DE8219798U1 - Tisch - Google Patents
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- DE8219798U1 DE8219798U1 DE19828219798 DE8219798U DE8219798U1 DE 8219798 U1 DE8219798 U1 DE 8219798U1 DE 19828219798 DE19828219798 DE 19828219798 DE 8219798 U DE8219798 U DE 8219798U DE 8219798 U1 DE8219798 U1 DE 8219798U1
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Description
5399 -Α
Pia.ma activa . .. lebendige Büroeinrichtung GmbH
Industriestraße 28 6920 Sinsheim-Steinsfurt
Tisch
Die Erfindung betrifft einen Tisch, vorzugsweise einen Schreibtisch, gemäß dem Oberbegriff des
Anspruches 1.
Die bekannten Tische dieser Art haben üblicherweise vier stabförmige Füße. Derartige Fußanordnungen sind
jedoch nicht besonders stabil und es müssen oft aufwendige Maßnahmen getroffen werden, um ausreichende
Stabilität zu erzielen. So ist es beispielsweise bei Schreibtischen mit vier Füßen und rechteckförmigen
Tischplatten üblich, zu Erhöhung der Stabilität des Schreibtisches an dessen Rückseite
und seinen schmalen Seiten die Füße mittels Platten zu verbinden, was jedoch eine Reihe von Nachteilen
hat. So ist unter anderem die Zugänglichkeit des
Fußraumes des Schreibtisches nur von einer Seite 35
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gegeben. Die Platten erhöhen den Montageaufwand
und den baulichen Aufwand und machen auch ein Zerlegen des Schreibtisches umständlich.
Es ist eine Aufgabe der Erfindung, einen Tisch zu schaffen, dessen Aufstellung besonders stabil ist
J-O und dessen Teile sich leicht montieren und vorzugsweise
auch wieder leicht demontieren lassen.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Tischplatte von insgesamt zwei breiten, im Querschnitt
V-förmigen Füßen getragen ist.
Die beiden V-förmigen Füße ergeben sehr stabile Aufstellung des Tisches, da jeder dieser beiden
Füße für sich bereits stabil auf dem Boden steht, ■*u so daß keine besonderen Maßnahmen zur Verbindung
der beiden Füße zu deren stabilen Aufstellen erforderlich sind. Es genügt deshalb, die beiden
Füße gar nicht miteinander zu verbinden und die Tischplatte direkt auf sie aufzusetzen oder es
kann auch vorgesehen sein, die beiden Füße nur durch auf sie aufgesetzte Zargen miteinander zu
verbinden. Diese Zargen brauchen dabei nur lose auf sie aufgesetzt zu sein, wobei sie vorzugsweise durch
vertikale formschlüssige Steckverbindungen gegen 30
Verschieben auf den Füßen gesichert sein.können, beispielsweise durch Zapfen-Loch-Verbindungen oder
dergl. Die Tischplatte kann gegebenenfalls ohne Sicherung gegen seitliches Verschieben direkt lose
auf die Füße bzw. Zargen aufgesetzt sein. Falls man 35
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versehentliches Verschieben verhindern will, genügt es ebenfalls, beispielsweise formschlüssige vertikale Steckverbindungen
- wie beispielsweise Zapfen-Loch-Verbindungen - hierfür vorzusehen. Die Zerlegung
des Tisches wie selbstverständlich auch die Montage seiner Einzelteile ist denkbar einfach, da man zur
Montage die Tischplatte lediglich auf die Füße aufsetzen muß bzw. die Zargen auf die Füße und dann
die Tischplatte auf die Zargen aufsetzen muß. Die Demontage erfolgt in umgekehrter Richtung. Es ist
jedoch auch möglich, die Tischplatte fest mit den Zargen bzw. den Füßen bzw. die Zargen fest mit den
Füßen zu verbinden, falls dies erwünscht ist, was ebenfalls auf einfache Weise rasch und leicht möglich
ist, da wegen des eigen-stabilen Stehens der Füße auf dem Boden die festen Verbindungen'nur relativ
schwach und einfach ausgebildet werden können, beispielsweise lösbare Schraubverbindungen oder
schwache Klebverbindungen, gegebenenfalls auch mittels Haftklebebändern, sein können.
