DE8220015U1 - Schleifmaschine - Google Patents
SchleifmaschineInfo
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B24—GRINDING; POLISHING
- B24B—MACHINES, DEVICES, OR PROCESSES FOR GRINDING OR POLISHING; DRESSING OR CONDITIONING OF ABRADING SURFACES; FEEDING OF GRINDING, POLISHING, OR LAPPING AGENTS
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- B24B41/02—Frames; Beds; Carriages
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- Mechanical Engineering (AREA)
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- Grinding Of Cylindrical And Plane Surfaces (AREA)
Description
BESCHREIBUNG
Die Erfindung betrifft eine Schleifmaschine und insbesondere eine Anordnung von verschiedenen Achsen in einer Schleifmaschine,
die eine genaue Führung einer Schleifscheibe ermöglichen, während gleichzeitig der Führungsmechani smus gegen
Staub und Verunreinigungen abgedichtet ist, die während des Betriebs der Maschine auftreten.
Die hier beschriebenen Schleifmaschinen werden zum Schleifen
von beispielsweise Schlitzen, Gewinden, Außen- und Innendurchmessern oder Frontflächen von Werkstücken verwendet.
Bei den herkömmlichen Schleifmaschinen wird die Schieifscheibe
in einem hin- und hergehenden Wagen geführt. Dieser hin- und hergehende Wagen kann die Form eines Werkzeugschlittens
mit schwalbenschwanzförmiger Feder und Nut oder einer Welle
haben, die verschiebbar in einer miteinander in Eingriff stehenden Bohrung angeordnet ist. Derartige Führungseinrichtungen
haben den Nachteil, daß sie nicht ausreichend dicht genug befestigt werden können, um die Führungseinrichtungen
gegenüber dem Schleifstaub oder anderen Verunreinigungen abzudichten, die bei Schleifmaschinen auftreten. Darüber hinaus
können diese Führungseinrichtungen die Führung nur in einer vorbestimmten Richtung durchführen. Wenn die Schleifscheibe
in mehr als einer Richtung geführt werden soll, so sind eine Vielzahl von Führungsanordnungen erforderlich.
Der erzeugte Schleifstaub und - schmutz dringt in den Führungsweg ein und vermindert vorzeitig die Genauigkeit der
Führung und damit die Betriebsgenauigkeit der Schleifmaschine.
Die Erfindung hat die Aufgabe, eine Schleifmaschine zu schaffen,
mit der eine Schleifscheibe so genau geführt werden kann, daß eine einzige Führungsanordnung zur Führung der
Schleifscheibe dient. Darüber hinaus soll die Anordnung ein wirkungsvolles Abdichten aller beweglichen Teile der Führungsanordnung
sicherstellen.
Diese Aufgabe wird durch die im Anspruch 1 beschriebenen Merkmale gelöst.
Weitere Merkmale der Erfindung sind in den Ansprüchen 2 bis 6 beschrieben.
Ausführungsformen der Erfindung werden anhand der Zeichnungen näher beschrieben. Es zeigen:
Fig. 1 eine Seitenansicht, teilweise im Schnitt, der erfindungsgemäßen
Schleifmaschine;
Fig. 2 eine Draufsicht auf die in Fig. 1 dargestellte erfindungsgemäße
Schleifmaschine;
15
15
Fig. 3 eine Schnittansicht entlang der Linie 3 bis 3 nach Fig. 1 und
Fig.. 4 eine Seitenansicht, teilweise im Schnitt, einer weiteren
Ausführungsform der erfindungsgemäßen Schleifmaschine.
Fig. 1 zeigt eine Schleifscheibe 1, die koaxial auf einer Spindel oder Welle gelagert bzw. befestigt ist, die wiederum
drehbar auf einem Trägerarm bzw. -schenkel 3 angeordnet ist. Die Schleifscheibe 1 wird über einen nicht dargestellten
Antriebsriemen und eine Antriebsscheibe 4 mittels eines nicht dargestellten Motorantriebs angetrieben. So kann beispielsweise
ein Elektromotor auf dem Trägerarm 3 des Hauptgehäuses befestigt werden. Um die Führungsanordnung möglichst
staubgeschützt zu machen, werden vorzugsweise konische Dichtungslager
5 verwendet, die auch zum Tragen des Trägerarms
3 dienen und gleichzeitig die Führungsanordnung und den Träger für eine Welle 6 abdichten. Die Trägerwelle 6 ist
wiederum über einen Zwischenarm 7 mit einer weiteren Trägerwelle 6' verbunden, die auf dem tragenden Rahmen 9 angeordnet
bzw. befestigt ist. Hierbei ist anzumerken, daß die konischen Lager 5 zum Abdichten der Traglager für die Wellen
6 und 61 dienen. Mittels der oben beschriebenen Anordnung
kann die Schleifscheibe 1 genau in verschiedenen Richtungen geführt werden, die alle quer zur Achse der Schleifscheibe
1 verlaufen.
