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DE823186C - Gemueseschneidvorrichtung o. dgl. - Google Patents

Gemueseschneidvorrichtung o. dgl.

Info

Publication number
DE823186C
DE823186C DEST452A DEST000452A DE823186C DE 823186 C DE823186 C DE 823186C DE ST452 A DEST452 A DE ST452A DE ST000452 A DEST000452 A DE ST000452A DE 823186 C DE823186 C DE 823186C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
plate
container
cutting device
vegetable
frame
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEST452A
Other languages
English (en)
Inventor
Eric Strassenburg
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Application granted granted Critical
Publication of DE823186C publication Critical patent/DE823186C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B26HAND CUTTING TOOLS; CUTTING; SEVERING
    • B26DCUTTING; DETAILS COMMON TO MACHINES FOR PERFORATING, PUNCHING, CUTTING-OUT, STAMPING-OUT OR SEVERING
    • B26D3/00Cutting work characterised by the nature of the cut made; Apparatus therefor
    • B26D3/18Cutting work characterised by the nature of the cut made; Apparatus therefor to obtain cubes or the like

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Food-Manufacturing Devices (AREA)

Description

  • Gemüseschneidvorrichtung o. dgl. Die Erfindung betrifft eine Gemüseschneidvorrichtung o. dgl.
  • Die Erfindung bezweckt die Schaffung einer Gemüseschneidvorrichtung o. dgl., mit der Gemüse, wie z. B. Kartoffeln, Zwiebeln, rote Rüben, Mohrrüben, Kolilmbi o#Ici- auch Obst o. (Igl., in Scheiben, Streifen oder Würfel geschnitten werden können.
  • Weiterhin bezweckt die Erfindung die Schaffung einer Gemüseschneidvorrichtung o. dgl., die in einfacher Weise so eingestellt werden kann, daß die scheiben-, streifen- oder würfelförmigen Stücke in verschiedenen Größen erhalten werden können.
  • Ferner bezweckt Oie Erfindung die Schaffung eines GemÜseschneiders, mit dem Zwiebeln ohne die sonst üblichen unangenehmen Begleitersc ' heinungen leicht in kleine Würfel geschnitten werden können.
  • Weiterhin bezweckt die Erfindung die Schaffung eines Güniii-#eschneiders, o. dgl., der eine einfache Bauart besitzt und in billiger Weise hergestellt werden kann.
  • Ferner bezweckt die Erfindung die Schaffung eines Gemüseschneiders, der mit Leichtigkeit zum Schneiden von Gemüsen verschiedener Größen und Formen benutzt werden kann.
  • Ein Gemüseschneider o. dgl. nach der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß ein zur Aufnahme eines Gemüses dienender und an seinem Boden mit einer Durchtrittsöffnung für das Gemüse versehener Behälter an einem Rahmen oberhalb einer von dem letzteren getragenen, mit einer ersten Reihe in Querrichtung stehender Schneidblätter und mit einer zweiten Reihe in Längsrichtung stehender Schneidblätter versehenen Platte und oberhalb eines Abschermessers derart in einer rechteckigen Bahn bewegt werden kann, daß während einer in Querrichtung verlaufenden Bewegung des Behälters an einer Seite der rechteckigen Bahn die erste Reihe Schneidblätter quer verlaufende Einschnitte in den unteren Teil des aus der Durchtrittsöffnung des Behälters vorstehenden, auf die Plattenoberfläche gedrückten Gemüses macht, daß während einer in Längsrichtung verlaufenden Bewegung des Behälters an einer anderen Seite der rechteckigen Bahn die zweite Reihe Schneidblätter längs verlaufende Einschnitte in diesen vorstehenden unteren Teil des Gemüses macht und daß alsdann dieser so durch die Schneidblätter eingeschnittene untere Teil des Gemüses durch dieses Abschermesser abgetrennt wird.
  • Die Erfindung wird im folgenden an Hand von Zeichnungen in mehreren Ausführungsbeispielen beschrieben. In den Zeichnungen ist Fig. i eine Oberansicht eines Gemüseschneiders o. dgl. nach der Erfindung, Fig. 2 eine Oberansicht des Gemüseschneiders o. dgl. ähnlich der in Fig. i dargestellten Oberansicht, worin jedoch der das Gemüse aufnehmende Behälter sich in einer anderen Lage befindet, Fig. 3 ein Schnitt nach Linie 3-3 der Fig. i, Fig. 4 eine von der Linie 4-4 der Fig. 3 aus gesehene Unteransicht, welche den Boden der Schneidvorrichtung darstellt, wobei ein Teil der Bodenplatte des Rahmens weggebrochen ist, Fig. 5 eine Seitenansicht des in Fig. i dargestellten Gemüseschneiders, Fig. 6 ein Schnitt nach Linie 6-6 der Fig. i, Fig. 7 ein Schnitt nach Linie 7-7 der Fig. 2, Fig. 8 ein Schnitt nach Linie 8-8 der Fig. 2, Fig. 9 eine Unteransicht des Schiebers und des auf ihm angebrachten Behälters des erfindungsgemäßen Gemüseschneiders, Fig. io ein Schnitt nach Linie io-io der Fig. 9, Fig. ii eine Seitenansicht, teilweise im Schnitt, des das Gemüse aufnehmenden Behälters, Fig. 12 ein Schnitt nach Linie 12-12 der Fig. i, Fig. 13 eine Seitenansicht, teilweise im Schnitt, der in Fig. 12 dargestellten Einzelheit in Richtung der Pfeile 13 dieser Fig. 12 gesehen, Fig. 14 eine schematische Seitenansicht des Gemüseschneiders, welche die die Schneidblätter tragende Platte relativ zu dem Abschermesser in der gleichen Lage wie in den Fig. i und 5 darstellt, Fig. 15 eine Oberansicht der die Schneidblätter tragenden Platte, wenn sie sich in der in Fig. 14 dargestellten Lage befindet, Fig. 16 eine schematische Seitenansicht, ähnlich der nach Fig. 14, worin jedoch die die Schneidblätter tragende Platte sich in einer umgekehrten U#ge befindet, Fig. 17 eine Oberansicht der die Schneidblätter tragenden Platte, wenn sie sich in der in Fig. 16 dargestellten Lage befindet, Fig. 18 eine schematische Seitenansicht, ähnlich der nach Fig. 14, worin jedoch die die Schneidblätter tragende Platte sich in einer umgedrehten Lage befindet, Fig. ig eine Oberansicht der die Schneidblätter tragenden Platte, wenn sie sich in der in Fig. 18 dargestellten Lage befindet, Fig. 20 eine schematische Seitenansicht, ähnlich der
    nach Fig. 16, worin jedoch die die Sclineldblätter
    tragende Platte sich in einer umgedrehten Lage be-
    findet,
    Fig. 21 eine Oberansicht der die Schncidblätter
    tragenden Platte, wenn sie sich in der in Fig. 20 dar-
    gestellten Lage befindet,
    Fig. 22 eine Seitenansicht des Gernüseschneiders in
    Verbindung mit einem Gefiß zuni Aufnehm--n I.--r
    Stücke von geschnittenem Gemüse und
    Fig. 23 eine Seitenansicht einer anderen Aus-
    führungsform eines erfirdungsgernäßen Gemüse-
    schneiders o. dgl., der in Verbindung mit einer
    Schüssel benutzt wird.