2^ Damit jeder der beiden Füße auch auf unebener Bodenfläche
ohne zu wackeln aufsitzt, kann zweckmäßig vorgesehen sein, an der Unterseite jedes der beiden
Füße je drei Höhenausgleichsschrauben anzuordnen, die also in ihrem überstand über den Fuß nach unten
zwecks Ausgleich von Bodenunebenheiten verstellt werden können. Da derartige Höhenausgleichsschrauben
bekannt sind, bedürfen sie keiner weiteren Erläuterung.
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Die Tischplatte kann verzugsweise eine ebene Platte sein. Es ist jedoch auch möglich, sie mit einem
abgehängten Rand oder dergl. zu versehen, so daß sie dann nicht mehr eben ist.
Der öffnungswinkel des V-förmigen Querschnittes des
Fußes kann vorzugsweise ca. 135° betragen, was unter Berücksichtigung hoher Standstabilität bei großem
Fußraum besonders günstig für Schreibtische mit rechteckförmigen Tischplatten ist; jedoch auch für
runde oder andere Tischplattformen ist dieser öffnungswinkel geeignet. Jedoch kommen gegebenenfalls
auch andere öffnungswinkel infrage,- vorzugsweise
Öffnungswinkel von mindestens 120°, insbesondere
von 120 - 140°.
Die beiden Füße können vorzugsweise gleich ausgebildet sein und zueinander symmetrische Anordnung
haben. Doch kann in manchen Fällen ihre Anordnung auch unsymmetrisch zueinander vorgesehen sein oder
sie können ungleich ausgebildet sein.
Bevorzugt kann vorgesehen sein, daß die beiden Füße konstante Dicke und keine Unterbrechungen aufweisen,
5399 -δ-
In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt. Es zeigen:
Fig. 1 eine Vorderansicht eines Tisches gemäß einem ersten Ausführungsbeispiel der
Erfindung, der vorzugsweise als Schreib-IQ tisch dienen kann,
Fig. 2 eine Draufsicht auf das Fußgestell des Schreibtisches nach Fig. 1, wobei die
Tischplatte strichpunktiert mit eingezeichnet ist,
Fig. 3 eine andere Anordnung von zwei V-förmigen
Füßen zum Tragen einer strichpunktiert §
ν eingezeichneten Tischplatte.
Der Tisch 10 nach den Fig. 1 und 2 weist insgesamt zwei gleich ausgebildete, im Querschnitt V-förmige
Füße 11 auf, die, wie besonders deutlich aus Fig.
ersichtlich ist, mit ihren konkaven Breitseiten einander zugewendet in größerem Abstand voneinander
angeordnet sind, und zwar unterhalb der Längsendbereiche der Tischplatte 13. Die vertikale Quermittelebene, wie auch die vertikale Längsmittel-
ebene dos Tisches 10 sind Symmetrieebenen dieses Tisches 10.
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Der öffnungswinkel a des V-förmigen Querschnittes
des einzelnen Fußes 11 beträgt hier ca. 135°. Diese Füße 11 haben jeweils konstante Dicke, wirken also
massiv wie eine V-förmig gebogene dicke Platte.
Die Füße 11 sind durch zwei gerade, stab- oder balkenförmige, zueinander parallele Zargen 12
rechteckformigen Querschnittes miteinander verbunden, die fest mit den Füßen 11 verbunden sein können,
obwohl dies wegen des eigenstabilen Standes der Füße nicht zwingend erforderlich ist. So kann in vielen
Fällen zweckmäßig vorgesehen sein, daß die Zargen mit den Füßen 11 nur lose formschlüssig und so
jederzeit vertikal abnehmbar, beispielsweise durch vertikale Steckverbindungen, wie Zapfen-Loch-Verbindungen
verbunden sind. Beispielsweise können die Zargen 12 an ihren Enden kurze Fußstummel 14, beispielsweise
hohle Zapfen,aufweisen, die in Sackbohrungen der
Füße 11 formschlüssig eingesetzt oder auf deren Böden
aufgesetzt sind.