So kann die Schleifscheibe 1, wie es in den Figuren 1 und 2
dargestellt ist, beispielsweise entlang einer Führungsfläche
einer Führungsschablone 12 in Richtung des Doppelpfeils 10 geführt werden, um ein Werkstück 11 zu bearbeiten, wobei dieses
Werkstück 11 entlang einer durch den Doppelpfeil 10 dargestellten schrägen Oberfläche geschliffen wird. Durch Einstellung
der Stellung der Führungsschablone 12 im Träger 13 von der dargestellten Stellung in eine andere Stellung
kann die Schleifrichtung der Schleifscheibe auch in eine
von durch den Doppelpfeil 10 dargestellten Richtung verschiedene
Richtung geändert werden.
In der dargestellten Stellung der Anordnung hat ein Zylinder
15, der beispielsweise eine hydraulisch oder pneumatisch betätigte
Zylinder-Kolben-Anordnung sein kann, die Aufgabe, den Trägerarm 3 gegen die Führungsschablone 12 vorzuspannen. In
bestimmten Fällen kann der Zylinder 15 auch durch eine entsprechende Druck- oder Zugfedereinrichtung ersetzt werden.
Ein Zylinder 14, der ebenfalls eine hydraulisch oder pneumatisch betätigte Zylinder-Kolben-Anordnung sein kann, hat die
Aufgabe, die Schleifscheibe 1 in Richtung des Doppelpfeils
10 zu bewegen. Abhängig von der Stellung der Führungsschablone 12 können die Funktionen der beiden Zylinder 14 und 15
entsprechend umgekehrt werden, so da3 der Zylinder 14 die Aufgabe hat, den Trägerarm 3 gegen die Führungsschablone 12
zu stoßen und der Zylinder 15 die Aufgabe hat, die Schleifscheibe 1 in entsprechender Schi eifrichtung zu bewegen. Für
den Fachmann ist ohne weiteres verständlich, daß beide Zylinder 14 und 15 mit herkömmlichen pneumatischen oder hydraulischen
Kraftquellen zwecks wahlweiser Betätigung der beiden Zylinder während des Schleifvorgangs verbunden werden.
Wie aus den Figuren 1 bis 3 zu ersehen ist, ist der Träger mittels einer Führungsanordnung 18 verschiebbar in dem Rahmen
9 angeordnet. Damit besteht die Möglichkeit, die Stellung 'u
der Führungsschablone 12 bzw. den Träger 13 in der Richtung Γ des Doppelpfeils 22 einzustellen. Eine derartige Einstel- |;
lung wird dann erforderlich, wenn die Schleifscheibe I, auf- |
grund der Nachbearbeitung mittels eines Diamantwerkzeugs, ί
in bekannter Weise ihren Außendurchmesser ändert und daher durch entsprechende Verminderung im Durchmesser bezüglich f
des Werkstücks erneut eingestellt werden muß. In diesem Zusammenhang ist es erforderlich, ein Ende der Zylinder-Kolben- i
Anordnung 15 fest auf dem Schlitten 17 zu -befestigen, der ||
wiederum mittels Gewindebolzen 17' mit einem Verbindungsteil |
16 fest verbunden ist, wobei diese Anordnung im Rahmen 9 f mittels der Führungsanordnung 18 verschiebbar ist. Das Verbindungsteil
16 verbindet den Träger 13 und den Schlitten 17 starr miteinander. Dadurch ist es möglich, die Stellung
des Zylinders 15 zusammen mit dem Träger 13 relativ zum Rahmen 9 einzustellen, und zwar im Hinblick auf die Tatsaches
daß der Zylinder 15 über einen Arm 15A starr am Schlitten 17 befestigt ist. Diese Einstellung kann mittels einer Gewinde- '
spindel 20 bewirkt werden, die in einer Bohrung des Schlittens 17 verschraubbar angeordnet und deren Stellung mittels )
eines Handrads 21 eingestellt werden kann, das drehbar im « Rahmen 9 angeordnet ist.