    Der Rahmen 30 des Gemü#eschneiders o. dgl. be-
    sitzt Längswandungen 32 und 34, die mit einem Bolen
    36 in irgendeiner geeigneten Weise, beispielsweise
    durch Schrauben oder eine Schweißverbindung, starr
    verbunden sind. Gemäß Fig. 2 und 4 ist dieser
    Boden 36 längs den Linien 38 ausgesc1--nitten, wodurch
    eine Öffnung 40 gebildet wird. Ferner i,#t gemäß
    Fig. 3 und 4 ein Teil 42 des Boderl-; 36 am rechten
    Ende des letzteren aufwärts -(-,bo"en, wo-lurch ein
    pfostenartiges Element neben dieser Öffnung 40 ge-
    bildet wird. Dieser PfOstell 42 1)'--'SitZt einen mit einer
    Aussparung 46 verschenen Flansch 44 für einen weiter
    unten zu beschreibenden Zweck.
    Ferner ist gemäß Fig. i bis 7 der Rabnien 30 mit
    einer Zwischenplatte 48 versehen, die mittels Schrau-
    ben 5o (s. Fig. 4) mit (lern Flansch 44 des Pfostens 42
    des Bodens 36 starr verbunden ist. Diese Zwischen-
    platte 48 ist, beispielsweise durch Schweißen, eb2i#-
    falls mit den Längswandungen 32 und 34 des Rahmens
    starr verbunden. Diese Zwischenplatte 48 besitzt
    etwa in der Mitte des Rahmens einen Teil 52, der die
    Gestalt eines umgekehrten U besitzt. Die Länge
    dieses Teils52 ist kürzer als die Länge der Längs-
    wandung32 und 34. Die Längswandungen dieses
    Teils52 sind parallel zu den Längswandungen 32
    und 34 des Rahmens 30. In einer weiter unten zu
    beschreibenden Weise wirkt der Teil 52 alS ein FÜll-
    rungselement und ein Abdeckungseleinent.
    Gemäß Fig. i bis 5 besitzt der Rahmun 3o an seinem
    linken Ende einen Handgriff 54, der mittelsArmen 56
    und 58 an den Längswandungen,32 und 3-1 befestigt ist.
    Weiterhin ist die Längswandung 32 (hs R#dirnens 3o
    mit einer Nut 6o versehen, die ricb in der oberen
    Kante dieser Längswandung in (kr 1,;iiigzri(-litun- d#s
    Rahmens erstreckt 1- in ähnlicher Weise ist die Längs-
    wandung 34 des Rahmens 3o mit einer Nut 62 N,(#r-
    sehen, die sich an deren oberen K#inte erstreckt.
    Diese Nuten 6o und 6.2 hilden Führun--,baim
    für einen Schleber 64, der niit Dieben Nut,#n iti Gleit-
    verbindung gebracht werden kann. Wenn
    Schieber 64 in diese Nuten 6o und 62 eillgüSetZt ist,
    kann er für einen weiter unten zu
    Zweck in der Richtung der dc- R#liliinL'1",- 30
    hin und her bewegt u-erden.
    Weiterhin besitzt die 32 ("es R
    mens 3o eine erste lagebestimniende LäUgs#Iussparung
    66 mit quadratischem Querschnitt und eine zweite
    lagebestimmende Längsaussparung 68 mit eincni
    V-förmigen Querschnitt; cli#-, erste Aussparun- 66 ist
    unterhalb der zweiten O',# #iiigcor("iüt. In
    einer ähnlichen Weise besitzt die Längswandung 34 des Rahmens 3o eine erste lagebestimmende Längsaussparung 70 mit V-förmigem Querschnitt und eine zweite lagebestimmende Längsaussparung 7z mit quadratischem Querschnitt. Diese beiden lagebestimmenden Längsaussparungen 70 und 72 der Längswandung 34 sind in umgekehrter Lage relativ zu den lagebestimmenden Längsaussparungen 66 und 68 der Längswandung 32 angeordnet, d. h. die lagebestimmende Längsaussparung 72 mit quadratischem Querschnitt ist oberhalb der lagebestimmenden Cängsaussparung 70 mit V-förmigem Querschnitt angeordnet. Eine gemäß Fig. i bis 6 auf ihrer oberen Fläche eine Reihe von Querschneidblättern 76 und eine Reihe von Längsschneidblättern 78 und auf ihrer unteren Fläche eine andere Reihe von Querschneidblättern 8o und eine andere Reihe von Längsschneidblättern 82 tragende Platte 74 kann mittels Zungen 84 und 86 (s. Fig. 6) mit den Längsaussparungen der Längswandungen 32 und 34 in Eingriff gebracht werden, diese Zungen 84 und 86 sind an gegenüberliegenden Längsseiten der Platte 74 zum Eingriff mit bestimmten lagebestimmenden Längsaussparungen der Längswandungen 32 und 34 angeordnet. Gemäß Fig. 6 besitzt die Zunge 84 quadratischen Querschnitt, während die Zunge 86 V-förmigen Querschnitt besitzt. Wenn sich die Platte 74 in der in den Fig. i bis 6 dargestellten Lage befindet, steht die Zunge 84 mit der lagebestimmenden Längsaussparung 66 der Längswandung 32 und die Zunge 86 mit der lagebestimmenden Längsaussparung 7o der Längswandung 34 im Eingriff. Die Zungen 84 und 86 können mit den lagebestimmenden Längsaussparungen der Wandung 32 und 34 des Rahmens 3o dadurch. in Eingriff gebracht werden, daß man die Platte 74 nach rechts schiebt bis sie gegen den Pfosten 42 anstößt. Die Platte 74 besitzt an jedem ihrer Enden einen Ansatz 88 bzw. go. jeder der beiden Ansätze hat eine Öffnung 92 bzw. 94, um das Erfassen der Platte 74 durch Finger einer Hand zu erleichtern, wenn die Platte 74 in den Rahmen eingesetzt oder von demselben entfernt werden soll.
