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DE823058C - Ruebenhack- und Verhackmaschine - Google Patents

Ruebenhack- und Verhackmaschine

Info

Publication number
DE823058C
DE823058C DEF1773A DEF0001773A DE823058C DE 823058 C DE823058 C DE 823058C DE F1773 A DEF1773 A DE F1773A DE F0001773 A DEF0001773 A DE F0001773A DE 823058 C DE823058 C DE 823058C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
chopping
machine according
beet
plants
machine
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEF1773A
Other languages
English (en)
Inventor
Karl Friewald
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Application granted granted Critical
Publication of DE823058C publication Critical patent/DE823058C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01BSOIL WORKING IN AGRICULTURE OR FORESTRY; PARTS, DETAILS, OR ACCESSORIES OF AGRICULTURAL MACHINES OR IMPLEMENTS, IN GENERAL
    • A01B41/00Thinning machines
    • A01B41/04Thinning machines with rotating tools

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Soil Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Harvesting Machines For Root Crops (AREA)

Description

(WGBL S. 175)
AUSGEGEBEN AM 29. NOVEMBER 1951
F 1773 III145a
Im Rübenbau muß nicht nur das zwischen der Reihensaat befindliche Unkraut ausgehackt, sondern es müssen auch aus der Reihe alle Rübenpflänzchen bis auf einzelne in bestimmten Abständen verbleibende ausgehackt werden, was als Verhacken bezeichnet wird. Während für die erstgenannte Arbeit Rübenhackmaschinen bekannt sind, mußte die letztere Arbeit bisher durchwegs in Handarbeit gemacht werden.
Für andere Zwecke sind sogenannte Vereinzelungsmaschinen vorgeschlagen worden, die eine in der Fahrtrichtung nach hinten ausragende, mit Drehantrieb versehene Welle aufweisen, an der an quer abstehenden Armen Messer angebracht sind, die beim Fahren durch Einschneiden in den Boden aus einer Pflänzchenreihe jeweils ein Stück aushacken und nur in gewünschten Abständen einzelne Pflänzchen oder Pflänzchengruppen stehenlassen.
Diese Vereinzelungsmaschinen wurden indessen so bisher nicht für den Rübenbau verwendet.
Den Gegenstand der Erfindung bildet eine kombinierte Rübenhack- und Verhackmaschine, die also sowohl das zwischen der Reihensaat befindliche Unkraut aushackt als auch die Pflänzchenreihen verhackt, d. h. nur in gewünschten Abständen einzelne Pflänzchen oder Pflänzchengruppen stehenläßt. Erfindungsgemäß sind an einer üblichen Rübenhackmaschine mindestens eine, vorzugsweise zwei Vereinzelungsmaschinen der vorgenannten Art angebracht. Die Verliackmesser selbst werden vorzugsweise schräg gestellt, so daß sie zuerst mit
dem einen Ende am Boden angreifen und die Angriffsstelle mit der Drehung nach Art eines ziehenden Schnittes zum anderen Ende hin fortschreitet.
Eine derartige Maschine entspricht einem im Rübenbau schon äußerst dringend gewordenen Bedürfnis, da gerade das Verhacken infolge der bisher unvermeidlichen Handarbeit bei den herrschenden Landarbeitermangel eine große Schwierigkeit darstellt. Auch die Anwendung der bekannten Vereinzelungsmaschinen hätte, abgesehen davon, daß ihre Anpassung an die besonderen Verhältnisse im Rübenbau erforderlich ist, nur eine schlecht befriedigende Lösung ergeben, da nacheinander mit der Hack- und mit der Vereinzelungsmaschine gearbeitet werden mußte, was nicht nur die doppelte Arbeit bedeutet, sondern auch die Gefahr der Beschädigung der Pflänzchenreihen durch Zugtier oder Zugmaschine verdoppelt.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der ao Erfindung dargestellt.
Fig. ι zeigt die Maschine im Grundriß und
Fig. 2 in einem Schnitt nach Linie II-II der Fig. ι;