Abhängig von der Stellung der FUhrungsschablone 12 kann auch
auf die Einstellbarkeit des Zylinders 15 verzichtet werden
und es muß dann lediglich der Träger 13 eingestellt werden.
Die erfindungsgemäße Anordnung hat die weiteren Vorteile, daß der Elektromotor und die entsprechenden bzw. begleitenden
Antriebseirsrichtungen auf dem Führungsmechanismus gelagert werden können, ohne daß dieser übermäßig beansprucht
oder belastet wird.
Fig. 4 zeigt eine weitere Ausführungsform der erfindungsgemäßen
Schleifmaschine. Bei dieser Anordnung sind gegenüber der Ausführungsform nach Fig. 1 bis 3 ähnliche oder gleiche
Teile mit den gleichen Bezugszeichen, jedoch mit dem Zusatz
"'"versehen. Die Schleifscheibe 1' wird mittels einer Welle
2' über Traglager 2A auf dem Tragarm 31 gelagert bzw. gehalten.
Die Traglager 2A sind über ein Flanschpaar 2C auf einer Buchse 2B gelagert und ein Stab 2D ist in der Bohrung der
Buchse 2B verschiebbar. Balgen 2E bedecken die freiliegenden
Abschnitte des Stabs 2D und schützen damit die Führungsanordnung gegenüber der Verunreinigung durch Schleifstaub
oder anderen Verunreinigungen. Ein Arm 2F ist am Stab 2D starr befestigt. Eine hydraulisch oder pneumatisch wirkende
ZyHnder-KoTben-Anordnung 26 ist am Arm 2F angebracht und
eine Kolbenstange 2H ist an einem Flansch 21 gelenkig angebracht, der wiederum starr am Traglager 2A befestigt ist.
Die Kolben-Zylinder-Anordnung 2G, 2H ist betriebsmäßit mit
einer herkömmlichen hydraulischen oder pneumatischen Kraftquelle
verbunden. Dadurch kann die Kolben-Zylinder-Anordnung
2G, 2H den gesamten Schleifscheibenträger 2', 2A3 2B5 2C
verschiebbar au dem Stab 2D bewegen, um damit die Stellung der Schleifscheibe 1' einzustellen. Hier ist anzumerken, daß
der Arm 3' auf dem Rahmen 9C in analoger Weise wie bei der in den Figuren 1 bis 3 dargestellten Ausführungsform gelagert
ist, und zwar über die Wellen 6, 6' und über den Zwischenarm 7. Die Bolzen 8 befestigen den Zwischenarm 7 an den Wellen 6,
6'. Die untere Welle 61 ist gelenkig an einer Stütze 9A angebracht,
die durch Bolzen 9B auf dem Rahmen 9C befestigt f ist.
Die gesamte oben beschriebene Schleifscheiben-Trägeranordnung
i&t verschiebbar auf einer beweglichen Stütze 14J angeordnet, die innerhalb einer Manschette 141 verschiebbar ist. Die
Stütze 140 ist in Richtung des Doppelpfeils 10' durch herkömmliche
mechanische Einrichtungen oder herkömmliche pneumatische oder hydraulische Einrichtungen verschiebbar. Die
Stütze 14J, die innerhalb der Manschette 141 verschiebbar
ist, ist mittels Bolzen 14G am Rahmen 9C befestigt.
S Der freiliegende Abschnitt der Stütze 14 ist mittels Balgen
14H umgeben, wodurch eine Verunreinigung der verschiebbaren Führungsanordnung innerhalb der Manschette 141 vermieden
• «· ·■**■·
wird. Der Stab 2D ist mittels eines Lagerpaars und der Traglager 14E, 14F gelagert, die an der Spitze der Stütze 14J
mittels Bolzen 14G befestigt sind.