  • Gemäß Fig. 1, 2, 12 und 13 ist ein Sperrelement 96 gleitbar mit einer Aussparung 98 des den Handgriff 54 tragenden Rahmens 58 in Eingriff gebracht. Die Aufwärts- und Abwärtsbewegungen dieses Sperrelements 96 werden durch das Ende einer Schraube ioo begrenzt, die mit einem Schlitz 102 dieses Sperrelements 96 im Eingriff steht. Das Sperrelement 96 trägt einen Sperransatz 104, der mit einer Aussparung io6 eines Ansatzes ioS der Platte 74 in sperrenden Eingriff kommen kann. Vor Einsetzung der die Schneidblätter tragenden Platte 74 in den Rahmen 30 und vor Einsetzen des Schiebers 64 in die Nuten 6o und 62 der Rahnienwandungen 32 und 34 wird das Sperrelernent 96 von der in der Fig. 12 dargestellten Lage in eine Lage gehoben, in der das untere Ende (ICS Schlitzes 102 gegen die Schraube ioo anschlägt. In dieser Lage läßt der Ansatz io4 des Sperrelernents den Ansatz io8 del- Platte 74 vorbei und sein unteres Ende befindet sich oberhalb der Ebene der Nut 62 der Wandung 34. Wenn sich also das Sperrelement 96 in dieser angehobenen Lage befindet, können einerseits der Schieber 64 mit den Nuten 62 und 6o der Wandungen 32 und 34 und andererseits die Platte 74 mit dem Rahmen in Eingriff gebracht werden. Alsdann kann das Sperrelement 96 in die in der Fig. 12 dargestellte Lage zurückgebracht werden, in der sein Ansatz 104 mit der Aussparung io6 des Ansatzes io8 der Platte 74 im Eingriff steht, so daß die letztere in ihrer Arbeitslage gehalten wird. Ferner befindet sich nunmehr, wie man ohne weiteres aus Fig. 12 entnehmen kann, der Ansatz 104 des einen Gummianschlag no tragenden Sperrelements 96 in der Bahn des mit den Nuten 6o und 62" im Eingriff stehenden Schiebers 64, so daß es am einen Ende des Rahmens als ein Anschlag für den Schieber 64 wirkt.
  • Gemäß Fig. i und 7 wird der Hub des Schiebers 64 am anderen Ende des Rahmens durch Gummianschläge 112 und 114 begrenzt, die an den Wandungen 32 und 34 angebracht sind.
  • Gemäß der in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsform sind die Reihen von Schneidblättern 76, 78, 8o und 82 an Platten angeordnet, die mittels Schrauben auswechselbar an der Platte 74 angebracht sind. Die Reihen von Schneidblättern sind stufenartig angeordnet. Die einzelnen Schneidblätter der Reihen von Schneidblättern 76 und 78 sind niedriger und näher aneinander angeordnet als die einzelnen Schneidblätter der Reihen von Schneidblättern 8o und 82.
  • Gemäß Fig. i bis 8 besitzt der Rahmen 3o ein Abschermesser 116. Dieses Abschermesser 116 steht in losem Eingriff mit einem Schlitz 118 der Wandung 32 (s. Fig. 7) und der Aussparung 46 des Flansches 44 des pfostenartigen Teils 42 des Bodens 63 (s. Fig. 2 bis 4 und 7). Gemäß Fig. 2 und 4 steht ein Ansatz 120 der Platte 74 mit einem Schlitz 122 des Messers 116 im Eingriff, wenn die Platte 74 sich in der in diesen Figuren dargestellten Arbeitslage befindet. Somit wird das Abschermesser 116 durch die Platte 74 in seiner Lage gesperrt. Wenn die Platte 74 von dem Rahmen 3o entfernt wird, kann das Abschermesser 116 leicht aus dem Rahmen 30 herausgezogen werden. Gemäß Fig. i und 3, 5, 6 und 9 ist eine zur Aufnahme eines in Stücke geschnittenen Gemüses dienender Behälter 124 auf dem Schieber 64 verschiebbar angebracht. Wie man aus Fig. 3 und 9 bis ii entnehmen kann, besitzt der Behälter 1#4 einen Flansch 126 der mit umgebogenen Kanten oder Aussparungen 128 des Schiebers 64 im Eingriff steht. Der untere Teil des Behälters 124, der mit einer länglichen Queröffnung 13o des Schiebers 64 im Gleiteingriff steht, ragt etwas unterhalb der Ebene dieses Schiebers 64 vor. Der Behälter 124 kann auf diesem Schieber 64 in einer Richtung quer zur Richtung der Längsachse des Rahmens des Gemüseschneiders hin und her bewegt werden. Der Hub der Hinundherbewegungen des Behälters 124 wird durch Flansche 132 und 134 (Fig. 9) des Schiebers 64 begrenzt, der seinerseits mit den Nuten 6o und 62 der Längswandungen 32 und 34 des Rahmens 30 in Gleitverbindung gebracht werden kann.
  • Der Behälter 124 besitzt an seiner unteren Seite eine Öffnung 136 (s. Fig. io und ii). Die oberen Enden von nach unten ragenden federnden Streifen 138 und 140 sind durch Schweißen oder in anderer Weise mit der oberen Kante des Behälters 124 fest verbunden. Die unteren freien Enden dieser federnden Streifen 138 und 140 sind einwärts gebogen. Diese federnden Streifen 138 und 140 sind bestrebt, ein in den Behälter hineingedrücktes Gemüse in eine Ecke desselben (obere linke Ecke nach Fig. 9) zu drängen, so daß der Behälter in einfacher Weise für Gemüse verschiedener Größen und Formen benutzt werden kann.
