DE8222C - Pedalzug für Studien-Klaviere - Google Patents
Pedalzug für Studien-KlaviereInfo
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Description
1879.
Klasse 51.
PAUL ZIEGLER in BERLIN. Pedalzug für Studienkiaviere.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 21. Mai 1879 ab.
Dieser Pedalzug soll dazu dienen, die sogen. Klopflibungen, durch welche eine Kräftigung
der Finger und Unabhängigkeit derselben von einander erzielt werden soll, auf gewöhnlichen
Klavieren ausführen zu können, ohne dafs dabei die Saiten von den Hämmern getroffen
werden.
Der Pedalzug wirkt nämlich nach beiden Seiten auf eine Welle mit spiralförmigem Querschnitt,
welche zwischen den Saiten und Hämmern in dem Rahmen r so gelagert ist, dafs
sie bei Benutzung des Pedales in Drehung versetzt wird. Diese Welle ist in Fig. 2 in der
Lage dargestellt, in welcher sie dem Hammer gestattet, die Saite mit voller Anschlagskraft zu
berühren, während Fig. 1 sie durch den Pedalzug so weit gedreht zeigt, dafs der Hammer
die Saite nicht berühren kann, weil der Schlag durch die Welle, welche an der höheren Stelle
mit einem Polster w versehen ist, abgefangen wird. Obwohl also der Finger beim Anschlagen
der Taste selbst mit stärkster Kraft wirken kann, ist doch eine Tonbildung unmöglich.
Die Drehung der Welle um ihren Zapfen ν ist nur um · einen Winkel von 90 ° erforderlich
und möglich. Die Endstellungen werden durch die Stifte t. begrenzt, welche sich an den
Enden der Welle befinden, Fig. 1 und 3, und
sich in der in dem Rahmen r angebrachten concentrischen Nuth ή , Fig. 5, bewegen. Durch
die Feder s wird die Welle wieder in die Normallage zurückgebracht.
Erklärung der Zeichnung.
Fig. ι Ansicht und Querschnitt der Welle in der Lage, in welcher die Saiten von den Hämmern
nicht getroffen werden können.
Fig. ι a Längenschnitt des Wellenendes mit der Ansicht der Feder in doppeltem Mafsstab.
Fig. ib Querschnitt der Welle mit der Ansicht der Feder ί und des Stiftes t in seinen
äufsersten Stellungen, ebenfalls in doppeltem Mafsstab.
Fig. 2 Ansicht und Querschnitt der Welle in der Normallage.
Fig. 3 unterhalb der Tasten gelagerte durchgehende Welle, die in ihrer Mitte durch das
Band h mit dem Fufstritt und an ihren Enden durch die Bänder i i mit der oben gelagerten
Welle verbunden ist.
Fig. 3 a Längenschnitt des Endes der Welle mit der Ansicht der Feder s, des Zapfens ν
und des Stiftes / in doppeltem Mafsstab.
Fig. 3 b Querschnitt der Welle mit der Verbindung derselben mit dem Fufstritt durch das
Band h und mit der oberen Welle durch die Bänder i i in doppeltem Mafsstab.
Fig. 3 c Querschnitt durch die Mitte der Welle Fig. 3 mit der Verbindung derselben durch h
mit dem Fufstritt und dem Riegel d, der hier der Welle als Träger dient; der Riegel ist hier
vorgezogen, so dafs die Nase c auf demselben ruht, wie es der Stellung in Fig. 1 entspricht.
Fig. 4 der Fufstritt.
Fig. 4 a Seitenansicht des Fufstritts in doppeltem Mafsstab.
Fig. 5 und 5 a concentrischer Schlitz im Rahmen r für die Bewegung der Wellen Fig. 1, 2
und 3.
Vorstehend beschriebene Einrichtung bietet noch einen weiteren Vortheil. Durch eine
gröfsere oder geringere Drehung der Welle durch den Pedalzug kann nämlich ein weniger
oder mehr starker Schlag erzeugt werden, so dafs sich also durch Benutzung dieses Zuges
das feinste Pianissimo hervorbringen läfst, ohne durch eine vorgeschobene Filzleiste den Ton
zu dämpfen oder denselben durch ein Verrücken der Klaviatur abzuschwächen.
Hierzu I Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE8222C true DE8222C (de) |
Family
ID=285797
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT8222D Active DE8222C (de) | Pedalzug für Studien-Klaviere |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE8222C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0655729A3 (de) * | 1993-11-30 | 1997-12-10 | Yamaha Corporation | Flügel ähnliches Tastaturinstrument zur selektiven Erregung von akustischen oder synthetischen Schall |
| EP0617404A3 (de) * | 1993-03-24 | 1997-12-10 | Yamaha Corporation | Tastaturinstrument mit selektive Aktionierung eines akustischen oder elektronischen Schallverfahrens durch Rotation eines Nockens mit Kissenplatte gegen Dämpfungsfäden |
-
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- DE DENDAT8222D patent/DE8222C/de active Active
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0617404A3 (de) * | 1993-03-24 | 1997-12-10 | Yamaha Corporation | Tastaturinstrument mit selektive Aktionierung eines akustischen oder elektronischen Schallverfahrens durch Rotation eines Nockens mit Kissenplatte gegen Dämpfungsfäden |
| EP0655729A3 (de) * | 1993-11-30 | 1997-12-10 | Yamaha Corporation | Flügel ähnliches Tastaturinstrument zur selektiven Erregung von akustischen oder synthetischen Schall |
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