Wie aus Fig. 4 zu ersehen ist, ist die Einstellbarkeit der
Schleifscheibe I1 etwas von der bei der Ausflihrungsform nach
den Figuren 1 bis 3 verschieden. Insbesondere wurde auf die bewegliche Führungsanordnung 18 verzichtet. Anstelle dieser
Führungsanordnung sind die Buchse 2B, die Endflansche 2C und das Verbindungstei] 2D, das die Schleifscheibe I1 über die
Welle 2' und die Traglager 2A trägt, entlang des Doppelpfeils 22' mittels der hydraulischen oder pneumatischen Kolben-Zylinder-Einrichtung
2G, 2H hin- und hergehend verschiebbar, wohingegen die Buchse 2B mittels der hin- und hergehend verschiebbaren
Stütze 14J relativ zum Rahmen 9C bewegbar ist, und zwar im Hinblick auf-die Gelenkverbindungen des Tragarms
31, der Gelenkverbindung 3A zwischen dem Stab 2D und dem Traglager
14F und der Gelenkverbindungen des Kolben-Zylinders 2G,
2H, so daß die gesamte Anordnung vorgewählte komplexe Bewegungen durchführen kann.
Änderungen und Ausgestaltungen der beschriebenen Ausführungsformen sind für den Fachmann ohne weiteres möglich und fallen
in den Rahmen der Erfindung.
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Claims (1)
- ANSPROCHE1. Schleifmaschine mit einer Schleifscheiben-Trägeranordnung, gekennzei chnet durcheinen Trägerrahmen (9),ein mit seinem einen freien Ende an den Trägerrahmen (9) gelenkig angebrachtes Trägerteil (13),einen Trägerarm (3), der mit seinem einen freien Ende gelenkig an dem anderen freien Ende des Trägerteils (13) angeordnet ist,eine Schleifscheibenwelle (2), die am anderen freien Ende des Trägerarms (3) frei drehbar angeordnet ist,« ■■ .in ι Ii >ι 111' v_im , * · r J ιι ι , j » ^ · ιf f ι r ·4" -"^g ■' ",'' 1 eine koaxial auf der Schieifscheibenwelle (2) befestig- ä'y te Schleifscheibe (1) undf *·- mindestens zwei g2trennte Einstell_vorrichtungen (14,·■ 5 15), die betriebsmäßig mit dem Trägerrahmen (9) verbunden sind,, wobei die erste Einstellvorrichtung (14) direkt mit demTrägerrahmen (9) und die zweite Einstellvorrichtung (15) mit dem Trägtrarm (3) verbunden ist, wodurch die Stellung der Schleifscheibe (1) relativ zum Trägerrahmen (9) einstellbar ist, und die beiden Einstellvorrichtungen (14, 15) in der Ebene der Schleifscheibe (1) in wechsel-. seitig sich schneidenden Richtungen wirken.152. Schleifmaschine nach Anspruch 1, dadurch g e k e η η ζ e i c-h η e t , daß ein Schlitten (17) auf dem Rahmen (9) hin- und herverschiebbar angeordnet ist, die zwei te Einstellvorrichtung (15) an dem Schlitten (17) und die erste Einstellvorrichtung (14) an dem Rahmen (9) gelenkig angebracht sind.3. Schleifmaschine nach Anspruch 2S dadurch gekennzeichnet, daß der Schlitten eine Nockenbahn aufweist, die mit der Schieifscheibenwelle in Stoßkontakt ' steht.304. Schleifmaschine nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Einstellvorrichtungen die Form von pneumatisch oder hydraulisch betriebenen Kolben-Zylinder-Anordnungen aufweisen.35I I I · ·Schleifmaschine nach Anspruch I5 dadurch gekennzeichnet, daß ein Trägerstab gelenkig mit dem Trägerarm verbunden ist und eine Buchse verschiebbar .auf dem Trägerstab angeordnet ist, wobei die Buchse auch frei drehbar die Schleifscheibe trägt.6. Schleifmaschine nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die zweite Einstellvorrichtungin ein vorspringendes Teil aufweist, das an dem Trägerstab befestigt ist, die hydraulischen oder pneumatischen Zylinder-Kolben-Betätigungsvorrichtungen mit ihrem einen freien Ende an dem vorspringenden Teil und mit ihrem anderen freien Ende an der Buchse gelenkig angebracht sind und daß die erste Einstelleinrichtung eine am Rahmen befestigte Manschette und eine Stütze aufweist, die in der Manschette verschiebbar gelagert und am einen Ende des Trägerstabs gelenkig angebracht ist.
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