  • Der Behälter 124 kann durch eine abnehmbar und verschiebbar mit ihm in Verbindung stehende Kapp.-142 abgeschlossen werden. Das eine Ende eines Stabes 144 ist in eine mit einem Schraubengewinde versehenen Bohrung 146 eines Stößels 148 eingeschraubt, der innerhalb der Kappe 142 verschwenkbar angeordnet ist. Das freie Ende des durch eine im oberen Teil der Kappe 142 angeordneten Bohrung 150 tragenden Stabes 144 ist mit einer kugelartigen Verdickung 152 versehen, die mit der Oberfläche des oberen Teils der Kappe 142 in Eingriff kommen kann, um als ein Anschlag zu wirken. Eine zwischen dem Stößel 148 und dem oberen Teil der Kappe 142 angeordnete Feder 154 ist bestrebt, den Stößel vom unteren Teil der Kappe wegzudrängen, bis die kugelartige Verdickung 152 des Stabes 144 an den oberen Teil der Kappe anschlägt. Bei der in der Zeichnung dargestellten Ausführungsform ist eine Anzeigeskala 156 an dem Stab 144 angebracht.
  • Die der Durchtrittsöffnung 136 des Behälters 124 gegenüberliegende Oberfläche des StÖßels 148 ist mit einer ellipsenförinigen Aussparung 158 versehen, die mit einem Gemüse in Eingriff kommen kann. Die nicht im Mittelpunkt des Stößels 148 angeordnete elliptische Aussparung besitzt eine Oberfläche, die mit einer Reihe von bogenförmigen, parallel zur Längsachse der elliptischen Aussparung 158 angeordneten Stufen 159 versehen ist. Eine in der gleichen Achse wie der Stab 144 angeordneter Zapfen 16o und ein von diesem Zapfen 16o in einem gewissen Abstand angeordneter zweiter Zapfen 162 sind an dem Stößel 148 in einer solchen Weise befestigt, daß sie in dessen Aussparung 158 hineinragen. Das in den Behälter 124 unterhalb der Aussparung 158 hineingebrachte Gemüse wird durch die in das Gemüse eindringenden Zapfen i6o und 162 in seiner Lage gehalten. Ferner wirken die bogenförmigen Stufen 159 der Aussparung 158 als zusätzliche Greifmittel für das Gemüse. Die bogenförmigen Zapfen 159 verhindern ein seitliches Ausweichen des Gemüses, das durch die federnden Elemente 138 und 140 in der Richtung der Längsachse der ellipsenförmigen Aussparung 158 in eine Ecke des Behälters 124 gedrängt wird.
  • Gemäß Fig. 3 und 5 ist ein an seinem unteren Ende am Behälter 124 befestigter Streifen 164 aus federndem Material vorhanden mit hakenförmigen Teilen 166, die mit Öffnungen 168 der Kappe 142 in eingreifende Stellung kommen können. Dieser Streifen 164 wirkt in Zusammenarbeit mit diesen Öffnungen 168 als eine Sperrvorrichtung, wodurch die Kappe 142 automatisch gegen die Wirkung der Feder 154 in ihrer Lage gehalten wird. Die Kappe 142 kann einfach in der Weise ausgelöst werden, daß man das freie Ende des Streifens 164 mit einem Finger er-faßt und etwas von der Kappe 142 wegbiegt. Es ist ohne weiteres verständlich, daß, wenn der Behälter 124 gemäß der Darstellung nach Fig. ii mit einem Gemüse gefüllt und die Kappe 142 durch die oben beschriebene Sperrvorrichtung 164 an dem Behälter 124 befestigt ist, die Feder 154 (s. Fig. 10) zusammengedrückt wird und der Stab 144 etwas von dem oberen Teil der Kappe 142 vorsteht. Der federbelastete Stößel 148 ist bestrebt, das Gemüse automatisch durch die Durchtrittsöffnung 136 des Behälters 124 gegen eine unterhalb des Behälters 124 liegende Oberfläche der Schneidvorrichtung zu drängen.
  • Wie aus den Fig. 3, 5 und 6 entnommen werden kann, stehen die Wandungen des Teils 52 der Zwischenplatte 148 mit dem unteren Teil des Behälters 124 in Berührung, der über die untere Oberfläche des Schiebers 64 hinaus nach unten ragt, so daß dieser Teil 52 als eine Führung für den Behälter 124 dient.
  • Die Arbeitsweise der Gemüseschneidmaschine ist folgende: Es soll angenommen werden, daß der den Behälter 124 tragende Schieber 64 mit den Nuten 6o und 62 des Rahmens 3o in Gleitverbindung steht, daß das Abschermesser 116 in seine Arbeitslage gebracht ist und daß die die Schneidblätter tragende Platte 74 in die in Fig. i bis 6 dargestellte Lage gebracht worden ist.
  • Die das Abschermesser 116 mittels ihres Ansatzes 122 sperrende Platte 74 wird durch das Sperrelement 96 in ihrer Lage gehalten. Das Sperrelement 96 trägt seinerseits den Anschlag iio zur Begrenzung des Hubes des Schiebers 64 im linken Ende des Rahmens 30.
  • Der Schieber 64 kann in die in Fig. i mit vollen Linien dargestellte Lage am Rahmenende des Rahmens 30 gebracht werden. Ferner kann der Behälter 124 auf dem Schieber 64 in die in Fig. i mit vollen Linien dargestellte Lage geschoben werden. Ein Gemüse wird in den Behälter hineingebracht, worauf die Kappe 142 auf den Behälter 124 gebracht und an ihm verriegelt wird, so daß der Anzeigestab 144 gemäß Fig. ii ein gewisses Stück von dein oberen Teil der Kappe 142 hervorragt.
  • Die Feder 154 (Fig. io) der automatischen Stößel-oder Zuführvorrichtung drängt (las Gemüse gegen die Zwischenplatte 48.
