität diagonal gewebt sind und die sich kreuzenden Drähte oder Bänder aus zwei verschiedenen Materialien bestehen, die zueinander eine hohe Klebetemperatur besitzen, oder auch aus demselben Material mit hoher Klebetemperatur, damit sie während des Lötens nicht verschweißen.
  • Am stärksten wird diese Kohäsionswirkung erzielt, wenn die Drähte des Netzes eine möglichst grobkristallinische Oberfläche mit starken Ausblühungen erhalten.
  • In der Zeichnung ist die Erfindung in einem Ausführungsbeispiel dargestellt. Die Abbildung zeigt ein Lötgitter in Draufsicht.
  • Das Lötgitter ist aus Drähten oder Bändern oder Stäben usw. zusammengesetzt, die aus einem Material von hoher Klebetemperatur bestehen. Dabei sind die das Lötgitter bildenden Drähte so miteinander verbunden, daß sie sich diagonal kreuzen. Die diagonale Verbindung der Drähte ergibt eine große Nachgiebigkeit in waagerechter Richtung, die in erheblichem Maße zum Spannungsausgleich zwischen dem Schaftmaterial des Werkstückes und seiner Hartmetallauflage beiträgt. Nach der Erfindung sind ferner die einzelnen das Lötgitter bildenden Drähte nach der Verbindung mit einem grobkristallinischen porösen Überzug, z. B. aus Kupfer, versehen, b, der eine Vervielfachung der Oberfläche hervorruft. Diese Oberflächenrauhigkeit darf sich jedoch nicht an den Berührungsflächen der sich kreuzenden Drähte oder Bänder oder Stäbe usw. befinden, damit die gleitende Wirkung zueinander nicht leidet, c. Die Gitterdrähte sollen sich wegen der gewünschten hohenKlebetemperatur an den Knotenpunkten ohne Zwischenlagen berühren.
  • Die poröse grobkristallinische Oberfläche an den Gitterdrähten bzw. Bändern usw. innerhalb der Masche bewirkt eine Vervielfachung der Zwischenlagenoberfläche und somit eine Verbesserung der Kohäsion und Adhäsion.
  • Eine schnelle und sichere Lötung, die über eine ganze Fläche geht, ist gewährleistet, ganz gleich, ob mit niedrig schmelzenden Loten oder Loten mit hoher Schmelztemperatur gearbeitet wird.
  • Die grobkristallinische, poröse, die Oberfläche vervielfachende Formgebung läßt sich auf verschiedene Weise erreichen: z. B. durch chemische Behandlung, durch mechanische Behandlung, wie Walzen, Aufrauhen, Einfräsen usw., durch Auftragung, sei es durch Spritzen, Aufwalzen, Aufgalvanisieren usw. des gleichen Materials oder eines anderen, z. B. Kupfer, Nickel, Konstantan usw., in möglichst poröser Form mit starken Ausblühungen.
  • Die Kombination der oben aufgeführten vier Eigenschaften führt zu einer Lötzwischenlage, die eine sichere flächenhafte Lötung ermöglicht, die Spannungen zwischen Hartmetall und Schaftmaterial ausgleicht und ein elastisches Polster gegen stoßartige Belastung nach dem Erkalten an der Lötstelle bildet.
  • Die poröse Oberfläche in den Maschen des Netzes ermöglicht außerdem, daß sich die Alterung von schnellfließenden Loten wesentlich besser, schneller und inniger vollzieht.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRGCHE: i. Lötgitter zum spannungsfreien Verbinden von Hartmetall mit Schaftmaterial, dadurch gekennzeichnet, daß das aus einem maschenartigen Drahtgewebe bestehende Lötgitter mit einer kristallinisch porösen Oberfläche versehen ist. z. Lötgitter nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die kristallinisch poröse Gestaltung der Gitteroberfläche derart vorgenommen ist, daß die das Gewebe bildenden einzelnen Drähte lediglich zwischen ihren Kreuzungsstellen eine Oberflächenvergrößerung erfahren, an ihren Kreuzungsstellen selbst dagegen eine glatte Oberfläche behalten. 3. Lötgitter nach Anspruch i und a, dadurch gekennzeichnet, daß das Gitter aus einem zu seiner waagerechten oder senkrechten Grundrichtung diagonal verlaufenden Drahtgewebe besteht. 4. Lötgitter nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die maschenbildenden einzelnen Drähte, Bänder, Stäbe o. dgl. aus einem Material von hoher Klebetemperatur bestehen oder aus verschiedenem Material, welches zueinander eine hohe Klebetemperatur besitzt.
DED5250A 1950-08-12 1950-08-12 Loetgitter zum spannungsfreien Verbinden von Hartmetall Expired DE823396C (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
DED5250A DE823396C (de) 1950-08-12 1950-08-12 Loetgitter zum spannungsfreien Verbinden von Hartmetall

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DED5250A DE823396C (de) 1950-08-12 1950-08-12 Loetgitter zum spannungsfreien Verbinden von Hartmetall

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE823396C true DE823396C (de) 1952-05-26

Family

ID=7031338

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DED5250A Expired DE823396C (de) 1950-08-12 1950-08-12 Loetgitter zum spannungsfreien Verbinden von Hartmetall

Country Status (1)

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DE (1) DE823396C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE946322C (de) * 1950-10-05 1956-07-26 Wallram Hartmetall Spannungsausgleichende Zwischenlage fuer mit Hartmetall zu bestueckende Werkzeuge

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE946322C (de) * 1950-10-05 1956-07-26 Wallram Hartmetall Spannungsausgleichende Zwischenlage fuer mit Hartmetall zu bestueckende Werkzeuge

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