Fig. 3 und 4 zeigen die Verhackmesseranords5 nung im Aufriß und Grundriß;
Fig. 5 zeigt die Messer allein in Seitenansicht unter Weglassung aller tragenden Teile.
Die mit den Rädern 1 verbundene Achse 2 lagert im Fahrgestell 3. An ihren beiderseits ausragenden Enden 4, 4' ist ein U-förmiger Bügel 5 drehbar und in der Achsrichtung verschiebbar gelagert, der die Hackmesser 6 trägt, welche den Raum zwischen den Reihen der Rübenpflänzchen R behacken. Der Bügel 5 trägt zwei Handhaben 7, mit denen er durch den die Maschine bedienenden Mann in die richtige Seitenlage zu den Pflänzchenreihen R gebracht werden kann, so daß sich diese immer in den Lücken zwischen den Hackmessern 6 befinden.
An den rückwärtigen Enden der Tragholme des Gestells 3, die durch einen Querarm 9 verbunden sind, sind zwei Wellen 10 gelagert, die über ein Kegelradgetriebe 11 und je ein Stirnradgetriebe 12 bzw. 12' von der Welle 2 aus so angetrieben sind, daß sie sich gegenläufig drehen. Diese Wellen 10 sind mittels zweier Kardangelenke 13 gelenkig und durch Ausdehnungsstücke 13' verlängerbar ausgebildet und an ihren hinteren Enden am Querholm des Bügels 5 gelagert.
An den hinteren Enden der Wellen 10 ist je eine Nabenscheibe 21 (Fig. 4) befestigt, die vier radiale Ausnehmungen 22 besitzt. Mit ihr ist eine zweite Scheibe 23 mit ebensolchen Ausnehmungen durch Schraubenbolzen 24 verbunden. Zwischen je zwei einander gegenüberliegenden Ausnehmungen 22 ist ein Messerhalter eingeklemmt, der aus einem inneren rohrförmigen Teil 26 und einem äußeren messerförmigen Teil 27 besteht und außen das Verhackmesser 28 trägt. Dieses hat ebenfalls keilförmigen Querschnitt, ist nach einer Zylinderfläche gebogen und besitzt eine kleine Schraubensteigung. Am vorderen Ende sind die Verhackmesser bei 29 schräg abgeschnitten und laufen in eine Spitze 30 aus.
Nach Lockern der Schrauben 24 können die Messer um die Achsen der radialen Tragarme 26 verdreht und so in die günstigste Schräglage eingestellt werden. Die äußeren Teile 27 der Tragarme schneiden bereits etwas in den Boden ein, bieten aber infolge ihrer Messerform keinen ins Gewicht fallenden Widerstand. Die äußeren Enden der η0 Wellen 10 müssen über den Lücken zwischen den Hackmessern 6 liegen, d. h. senkrecht über den Pflänzchenreihen R und daher ebenfalls seitlich verschiebbar sein, was durch die Kardangelenke 13 und Ausdehnungsstücke 13' erreicht ist.
Die Wirkungsweise ist folgende: Die Maschine wird so über den Rübenacker geführt, daß die Hackmesser 6 den Raum zwischen den Reihen R der Rübenpflänzchen behacken.
Die Messer 28, die sich im Sinne des Pfeiles p (Fig. 3) um die Achse 10 drehen und im Sinne des Pfeiles q (Fig. 5) durch die Fahrbewegung der Maschine fortbewegen, greifen nach Art eines ziehenden Schnittes über ihre ganze Länge gleichmäßig tief in den Boden ein und hacken so aus den Pflänzchenreihen immer gleichbleibende Stücke aus, und lassen nur, wie erwünscht, einzelne Pflänzchen bzw. Pflänzchengruppen entsprechend den Zwischenräumen zwischen den Messern in dem als günstig erprobten Abstand von etwa 30 bis 35 cm Q0 stehen.
Nachgehende Arbeiter brauchen dann nur noch von den verbleibenden Pflänzchengruppen alle Pflanzen bis auf eine ausreißen, was nur noch ein kleiner Bruchteil der bisherigen Verhackarbeit darstellt.
Durch die geschilderte Form und Anbringung der Messer wird erreicht, daß das Verhacken den geringstmöglichen Leistungsaufwand erfordert, was sich bei den großen zu bearbeitenden Flächen entweder als wertvoller Zeitgewinn oder als ebenso erwünschte Ersparnis an Traktor- oder tierischer Zugleistung sehr merkbar auswirkt.