  • Um die Arbeit des Gemüseschneiders zu beginnen, wird der Behälter 124 N-011 Hand erfaßt, um den Schieber 64 in der Richtung des Pfeils A (Fig. i) zu verschieben, bis er seine andere, mit strichpunktierten Linien in Fig. i dargestellte Lage erreicht. Während dieser Verschiebung des Schiebers 64 wird der Behälter 124 durch das Führungselement 52 geführt, so daß er sich nicht relativ zum Schieber 64 bewegen kann. Der Behälter 124 vollzieht eine Längsbewegung relativ zum Rahmen 3o von der unteren rechten Rahmenecke (s. Fig. i) in die untere linke Rahmenecke, wie es mit strichpunktierten Linien in Fig. i dargestellt ist. Während dieser Längsbewegung des Behälters 124 drängt die automatische, am Behälter 124 angeordnete Stößel- oder Zuführvorrichtung das Gemüse gegen und auf die die Schneidblätter tragende Platte 74. Während dieSer Bewegung wird jedoch das Gemüse noch nicht geschnitten. Alsdann wird der Behälter relativ zum Schieber 64 von der unteren linken Rahmenecke (Fig. i) in Richtung des Pfeils B in die obere linke Rahmenecke verschoben, bis er die in Fig. 2 mit voll ausgezogenen Linien dargestellte Lage erreicht. Während dieser Querbewegung des Behälters 124 in der Richtung des Pfeils B macht die Reihe von in Querrichtung stehenden Schneidblättern 76 quer verlaufende Einschnitte in den unteren Teil des Gemüses.
  • Alsdann wird der Behälter 124 zusammen mit dem Schieber 64 in Längsrichtung im Sinne des Pfeils C (s. Fig. 2) von der oberen linken Rahmenecke in die obere rechte Rahmenecke bewegt. Während dieser Längsbewegung des Behälters 124 in der Richtung des Pfeils C macht die Reihe von in Längsrichtung stehenden Schneidblättern 78 längs verlaufende Einschnitte in den unteren Teil des Gemüses. Alsdann schneidet das Abschermesser 116 den zuvor durch die Schneidblätter 76 und 78 mit Einschnitten versehenen unteren Teil des Gemüses ab, so daß würfelförmige Stückchen aus der Öffnung 4o des Bodens 36 der Schneidvorrichtung herausfallen.
  • Alsdann wird der Behälter 124 in der Richtung des Pfeils D (s. Fig. i) von der oberen rechten Rahmenecke in die untere rechte Rahmenecke bewegt. Während dieser Querbewegung des Behälters in der Richtung des Pfeils D wird das Gemüse nicht geschnitten oder mit Einschnitten versehen.
  • Nunmehr befindet sich der Behälter 124 wieder in seiner Ausgangslage, und das oben beschriebene Schneiden kann so oft wie gewünscht wiederholt werden, gegebenenfalls, bis das Gemüse praktisch ganz aufgebraucht ist.
  • Während des Schneidens des Gemüses läßt die Anzeigeskala 156 des Stabes 144 die ungefähre Größe des noch ungeschnittenen, im Behälter befindlichen Gemüses erkennen.
  • Es ist ohne weiteres verständlich, daß während des oben beschriebenen Arbeitsvorgangs der Behälter 124 in einer rechteckigen Bahn geführt wird.
  • Wäre gegebenenfalls das Gemüse nicht in Würfel, sondern in Streifen zu schneiden, wird der Schieber 64 in dieselbe Lage gebracht, wie sie in Fig. i mit vollen Linien dargestellt ist, aber der Behälter 124 wird auf diesem Schieber 64 in eine solche Lage gebracht, daß er sich in der oberen rechten Rahmenecke (Fig. i) befindet. Alsdann wird der Behälter 124 zusammen mit dem Schieber 64 in Längsrichtung hin und her bewegt, so daß der Behälter 124 lediglich über die Reihen der in Längsrichtung stehenden Schneidblätter 78, aber nicht über die in Querrichtung stehenden Schneidblätter 76 geht, wilclie letztere sich außerhalb der Längsbahn des Behälters von der oberen rechten Rahmenecke in die obere linke Rahmenecke und zurück befinden. Somit kann das Gemüse in Streifen geschnitten werden, die einen quadratischen Querschnitt besitzen.
  • Wenn das Gemüse in Scheiben statt in Würfel oder Streifen geschnitten werden soll, werden die folgenden Maßnahmen getroffen: Die Sperrvorrichtung 96 wird in eine solche Lage gebracht, daß sie die die Schneidblätter tragende Platte 74 freigibt, worauf die letztere aus der Berahmung herausgezogen wird. Alsdann wird die Platte 74 von der in Fig. 15 dargestellten Lage, worin sich die Schneidblätter 76 links von der Mitte der Platte 74 und die Schneidblätter 78 in der oberen rechten Ecke der Platte 74 befinden, umgedreht und in die in Fig. ig dargestellte Lage gebracht, in der sich die Schneidblätter 76 rechts von der Mitte der Platte 74 und die Schneidblätter 78 in der unteren linken Ecke der Platte 74 befinden. Während der Umdrehung der Platte 74 von der in Fig. 15 dargestellten Lage in die in Fig. ig dargestellte Lage wird die mit einem quadratischen Querschnitt versehene Zunge 84 von der linken Seite der Platte 74 (Fig. 4 auf die rechte Seite dieser Platte (Fig. 18) gebracht. In ähnlicher Weise wird die einen V-förmigen Querschnitt besitzende Zunge 86 von der rechten Seite der Platte 74 (Fig. 14) auf die linke Seite der Platte 74 (Fig..18) gebracht. Wenn nunmehr die Platte 74 wieder mit dem Rahmen 3o der Schneidvorrichtung im Eingriff steht, wird die Zunge 84 mit der Längsaussparung 72 der Wandung 34 und die Zunge 86 mit der Längsaussparung 68 der Wandung 32 im Eingriff stehen. Infolge der Anordnung dieser Längsaussparungen und Zungen befindet sich nunmehr die Oberfläche der Platte 74 näher an der Schneidkante des Abschermessers 116 als sie während des Eingriffs der Platte 74 mit dem Rahmen in der in Fig. 14 dargestellten Lage war.
  • Nachdem die Platte 74 durch Verschieben der Zunge 84 in der Längsaussparung 72 (Fig. 18) und der Zunge 86 in der Längsaussparung 68 in den Rahmen hineingeschoben und die Platte durch die Sperrvorrichtung 96 in ihrer Arbeitslage gesperrt worden ist, kann die Schneidvorrichtung zum Schneiden des Gemüses in Scheiben betätigt werden. Die sich nunmehr rechts von der Mitte der Platte 74 befindliche Reihe von Schneidblättern 76 ist nämlich jetzt durch den Teil 52 der Zwischenplatte 48 abgedeckt, während die Reihe der sich nunmehr in der unteren linken Ecke der Platte 74 befindlichen Schneidblätter 78 außerhalb der Bahn des Behälters 124 befindet. Wenn also nunmehr der Behälter in der oben beschriebenen Weise in einer rechteckigen Bahn bewegt wird, kommen weder die Schneidblätter 76 noch die Schneidblätter 78 mit dem unteren Teil des Gemüses in Eingriff. Lediglich das Abschermesser 116 schneidet Scheiben von dem Gemüse, die von der Schneidvorrichtung durch die Öffnung 4o nach unten fallen. Gegebenenfalls könnte natürlich auch der Behälter lediglich in einer geradlinigen Bewegung in der Richtung des Pfeils C (Fig. i) und entgegengesetzt dazu hin und her bewegt werden, um die Scheiben von dem Gemüse durch das Abschermesser 116 abzuschneiden.