Auf die beiden Zargen 12 kann die ebene, recheckförmige Tischplatte 13 lediglich lose aufgesetzt sein, braucht also mit den Zargen 12 wegen der Eigenstabilität der Füße 11 nicht fest verbunden zu werden. Es ist jedoch auch möglich, die Tischplatte 13 mit den Zargen 12 formschlüssig oder fest zu verbinden,
Auf die beiden Zargen 12 kann die ebene, recheckförmige Tischplatte 13 lediglich lose aufgesetzt sein, braucht also mit den Zargen 12 wegen der Eigenstabilität der Füße 11 nicht fest verbunden zu werden. Es ist jedoch auch möglich, die Tischplatte 13 mit den Zargen 12 formschlüssig oder fest zu verbinden,
beispielsweise ebenfalls mittels vertikalen Steck-, verbindungen.
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Auch wenn die Zargen 12 mit den Füßen 11 bzw. die
Tischplatte 13 mit den Zargen 12 fest verbunden we,rden; können hierfür vorzugsweise lösbare
ί Verbindungen, wie Schraubverbindungen oder dergl.
vorgesehen sein, so daß auch in diesem Fall der
Tisch jederzeit leicht in seine Einzelteile zerlegt ί 10 werden kann.
- An den Unterseiten der beiden Füße 11 sind je drei
Höhenausgleichsschrauben 15 angeordnet, und zwar
an den beiden Enden der Unterseite des einzelnen Fußes 11 je eine Höhenausgleichsschraübe T5 und
in der die Spitze des V bildenden Fußmitte die dritte Höhenausgleichsschraube 15. Damit kann jeder
ΊΊ
Fuß/für sich sehr genau vertikal ausgerichtet werden und
Fuß/für sich sehr genau vertikal ausgerichtet werden und
wackelfrei auch auf unebenem Boden stehen.
20
Bei dem Tisch 1o' nach Fig. 3, dessen Tischplatte 13
strichpunktiert dargestellt ist, sind zwei V-förmige Füße 11, die denen des Tisches nach den Fig. 1 und 2
entsprechen können, wie dargestellt mit ι ihren einen , 25 Schenkeln 16 parallel aneinander anliegend aufgestellt,
so daß sie in Draufsicht eine insgesamt dreizackige Sternanordnung bilden. Die Tischplatte
ist rund, kann jedoch auch andere Umrisse, vorzugsweise polygonale Umrisse, beispielsweise 3 - bis 8 eckige
Umrisse erhalten.
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5399 -Π
Auch diese Füße 11 weisen an ihren Unterseiten je drei §
Höhenausgleichsschrauben 15 auf. Auf diesen Füßen 11
kann die Tischplatte 13 direkt lose aufgesetzt sein. Man kann die Tischplatte 13 selbstverständlich, wenn
erwünscht, auch mit den beiden Füßen 11 formschlüssig oder fest verbinden, vorzugsweise nur mittels einfachen ver- ι
tikalenSteekverbindungen, wie beispielsweise lös- i
baren Zapfen-Loch-Verbindungen, bei denen also die f
Zapfen nur lose in die Löcher eingesetzt und nicht >«
in ihnen festgeklebt sind. Die Tischplatte 13 kann dann jederzeit von Hand von den Füßen 11 abgehoben
werden, ohne daß es hier zu vorangehendem Lösen irgendwelcher Verbindungsmittel bedarf. Entsprechendes
kann zweckmäßig auch bei dem Tisch nach den Fig. 1 und 2 sowohl bezüglich formschlüssiger
Verbindung zwischen der Tischplatte 13 und den Zargen 12 als auch bezüglich formschlüssiger Verbindung
zwischen den Zargen 12 und den Füßen 11 vorgesehen sein, sofern fromschlüssige Verbindungen
vorgesehen sind. :
Die Füße 11 haben in beiden Ausführungsbeispielen konstante Dicke ohne Unterbrechungen. Dies ist
besonders günstig, urter anderem sowohl wegen der Stabilität als auch kostengünstig. Auch erleichtert
dies das Reinigen der Füße.