An Stelle des drehenden Antriebes könnte auch ein Schwingantrieb der Verhackmesser treten, wobei an jeder Welle nur ein nach unten ragender Arm angeordnet wird, der pendelartig hin und her schwingt, wobei durch die Vorwärtsbewegung des Fahrgestells jeweils ein Pflänzchen oder eine Pflänzchengruppe im gewünschten Abstand von- no einander stehenbleibt.
Es ist klar, daß auch sonst im Aufbau und Antrieb die verschiedensten Änderungen vorgenommen werden können, ohne vom Sinne der Erfindung abzuweichen.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE:
    I. Rübenhack- und Verhackmaschine, dadurch gekennzeichnet, daß an einer Rübenhackmaschine mindestens eine in der Fahrtrichtung liegende Welle (10) vorgesehen ist, die mindestens einen quer ausragenden Arm mit am Ende angesetztem Verhackmesser aufweist, das in der von Vereinzelungsmaschinen bekannten Art einen schwingenden oder drehenden An-
    trieb erhält und dabei aus der Pflänzchenreihe fortlaufend entsprechende Stücke aushackt und einzelne Pflänzchen oder Pflänzchengruppen stehenläßt.
  2. 2. Maschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Verhackmesser (28) an den Armen (26, 27) so schräg angebracht sind, daß sie in der senkrechten Stellung der Tragarme (26, 27) mit der Fahrtrichtung einen spitzen Winkel einschließen und daher bei der Drehbewegung zuerst das eine Ende zum Angriff am Boden gelangt und die Angriffsstelle bei der Weiterdrehung an deren Ende im Sinne eines gezogenen Schnittes fortschreitet.
  3. 3. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in die die Verhackmesser treibenden Wellen (10) Gelenkstücke, z. B. Kardangelenke (13, 13') eingebaut sind, so daß ihre Enden in die seitliche Lenkbewegung der Hackmesser mitgenommen werden können.
  4. 4. Maschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Tragarme (26, 27) der Verhackmesser an einem Nabenkörper in verschiedene Drehlagen ein- und feststellbar gelagert sind. as
  5. 5. Maschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Verhackmesser (28) nach einer zur Antriebswelle (10) konzentrischen Zylinderfläche gebogen sind und ihre Schneiden und Rücken nach einer ansteigenden Schraubenlinie verlaufen.
  6. 6. Maschine nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die radial ausragenden Arme an ihren inneren Enden (26) zylindrisch ausgebildet sind und in entsprechend halbzylindrische Ausnehmungen (22) zweier Nabenscheiben (21, 23) eingreifen, die mittels Schraubenbolzen (24) gegeneinander gepreßt werden können, um so die radialen Arme durch Klemmung festzuhalten.
  7. 7. Rübenverhackmaschine nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die radialen Arme in ihrem äußeren Teil (27) messerartigen Querschnitt aufweisen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
    2456 11.51
DEF1773A 1949-07-26 1950-06-18 Ruebenhack- und Verhackmaschine Expired DE823058C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT823058X 1949-07-26

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE823058C true DE823058C (de) 1951-11-29

Family

ID=3681634

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEF1773A Expired DE823058C (de) 1949-07-26 1950-06-18 Ruebenhack- und Verhackmaschine

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE823058C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE962024C (de) * 1952-10-06 1957-04-18 Russell S Kirbymoorside Ltd Auslichtmaschine mit wenigstens einer aus einem Laufrad und einem rotierenden Hackwerkzeug bestehenden Hackeinheit

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE962024C (de) * 1952-10-06 1957-04-18 Russell S Kirbymoorside Ltd Auslichtmaschine mit wenigstens einer aus einem Laufrad und einem rotierenden Hackwerkzeug bestehenden Hackeinheit

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