  • Wie aus den Zeichnungen ersichtlich ist, besitzt die Platte 74 auf ihrer einen Oberfläche eine Reihe von Schneidblättern 76 und 78 und auf ihrer anderen Oberfläche eine Reihe von Schneidblättern 8o und 82. Die einzelnen Schneidblätter der Reihen von Schneidblättern 8o und 82 sind größer und stehen in größerem Abstand voneinander als die Reihen von Schneidblättern 76 und 78.
  • Wenn man statt der mit den Schneidblättern 76 und 78 geschnittenen Würfel oder Streifen größere Würfel oder Streifen schneiden will, wird die Platte 74 nach Entfernung von dem Rahmen 30 von der in Fig. 15 dargestellten Lage in die in Fig. 17 dargestellte Lage umgekehrt, in der nunmehr die Reihe von Schneidblättern 8o an die Stelle der Reihe von Schneidblättern 76 und die Reihe von Schneidblättern 82 an die Stelle der Reihe von Schneidblättern 78 tritt. Wie es sich aus Fig. 16 ergibt, bleiben die Zungen 84 und 86 auf der gleichen Seite der Platte 74, auf der sie sich befanden, als die Platte 74 in der in Fig. 14 dargestellten Lage war. Nach Wiedereinsetzung der Platte 74 in den Rahmen 30 steht die quadratischen Querschnitt besitzende Zunge 84 wieder mit der Längsaussparung 66 der Wandung 32 und die einen V-fönnigen Querschnitt besitzende Zunge 86 wieder mit der Längsaussparung 7o der Wandung 34 im Eingriff. Da aber diese Zungen 84 und 86 sich in verschiedenen Lagen relativ zu der Mittelebene der Platte 74 befinden, liegt die obere Fläche der Platte 74, wenn die letztere sich in der in Fig. 16 dargestellten Lage befindet, in einem größeren Abstand von der Schneidkante des Abschermessers 116, als die obere Fläche der Platte 74, wenn die letztere sich in der in Fig. 14 dargestellten Lage be- findet.
  • Wenn sich die Platte 74 in der in Fig. 16 dargestellten Lage mit den Schneidblättern 8o und 82 an ihrer oberen Fläche befindet, kann der Behälter 124 in der oben beschriebenen Weise zum Schneiden von Würfeln oder Streifen in einer rechteckigen Bahn oder in einer hin und her bewegenden geradlinigen Bewegung bewegt werden.
  • Wenn man Scheiben schneiden will, die dicker sind, als die Scheiben, welche man bei Anordnung der Platte 74 in der in Fig. 18 dargestellten Lage erhält, wird die Platte 74 von der in Fig. ig dargestellten Lage in die in Fig. 21 dargestellte Lage umgekehrt. Nunmehr steht gemäß Fig. 2o die quadratischen Querschnitt besitzende Zunge 84 mit der Längsaussparung 72 der Wandung 34 und die einen V-förmigen Querschnitt besitzende Zunge 86 mit der Längsaussparung 68 der Wandung 32 im Eingriff. In dieser Lage befindet sich die obere Fläche der 'Platte 74 in einem größeren Abstand von der Schneidkante des Abschermessers 116 als die obere Fläche der Platte 74, wenn sich die letztere in der in Fig. 18 dargestellten Lage befindet.
  • Nunmehr können durch Hinundherbewegungen des Behälters 124 in und entgegengesetzt zu der Richtung des- Pfeils C Scheiben von dem Gemüse geschnitten werden.
  • Wie ohne weiteres verständlich ist, gestattet ein Gemüseschneider, der mit einer umdrehbaren und umkehrbaren Platte 74 versehen ist, das Schneiden von Gemüsen in Stücke von sechs verschiedenen Formen und/oder Größen (Würfel von zwei verschiedenen Größen, Streifen von zwei verschiedenen Größen und Scheiben von zwei verschiedenen Größen). Gegebenenfalls kann der Benutzer des Gemüseschneiders eine oder mehrere zusätzliche Platten besitzen, die mit Schneidblättern anderer Größen und Anordnung versehen sind und an Stelle der in den Zeichnungen dargestellten Platte 74 gesetzt werden können, wodurch die Verschiedenartigkeit der durch die Schneidvorrichtung erhältlichen Stücke entsprechend vergrößert werden kann.
  • Um ein richtiges Ineingriff kommen der Zungen 84 und 86 der Platte 74 mit bestimmten Längsaussparungen 68 bis 72 ZU sichern, wenn die Platte 74 in den Rahmen eingeschoben wird, um eine der in den Fig. 14, 16, 18 und 20 dargestellten Lagen einzunehmen, wird die Platte mit den nachstehend beschriebenen Auswahlmitteln versehen. Wie bereits obenerwähnt, besitzt die Platte 74 an zwei Ecken die Ansätze io8 und 120. An den beiden anderen Ecken der Platte 74 sind auch Ansätze 170 und 172 angebracht. AlleAnsätze stehen ein gewisses Stück von der Oberfläche der Platte 74 vor, die die Schneidblätter 76 und 78 bzw. die Schneidblätter 8o und 82 tragen. Die vorstehenden Enden dieser Ansätze besitzen verschiedene Höhen. Wenn die Platte 74 in eine Lage zwischen den Eingriff ihrer Zungen 84 und 86 mit zwei der Längsaussparungen 66 bis 72 gebracht wird, kommen die Ansätze, beispielsweise die Ansätze 120 und 172, an der Vorderkante der Platte 74 in Eingriff mit dem Boden 36 der Schneidvorrichtung, wodurch die Platte 74 in einem solchen Abstand vom Boden 36 gehalten wird, daß sich die Zungen 84 und 86 in Linie mit den Längsaussparungen, beispielsweise den Längsaussparungen 66 und 70, befinden, mit denen sie in Eingriff gebracht werden sollen.