30
30
Wie aus Fig. 2 und 2 ersichtlich,ist die Breite der Füße 11 deutlich größer als die halbe Tischbreite
(Fig. 2) bzw. der Tischradius (Fig. 3), was vorteilhaft ist.
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Die Tischplatte 13 kann aus irgendwelchen geeigneten
Materialien bestehen, beispielweise aus Holz, Kunststoff, Glas, Marmor, Verbundstoffen öder dergl.
Ein Vorteil der Erfindung ist auch, daß die beiden Füße guten Zugang zum Fußraum des Tisches lassen,
so daß mehrfache Sitzpositionen möglich sind. So lassen die Ausführungsbeispiele gut erkennen,
daß bei diesen Tischen Personen um diese rundherum sitzen können.
Claims (14)
1. Tisch, vorzugsweise Schreibtisch, mit einer Tischplatte, die von unterhalb ihr angeordneten
1^ Füßen getragen ist, dadurch gekennzeichnet,
daß die Tischplatte (13) von insgesamt zwei breiten, im
Querschnitt V-förmigen Füßen (11) getragen ist.
2. Tisch nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
15
daß an jedem der beiden Füße (11) an seiner
Unterseite je drei Höhenausgleichsschrauben (15)
angeordnet sind.
3. Tisch nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
20
daß die beiden Füße (11) im Abstand voneinander
unter den beiden Längsendbereiche.n der Tischplatte (13) angeordnet sind.
4. Tisch nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, 25
daß die beiden Füße (11) mit ihren konkaven
Seiten einander zugewendet angeordnet sind.
5. Tisch nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Füße (11) durch insgesamt zwei
! zueinander parallele,auf ihnen angeordnete Zargen (12)
f miteinander verbunden sind, auf denen die Tisch^
platte (13) angeordnet ist.
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- 2 -
6. Tisch nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekenn-
zeichnet, daß die einen Schenkel (16) der beiden
Füße (11) ohne oder mit geringem Abstand parallel
nebeneinander angeordnet und die Füße (11) mittig
unterhalb der auf ihnen angeordneten, vorzugsweise unmittelbar auf ihnen aufliegenden Tischplatte
angeordnet sind.
7. Tisch nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Tischplatte (13)
rechteckig ist.
15
8. Tisch nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Tischplatte (13) rund ist.
9. Tisch nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Tischplatte η-eckig ist,
wo η = 3 oder η mindestens 5 beträgt.
10. Tisch nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die Tischplatte (13) eben ist.
11. Tisch nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Tischplatte (13)
auf den Füßen (11) bzw. den Zargen (12) lose
^O angeordnet ist.
f 35
- 3 -
12. Tisch nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet,
daß eine vorbestiirunte Stellung der Tischplatte (13)
auf den Füßen bzw. den Zargen (12) durch vertikale formschlüssige Steckverbindungen gesichert ist.
13. Tisch nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß der Öffnungswinkel des V-förmigen Fußquerschnittes mindestens 120°,
vorzugsweise ungefähr 135° beträgt.
14. Tisch nach einem der Ansprüche 5-13, dadurch gekennzeichnet, daß die Zargen (12) auf den
Füßen (11) lose, vorzugsweise mittels formschlüssigen,
vertikalen Steckverbindungen gegen Verschieben gesichert sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19828219798 DE8219798U1 (de) | 1982-07-10 | 1982-07-10 | Tisch |
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| DE19828219798 DE8219798U1 (de) | 1982-07-10 | 1982-07-10 | Tisch |
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|---|---|
| DE8219798U1 true DE8219798U1 (de) | 1982-10-14 |
Family
ID=6741772
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19828219798 Expired DE8219798U1 (de) | 1982-07-10 | 1982-07-10 | Tisch |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE8219798U1 (de) |
-
1982
- 1982-07-10 DE DE19828219798 patent/DE8219798U1/de not_active Expired
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