  • An Stelle der Ansätze io8, 170, 172 und i2o an den Enden d * er Platte 74 zum Auswählen der richtigen Längsaussparungen für den Eingriff mit den Plattenzungen könnte die Platte auch mit Flanschen versehen sein, die sich an ihren Seiten erstrecken und an den Enden des Rahmens verschiedene Höhen besitzen.
  • Wie am besten aus Fig. 1, 2, 4, 6, 7 und 22 ersichtlich ist, sind bei der dargestellten Ausführungsform Zungen 174 an den Längswandungen 32 und 34 des Rahmens angebracht. Diese Zungen 174 können mit Nuten eines Behälters 176 in Eingriff kommen, die eine Schublade 178 zur Aufnahme von durch die Schneidvorrichtung geschnittenen Stücke besitzt. Der Behälter 176 kann mittels einer Klemmvorrichtung i8o an einem Tisch o. dgl. angebracht werden. Die Benutzung der Gemüseschneidvorrichtung ist jedoch nicht auf eine gemeinsame Benutzung mit einem solchen Behälter 176 beschränkt, von dein sie leicht abgenommen werden kann.
  • Bei der in Fig. 23 dargestellten Ausführungsform einer Gemüseschneidvorrichtung o. dgl. besitzt der Rahmen 23o dieser Schneidvorrichtung mehrere zahnartige Eingriffselemente 231 an seiner unteren Fläche auf jeder Seite des Rahmens. Wenn die Gemüseschneidvorrichtung zusammen mit einer die von der Schneidvorrichtung geschnittenen Stücke aufnehmenden Schüssel 233 benutzt wird, kann der Rahmen 23o der Schneidvorrichtung in einer solchen Weise auf die Schüssel 233 gelegt werden, daß der Rand der Schüssel mit den Zähnen beider Reihen von zahnartigen Eingriff selementen 231 in Eingriff kommt, wie es in Fig. 23 mit voll ausgezogenen Linien dargestellt ist. Auf diese Weise wird die Gemüseschneidvorrichtung sicher in der richtigen Lage auf der Schüssel 233 gehalten, wodurch die Schneidarbeit erleichtert wird. Gegebenenfalls kann aber auch das eine Ende des Rahmens in die Schüssel hineingebracht werden, wie es in Fig. 23 mit strichpunktierten Linien dargestellt ist. In einem solchen Falle können die Zähne von den Reihen der am, anderen Ende des Rahmens 23o angeordneten zahnartigen Eingriffselementen auch mit dem Rand der Schüssel 233 in Eingriff gebracht werden, so daß auf diese Art und Weise während der Schneidarbeit der Rahmen leichter in seiner Lage gehalten werden kann.

Claims (2)

  1. PATEXTANSPRÜCHE' i. Gemüseschneidvorrichtung o. dgl., dadurch gekennzeichnet, daß ein zur Aufnahme eines Gemüses dienender und an seinem Boden mit einer Durchtrittsöffnung für das Gemüse versehener Behälter (124) an einem Rahmen (30) oberhalb einer von dem letzteren getragenen, mit einer ersten Reihe in Querrichtung stehender Schneidblätter (76) und mit einer zweiten Reihe in Längsrichtung stehender Schneidblätter (78) versehenen Platte (74) und oberhalb eines Abschermessers (116) derart in einer rechteckigen Bahn bewegt werden kann, daß während einer in Querrichtung verlaufenden Bewegung des Behälters (124) an einer Seite der rechteckigen Bahn die erste Reihe Schneidblätter (76) quer verlaufende Einschnitte in den unteren Teil des aus der Durchtrittsöffnung des Behälters (124) vorstehenden, auf die Plattenoberfläche gedrückten Gemüses macht, daß während einer in Längsrichtung verlaufenden Bewegung des Behälters (124) an einer anderen Seite der rechteckigen Bahn die zweite Reihe Schneidblätter (78) längs verlaufende Einschnitte in diesen vorstehenden unteren Teil des Gemüses macht und daß alsdann dieser so durch die Schneidblätter eingeschnittene untere Teil des Gemüses durch dieses Abscherniesser (116) abgetrennt wird.
  2. 2. Gemüseschneidvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß Führungsmittel zur Führung des Behälters (124) in einer rechteckigen Bahn vorgesehen sind. 3. Gemüseschneidvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Platte (74) auswechselbar an dem Rahmen (3o) angebracht ist. 4. Gemüseschneidvorrichtung nach einem der Ansprüche i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Platte (74) umkehrbar ist und an jeder ihrer Oberflächen mit einer ersten und zweiten Reihe von Schneidblättern (76 und 78 bzw. 8o und 82) versehen ist, so daß die eine oder andere der beiden Plattenoberflächen mit den daran angebrachten Schneidblättern wahlweise der Durchtrittsöffnung des Behälters (124) zugewandt werden kann. 5. Gemüseschneidvorrichtung nach einem der Ansprüche i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Platte (74) derart umdrehbar ist, daß die auf einer Oberfläche derselben angeordneten Schneidblätterreiben (76 und 78 bzw, 8o und 82) wahlweise in Lagen unterhalb oder außerhalb der Bahn des Behälters (124) gebracht werden können. 6. Gemüseschneidvorrichtung nach einem der Ansprüche i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Platte (74) relativ zum Abschermesser (116) höhenverstellbar ist. 7. Gemüseschneidvorrichtung nach einem der Ansprüche i bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Platte (74) verschiebbar im Rahmen (3o) angeordnet ist. 8. Gemüseschneidvorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die verschiebbare Platte (74) mittels am Rahmen (3o) angeordneter Sperrmittel (96) in ihrer Lage gehalten werden kann. g. Gemüseschneidvorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet,.daß das Sperrmittel (96) als Anschlag für den beweglichen Behälter (124) dient, wenn es sich in Sperrlage befindet. io. Gemüseschneidevorrichtung nach einem der Ansprüche i bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß sowohl die Platte (74) als auch das Abschermesser (116) beweglich am Rahmen angeordnet sind, wobei das Abschermesser (116) automatisch durch die Platte (74) in seiner Lage gehalten wird, wenn die Platte sich in ihrer Arbeitslage befindet. ii. Gemüseschneidvorrichtung nach einem der Ansprüche 7 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß am Rahmen (30) mehrere in verschiedenen Höhen angeordnete Gleitführungen (66, 68 und 70, 72) zur wahlweisen Aufnahme von an der Platte (74) angebrachten Gleitelementen (84 und 86) vorgesehen sind, so daß die Platte in verschiedenen Höhenlagen relativ zum Abschermesser (116) eingestellt werden kann. 12. Gemüseschneidvorrichtung nach Anspruch ii, dadurch gekennzeichnet, daß auf jeder Längsseite des Rahmens (30) zwei Gleitführungen (66, 68 und 70, 72) mit verschiedenen Profilen in verschiedenen Höhen angeordnet sind, wobei die Gleitführungen auf der einen Rahmenseite umgekehrt zu den Gleitführungen auf der anderen Rahmenseite angeordnet sind, und daß auf den Längsseiten der Platte (74) je ein Gleitelement (84 bzw. 86) angebracht ist, wobei diese Gleitelemente verschiedenartige Profile besitzen und wahlweise mit den Gleitführungen in Eingriff gebracht werden können, so daß sowohl die Platte in verschiedenen Höhenlagen eingestellt als auch die eine oder andere mit den Schneidblättern versehene Oberfläche der Platte der Durchtrittsöffnung des Behälters (124) zugewandt werden kann. 13. Gemüseschneidvorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß die mit den Gleitelementen (84, 86) in Eingriff zu bringenden Gleitführungen (66, 68, 70, 72) durch an der Platte angebrachte Wählmittel automatisch beim Einsetzen der Platte in den Rahmen ausgewählt werden. 14. Gemüseschneidvorrichtung nach einem der Ansprüche i bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Schneidblätter (78 bzw. 82) mindestens einer der beiden auf einer Oberfläche der Platte (74) angeordneten Schneidblätterreihen stufenförmig angebracht sind. 15. Gemüseschneidvorrichtung nach einem der Ansprüche i bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß (las Abschermesser (116) auf der gleichen Seite der rechteckigen Bahn wie die zweite Reihe der Schneidblätter anüeordnet ist. 16. Gemüseschneidvorrichtung nach einem der Ansprüche i bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Schneidblätterreihen (76, 78 bzw. 80,82) derart auf der im Rahmen (3o) herausnehmbar angeordneten Platte (74) angebracht sind, daß nach Herausnahme, Umdrehung und Wiedereinsetzung der Platte beide Schneidblätterreihen außerhalb der Bahn des Behälters (124) liegen, und die erste Reihe der Schneidblätter (76 bzw. 8o) durch eine am Rahmen befestigte AbdeckvorrichtUng (52) abgedeckt werden. 17. Gemüseschneidvorrichtung nach einem der Ansprüche i bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß der Behälter (124) auf einem Schieber (64) in einer quer zur Richtung der Längsachse des Rahmens (3o) erfolgenden Weise hin und her beweglich ist, wobei dieser Schieber (64) eine quer verlaufende längliche Offnung besitzt und in Richtung der Längsachse des Rahmens relativ zu dem letzteren hin und her beweglich ist, und daß der Behälter durch am Rahmen angebrachte Führungsmittel (52) in Längsbahnen und Querbahnen geführt wird. 18. Gemüseschneidvorrichtung nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß zur Führung des Behälters (124) in der Mitte des Rahmens (30) ein längliches Führungselement (52) angcordnet ist. ig. Gemüseschneidvorrichtung nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, daß das längliche Führungselement (52) hohl ist und zur Abdeckung der ersten Schneidblätterreihe (76 oder 8o) dient, wenn die herausnehmbare und umdrehbare Platte (74) nach Umdrehung derselben wieder in den Rahmen (3o) eingesetzt wird und die Schneidblätterreihen außerhalb der Bahn des Behälters (124) gebracht werden. 2o. Gemüseschneidvorrichtung nach einem der Ansprüche i bis ig, dadurch gekennzeichnet, daß das Gemüse durch eine Nachschubvorrichtung (148) gegen die Plattenoberfläche gedrückt wird. 21. Gemüseschneidvorrichtting nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, daß der Nachschubstößel (148) automatisch gegen die Plattenoberfläche gedrückt wird. 22. Gemüseschneidvorrichtung nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet, (laß der NachschubstÖßel (148) federbelastet ist. 23. Gemüseschneidvorrichtung nach Anspruch 22, dadurch gekennzeichnet, daß das eine Ende einer Feder (154) sich gegen den Nachschubstößc1 (148) und das andere Ende dieser Feder gegen eine Kappe (142) anlegt, die abnehmbar und verriegelbar an dem Behälter (12-1) angebracht ist. 24. Gemüseschneidvorrichtung rach eineni der Ansprüche 2o bis 23, dadurch gekernzeichnet, daß an dem Nachschubstößel (148) ein Stab (144) angeordnet ist, der durch eine Off nung der Bet, älterkappe (142) nach außen tritt. 25. Gemüseschneidvorrichtung nach Anspruch 24, dadurch gekennzeichnet, daß der Stab (144) des Nachschubstößels (148) mit einer Anzeigeskala (156) versehen ist. 26. Gemüseschneidvorrichtung nach einem Oer Ansprüche 24 und 25, dadurch gekennzeichnet, daß an dem herausstehenden Ende des Stabes (144) des Nachschubstößels ein Anschlag (152) angeordnet ist, der zurBegrenzung des Hubes desNachschubs mit der Behälterkappe (142) in Eingriff kommen kann. 27. Gemüseschneidvorrichtung nach einem der Ansprüche 2o bis 26, dadurch gekennzeichnet, daß das Gemüse in dem Behälter (124) durch in dem letzteren angeordnete federnde Mittel, z. B. federnde Streifen, (138, 140) in einer schräg zur Längsachse des Behälters verlaufenden Richtung gegen die Wandung des Behälters gedrängt wird. 28. Gemüseschneidvorrichtung nach Anspruch 27, dadurch gekennzeichnet, daß die der Durchtrittsöffnung des Behälters zugewandte Oberfläche des Stößels (148) mit einer verschoben zu dessen Mitte angeordneten Aussparung (158) versehen ist, die mit dem Gemüse in Eingriff kommt.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2561158A1 (fr) * 1984-03-16 1985-09-20 Verdun Pierre Coupe-aliments

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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FR2561158A1 (fr) * 1984-03-16 1985-09-20 Verdun Pierre Coupe-aliments

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